Wann braucht ein Kind Logopädie und wie bekommt es diese?
Vortrag: Logopädie: Online: Mo., 01.03.2027 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Ein Einblick in die Versorgungsstrukturen bei Kindern mit SESLogopädie ist ein ärztlich verordnetes Heilmittel, das durch staatlich anerkannte Logopäd*innen bzw. verwandte Berufe erbracht wird. Die Kosten hierfür tragen die gesetzlichen und privaten Krankenkassen. In diesem Vortrag werden der Weg von der ärztlichen Verordnung bis zum Beginn der Therapie beschrieben und Besonderheiten in der logopädischen Versorgung von Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen erläutert. Hierbei werden auch Sprachtherapie und Sprachförderung voneinander abgegrenzt und Sie erfahren, worin genau die Unterschiede bestehen. Durch den Vortrag erweitern Sie Ihr Fachwissen, das Sie sowohl in der Kooperation mit Eltern nutzen können als in der professionellen Zusammenarbeit mit Logopäd*innen und Kinderärzt*innen. Sie erhalten zudem Ideen zum Aufbau von Netzwerken und Kooperationen zwischen allen an der Versorgung Beteiligten Referent: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & FrühförderungAlle weitere Vorträge der Reihe finden Sie hier: Praxiswissen auf den Punkt

55,00 €
Mitspielen statt umlenken – Spiel im Autismus-Spektrum verstehen und begleiten
Mitspielen statt umlenken – Spiel im Autismus-Spektrum verstehen und begleiten: Online: Di., 02.03.2027 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Die Spielwelt autistischer Kinder als sinnvolle Entwicklungschance nutzen Was auf den ersten Blick ungewöhnlich oder schwer zugänglich wirkt, ist oft Ausdruck einer eigenen, stimmigen Spielkultur. Autistische Kinder gestalten ihr Spiel entlang ihrer Wahrnehmung, ihrer Interessen und ihrer individuellen Lernstrategien. In diesem Vortrag erfahren Sie, wie es gelingen kann, dieses Spiel besser zu verstehen und als wertvolle Grundlage für Entwicklung zu nutzen. Anstatt das Spiel „verändern“ zu wollen, richtet sich der Blick darauf, wie wir uns anschließen, mitgehen und als Spielpartner wirksam werden können.Gemeinsam gehen wir folgenden Fragen nach:Was kennzeichnet das Spiel im Autismus-Spektrum und welche Funktionen erfüllt es?Wie hängen Wiederholung, Struktur und sensorische Aspekte mit Lernen und Entwicklung zusammen?Wie kann ich mich als erwachsene Person in das Spiel einfinden, ohne es zu dominieren?Wie entstehen aus gemeinsamem Spiel neue Entwicklungs- und Kommunikationsmöglichkeiten?Referentin: Kristin SnippeZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung

55,00 €
Hochsensibilität und Wahrnehmung
Hochsensibilität und Wahrnehmung: Online: Mi. 03.03.2027, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE)
Was sollten Sie über Hochsensibilität und Wahrnehmung wissen, und wie können Sie die betroffenen Kinder unterstützen? Hochsensible Kinder nehmen externe und interne Reize – Geräusche, Licht, Gerüche, Gefühle, soziale Situationen – intensiver auf als andere Kinder. Das ist keine Folge falscher Erziehung und es ist keine Krankheit, sondern eine meist angeborene Eigenschaft. In dem Seminar lernen wir, zwischen Hochsensibilität und Hochsensitivität zu unterscheiden. Hochsensibilität beschreibt die verstärkte sensorische Verarbeitung und Wahrnehmung von Umweltreizen (Geräusche, Licht, Berührung, Gerüche). Hochsensitivität bezieht sich hingegen auf eine gesteigerte emotionale Wahrnehmung, die sich oft in starker Empathie, in Aufmerksamkeitsverlust oder auch in Rückzug äußert.Beide Bereiche und die damit verbundenen unterschiedlichen Reaktionen der Kinder werden wir beschreiben. Daraus ergeben sich differenzierte Ansätze für professionelle Reaktionen.Außerdem wollen wir verschiedene Entwicklungsschwierigkeiten benennen, bei denen Hochsensibilität als ein Teilsymptom auftreten kann, vor allem Entwicklungsauffälligkeiten im Rahmen von Neurodivergenz (Autismus-Spektrum-Störung, ADHS, Schwierigkeiten in der emotionalen und sozialen Regulation).Referent*in: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Pädagogische und therapeutische Fachpersonen aus Kita, Frühförderung, Therapie und angrenzenden Arbeitsfeldern sowie interessierte Eltern und weitere Bezugspersonen von Kindern mit AVWS

175,00 €
Wozu Pseudowort-Nachsprechen? Mottier-Test & TEBIK in der Sprachentwicklungsdiagnostik
Vortrag: Was steckt hinter dem Nachsprechen? Phonologisches Arbeitsgedächtnis diagnostisch verstehen: Online: Do, 04.03.2027 - 17:00 - 18:30 Uhr (2 UE)
Das Nachsprechen von Pseudowörtern ist ein etabliertes Verfahren zur Erfassung des phonologischen Arbeitsgedächtnisses (phonAG) und ein wichtiger Bestandteil der Sprachentwicklungsdiagnostik bei ein- und mehrsprachigen Kindern.Im Seminar erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Instrumente zur Erfassung, Durchführnug und Interpretation der Leistung des phonologischen Arbeitsgedächtnisses.Beantwortet werden die folgenden Fragen:Welche Verfahren zur Erfassung des phonologischen Arbeitsgedächtnisses können in der Praxis eingesetzt werden (bspw. Mottier-Test, TEBIK 4-8, SETK 3-5)Worauf sollte bei der Durchführung mit mehrsprachigen Kindern geachtet werden?Wie sollten die Testitems (Pseudowörter und -sätze) präsentiert werden?Welche Normdaten verwende ich?Welche Bedeutung hat das Testergebnis für die logopädische Therapie?Referentin: Nathalie FreyZielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und angrenzenden Gebieten

55,00 €
Pädagogische Entwicklungsbeobachtung: Verfahren, Nutzen und Anwendung
Pädagogische Entwicklungsbeobachtung: Online: Mi. 10.03.2027, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE)
Wann ist eine kindliche Entwicklung noch im Normbereich? Sind Normen überhaupt sinnvoll, erlaubt und nützlich? Wie erkennen Sie frühzeitig Entwicklungsrisiken und welche gezielten Maßnahmen können Sie daraus ableiten? In diesem Seminar lernen Sie, kindliche Entwicklung mit einfachen Methoden zu beobachten und einzuordnen. Entwicklungsbeobachtung ist ein diagnostischer Prozess: Sie stellen zwar keine Diagnosen, aber Sie betrachten die Entwicklung eines Kindes im Zeitverlauf und im Vergleich zu anderen Kindern. Vergleichsmöglichkeiten eröffnen auch Wege zur Qualitätssicherung Ihrer Einrichtung oder Praxis. Sie erfahren, wie sich Entwicklungsrisiken frühzeitig identifizieren lassen und wie dadurch Ressourcen und individuelle Stärken eines Kindes erkennbar werden. Damit bildet die Entwicklungsbeobachtung eine zentrale Grundlage für differenzierte pädagogische und therapeutische Entscheidungen. Einige etablierte Verfahren erfordern standardisierte Einzelsituationen oder spezifische psychologische oder statistische Vorkenntnisse. Im Seminar werden daher ausgewählte, praxiserprobte Beobachtungsverfahren vorgestellt, die eine valide Einschätzung auch im pädagogischen oder therapeutischen Alltag ermöglichen. Diese werden hinsichtlich ihrer Aussagekraft, Anwendbarkeit und Grenzen differenziert betrachtet. Sie lernen, Beobachtungsdaten auszuwerten und daraus konkrete Förderziele abzuleiten. Darüber hinaus werden wir diskutieren, wie die Ergebnisse fachlich fundiert und verständlich kommuniziert werden können – im Team, im Elterngespräch und im Austausch mit anderen Fachkräften. Was lernen Sie in dieser Fortbildung? • Entwicklungsbeobachtung als diagnostisches Instrument verstehen und fachlich einordnen • Normbereiche, Grenzsteine und Entwicklungsmeilensteine sicher unterscheiden und bewerten • Freie und strukturierte Beobachtungsverfahren gezielt einsetzen • Aussagekraft, Grenzen sowie Vor- und Nachteile verschiedener Verfahren beurteilen und auf die eigene Arbeit übertragen • Beobachtungsergebnisse systematisch auswerten und daraus Förderziele ableiten • Ergebnisse fachlich adressatengerecht kommunizieren (Team, Eltern, interdisziplinärer Kontext)• strukturierte Entwicklungsbeobachtung mit dem Beobachtungsbogen Kita (BB 1-6)Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Referent*in: Dr. Henning Rosenkötter Zielgruppe: Fachpersonen und Leitungskräfte aus Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege  

175,00 €
Heidelberger Elterntraining frühe Sprachförderung HET Ausbildung
Heidelberger Elterntraining frühe Sprachförderung HET Ausbildung: Online: Do. 11.03.2027, 09.30 - 16.00 Uhr • Fr. 12.03.2027, 09.30 - 15.00 Uhr • Präsenz: Do. 03.06.2027, 09.30 - 16.00 Uhr • Fr. 04.06.2027, 09.00 - 15.30 Uhr • Online: Di. 13.07.2027, 09.30 - 16.00 Uhr (35 UE)
Das Heidelberger Elterntraining (HET) wurde von Dr. Buschmann entwickelt. Es richtet sich an Eltern von Kindern mit einer Sprachentwicklungsverzögerung (Late Talker). Diese werden im HET befähigt, sprachförderliche Alltagsinteraktionen mit ihren Kindern zu gestalten. Die Eltern lernen zudem, ihr Sprachangebot entsprechend dem Entwicklungsstand ihres Kindes anzupassen und erleichtern ihm somit den Spracherwerb. In der aktuellen S3-Leitlinie zur Therapie von Sprachentwicklungsstörungen wird das HET ausdrücklich als wirksame Intervention empfohlen (AWMF Leitlinienregister, 2022). Ablauf der AusbildungIm Basismodul (Tag 1+2) werden Ihnen die Hintergründe des HET sowie die Inhalte und Rahmenbedingungen präsentiert. Sie lernen die Methodik der kooperativen und systematischen Zusammenarbeit mit einer Elternkleingruppe kennen. Viele Elemente des HET können ebenfalls in die kindzentrierte Arbeit einfließen. Im Praxismodul (Tag 3+4) üben Sie die konkrete Durchführung des HET. Als Vorbereitung arbeiten Sie sich in ein Element des HET ein.  Dies ermöglicht Ihnen ein intensives Lernen und die Antizipation typischer Schwierigkeiten in Elterntrainings. Darüber hinaus wird die im HET eingesetzte Video-Interaktionsanalyse ausführlich besprochen. Im Aufbaumodul (Tag 5) zum Thema „Mehrsprachigkeit“ erlernen Sie die Durchführung des Workshops „Mehrsprachigkeit als Chance“.  An diesem Workshop sollten mehrsprachig erziehende Eltern vor dem HET teilnehmen. In diesem erlernen sie den Umgang mit den verschiedenen Sprachen in der Familie. Des Weiteren werden elterliche Fragen rund um das Thema Mehrsprachigkeit unter Einbeziehung verbreiteter Mythen umfassend beantwortet. Dieser zweistündige Workshop kann auch mit Eltern durchgeführt werden, die nicht am HET teilnehmen. Im Seminarpreis  ist ein umfangreiches Materialpaket für die Durchführung des HET (u. a. Videoclips, Fotokarten, Arbeitsblätter) sowie eine Materialbox für die Umsetzung des Elternworkshops zur Mehrsprachigkeit enthalten. Zertifizierung per SupervisionMit einer Supervision schließt die Ausbildung ab. Diese besteht aus einer individuellen Supervision des ersten eigenen HET Late Talkers (250 €) und der Teilnahme am Supervisionsseminar zum Workshop „Mehrsprachigkeit als Chance“. Im Anschluss erhalten Sie die Zertifikate als Elterntrainer*in für das HET sowie als Workshopleiter*in. Gerne nehmen wir Sie auch als zertifizierte Trainer*in auf unsere Website auf.AufbaumoduleFür eine Weiterqualifizierung im HET GES, HET 3-6, TASK oder Kugel ist der anschließende Besuch des jeweiligen Aufbaumoduls nötig. Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse : Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Referent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen, die mit sprachauffälligen Kindern arbeiten (u. a. aus den Bereichen Logopädie, Frühförderung, Psychologie, Sozialpädiatrie, Sozialpädagogik und Heilpädagogik) Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

995,00 €
Heidelberger Interaktionstraining – HIT Kiga / NEU: HIT Kiga+
Heidelberger Interaktionstraining – HIT Kiga: Online: Di. 16.03.2027, 09.00 - 13.30 Uhr • Mi. 28.04.2027, 09.00 - 13.30 Uhr • Mo. 31.05.2027, 09.00 - 13.30 Uhr • Di. 06.07.2027, 09.00 - 13.30 Uhr • Di. 14.09.2027, 09.00 - 13.30 Uhr • Di. 12.10.2027, 09.00 - 13.30 Uhr • (36 UE)
Zum neuen Durchgang ab dem 27.09.2027 startet das ZEL mit "HIT Kiga+" ein überarbeitetes HIT-Programm für Kitas. Die bewährten Inhalte und Methoden bleiben erhalten, werden aber um neue Bausteine ergänzt. Details zu den Neuerungen folgen in Kürze.Das Heidelberger Interaktionstraining – HIT Kiga ist ein evaluiertes und praxisorientiertes Fortbildungskonzept. Die Wirksamkeit wurde in verschiedenen Studien wiederholt nachgewiesen (u. a. Simon & Sachse 2011, 2013). Dies zeichnet das HIT Kiga gegenüber anderen Konzepten aus. Seit seiner Einführung wurden bereits über 3000 Fachkräfte von unseren Mitarbeiter*innen geschult. Im HIT Kiga werden Sie zu einem sprachförderlichen Interaktionsverhalten in natürlichen Kommunikationssituationen befähigt. Sie erwerben zunächst ein Grundlagenwissen zu den Themen Ablauf der Sprachentwicklung, Verzögerungen/Störungen im Spracherwerb und Früherkennung von Sprachauffälligkeiten. Darauf aufbauend lernen Sie, situationsübergreifend eine sprachförderliche Grundhaltung gegenüber den Kindern einzunehmen und ihr Sprachangebot so an das jeweilige Kind anzupassen, dass es den nächsten sprachlichen Entwicklungsschritt erreicht. Sie erfahren, wie Sie bestimmte Situationen, z. B. die gemeinsame Bilderbuchbetrachtung oder das gemeinsame Spiel, gezielt sprachförderlicher gestalten und welche Verhaltensweisen sich eher hemmend auf die kindliche Sprechfreude auswirken können. Das HIT Kiga enthält vier bis sechs Module im Abstand von vier Wochen. Es wird außerordentlich praxisnah durchgeführt. Im Vordergrund steht das gemeinsame Erarbeiten theoretischer und praktischer Inhalte unter Einbezug Ihres Wissens und Ihrer Erfahrungen. Mittels Videoclips werden Lerninhalte erarbeitet und anschließend aktiv in Kleingruppen ausprobiert. Zwischen den Sitzungen besteht Zeit, das Gelernte im Kita-Alltag direkt umzusetzen. Teil des Zertifizierungskurses Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Das Seminar entspricht den in der "Verwaltungsvorschrift Kolibri" skizzierten Anforderungen und ist zur Qualifizierung von Sprachförderkräften im Rahmen des Programms „Intensive Sprachförderung Plus" (ISF+) geeignet. Referent*in: Brigitte Degitz, Carmen Huck, Falko Dittmann

450,00 €
Mehrsprachigkeit verstehen und Vielfalt stärken
Mehrsprachigkeit verstehen - Vielfalt stärken: Online: Di. 23.03.2027 09:00 - 15:30 Uhr • Mi. 12.05.2027 09:00 - 15:30 Uhr (14UE)
So begleiten Sie Kinder und Familien kompetent durch den mehrsprachigen Spracherwerb Kinder, die mit mehreren Sprachen aufwachsen, bereichern den pädagogischen Alltag – und stellen gleichzeitig besondere Anforderungen an die sprachliche Bildung und Elternberatung. Damit Sie diesen Herausforderungen sicher begegnen können, vermittelt Ihnen dieses Seminar fundiertes Wissen über den mehrsprachigen Spracherwerb und seine Bedeutung für Ihre tägliche Arbeit. Sie erhalten Einblick in verschiedene Formen des mehrsprachigen Aufwachsens und lernen, worauf es ankommt, damit Kinder sowohl ihre Erstsprache als auch Deutsch gut entwickeln können. Gemeinsam besprechen wir verbreitete Mythen rund um Mehrsprachigkeit auf den Grund und betrachten, was wissenschaftlich fundiert wirklich gilt. Wir erarbeiten zusammen, wie eine dynamische und lebensweltorientierte sprachliche Bildung in der Kindertageseinrichtung gestaltet werden kann. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der erfolgreichen Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien. Viele Eltern fühlen sich unsicher im Umgang mit den verschiedenen Sprachen im Alltag. In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie kompetent beraten, Orientierung geben und Vertrauen stärken können. Ein praxiserprobter Leitfaden unterstützt Sie dabei, Gespräche mit Eltern strukturiert und sicher zu führen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? vertieftes Wissen über den Verlauf und die Besonderheiten des mehrsprachigen Spracherwerbs Strategien für eine konstruktive Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien Sicherheit in der professionellen Beratung von Eltern Impulse zur Gestaltung einer dynamischen und lebensweltorientierten sprachlichen Bildung Dieses Seminar ist Teil der Zertifikatskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Carmen Huck Zielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege, aus der Frühförderung, den Frühen Hilfen und dem Kinder- und Jugendamt, sowie angrenzenden Bereichen Wir empfehlen diese Fortbildung als Inhouse-Schulung für Teams in der Frühförderung, in Kitas und im Netzwerk Frühe Hilfen.

290,00 €
Sprachauffälligkeiten bei Mehrsprachigkeit: Störung oder sprachliche Vielfalt?
Sprachdiagnostik bei Mehrsprachigkeit: Online: Di. 16.03.2027, 09.30 - 16.00 Uhr • Mi. 13.04.2027, 09.30 - 16.00 Uhr (16 UE)
Mehrsprachig aufwachsende Kinder stellen deutschsprachige Fachpersonen ohne Kenntnisse der Erstsprache des Kindes vor Herausforderungen. Eine der häufigsten Fragen lautet: Handelt es sich bei den Sprachproblemen um eine therapiebedürftige Sprachentwicklungsstörung oder um mangelnden Deutschkontakt? Um diese und weitere Fragen zu beantworten und geeignete Unterstützungsmaßnahmen zu finden, sind genaue Kenntnisse über den individuellen Sprachentwicklungsstand des Kindes und den Mehrsprachenkontext notwendig. In dieser Fortbildung werden Möglichkeiten für ein differenzialdiagnostisches Vorgehen bei linguistisch und kulturell divers aufwachsenden Kindern besprochen. Wichtige Aspekte der Anamnese, standardisierten Untersuchung sowie Beobachtung werden erarbeitet und durch Fallbeispiele illustriert. Daraus abgeleitet werden relevante Punkte zum therapeutischen Vorgehen sowie zur Beratung der Bezugspersonen vorgestellt.Das Besondere: In der Zeit zwischen den beiden Fortbildungstagen haben Sie die Möglichkeit, das Vorgehen und das vorgestellte Material zu erproben. Was lernen Sie in dieser Fortbildung?Fachwissen zum Zwei- und Mehrsprachenerwerb praxisnahe Kenntnisse zur Erhebung des Mehrsprachkontextes als elementarer Bestandteil der Sprachdiagnostik Handlungssicherheit bei der Auswahl, Durchführung, Auswertung und Interpretation standardisierter Diagnostikverfahren bei kulturell und linguistisch diversen Kindern Grundlagenwissen zur sprachtherapeutischen Behandlung von Sprachentwicklungsstörungen bei MehrsprachigkeitDas Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen. Referent: Falko Dittmann Zielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie, Frühförderung, Sozialpädriatrische Zentren, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und -psychiatrie, Sonderpädagogik

290,00 €