Hello, Bonjour, привет - Spracherwerb und Elternberatung bei Mehrsprachigkeit
Mehrsprachigkeit : Leipzig (Präsenz): Mo. 27.06.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE) • Mo. 05.09.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (14 UE)
In Deutschland nimmt der Anteil an Familien, in denen mehrere Sprachen gesprochen werden, zu. Dies stellt für pädagogische Fachkräfte in Krippe und Kindergarten eine große Herausforderung dar. Die Besonderheiten des mehrsprachigen Spracherwerbs und Ihre Fragen dazu stehen im Mittelpunkt dieses Seminars. Verschiedenen Formen eines mehrsprachigen Aufwachsens werden vorgestellt. Gemeinsam erarbeiten wir, was zu beachten ist, damit Kinder sowohl die nichtdeutsche Erstsprache als auch Deutsch gut erwerben. Verbreitete „Mythen“ zum mehrsprachigen Aufwachsen werden gemeinsam unter die Lupe genommen und durch wissenschaftliche Erkenntnisse auf ihre fachliche Richtigkeit geprüft.Darauf aufbauend steht die Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien im Fokus. Für einen erfolgreichen Mehrsprachenerwerb spielt die Art des Umgangs mit den Sprachen im familiären Kontext eine große Rolle. Mehrsprachige Eltern sind oft unsicher in der Verwendung der verschiedenen Sprachen mit dem Kind. Dabei fühlen sie sich nicht angemessen unterstützt in der mehrsprachigen Erziehung. Leider kommt es oft vor, dass sie nicht ausreichend oder sogar falsch beraten werden.Um Bezugspersonen zielgerichtet beraten zu können, lernen Sie, welche Faktoren für den mehrsprachigen Spracherwerb entscheidend sind: Welche Sprache(n) sollen Eltern mit ihrem Kind sprechen? Wie viel Konsequenz ist in der mehrsprachigen Erziehung nötig? Wie können Eltern ihr Kind optimal unterstützen? Die Teilnehmer*innen lernen einen Leitfaden kennen, der Fachkräfte im Gespräch mit den Eltern unterstützt. Welche Kompetenzen erwerben Sie in der Fortbildung?  Wissen über den Verlauf des Spracherwerbs bei Mehrsprachigkeit Besonderheiten des mehrsprachigen SpracherwerbsFundierte Konzepte für eine förderliche mehrsprachige ErziehungStrategien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Eltern Referent*in: Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kindergarten und Tagespflege Veranstaltungsort: IKOME Dr. Barth GmbH & Co. KG, Hohe Str. 11, 04107 Leipzig

250,00 €
„Der Wortschatzsammler" - Strategietherapie lexikalischer Störungen bei Kindern
Wortschatzsammler: Heidelberg (Präsenz): Fr. 01.07.2022, 11.00 - 18.30 Uhr • Sa. 02.07.2022, 09.00 - 16.30 Uhr (16 UE)
Der Wortschatzsammler ist eine evidenzbasierte Therapiemethode für Kinder im Vorschul- sowie im Schulalter, die lexikalische Störungen aufweisen. Im Mittelpunkt stehen dabei - im Gegensatz zu traditionellen Formen der Wortschatztherapie - nicht einzelne Wörter, sondern Strategien: Die Kinder lernen, wie sie lexikalische Lücken erkennen und füllen können. Sie verbessern ihre Fähigkeit, neue Wörter in das eigene mentale Lexikon einzuspeichern, wieder abzurufen und mit anderen Wörtern zu verknüpfen. In der Veranstaltung wird zunächst ein theoretischen Überblick über Grundlagen und Diagnostik lexikalischer Störungen gegeben. Darauf aufbauend wird die Umsetzung der Therapie und Elternberatung eingeübt. Gearbeitet wird mit Rollenspielen in Kleingruppen und Videosequenzen. Zur Vorbereitung und Umsetzung der Therapiemethode dient das Buch: Motsch, H.-J., Marks, D.-K. & Ulrich, T. (2018): Wortschatzsammler - Evidenzbasierte Strategietherapie lexikalischer Störungen im Kindesalter. 3. Aufl. München, E. Reinhardt Verlag Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita   Referent*in: Monika MertenZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie, Sprachtherapie, Sprachheilpädagogik sowie pädagogische Fachkräfte aus der Kita Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

275,00 €
ADHS – Neues vom Zappelphilipp
ADHS: Online: Fr. 01.04.2022, 09.00 - 17.00 Uhr (9 UE)
Das Seminar gibt einen umfassenden Überblick über das Thema ADHS. Ausgehend von der Beschreibung der Symptomatik, der Klassifikation und der Epidemiologie wird ein Schwerpunkt des Seminars auf Diagnostik und vor allem Interventionsmöglichkeiten liegen. Dabei werden aktuelle Erkenntnisse praxisnah anhand von Fallbeispielen vorgestellt. Es werden Beratungs- und Behandlungsbeispiele aus der langjährigen Berufspraxis des Dozenten einfließen, der zu Trainings bei Kindern mit ADHS promoviert hat. Es wird eine Einheit zum Thema Medikation bei ADHS geben. Neben dem Einsatz von Videos und Kleingruppenarbeiten werden Diskussionen das Seminar abrunden. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Grundwissen zu Störungsbild und Verlauf Diagnostik und differenzialdiagnostische Abgrenzung zu anderen Störungsbildern Überblick zu wirksamen Behandlungsansätzen (v. a. verhaltenstherapeutisch) Informationen darüber, wann es sinnvoll ist Medikamente einzusetzen Teil der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Dr. Thomas DreisörnerZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Lern-, Ergo- und Sprachtherapie, Psychologie, Psychiatrie, (Früh-, Heil-, Sonder-) Pädagogik, Ärzt*innen sowie Interessierte aus den Bereichen Kindergarten und Grundschule Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Aller Anfang ist schwer - den Übergang in die Kita verstehen und begleiten
Aller Anfang ist schwer: Online: Do. 05.05.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Der Eintritt in die Kita stellt für Kinder, ihre Eltern und die Fachkräfte eine herausfordernde Situation dar und bietet gleichzeitig wertvolle Entwicklungschancen. Die Kinder erweitern ihre Lebenswelt und für die Familie beginnt ein neuer Abschnitt. Eine achtsame Begleitung dieses Übergangsprozesses ist deshalb von großer Bedeutung. Fachkräfte nehmen dabei eine vermittelnde und anspruchsvolle Rolle ein. Sie reagieren auf die Bedürfnisse des Kindes und müssen die Wünsche der Eltern respektieren. Gleichzeitig gilt es, verlässliche Bezugsperson für die anderen Kinder in der Gruppe zu sein und die Veränderung durch neue Kinder auch für sie zu moderieren. Wie Sie Kinder und Eltern darin unterstützen können, den Übergang von der Familie in die Kita erfolgreich zu bewältigten, ist Thema dieser Fortbildung. Sie lernen Ansätze zur Erklärung von Übergangsprozessen kennen und erhalten einen Überblick zu den Erkenntnissen der Forschung. Dabei werden die Anforderungen mit Blick auf alle beteiligten Personen (Kind, Eltern, Kindergruppe und Fachkräfte) beleuchtet und praxisnahe Möglichkeiten zur Unterstützung dieser Übergangsprozesse aufgezeigt. Sie erhalten Hilfestellungen im Umgang mit Herausforderungen in der Begleitung des Übergangs. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Kenntnisse von theoretischen Ansätzen zur Erklärung von Übergangsprozessen Überblick über Forschungsergebnisse zur Begleitung von Übergangsprozessen Praxiswissen zu Anforderungen und Herausforderungen des Übergangs praxisnahe Methoden und Strategien zum Umgang mit Herausforderungen bei der Begleitung des Übergangs Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren   Referent*in: Carmen Huck Zielgruppe: Pädagogische Fach- und Leitungskräfte aus dem U3-Bereich, Interessierte anderer Berufsgruppen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Alltagsrassismus! Bei uns in der Kita? Umgang mit unbemerkter Ausgrenzung und Alltagsrassismus
Alltagsrassismus: Online: Fr. 21.10.2022, 09.30 - 14.00 Uhr (5 UE)
In fast jedem Kindergarten in Deutschland werden heute Kinder mit Wurzeln aus den verschiedensten Ländern und Kulturkreisen betreut. Manche sind in Deutschland geboren, manche kommen mit ihren Eltern im Kindesalter nach Deutschland. Alle sollten sich in der KiTa wohlfühlen und sich in der KiTa repräsentiert sehen und mit allem, was sie ausmacht, dazu zu gehören, und nicht durch ihr „Anderssein“ bewusst oder unbewusst ausgegrenzt werden. In diesem Seminar entwickeln die Teilnehmer*innen ein Bewusstsein dafür, welche kulturbedingte Vorurteile und Diskriminierung im Kita-Alltag vorkommen können und welche Formen des Alltagsrassismus am häufigsten vorkommen. Sie erkennen, wo sie in der eigenen KiTa stattfinden und vermittelt werden. Gleichzeitig setzen sich die pädagogischen Fachkräfte mit den eigenen Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsmustern im Zusammenhang mit fremden Kulturen und Ländern auseinander und welchen Einfluss diese auf eine vorurteilsbewusste KiTa haben. Die pädagogischen Fachkräfte erhalten Ideen zur Sensibilisierung von Kindern für die Themen Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung. Es werden Bereiche aufgezeigt und diskutiert, in denen sich im Kindergartenalltag häufig Formen kultureller Ausgrenzung finden lassen und Lösungsvorschläge erarbeitet für die Gestaltung einer Alltagrassismus freien KiTa. Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar? Entwicklung eines Bewusstseins für Vorurteile und Diskriminierung im KiTa-Alltag Sensibilisierung hinsichtlich der Repräsentation kultureller Vielfalt Wahrnehmung und Erkennen von Bereichen, die auf kulturbedingten Vorurteilen, Klischees und Pauschalisierung  basieren Verständnis für die Bedeutung der eigenen kulturellen Prägung im pädagogischen Alltag sensibler Umgang mit Konflikten, die aus kulturellen Unterschieden resultieren Erkennen von Alltagsrassismus und Kennenlernen alternativer Verhaltensweisen   Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita   Referent*in: Dorothea SlevogtZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Kita und Schule sowie Interessierte aus anderen Bereichen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

90,00 €
Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS)
Die Teilnehmer*innen lernen die Definition von auditiver Wahrnehmung und die Erscheinungsbilder einer Auditiven Wahrnehmungsstörung sowie deren Auswirkung auf Lernen und Verhalten. Es werden Möglichkeiten der Beobachtung und Diagnostik dargestellt Sie erhalten Informationen über Beratung, pädagogische Förderung und Therapieansätze Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?   Einführung in das Thema Wahrnehmung und Wahrnehmungsstörung Auswirkungen einer Auditiven Wahrnehmungsstörung auf die Sprachentwicklung, das Verhalten, die Aufmerksamkeit und  den Schreib-Leseerwerb Möglichkeiten und Grenzen der Diagnostik von AVWS Abgrenzung von Entwicklungsverzögerung, Teilleistungsstörung, Lernstörung und Aufmerksamkeitsstörung Auswirkung auf Sprachentwicklung und Erwerb der Schriftsprache Möglichkeiten der Förderung und Therapie   Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie, Ergotherapie, Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Sozialpädiatrie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Psychologie, Ärzt*innen und weitere Interessierte

150,00 €
Autismus-Spektrum-Störung II: Diagnostik und Therapie
Autismus-Spektrum-Störung II: Online: Do. 21.04.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
In diesem Seminar wird ein Überblick über die erforderliche Diagnostik und Differenzialdiagnostik (Abgrenzung zu anderen Störungsbildern) bei Verdacht auf eine Autismus-Spektrum-Störung vermittelt. Es werden gängige Diagnostikinstrumente und der „Goldstandard“ in der Autismusdiagnostik vorgestellt. Zudem erhalten die Teilnehmer*innen einen Einblick in verschiedene Therapiekonzepte. Verbreitete kind- und elternzentrierte Interventionen werden präsentiert und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit betrachtet. Die Inhalte werden interaktiv und unter Einbezug von Fallbeispielen vermittelt. Nach dem Seminar sind die Teilnehmer*innen in der Lage, den Eltern die notwendigen Schritte einer diagnostischen Abklärung zu vermitteln und Therapieempfehlungen zu geben. Das Seminar befähigt nicht zur Durchführung einer bestimmten Therapieform. Wir empfehlen als Vorbereitung das Seminar „Autismus-Spektrum-Störung I zu besuchen. Teil der zertifizierten Weiterbildung Autismus-Spektrum-Störung: Grundlagen   Referent*in: Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Ärzt*innen, Fachleute und Interessierte aus pädagogischen Bereichen von der Krippe bis zur Grundschule sowie aus therapeutischen Bereichen (Frühförderung, Ergotherapie, Physiotherapie, Heilpädagogik, Logopädie) Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

160,00 €
Autismus-Spektrum-Störung III: Asperger-Syndrom
Autismus-Spektrum-Störungen III: Online: Mo. 27.06.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
In diesem Seminar liegt der Fokus auf der detaillierten Betrachtung des häufig als „leichte" Form der Autismus-Spektrum-Störung bezeichneten Asperger-Syndroms. Anhand von Fallbeispielen schauen wir gemeinsam die besonderen Schwierigkeiten der Betroffenen in der sozialen Interaktion und Kommunikation an und versuchen uns in die Erlebenswelt der Asperger-Autist*innen hineinzuversetzen. Denn die beste Therapie für die meisten Asperger-Autist*innen ist ein wissendes und verständnisvolles Umfeld. Des Weiteren werden Aspekte der pädagogischen und therapeutischen Arbeit sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern betrachtet. Es empfiehlt sich, die Fortbildungen „Autismus-Spektrum-Störung I" und „Autismus-Spektrum-Störung II" vorher besucht zu haben. Dies ist aber nicht Voraussetzung. Teil der zertifizierten Weiterbildung Autismus-Spektrum-Störung: Grundlagen   Referent*in: Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Ärzt*innen, Fachleute und Interessierte aus pädagogischen Bereichen von der Krippe bis zur Grundschule sowie aus therapeutischen Bereichen (Frühförderung, Ergotherapie, Physiotherapie, Heilpädagogik, Logopädie) Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

160,00 €
Autismus-Spektrum-Störungen I: Erscheinungsbild
Autismus-Spektrum-Störung I: Online: Mo. 28.03.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung sind für uns oft „anders“, wirken „befremdlich“, sind in ihrem Verhalten scheinbar „unverständlich“. Für den Umgang mit diesen Kindern im Alltag ist ein Grundlagenwissen über diese Störung für jede pädagogisch oder therapeutisch tätige Fachperson unerlässlich. In diesem Seminar erlangen Sie ein solides Basiswissen über Autismus-Spektrum-Störung im Kindesalter.    Diagnosekriterien und Kernsymptome autistischer Störungen Begriffsklärung Autismus-Spektrum-Störung Ursachen autistischer Störungen Auftretenshäufigkeit verschiedene Erscheinungsformen typische „autistische“ Verhaltensweisen vom Säuglings- bis zum Erwachsenenalter Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Autismus-Spektrum-Störung: Grundlagen Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen   Referent*in: Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Ärztinnen, Fachleute und Interessierte aus pädagogischen Bereichen von der Krippe bis zur Grundschule sowie aus therapeutischen Bereichen (Frühförderung, Ergotherapie, Physiotherapie, Heilpädagogik, Logopädie) Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

160,00 €
Basismodul „Inklusion in Krippe und Kita: Grundlagen, Anforderungen und Praxistransfer“
Inklusion: Grundlagen, Anforderungen und Praxistransfer in die Kita: Online: Mo. 17.01.2022, 09.00 - 16.00 Uhr • Mo. 14.02.2022, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Dieses zweitägige Seminar bildet den Auftakt der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich. Gemeinsam beschreiten die Teilnehmer*innen mit den erfahrenen Referent*innen den Weg von der Integration zur Inklusion anhand der UN-Behindertenrechtskonvention und der Gesetzgebung zur Inklusion in der Kita in Deutschland. Es wird das Inklusionsverständnis gemäß der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WIFF) diskutiert. Die Teilnehmer*innen werden in den Index für Inklusion eingeführt. Dieser ermöglicht einen nachhaltigen Praxistransfer in das Kita-Team. Sie erhalten Evaluationsmaterial, anhand dessen Sie sich ein Bild über den aktuellen Stand der Inklusion in Ihrer Kita verschaffen und Ideen zur Weiterentwicklung mit Ihrem Team erarbeiten können. Gemeinsam wird diskutiert, wie Inklusion in den Einrichtungen konkret gelingen kann, welche Faktoren die Umsetzung begünstigen und welche sie erschweren. Schließlich werden die inklusionspädagogischen Ansätze „Heterogenität“, „Anti-Bias-Ansatz“ und „vorurteilsbewusste Pädagogik“ vorgestellt. Die Teilnehmer*innen reflektieren ihr eigenes Rollenverständnis, ihre Normen und Werte im Abgleich mit diesen Konzepten. Dieses Seminar ist zudem auch für Leitungskräfte geeignet, die sich darauf vorbereiten möchten, mit ihrem Team den Weg zur inklusiven Kita zu gehen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Grundlagenwissen zu Inklusion: Definition, Abgrenzung und rechtliche Grundlage Basiswissen über verschiedene Behinderungen sowie über soziale und psycho-emotionale Störungen Fähigkeit, die Situation in der eigenen Kita zu analysieren: pädagogische Haltung, Erfahrungen, vorhandene Teamprozesse, Umgang mit den Wünschen der Eltern Abwägen und Einordnen von „Pro“ und „Contra“: Gibt es Kinder oder Situationen im Team, die Inklusion in Frage stellen oder unmöglich machen? Transparente und strukturierte Steuerung des Aufnahmeprozesses eines Kindes anhand gezielter Fragen und Materialien Kenntnis über rechtliche, finanzielle und organisatorische Bedingungen für Inklusionshilfe und Unterstützungen Ansätze zur Kooperation mit anderen Berufsgruppen und Institutionen Literatur: Groschwald, A. & Rosenkötter, H.: Inklusion in Krippe und Kita. Ein Leitfaden für die Praxis. Herder-Verlag, 2021 Teil der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Anne Groschwald, Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Fachpersonen und Leitungskräfte aus Krippe, Kindergarten, Kindertagespflege und Heilpädagogik

290,00 €
Basisseminar I: Entwicklung 0- bis 3-jähriger Kinder beobachten und dokumentieren
Entwicklung 0- bis 3-jähriger Kinder beobachten und dokumentieren: Online: Di. 22.03.2022, 09.30 - 16.00 Uhr • Mi. 23.03.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (14 UE)
Säuglinge und Kleinkinder entwickeln sich rasant. Eine solide Kenntnis der Meilensteine der Entwicklung ist die entscheidende Basis für die Begleitung, die Unterstützung und die Förderung von Kindern entsprechend der „Zone der nächsten Entwicklung“ (Wygotski, 1987). Grundlage des Erkennens der nächsten Entwicklungsschritte ist die Fähigkeit zur gezielten Beobachtung und Dokumentation. Dies schafft eine professionelle Grundlage für die pädagogische Arbeit in Krippe und Tagespflege. So können nicht nur Entwicklungsverzögerungen frühzeitig erkannt werden: Durch Beobachtung lernen Fachkräfte die Stärken, Interessen und die Persönlichkeit der Kinder kennen. Dies ermöglicht eine entwicklungsgerechte Interaktion mit dem Kind und eine passgenaue Planung frühkindlicher Bildung. Im Seminar werden grundsätzliche Aspekte zur Entwicklung, deren Beobachtung und Dokumentation vermittelt. Der Einsatz strukturierter Verfahren wird vertiefend und praxisnah in folgendem Anwendungsseminar vermittelt: „Entwicklungsbeobachtung und dokumentation für Kinder unter drei Jahren- Anwendungsseminar“ Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Überblickswissen zur kindlichen Entwicklung bis zum Alter von drei Jahren Grundlagewissen zur Beobachtung und Dokumentation Kenntnis verschiedener Möglichkeiten einer systematischen Dokumentation Beobachtung und deren Planung als Teil pädagogischer Arbeit Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Brigitte Degitz Zielgruppe: Pädagogische Fach- und Leitungskräfte aus dem U3-Bereich, Interessierte anderer Berufsgruppen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

250,00 €
Basisseminar II: Interaktion mit Kindern unter drei Jahren - Grundlagen und Methoden
Interaktion mit Kindern unter drei Jahren: Heidelberg (Präsenz): Do. 07.07.2022, 09.30 - 16.00 Uhr • Fr. 08.07.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (14 UE)
Mit Kindern unter drei Jahren responsiv und entwicklungsförderlich umzugehen, erfordert von der Fachkraft Fach- und Methodenwissen sowie eine Bereitschaft zur Reflexion des eigenen Handelns. In diesem zweitägigen Grundlagen- und Methodenseminar stehen die Bedürfnisse der Kinder und deren Beantwortung in der Fachkraft-Kind-Interaktion im Mittelpunkt. Am ersten Seminartag werden Grundlagen zu den kindlichen Bedürfnissen vermittelt und die daraus resultierenden Anforderungen an die Fachkraft-Kind-Interaktion erarbeitet: Die Fachkraft baut eine bindungsähnliche Beziehung zum Kind auf, die eine wichtige Voraussetzung für die kindlichen Bildungsprozesse darstellt. Die Qualität dieser Beziehung wird maßgeblich von der responsiven Haltung der Fachkraft gegenüber dem Kind bestimmt. So brauchen Unter-Dreijährige eine feinfühlige Unterstützung, um sich emotional und physisch regulieren zu können. Hierfür lernen die Teilnehmer*innen Interaktionsstrategien kennen, wie der Einsatz musikalischer und sprachlicher Elemente oder Ritualen. Im Mittelpunkt des zweiten Seminartages steht das Konzept der responsiven Begleitung von Mikrotransitionen (Übergänge im Tagesablauf, zum Beispiel vom Spielen zum Händewaschen). Hierbei werden Situationen berücksichtigt, die einen Wechsel des Ortes, der Aktivität und der Bezugsperson beinhalten. Übungen zur bewussten Gestaltung dieser Übergänge ermöglichen eine systematische Analyse und Reflexion der eigenen Praxis und stellen erprobte Methoden vor. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Grundlagenwissen zur Funktion und Entwicklung von Bindung / bindungsähnlichen Beziehungen Überblick zu den Bedürfnissen Null- bis Dreijähriger Methoden einer responsiven Interaktionsgestaltung Basiswissen zur Bedeutung von Mikrotransitionen (Übergänge im Tagesablauf) Methodenwissen zur Gestaltung von Übergängen im Tagesablauf Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren   Referent*in: Brigitte Degitz, Carmen Huck Zielgruppe: Pädagogische Fach- und Leitungskräfte aus dem U3-Bereich, Interessierte anderer Berufsgruppen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

250,00 €
Bildungssprache in der Kita
Bildungssprache in der Kita: Online: Do. 03.02.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Bildungssprache - was ist das eigentlich? In den letzten Jahren taucht dieser Begriff häufig in Zusammenhang mit Schulerfolg auf. In Studien zeigte sich, dass viele mehrsprachige Kinder zwar über ausreichende alltagssprachliche Kompetenzen verfügen, aber dies für die erfolgreiche Bewältigung der schulischen Anforderungen nicht ausreicht. In der Schule muss „durchgestrichen, unterstrichen, angekreuzt, geordnet, beschrieben und erklärt" werden. Eine Milch wird „erhitzt“, nicht „heiß gemacht“. Kinder, die mit einer anderen Sprache als Deutsch aufwachsen und Kinder aus bildungsfernen Familien sollten im Kita-Alltag, bei bestimmten Spielen, in der Vorschule die Gelegenheit erhalten, bildungssprachliche Fähigkeiten zu erwerben. Für Sie als Fachkraft bedeutet dies, Ihre eigene Sprache auf den Prüfstand zu stellen, um einerseits den Ein- bis Vierjährigen den Weg zur Sprache zu ebnen und den Vorschulkindern die Bildungssprache mit auf den Weg zu geben. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Wissen darüber, was der Begriff „Bildungssprache“ beinhaltet Bedeutung von Bildungssprache für den Schulerfolg Erkennen von Kindern mit geringen bildungssprachlichen Kompetenzen Unterstützung von Kindern beim Erlernen von Bildungssprache Spielideen zur spielerischen Vermittlung von Bildungssprache Teil der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita   Referent*innen: Brigitte Degitz, Carmen HuckZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus der Kita, Vorschule, Grundschule und Hort sowie Interessierte Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Diagnostik bei Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung
Diagnostik bei Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung: Online: Mi. 09.11.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Sprachliche Verzögerungen können mit zwei Jahren zuverlässig erfasst werden. Sie können ein Hinweis auf eine isolierte sprachliche Auffälligkeit (sog. Late Talker) oder auf Primärbeeinträchtigungen (Hörstörung, Autismus-Spektrum-Störung, Intelligenzminderung) sein. Zur Frühdiagnostik stehen Elternfragebögen für ein erstes Screening sowie Sprachentwicklungstests, allgemeine Entwicklungstests bzw. nonverbale Intelligenztests und Verhaltensfragebögen zur Verfügung. Im Seminar erlernen Sie das pragmatische diagnostische Vorgehen nach Buschmann et al. (2008). Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Erwerb von Grundlagenwissen über frühe Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung Kennenlernen des diagnostischen Vorgehens im Alter von 2-3 Jahren Wissen über die einzelnen Schritte von der Anmeldung zur Diagnostik bis zum schriftlichen Befund praxisnahe Kenntnisse über die relevanten Elternfragebögen (SBE-2-KT, ELFRA-2 etc.) praxisnahe Kenntnisse über die wichtigsten diagnostischen Verfahren (SETK-2, Bayley-III etc.) Kenntnisse über Möglichkeiten der Frühintervention Literatur: Buschmann, A. & Sachse, S. (2017). Frühdiagnostik von Sprachentwicklungsstörungen - differenzialdiagnostisches Vorgehen und Methoden. Frühförderung Interdisziplinär, 36, S. 82-92. Buschmann et al. (2008). Children with developmental language delay at 24 months of age: results of a diagnostic work-up. Developmental Medicine & Child Neurology, 50(3), 223-229.Dittmann, F. & Buschmann, A. (2020). Verzögerte Sprachentwicklung bei Zweisprachigkeit? Diagnostische Abklärung früher Sprachauffälligkeiten. Monatsschrift Kinderheilkunde. DOI 10.1007/s00112-020-00966-0 Buschmann, A., Sachse, S. & Bockmann A.-K.(2020): Lehrbuch Sprachentwicklung - Entwicklung – Diagnostik – Förderung im Kleinkind- und Vorschulalter Teil der zertifizierten Weiterbildung Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen.   Referent*innen: Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Frühförderung, Sozialpädiatrie, Kinder- und Jugendlichenpsychologie und -psychotherapie und Sonderpädagogik sowie Ärzt*innen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Dortmunder Mutismus-Therapie (DortMuT): Kinder & Jugendliche
Dortmunder Mutismus-Therapie (DortMuT): Kinder & Jugendliche: Online: Do. 28.04.2022, 09.00 - 16.30 Uhr • Fr. 29.04.2022, 09.00 - 16.30 Uhr (16 UE)
Die Arbeit mit selektiv mutistischen Kindern ist seit vielen Jahren der zentrale Therapie- und Forschungsschwerpunkt im Sprachtherapeutischen Ambulatorium der Technischen Universität Dortmund. Beratungs- und Therapieanfragen von Familien mutistischer Kinder erfolgen deutschlandweit. In dieser Fortbildung wird der therapeutische Ansatz „DortMuT“ (Dortmunder Mutismus-Therapie) vorgestellt, der auf dem Konzept von Katz-Bernstein für schweigende Kinder und Jugendliche basiert. Wesentliche Aspekte der Fortbildung: Fachliche Grundlagen zum selektiven Mutismus Gestaltung von Erstkontakten mit selektiv mutistischen Kindern und Jugendlichen Beratung von Eltern, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung Zugänge im sprachtherapeutischen Kontext, unter anderem: Konzept des Safe Place und Transferaufgaben Arbeit mit Handpuppen, Symbol- und Rollenspiel als therapeutische Intervention verhaltenstherapeutische Elemente: Verhandlungen und Verträge Die Arbeit mit Betroffenen wird anhand vielfältiger Videobeispiele veranschaulicht. Gerne können Fallbeispiele von Teilnehmer*innen eingebracht werden. Aufbauend auf das Basisseminar bieten wir am ZEL zudem ein Vertiefungsseminar zu Symbol- und Rollenspielen in der Mutismustherapie an. Teil der zertifizierten Weiterbildung Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen.   Referent*in: Kerstin BahrfeckZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Logopädie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Heilpädagogik und Ergotherapie sowie Ärzt*innen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

280,00 €
Dortmunder Mutismus-Therapie (DortMuT): Supervision und Fallbesprechung
Die therapeutische Arbeit mit selektiv mutistischen Kindern und Jugendlichen kann bedeuten, an erfreulichen Entwicklungsprozessen teilhaben zu können, aber auch, in Sackgassen festzustecken oder sogar Rückschritte aushalten zu müssen. Um sich in den schweren Phasen nicht entmutigen zu lassen und wieder neue Zuversicht und Kreativität gewinnen zu können, ist eine supervisorische Unterstützung hilfreich. Die geringe Gruppengröße gewährleistet eine um eine intensive supervisorische Arbeit. Gerne können einzelne Teilnehmer*innen auch Videobeispiele von Kindern bzw. Jugendlichen mitbringen, die sie vorstellen möchten. Dieses Fortbildungsangebot richtet sich an alle bisherigen Teilnehmer*innen unseres Basisseminars „DortMuT: Selektiver Mutismus bei Kindern und Jugendlichen“, die ihr Grundlagenwissen und bereits vorhandene praktische Erfahrungen vertiefen und erweitern möchten. Auch Teilnehmer*innen, die den Basiskurs bei anderen Anbietern absolviert haben, sind willkommen. Bitte kontaktieren Sie uns in diesem Fall vor Ihrer Anmeldung persönlich. Im Rahmen der Ausbildung zur*zum zur Mutismus-Therapeut*in nach DortMuT sind zwei Supervisionstage vorgesehen.   Referent*in: Kerstin BahrfeckZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Logopädie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Heilpädagogik und Ergotherapie sowie Ärzt*innen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
DortMuT - Vertiefungsseminar: Symbol- und Rollenspiele bei selektiv mutistischen Kindern
DortMut Vertiefung: Rollenspiele: Online: Sa. 30.04.2022, 09.00 - 16.30 Uhr (8 UE)
Symbol- und Rollenspiel ist ein wichtiger Baustein in der Therapie von schweigenden Vorschul- und Grundschulkindern. Hierdurch wird auf der Strukturebene angesetzt, bei der es um die Sinnhaftigkeit des Schweigens geht. Über die Symbolisierung strukturieren Kinder ihre Erlebnisse, die zur Entwicklung eines autobiographischen Selbst beitragen. Lebensthematiken, die hinter dem Schweigen stehen, können auftauchen und bearbeitet werden. Die Kinder erhalten durch den geschützten Raum des Spiels die Gelegenheit zum Experimentieren und Finden von neuen Lösungsmöglichkeiten.  In der Fortbildung gehen wir einmal auf jüngere bzw. entwicklungsverzögerte schweigende Kinder ein, die noch nicht spielen können und die wir im Aufbau ihrer Symbolisierungsfähigkeit unterstützen. Bei Kindern, die bereits gut symbolisieren können, nutzen wir hingegen die Ressource, um ihre Themen zu bearbeiten. Die Arbeit mit zentralen Lebensthematiken wie z. B. dem Umgang mit Aggressionen, Größer-Werden, Freunde finden etc. veranschaulichen wir anhand von Videobeispielen aus dem Sprachtherapeutischen Ambulatorium. Auch können auf die Thematik bezogen Fallbeispiele aus der Teilnehmerrunde eingebracht werden. Dieses Fortbildungsangebot richtet sich an alle bisherigen Teilnehmer*innen des Basisseminars „Dortmunder Mutismus-Therapie (DortMuT): Kinder & Jugendliche", die ihr Grundlagenwissen und bereits vorhandene praktische Erfahrungen vertiefen und erweitern möchten. Auch Teilnehmer*innen, die den Basiskurs bei anderen Anbietern absolviert haben, sind willkommen. Bitte kontaktieren Sie uns in diesem Fall vor Ihrer Anmeldung persönlich.   Referent*in: Kerstin BahrfeckZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Logopädie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Heilpädagogik und Ergotherapie sowie Ärzt*innen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
DortMuT Vertiefungsseminar: Transferarbeit in der Mutismustherapie
Die Transferarbeit ist in den meisten Fällen der schwierigste und langwierigste Teil der therapeutischen Arbeit. Oftmals gelingt es in der Therapie mit einem schweigenden Kind bzw. Jugendlichen, eine gute Beziehung herzustellen und das Sprechen im Therapieraum zu erreichen. Damit ist ein wichtiger Schritt getan. Doch häufig ist es noch ein langer Weg, bis das Kind auch in den weiteren Lebenskontexten sprechen wird.  Kleinste Schritte müssen sorgfältig mit dem Kind abgestimmt, geplant, durchgeführt und evaluiert werden, damit sich schließlich Generalisierungseffekte einstellen und es dem Kind möglich sein wird, die Therapie sprechend zu beenden. In diesem Aufbauseminar erlernen die Teilnehmer*innen konkrete Ideen und Vorgehensweisen zur Transferarbeit im Vorschul- und Schulalter und erhalten dafür geeignete Materialien. Die gemeinsame Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen wird ebenso Gegenstand sein, wie eine unerlässliche systemische Zusammenarbeit mit Eltern, Kindergärten und Schulen sowie ggf. anderen wichtigen Personen bzw. Institutionen. Dieses Fortbildungsangebot richtet sich an alle bisherigen Teilnehmer*innen unseres Basisseminars „Dortmunder Mutismus-Therapie (DortMuT): Kinder & Jugendliche“, die ihr Grundlagenwissen und bereits vorhandene praktische Erfahrungen vertiefen und erweitern möchten. Auch Teilnehmer*innen, die den Basiskurs bei anderen Anbietern absolviert haben, sind willkommen. Bitte kontaktieren Sie uns in diesem Fall vor Ihrer Anmeldung persönlich.   Referent*in: Kerstin BahrfeckZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Logopädie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Heilpädagogik und Ergotherapie sowie Ärzt*innen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Effektive Gesprächsführung in der Kooperation mit Eltern
Effektive Gesprächsführung in der Kooperation mit Eltern: Online: Mi. 16.11.2022, 14.00 - 18.00 Uhr • Mi. 23.11.2022, 14.00 - 18.00 Uhr • Mi. 30.11.2022, 14.00 - 18.00 Uhr (16 UE inkl. 3 UE Selbststudium)
Die vertrauensvolle und effektive Kommunikation bildet die Basis der Bildungspartnerschaft von pädagogischen Fachkräften und Eltern. Für einen professionellen Austausch mit Eltern brauchen Fachkräfte Wissen über kommunikative Prozesse und kommunikative Handlungskompetenz. In der Fortbildung werden Grundlagen und Methoden vermittelt, die zum Gelingen der Kommunikation mit Eltern beitragen. Praktische Übungen vertiefen die eigene Kompetenz in der Gesprächsführung. Die Teilnehmer*innen bringen ihre Erfahrungen aktiv ein, z. B. aus Aufnahme-, Entwicklungs- und Konfliktgesprächen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Reflexion der eigenen Wahrnehmung und Interpretation effektiv Fragen stellen, um die Beweggründe der Eltern zu erkennen Strategien, elterliche Bedürfnisse und Interessen aufzugreifen eigene Beweggründe im Gespräch angemessen ausdrücken Sachinhalte vermitteln, die auf das gemeinsame Engagement für das Kind abzielen Umgang mit Konfliktgesprächen und Strategien der Konfliktlösung Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Elke SchlösserZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Krippe und Kita sowie Interessierte aus anderen Bereichen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

260,00 €
Elterliches Interaktionsverhalten: Motor für die Sprachentwicklung
Besser geht es mit den Eltern: Online: Do. 03.02.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
In diesem Seminar liegt der Fokus auf dem Einfluss des elterlichen Interaktionsverhaltens für eine erfolgreiche Sprachentwicklung. Es wird der Zusammenhang zwischen der Sprachumwelt eines Kindes und der Entwicklung sprachlicher Fähigkeiten anhand von Fakten aus wissenschaftlichen Studien präsentiert. Es wird auf die Bereiche elterliche Responsivität, Qualität und Quantität des Sprachangebots sowie anregende Umgebungsbedingungen eingegangen. Ausführlich werden die Merkmale eines responsiven (feinfühligen) Interaktionsverhaltens besprochen, da dieses in engem Zusammenhang zu einem erfolgreichen Sprachlernen steht. Berücksichtigt werden Daten zu Kindern mit altersentsprechender Sprachentwicklung, verzögerter Sprachentwicklung und zu Kindern mit einer globalen Entwicklungsstörung. Des Weiteren erhalten Sie Informationen darüber, welche inhaltlichen Komponenten und methodischen Mittel eine Elternanleitung/-schulung erfolgreich werden lassen. Auf Wirksamkeit überprüfte Elternschulungskonzepte, die sich für den Einsatz in der Frühförderung und Sprachtherapie eignen, werden Ihnen im Überblick vorgestellt. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Kenntnis über den Zusammenhang zwischen Sprachanregung und sprachlichen Fähigkeiten des Kindes Wissen über die Bedeutsamkeit eines feinfühligen Interaktionsverhaltens Wissen über erforderliche Komponenten erfolgreicher Elternschulungskonzepte Ideen für die eigene Zusammenarbeit mit den Eltern Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen:   Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich     Referent*in: Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachkräfte aus den Bereichen Frühförderung, Logopädie, Heilpädagogik, Psychologie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sowie pädagogische Fachkräfte

150,00 €
Elternworkshop: Mehrsprachigkeit als Chance
Workshop Mehrsprachigkeit: Online: Mo. 07.03.2022, 18.00 - 20.00 Uhr
In diesem Workshop beantworten wir Ihre Fragen zum mehrsprachigen Aufwachsen und Erziehen. Viele Eltern fragen sich zum Beispiel folgendes: Sprechen mehrsprachige Kinder später? Soll ich meine Sprache oder Deutsch mit meinen Kindern sprechen? Sind vier Sprachen zu viel für mein Kind? Mein Kind antwortet mir nicht in meiner Sprache, wie soll ich damit umgehen? Sie erfahren, wie Sie Ihr Kind beim Lernen von zwei und mehr Sprachen unterstützen können und Sie erhalten wertvolle Tipps zum Umgang mit den verschiedenen Sprachen in der Familie.    Bitte beachten Es handelt sich hierbei um einen Workshop für Eltern und Bezugspersonen, die erfahren möchten, wie sie Ihr Kind in der mehrsprachigen Sprachentwicklung unterstützen können.  Für Fachkräfte aus den Bereichen (Heil-) Pädagogik, Logopädie, Psychologie oder Medizin bieten wir die Weiterbildungsreihe Expert*in Mehrsprachigkeit in Kita und Schule an.   Referent*in: Carmen HuckZielgruppe: Eltern von Klein-, Vorschul- oder Schulkindern sowie zukünftige Eltern, die eine mehrsprachige Erziehung planen Veranstaltungsort: Online

35,00 €
Elternworkshop: Sprachauffälligkeiten vom Kleinkind- bis ins Vorschulalter
Workshop Sprachauffälligkeiten: Online: Mi. 09.03.2022, 16.00 - 18.00 Uhr
Während viele Kinder mühelos sprechen lernen, gibt es Kinder, denen dies schwerer fällt. Manche beginnen deutlich später als andere Kinder zu sprechen und verfügen mit zwei Jahren nur über wenige Einzelwörter. Andere Kinder haben Schwierigkeiten in der Grammatik oder Aussprache. Warum ist dies so bei manchen Kindern? Was sind typische Merkmale von Sprachauffälligkeiten im Kleinkind- und Vorschulalter? Wie entwickeln sich diese Kinder? Wie können Sie als Bezugspersonen Ihr Kind im Alltag in seiner Sprachentwicklung unterstützen und welche Unterstützungsangebote gibt es noch? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie in diesem Workshop.   Bitte beachten Es handelt sich hierbei um einen Workshop für Eltern und Bezugspersonen. Für Fachkräfte aus den Bereichen (Heil-) Pädagogik, Logopädie, Psychologie oder Medizin bieten wir eigenständige Seminare zur Sprachentwicklung und Sprachförderung an, u. a. Sprachentwicklung ihre Auffälligkeiten: Grundlagen Late Talkers Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen im Vorschul- und Schulalter erkennen und unterstützen Heidelberger Interaktionstraining (HIT Kiga) Heidelberger Interaktionstraining (HIT Krippe)   Referent*in: Falko DittmannZielgruppe: Geeignet für Eltern/Bezugspersonen von Kindern im Alter von 18 Monaten bis 5 Jahren. Veranstaltungsort: Online

35,00 €
Entwicklung 3- bis 6-jähriger Kinder einschätzen und dokumentieren
Die Entwicklung drei- bis sechsjähriger Kinder einzuschätzen und zu dokumentieren, ist eine wichtige Grundlage für eine individuelle Entwicklungsbegleitung. Das eintägige Seminar führt in die Grundlagen der Entwicklungsbeobachtung ein und vermittelt, wie sich Fachkräfte vor wahrnehmungsbedingten Beobachtungsfehlern schützen können. Nach einem Überblick über die Entwicklungsbereiche werden Ziele und Nutzungsmöglichkeiten von Beobachtungs- und Screening-Verfahren (Siebverfahren) beleuchtet. Der Fokus liegt darauf, wie sich die Ergebnisse zur Entwicklungsbegleitung eines Kindes nutzen lassen und wie sicher sie die Aufmerksamkeit auf Entwicklungsrisiken lenken. Es werden beispielhaft Instrumente der Entwicklungsbeurteilung vorgestellt (z. B. EBD 48-72 Monate, Validierte Grenzsteine der Entwicklung, Beobachtungsbogen Kita 1-6). Die von den Teilnehmer*innen in der Einrichtung verwendeten Verfahren sollen berücksichtigt werden. Hierfür werden die Teilnehmer*innen gebeten, Ihre Beobachtungs- und Screening-Verfahren zur Fortbildung mitzubringen. Teil der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Brigitte DegitzZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus dem Kindergarten und Interessierte angrenzender Bereiche Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Entwicklungsdiagnostik mit dem FREDI 0-3
Der FREDI 0-3 ist ein an der Universität in Hildesheim neu entwickelter allgemeiner Entwicklungstest zur Erfassung der Fähigkeiten in den Bereichen Motorik, Kognition, Sprache und sozial-emotionale Entwicklung bei Kindern im Alter von null bis drei Jahren. Der FREDI 0-3 ermöglicht einen umfassenden Überblick über Stärken und Schwächen des Kindes und gibt somit gute Hinweise für die Planung von Fördermaßnahmen. Für jeden Entwicklungsbereich werden mit dem Kind kleine Aufgaben durchgeführt und zusätzlich Informationen von den Eltern eingeholt. Ziel des eintägigen Seminars ist es, eine theoretische und praktische Einführung in die Arbeit mit dem neuen Verfahren FREDI 0-3 zu geben. Sie erhalten einen Überblick über die testtheoretischen Grundlagen und Inhalte sowie eine Einführung in die Durchführung und deren Besonderheiten und Anwendungsbereiche in der Praxis. Den größten Teil des Seminars nimmt die praktische Anwendung des Verfahrens ein. Hierbei werden neben den Grundlagen der Durchführung die Besonderheiten in den unterschiedlichen Altersgruppen der Kinder (von der Geburt bis drei Jahre) vermittelt. Die Anwendung wird zudem in Kleingruppen erprobt und mit Videosequenzen von Testungen mit Kindern unterschiedlicher Altersgruppen veranschaulicht.   Referent*in: Friederike CartschauZielgruppe: Sozialpädiatrische Zentren, Frühförderung, Psychologie, Kinder- und Jugendmedizin,  Beratungsstellen, Sonderpädagogik und Interessierte angrenzender Fachgebiete Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

165,00 €