Sprachförderung & Sprachtherapie bei Autismus: Evidenzbasierte verhaltenstherapeutische Ansätze I
Evidenzbasierte Therapie bei ASS - Grundkurs: Online: Do. 03.09.2026, 08:45 - 17:30 & Fr. 04.09.2026, 08:45-17:15 (19UE)
GrundmodulDie Arbeit mit Kindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung stellt in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung dar. Denn viele dieser Kinder haben Probleme damit, in die verbale Sprache zu kommen, aber auch in eine Interaktion mit ihnen zu treten und Kommunikation zu fördern erscheint oftmals schwer. Hinzu kommen außerdem bei vielen Kindern herausfordernde Verhaltensweisen, die den Umgang mit ihnen erschweren. Im Seminar bekommen die Teilnehmer*innen einen „roten Faden“ für die Förder- und Therapieplanung. Sie werden mithilfe der vermittelten verhaltenstherapeutischen Prinzipien, welche aus der angewandten Verhaltensanalyse stammen, in der Lage sein, die auftretenden rezeptiven und produktiven sprachlichen Probleme von Kindern im Autismus-Spektrum besser zu verstehen und somit gezielter behandeln zu können. Es werden außerdem konkrete Techniken vermittelt, mit denen wir als Therapeut*innen die Kinder beim Erwerb neuer (rezeptiver wie produktiver) Fähigkeiten unterstützen können. Zudem lernen die Teilnehmer*innen, das herausfordernde Verhalten der Kinder genauer im Kontext zu analysieren, in dem es auftritt. Es werden daraufhin Lösungsmöglichkeiten besprochen, mit denen schwierige Situationen so gestaltet werden können, dass sie für die Kinder zu bewältigen sind und sie als Folge nicht mehr auf herausforderndes Verhalten zurückgreifen müssen. Was lernen Sie in dieser Fortbildung? Strukturierte Planung sprachtherapeutischer Angebote für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung Anwendung verhaltenstherapeutischer Techniken zur Förderung kommunikativer Fähigkeiten Analyse herausfordernden Verhaltens im therapeutischen Alltag Entwicklung praktikabler und kindgerechter Handlungsstrategien für schwierige Situationen Referentin: Stephanie Goyer Zielgruppe: Fachkräfte aus Logopädie und Sprachtherapie, Heilpädagogik, FrühförderungWir bieten zu dieser Veranstaltung auch einen Aufbaukurs  an, der Therapiegestaltung mit Kindern mit ASS vertieft.

320,00 €
Basismodul „Inklusion in Krippe und Kita: Grundlagen, Anforderungen und Praxistransfer“
Inklusion: Grundlagen, Anforderungen und Praxistransfer in die Kita: Online: Mo. 07.09.2026, 09.00 - 16.00 Uhr • Di. 08.09.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Dieses zweitägige Seminar bildet den Auftakt der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich. Gemeinsam beschreiten die Teilnehmer*innen mit den erfahrenen Referent*innen den Weg von der Integration zur Inklusion anhand der UN-Behindertenrechtskonvention und der Gesetzgebung zur Inklusion in der Kita in Deutschland. Es wird das Inklusionsverständnis gemäß der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WIFF) diskutiert. Die Teilnehmer*innen werden in den Index für Inklusion eingeführt. Dieser ermöglicht einen nachhaltigen Praxistransfer in das Kita-Team. Sie erhalten Evaluationsmaterial, anhand dessen Sie sich ein Bild über den aktuellen Stand der Inklusion in Ihrer Kita verschaffen und Ideen zur Weiterentwicklung mit Ihrem Team erarbeiten können. Gemeinsam wird diskutiert, wie Inklusion in den Einrichtungen konkret gelingen kann, welche Faktoren die Umsetzung begünstigen und welche sie erschweren. Schließlich werden die inklusionspädagogischen Ansätze „Heterogenität“, „Anti-Bias-Ansatz“ und „vorurteilsbewusste Pädagogik“ vorgestellt. Die Teilnehmer*innen reflektieren ihr eigenes Rollenverständnis, ihre Normen und Werte im Abgleich mit diesen Konzepten. Dieses Seminar ist zudem auch für Leitungskräfte geeignet, die sich darauf vorbereiten möchten, mit ihrem Team den Weg zur inklusiven Kita zu gehen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Grundlagenwissen zu Inklusion: Definition, Abgrenzung und rechtliche Grundlage Basiswissen über verschiedene Behinderungen sowie über soziale und psycho-emotionale Störungen Fähigkeit, die Situation in der eigenen Kita zu analysieren: pädagogische Haltung, Erfahrungen, vorhandene Teamprozesse, Umgang mit den Wünschen der Eltern Abwägen und Einordnen von „Pro“ und „Contra“: Gibt es Kinder oder Situationen im Team, die Inklusion in Frage stellen oder unmöglich machen? Transparente und strukturierte Steuerung des Aufnahmeprozesses eines Kindes anhand gezielter Fragen und Materialien Kenntnis über rechtliche, finanzielle und organisatorische Bedingungen für Inklusionshilfe und Unterstützungen Ansätze zur Kooperation mit anderen Berufsgruppen und Institutionen Literatur: Groschwald, A. & Rosenkötter, H.: Inklusion in Krippe und Kita. Ein Leitfaden für die Praxis. Herder-Verlag, 2021 Teil der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in:  Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Fachpersonen und Leitungskräfte aus Krippe, Kindergarten, Kindertagespflege und Heilpädagogik

290,00 €
Mehrsprachigkeit verstehen und Vielfalt stärken
Mehrsprachigkeit verstehen - Vielfalt stärken: Online: Mi. 09.09.2026 09:00 - 15:30 • Mi. 21.10.2026 09:00 - 15:30 (14UE)
So begleiten Sie Kinder und Familien kompetent durch den mehrsprachigen Spracherwerb Kinder, die mit mehreren Sprachen aufwachsen, bereichern den pädagogischen Alltag – und stellen gleichzeitig besondere Anforderungen an die sprachliche Bildung und Elternberatung. Damit Sie diesen Herausforderungen sicher begegnen können, vermittelt Ihnen dieses Seminar fundiertes Wissen über den mehrsprachigen Spracherwerb und seine Bedeutung für Ihre tägliche Arbeit. Sie erhalten Einblick in verschiedene Formen des mehrsprachigen Aufwachsens und lernen, worauf es ankommt, damit Kinder sowohl ihre Erstsprache als auch Deutsch gut entwickeln können. Gemeinsam besprechen wir verbreitete Mythen rund um Mehrsprachigkeit auf den Grund und betrachten, was wissenschaftlich fundiert wirklich gilt. Wir erarbeiten zusammen, wie eine dynamische und lebensweltorientierte sprachliche Bildung in der Kindertageseinrichtung gestaltet werden kann. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der erfolgreichen Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien. Viele Eltern fühlen sich unsicher im Umgang mit den verschiedenen Sprachen im Alltag. In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie kompetent beraten, Orientierung geben und Vertrauen stärken können. Ein praxiserprobter Leitfaden unterstützt Sie dabei, Gespräche mit Eltern strukturiert und sicher zu führen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? vertieftes Wissen über den Verlauf und die Besonderheiten des mehrsprachigen Spracherwerbs Strategien für eine konstruktive Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien Sicherheit in der professionellen Beratung von Eltern Impulse zur Gestaltung einer dynamischen und lebensweltorientierten sprachlichen Bildung Dieses Seminar ist Teil der Zertifikatskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Carmen Huck Zielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege, sowie angrenzenden Bereichen

290,00 €
Autismus-Spektrum III: Asperger-Syndrom
Autismus-Spektrum-Störungen III: Online: Mo. 14.09.2026, 09.30 - 15.00 Uhr (6 UE)
Stärken erkennen, Verständnis fördern, Perspektiven erweitern: Begleiten Sie Kinder mit Asperger-Syndrom einfühlsam und inklusiv. Obwohl das Asperger-Syndrom im aktuellen Klassifikationssystem (ICD-11) nicht mehr als eigenständige Diagnose geführt wird, bleibt es im fachlichen Diskurs und im Alltag vieler Menschen präsent. Denn die damit verbundenen Besonderheiten – etwa in der sozialen Interaktion, im Kommunikationsverhalten oder im Umgang mit Reizen bei guter bis sehr guter intellektueller Leistungsfähigkeit – prägen die Erlebniswelt dieser Menschen und ihrer Mitmenschen auf besondere Weise. In diesem Seminar tauchen Sie tief in das Erleben von Menschen mit Asperger-Syndrom ein. Sie lernen typische Verhaltensweisen kennen, reflektieren Denk- und Wahrnehmungsmuster und entdecken die Stärken der Menschen mit ASS. Durch authentische Fallbeispiele und praxisnahe Impulse zu Maßnahmen im Alltag wie Strukturierung und Ruheinseln erhalten Sie wertvolles Wissen, das Sie direkt in Ihrem pädagogischen, therapeutischen und familiären Alltag anwenden können. Gemeinsam entwickeln wir Wege, wie Sie betroffene Kinder und Erwachsene besser verstehen, individuell begleiten und ihre Entwicklung aktiv unterstützen können. Denn ein achtsames, informiertes Umfeld kann sehr viel bewirken, damit sich eine Person mit ASS in der Gemeinschaft wohl fühlt und sein Entwicklungspotenzial entfalten. Nutzen Sie dieses Seminar, um Ihre Fachkompetenz zu stärken, neue Perspektiven zu gewinnen und mit mehr Sicherheit und Empathie Menschen mit Asperger-Syndrom zu begegnen. Als inhaltliche Vorbereitung empfehlen wir die Seminare Autismus-Spektrum I und . Die Teilnahme ist jedoch keine Voraussetzung. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? vertieftes Wissen über das Asperger-Syndrom im Kontext des Autismus-Spektrums Einsicht in die Denk- und Wahrnehmungswelt von Menschen mit Asperger-Syndrom Handlungskompetenz für die individuelle Begleitung in pädagogischen und therapeutischen Settings sowie im familiären Rahmen Kennen von leicht umsetzbaren Schritten, um den Alltag für einen Menschen mit ASS zu erleichtern und ihm Teilhabe in der Kita, Schule, Familie zu ermöglichen Strategien für eine gelingende und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses: Autismus-Spektrum: Grundlagen Besuchen Sie auch: Autismus verstehen: Von den Anfängen bis zur Zukunft – Forschung, Praxis und Gesellschaft im Wandel Vortrag: Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum Vortrag: Praktische Autismuskunde – wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule? Referent*in: Prof. Dr. Anke Buschmann Zielgruppe: Fachpersonen aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen (Kindertagespflege, Krippe, Kita, Schule, Frühförderung, Frühe Hilfen, Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Logopädie, Ergotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Sozialpädiatrie) sowie weitere Interessierte

175,00 €
Wann braucht ein Kind Logopädie und wie bekommt es diese?
Vortrag: Logopädie: Online: Mo., 14.09.2026 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Ein Einblick in die Versorgungsstrukturen bei Kindern mit SESLogopädie ist ein ärztlich verordnetes Heilmittel, das durch staatlich anerkannte Logopäd*innen bzw. verwandte Berufe erbracht wird. Die Kosten hierfür tragen die gesetzlichen und privaten Krankenkassen. In diesem Vortrag werden der Weg von der ärztlichen Verordnung bis zum Beginn der Therapie beschrieben und Besonderheiten in der logopädischen Versorgung von Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen erläutert. Hierbei werden auch Sprachtherapie und Sprachförderung voneinander abgegrenzt und Sie erfahren, worin genau die Unterschiede bestehen. Durch den Vortrag erweitern Sie Ihr Fachwissen, das Sie sowohl in der Kooperation mit Eltern nutzen können als in der professionellen Zusammenarbeit mit Logopäd*innen und Kinderärzt*innen. Sie erhalten zudem Ideen zum Aufbau von Netzwerken und Kooperationen zwischen allen an der Versorgung Beteiligten Referent: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & FrühförderungAlle weitere Vorträge der Reihe finden Sie hier: Praxiswissen auf den Punkt

55,00 €
Vom Wickeln zum Toilettengang: Die Lebensaktivität Ausscheiden in der Kita achtsam und responsiv begleiten
Vom Wickeln zum Toilettengang: Online: Do. 24.09.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Die Begleitung von jungen Kindern im Übergang vom Wickeln zum eigenständigen Toilettengang stellt eine anspruchsvolle Aufgabe dar. Der Blick auf die hier anstehenden Entwicklungsschritte des Kindes hat sich dabei in den letzten Jahren deutlich verändert: So vermitteln die gebräuchlichen Begriffe ‚Sauberkeitserziehung‘ oder ‚trocken und sauber werden‘ oft eine Einteilung von Kindern in ‚sauber‘ und ‚nicht sauber‘ – eine Perspektive, die der individuellen Entwicklung nicht gerecht wird. Forschungserkenntnisse zeigen, dass Kinder in diesem Entwicklungsprozess durch ein beziehungsorientiertes, responsives Antwortverhalten optimal unterstützt werden können.Die Fortbildung vermittelt ein fundiertes Wissen und praxisnahe Strategien zur achtsamen und responsiven Begleitung von jungen Kindern in ihrer Entwicklung zur Ausscheidungsautonomie. Die Teilnehmer*innen erwerben dabei ein tieferes Verständnis für die körperlichen, emotionalen und sozialen Aspekte dieses Entwicklungsprozesses. Wir nehmen auch die verbale und nonverbale Begleitung der Kinder in den Blick. Eine achtsame Begleitung stärkt die Selbstregulation und das Selbstbewusstsein der Kinder.In der Zusammenarbeit mit Eltern zeigen sich häufig unterschiedliche Vorstellungen bei der Begleitung des Kindes. Es gilt, elterliche Wünsche zu respektieren und gleichzeitig ein Vorgehen zu wählen, das das Wohl des Kindes berücksichtigt.  Nicht jeder Ansatz (zum Beispiel die Windelfrei-Methode) ist in einer Einrichtung umsetzbar. Im geteilten Betreuungsfeld von Familie und Kita ist eine gut aufeinander abgestimmte achtsame Zusammenarbeit wichtig. Fachkräfte stehen hier vor der Aufgabe, elterliche Wünsche wertschätzend einzubeziehen, zugleich aber auch die strukturellen und pädagogischen Rahmenbedingungen der Einrichtung zu berücksichtigen. Entwicklungspsychologische Grundlagen, neue Erkenntnisse aus der kulturvergleichenden Forschung sowie praktische Methoden für den pädagogischen Alltag stehen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer*innen erfahren, wie sie Kinder im Übergang zur Ausscheidungsautonomie einfühlsam begleiten, indem sie die Entwicklung der Blasen- und Darmkontrolle berücksichtigen sowie zentrale kindliche Signale nutzen. Zudem lernen sie, Mikrotransitionen rund um den Toilettengang zu gestalten und Herausforderungen wie Konfliktnässen oder Zuwendungsverlustängsten von Kindern einfühlsam zu begegnen. Gleichzeitig stärken sie ihre Kompetenz in der Zusammenarbeit mit Eltern und im souveränen Umgang mit oft tabuisierten Ekelemotionen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Grundwissen über die Entwicklung der Blasen- und DarmkontrolleSicheres Erkennen zentraler kindlicher Signale, die auf ihre Bereitschaft zur Ausscheidungsautonomie hinweisenSchaffen einer unterstützenden Umgebung die Sicherheit vermittelt und Zuwendungsverlustängste reduziertBegleitung der Mikrotransitionen (z. B. vom Spielen zum Toilettengang) durch den Einsatz von Übergangsobjekten und -liedernEntwicklung eines kindgerechten „Drehbuch-Skripts“ für den Toilettengang, das Orientierung und Sicherheit auch bei der Bewältigung der Reinigungsfunktionen gibtGeschlechtsspezifische Unterschiede bei der Begleitung von Kindern zur AusscheidungsautonomieKompetenter Umgang mit typischen Herausforderungen, wie Ängsten vor der Toilette oder KonfliktnässenZusammenarbeit mit Eltern und interdisziplinären FachkräftenReflexion eigener Haltungen zu Sauberkeit, Körperlichkeit und Ekel, um ein professionelles Antwortverhalten sicherzustellenSouveräner Umgang mit tabubehafteten Themen wie Ekel - Entwicklung von Strategien zum Ekelmanagement Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurses Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Referentin: Prof. Dr. Dorothee GutknechtZielgruppe: Alle Berufsgruppen, die mit Säuglingen und Kleinkindern arbeiten, insbesondere in Krippe, Kita und Tagespflege Frau Gutknecht bietet am ZEL weitere Seminare zu den Lebensaktivitäten Schlafen und Essen sowie zu Beißverhalten an: Schlafen und Ruhen in der Kita achtsam und responsiv begleitenBeißverhalten von Kindern in der Kita - Achtsame und responsive HandlungsmöglichkeitenBildungsort Mahlzeit: Dramen und Herausforderungen beim Essen lernen!

175,00 €
Umgang, Förderung und Unterstützung von sozial benachteiligten Kindern
Umgang, Förderung und Unterstützung: Online: Fr. 25.09.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE)
Jedes fünfte Kind wächst in Deutschland unter Armutsbedingungen auf. Häufig ist damit die subjektive Wahrnehmung sozialer Benachteiligung verbunden, die langfristige Folgen für das gesamte Leben mit sich bringt. Armut unter Kindern wird immer mehr zu einer zentralen Herausforderung für pädagogische Fachkräfte. Der Krippe/Kindertagesstätte kommt eine entscheidende Bedeutung in der Wahrnehmung und Bearbeitung von Armutslagen zu. Diese kann aber nur gelingen, wenn pädagogische Fachkräfte um den eigenen Auftrag, Chancen, Zugänge und Grenzen wissen und in professionelles Handeln überführen können. In diesem Seminar werden Fachkräfte angeleitet, Armut bei Kindern bzw. Familien zu erkennen und dieser professionell zu begegnen. Durch einen ressourcenorientierten Blick auf Armut erfahren sie, wie sie betroffene Familien präventiv ansprechen und wirksam unterstützen können. Neben dem fachlichen Wissen steht die eigene Haltung im Mittelpunkt. Gemeinsam reflektieren die Teilnehmer*innen ihren eigenen Blick auf Armut und ihre Erwartungshaltung. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?     Wissen über die Grundlagen armutssensibler Pädagogik     Überblick über theoretische Aspekte des Armutsbegriffs und seiner Abgrenzungen     Reflexion der eigenen Haltung und Erwartung     Identifizieren von Armut betroffener Kinder und Familien     Professioneller Umgang mit Armutssituationen im pädagogischen Alltag     Strategien zu präventiver und akuter Unterstützung Teil des Zertifizierungskurses Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich.Referent*in: Prof. Dr. Jörg FischerZielgruppe: Leitungskräfte und Fachpersonen aus Krippe, Kita, Heil-, Sozialpädagogik, Psychologie, Sozialarbeit

175,00 €
Beißverhalten von Kindern in der Kita - Achtsame und responsive Handlungsmöglichkeiten
Beißen in der Krippe: Online: Fr. 25.09.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Entwicklungspsychologisch betrachtet ist es nicht ungewöhnlich, wenn kleine Kinder andere Kinder in der Gruppe beißen. Wenn es zu Verletzungen gekommen ist, oder das Verhalten häufiger auftritt, wird es allerdings schnell zu einem schwerwiegenden Problem für alle Beteiligten in Krippe oder Kita. Eltern verlangen den Ausschluss des „Beißers“ oder der „Beißerin“ oder nehmen ihr Kind, wenn es gebissen wurde, gleich ganz aus der Einrichtung. Pädagogische Fachkräfte fragen sich in solchen Situationen, wie sie mit dem Verhalten angemessen umgehen sollen, denn: Selbst wenn das beißende Kind regelrecht „beschattet“ wird, kann es zu „Attacken aus heiterem Himmel“ kommen. Das Verhalten kann sich sogar auf die Gruppe ausweiten, und es gibt plötzlich mehrere Kinder, die beißen. Im Seminar werden auf Basis aktueller Forschungsergebnisse abgestimmte – responsive – Strategien im Umgang mit Beißen vorgestellt, die alle Beteiligten in den Blick nehmen: Kinder, Eltern, Fachkräfte, Leitung und Träger. Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse : Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichReferent*in: Prof. Dr. Dorothee GutknechtZielgruppe: Alle Berufsgruppen, die mit Säuglingen und Kleinkindern arbeiten, insbesondere in Krippe, Kita und Tagespflege

175,00 €
Bedeutung und Einsatz anamnestischer Aufnahmebögen für das pädagogische Erstgespräch in Krippe und Kita
Vortrag: Anamnesegespräche: Online: Mo., 28.09.2026 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Die Kooperation mit Eltern erfordert äußerst viel Sensibilität, geben doch die Eltern ihr Kind mit dem Eintritt in Krippe und Kita vertrauensvoll in externe betreuende, erziehende und bildende Hände. Gerade für die Erstkontakte gilt es, gute methodische Vorgehensweisen einzusetzen.Hierzu ist es günstig, wenn Teams ihre bisherige Vorgehensweise reflektieren, gegebenenfalls auffrischen oder eventuell neue Strategien kennenlernen.Der Vortrag beleuchtet die geschichtliche Herkunft und Bedeutung von Anamnese,Bedeutung des pädagogischen Erstgespräches in Krippe und Kita,sichere Benennung pädagogischer Zielen, die im Dialog mit den Eltern im Rahmen der Anamnese erforderlich sind,erstrebenswerten Kontaktformen und ihre positiven Wirkungen,bedeutsamen Fragen zur persönlichen und teaminternen Reflexion.Referentin: Elke SchlösserZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung

55,00 €