TASK-Aufbaumodul
TASK-Aufbaumodul: Online: Do. 07.01.2027, 09.30 - 13.30 Uhr (5 UE)
„Training Autismus - Sprache - Kommunikation (TASK)" ist ein Gruppenprogramm für Eltern von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung im Alter von zwei bis fünf Jahren und befähigt diese, ihre Kinder auf dem Weg zur sozialen Kommunikation und zur Lautsprache zu begleiten. TASK wurde in einem Kooperationsprojekt mit dem Josefinum Augsburg auf Basis des „Heidelberger Elterntrainings zur frühen Sprachförderung“ (Buschmann 2011) entwickelt. Das Aufbaumodul dient der intensiven Einführung in die praktische Durchführung von TASK unter Berücksichtigung der Besonderheiten im Umgang mit Eltern von Kindern mit ASS. Fundierte Kenntnisse über die Merkmale einer Autismus-Spektrum-Störung und die besonderen Beeinträchtigungen in der sozialen Kommunikation werden vorausgesetzt. Die Einarbeitung in folgende Literatur ist notwendig: Fröhlich, U., Noterdaeme, M., Jooss, B. & Buschmann, A. (2014). Elterntraining zur Anbahnung sozialer Kommunikation bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen. Training Autismus-Sprache-Kommunikation (TASK). München: Elsevier bei Urban & Fischer. Den Abschluss der Ausbildung bildet eine individuell vereinbarte Supervision des ersten eigenen Trainings (Prüfung). Diese schließt mit einem Zertifikat ab, welches zur selbstständigen Durchführung berechtigt. Die Kosten dafür betragen 250,- Euro (ab 01.01.2027: 325,- Euro). Vorraussetzung ist der Besuch des Seminars „Heidelberger Elterntrainings frühe Sprachförderung HET Ausbildung“. Bitte kontaktieren Sie uns vor Ihrer Anmeldung.   Referent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Psychologie, Heilpädagogik und Medizin Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

250,00 €
Heidelberger Elterntraining Globale Entwicklungsstörung HET GES
Heidelberger Elterntraining Globale Entwicklungsstörung HET GES: Online: Fr. 08.01.2027, 09.30 - 14.30 Uhr (6 UE)
In diesem eintägigen Aufbaumodul lernen Sie die praktische Umsetzung des HET GES (Buschmann & Jooss, 2012) für Kinder mit einer globalen Entwicklungsstörung (z. B. im Rahmen eines Down-Syndroms, eines Fragilen-X-Syndroms oder unklarer Genese) kennen. Wesentliche Bausteine des HET GES werden Ihnen präsentiert. Zudem werden Ihnen Varianten der Durchführung als Wochenendworkshop vorgestellt. Neu ab 2019: Überarbeitete und ergänzende Materialien Teilnehmer*innen des Kurses erhalten komplett überarbeitete Arbeitsblätter für Eltern sowie weitere von Dr. Anke Buschmann neu konzipierte Materialien im modernen Design. Die Einarbeitung in folgende Literatur ist notwendig: Buschmann, A. & Jooss, B. (2012). Heidelberger Elterntraining zur Kommunikations- und Sprachanbahnung bei Kindern mit globaler Entwicklungsstörung. Trainermanual. München: Elsevier bei Urban & Fischer. Den Abschluss der Ausbildung bildet eine individuell vereinbarte Supervision des ersten eigenen Trainings (Prüfung). Diese schließt mit einem Zertifikat ab, welches zur selbstständigen Durchführung berechtigt. Die Kosten dafür betragen 250,- Euro (ab 01.01.2027: 325,- Euro). Dieses Aufbaumodul kann nur von Personen besucht werden, die bereits die Ausbildung HET Late Talker absolviert haben. Bitte kontaktieren Sie uns vor Ihrer Anmeldung. Dieses Modul wird ab drei Personen durchgeführt. Bei Teilnahme von weniger als acht Personen findet es aufgrund der erhöhten Intensität von 9.30 bis 13.00 Uhr statt. Referent*in: Prof. Dr. Anke Buschmann Zielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachdiagnostik und Sprachtherapie, Psychologie, Medizin, Sonderpädagogik, Heilpädagogik sowie Interessierte

250,00 €
Begleitung von Eltern chronisch-kranker Kinder in der Kita
Vortrag: Begleitung von Eltern: Online: Mo., 11.01.2027 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
In Kitas werden Eltern in ihrer erziehenden Rolle begleitet. Pädagogische Fachkräfte unterstützen sie bei ihrem natürlichen und anspruchsvollen Auftrag, den Kindern in ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung möglichst gerecht zu werden.Die familienergänzende Kooperation in der Kita richtet sich an alle Eltern. Sie ist von besonderer Bedeutung, wenn Eltern von Kindern begleitet werden, die chronisch krank sind und einer spezifischen Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme bedürfen. Wie kann dies gut gelingen? Was ist dabei an Haltung und Unterstützung hilfreich?Der Vortrag beleuchtet die Aspekte:Eltern in ihrer emotionalen Lage verstehen und wirkungsvoll unterstützenAnregungen für sensible Gesprächsführung bei besonderer familiärer BelastungKulturelle HaltungsunterschiedeDas Kind und seine BelastungenGroßeltern und andere unterstützende BezugspersonenFolgerungen für Kita-Teams und KonzeptionsentwicklungReferentin: Elke Schlösser Zielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung

55,00 €
Sprache und Emotion – Verhalten bei Kindern mit Sprachstörung
Sprache und Emotion: Online: Di. 12.01.2027, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Sprache ist ein zentrales Element der menschlichen Kommunikation, und sie spielt eine entscheidende Rolle in der emotionalen und sozialen Entwicklung von Kindern. Dreijährige mit hohen Sprachkompetenzen weisen im Mittel im Vorschul- und Schulalter gute sozial-emotionale Kompetenzen auf (Rose et al., 2016). Dagegen haben Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen (SES) ein hohes Risiko für emotionale Defizite und zeigen häufiger psychische Auffälligkeiten als Kinder ohne SES, besonders davon betroffen sind Kinder mit deutlich reduzierter Verständlichkeit sowie Kinder mit eingeschränktem Sprachverständnis (Benner et al., 2002). Aktuelle Studien aus Deutschland zeigen, dass in Schulen für emotionale und soziale Entwicklung viele Kinder unterrichtet werden, die in ihren Sprachkompetenzen eingeschränkt sind (Mayer et al., 2024). In dieser Fortbildung richten wir den Blick auf die Zusammenhänge zwischen sprachlicher und emotionaler Entwicklung. Wir betrachten  die Entstehungsmechanismen  psychischer Auffälligkeiten bei Kindern mit SES. Zudem lernen Sie empirisch gesicherte und praxistaugliche Unterstützungsangebote vom Kleinkind- bis ins Schulalter kennen.Fallbeispiele aus der aktuellen Praxis der Referentin und Videoclips veranschaulichen die Inhalte und erleichtern eine direkte Anwendungsübertragung in den beruflichen Alltag.Was lernen Sie in dieser Fortbildung?Verstehen des Zusammenhangs zwischen sprachlicher und emotionaler Entwicklung. Kennen von empirischen Daten zum Auftreten psychischer Auffälligkeiten bei Kindern mit SES und umgekehrt. Erkennen des besonders hohen Risikos bei Defiziten im SprachverständnisWissen über praxisnahe Unterstützungsangebote vom Kleinkind- bis ins SchulalterDas Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse:Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/JugendlichenFachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der KitaReferent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Psychologie, Kinder- und Jugendlichenpsychatrie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Sonderpädagogik, Sozialpädiatrie, Logopädie, Kita

175,00 €
Trans*-Identität und kindliche Entwicklung
Trans*-Identität und kindliche Entwicklung: Online: Mi. 13.01.2027, 14.30 - 18.30 Uhr (5 UE)
Eine Person ist trans*-ident sofern sich das biologische Geschlecht in einem Ungleichgewicht zur Geschlechtsidentität befindet. Dabei ist es möglich, dass sich die Person entweder als binär (weiblich, männlich) oder non-binär (weder weiblich noch männlich, queer, agender) identifiziert. Den Gegenstand dieses Seminars bilden die Klärung der Definition von Trans*-Identität und die Erläuterung des diagnostischen Prozesses. Weiterhin werden der Entwicklungsprozess trans*-identer Kinder und Jugendlicher sowie Möglichkeiten der pädagogischen und therapeutischen Unterstützung exemplarisch vorgestellt. Geeignete Bilderbücher und Materialien zur Entwicklung der eigenen Identität werden präsentiert. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Einführung in das Thema Trans*-Identität Wissen zur Diagnostik bei Trans*-Identität Vorstellung des Entwicklungsprozesses trans*-identer Personen Pädagogische und therapeutische Fördermöglichkeiten Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses: Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Maximilian ChristmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie/Sprachtherapie, Psychologie/Psychotherapie, Kita/Tagespflege, Schule, Ergotherapie, Medizin und Physiotherapie

175,00 €
Autismus-Spektrum II: Diagnostik, Therapie und pädagogische Förderung im Überblick
Autismus-Spektrum-Störung II: Online: Di. 19.01.2027, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Verstehen, erkennen, weiterhelfen: stärken Sie Ihre Kompetenz in der Diagnostik bei Menschen im Autismus-Spektrum Eine frühzeitige und fundierte Diagnostik bei Verdacht auf Autismus ist der Schlüssel, um betroffene Kinder gezielt zu unterstützen und es in seinen Entwicklungsmöglichkeiten optimal zu fördern. Als pädagogische oder therapeutische Fachkraft sind Sie oft die erste Person, die die Vielfalt an Besonderheiten eines Kindes erkennt und die Eltern in ihrer Sorge versteht. Damit Sie die Eltern im diagnostischen Prozess gut begleiten können, ist es wichtig, dass Sie die verschiedenen Schritte einer Differenzialdiagnostik kennen und verstehen. Genau hier setzt dieses Seminar an. Sie erhalten einen praxisnahen Überblick über die Diagnostik und Differenzialdiagnostik bei ASS – verständlich, kompakt und auf Ihre Berufspraxis zugeschnitten. Im Mittelpunkt stehen die wichtigsten Diagnoseinstrumente und Verfahren, darunter auch der sogenannte „Goldstandard“ in der Autismusdiagnostik. Außerdem erfahren Sie, wie ASS von anderen Störungsbildern abgegrenzt werden kann und welche bewährten kind- und elternzentrierten Therapieansätze aktuell zur Verfügung stehen. Durch konkrete Fallbeispiele, interaktive Elemente und kollegialen Austausch wird das Wissen lebendig vermittelt. Nach dem Seminar können Sie Eltern kompetent über diagnostische Schritte informieren und geeignete therapeutische Maßnahmen empfehlen. Das ist ein Gewinn für Ihre Arbeit und für die Familien, die Sie begleiten. Das Seminar befähigt nicht zur Durchführung einer bestimmten Therapieform. Wir empfehlen zur Vorbereitung die Teilnahme am Seminar „Autismus-Spektrum I“, um eine solide inhaltliche Grundlage mitzubringen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? praxisnahes, übergeordnetes Wissen über das diagnostische Vorgehen bei Verdacht auf Autismus  Kennen der gängigen Verfahren zur Diagnostik und Differenzialdiagnostik Orientierung zu wirksamen Therapiekonzepten und evidenzbasierten Interventionen Inklusives Handeln in Kita, Schule, Therapie und Familie Kennen der Bedeutsamkeit des eigenen Verhaltens und Sprachangebots auf das Verhalten von autistischen Menschen Beispiele für wirksame Strukturierungsmaßnahmen Kompetenz zur fundierten Beratung von Eltern zu diagnostischen Schritten und geeigneten Therapiemöglichkeiten Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses: Autismus-Spektrum: Grundlagen Besuchen Sie auch: Autismus verstehen: Von den Anfängen bis zur Zukunft – Forschung, Praxis und Gesellschaft im Wandel Vortrag: Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum Vortrag: Praktische Autismuskunde – wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule? Referent*in: Prof. Dr. Anke Buschmann Zielgruppe: Fachpersonen aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen (Kindertagespflege, Krippe, Kita, Schule, Frühförderung, Frühe Hilfen, Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Logopädie, Ergotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Sozialpädiatrie) sowie weitere Interessierte

185,00 €
Was wünschen sich Eltern und Erziehungsberechtigte für ihr Kind mit ASS und/oder ADHS in Kita, Schule und Therapie?
Vortrag: Was wünschen sich Eltern und Erziehungsberechtigte für ihr Kind mit ASS und/oder ADHS in Kita, Schule und Therapie?: Online: Mo, 18.01.2027 - 18:00 - 19:30 Uhr (2 UE)
Was brauchen neurodivergente Kinder, um ihr Potenzial entfalten zu können? Welche Erwartungen haben Eltern an pädagogische und therapeutische Fachkräfte – und wie kann der gemeinsame Alltag für alle Beteiligten gelingen?Dieser Vortrag vermittelt fundiertes Wissen über Autismus und ADHS – einzeln und in ihrer häufigen Kombination. Er räumt mit verbreiteten Mythen auf, erklärt neurodivergente Entwicklungsverläufe und zeigt anhand praxisnaher Beispiele, welche Auswirkungen diese auf den pädagogischen und therapeutischen Alltag haben. Die Teilnehmenden erhalten konkrete und unmittelbar umsetzbare Impulse zu Kommunikation, Beziehungsaufbau, Struktur, Hilfsmitteln und dem professionellen Umgang mit herausfordernden Situationen. Ziel ist es, Verhalten besser zu verstehen, Missverständnisse zu vermeiden und mehr Sicherheit im Umgang mit neurodivergenten Kindern zu gewinnen. Der Vortrag verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit der Perspektive betroffener Familien und vermittelt praxiserprobte Strategien, die den Arbeitsalltag in Kita, Schule und Therapie erleichtern, die Zusammenarbeit mit Eltern stärken und die Begleitung neurodivergenter Kinder nachhaltig verbessern.Der Schwerpunkt liegt auf praxisnahen, unmittelbar umsetzbaren Handlungsempfehlungen, die den pädagogischen Alltag nachhaltig erleichtern und somit die Wünsche und Erwartungen der Eltern/Erziehungsberechtigten erfüllt.Referentin: Bianca Schmidl

55,00 €
Heidelberger Interaktionstraining – HIT Krippe
Heidelberger Interaktionstraining – HIT Krippe: Online: Mo. 25.01.2027, 09.00 – 13.30 Uhr • Mo. 01.03.2027, 09.00 – 13.30 Uhr • Mo. 05.04.2027, 09.00 – 13.30 Uhr • Di. 04.05.2027, 09.00 – 13.30 Uhr • Mo. 07.06.2027, 09.00 – 13.30 Uhr• Mo. 05.07.2027, 09.00 – 13.30 Uhr (30 UE)
Das Heidelberger Interaktionstraining – HIT Krippe ist eine spezifische Version des erfolgreichen Heidelberger Interaktionstrainings – HIT Kiga für Fachkräfte aus dem U3-Bereich. Für einen gelingenden Spracherwerb benötigen Säuglinge und Kleinkinder eine passende Antwort auf ihre angeborenen Sprachlernfähigkeiten. Kindliche Signale richtig zu erkennen und feinfühlig zu beantworten, ist deswegen eine Schlüsselkompetenz pädagogischer Fachkräfte. Im HIT Krippe wird diese Feinfühligkeit gestärkt, indem zunächst ein Grundlagenwissen über frühe Sprachverarbeitungsfähigkeiten, den Ablauf der Sprachentwicklung und frühe Auffälligkeiten im Spracherwerb vermittelt wird. Daran anknüpfend lernen die Teilnehmer*innen die Bedeutung und die Merkmale eines responsiven Interaktionsstils kennen und üben diesen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sensibilisierung für den Einsatz von begleitenden Gesten und Gebärden. Parallel zur gesprochenen Sprache eingesetzt, ermöglichen diese den Kindern, ihre Wünsche und Bedürfnisse früher auszudrücken. Die dialogische Bilderbetrachtung als bewährtes Konzept zur direkten Sprachförderung junger Kinder wird vermittelt und ausführlich geübt. Das HIT Krippe enthält sechs Module im Abstand von vier Wochen. Es wird außerordentlich praxisnah durchgeführt. Mittels Videoclips werden zentrale Inhalte vermittelt. Zwischen den Sitzungen besteht Zeit, das Gelernte im Alltag direkt umzusetzen. Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse : Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren   Referent*innen: Carmen HuckZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe und Tagespflege sowie Interessierte

460,00 €
Selektiver Mutismus bei Kindern in Krippe und Kindergarten
Selektiver Mutismus bei Kindern in Krippe und Kiga: Online: Di. 26.01.2027, 09.30-16.00 Uhr (7 UE)
Wenn Kinder schweigen, nach unten schauen und erstarren, geraten pädagogische Fachkräfte an ihre Grenzen. Die Unsicherheit ist groß: Braucht das Kind in der Kita Entlastung und wie kann das Kind ermutigt werden zu kommunizieren? Bei selektivem Mutismus ist ein sensibler Umgang mit betroffenen Kindern sehr wichtig und ebenso die frühe Hilfestellung in der Kita, durch Therapie und Elternberatung. Denn je länger das Schweigen anhält, desto schwerer fällt es dem Kind, die festgefahrenen Muster zu überwinden.Im Seminar erfahren Sie, welche Symptome zum Störungsbild des selektiven Mutismus gehören. Was sind mögliche Ursachen? Welche Kinder sind besonders gefährdet? Darüber hinaus lernen Sie, welche Signale und Verhaltensweisen auf einen beginnenden selektiven Mutismus hinweisen können.Schwerpunkt des Seminars ist es, wie Sie Kinder in der Kita achtsam unterstützen und ermutigen können, Schritt für Schritt ungehemmter zu kommunizieren. Anhand praxisnaher Beispiele lernen Sie Strategien kennen für einen professionellen Umgang, der den Kindern Sicherheit gibt und behutsam Wege in die sprachliche Teilhabe eröffnet.Was lernen Sie in dieser Fortbildung?Grundwissen zum Störungsbild des selektiven Mutismus: typische Verhaltensweisen, Häufigkeit und UrsachenKonkrete Unterstützungsstrategien für den Kita-Alltag: Dem Kind Kommunikationsmöglichkeiten anbieten- handelnd, nonverbal und verbal.In der Interaktion den Fokus weg vom Sprechen und auf die gesamte Kommunikation zu verlegen Möglichkeiten der Früherkennung durch ein Screening für die Kita Kooperation mit Eltern und Therapeut*innen.Überblick zu den therapeutischen MöglichkeitenDas Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse:Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der KitaFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichSprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/JugendlichenReferent*in: Brigitte DegitzZielgruppe: Fachpersonen, die mit Kindern vom Kleinkind- bis ins Vorschulalter arbeiten (u. a. Krippe, Kindergarten, Tagespflege, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Heilpädagogik, Frühförderung, Psychologie, Sonderpädagogik)

175,00 €
Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita – was ist eigentlich der Unterschied?
Vortrag: Sprachbildung und Sprachförderung: Online: Mo., 25.01.2027 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Als pädagogische Fachkraft sind Sie eine zentrale Bezugsperson für den Spracherwerb der Kinder. Doch wann ist Ihr Handeln sprachbildend und wann gezielt sprachfördernd?In diesem Vortrag werden die Unterschiede zwischen Sprachbildung und Sprachförderung aufgezeigt, mit besonderem Fokus auf Kinder mit zusätzlichem Sprachförderbedarf. Welche Bedürfnisse haben diese Kinder im Alltag und wie können kleine Veränderungen große Wirkung zeigen? Gemeinsam werfen wir einen Blick auf zentrale Fragen Ihrer täglichen Arbeit:Wie kann ich meine Sprache individuell an das Kind anpassen?Welche Rolle spielen Strukturen und Routinen im Alltag?Wie gestalte ich Räume und Materialien sprachförderlich?Erhalten Sie praxisnahe Impulse, die sich direkt in Ihren Alltag integrieren lassen – ohne zusätzlichen Aufwand, aber mit nachhaltigem Effekt.Die Referentin, zertifizierte Trainerin des Heidelberger Interaktionstrainings (HIT), kombiniert Fachwissen mit jahrelanger Praxiserfahrung. Freuen Sie sich auf neue Perspektiven und viele „Aha-Momente“! Referentin: Meike Burgdorf-FuhseZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung

55,00 €
Übergang Schule- Beruf für Menschen im Autismus Spektrum
Vortrag: Übergang Schule- Beruf für Menschen im Autismus Spektrum : Online: Di, 26.01.2027 - 18:00 - 19:30 Uhr (2 UE)
Im rehabilitationspädagogischen Rahmen ist die Transition eine zentrale Entwicklungsaufgabe im Lebensverlauf und markiert bedeutsame biografische Veränderungen. Insbesondere der Übergang von der Schule in den Beruf gilt als eine sensible Phase, in der individuelle Voraussetzungen, institutionelle Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Anforderungen aufeinandertreffen. Für junge Menschen im Autismus-Spektrum (ICD-10: F84.0–F84.9; im ICD-11 als Autism Spectrum Disorder zusammengefasst) können diese Transitionen aufgrund autismusspezifischer Besonderheiten mit erhöhten Anforderungen verbunden sein und bedürfen einer frühzeitigen, individuell abgestimmten Unterstützung. Aus rehabilitationspädagogischer Perspektive orientiert sich der Vortrag am bio-psycho-sozialen Modell der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Behinderung wird hierbei als Ergebnis der Wechselwirkung zwischen Gesundheitszustand, personenbezogenen Faktoren und Umweltfaktoren verstanden. Im Mittelpunkt stehen die individuelle Funktionsfähigkeit, die gesellschaftliche Teilhabe sowie Ressourcen und Barrieren. Daraus leiten sich rehabilitationspädagogische Leitprinzipien wie Personenzentrierung, Partizipation und Empowerment ab, die die Selbstbestimmung und berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen fördern. Den normativen Bezugsrahmen bildet die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Insbesondere die Rechte auf inklusive Bildung (Art. 24) sowie auf Arbeit und Beschäftigung (Art. 27) verdeutlichen den gesellschaftlichen Auftrag, Übergänge diskriminierungsfrei, inklusiv und teilhabeorientiert zu gestalten. Transitionen werden damit nicht ausschließlich als individuelle Entwicklungsaufgabe verstanden, sondern als gemeinsame Verantwortung unterschiedlicher Systeme und Akteur*innen. Vor diesem Hintergrund gibt der Vortrag einen kurzen Einblick in die Gestaltung beruflicher Transitionen von jungen Menschen im Autismus-Spektrum in rehabilitationspädagogische Ausbildungsangebote. Im Mittelpunkt stehen sowohl individuelle Unterstützungsbedarfe als auch strukturelle Rahmenbedingungen. Dabei werden insbesondere die Spannungsfelder an den Schnittstellen verschiedener Systeme, beispielsweise zwischen Schule, beruflicher Rehabilitation, Sozialleistungsträgern und Ausbildungseinrichtungen, betrachtet. Unterschiedliche gesetzliche Aufträge, institutionelle Logiken und Zuständigkeiten beeinflussen die Gestaltung gelingender Übergänge und machen interprofessionelle Kooperation zu einer zentralen Voraussetzung erfolgreicher Teilhabe. Darüber hinaus werden ausgewählte Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten sowie grundlegende Zugangswege in eine gestützte rehabilitationspädagogische Berufsausbildung vorgestellt. Der Vortrag lädt dazu ein, berufliche Übergänge aus einer personenzentrierten und teilhabeorientierten Perspektive zu reflektieren. Zentrale Fragestellungen Welche spezifischen Unterstützungsbedarfe bestehen bei jungen Menschen im Autismus-Spektrum während der Transition von der Schule in den Beruf? Welche Bedeutung haben die ICF und die UN-Behindertenrechtskonvention für eine personenzentrierte und teilhabeorientierte Gestaltung beruflicher Transitionen? Welche Spannungsfelder entstehen an den Schnittstellen zwischen Schule, beruflicher Rehabilitation, Sozialleistungsträgern und Ausbildungseinrichtungen? Welche Chancen, Barrieren und Grenzen prägen Transitionen in Ausbildung und Beruf? Wie gestaltet sich der Zugang zu einer gestützten rehabilitationspädagogischen Berufsausbildung? Zielstellung: Der Vortrag vermittelt einen Überblick über rehabilitationspädagogische Perspektiven auf berufliche Transitionen von jungen Menschen im Autismus-Spektrum. Im Fokus stehen zentrale theoretische Grundlagen, ausgewählte Spannungsfelder sowie Impulse für eine personenzentrierte, partizipative und teilhabeorientierte Gestaltung von Übergängen.Referentin: Ina Jahnke

55,00 €
Wenn das Lernen schwerfällt… I
Wenn das Lernen schwerfällt I: Online: Fr. 29.01.2027, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Man kann davon ausgehen, dass sich in jeder Schulklasse ein Kind mit einer Lernstörung befindet. Diese Kinder haben oftmals einen hohen Leidensdruck, der zu weiteren Lernproblemen, einem niedrigen Selbstwertgefühl und psychischen Auffälligkeiten führen kann. Viele Kinder befinden sich in einer negativen Lernstruktur, nach Betz & Breuninger (1985) in einem Teufelskreis, aus dem sie allein nur schwer herausfinden. Eine Schwierigkeit in der Behandlung der Kinder liegt in dem Erkennen, in welchem Stadium der negativen Lernstruktur sich ein Kind gerade befindet. Hiervon hängen jedoch entscheidend die notwendigen therapeutischen Schritte ab. Auf der Basis von Fallbeispielen werden in diesem Seminar alltagsrelevantes Störungswissen hinsichtlich der Vielfalt von Lernstörungen sowie mögliche Ursachen und auftretende Sekundärprobleme erarbeitet. Überblick über Lernstörungen und deren Ursachen Abgrenzung und Definition: Lern-, Entwicklungs- und Teilleistungsstörung, Lernbehinderung Ursachen von Lernstörungen und Fallbeispiele mit Lernstörungen verbundene Sekundärprobleme Blickwinkel erweitern, Selbsterfahrung, Übungen Aufgrund der Vielfalt des Themenfeldes Lernstörungen bieten wir ein ergänzendes Seminar zu Diagnostik und Intervention an. Wir empfehlen den Besuch beider Seminartage. Die Seminare sind jedoch auch unabhängig voneinander buchbar.   Referent*in: Dr. Thomas DreisörnerZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Ergotherapie, Sonderpädagogik, (Heil-)Pädagogik, Lerntherapie, Frühförderung, Psychologie und Medizin sowie Grundschul-, Hauptschul-, Realschul-, und Gymnasiallehrer*innen

175,00 €
Wenn das Lernen schwerfällt… II
Wenn das Lernen schwerfällt II: Online: Sa. 30.01.2027, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Dieses Seminar ist die inhaltliche Fortsetzung der Fortbildung „Wenn das Lernen schwerfällt I“. Ausgehend von den am Vortag vorgestellten Lernstörungen werden Möglichkeiten zur diagnostischen Abklärung dieser und zu störungsspezifischen Interventionsmaßnahmen behandelt. Testverfahren, mit denen man die kindliche Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit, Lese-, Rechtschreib- oder Rechenfertigkeit erfassen kann, werden vorgestellt. Anknüpfend daran wird besprochen, wie sich aus den Ergebnissen eine Diagnose ableiten lässt. Zweiter Schwerpunkt des Seminars ist die Intervention bei Lernstörungen. Bewährte Maßnahmen aus den Bereichen Prävention, Training und Therapie werden eingehend erläutert und ihre praktische Umsetzung anhand von Fallbeispielen illustriert. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Kenntnis über Tests zu Intelligenz, Konzentration, Lesen, Rechtschreibung und Rechnen Berechnung des Diskrepanzkriteriums zur Diagnosestellung einer Teilleistungsstörung Einsatz sinnvoller Interventionsmöglichkeiten bei ADHS, LRS und Dyskalkulie   Referent*in: Dr. Thomas DreisörnerZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Ergotherapie, Sonderpädagogik, (Heil-)Pädagogik, Lerntherapie, Frühförderung, Psychologie und Medizin sowie Grundschul-, Hauptschul-, Realschul-, und Gymnasiallehrer*innen

175,00 €