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Teil II
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Basismodul II
Basismodul III
Aufbaumodule zur Wahl
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Fachvorträge – Neurodivergenz, Sprache und Kommunikation über die Lebensspanne


In den Vorträgen der Reihe „Neurodivergenz, Sprache und Kommunikation über die Lebensspanne" erhalten Sie kompakt und praxisnah Einblicke in Diagnostik, Förderung und Begleitung sowie in den Alltag von Betroffenen – von der frühen Kindheit bis ins Erwachsenenalter.

Eingeladen zur Teilnahme sind alle, die sich für das Thema interessieren.

Jeder Vortrag dauert 90 Minuten.

  • fundiert – wissenschaftlich abgesichert und fachlich aktuell
  • vielstimmig – mit Perspektiven von Fachpersonen und von Menschen mit eigener Erfahrung
  • anwendungsorientiert – mit konkreten Beispielen, Tipps und Materialien für Alltag und Praxis

Referent*innen aus Wissenschaft, Praxis und mit eigener Betroffenheit geben Ihnen Impulse zu Erkennen, Verstehen und Begleiten von Neurodivergenz – über alle Lebensphasen hinweg. Zu jedem Vortrag gehört Raum für Fragen, Austausch und Reflexion.

Die besonderen Herausforderungen der Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
Die besonderen Herausforderungen der Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
Vortrag: Die besonderen Herausforderungen der Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS): Online: Di, 13.10.2026 - 18:00 - 19:30 Uhr (2 UE)
Neurodivergente Kinder sprechen jeden Tag mit uns – oft nicht mit Worten, sondern durch ihr Verhalten. Dieser Vortrag hilft dabei, ihre Perspektive zu verstehen, ihre Botschaften besser einzuordnen und vermittelt praxisnahe Handlungsmöglichkeiten sowie konkrete Strategien für den Alltag im Umgang mit neurodivergenten Kindern. Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zeigen sich bereits in den ersten Lebensjahren. Viele Kinder erhalten ihre Diagnose jedoch erst im Übergang zur Grundschule oder noch später. Besonders herausfordernd ist die Einordnung, wenn ASS und ADHS gemeinsam auftreten oder wenn Mädchen betroffen sind, deren Besonderheiten häufig lange unerkannt bleiben. Der Vortrag vermittelt praxisnahes Wissen zu ASS, ADHS und deren Kombination im Alter von 0 bis 6 Jahren sowie im Übergang in die Grundschule. Diagnostische Merkmale werden in den pädagogischen Alltag übersetzt und anhand zahlreicher Praxisbeispiele verständlich erklärt. Ziel ist es, Verhalten besser einzuordnen, die individuellen Bedürfnisse neurodivergenter Kinder frühzeitig zu erkennen und den pädagogischen Alltag an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Strategien für Kommunikation, Beziehungsgestaltung und den Umgang mit sensorischen Besonderheiten, sozialen Herausforderungen, Ängsten, Überforderung und herausfordernden Verhaltensweisen. Sie erhalten konkrete Impulse, wie neurodivergente Kinder bedürfnisorientiert begleitet werden können. Beispielsweise für eine gelingende Kommunikation – unter anderem durch den Einsatz von Gebärden, visuellen Hilfen und Unterstützter Kommunikation (UK). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit Eltern und anderen Bezugspersonen. Viele der vorgestellten Strategien lassen sich sowohl im pädagogischen Alltag als auch zu Hause anwenden und schaffen eine gemeinsame Grundlage für die Begleitung des Kindes. Abschließend wird ein Ausblick auf die langfristige Entwicklung neurodivergenter Kinder gegeben und aufgezeigt, welche Bedeutung eine frühe, verständnisvolle und bedürfnisorientierte Begleitung für die psychische Gesundheit, die soziale Entwicklung und die Teilhabe am späteren Leben haben kann. Referentin: Bianca Schmidl, Psychologische Beraterin sowie Erziehungs- und Entwicklungsberaterin (i. A.) Zielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Frühförderung, Heil- und  Hörgeschädigten Pädagogik, Frühförderung, Schule, Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie, Sozialer Arbeit sowie Eltern und weitere Bezugspersonen.

55,00 €
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Autismus-Spektrum-Störungen in den ersten Lebensjahren
Autismus-Spektrum-Störungen in den ersten Lebensjahren
Vortrag: Autismus-Spektrum-Störung in den ersten Lebensjahren: Online: Di., 27.10.2026 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Kinder mit ASS haben mehr oder weniger große Schwierigkeiten, sozial bedeutsame Zusammenhänge zu verstehen und das eigene Verhalten darauf abzustimmen. Der Beginn von ASS bzw. das Auftreten der ersten Symptome geschieht oft sukzessive innerhalb eines relativ langen Zeitraums zwischen dem 12. und 36. Lebensmonat und ist durch eine Störung vor allem der Entwicklung sozio-kommunikativer Kompetenzen gekennzeichnet). Prospektive Studien legen nahe, dass im Alter von 6 Monaten noch keine Beeinträchtigungen in den meisten kommunikativen Verhaltensweisen beobachtbar sind, im Alter von 12 Monaten unterscheiden sich jedoch bereits viele (aber nicht alle) Säuglinge, bei denen später eine ASS diagnostiziert wird, von typisch entwickelten Babys durch eine Reihe von sozial-kommunikativen Fähigkeiten, einschließlich Beeinträchtigungen im nonverbalen sozialen Verhalten, in den sozialen Beziehungen und der sozio-emotionalen Wechselseitigkeit.  Trotz der Definition als neurobiologische Entwicklungsstörung sind es derzeit vor allem pädagogische und psychologische Interventionskonzepte (ggf. mit medikamentöser Begleitung), die die Grundlage der Therapie bei ASS bilden, sowohl in Bezug auf die Kernsymptomatik als auch die Komorbiditäten betreffend.  Eine komplette „Heilung“ der autistischen Kernsymptomatik ist nicht zu erwarten. Jedoch können über die Zeit deutliche Steigerungen der Lebensqualität und des allgemeinen Funktionsniveaus erreicht und die gesellschaftliche Integration und Selbstständigkeit signifikant verbessert werden, insbesondere bei frühzeitiger Diagnose und Intervention.  In diesem Vortrag wird daher neben Besonderheiten der Symptomatik im frühen Kindesalter auch auf Möglichkeit der Früherkennung und Frühintervention gezielt eingegangen.  Referentin: Prof. Dr. Luise PoustkaZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung

55,00 €
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Praktische Autismuskunde - wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule?
Praktische Autismuskunde - wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule?
Vortrag: Praktische Autismuskunde - wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule?: Online: Do. 12.11.2026, 17.30 - 20.30 Uhr (4 UE)
Dr. Peter Schmidt ist Diplom-Geophysiker, SAP-Experte, Autor und Referent. Nach einer kurzen Karriere als Wissenschaftler wechselte er vor 20 Jahren in die IT-Abteilung eines großen Pharma-Konzerns. Seither ist er dort in verschiedenen Funktionen tätig, zunächst als Programmierer, dann als Projektleiter und Systemmanager und zurzeit als internationaler Koordinator für IT-Projekte. Herr Schmidt ist 55 Jahre alt und Vater von zwei Kindern. Im Alter von 41 Jahren fand er heraus, dass er Autist ist. Auf die Frage an Fachärzte, ob das denn stimme, hieß es, bei ihm sei Autismus in Form des Asperger- Syndroms geradezu klassisch ausgeprägt. Völlig untypisch dagegen sei das, was er aus seinem Leben gemacht habe. Seitdem veröffentlichte er mehrere Bücher über sein Leben als Autist im Beruf, in der Kindheit und im Privatleben. Sein Buch "Ein Kaktus zum Valentinstag. Ein Autist und die Liebe" stand auf der Spiegel- Bestsellerliste und wurde in verschiedene Sprachen übersetzt. 2020 veröffentlichte er sein neustes Buch „Aus dem Rahmen gefallen: Praktische Autismuskunde von einem, der es wissen muss“. Peter Schmidt spricht über über seine Erfahrung als Autist in der Schule. Er erklärt Autismus aus der Innen- und Außenperspektive, erläutert die autistische Wahrnehmung und wie diese den Alltag beeinflusst. Vor allem die fehlende Wahrnehmung der Beziehungsebene in einer Kommunikation führt schnell zu Missverständnissen. Wird dies verstanden, können autistische Handlungsmuster leichter nachvollzogen und Hindernisse abgebaut werden. Am Beispiel eigener Erfahrungen illustriert er, welche Strategien zur Gestaltung einer autistenfreundlichen Schule hilfreich sein können, und welche Verhaltensweisen besser vermieden werden sollten. Im Anschluss an den Vortrag gibt es Zeit für Fragen.   Referent(in): Dr. Peter SchmidtZielgruppe: Alle Interessenten

70,00 €
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Was wünschen sich Eltern und Erziehungsberechtigte für ihr Kind mit ASS und/oder ADHS in Kita, Schule und Therapie?
Was wünschen sich Eltern und Erziehungsberechtigte für ihr Kind mit ASS und/oder ADHS in Kita, Schule und Therapie?
Vortrag: Was wünschen sich Eltern und Erziehungsberechtigte für ihr Kind mit ASS und/oder ADHS in Kita, Schule und Therapie?: Online: Mo, 18.01.2027 - 18:00 - 19:30 Uhr (2 UE)
Was brauchen neurodivergente Kinder, um ihr Potenzial entfalten zu können? Welche Erwartungen haben Eltern an pädagogische und therapeutische Fachkräfte – und wie kann der gemeinsame Alltag für alle Beteiligten gelingen?Dieser Vortrag vermittelt fundiertes Wissen über Autismus und ADHS – einzeln und in ihrer häufigen Kombination. Er räumt mit verbreiteten Mythen auf, erklärt neurodivergente Entwicklungsverläufe und zeigt anhand praxisnaher Beispiele, welche Auswirkungen diese auf den pädagogischen und therapeutischen Alltag haben. Die Teilnehmenden erhalten konkrete und unmittelbar umsetzbare Impulse zu Kommunikation, Beziehungsaufbau, Struktur, Hilfsmitteln und dem professionellen Umgang mit herausfordernden Situationen. Ziel ist es, Verhalten besser zu verstehen, Missverständnisse zu vermeiden und mehr Sicherheit im Umgang mit neurodivergenten Kindern zu gewinnen. Der Vortrag verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit der Perspektive betroffener Familien und vermittelt praxiserprobte Strategien, die den Arbeitsalltag in Kita, Schule und Therapie erleichtern, die Zusammenarbeit mit Eltern stärken und die Begleitung neurodivergenter Kinder nachhaltig verbessern.Der Schwerpunkt liegt auf praxisnahen, unmittelbar umsetzbaren Handlungsempfehlungen, die den pädagogischen Alltag nachhaltig erleichtern und somit die Wünsche und Erwartungen der Eltern/Erziehungsberechtigten erfüllt.Referentin: Bianca Schmidl

55,00 €
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Übergang Schule- Beruf für Menschen im Autismus Spektrum
Übergang Schule- Beruf für Menschen im Autismus Spektrum
Vortrag: Übergang Schule- Beruf für Menschen im Autismus Spektrum : Online: Di, 26.01.2027 - 18:00 - 19:30 Uhr (2 UE)
Im rehabilitationspädagogischen Rahmen ist die Transition eine zentrale Entwicklungsaufgabe im Lebensverlauf und markiert bedeutsame biografische Veränderungen. Insbesondere der Übergang von der Schule in den Beruf gilt als eine sensible Phase, in der individuelle Voraussetzungen, institutionelle Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Anforderungen aufeinandertreffen. Für junge Menschen im Autismus-Spektrum (ICD-10: F84.0–F84.9; im ICD-11 als Autism Spectrum Disorder zusammengefasst) können diese Transitionen aufgrund autismusspezifischer Besonderheiten mit erhöhten Anforderungen verbunden sein und bedürfen einer frühzeitigen, individuell abgestimmten Unterstützung. Aus rehabilitationspädagogischer Perspektive orientiert sich der Vortrag am bio-psycho-sozialen Modell der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Behinderung wird hierbei als Ergebnis der Wechselwirkung zwischen Gesundheitszustand, personenbezogenen Faktoren und Umweltfaktoren verstanden. Im Mittelpunkt stehen die individuelle Funktionsfähigkeit, die gesellschaftliche Teilhabe sowie Ressourcen und Barrieren. Daraus leiten sich rehabilitationspädagogische Leitprinzipien wie Personenzentrierung, Partizipation und Empowerment ab, die die Selbstbestimmung und berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen fördern. Den normativen Bezugsrahmen bildet die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Insbesondere die Rechte auf inklusive Bildung (Art. 24) sowie auf Arbeit und Beschäftigung (Art. 27) verdeutlichen den gesellschaftlichen Auftrag, Übergänge diskriminierungsfrei, inklusiv und teilhabeorientiert zu gestalten. Transitionen werden damit nicht ausschließlich als individuelle Entwicklungsaufgabe verstanden, sondern als gemeinsame Verantwortung unterschiedlicher Systeme und Akteur*innen. Vor diesem Hintergrund gibt der Vortrag einen kurzen Einblick in die Gestaltung beruflicher Transitionen von jungen Menschen im Autismus-Spektrum in rehabilitationspädagogische Ausbildungsangebote. Im Mittelpunkt stehen sowohl individuelle Unterstützungsbedarfe als auch strukturelle Rahmenbedingungen. Dabei werden insbesondere die Spannungsfelder an den Schnittstellen verschiedener Systeme, beispielsweise zwischen Schule, beruflicher Rehabilitation, Sozialleistungsträgern und Ausbildungseinrichtungen, betrachtet. Unterschiedliche gesetzliche Aufträge, institutionelle Logiken und Zuständigkeiten beeinflussen die Gestaltung gelingender Übergänge und machen interprofessionelle Kooperation zu einer zentralen Voraussetzung erfolgreicher Teilhabe. Darüber hinaus werden ausgewählte Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten sowie grundlegende Zugangswege in eine gestützte rehabilitationspädagogische Berufsausbildung vorgestellt. Der Vortrag lädt dazu ein, berufliche Übergänge aus einer personenzentrierten und teilhabeorientierten Perspektive zu reflektieren. Zentrale Fragestellungen Welche spezifischen Unterstützungsbedarfe bestehen bei jungen Menschen im Autismus-Spektrum während der Transition von der Schule in den Beruf? Welche Bedeutung haben die ICF und die UN-Behindertenrechtskonvention für eine personenzentrierte und teilhabeorientierte Gestaltung beruflicher Transitionen? Welche Spannungsfelder entstehen an den Schnittstellen zwischen Schule, beruflicher Rehabilitation, Sozialleistungsträgern und Ausbildungseinrichtungen? Welche Chancen, Barrieren und Grenzen prägen Transitionen in Ausbildung und Beruf? Wie gestaltet sich der Zugang zu einer gestützten rehabilitationspädagogischen Berufsausbildung? Zielstellung: Der Vortrag vermittelt einen Überblick über rehabilitationspädagogische Perspektiven auf berufliche Transitionen von jungen Menschen im Autismus-Spektrum. Im Fokus stehen zentrale theoretische Grundlagen, ausgewählte Spannungsfelder sowie Impulse für eine personenzentrierte, partizipative und teilhabeorientierte Gestaltung von Übergängen.Referentin: Ina Jahnke

55,00 €
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Mitspielen statt umlenken – Spiel im Autismus-Spektrum verstehen und begleiten
Mitspielen statt umlenken – Spiel im Autismus-Spektrum verstehen und begleiten
Mitspielen statt umlenken – Spiel im Autismus-Spektrum verstehen und begleiten: Online: Di., 02.03.2027 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Die Spielwelt autistischer Kinder als sinnvolle Entwicklungschance nutzen Was auf den ersten Blick ungewöhnlich oder schwer zugänglich wirkt, ist oft Ausdruck einer eigenen, stimmigen Spielkultur. Autistische Kinder gestalten ihr Spiel entlang ihrer Wahrnehmung, ihrer Interessen und ihrer individuellen Lernstrategien. In diesem Vortrag erfahren Sie, wie es gelingen kann, dieses Spiel besser zu verstehen und als wertvolle Grundlage für Entwicklung zu nutzen. Anstatt das Spiel „verändern“ zu wollen, richtet sich der Blick darauf, wie wir uns anschließen, mitgehen und als Spielpartner wirksam werden können.Gemeinsam gehen wir folgenden Fragen nach:Was kennzeichnet das Spiel im Autismus-Spektrum und welche Funktionen erfüllt es?Wie hängen Wiederholung, Struktur und sensorische Aspekte mit Lernen und Entwicklung zusammen?Wie kann ich mich als erwachsene Person in das Spiel einfinden, ohne es zu dominieren?Wie entstehen aus gemeinsamem Spiel neue Entwicklungs- und Kommunikationsmöglichkeiten?Referentin: Kristin SnippeZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung

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Ein Kind hält sich beim Dublospielen die Ohren zu
Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum
Vortrag: Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum: Online: Di. 13.07.2027, 18.30 - 21.00 Uhr (3 UE)
Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum weisen andere Verhaltensmuster auf, als Jungen und Männer mit der gleichen Differentialdiagnose. Ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen sind häufig stärker ausgeprägt, weswegen die Symptomatik weniger auffällig ausfällt. In der öffentlichen Wahrnehmung kommen sie vergleichsweise selten vor, hier dominiert das Bild des männlichen Autisten. Auch viele diagnostische Instrumente und Therapien basieren vorwiegend auf der männlichen Ausprägung des Phänomens und werden den Besonderheiten des weiblichen Autismus selten gerecht. Für autistische Frauen und Mädchen ist es deshalb schwierig, eine korrekte Diagnose und die notwendige Unterstützung zu erhalten. Dr. Christine Preißmann hat sich als Ärztin und Autistin intensiv mit dem „weiblichen Autismus" befasst. Sie beschreibt typische Auffälligkeiten von Mädchen und Frauen mit im Autismus-Spektrum sowohl aus fachlicher Sicht, als auch aus ihrer eigenen Erfahrung heraus. Sie legt dar, warum eine spezifische Diagnostik und gezielt zugeschnittene therapeutische Angebote notwendig sind und welche Elemente sich besonders dazu eignen, austistische Mädchen und Frauen zu unterstützen. Neben dem Vortragsteil wird es genug Zeit für Diskussion und Austausch geben.   Referent*in: Dr. Christine PreißmannZielgruppe: Alle Interessenten   Besuchen Sie auch unsere Fortbildungen zu Autismus: Autismus-Spektrum I: Symptome, Ursachen und Entwicklungsverlauf Autismus-Spektrum II: Diagnostik, Therapie und pädagogische Förderung im Überblick Autismus-Spektrum III: Asperger-Syndrom

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