„Ich bin kein bisschen anders“ – Kulturelle Diversität in der Kita erkennen, benennen und stärken
Wenn Vielfalt Alltag ist, wird die interkulturelle Kompetenz zur Schlüsselqualifikation im frühkindlichen Bildungsbereich. Interkulturelle Kompetenz wird damit zur Voraussetzung für eine gelingende Begleitung der kindlichen Entwicklung. Doch oft stellt sich der kultursensible Umgang mit diversen Lebenswelten der Familien für Fachkräfte als überaus herausfordernd dar. Im Seminar setzen wir uns mit der Reflexion kultureller Werte auseinander, die unser Denken, Fühlen und pädagogisches Handeln prägen. Die Erkenntnisse aus eigenen Erfahrungen und dem Austausch mit Kolleg*innen nutzen wir für die Erarbeitung der praxisorientierten Strategien. Diese ermöglichen es, sichere und respektvolle Bildungsräume für Kinder zu schaffen sowie eine vertrauensvolle Kooperation mit Familien und Bezugspersonen professionell und konstruktiv zu gestalten. Durch praxisnahe Aufgaben zur interkulturellen Sensibilisierung üben Sie, kulturelle Missverständnisse zu erkennen und zu vermeiden sowie passende Lösungen zu entwickeln.Welche Kompetenzen erwerben Sie in der Fortbildung?Erweiterung der interkulturellen HandlungskompetenzPraktische Ansätze für einen wertschätzenden Umgang mit Kindern und Familien aus unterschiedlichen KulturenVerständnis für kulturelle Hintergründe, die das Verhalten und die Kommunikation von Kindern beeinflussen.Methoden der kulturell sensitiven Kommunikation Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichReferent*in: Dr. Tatiana KlasikZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita und Kindertagespflege

175,00 €
ADHS im Kindergarten Verstehen und pädagogisch begleiten
Unruhe, Impulsivität und Schwierigkeiten in der Aufmerksamkeit gehören zum pädagogischen Alltag im Kindergarten. Für Sie als Fachkraft stellt sich dabei immer wieder die Frage, wie Kinder mit ausgeprägten Selbstregulationsschwierigkeiten im Gruppenkontext angemessen unterstützt werden können, fachlich fundiert, alltagsnah und ohne vorschnelle Zuschreibungen.Diese Fortbildung nimmt das Thema ADHS gezielt aus pädagogischer Perspektive in den Blick. Im Mittelpunkt stehen das Verständnis typischer Verhaltensweisen im Kindergartenalter sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Alltag. Die frühe Kindheit bietet besondere Chancen, Kinder durch Struktur, Beziehung und gezielte pädagogische Maßnahmen wirksam zu unterstützen.Freuen Sie sich auf praxisnahes Fachwissen, konkrete Beispiele aus dem Kindergartenalltag und den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Gemeinsam erarbeiten wir, wie ein förderlicher Rahmen geschaffen werden kann, der sowohl die Bedürfnisse einzelner Kinder als auch die Anforderungen der Gruppe berücksichtigt.Was lernen Sie in der Fortbildung?Entwicklungspsychologische Grundlagen zu Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Selbstregulation im KindergartenalterTypische Erscheinungsformen von ADHS im pädagogischen AlltagStrukturierungs- und Unterstützungsmaßnahmen für Alltag, Übergänge und GruppensituationenFörderung von Selbstregulation und Aufmerksamkeit im Spiel und in RoutinenBeziehungsgestaltung und professionelle Haltung im Umgang mit herausforderndem VerhaltenReferentin: Lisa Marie Braun Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Kindergarten und Vorschule, Erzieherinnen und Erzieher, Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sowie weitere Fachpersonen der Frühpädagogik

95,00 €
ADHS-Fortbildung: Diagnostik und Intervention bei Kindern und Jugendlichen
ADHS: Online: Fr. 23.10.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
ADHS ist eine der häufigsten psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter. In Ihrer täglichen Arbeit begegnen Sie immer wieder Kindern und Jugendlichen, die durch Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität oder Impulsivität auffallen. Diese Verhaltensweisen führen oft zu Fragen wie: Wann handelt es sich um normale Entwicklungsphasen und wann um ADHS? Was muss bei einer fundierten Diagnostik beachtet werden? Welche Interventionen sind in welchem Alter am wirksamsten? Wann ist der Einsatz von Medikation sinnvoll? In diesem Seminar lernen Sie die aktuellen diagnostischen Kriterien kennen und erfahren, wie sich die Symptomatik vom Kindergarten bis ins Jugendalter verändert. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden Ihnen wirksame Interventionsmöglichkeiten für verschiedene Altersgruppen vorgestellt. Eine eigene Einheit widmet sich der altersangepassten Medikation bei ADHS. Videos, Kleingruppenarbeiten und Diskussionen ermöglichen Ihnen einen lebendigen Austausch mit anderen Fachkräften. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Fundiertes Grundwissen zu Störungsbild und Verlauf von der frühen Kindheit bis ins Jugendalter Sicherheit in der altersgerechten Diagnostik und differenzialdiagnostischen Abgrenzung Überblick über wirksame, entwicklungsangepasste Behandlungsansätze (v. a. verhaltenstherapeutisch) Verständnis für altersspezifische Herausforderungen in Kindergarten, Schule und Adoleszenz Kenntnisse über die Veränderung der ADHS-Symptomatik im Entwicklungsverlauf Handlungssicherheit bei Entscheidungen zum Medikamenteneinsatz in verschiedenen Altersgruppen Strategien für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Familien, Schulen und anderen Institutionen Wissen über die Bedeutung von ADHS im Erwachsenenalter und langfristige Perspektiven Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Dr. Thomas Dreisörner Zielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Lern-, Ergo- und Sprachtherapie, Psychologie, Psychiatrie, (Früh-, Heil-, Sonder-) Pädagogik, Ärzt*innen sowie Interessierte aus den Bereichen Kindergarten und Grundschule

175,00 €
Alltagsrassismus! Bei uns in der Kita? Umgang mit unbemerkter Ausgrenzung und Alltagsrassismus
Alltagsrassismus: Online: Fr. 11.12.2026, 09.30 - 14.00 Uhr (5 UE)
In fast jedem Kindergarten in Deutschland werden heute Kinder mit Wurzeln aus den verschiedensten Ländern und Kulturkreisen betreut. Manche sind in Deutschland geboren, manche kommen mit ihren Eltern im Kindesalter nach Deutschland. Alle sollten sich in der KiTa wohlfühlen und sich in der KiTa repräsentiert sehen und mit allem, was sie ausmacht, dazu zu gehören, und nicht durch ihr „Anderssein“ bewusst oder unbewusst ausgegrenzt werden. In diesem Seminar entwickeln die Teilnehmer*innen ein Bewusstsein dafür, welche kulturbedingte Vorurteile und Diskriminierung im Kita-Alltag vorkommen können und welche Formen des Alltagsrassismus am häufigsten vorkommen. Sie erkennen, wo sie in der eigenen KiTa stattfinden und vermittelt werden. Gleichzeitig setzen sich die pädagogischen Fachkräfte mit den eigenen Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsmustern im Zusammenhang mit fremden Kulturen und Ländern auseinander und welchen Einfluss diese auf eine vorurteilsbewusste KiTa haben. Die pädagogischen Fachkräfte erhalten Ideen zur Sensibilisierung von Kindern für die Themen Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung. Es werden Bereiche aufgezeigt und diskutiert, in denen sich im Kindergartenalltag häufig Formen kultureller Ausgrenzung finden lassen und Lösungsvorschläge erarbeitet für die Gestaltung einer Alltagrassismus freien KiTa. Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar? Entwicklung eines Bewusstseins für Vorurteile und Diskriminierung im KiTa-Alltag Sensibilisierung hinsichtlich der Repräsentation kultureller Vielfalt Wahrnehmung und Erkennen von Bereichen, die auf kulturbedingten Vorurteilen, Klischees und Pauschalisierung  basieren Verständnis für die Bedeutung der eigenen kulturellen Prägung im pädagogischen Alltag sensibler Umgang mit Konflikten, die aus kulturellen Unterschieden resultieren Erkennen von Alltagsrassismus und Kennenlernen alternativer Verhaltensweisen   Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita   Referent*in: Dorothea SlevogtZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Kita und Schule sowie Interessierte aus anderen Bereichen

95,00 €
Auffälligkeiten und Förderung in der motorischen Entwicklung
Wann liegt eine motorische Auffälligkeit vor – und wann besteht Handlungsbedarf? Als pädagogische oder therapeutische Fachkraft sind Sie oft die erste Person, die Besonderheiten in der motorischen Entwicklung eines Kindes wahrnimmt.In diesem Seminar lernen Sie die altersgemäße motorische Entwicklung von Kindern in den ersten sechs Lebensjahren kennen und sicher von Auffälligkeiten zu unterscheiden. In zwei Tagen vermitteln wir Ihnen konkrete Kenntnisse zur Körpermotorik, zur Hand- und Grafomotorik. Sie erfahren, wie Sie Abweichungen von der normalen Entwicklung zuverlässig und frühzeitig erkennen: von vorübergehenden leichten Teilleistungsstörungen bis hin zur motorischen Behinderung. Einfache, praxisnahe Beobachtungsmöglichkeiten werden vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Ausführlich erfahren Sie, wie Sie Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen fachkundig fördern und Schwierigkeiten in der motorischen Entwicklung präventiv entgegenwirken können. Dazu gehören auch die Bereiche Händigkeit und Stifthaltung. Ein Schwerpunkt liegt auf der ganzheitlichen Beobachtung der Entwicklung. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der motorischen und der geistigen Entwicklung werden wir diskutieren. Auffälligkeiten und Besonderheiten des Verhaltens im pädagogischen oder therapeutischen Alltag sollten wir frühzeitig erkennen und einordnen können. Was lernen Sie in dieser Fortbildung? Altersgemäße und auffällige motorische Entwicklung bis zum Alter von 6 Jahren sicher erkennen und einordnen Einfache, praxisnahe Beobachtungsmöglichkeiten zur frühzeitigen Erkennung von Entwicklungsauffälligkeiten Fachkundige Förderung von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen sowie präventive MaßnahmenZentrale Bereiche: Händigkeit, Stifthaltung und der Zusammenhang zwischen motorischer und geistiger Entwicklung Ganzheitliche Entwicklungsbeobachtung: kognitive Auffälligkeiten und Verhaltensbesonderheiten frühzeitig erkennen und einordnenDas Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus der Krippe, Kiga und Tagespflege sowie Frühförderung, Ergotherapie und Heilpädagogik

290,00 €
Autismus-Spektrum I: Merkmale, Ursachen und Entwicklungsverlauf
Autismus-Spektrum-Störung I: Online: Di. 24.11.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Entdecken Sie die Welt der Kinder im Autismus-Spektrum und gestalten Sie Ihre pädagogische Arbeit einfühlsamer und wirksamer.Autistische Kinder fallen im pädagogischen Alltag oft dadurch auf, dass ihr Verhalten „anders“ erscheint – manchmal schwer einzuordnen oder sogar irritierend. Doch genau hier liegt eine wertvolle Chance: Mit fundiertem Wissen und einem offenen Blick können Sie die Kinder besser verstehen, ihre besonderen Stärken erkennen und sie gezielt und wertschätzend begleiten.In diesem Seminar erhalten Sie einen fundierten Einstieg in das Thema Autismus Spektrum mit Schwerpunkt Kindesalter. Sie lernen die Besonderheiten im Denken und Erleben kennen und setzen sich einerseits mit typischen Merkmalen und andererseits mit der Vielfalt an Erscheinungsformen auseinander.  Darüber hinaus erlangen Sie fundiertes Wissen zu Ursachen und Häufigkeit von Autismus sowie zu den zugrundeliegenden Besonderheiten in der Reizwahrnehmung und -verarbeitung.Sie profitieren von zahlreichen Praxisimpulsen, konkreten Fallbeispielen und Raum für Austausch und Reflexion. So wird das theoretische Wissen lebendig und direkt anwendbar für Ihre Arbeit mit Kindern und Familien.Dieses Seminar ist der ideale Einstieg in den Zertifikatskurs „Autismus-Spektrum: Grundlagen“. Die Module können Sie auch unabhängig voneinander besuchen – ganz nach Ihren Interessen und Zielen. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre Fachkompetenz zu erweitern, mehr Sicherheit im Umgang mit autistischen Kindern zu gewinnen und einen wertvollen Beitrag zu einer inklusiven, verständnisvollen Praxis zu leisten!Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?fundiertes Grundlagenwissen zu Kindern im Autismus-Spektrumsicheres Verständnis für typische Merkmale und VerhaltensmusterSensibilität und Handlungssicherheit im professionellen und einfühlsamen Umgang im inklusiven pädagogischen und therapeutischen AlltagEinblicke in verschiedene Ausprägungen und mögliche Entwicklungsverläufe Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse:Autismus-Spektrum: GrundlagenFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenSprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Besuchen Sie auch:Autismus verstehen: Von den Anfängen bis zur Zukunft – Forschung, Praxis und Gesellschaft im WandelVortrag: Mädchen und Frauen im Autismus-SpektrumVortrag: Praktische Autismuskunde – wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule?Referent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen (Kindertagespflege, Krippe, Kita, Schule, Frühförderung, Frühe Hilfen, Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Logopädie, Ergotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Sozialpädiatrie) sowie weitere Interessierte

175,00 €
Beißverhalten von Kindern in der Kita - Achtsame und responsive Handlungsmöglichkeiten
Beißen in der Krippe: Online: Fr. 25.09.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Entwicklungspsychologisch betrachtet ist es nicht ungewöhnlich, wenn kleine Kinder andere Kinder in der Gruppe beißen. Wenn es zu Verletzungen gekommen ist, oder das Verhalten häufiger auftritt, wird es allerdings schnell zu einem schwerwiegenden Problem für alle Beteiligten in Krippe oder Kita. Eltern verlangen den Ausschluss des „Beißers“ oder der „Beißerin“ oder nehmen ihr Kind, wenn es gebissen wurde, gleich ganz aus der Einrichtung. Pädagogische Fachkräfte fragen sich in solchen Situationen, wie sie mit dem Verhalten angemessen umgehen sollen, denn: Selbst wenn das beißende Kind regelrecht „beschattet“ wird, kann es zu „Attacken aus heiterem Himmel“ kommen. Das Verhalten kann sich sogar auf die Gruppe ausweiten, und es gibt plötzlich mehrere Kinder, die beißen. Im Seminar werden auf Basis aktueller Forschungsergebnisse abgestimmte – responsive – Strategien im Umgang mit Beißen vorgestellt, die alle Beteiligten in den Blick nehmen: Kinder, Eltern, Fachkräfte, Leitung und Träger. Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse :Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichReferent*in: Prof. Dr. Dorothee GutknechtZielgruppe: Alle Berufsgruppen, die mit Säuglingen und Kleinkindern arbeiten, insbesondere in Krippe, Kita und Tagespflege

175,00 €
Effektive Gesprächsführung in der Kooperation mit Eltern
Effektive Gesprächsführung in der Kooperation mit Eltern: Präsenz: Mo. 19.04.2027, 09.00 - 16.00 Uhr • Di. 20.04.2027, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Die vertrauensvolle und effektive Kommunikation bildet die Basis der Bildungspartnerschaft von pädagogischen Fachkräften und Eltern. Für einen professionellen Austausch mit Eltern brauchen Fachkräfte Wissen über kommunikative Prozesse und kommunikative Handlungskompetenz. In der Fortbildung werden Grundlagen und Methoden vermittelt, die zum Gelingen der Kommunikation mit Eltern beitragen. Praktische Übungen vertiefen die eigene Kompetenz in der Gesprächsführung. Die Teilnehmer*innen bringen ihre Erfahrungen aktiv ein, z. B. aus Aufnahme-, Entwicklungs- und Konfliktgesprächen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Reflexion der eigenen Wahrnehmung und Interpretation effektiv Fragen stellen, um die Beweggründe der Eltern zu erkennen Strategien, elterliche Bedürfnisse und Interessen aufzugreifen eigene Beweggründe im Gespräch angemessen ausdrücken Sachinhalte vermitteln, die auf das gemeinsame Engagement für das Kind abzielen Umgang mit Konfliktgesprächen und Strategien der Konfliktlösung Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderungFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Elke SchlösserZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Krippe und Kita sowie Interessierte aus anderen Bereichen Veranstaltungsort: ZEL Heidelberg

290,00 €
Elterliches Interaktionsverhalten: Motor für die Sprachentwicklung
Besser geht es mit den Eltern: Online: Mo. 01.02.2027, 09.30 - 14.30 Uhr (5 UE)
In diesem Seminar liegt der Fokus auf dem Einfluss des elterlichen Interaktionsverhaltens für eine erfolgreiche Sprachentwicklung. Es wird der Zusammenhang zwischen der Sprachumwelt eines Kindes und der Entwicklung sprachlicher Fähigkeiten anhand von Fakten aus wissenschaftlichen Studien präsentiert. Es wird auf die Bereiche elterliche Responsivität, Qualität und Quantität des Sprachangebots sowie anregende Umgebungsbedingungen eingegangen. Ausführlich werden die Merkmale eines responsiven (feinfühligen) Interaktionsverhaltens besprochen, da dieses in engem Zusammenhang zu einem erfolgreichen Sprachlernen steht. Berücksichtigt werden Daten zu Kindern mit altersentsprechender Sprachentwicklung, verzögerter Sprachentwicklung und zu Kindern mit einer globalen Entwicklungsstörung. Des Weiteren erhalten Sie Informationen darüber, welche inhaltlichen Komponenten und methodischen Mittel eine Elternanleitung/-schulung erfolgreich werden lassen. Auf Wirksamkeit überprüfte Elternschulungskonzepte, die sich für den Einsatz in der Frühförderung und Sprachtherapie eignen, werden Ihnen im Überblick vorgestellt. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Kenntnis über den Zusammenhang zwischen Sprachanregung und sprachlichen Fähigkeiten des Kindes Wissen über die Bedeutsamkeit eines feinfühligen Interaktionsverhaltens Wissen über erforderliche Komponenten erfolgreicher Elternschulungskonzepte Ideen für die eigene Zusammenarbeit mit den Eltern Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der KitaFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenSprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/JugendlichenReferent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachkräfte aus den Bereichen Frühförderung, Heilpädagogik, Psychologie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sowie pädagogische Fachkräfte

175,00 €
Entwicklungspsychologische Grundlagen 0-6 Jahre: Einblicke in die Entwicklung von Spiel, Denken und Verstehen
Entwicklungspsychologische Grundlagen: Online: Do. 03.12.2026, 09.30 - 15.00 Uhr • Fr. 04.12.2026, 09.30 - 13.00 Uhr (10 UE)
Die kindliche Entwicklung ist faszinierend, und unser Wissen darüber ist inzwischen sehr fundiert. Interessante Fragen sind u. a.: Welchen Einfluss haben Anlage und Umwelt auf die Entwicklung eines Kindes? Welche Rolle spielt das Kind selbst? Wirkt der soziokulturelle Kontext auf die Entwicklung eines Kindes? Warum sind Kinder so verschieden? Welche Risiken gibt es? In dieser Fortbildung erwerben Sie ein fundiertes Wissen über zentrale Meilensteine der kindlichen Entwicklung – von den frühen Wahrnehmungs- und Bindungserfahrungen bis hin zu symbolischem Spiel, Sprache, Empathie und logischem Denken. Auf der Grundlage aktueller entwicklungspsychologischer Erkenntnisse reflektieren wir, was Kinder in diesem Alter brauchen und wie sie lernen. Entwicklungsabweichungen im Kindesalter werden praxisnah besprochen.Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Besseres Verständnis der normalen Entwicklungsschritte und -phasen von KindernWissen über zentrale EntwicklungsaufgabenFrühes Erkennen von EntwicklungsverzögerungenKenntnisse über den Einfluss der Entwicklungspsychologie auf den Umgang mit Kindern und ihre ErziehungBerücksichtigung entwicklungspsychologischer Kenntnisse für die Förderplanung Das Seminar ist Teil der Zertifikatskurse: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Interessierte aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen, u. a. Frühförderung,  Krippe und Kindergarten,  Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Logopädie und Sprachtherapie, PsychologieFür BW: nichtpädagogische Fachkräfte zur Vorqualifikation für ISF+

265,00 €
Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD)
FASD: Online: Mi. 11.11.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Alkoholkonsum während der Schwangerschaft hat erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit des ungeborenen Kindes. Er kann zu lebenslangen körperlichen und geistigen Schädigungen sowie zu Verhaltensauffälligkeiten des Kindes führen. In Deutschland kommen jährlich schätzungsweise 3000 bis 4000 Neugeborene mit dem Vollbild eines Fetales Alkoholsyndrom (FAS) zur Welt. Viele Fälle werden nicht oder erst spät erkannt. Zudem gibt es eine erheblich höhere Zahl weiterer Kinder, die mit unterschiedlicher Ausprägung einer Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) geboren werden. In diesem Seminar erlangen Sie einen einen umfassenden Überblick über die Formen der Fetalen Alkohol-Spektrums-Störung (FASD) und Möglichkeiten der (Differenzial-) Diagnostik. Sie erfahren, wie Sie Sie betroffene Kinder im pädadogischen und Therapeutischen Alltag unterstützen können. Welche Kompetenzen erwerben Sie in diese Fortbildung? Erscheinungsbild eines FAS und einer FASD Häufigkeit des Auftretens und Dunkelziffer typische Symptome in der frühen und späteren Kindheit Entwicklung bis in das Erwachsenenalter Diagnostik und Differenzialdiagnostik Möglichkeiten der Früherkennung Umgang mit Lern- und Verhaltensproblemen Therapieansätze   Referent*innen: Dr. med. Cornelia BußmannZielgruppe: Frühförderung und Frühberatung, Heilpädagogik, Ergotherapie, Logopädie, Psychologie, Sozialpädiatrie, Krippe, Kindergarten, Schule, Familienhebammen u.a.

175,00 €
Frühgeborene Kinder
Frühgeborene Kinder: Online: Mi. 21.10.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Fast jedes zehnte Kind kommt als Frühgeborenes zur Welt, jedes hundertste sogar als Extrem-Frühgeborenes mit einem Geburtsgewicht unter 1000 Gramm. Dank der modernen Medizin haben Frühgeborene heute immer bessere Überlebens- und Entwicklungschancen. Das Risiko für spätere Besonderheiten oder sogar Störungen in der Entwicklung ist bei diesen Kindern aber deutlich erhöht. Insbesondere die Aufmerksamkeit und die Selbstregulation sind kritische Entwicklungsbereiche, die bei Frühgeborenen von Anfang an gut beobachtet werden sollten. Das Seminar gibt einen umfassenden Überblick aus medizinischer und psychologischer Sicht: Hintergrundwissen zu Ursachen, Akutbehandlung und Komplikationen Belastung für Eltern und Geschwisterkinder Besonderheiten in der Entwicklung (Motorik, Kognition, Verhalten) Entwicklungsrisiken erkennen häufig übersehene Risiken von „spät“ frühgeborenen Kindern (32.-36. Woche) Möglichkeiten der Entwicklungsförderung (Schwerpunkt Selbstregulation und Aufmerksamkeit) Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*innen: Dr. Cornelia BußmannZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Tagespflege, Kindergarten und Schule, Hebammen sowie Fachkräfte aus der Frühförderung, Heilpädagogik, Ergotherapie, Sozialpädagogik und Psychologie

175,00 €
Herausforderndes Verhalten von Kindern professionell bewältigen (HeVeKi)
HeVeKi: Präsenz: Do. 04.02.2027, 09.30 - 16.00 Uhr • Mo. 22.03.2027, 09.30 - 16.00 Uhr • Do. 29.04.2027, 09.30 - 16.00 Uhr (24 UE)
Häufige Konflikte in der Kita oder Krisen führen zu ungünstigen Entwicklungsbedingungen für das Kind. Zugleich besteht die Gefahr tiefer Erschöpfung, wenn Sie sich als Fachkraft dauerhaft durch das Verhalten eines Kindes herausgefordert fühlen. Methoden zur Förderung des Kindes und zur Entlastung der Fachkraft durch einen Perspektivwechsel bietet das Schulungskonzept „Herausforderndes Verhalten von Kindern professionell bewältigen“- HeVeK (Fröhlich-Gildhoff et. al. 2017). Sie erlernen Bewältigungsstrategien für den Alltag in der Kita.Auf Basis gezielter Beobachtung und Reflexion erlernen Sie Analysemethoden für herausfordernde Situationen. Die Erklärungsmodelle zielen auf einen Perspektivwechsel: weg vom Fokus auf das Kind als Verursacher hin zur Situation mit allen Beteiligten - das Kind, seine Eltern, die Fachkraft und die Kindergruppe. Sie erproben Methoden, aus Ihren Beobachtungsergebnissen Handlungsschritte zu planen, die dem Kind die notwendigen Lerngelegenheiten schaffen.Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Grundlagen zu herausforderndem VerhaltenBeobachtung als Grundlage zum Verständnis von als herausfordernd erlebten VerhaltensweisenEntwicklungswissen zu den Bereichen Kognition und sozial-emotionale EntwicklungReflexion der eigenen Rolle und Haltung in der Interaktion mit dem Kind Ausgehend von einem biopsychosozialen Modell Lösungsstrategien planenBedürfnisse als Motivation für Verhalten wahrnehmen und verstehenDie Kooperation mit Eltern als unterstützenden Faktor zu nutzenDie Referentin ist ausgebildete Mulitplikatorin für das wissenschaftlich evaluierte Schulungskonzept.Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich.Referent*in: Brigitte DegitzZielgruppe:  Fachkräfte aus Krippe, Kita, Tagespflege, Sozialarbeit, Sozial- und Heilpädagogik

360,00 €
Interkulturelle Sensibilisierung für die Zusammenarbeit mit Familien aus dem „asiatischen“ Kulturkreis
Interkulturelle Sensibilisierung: Online: Fr. 11.06.2027, 09.30 - 14.00 Uhr (5 UE)
Begegnungen mit unterschiedlichen Kulturen, Traditionen, Religionen, Sprachen und Lebenskonzepten erfordern Professionalität und interkulturelle Handlungskompetenz. Gerade im Umgang mit Familien aus dem asiatischen Raum kommt es leicht zu Missverständnissen, die aus einer unterschiedlichen kulturellen Prägung resultieren. In diesem halbtägigen Webinar wird ein Bewusstsein für den Einfluss von Kultur auf Verhalten, Kommunikation und Wahrnehmung vermittelt. Sie lernen kulturbedingtes Verhalten und Kommunikation von und mit Familien aus dem asiatischen Raum besser kennen, interpretieren und verstehen. Erste Lösungsansätze für mögliche kulturbedingte Konfliktsituationen werden aufgezeigt. Sie lernen die Lebensweise von Familien aus dem asiatischen Raum, insbesondere aus China kennen. Gemeinsam mit der Referentin, die seit mehr als 20 Jahren mehrfach im Jahr in China weilt, decken die Teilnehmer*innen Bereiche auf, in denen Alltagsrassismus stattfindet. Um diesem entgegen zu wirken, werden sie sensibilisiert für Handlungen und Äußerungen in Kita, Schule, Frühförderung, Therapie und im persönlichen Leben, die dazu beitragen, dass die Kinder mit asiatischen Wurzeln gar nicht erst das Gefühl entwickeln, anders zu sein. Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar? Kenntnisse über kulturtheoretische Konzepte und Definitionen Verständnis dafür, wie unterschiedliche Bildungssysteme Erwartungshaltungen prägen Verständnis für die Bedeutung der kulturellen Prägung im pädagogischen Alltag sensibler Umgang mit Konflikten, die aus kulturellen Unterschieden resultieren Erkennen von Alltagsrassismus und Kennenlernen alternativer Verhaltensweisen Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse : Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita   Referent*in: Dorothea SlevogtZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Kita und Schule sowie Interessierte aus anderen Bereichen

95,00 €
Kinder & Jugendliche mit selektivem Mutismus in der Schule
Schüler*innen, die in der Schule nicht sprechen oder nur mit wenigen ausgewählten Personen, obwohl sie eigentlich in der Lage sind, sich verbal mitzuteilen, stellen für Lehrkräfte und auch für die Eltern eine große Herausforderung dar. Automatisch ist man verunsichert im Kontakt mit diesen Kindern und fragt sich, wie man dieses Schweigen aufbrechen kann. Doch so einfach ist das leider nicht. In diesem Seminar werden Ihnen grundlegende Kenntnisse zum Störungsbild des selektiven Mutismus vermittelt. Darauf aufbauend liegt der Fokus auf dem konkreten Umgang mit diesen Kindern und Jugendlichen im Schulkontext. Zudem erhalten Sie einen Einblick in das therapeutische Arbeiten nach DortMuT (Dortmunder Mutismus-Therapie nach Katz-Bernstein et al.) gehen. Hierbei erhalten u. a. folgende Themen Raum: Unterstützung eines Kindes bei der Überwindung des Schweigens fordern versus gewähren lassen Umgang mit Fragen der Mitschüler*innen/ Mutismus in der Klasse thematisieren Leistungsbeurteilung Kooperation zwischen Schule und Therapie Teil des Zertifizierungskurses  Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen.   Referent*in: Karolin ClaußenZielgruppe: Fachpersonen, die mit Kindern im Schulalter arbeiten (u. a. Lehrkräfte aus Grund- und weiterführenden Schulen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Psychologie, Logopädie, Sonderpädagogik, Heilpädagogik, Schulbegleitung)

175,00 €
Kinder mit Down-Syndrom
Kinder mit Down-Syndrom: Online: Mo. 08.02.2027, 09.30-16.00 Uhr (7 UE)
Es wird ein umfassender Überblick über die genetische Störung Trisomie 21 gegeben. Ursachen, Häufigkeit und Erscheinungsbild Entwicklung: Motorik, Kognition, Wahrnehmung, soziale-emotionale Entwicklung, Verhalten Fokus Kommunikations- und Sprachentwicklung Profil der Sprachentwicklung im Verlauf und Ursachen der verzögerten Sprachentwicklung Vorstellung von wissenschaftlichen Studien zum Wortschatzerwerb Kommunikations- und Sprachförderungsmöglichkeiten im (pädagogischen) Alltag frühe Verwendung von Gebärden als Hilfe, Verbesserung der Interaktion Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen und Interessierte aus Krippe, Tagespflege, Kindergarten, Grundschule und aus dem therapeutischen Bereich

175,00 €
Kinder mit genetischen Störungen: Besonderheiten in der Entwicklung mit Fokus Sprache
Möchten Sie die Besonderheiten in der Sprachentwicklung bei Kindern mit genetischen Störungen kennenlernen? In diesem praxisnahen Seminar lernen Sie die häufigsten genetischen Störungen kennen, die mit Beeinträchtigungen oder Besonderheiten im Spracherwerb verbunden sind, darunter Trisomie 21, Deletionssyndrom 22q11, Williams-Beuren-Syndrom, Prader-Willi-Syndrom, Fragiles-X-Syndrom, Angelman-Syndrom und Rett-Syndrom.Sie erhalten Einblicke in die Ursachen, Häufigkeit und die störungsspezifischen Besonderheiten in der kognitiven, motorischen und sozial-emotionalen Entwicklung.Schwerpunktmäßig beschäftigen wir uns mit den zumeist vielfältigen Ursachen des verzögerten oder eingeschränkten Spracherwerbs, um die Kinder mit ihren Schwierigkeiten besser verstehen und im Alltag von Frühförderung und KiTa effektiver unterstützen zu können, sowie die Familien besser begleiten zu können.Durch Fallbeispiele und Videoclips wird das Seminar lebendig und praxisnah gestaltet.Was Sie in der Fortbildung lernen: Basiswissen über verschiedene genetische Störungen und deren Erscheinungsbild Verständnis für die besonderen Herausforderungen in der kognitiven, motorischen und sozial-emotionalen Entwicklung Kennen des Ursachengefüges für die eingeschränkten kommunikativen und sprachlichen Fähigkeiten Überblick über praktische Ansätze zur Förderung der Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten Wir empfehlen zudem den Besuch der Fortbildung "Gebärden und Piktogramme in Kita und Frühförderung erfolgreich einsetzen", weitere Informationen finden Sie hier.  Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Referentin: Prof. Dr. Anke Buschmann Zielgruppe: Fachpersonen aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen

125,00 €
Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen im Vorschul- und Schulalter erkennen und unterstützen
Kinder mit Sprachentwicklungsstörung im Vorschul- und Schulalter: Online: Di. 27.10.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Fünf bis acht Prozent der Kinder weisen Auffälligkeiten in ihrer Sprachentwicklung bei ansonsten altersentsprechender Allgemeinentwicklung auf. Diese sog. Sprachentwicklungsstörungen (SES) bestehen mitunter bis ins Vorschul- bzw. Grundschulalter. In dieser Fortbildung wird das Erscheinungsbild einer SES ausführlich vorgestellt und deren verschiedenen Facetten (Auffälligkeiten im Wortschatz, in der Grammatik, in der Aussprache, im Sprachverstehen) anhand von Fallbeispielen ein- und mehrsprachig aufwachsender Kinder näher beleuchtet. Das Zusammenspiel verschiedener ursächlicher Faktoren wird betrachtet und die Auswirkungen auf schulisches Lernen erläutert. Sie lernen effektive Unterstützungsmöglichkeiten kennen, die in der Kita und in der Schule genutzt und auch Eltern empfohlen werden können. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Überblick über die Erscheinungsform einer Sprachentwicklungsstörung Verständnis für die sprachlichen und emotionalen Probleme betroffener Kinder Sicherheit in der Unterstützung der Kinder im Kita- und Schulalltag Fach- und Handlungswissen zur Beratung von Eltern, um ihnen Handlungsempfehlungen geben zu können Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse:  Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierten Spracherwerb und Sprachbildung in der Kita Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent: Falko DittmannFachpersonen, die mit Kindern im Schulalter arbeiten (u. a. Lehrkräfte aus Grund- und weiterführenden Schulen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Psychologie, Kindergarten, Sonderpädagogik, Heilpädagogik) Veranstaltungsort: Online via Zoom

175,00 €
Kinder mit Sprachverständnisstörungen erkennen und unterstützen
Kinder mit Sprachverständnisstörungen erkennen und unterstützen: Online: Mo. 26.10.2026 - 09:30 - 16:00 Uhr (7UE)
Wenn ein Kind nicht richtig spricht, wird dies meistens rasch bemerkt. Aber wenn ein Kind Sprache nicht richtig versteht, bleibt dies oft unbemerkt. Nicht selten wird ein „falsches“ Verhalten als böswillig oder provozierend interpretiert. Oder es wird vermutet, dass das Kind nicht richtig zuhört, beispielsweise im Morgenkreis oder beim Buchanschauen. Es gibt jedoch Kinder, die können genauso gut denken und hören wie andere Kinder, aber sie verstehen Sprache nicht altersentsprechend. Dies ist häufig im Rahmen einer Sprachentwicklungsstörung der Fall und wird als Sprachverständnisstörung bezeichnet.In diesem Seminar wird folgenden Fragen nachgegangen: Woran erkenne ich, dass ein Kind Schwierigkeiten hat, Sprache zu verstehen? Welche Folgen hat eine Sprachverständnisstörung für die weitere Entwicklung des Kindes? Wie können betroffene Kinder effektiv unterstützt werden?Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Ursachen und Erscheinungsbild von SprachverständnisstörungenErkennen betroffener Kinder im pädagogischen AlltagAuswirkungen einer Sprachverständnisstörung auf andere EntwicklungsbereichePraktische Maßnahmen und Ansätze zur gezielten Förderung des Sprachverständnisses im Einzelkontakt und in der GruppeReflexion und Analyse des eigenen pädagogischen HandelnsReferent: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Heilpädagogik, Frühförderung, Tagespflege und Kindergarten

175,00 €
Kindeswohl und Kinderschutz - Verantwortung, Prävention und Gesprächsführung
Kinderwohl & Kinderschutz: Online: Do. 05.11.2026, 09.00 - 16.00 Uhr • Do. 19.11.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Kinderschutz, Gefährdungen des Kindeswohls und deren frühzeitige Erkennung sind ethische wie auch rechtliche Verpflichtung mit höchster Bedeutung. Dieses zweitägige Seminar widmet sich dem Thema im pädagogischen wie auch therapeutischen Kontext. Teilnehmer*innen lernen, Gefährdungen des Kindeswohls frühzeitig zu erkennen und im Team und mit Eltern angemessen zu sprechen und zu handeln. Sie werden in der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen gestärkt und für die Aufgaben sensibilisiert, die wir alle, auch die Träger, im Rahmen des Kinderschutzes wahrnehmen müssen. Am ersten Tag werden die notwendigen Grundkenntnisse erarbeitet. Ausgehend von der Definition von Grenzüberschreitung, Gefährdung und Verletzung des Kindeswohls leiten wir mögliche Risikofaktoren ab. Wir diskutieren, wie diese identifiziert und präventiv vermieden werden können. Anhand von praktischen Aufgaben wird erprobt, wie mit Hinweisen und Verdachtsfällen sensibel, aber rechtlich korrekt und zielführend umgegangen werden kann. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den spezifischen Aufgaben des Trägers, der Leitungen und der Teammitglieder. Dazu gehört auch die Erstellung eines Kinderschutz-Konzepts. Bei Bedarf können die Grundsätze und eine Gliederung einer Kinderschutz-Konzeption dargestellt werden. Am zweiten Seminartag steht eine einfühlsame Kommunikation im Team und mit den Eltern im Mittelpunkt. Dazu gehört die teaminterne Kommunikation bei Verdachtsfällen und ein abgestuftes und strukturiertes Vorgehen im Team und mit externen Partnern. Ein anderer Schwerpunkt liegt auf einer wertschätzenden Gesprächsführung. Besonders wichtig ist die Bearbeitung der emotionalen Reaktionen und Unsicherheiten bei Ihnen selbst, bei Kolleginnen und Kollegen und bei Eltern. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung: Wichtige gesetzliche Grundlagen und die Rechte der KinderDefinition und Beispiele von Grenzüberschreitung, Gefährdung und Verletzung des Kindeswohls Identifizieren von Gefährdungshinweisen und Einordnen von auffälligem Verhalten Handlungsrichtlinien bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung Wissen über präventive Maßnahmen Angemessene Gesprächsführung mit betroffenen und nicht-betroffenen Eltern Richtlinien für den sensiblen Umgang im Team Ggf. Grundlagen einer Kinderschutz-Konzeption Referent: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Fachpersonen aus Kindergarten, Krippe, Tagespflege und Frühförderstellen sowie logopädischen und ergotherapeutischen (Groß-) PraxenDas Seminar ist Teil des Zertifikatskurses: Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich

290,00 €
Late Talker
Late Talker: Online: Di. 06.10.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Als „Late Talker“ bezeichnet man Kinder, die deutlich später anfangen zu sprechen als andere, obwohl sie ansonsten altersgerecht erscheinen. Genau diese Kinder wecken seit einigen Jahren unser besonderes Interesse. Es stellt sich bei jedem Kind erneut die Frage: Sollen wir abwarten oder nicht? Ziel des Seminars ist es, Ihnen einen wissenschaftlich fundierten und praxisnahen Überblick über das Erscheinungsbild der „Late Talker“ zu geben. Möglichkeiten zur Früherkennung und -förderung dieser Kinder werden dargestellt. Fallbeispiele aus der täglichen Praxis des ZEL werden zur Illustration eingesetzt. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Kenntnisse über die Ursachen von Verzögerungen in der Sprachentwicklung Wissen über die weitere Entwicklung und Prognose von Late Talker Kenntnisse über Möglichkeiten der Früherkennung und Anlaufstellen für Diagnostik Kenntnis über wirksame Förderansätze Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Tagespflege, Kita und Frühförderung sowie Ärzt*innen

175,00 €
Mehrsprachigkeit verstehen und Vielfalt stärken
Mehrsprachigkeit verstehen - Vielfalt stärken: Online: Mi. 09.09.2026 09:00 - 15:30 Uhr • Mi. 21.10.2026 09:00 - 15:30 Uhr (14UE)
So begleiten Sie Kinder und Familien kompetent durch den mehrsprachigen Spracherwerb Kinder, die mit mehreren Sprachen aufwachsen, bereichern den pädagogischen Alltag – und stellen gleichzeitig besondere Anforderungen an die sprachliche Bildung und Elternberatung. Damit Sie diesen Herausforderungen sicher begegnen können, vermittelt Ihnen dieses Seminar fundiertes Wissen über den mehrsprachigen Spracherwerb und seine Bedeutung für Ihre tägliche Arbeit. Sie erhalten Einblick in verschiedene Formen des mehrsprachigen Aufwachsens und lernen, worauf es ankommt, damit Kinder sowohl ihre Erstsprache als auch Deutsch gut entwickeln können. Gemeinsam besprechen wir verbreitete Mythen rund um Mehrsprachigkeit auf den Grund und betrachten, was wissenschaftlich fundiert wirklich gilt. Wir erarbeiten zusammen, wie eine dynamische und lebensweltorientierte sprachliche Bildung in der Kindertageseinrichtung gestaltet werden kann. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der erfolgreichen Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien. Viele Eltern fühlen sich unsicher im Umgang mit den verschiedenen Sprachen im Alltag. In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie kompetent beraten, Orientierung geben und Vertrauen stärken können. Ein praxiserprobter Leitfaden unterstützt Sie dabei, Gespräche mit Eltern strukturiert und sicher zu führen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? vertieftes Wissen über den Verlauf und die Besonderheiten des mehrsprachigen Spracherwerbs Strategien für eine konstruktive Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien Sicherheit in der professionellen Beratung von Eltern Impulse zur Gestaltung einer dynamischen und lebensweltorientierten sprachlichen Bildung Dieses Seminar ist Teil der Zertifikatskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Carmen Huck Zielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege, sowie angrenzenden Bereichen

290,00 €
Psychische Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter
Verhaltensauffälligkeiten: Online: Fr. 06.11.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Das eintägige Seminar bietet einen Überblick über häufig auftretende Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter wie ADHS, Störungen des Sozialverhaltens, Angst und Depression. Nach einem Überblick werden die Kennzeichen der genannten psychischen Erkrankungen erarbeitet und wie im pädagogischen Kontext damit umgegangen werden kann. Ein weiterer Fokus des Seminars liegt auf der Zusammenarbeit mit den Eltern. Denn manchmal fällt es diesen schwer, die Störung ihres Kindes anzuerkennen. Dies ist aber eine notwendige Voraussetzung, um weitere Hilfen für das Kind oder die Familie anzunehmen. Die Fortbildung dient dazu, die Kompetenzen der Fachkräfte zu erweitern, aber auch ihr Bewusstsein für die Grenzen des pädagogischen und therapeutischen Handelns zu schärfen. Es werden Optionen aus dem Netzwerk des Gesundheitssystems und der Kinder- und Jugendhilfe vorgestellt, die zu weiterer Unterstützung herangezogen werden können. Insbesondere Lehrkräfte können in der Schule Kinder und Jugendliche sinnvoll unterstützen. Schule und Unterricht können Schutz und Hilfe bieten. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Überblick über psychische Erkrankungen sowie die Kennzeichen der häufigsten Störungsbilder Überblick über Interventionsmöglichkeiten Sensibilisierung für den Umgang mit diesen Kindern im schulischen und pädagogischen bzw. therapeutischen Kontext Teil des Zertifizierungskurses Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Dr. Thomas DreisörnerZielgruppe: Personen aus den Bereichen Sprachtherapie, Ergotherapie, Frühförderung, Pädagogik, Psychologie, Medizin, sowie insbesondere Lehrkräfte

175,00 €
Selbstregulation durch emotionale Entwicklung fördern - Impulse für die pädagogische Praxis in der Kita
Selbstregulation durch emotionale Entwicklung fördern: Präsenz: Mi. 22.07.2026, 09.30 – 16.00 Uhr (7 UE)
Emotionale Entwicklung begleiten – Kinder stärken im Umgang mit Gefühlen! Von Geburt an unterstützen Eltern und andere Bezugspersonen Kinder in ihrer emotionalen Entwicklung, indem sie kindliche Gefühle wahrnehmen, aufgreifen und benennen. Pädagogische Fachkräfte begleiten im Alltag die emotionale Entwicklung der Kinder als verlässliche Bezugspersonen. Wie Sie Kinder darin unterstützen können, über ihre Gefühle zu sprechen und die eigenen Emotionen zu verstehen, ist Thema der Fortbildung. In der Interaktion mit dem Kind wird die Fachkraft als Emotions- und Sprachcoach zum Lernmodell. Strategien, die emotionale Selbstregulation des Kindes zu begleiten, werden vermittelt. Hierbei ist das Zusammenspiel von Emotionswortschatz, Emotionswissen und mimisch-gestischen Emotionsausdruck von Bedeutung. Die Fortbildung bietet zudem einen Überblick über die emotionale Entwicklung des Kindes und beleuchtet die Bedeutung der Emotionen als Motor für das Lernen in allen Entwicklungsbereichen. Materialien wie Bildkarten, Bilderbücher und Spiele werden vorgestellt. Folgende Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung Grundlagenwissen zur emotionalen Entwicklung Überblick zum Ablauf der emotionalen Entwicklung Methoden und Materialien zum Aufbau eines Emotionswortschatzes Strategien zur Unterstützung der emotionalen Selbstregulation Einsatz von Spielen und Materialien zum Aufbau von Emotionswissen Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Brigitte Degitz Carmen Huck Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Sprachexpert*innen aus Krippe, Kindergarten und Tagespflege sowie Fachkräfte aus den Bereichen Heil- und Sozialpädagogik, Frühförderung

160,00 €