Wenn Vielfalt Alltag ist, wird die interkulturelle Kompetenz zur Schlüsselqualifikation im frühkindlichen Bildungsbereich. Interkulturelle Kompetenz wird damit zur Voraussetzung für eine gelingende Begleitung der kindlichen Entwicklung. Doch oft stellt sich der kultursensible Umgang mit diversen Lebenswelten der Familien für Fachkräfte als überaus herausfordernd dar.
Im Seminar setzen wir uns mit der Reflexion kultureller Werte auseinander, die unser Denken, Fühlen und pädagogisches Handeln prägen. Die Erkenntnisse aus eigenen Erfahrungen und dem Austausch mit Kolleg*innen nutzen wir für die Erarbeitung der praxisorientierten Strategien. Diese ermöglichen es, sichere und respektvolle Bildungsräume für Kinder zu schaffen sowie eine vertrauensvolle Kooperation mit Familien und Bezugspersonen professionell und konstruktiv zu gestalten. Durch praxisnahe Aufgaben zur interkulturellen Sensibilisierung üben Sie, kulturelle Missverständnisse zu erkennen und zu vermeiden sowie passende Lösungen zu entwickeln.Welche Kompetenzen erwerben Sie in der Fortbildung?Erweiterung der interkulturellen HandlungskompetenzPraktische Ansätze für einen wertschätzenden Umgang mit Kindern und Familien aus unterschiedlichen KulturenVerständnis für kulturelle Hintergründe, die das Verhalten und die Kommunikation von Kindern beeinflussen.Methoden der kulturell sensitiven Kommunikation
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichReferent*in: Dr. Tatiana KlasikZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita und Kindertagespflege
ADHS ist eine der häufigsten psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter. In Ihrer täglichen Arbeit begegnen Sie immer wieder Kindern und Jugendlichen, die durch Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität oder Impulsivität auffallen. Diese Verhaltensweisen führen oft zu Fragen wie: Wann handelt es sich um normale Entwicklungsphasen und wann um ADHS? Was muss bei einer fundierten Diagnostik beachtet werden? Welche Interventionen sind in welchem Alter am wirksamsten? Wann ist der Einsatz von Medikation sinnvoll? In diesem Seminar lernen Sie die aktuellen diagnostischen Kriterien kennen und erfahren, wie sich die Symptomatik vom Kindergarten bis ins Jugendalter verändert. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden Ihnen wirksame Interventionsmöglichkeiten für verschiedene Altersgruppen vorgestellt. Eine eigene Einheit widmet sich der altersangepassten Medikation bei ADHS. Videos, Kleingruppenarbeiten und Diskussionen ermöglichen Ihnen einen lebendigen Austausch mit anderen Fachkräften. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Fundiertes Grundwissen zu Störungsbild und Verlauf von der frühen Kindheit bis ins Jugendalter Sicherheit in der altersgerechten Diagnostik und differenzialdiagnostischen Abgrenzung Überblick über wirksame, entwicklungsangepasste Behandlungsansätze (v. a. verhaltenstherapeutisch) Verständnis für altersspezifische Herausforderungen in Kindergarten, Schule und Adoleszenz Kenntnisse über die Veränderung der ADHS-Symptomatik im Entwicklungsverlauf Handlungssicherheit bei Entscheidungen zum Medikamenteneinsatz in verschiedenen Altersgruppen Strategien für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Familien, Schulen und anderen Institutionen Wissen über die Bedeutung von ADHS im Erwachsenenalter und langfristige Perspektiven Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Dr. Thomas Dreisörner Zielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Lern-, Ergo- und Sprachtherapie, Psychologie, Psychiatrie, (Früh-, Heil-, Sonder-) Pädagogik, Ärzt*innen sowie Interessierte aus den Bereichen Kindergarten und Grundschule
In fast jedem Kindergarten in Deutschland werden heute Kinder mit Wurzeln aus den verschiedensten Ländern und Kulturkreisen betreut. Manche sind in Deutschland geboren, manche kommen mit ihren Eltern im Kindesalter nach Deutschland. Alle sollten sich in der KiTa wohlfühlen und sich in der KiTa repräsentiert sehen und mit allem, was sie ausmacht, dazu zu gehören, und nicht durch ihr „Anderssein“ bewusst oder unbewusst ausgegrenzt werden.
In diesem Seminar entwickeln die Teilnehmer*innen ein Bewusstsein dafür, welche kulturbedingte Vorurteile und Diskriminierung im Kita-Alltag vorkommen können und welche Formen des Alltagsrassismus am häufigsten vorkommen. Sie erkennen, wo sie in der eigenen KiTa stattfinden und vermittelt werden. Gleichzeitig setzen sich die pädagogischen Fachkräfte mit den eigenen Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsmustern im Zusammenhang mit fremden Kulturen und Ländern auseinander und welchen Einfluss diese auf eine vorurteilsbewusste KiTa haben. Die pädagogischen Fachkräfte erhalten Ideen zur Sensibilisierung von Kindern für die Themen Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung. Es werden Bereiche aufgezeigt und diskutiert, in denen sich im Kindergartenalltag häufig Formen kultureller Ausgrenzung finden lassen und Lösungsvorschläge erarbeitet für die Gestaltung einer Alltagrassismus freien KiTa.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar?
Entwicklung eines Bewusstseins für Vorurteile und Diskriminierung im KiTa-Alltag
Sensibilisierung hinsichtlich der Repräsentation kultureller Vielfalt
Wahrnehmung und Erkennen von Bereichen, die auf kulturbedingten Vorurteilen, Klischees und Pauschalisierung basieren
Verständnis für die Bedeutung der eigenen kulturellen Prägung im pädagogischen Alltag
sensibler Umgang mit Konflikten, die aus kulturellen Unterschieden resultieren
Erkennen von Alltagsrassismus und Kennenlernen alternativer Verhaltensweisen
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Referent*in: Dorothea SlevogtZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Kita und Schule sowie Interessierte aus anderen Bereichen
Grundlagen für Kita, frühe Förderung und TherapieKinder hören, was gesagt wird – und verstehen es dennoch nicht immer richtig. Eine auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) kann den Alltag von Kindern in Kita, Frühförderung, Therapie und Familie deutlich beeinflussen und wird häufig mit Sprachstörungen, Aufmerksamkeitsproblemen oder anderen Entwicklungsauffälligkeiten verwechselt.In diesem Seminar erhalten Sie einen verständlichen und praxisnahen Überblick über AVWS. Sie erfahren, was unter auditiver Wahrnehmung und AVWS verstanden wird und wie sich diese im Alltag von Kindern zeigen kann. Anhand anschaulicher Beispiele wird erläutert, wie sich AVWS auf Sprache, Verhalten, Aufmerksamkeit und Lernen auswirkt und worin die Unterschiede zu Sprachstörungen, ADHS und Autismus liegen.Darüber hinaus erhalten Sie einen Überblick über Beobachtungsmöglichkeiten sowie über diagnostische Verfahren und deren Grenzen. Sie lernen Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten für den pädagogischen und therapeutischen Alltag kennen – in der Kita, in der Frühförderung, in der Therapie und im familiären Umfeld. Das Seminar richtet sich an pädagogische und therapeutische Fachpersonen sowie an interessierte Eltern, die Kinder mit AVWS besser verstehen und gezielter begleiten möchten.Was lernen Sie in dieser Fortbildung?was eine auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) ist und wie sie entstehtwie sich AVWS im Alltag von Kita, Frühförderung, Therapie und Familie zeigen kannworin sich AVWS von Sprachstörungen, ADHS und Autismus unterscheidetwelche Anzeichen und Beobachtungskriterien auf eine AVWS hinweisen könnenwelche Möglichkeiten und Grenzen der Diagnostik es gibtwie Kinder mit AVWS im pädagogischen und therapeutischen Alltag unterstützt und gefördert werden könnenwie Fachpersonen und Eltern sicherer im Umgang und in der Beratung werdenReferentin: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Pädagogische und therapeutische Fachpersonen aus Kita, Frühförderung, Therapie und angrenzenden Arbeitsfeldern sowie interessierte Eltern und weitere Bezugspersonen von Kindern mit AVWS
Entdecken Sie die Welt der Kinder im Autismus-Spektrum und gestalten Sie Ihre pädagogische Arbeit einfühlsamer und wirksamer.Autistische Kinder fallen im pädagogischen Alltag oft dadurch auf, dass ihr Verhalten „anders“ erscheint – manchmal schwer einzuordnen oder sogar irritierend. Doch genau hier liegt eine wertvolle Chance: Mit fundiertem Wissen und einem offenen Blick können Sie die Kinder besser verstehen, ihre besonderen Stärken erkennen und sie gezielt und wertschätzend begleiten.In diesem Seminar erhalten Sie einen fundierten Einstieg in das Thema Autismus Spektrum mit Schwerpunkt Kindesalter. Sie lernen die Besonderheiten im Denken und Erleben kennen und setzen sich einerseits mit typischen Merkmalen und andererseits mit der Vielfalt an Erscheinungsformen auseinander. Darüber hinaus erlangen Sie fundiertes Wissen zu Ursachen und Häufigkeit von Autismus sowie zu den zugrundeliegenden Besonderheiten in der Reizwahrnehmung und -verarbeitung.Sie profitieren von zahlreichen Praxisimpulsen, konkreten Fallbeispielen und Raum für Austausch und Reflexion. So wird das theoretische Wissen lebendig und direkt anwendbar für Ihre Arbeit mit Kindern und Familien.Dieses Seminar ist der ideale Einstieg in den Zertifikatskurs „Autismus-Spektrum: Grundlagen“. Die Module können Sie auch unabhängig voneinander besuchen – ganz nach Ihren Interessen und Zielen. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre Fachkompetenz zu erweitern, mehr Sicherheit im Umgang mit autistischen Kindern zu gewinnen und einen wertvollen Beitrag zu einer inklusiven, verständnisvollen Praxis zu leisten!Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?fundiertes Grundlagenwissen zu Kindern im Autismus-Spektrumsicheres Verständnis für typische Merkmale und VerhaltensmusterSensibilität und Handlungssicherheit im professionellen und einfühlsamen Umgang im inklusiven pädagogischen und therapeutischen AlltagEinblicke in verschiedene Ausprägungen und mögliche Entwicklungsverläufe
Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse:Autismus-Spektrum: GrundlagenFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenSprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen
Besuchen Sie auch:Autismus verstehen: Von den Anfängen bis zur Zukunft – Forschung, Praxis und Gesellschaft im WandelVortrag: Mädchen und Frauen im Autismus-SpektrumVortrag: Praktische Autismuskunde – wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule?Referent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen (Kindertagespflege, Krippe, Kita, Schule, Frühförderung, Frühe Hilfen, Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Logopädie, Ergotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Sozialpädiatrie) sowie weitere Interessierte
Entwicklungspsychologisch betrachtet ist es nicht ungewöhnlich, wenn kleine Kinder andere Kinder in der Gruppe beißen. Wenn es zu Verletzungen gekommen ist, oder das Verhalten häufiger auftritt, wird es allerdings schnell zu einem schwerwiegenden Problem für alle Beteiligten in Krippe oder Kita. Eltern verlangen den Ausschluss des „Beißers“ oder der „Beißerin“ oder nehmen ihr Kind, wenn es gebissen wurde, gleich ganz aus der Einrichtung. Pädagogische Fachkräfte fragen sich in solchen Situationen, wie sie mit dem Verhalten angemessen umgehen sollen, denn: Selbst wenn das beißende Kind regelrecht „beschattet“ wird, kann es zu „Attacken aus heiterem Himmel“ kommen. Das Verhalten kann sich sogar auf die Gruppe ausweiten, und es gibt plötzlich mehrere Kinder, die beißen. Im Seminar werden auf Basis aktueller Forschungsergebnisse abgestimmte – responsive – Strategien im Umgang mit Beißen vorgestellt, die alle Beteiligten in den Blick nehmen: Kinder, Eltern, Fachkräfte, Leitung und Träger.
Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse
:
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Am 09. Oktober 2025 bietet Frau Prof. Dr. Gutknecht bei uns das Online-Seminar
„Schlafen und Ruhen in der Kita responsiv begleiten" an.
Referent*in: Prof. Dr. Dorothee GutknechtZielgruppe: Alle Berufsgruppen, die mit Säuglingen und Kleinkindern arbeiten, insbesondere in Krippe, Kita und Tagespflege
Zusammenarbeit mit den Eltern:
Präsenz: Do. 16.04.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Familien ist Ihnen als Fachkraft in Krippe, Kindergarten oder Kindertagespflege sehr wichtig. Sie möchten die Eltern aktiv in den Kita-Alltag einbinden und sich gemeinsam über die Entwicklung der Kinder austauschen. Doch oft stellen sich Fragen: Wie gelingt eine offene Kommunikation? Wie können wir mehr Interesse bei den Eltern wecken? Warum werden unsere Angebote nicht so gut angenommen?
In unserem Seminar stehen genau diese Fragen im Mittelpunkt. Gemeinsam erkunden wir verschiedene Formen der Zusammenarbeit und analysieren, welche Erwartungen Eltern, aber auch Fachkräfte haben. Sie lernen unterschiedliche Vermittlungsstrategien kennen, die Ihnen helfen, Ihre Angebote kreativ und passend zur Zielsetzung zu gestalten – sei es bei Entwicklungsgesprächen, Elternabenden, Hospitationen, Kita-Festen und vielen anderen Situationen. Dabei werden auch typische Herausforderungen betrachtet und Lösungsansätze vorgestellt.
Darauf aufbauend liegt der Schwerpunkt darin, die Zusammenarbeit mit Eltern flexibel und individuell zu gestalten. Sie erhalten praktische Anregungen, um gemeinsam mit den Eltern neue Wege zu gehen und eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle aktiv einbringen können.
Sie profitieren von fundiertem Wissen, praktischen Tipps und einem Austausch mit Kolleginnen und Kollegen.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in der Fortbildung?
Vermittlungsstrategien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Eltern
Verständnis für die Faktoren der Elternbeteiligung
Methoden zur kreativen Gestaltung bewehrter Angebote
Das Seminar ist Teil der Zertifikatskurse:
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der KitaFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*innen: Dr. Tatiana Klasik, Carmen HuckZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege und allen angrenzenden Bereichen
Effektive Gesprächsführung in der Kooperation mit Eltern:
Präsenz: Mo. 20.04.2026, 09.00 - 16.00 Uhr • Di. 21.04.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Die vertrauensvolle und effektive Kommunikation bildet die Basis der Bildungspartnerschaft von pädagogischen Fachkräften und Eltern. Für einen professionellen Austausch mit Eltern brauchen Fachkräfte Wissen über kommunikative Prozesse und kommunikative Handlungskompetenz.
In der Fortbildung werden Grundlagen und Methoden vermittelt, die zum Gelingen der Kommunikation mit Eltern beitragen. Praktische Übungen vertiefen die eigene Kompetenz in der Gesprächsführung. Die Teilnehmer*innen bringen ihre Erfahrungen aktiv ein, z. B. aus Aufnahme-, Entwicklungs- und Konfliktgesprächen.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Reflexion der eigenen Wahrnehmung und Interpretation
effektiv Fragen stellen, um die Beweggründe der Eltern zu erkennen
Strategien, elterliche Bedürfnisse und Interessen aufzugreifen
eigene Beweggründe im Gespräch angemessen ausdrücken
Sachinhalte vermitteln, die auf das gemeinsame Engagement für das Kind abzielen
Umgang mit Konfliktgesprächen und Strategien der Konfliktlösung
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderungFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Elke SchlösserZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Krippe und Kita sowie Interessierte aus anderen Bereichen
Veranstaltungsort: ZEL Heidelberg
Besser geht es mit den Eltern:
Online: Mo. 09.02.2026, 09.30 - 14.30 Uhr (7 UE)
In diesem Seminar liegt der Fokus auf dem Einfluss des elterlichen Interaktionsverhaltens für eine erfolgreiche Sprachentwicklung. Es wird der Zusammenhang zwischen der Sprachumwelt eines Kindes und der Entwicklung sprachlicher Fähigkeiten anhand von Fakten aus wissenschaftlichen Studien präsentiert. Es wird auf die Bereiche elterliche Responsivität, Qualität und Quantität des Sprachangebots sowie anregende Umgebungsbedingungen eingegangen. Ausführlich werden die Merkmale eines responsiven (feinfühligen) Interaktionsverhaltens besprochen, da dieses in engem Zusammenhang zu einem erfolgreichen Sprachlernen steht.
Berücksichtigt werden Daten zu Kindern mit altersentsprechender Sprachentwicklung, verzögerter Sprachentwicklung und zu Kindern mit einer globalen Entwicklungsstörung.
Des Weiteren erhalten Sie Informationen darüber, welche inhaltlichen Komponenten und methodischen Mittel eine Elternanleitung/-schulung erfolgreich werden lassen. Auf Wirksamkeit überprüfte Elternschulungskonzepte, die sich für den Einsatz in der Frühförderung und Sprachtherapie eignen, werden Ihnen im Überblick vorgestellt.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Kenntnis über den Zusammenhang zwischen Sprachanregung und sprachlichen Fähigkeiten des Kindes
Wissen über die Bedeutsamkeit eines feinfühligen Interaktionsverhaltens
Wissen über erforderliche Komponenten erfolgreicher Elternschulungskonzepte
Ideen für die eigene Zusammenarbeit mit den Eltern
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der KitaFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenSprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/JugendlichenReferent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachkräfte aus den Bereichen Frühförderung, Heilpädagogik, Psychologie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sowie pädagogische Fachkräfte
Die kindliche Entwicklung ist faszinierend, und unser Wissen darüber ist inzwischen sehr fundiert. Interessante Fragen sind u. a.: Welchen Einfluss haben Anlage und Umwelt auf die Entwicklung eines Kindes? Welche Rolle spielt das Kind selbst? Wirkt der soziokulturelle Kontext auf die Entwicklung eines Kindes? Warum sind Kinder so verschieden? Welche Risiken gibt es? Im Seminar erhalten Sie einen Überblick über einschlägige Entwicklungstheorien, moderne Forschungsmethoden und neueste Erkenntnisse zur Entwicklung von 0 bis 6 Jahren.
Zentrale Funktionsbereiche wie Kognition, Emotion, Selbstkonzept und Moral sowie Fragen der Eltern-Kind-Interaktion und Bindung, der Anlage-Umwelt-Problematik sowie Entwicklungsabweichungen im Kindesalter werden praxisnah miteinander besprochen.Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Besseres Verständnis der normalen Entwicklungsschritte und -phasen von KindernWissen über zentrale EntwicklungsaufgabenFrühes Erkennen von EntwicklungsverzögerungenKenntnisse über den Einfluss der Entwicklungspsychologie auf den Umgang mit Kindern und ihre ErziehungBerücksichtigung entwicklungspsychologischer Kenntnisse für die Förderplanung
Das Seminar ist Teil der Zertifikatskurse:
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Interessierte aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen, u. a. Frühförderung, Krippe und Kindergarten,
Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Logopädie und Sprachtherapie, PsychologieFür BW: nichtpädagogische Fachkräfte zur Vorqualifikation für ISF+
Alkoholkonsum während der Schwangerschaft hat erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit des ungeborenen Kindes. Er kann zu lebenslangen körperlichen und geistigen Schädigungen sowie zu Verhaltensauffälligkeiten des Kindes führen. In Deutschland kommen jährlich schätzungsweise 3000 bis 4000 Neugeborene mit dem Vollbild eines Fetales Alkoholsyndrom (FAS) zur Welt. Viele Fälle werden nicht oder erst spät erkannt. Zudem gibt es eine erheblich höhere Zahl weiterer Kinder, die mit unterschiedlicher Ausprägung einer Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) geboren werden.
In diesem Seminar erlangen Sie einen einen umfassenden Überblick über die Formen der Fetalen Alkohol-Spektrums-Störung (FASD) und Möglichkeiten der (Differenzial-) Diagnostik. Sie erfahren, wie Sie Sie betroffene Kinder im pädadogischen und Therapeutischen Alltag unterstützen können.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in diese Fortbildung?
Erscheinungsbild eines FAS und einer FASD
Häufigkeit des Auftretens und Dunkelziffer
typische Symptome in der frühen und späteren Kindheit
Entwicklung bis in das Erwachsenenalter
Diagnostik und Differenzialdiagnostik
Möglichkeiten der Früherkennung
Umgang mit Lern- und Verhaltensproblemen
Therapieansätze
Referent*innen: Dr. med. Cornelia BußmannZielgruppe: Frühförderung und Frühberatung, Heilpädagogik, Ergotherapie, Logopädie, Psychologie, Sozialpädiatrie, Krippe, Kindergarten, Schule, Familienhebammen u.a.
Fast jedes zehnte Kind kommt als Frühgeborenes zur Welt, jedes hundertste sogar als Extrem-Frühgeborenes mit einem Geburtsgewicht unter 1000 Gramm. Dank der modernen Medizin haben Frühgeborene heute immer bessere Überlebens- und Entwicklungschancen. Das Risiko für spätere Besonderheiten oder sogar Störungen in der Entwicklung ist bei diesen Kindern aber deutlich erhöht. Insbesondere die Aufmerksamkeit und die Selbstregulation sind kritische Entwicklungsbereiche, die bei Frühgeborenen von Anfang an gut beobachtet werden sollten.
Das Seminar gibt einen umfassenden Überblick aus medizinischer und psychologischer Sicht:
Hintergrundwissen zu Ursachen, Akutbehandlung und Komplikationen
Belastung für Eltern und Geschwisterkinder
Besonderheiten in der Entwicklung (Motorik, Kognition, Verhalten)
Entwicklungsrisiken erkennen
häufig übersehene Risiken von „spät“ frühgeborenen Kindern (32.-36. Woche)
Möglichkeiten der Entwicklungsförderung (Schwerpunkt Selbstregulation und Aufmerksamkeit)
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*innen: Dr. Cornelia BußmannZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Tagespflege, Kindergarten und Schule, Hebammen sowie Fachkräfte aus der Frühförderung, Heilpädagogik, Ergotherapie, Sozialpädagogik und Psychologie
Gefühle und Emotionen: Kinder lernen sich auszudrücken:
Präsenz: Mi. 22.07.2026, 09.30 – 16.00 Uhr (7 UE)
Emotionale Entwicklung begleiten – Kinder stärken im Umgang mit Gefühlen!
Von Geburt an unterstützen Eltern und andere Bezugspersonen Kinder in ihrer emotionalen Entwicklung, indem sie kindliche Gefühle wahrnehmen, aufgreifen und benennen. Pädagogische Fachkräfte begleiten im Alltag die emotionale Entwicklung der Kinder als verlässliche Bezugspersonen. Wie Sie Kinder darin unterstützen können, über ihre Gefühle zu sprechen und die eigenen Emotionen zu verstehen, ist Thema der Fortbildung.
In der Interaktion mit dem Kind wird die Fachkraft als Emotions- und Sprachcoach zum Lernmodell. Strategien, die emotionale Selbstregulation des Kindes zu begleiten, werden vermittelt. Hierbei ist das Zusammenspiel von Emotionswortschatz, Emotionswissen und mimisch-gestischen Emotionsausdruck von Bedeutung.
Die Fortbildung bietet zudem einen Überblick über die emotionale Entwicklung des Kindes und beleuchtet die Bedeutung der Emotionen als Motor für das Lernen in allen Entwicklungsbereichen. Materialien wie Bildkarten, Bilderbücher und Spiele werden vorgestellt.
Folgende Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung
Grundlagenwissen zur emotionalen Entwicklung
Überblick zum Ablauf der emotionalen Entwicklung
Methoden und Materialien zum Aufbau eines Emotionswortschatzes
Strategien zur Unterstützung der emotionalen Selbstregulation
Einsatz von Spielen und Materialien zum Aufbau von Emotionswissen
Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse:
Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Carmen Huck
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Sprachexpert*innen aus Krippe, Kindergarten und Tagespflege sowie Fachkräfte aus den Bereichen Heil- und Sozialpädagogik, Frühförderung
Häufige Konflikte in der Kita oder Krisen führen zu ungünstigen Entwicklungsbedingungen für das Kind. Zugleich besteht die Gefahr tiefer Erschöpfung, wenn Sie sich als Fachkraft dauerhaft durch das Verhalten eines Kindes herausgefordert fühlen. Methoden zur Förderung des Kindes und zur Entlastung der Fachkraft durch einen Perspektivwechsel bietet das Schulungskonzept „Herausforderndes Verhalten von Kindern professionell bewältigen“- HeVeK (Fröhlich-Gildhoff et. al. 2017). Sie erlernen Bewältigungsstrategien für den Alltag in der Kita.Auf Basis gezielter Beobachtung und Reflexion erlernen Sie Analysemethoden für herausfordernde Situationen. Die Erklärungsmodelle zielen auf einen Perspektivwechsel: weg vom Fokus auf das Kind als Verursacher hin zur Situation mit allen Beteiligten - das Kind, seine Eltern, die Fachkraft und die Kindergruppe. Sie erproben Methoden, aus Ihren Beobachtungsergebnissen Handlungsschritte zu planen, die dem Kind die notwendigen Lerngelegenheiten schaffen.Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Grundlagen zu herausforderndem VerhaltenBeobachtung als Grundlage zum Verständnis von als herausfordernd erlebten VerhaltensweisenEntwicklungswissen zu den Bereichen Kognition und sozial-emotionale EntwicklungReflexion der eigenen Rolle und Haltung in der Interaktion mit dem Kind Ausgehend von einem biopsychosozialen Modell Lösungsstrategien planenBedürfnisse als Motivation für Verhalten wahrnehmen und verstehenDie Kooperation mit Eltern als unterstützenden Faktor zu nutzenDie Referentin ist ausgebildete Mulitplikatorin für das wissenschaftlich evaluierte Schulungskonzept.Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich.Referent*in: Brigitte DegitzZielgruppe: Fachkräfte aus Krippe, Kita, Tagespflege, Sozialarbeit, Sozial- und Heilpädagogik
Begegnungen mit unterschiedlichen Kulturen, Traditionen, Religionen, Sprachen und Lebenskonzepten erfordern Professionalität und interkulturelle Handlungskompetenz. Gerade im Umgang mit Familien aus dem asiatischen Raum kommt es leicht zu Missverständnissen, die aus einer unterschiedlichen kulturellen Prägung resultieren.
In diesem halbtägigen Webinar wird ein Bewusstsein für den Einfluss von Kultur auf Verhalten, Kommunikation und Wahrnehmung vermittelt. Sie lernen kulturbedingtes Verhalten und Kommunikation von und mit Familien aus dem asiatischen Raum besser kennen, interpretieren und verstehen. Erste Lösungsansätze für mögliche kulturbedingte Konfliktsituationen werden aufgezeigt.
Sie lernen die Lebensweise von Familien aus dem asiatischen Raum, insbesondere aus China kennen. Gemeinsam mit der Referentin, die seit mehr als 20 Jahren mehrfach im Jahr in China weilt, decken die Teilnehmer*innen Bereiche auf, in denen Alltagsrassismus stattfindet. Um diesem entgegen zu wirken, werden sie sensibilisiert für Handlungen und Äußerungen in Kita, Schule, Frühförderung, Therapie und im persönlichen Leben, die dazu beitragen, dass die Kinder mit asiatischen Wurzeln gar nicht erst das Gefühl entwickeln, anders zu sein.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar?
Kenntnisse über kulturtheoretische Konzepte und Definitionen
Verständnis dafür, wie unterschiedliche Bildungssysteme Erwartungshaltungen prägen
Verständnis für die Bedeutung der kulturellen Prägung im pädagogischen Alltag
sensibler Umgang mit Konflikten, die aus kulturellen Unterschieden resultieren
Erkennen von Alltagsrassismus und Kennenlernen alternativer Verhaltensweisen
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse
:
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Referent*in: Dorothea SlevogtZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Kita und Schule sowie Interessierte aus anderen Bereichen
Schüler*innen, die in der Schule nicht sprechen oder nur mit wenigen ausgewählten Personen, obwohl sie eigentlich in der Lage sind, sich verbal mitzuteilen, stellen für Lehrkräfte und auch für die Eltern eine große Herausforderung dar. Automatisch ist man verunsichert im Kontakt mit diesen Kindern und fragt sich, wie man dieses Schweigen aufbrechen kann. Doch so einfach ist das leider nicht.
In diesem Seminar werden Ihnen grundlegende Kenntnisse zum Störungsbild des selektiven Mutismus vermittelt. Darauf aufbauend liegt der Fokus auf dem konkreten Umgang mit diesen Kindern und Jugendlichen im Schulkontext. Zudem erhalten Sie einen Einblick in das therapeutische Arbeiten nach DortMuT (Dortmunder Mutismus-Therapie nach Katz-Bernstein et al.) gehen.
Hierbei erhalten u. a. folgende Themen Raum:
Unterstützung eines Kindes bei der Überwindung des Schweigens
fordern versus gewähren lassen
Umgang mit Fragen der Mitschüler*innen/ Mutismus in der Klasse thematisieren
Leistungsbeurteilung
Kooperation zwischen Schule und Therapie
Teil des Zertifizierungskurses
Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen.
Referent*in: Karolin ClaußenZielgruppe: Fachpersonen, die mit Kindern im Schulalter arbeiten (u. a. Lehrkräfte aus Grund- und weiterführenden Schulen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Psychologie, Logopädie, Sonderpädagogik, Heilpädagogik, Schulbegleitung)
Kinder mit Down-Syndrom:
Online: Mo. 08.02.2027, 09.30-16.00 Uhr (7 UE)
Es wird ein umfassender Überblick über die genetische Störung Trisomie 21 gegeben.
Ursachen, Häufigkeit und Erscheinungsbild
Entwicklung: Motorik, Kognition, Wahrnehmung, soziale-emotionale Entwicklung, Verhalten
Fokus Kommunikations- und Sprachentwicklung
Profil der Sprachentwicklung im Verlauf und Ursachen der verzögerten Sprachentwicklung
Vorstellung von wissenschaftlichen Studien zum Wortschatzerwerb
Kommunikations- und Sprachförderungsmöglichkeiten im (pädagogischen) Alltag
frühe Verwendung von Gebärden als Hilfe, Verbesserung der Interaktion
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen und Interessierte aus Krippe, Tagespflege, Kindergarten, Grundschule und aus dem therapeutischen Bereich
Möchten Sie die Besonderheiten in der Sprachentwicklung bei Kindern mit genetischen Störungen kennenlernen? In diesem praxisnahen Seminar lernen Sie die häufigsten genetischen Störungen kennen, die mit Beeinträchtigungen oder Besonderheiten im Spracherwerb verbunden sind, darunter Trisomie 21, Deletionssyndrom 22q11, Williams-Beuren-Syndrom, Prader-Willi-Syndrom, Fragiles-X-Syndrom, Angelman-Syndrom und Rett-Syndrom.Sie erhalten Einblicke in die Ursachen, Häufigkeit und die störungsspezifischen Besonderheiten in der kognitiven, motorischen und sozial-emotionalen Entwicklung.Schwerpunktmäßig beschäftigen wir uns mit den zumeist vielfältigen Ursachen des verzögerten oder eingeschränkten Spracherwerbs, um die Kinder mit ihren Schwierigkeiten besser verstehen und im Alltag von Frühförderung und KiTa effektiver unterstützen zu können, sowie die Familien besser begleiten zu können.Durch Fallbeispiele und Videoclips wird das Seminar lebendig und praxisnah gestaltet.Was Sie in der Fortbildung lernen: Basiswissen über verschiedene genetische Störungen und deren Erscheinungsbild Verständnis für die besonderen Herausforderungen in der kognitiven, motorischen und sozial-emotionalen Entwicklung Kennen des Ursachengefüges für die eingeschränkten kommunikativen und sprachlichen Fähigkeiten Überblick über praktische Ansätze zur Förderung der Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten Wir empfehlen zudem den Besuch der Fortbildung "Gebärden und Piktogramme in Kita und Frühförderung erfolgreich einsetzen", weitere Informationen finden Sie hier. Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Referentin: Prof. Dr. Anke Buschmann Zielgruppe: Fachpersonen aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen
Kinder mit Sprachentwicklungsstörung im Vorschul- und Schulalter:
Online: Di. 13.10.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Fünf bis acht Prozent der Kinder weisen Auffälligkeiten in ihrer Sprachentwicklung bei ansonsten altersentsprechender Allgemeinentwicklung auf. Diese sog. Sprachentwicklungsstörungen (SES) bestehen mitunter bis ins Vorschul- bzw. Grundschulalter. In dieser Fortbildung wird das Erscheinungsbild einer SES ausführlich vorgestellt und deren verschiedenen Facetten (Auffälligkeiten im Wortschatz, in der Grammatik, in der Aussprache, im Sprachverstehen) anhand von Fallbeispielen ein- und mehrsprachig aufwachsender Kinder näher beleuchtet. Das Zusammenspiel verschiedener ursächlicher Faktoren wird betrachtet und die Auswirkungen auf schulisches Lernen erläutert. Sie lernen effektive Unterstützungsmöglichkeiten kennen, die in der Kita und in der Schule genutzt und auch Eltern empfohlen werden können.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Überblick über die Erscheinungsform einer Sprachentwicklungsstörung
Verständnis für die sprachlichen und emotionalen Probleme betroffener Kinder
Sicherheit in der Unterstützung der Kinder im Kita- und Schulalltag
Fach- und Handlungswissen zur Beratung von Eltern, um ihnen Handlungsempfehlungen geben zu können
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen
Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierten Spracherwerb und Sprachbildung in der Kita
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent: Falko DittmannFachpersonen, die mit Kindern im Schulalter arbeiten (u. a. Lehrkräfte aus Grund- und weiterführenden Schulen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Psychologie, Kindergarten, Sonderpädagogik, Heilpädagogik)
Veranstaltungsort: Online via Zoom
Kinder mit Sprachverständnisstörungen erkennen und unterstützen:
Online: Mo. 26.10.2026 - 09:30 - 16:00 Uhr (7UE)
Wenn ein Kind nicht richtig spricht, wird dies meistens rasch bemerkt. Aber wenn ein Kind Sprache nicht richtig versteht, bleibt dies oft unbemerkt. Nicht selten wird ein „falsches“ Verhalten als böswillig oder provozierend interpretiert. Oder es wird vermutet, dass das Kind nicht richtig zuhört, beispielsweise im Morgenkreis oder beim Buchanschauen. Es gibt jedoch Kinder, die können genauso gut denken und hören wie andere Kinder, aber sie verstehen Sprache nicht altersentsprechend. Dies ist häufig im Rahmen einer Sprachentwicklungsstörung der Fall und wird als Sprachverständnisstörung bezeichnet.In diesem Seminar wird folgenden Fragen nachgegangen: Woran erkenne ich, dass ein Kind Schwierigkeiten hat, Sprache zu verstehen? Welche Folgen hat eine Sprachverständnisstörung für die weitere Entwicklung des Kindes? Wie können betroffene Kinder effektiv unterstützt werden?Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Ursachen und Erscheinungsbild von SprachverständnisstörungenErkennen betroffener Kinder im pädagogischen AlltagAuswirkungen einer Sprachverständnisstörung auf andere EntwicklungsbereichePraktische Maßnahmen und Ansätze zur gezielten Förderung des Sprachverständnisses im Einzelkontakt und in der GruppeReflexion und Analyse des eigenen pädagogischen HandelnsReferent: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Heilpädagogik, Frühförderung, Tagespflege und Kindergarten
Kinderschutz, Gefährdungen des Kindeswohls und deren frühzeitige
Erkennung sind ethische wie auch rechtliche Verpflichtung mit höchster
Bedeutung. Dieses zweitägige Seminar widmet sich dem Thema im pädagogischen wie
auch therapeutischen Kontext. Teilnehmer*innen lernen, Gefährdungen des
Kindeswohls frühzeitig zu erkennen und im Team und mit Eltern angemessen zu
sprechen und zu handeln. Sie werden in der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen
gestärkt und für die Aufgaben sensibilisiert, die wir alle, auch die Träger, im
Rahmen des Kinderschutzes wahrnehmen müssen.
Am ersten Tag werden die notwendigen Grundkenntnisse
erarbeitet. Ausgehend von der Definition von Grenzüberschreitung, Gefährdung
und Verletzung des Kindeswohls leiten wir mögliche Risikofaktoren ab. Wir
diskutieren, wie diese identifiziert und präventiv vermieden werden können.
Anhand von praktischen Aufgaben wird erprobt, wie mit Hinweisen und
Verdachtsfällen sensibel, aber rechtlich korrekt und zielführend umgegangen
werden kann. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den spezifischen Aufgaben des
Trägers, der Leitungen und der Teammitglieder. Dazu gehört auch die Erstellung
eines Kinderschutz-Konzepts. Bei Bedarf können die Grundsätze und eine Gliederung
einer Kinderschutz-Konzeption dargestellt werden.
Am zweiten Seminartag steht eine einfühlsame Kommunikation
im Team und mit den Eltern im Mittelpunkt. Dazu gehört die teaminterne
Kommunikation bei Verdachtsfällen und ein abgestuftes und strukturiertes
Vorgehen im Team und mit externen Partnern. Ein anderer Schwerpunkt liegt auf
einer wertschätzenden Gesprächsführung. Besonders wichtig ist die Bearbeitung
der emotionalen Reaktionen und Unsicherheiten bei Ihnen selbst, bei Kolleginnen
und Kollegen und bei Eltern.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung:
Wichtige gesetzliche Grundlagen und die Rechte der KinderDefinition und Beispiele von Grenzüberschreitung, Gefährdung und
Verletzung des Kindeswohls
Identifizieren von Gefährdungshinweisen und Einordnen von auffälligem
Verhalten
Handlungsrichtlinien bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
Wissen über präventive Maßnahmen
Angemessene Gesprächsführung mit betroffenen und nicht-betroffenen
Eltern
Richtlinien für den sensiblen Umgang im Team
Ggf. Grundlagen einer Kinderschutz-Konzeption
Referent: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Fachpersonen aus Kindergarten, Krippe, Tagespflege und Frühförderstellen sowie logopädischen und ergotherapeutischen (Groß-) PraxenDas Seminar ist Teil des Zertifikatskurses: Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
In diesem Seminar lernen die Teilnehmer*innen die altersgemäße motorische Entwicklung von Säuglingen und Kindern in den ersten sechs Lebensjahren kennen und sie von einer verzögerten Entwicklung zu unterscheiden. In zwei Tagen werden Kenntnisse in der Körpermotorik, in der Hand- und der Grafomotorik vermittelt.Im Verlauf des Seminars werden Auffälligkeiten der motorischen Entwicklung behandelt, von vorübergehenden leichten Teilleistungsstörungen bis zur motorischen Behinderung. Einfache Beobachtungsmöglichkeiten, um Abweichungen von der normalen Entwicklung zuverlässig und frühzeitig zu erkennen, werden vorgestellt und diskutiert.
Ausführlich erfahren die Teilnehmer*innen, wie sie Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen fachkundig fördern und wie sie Schwierigkeiten in der motorischen Entwicklung präventiv entgegenwirken können. Wichtige Teilbereiche wie z.B. Händigkeit, Stifthaltung oder Zusammenhänge zwischen der motorischen und der geistigen Entwicklung werden thematisiert.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Altersgemäße und auffällige Entwicklung der Motorik zwischen 0-6 Jahre (er-) kennen und abgrenzen könnenBeobachtung, Meilen- und GrenzsteineMöglichkeiten der Förderung & Therapie Zusammenhänge zwischen der motorischen und der geistigen Entwicklung
Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse:
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus der Krippe, Kiga und Tagespflege sowie Frühförderung, Ergotherapie und Heilpädagogik
Als „Late
Talker“ bezeichnet man Kinder, die deutlich später anfangen zu sprechen
als andere, obwohl sie ansonsten altersgerecht erscheinen. Genau diese
Kinder wecken seit einigen Jahren unser besonderes Interesse. Es stellt
sich bei jedem Kind erneut die Frage: Sollen wir abwarten oder nicht?
Ziel des Seminars ist es, Ihnen
einen wissenschaftlich fundierten und praxisnahen Überblick über das
Erscheinungsbild der „Late Talker“ zu geben. Möglichkeiten zur
Früherkennung und -förderung dieser Kinder werden dargestellt.
Fallbeispiele aus der täglichen Praxis des ZEL werden zur Illustration
eingesetzt.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Kenntnisse über die Ursachen von Verzögerungen in der Sprachentwicklung
Wissen über die weitere Entwicklung und Prognose von Late Talker
Kenntnisse über Möglichkeiten der Früherkennung und Anlaufstellen für Diagnostik
Kenntnis über wirksame Förderansätze
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Tagespflege, Kita und Frühförderung sowie Ärzt*innen
So begleiten Sie Kinder und Familien kompetent durch den mehrsprachigen Spracherwerb
Kinder, die mit mehreren Sprachen aufwachsen, bereichern den pädagogischen Alltag – und stellen gleichzeitig besondere Anforderungen an die sprachliche Bildung und Elternberatung. Damit Sie diesen Herausforderungen sicher begegnen können, vermittelt Ihnen dieses Seminar fundiertes Wissen über den mehrsprachigen Spracherwerb und seine Bedeutung für Ihre tägliche Arbeit.
Sie erhalten Einblick in verschiedene Formen des mehrsprachigen Aufwachsens und lernen, worauf es ankommt, damit Kinder sowohl ihre Erstsprache als auch Deutsch gut entwickeln können. Gemeinsam besprechen wir verbreitete Mythen rund um Mehrsprachigkeit auf den Grund und betrachten, was wissenschaftlich fundiert wirklich gilt. Wir erarbeiten zusammen, wie eine dynamische und lebensweltorientierte sprachliche Bildung in der Kindertageseinrichtung gestaltet werden kann.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der erfolgreichen Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien. Viele Eltern fühlen sich unsicher im Umgang mit den verschiedenen Sprachen im Alltag. In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie kompetent beraten, Orientierung geben und Vertrauen stärken können. Ein praxiserprobter Leitfaden unterstützt Sie dabei, Gespräche mit Eltern strukturiert und sicher zu führen.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
vertieftes Wissen über den Verlauf und die Besonderheiten des mehrsprachigen Spracherwerbs
Strategien für eine konstruktive Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien
Sicherheit in der professionellen Beratung von Eltern
Impulse zur Gestaltung einer dynamischen und lebensweltorientierten sprachlichen Bildung
Dieses Seminar ist Teil der Zertifikatskurse:
Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Carmen Huck
Zielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege, sowie angrenzenden Bereichen