Elterliches Interaktionsverhalten: Motor für die Sprachentwicklung
Besser geht es mit den Eltern: Online: Mo. 01.02.2027, 09.30 - 14.30 Uhr (5 UE)
In diesem Seminar liegt der Fokus auf dem Einfluss des elterlichen Interaktionsverhaltens für eine erfolgreiche Sprachentwicklung. Es wird der Zusammenhang zwischen der Sprachumwelt eines Kindes und der Entwicklung sprachlicher Fähigkeiten anhand von Fakten aus wissenschaftlichen Studien präsentiert. Es wird auf die Bereiche elterliche Responsivität, Qualität und Quantität des Sprachangebots sowie anregende Umgebungsbedingungen eingegangen. Ausführlich werden die Merkmale eines responsiven (feinfühligen) Interaktionsverhaltens besprochen, da dieses in engem Zusammenhang zu einem erfolgreichen Sprachlernen steht. Berücksichtigt werden Daten zu Kindern mit altersentsprechender Sprachentwicklung, verzögerter Sprachentwicklung und zu Kindern mit einer globalen Entwicklungsstörung. Des Weiteren erhalten Sie Informationen darüber, welche inhaltlichen Komponenten und methodischen Mittel eine Elternanleitung/-schulung erfolgreich werden lassen. Auf Wirksamkeit überprüfte Elternschulungskonzepte, die sich für den Einsatz in der Frühförderung und Sprachtherapie eignen, werden Ihnen im Überblick vorgestellt. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Kenntnis über den Zusammenhang zwischen Sprachanregung und sprachlichen Fähigkeiten des Kindes Wissen über die Bedeutsamkeit eines feinfühligen Interaktionsverhaltens Wissen über erforderliche Komponenten erfolgreicher Elternschulungskonzepte Ideen für die eigene Zusammenarbeit mit den Eltern Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der KitaFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenSprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/JugendlichenReferent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachkräfte aus den Bereichen Frühförderung, Heilpädagogik, Psychologie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sowie pädagogische Fachkräfte

175,00 €
Sprachverständnis und -störungen bei Kindern II: Intervention
Sprachverständnis und -störungen bei Kindern II: Intervention: Online: Di. 02.02.2027, 09.30 - 16.00 Uhr • Mi. 03.02.2027, 09.30 - 15.00 Uhr (12 UE)
Maßnahmen zur Förderung sprachproduktiver Fähigkeiten gibt es zahlreiche. Doch wie fördert man das Verstehen von Sprache und wie können Sie Kind und Eltern zur Seite stehen? In diesem Seminar liegt der Fokus auf der Intervention bei Sprachverständnisstörungen. Aufgrund der Symptomatik einer Sprachverständnisstörung und deren weitreichenden Konsequenzen sind effektive Unterstützungsmaßnahmen erforderlich. In diesem Seminar werden Maßnahmen und Ansätze thematisiert und diskutiert, mit denen das Sprachverständnis gefördert werden kann. Es besteht die Möglichkeit, ein Fallbeispiel aus der Berufspraxis vorzustellen, zu diskutieren und als Grundlage für die Planung einer Intervention zu nutzen. Einen Schwerpunkt dieses Seminars bildet die Zusammenarbeit mit Eltern in der sprachtherapeutischen Praxis. Sie erhalten Hinweise für die Anleitung und Kooperation mit den Eltern sowie Tipps zur Vermittlung von effektiven Unterstützungsmaßnahmen im Alltag. Sie erlernen den im ZEL entwickelten „Heidelberger Elternworkshop – Sprachverständnis" und erhalten die Materialbox zur selbstständigen Durchführung in der Praxis.Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar?Wissen über effektive Möglichkeiten zur Unterstützung von Kindern mit einer SprachverständnisstörungHandlungskompetenz zur Beratung von Bezugspersonen (Eltern, pädagogische Fachkräfte) Kenntnisse über kindzentrierte sprachtherapeutische Ansätze zur Behandlung von SprachverständnisstörungenLiteratur Dittmann, F. & Buschmann, A. (2021). Fallbeispiel: Sprachverständnisstörungen und Schulleistungsprobleme. Sprachförderung und Sprachtherapie in Schule und Praxis, 4, 242-246.  Es wird empfohlen Sprachverständnis und-störungen bei Kindern I: Grundlagen und Diagnostik besucht zu haben.Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Sprachverständnis und Sprachverständnisstörungen bei Kindern Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Referent*in: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Logopädie, Sprachtherapie, Frühförderung, Psychologie, Sprachheilpädagogik und Sozialpädiatrie

300,00 €
Herausforderndes Verhalten von Kindern professionell bewältigen (HeVeKi)
HeVeKi: Präsenz: Do. 04.02.2027, 09.30 - 16.00 Uhr • Mo. 22.03.2027, 09.30 - 16.00 Uhr • Do. 29.04.2027, 09.30 - 16.00 Uhr (24 UE)
Häufige Konflikte in der Kita oder Krisen führen zu ungünstigen Entwicklungsbedingungen für das Kind. Zugleich besteht die Gefahr tiefer Erschöpfung, wenn Sie sich als Fachkraft dauerhaft durch das Verhalten eines Kindes herausgefordert fühlen. Methoden zur Förderung des Kindes und zur Entlastung der Fachkraft durch einen Perspektivwechsel bietet das Schulungskonzept „Herausforderndes Verhalten von Kindern professionell bewältigen“- HeVeK (Fröhlich-Gildhoff et. al. 2017). Sie erlernen Bewältigungsstrategien für den Alltag in der Kita.Auf Basis gezielter Beobachtung und Reflexion erlernen Sie Analysemethoden für herausfordernde Situationen. Die Erklärungsmodelle zielen auf einen Perspektivwechsel: weg vom Fokus auf das Kind als Verursacher hin zur Situation mit allen Beteiligten - das Kind, seine Eltern, die Fachkraft und die Kindergruppe. Sie erproben Methoden, aus Ihren Beobachtungsergebnissen Handlungsschritte zu planen, die dem Kind die notwendigen Lerngelegenheiten schaffen.Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Grundlagen zu herausforderndem VerhaltenBeobachtung als Grundlage zum Verständnis von als herausfordernd erlebten VerhaltensweisenEntwicklungswissen zu den Bereichen Kognition und sozial-emotionale EntwicklungReflexion der eigenen Rolle und Haltung in der Interaktion mit dem Kind Ausgehend von einem biopsychosozialen Modell Lösungsstrategien planenBedürfnisse als Motivation für Verhalten wahrnehmen und verstehenDie Kooperation mit Eltern als unterstützenden Faktor zu nutzenDie Referentin ist ausgebildete Mulitplikatorin für das wissenschaftlich evaluierte Schulungskonzept.Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich.Referent*in: Brigitte DegitzZielgruppe:  Fachkräfte aus Krippe, Kita, Tagespflege, Sozialarbeit, Sozial- und Heilpädagogik

360,00 €
Kinder mit Down-Syndrom
Kinder mit Down-Syndrom: Online: Mo. 08.02.2027, 09.30-16.00 Uhr (7 UE)
Es wird ein umfassender Überblick über die genetische Störung Trisomie 21 gegeben. Ursachen, Häufigkeit und Erscheinungsbild Entwicklung: Motorik, Kognition, Wahrnehmung, soziale-emotionale Entwicklung, Verhalten Fokus Kommunikations- und Sprachentwicklung Profil der Sprachentwicklung im Verlauf und Ursachen der verzögerten Sprachentwicklung Vorstellung von wissenschaftlichen Studien zum Wortschatzerwerb Kommunikations- und Sprachförderungsmöglichkeiten im (pädagogischen) Alltag frühe Verwendung von Gebärden als Hilfe, Verbesserung der Interaktion Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen und Interessierte aus Krippe, Tagespflege, Kindergarten, Grundschule und aus dem therapeutischen Bereich

175,00 €
PLAKSS-III: eine digitale Aussprachediagnostik
PLAKSS-III: eine digitale Aussprachediagnostik: Online: Do. 11.02.2027, 16.00 - 17.30 Uhr (2 UE)
Die Psycholinguistische Analyse kindlicher Aussprachestörungen-III (PLAKSS-III) ist ein ausschließlich digitales Tool mit teilautomatisierter Auswertung, das zur Diagnostik der verschiedenen Unterformen einer Aussprachestörung angewendet werden kann. Im Vortrag stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Wie diagnostiziere ich kindliche Aussprachestörungen?Welche Aussprachestörungen können aktuell mit der PLAKSS-III diagnostiziert werden und was wird zukünftig ergänzt?Was kann die PLAKSS-III, was die PLAKSS-II nicht konnte?Wie funktionieren die Durchführung und die teilautomatisierte Auswertung?Referentin:  Wiebke Freese (M. Sc.) Zielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und angrenzenden Gebieten

55,00 €
Dialogisches Lesen mit digitalen Bilderbüchern – Sprachunterstützung wirksam gestalten
Vortrag: Dialogische Bilderbuchbetrachtung: Online: Mo., 15.02.2027 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Inzwischen gibt es eine Fülle an verfügbaren digitalen Bilderbüchern. Doch stellt sich die Frage, welche digitalen Bilderbücher und welche Methoden digitaler Bilderbuchbetrachtungen für den Einsatz in Kindertageseinrichtungen geeignet sind. In diesem Vortrag wird die Lesedrachen-Studie vorgestellt, in der ein digitales Bilderbuch in Kleingruppen entweder dialogisch mit oder selbstständig von den Kindern betrachtet wurde. Sie lernen geeignete digitale Bilderbücher kennen, erfahren, was bei der Auswahl digitaler Bilderbücher zu bedenken ist, und wie sie digitale Bilderbücher durch Dialogisches Lesen sprachunterstützend einsetzen können.Wie verarbeiten Kinder digitale Inhalte im Gedächtnis? Was ist wichtig?Auswahl digitaler Bilderbücher: Was sollte ich beachten?Dialogisches Lesen: Wie kann wirksame Sprachunterstützung gelingen?Digitale Bilderbuchbetrachtungen dialogisch gestaltenReferentin: Dr. Anne-Kristin CordesZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung

55,00 €
Kinder mit Deletionssyndrom 22q11
Kinder mit Deletionssyndrom: Online: Mo. 22.02.2027, 09.30-14.00 Uhr (5 UE)
Das Deletionssyndrom 22q11 (DS 22q11) ist nach der Trisomie 21 der zweithäufigste Gendefekt und dennoch unter Fachpersonen bisher wenig bekannt. Frühere Bezeichnungen sind: DiGeorge-Syndrome, Shprintzen-Syndrom, Velocardiofaciales Syndrom und CATCH22. Es ist der Gendefekt mit den „vielen Gesichtern“ (zit. nach KiDS-22q11 e. V.). Zu den häufigsten Auffälligkeiten gehören: Herzfehler, Gaumensegelveränderungen, Infektanfälligkeit, Ernährungsprobleme, verminderte Muskelspannung, allgemeine Entwicklungsverzögerung, Sprachentwicklungsverzögerung. Im Seminar erhalten Sie einen umfassenden Überblick über das DS 22q11 und lernen anhand von Fallbeispielen die Besonderheiten und den Umgang mit den Kindern kennen. Folgende Inhalte werden im Seminar besprochen: Ursachen des Gendefekts, Erscheinungsbild und klinische Symptome Besonderheiten in der Entwicklung dieser Kinder von Geburt bis zum Erwachsenenalter   Kommunikations- und Sprachentwicklung sowie Möglichkeiten der Förderung Die Referentin arbeitet seit 2012 mit betroffenen Familien im Rahmen von Wochenend-Workshops zum Heidelberger Elterntraining. Teil des Zertifizierungskurses  Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen und Interessierte aus Krippe, Tagespflege, Kindergarten, Grundschule und aus dem therapeutischen Bereich

110,00 €
Mit Bildsymbolen kommunizieren und den Alltag veranschaulichen
Vortrag: Unterstützte Kommunikation: Online: Mo., 22.02.2027 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Unterstütze Kommunikation ermöglicht Partizipation und sprachliche LernprozesseFotos, Piktogramme oder Bildsymbole wie MetaCom sind Wegweiser durch den Kita-Alltag und unterstützen die Kinder effizient im Spracherwerb. Davon profitiert die ganze Gruppe, besonders aber Kinder mit Sprachentwicklungsstörung oder wenig Deutschkenntnissen. Im Vortrag erhalten Sie Praxisimpulse zum Einsatz von Bildsymbolen. So können Kinder Sprache besser verstehen lernen und sie aktiv kommunizieren - auch wenn die Wörter und Sätze noch fehlen. Referentin: Brigitte DegitzZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & FrühförderungAlle weitere Vorträge der Reihe finden Sie hier: Praxiswissen auf den Punkt

55,00 €
Heidelberger Elterntraining zum Umgang mit LRS (HET LRS)
Heidelberger Elterntraining zum Umgang mit LRS: Online: Mi. 24.02.2027, 09:30 - 15:00 Uhr • Do. 25.02.2027, 09:30 - 12:00 Uhr • Di. 16.03.2027, 09:30 - 16:00 Uhr • Mi. 17.03.2027, 09:30 - 12:00 Uhr (21 UE)
Das HET LRS „Mein Kind mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten verstehen, stärken und unterstützen“ (Buschmann & Multhauf) zielt auf eine Steigerung der Freude des Kindes am Lesen und Schreiben und auf eine Reduktion der elterlichen Belastung ab. Die Wirksamkeit des HET LRS wurde in einer wissenschaftlichen Studie am ZEL überprüft. Eltern, die am Training teilnahmen, fühlten sich sicherer im Umgang mit den Problemen des Kindes, konnten ihr Kind besser beim Lesen- und Schreibenlernen unterstützen und zum Üben in alltäglichen Situationen motivieren. Im Basismodul wird das Konzept des HET LRS inkl. Rahmenbedingungen und Organisation vorgestellt. Sie lernen die Inhalte und den Aufbau jeder Sitzung kennen. Anhand praktischer Demonstrationen von Elementen des HET LRS werden Sie mit der Methodik der kooperativen Zusammenarbeit mit einer Elternkleingruppe vertraut gemacht. Aus den Inhalten lassen sich viele Elemente zusätzlich für die Einzelberatung von Eltern adaptieren. Im Aufbaumodul werden die konkrete Durchführung des HET LRS besprochen und zentrale Bestandteile ausführlich gemeinsam geübt. Hierfür bereiten die Teilnehmer*innen je ein Element des Trainings vor und führen dieses mit der Gruppe durch. Dies ermöglicht ein intensives gemeinsames Lernen und ein Antizipieren typischer Schwierigkeiten in Elterntrainings.  Die Einarbeitung in folgende Literatur ist notwendig: Buschmann, A. & Multhauf, B. (2018). Heidelberger Elterntraining Lese-Rechtschreibschwierigkeiten. HET LRS. München: Elsevier bei Urban & Fischer.   Den Abschluss bildet eine Supervision (Kosten: 250,- Euro inkl. Zertifikat) des ersten Trainings. Teil des Zertifizierungskurses Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen. Referent*innen: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen LRS-Förderung und LRS-Therapie

580,00 €