Kinder kommunizieren bereits nonverbal bevor sie sprechen können: Sie teilen sich „mit Händen und Füßen“ und mit ihrer Mimik mit. Dieses natürliche Verhalten können Sie als Fachperson durch Gebärden verstärken und damit Kindern den Weg zur Lautsprache erleichtern. Lautsprachunterstützende Gebärden (LUG) und Piktogramme können in Kita und Frühförderung effektiv genutzt werden. Inklusion ist dabei ein wichtiger Aspekt: Durch den Einsatz von Gebärden und Piktogrammen werden alle Kinder, unabhängig von ihrer sprachlichen oder entwicklungsbezogenen Ausgangslage, in ihrer Kommunikation unterstützt. Besonders hilfreich sind Gebärden und Piktogramme für: mehrsprachige Kinder Kinder mit einer Sprachentwicklungsverzögerung oder -störung Kinder mit einer globalen Entwicklungsstörung, z. B. genetisches Syndrom So können sich die Kinder frühzeitig und erfolgreich ausdrücken und besser an ihrem Alltag teilhaben. In diesem Seminar lernen Sie lautsprachunterstützende Gebärden und Piktogramme kennen, um die alltägliche Kommunikation mit Babys, Kleinkindern und Kindergartenkindern inklusiv zu gestalten. Sie lernen die Grundlagen und verschiedene Systeme kennen, sowie Methoden zur Einführung der LUG. Was lernen Sie in dieser Fortbildung? Basiswissen zur gebärdenunterstützten Kommunikation Überblick über Gebärden-Systeme (z.B. Deutsche Gebärdensprache und Gebärdenunterstützte Kommunikation -GuK von Etta Wilken) Erster Grundwortschatz an Gebärden Methoden der Einführung von Gebärden Einsatz von Metacom-Symbolen, Fotos und Bildern zur Visualisierung Kombination von Bildsymbolen und Gebärden Literatur: Buschmann, A. & Dittmann, F. (2021). Lautsprachunterstützende Gebärden (LUG): Elterninformation. Sprache-Stimme-Gehör 2021 (45), 103-104 Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der KitaFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Brigitte Degitz; Dr. Falko DittmannZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Kindergarten und Frühförderung, Fachpersonen aus der Heilpädagogik, Ergotherapie und Sprachtherapie
Kursort (Heidelberg): ZEL Heidelberg, Kaiserstr. 36, 69115 HeidelbergKursort (Leipzig): IKOME Dr. Barth GmbH & Co. KG, Hohe Str. 11, 04107 LeipzigAnreise:
die Fortbildung findet zentral in Leipzig (Nähe Bayrischer Bf) statt und
ist gut mit der S-Bahn (Haltestelle Bayrischer Bf) oder dem Auto (B+B
Parkplatz Beethovenstraße 11 oder Sternwartenstraße 35) zu erreichen.
Inklusion: Grundlagen, Anforderungen und Praxistransfer in die Kita:
Online: Mo. 07.09.2026, 09.00 - 16.00 Uhr • Di. 08.09.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Dieses zweitägige Seminar bildet den Auftakt der zertifizierten Weiterbildung zur Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich.
Inklusion spiegelt die gesellschaftliche und die individuelle Vielfalt von Kindern und Familien. Inklusion ist ein rechtlich gesicherter Anspruch. Schwerpunkte dieser Fortbildung sind die Unterscheidung zwischen Integration und Inklusion, die Orientierung an der UN-Behindertenrechtskonvention und den gesetzlichen Grundlagen in Deutschland sowie das Weggehen von Inklusion als einer zusätzlichen Hilfe nur für behinderte Kinder. Der Referent setzt sich gemeinsam mit den Teilnehmer*innen mit dem aktuellen Inklusionsverständnis auseinander und reflektiert dessen Bedeutung für die pädagogische Praxis.
Dazu gehören die Ansätze der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF), die Anwendung des „Index für Inklusion“, den Ansatz der „Vorurteilsbewussten Erziehung und Bildung“ und konkrete Vorschläge für einen nachhaltigen Transfer in die Arbeit eines Teams, sei es in einer Kita, einer Frühförderstelle oder in anderen Einrichtungen. Besondere Herausforderungen sind der Umgang mit sozial schwierigen Situationen, mit der Beantragung von Assistenzleistungen und der Frage, ob Inklusion auch abgelehnt werden darf.
Die Teilnehmer*innen erhalten praxiserprobte Materialien, mit denen sie den aktuellen Stand der Inklusion in ihrer Einrichtung analysieren und gemeinsam mit ihrem Team Entwicklungsziele erarbeiten können. Dabei reflektieren sie ihr eigenes Rollenverständnis sowie persönliche Normen und Werte im Kontext inklusiver Bildungsarbeit.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Grundlagenwissen zu Inklusion: Definitionen, Abgrenzungen und rechtliche Rahmenbedingungen
Basiswissen zu unterschiedlichen Behinderungsformen sowie sozialen und psycho-emotionalen Störungen
Fähigkeit zur Analyse der Inklusionssituation der eigenen Kita – z. B. pädagogische Haltung, Teamprozesse und Elternarbeit
Sicherheit im Umgang mit Chancen und Herausforderungen inklusiver Praxis
Kompetenzen zur strukturierten Gestaltung von Aufnahmeprozessen
Kenntnisse über rechtliche, finanzielle und organisatorische Voraussetzungen von Inklusionshilfen
Ansätze zur Zusammenarbeit mit weiteren Berufsgruppen und Institutionen
Das Seminar ist Teil des Zertifikatskurses:
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Literatur:
Rosenkötter, A. & Rosenkötter, H. (2026): Inklusion in Krippe und Kita. Ein Leitfaden für die Praxis. Herder Verlag.
Rosenkötter, A., Rosenkötter, H. & Wright, K. (2026): Inklusion in Krippe und Kita. 40 Reflexionskarten für die Teamarbeit.
Referent: Dr. Henning Rosenkötter
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte in Krippe, Kita und Hort sowie Fachberatungen und weitere Fachpersonen, die Einrichtungen auf dem Weg zur inklusiven Kita begleiten möchten.
Weiterführende Links:
Für Fachpersonen: Hinweis zu Fortbildungspunkten und Akkreditierung
So begleiten Sie Kinder und Familien kompetent durch den mehrsprachigen Spracherwerb
Kinder, die mit mehreren Sprachen aufwachsen, bereichern den pädagogischen Alltag – und stellen gleichzeitig besondere Anforderungen an die sprachliche Bildung und Elternberatung. Damit Sie diesen Herausforderungen sicher begegnen können, vermittelt Ihnen dieses Seminar fundiertes Wissen über den mehrsprachigen Spracherwerb und seine Bedeutung für Ihre tägliche Arbeit.
Sie erhalten Einblick in verschiedene Formen des mehrsprachigen Aufwachsens und lernen, worauf es ankommt, damit Kinder sowohl ihre Erstsprache als auch Deutsch gut entwickeln können. Gemeinsam besprechen wir verbreitete Mythen rund um Mehrsprachigkeit auf den Grund und betrachten, was wissenschaftlich fundiert wirklich gilt. Wir erarbeiten zusammen, wie eine dynamische und lebensweltorientierte sprachliche Bildung in der Kindertageseinrichtung gestaltet werden kann.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der erfolgreichen Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien. Viele Eltern fühlen sich unsicher im Umgang mit den verschiedenen Sprachen im Alltag. In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie kompetent beraten, Orientierung geben und Vertrauen stärken können. Ein praxiserprobter Leitfaden unterstützt Sie dabei, Gespräche mit Eltern strukturiert und sicher zu führen.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
vertieftes Wissen über den Verlauf und die Besonderheiten des mehrsprachigen Spracherwerbs
Strategien für eine konstruktive Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien
Sicherheit in der professionellen Beratung von Eltern
Impulse zur Gestaltung einer dynamischen und lebensweltorientierten sprachlichen Bildung
Dieses Seminar ist Teil der Zertifikatskurse:
Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Carmen Huck
Zielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege, sowie angrenzenden Bereichen
Stärken erkennen, Verständnis fördern, Perspektiven erweitern: Begleiten Sie Kinder mit Asperger-Syndrom einfühlsam und inklusiv.
Obwohl das Asperger-Syndrom im aktuellen Klassifikationssystem (ICD-11) nicht mehr als eigenständige Diagnose geführt wird, bleibt es im fachlichen Diskurs und im Alltag vieler Menschen präsent. Denn die damit verbundenen Besonderheiten – etwa in der sozialen Interaktion, im Kommunikationsverhalten oder im Umgang mit Reizen bei guter bis sehr guter intellektueller Leistungsfähigkeit – prägen die Erlebniswelt dieser Menschen und ihrer Mitmenschen auf besondere Weise.
In diesem Seminar tauchen Sie tief in das Erleben von Menschen mit Asperger-Syndrom ein. Sie lernen typische Verhaltensweisen kennen, reflektieren Denk- und Wahrnehmungsmuster und entdecken die Stärken der Menschen mit ASS. Durch authentische Fallbeispiele und praxisnahe Impulse zu Maßnahmen im Alltag wie Strukturierung und Ruheinseln erhalten Sie wertvolles Wissen, das Sie direkt in Ihrem pädagogischen, therapeutischen und familiären Alltag anwenden können.
Gemeinsam entwickeln wir Wege, wie Sie betroffene Kinder und Erwachsene besser verstehen, individuell begleiten und ihre Entwicklung aktiv unterstützen können. Denn ein achtsames, informiertes Umfeld kann sehr viel bewirken, damit sich eine Person mit ASS in der Gemeinschaft wohl fühlt und sein Entwicklungspotenzial entfalten.
Nutzen Sie dieses Seminar, um Ihre Fachkompetenz zu stärken, neue Perspektiven zu gewinnen und mit mehr Sicherheit und Empathie Menschen mit Asperger-Syndrom zu begegnen.
Als inhaltliche Vorbereitung empfehlen wir die Seminare Autismus-Spektrum I und Autismus-Spektrum II. Die Teilnahme ist jedoch keine Voraussetzung.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
vertieftes Wissen über das Asperger-Syndrom im Kontext des Autismus-Spektrums
Einsicht in die Denk- und Wahrnehmungswelt von Menschen mit Asperger-Syndrom
Handlungskompetenz für die individuelle Begleitung in pädagogischen und therapeutischen Settings sowie im familiären Rahmen
Kennen von leicht umsetzbaren Schritten, um den Alltag für einen Menschen mit ASS zu erleichtern und ihm Teilhabe in der Kita, Schule, Familie zu ermöglichen
Strategien für eine gelingende und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern
Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses:
Autismus-Spektrum: Grundlagen
Besuchen Sie auch:
Autismus verstehen: Von den Anfängen bis zur Zukunft – Forschung, Praxis und Gesellschaft im Wandel
Vortrag: Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum
Vortrag: Praktische Autismuskunde – wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule?
Referent*in: Prof. Dr. Anke Buschmann
Zielgruppe: Fachpersonen aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen (Kindertagespflege, Krippe, Kita, Schule, Frühförderung, Frühe Hilfen, Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Logopädie, Ergotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Sozialpädiatrie) sowie weitere Interessierte
Vom Wickeln zum Toilettengang:
Online: Do. 24.09.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Die Begleitung von jungen Kindern im
Übergang vom Wickeln zum eigenständigen Toilettengang stellt eine
anspruchsvolle Aufgabe dar. Der Blick auf die hier anstehenden
Entwicklungsschritte des Kindes hat sich dabei in den letzten Jahren
deutlich verändert: So vermitteln die gebräuchlichen Begriffe
‚Sauberkeitserziehung' oder ‚trocken und sauber werden' oft eine
Einteilung von Kindern in ‚sauber' und ‚nicht sauber' – eine
Perspektive, die der individuellen Entwicklung nicht gerecht wird.
Forschungserkenntnisse zeigen, dass Kinder in diesem Entwicklungsprozess
durch ein beziehungsorientiertes, responsives Antwortverhalten optimal
unterstützt werden können.Die
Fortbildung vermittelt ein fundiertes Wissen und praxisnahe Strategien
zur achtsamen und responsiven Begleitung von jungen Kindern in ihrer
Entwicklung zur Ausscheidungsautonomie. Die Teilnehmer*innen erwerben
dabei ein tieferes Verständnis für die körperlichen, emotionalen und
sozialen Aspekte dieses Entwicklungsprozesses. Wir nehmen auch die
verbale und nonverbale Begleitung der Kinder in den Blick. Eine achtsame
Begleitung stärkt die Selbstregulation und das Selbstbewusstsein der
Kinder.In der
Zusammenarbeit mit Eltern zeigen sich häufig unterschiedliche
Vorstellungen bei der Begleitung des Kindes. Es gilt, elterliche Wünsche
zu respektieren und gleichzeitig ein Vorgehen zu wählen, das das Wohl
des Kindes berücksichtigt. Nicht
jeder Ansatz (zum Beispiel die Windelfrei-Methode) ist in einer
Einrichtung umsetzbar. Im geteilten Betreuungsfeld von Familie und Kita
ist eine gut aufeinander abgestimmte achtsame Zusammenarbeit wichtig.
Fachkräfte stehen hier vor der Aufgabe, elterliche Wünsche wertschätzend
einzubeziehen, zugleich aber auch die strukturellen und pädagogischen
Rahmenbedingungen der Einrichtung zu berücksichtigen. Entwicklungspsychologische
Grundlagen, neue Erkenntnisse aus der kulturvergleichenden Forschung
sowie praktische Methoden für den pädagogischen Alltag stehen im
Mittelpunkt. Die Teilnehmer*innen erfahren, wie sie Kinder im Übergang
zur Ausscheidungsautonomie einfühlsam begleiten, indem sie die
Entwicklung der Blasen- und Darmkontrolle berücksichtigen sowie zentrale
kindliche Signale nutzen. Zudem lernen sie, Mikrotransitionen rund um
den Toilettengang zu gestalten und Herausforderungen wie Konfliktnässen
oder Zuwendungsverlustängsten von Kindern einfühlsam zu begegnen.
Gleichzeitig stärken sie ihre Kompetenz in der Zusammenarbeit mit Eltern
und im souveränen Umgang mit oft tabuisierten Ekelemotionen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Grundwissen über die Entwicklung der Blasen- und DarmkontrolleSicheres Erkennen zentraler kindlicher Signale, die auf ihre Bereitschaft zur Ausscheidungsautonomie hinweisenSchaffen einer unterstützenden Umgebung die Sicherheit vermittelt und Zuwendungsverlustängste reduziertBegleitung der Mikrotransitionen (z. B. vom Spielen zum Toilettengang) durch den Einsatz von Übergangsobjekten und -liedernEntwicklung
eines kindgerechten „Drehbuch-Skripts" für den Toilettengang, das
Orientierung und Sicherheit auch bei der Bewältigung der
Reinigungsfunktionen gibtGeschlechtsspezifische Unterschiede bei der Begleitung von Kindern zur AusscheidungsautonomieKompetenter Umgang mit typischen Herausforderungen, wie Ängsten vor der Toilette oder KonfliktnässenZusammenarbeit mit Eltern und interdisziplinären FachkräftenReflexion eigener Haltungen zu Sauberkeit, Körperlichkeit und Ekel, um ein professionelles Antwortverhalten sicherzustellenSouveräner Umgang mit tabubehafteten Themen wie Ekel - Entwicklung von Strategien zum Ekelmanagement
Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurses
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Referentin: Prof. Dr. Dorothee GutknechtZielgruppe: Alle Berufsgruppen, die mit Säuglingen und Kleinkindern arbeiten, insbesondere in Krippe, Kita und Tagespflege
Frau Gutknecht bietet am ZEL weitere Seminare zu den Lebensaktivitäten Schlafen und Essen sowie zu Beißverhalten an:
Schlafen und Ruhen in der Kita achtsam und responsiv begleitenBeißverhalten von Kindern in der Kita - Achtsame und responsive HandlungsmöglichkeitenBildungsort Mahlzeit: Dramen und Herausforderungen beim Essen lernen!
Beißen in der Krippe:
Online: Fr. 25.09.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Entwicklungspsychologisch betrachtet ist es nicht ungewöhnlich, wenn kleine Kinder andere Kinder in der Gruppe beißen. Wenn es zu Verletzungen gekommen ist, oder das Verhalten häufiger auftritt, wird es allerdings schnell zu einem schwerwiegenden Problem für alle Beteiligten in Krippe oder Kita. Eltern verlangen den Ausschluss des „Beißers“ oder der „Beißerin“ oder nehmen ihr Kind, wenn es gebissen wurde, gleich ganz aus der Einrichtung. Pädagogische Fachkräfte fragen sich in solchen Situationen, wie sie mit dem Verhalten angemessen umgehen sollen, denn: Selbst wenn das beißende Kind regelrecht „beschattet“ wird, kann es zu „Attacken aus heiterem Himmel“ kommen. Das Verhalten kann sich sogar auf die Gruppe ausweiten, und es gibt plötzlich mehrere Kinder, die beißen. Im Seminar werden auf Basis aktueller Forschungsergebnisse abgestimmte – responsive – Strategien im Umgang mit Beißen vorgestellt, die alle Beteiligten in den Blick nehmen: Kinder, Eltern, Fachkräfte, Leitung und Träger.
Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse
:Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichReferent*in: Prof. Dr. Dorothee GutknechtZielgruppe: Alle Berufsgruppen, die mit Säuglingen und Kleinkindern arbeiten, insbesondere in Krippe, Kita und Tagespflege
Als „Late
Talker“ bezeichnet man Kinder, die deutlich später anfangen zu sprechen
als andere, obwohl sie ansonsten altersgerecht erscheinen. Genau diese
Kinder wecken seit einigen Jahren unser besonderes Interesse. Es stellt
sich bei jedem Kind erneut die Frage: Sollen wir abwarten oder nicht?
Ziel des Seminars ist es, Ihnen
einen wissenschaftlich fundierten und praxisnahen Überblick über das
Erscheinungsbild der „Late Talker“ zu geben. Möglichkeiten zur
Früherkennung und -förderung dieser Kinder werden dargestellt.
Fallbeispiele aus der täglichen Praxis des ZEL werden zur Illustration
eingesetzt.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Kenntnisse über die Ursachen von Verzögerungen in der Sprachentwicklung
Wissen über die weitere Entwicklung und Prognose von Late Talker
Kenntnisse über Möglichkeiten der Früherkennung und Anlaufstellen für Diagnostik
Kenntnis über wirksame Förderansätze
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Tagespflege, Kita und Frühförderung sowie Ärzt*innen
Das gesunde Zusammenwirken von Mundmotorik, Nasenatmung und
Gehör spielt vom ersten Lebenstag an eine wichtige Rolle für die sprachliche
und körperliche Entwicklung. Saug- und Lutschgewohnheiten sowie ständig
wiederkehrende Erkältungen wirken hier ungünstig ein, wenn nicht achtsam
gegengesteuert wird.
In diesem Seminar lernen Fachkräfte die Bedeutung von Mund,
Nase und Ohr für die (früh-) kindliche Entwicklung kennen, vertiefen ihr Wissen, um Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen zu können und erarbeiten gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für die Förderung und Elternarbeit. Es wird thematisiert, wie Fachkräfte
in der Kita sowohl die Eltern als auch die Kinder verständnisvoll unterstützen
können, um ungünstiges Verhalten abzubauen (z. B. Schnullerentwöhnung) und eine
gesunde Entwicklung rund um den Mund zu fördern.
Die Entstehung einer schwachen Mundmuskulatur (fachsprachlich „Myofunktionelle Störungen“)
beginnt im
Säuglings- und Kleinkindalter.
In dieser Zeit kann durch einfache Maßnahmen entgegengewirkt werden,
wenn die Bezugspersonen über die Zusammenhänge der Mundfunktionen Bescheid
wissen und eine Fehlentwicklung früh erkennen.
Neben einer genetischen Veranlagung ist die Mundmuskulatur nämlich von
äußeren Einflussfaktoren wie z. B. Ernährungsweise oder Schnullergebrauch
abhängig.
Unbehandelt
verursacht eine schwach ausgeprägte Mundmuskulatur Zahn- und Kieferfehlstellungen sowie Sprechstörungen. Ein stets offener Mund führt zu häufigen Infekten, welche die Sprachentwicklung ungünstig beeinflussen können. Denn häufig ist die Belüftung des Mittelohres beeinträchtigt, was zu Schallleitungsstörungen führt, so dass die Kinder phasenweise schlechter hören.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Grundlagenwissen zu Aufbau, Funktion und Zusammenarbeit von Mund, Nase und OhrErkennen der Schlüsselfunktion von Mundschluss
und NasenatmungEinordnen der kurz- mittel- und langfristigen Auswirkungen von mangelndem Mundschluss und Mundatmung Wertschätzende Beratung zu Nutzen und Schaden des Schnullergebrauchs und Begleitung bei der EntwöhnungEinschätzen, welche alltäglichen Tätigkeiten und Kita-Spiele förderlich oder ungünstig für die Entwicklung von Mundschluss und Nasenatmung sind
Referent*in: Stefanie ZilligZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Tagespflege und Kita sowie Ärzt*innen
Das Seminar gibt einen Überblick über das Thema Hochbegabung im Kindergarten- und Grundschulalter. Aktuelle Erkenntnisse zu Definition, Diagnose und Intervention werden praxisnah vorgestellt. Hierbei wird besonders auf die frühzeitige Identifikation hochbegabter Kinder und entsprechende Fördermöglichkeiten eingegangen. Anhand verschiedener Fallbeispiele werden Beratungsoptionen vorgestellt.
Im Seminar erhalten Sie auf folgende Fragen Antwort:
Was ist Hochbegabung und wie kann Hochbegabung erkannt und getestet werden?
Entwickeln sich hochbegabte Kinder anders?
Wie können Kinder mit Hochbegabung in Kindergarten und Schule gefördert werden?
Wie kann Verhaltens- und Schulproblemen vorgebeugt werden?
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Grundwissen zu Hochbegabung und theoretischen Modellen
Überblick über wichtige Aspekte, die bei der Diagnostik zu beachten sind
Kenntnis über Intelligenztests
Möglichkeiten der Förderung von hochbegabten Kindern (v. a. Enrichment und Akzeleration)
Umgang mit Underachievern
Referent*in: Dr. Thomas DreisörnerZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Lern-, Ergo- und Sprachtherapie, Psychologie, Kinder- und Jugendlichenpychotherapie, Psychiatrie, Früh-, Heil- und Sonderpädagogik sowie Interessierte aus Kindergarten und Grundschule
Vortrag: Kinder stärken, Krisen bewältigen – Resilienzförderung in der Kita:
Online: Mo., 12.10.2026 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Resilienz beschreibt die
Fähigkeit, mit belastenden Lebenssituationen konstruktiv umzugehen, Krisen zu
bewältigen und gestärkt aus schwierigen Erfahrungen hervorzugehen. Besonders
Kinder sind in herausfordernden Zeiten häufig starken Belastungen ausgesetzt.
Während manche Kinder unter schwierigen Lebensbedingungen leiden, gelingt es
anderen erstaunlich gut, diese zu bewältigen und daran zu wachsen.
Der Vortrag vermittelt
grundlegendes Wissen darüber, welche Faktoren die psychische Widerstandskraft
von Kindern beeinflussen und wie resilienzfördernde Prozesse von pädagogischen
Fachkräften unterstützt werden können. Gleichzeitig richtet sich der Blick auch
auf die eigenen Ressourcen der Fachkräfte und die Bedeutung von Selbstfürsorge
im pädagogischen Alltag.
Referentin: Laura RösslerZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege,
Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung
In diesem Seminar erwerben Sie zentrale theoretische Grundlagen und erste praktische Kompetenzen zur systematischen Beobachtung, Dokumentation und Beurteilung der sprachlichen Entwicklungsprozesse bei Kindern im Alter von null bis sechs Jahren. Die Teilnehmer*innen erhalten einen Überblick über methodische Herangehensweisen sowie über verschiedene Beobachtungsverfahren (u. a. sismik, seldak, liseb, BaSik) mit dem Ziel, die kindliche Sprachentwicklung kompetent zu begleiten.
Im Seminar erarbeiten die Teilnehmer*innen Basiswissen zur Beobachtung und zu typischen Beobachtungsfehlern, die die Wahrnehmung und Einschätzung sprachlicher Fähigkeiten beeinflussen. Kriterien für die Qualität einer Beobachtung werden erarbeitet und unterschiedliche Herangehensweisen vorgestellt: Dokumentation der Spontansprache, Einsatz strukturierter Beobachtungsverfahren und Screenings, Abgrenzung gegenüber Testverfahren mit dem Ziel einer Diagnostik. Es werden praktische Übungen zur Beobachtung der Spontansprache durchgeführt.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar?
Grundlagen zur Beobachtung und Dokumentation von (Spontan-)Sprache
Überblickswissen über Methoden und Verfahren der Sprachbeobachtung
entscheiden können, welches Verfahren für die eigene Praxis geeignet ist
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Brigitte DegitzZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Kindergarten und Tagespflege, Fachberatungen und Sprachexpert*innen
Fast jedes zehnte Kind kommt als Frühgeborenes zur Welt, jedes hundertste sogar als Extrem-Frühgeborenes mit einem Geburtsgewicht unter 1000 Gramm. Dank der modernen Medizin haben Frühgeborene heute immer bessere Überlebens- und Entwicklungschancen. Das Risiko für spätere Besonderheiten oder sogar Störungen in der Entwicklung ist bei diesen Kindern aber deutlich erhöht. Insbesondere die Aufmerksamkeit und die Selbstregulation sind kritische Entwicklungsbereiche, die bei Frühgeborenen von Anfang an gut beobachtet werden sollten.
Das Seminar gibt einen umfassenden Überblick aus medizinischer und psychologischer Sicht:
Hintergrundwissen zu Ursachen, Akutbehandlung und Komplikationen
Belastung für Eltern und Geschwisterkinder
Besonderheiten in der Entwicklung (Motorik, Kognition, Verhalten)
Entwicklungsrisiken erkennen
häufig übersehene Risiken von „spät“ frühgeborenen Kindern (32.-36. Woche)
Möglichkeiten der Entwicklungsförderung (Schwerpunkt Selbstregulation und Aufmerksamkeit)
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*innen: Dr. Cornelia BußmannZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Tagespflege, Kindergarten und Schule, Hebammen sowie Fachkräfte aus der Frühförderung, Heilpädagogik, Ergotherapie, Sozialpädagogik und Psychologie
ADHS ist eine der häufigsten psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter. In Ihrer täglichen Arbeit begegnen Sie immer wieder Kindern und Jugendlichen, die durch Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität oder Impulsivität auffallen. Diese Verhaltensweisen führen oft zu Fragen wie: Wann handelt es sich um normale Entwicklungsphasen und wann um ADHS? Was muss bei einer fundierten Diagnostik beachtet werden? Welche Interventionen sind in welchem Alter am wirksamsten? Wann ist der Einsatz von Medikation sinnvoll? In diesem Seminar lernen Sie die aktuellen diagnostischen Kriterien kennen und erfahren, wie sich die Symptomatik vom Kindergarten bis ins Jugendalter verändert. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden Ihnen wirksame Interventionsmöglichkeiten für verschiedene Altersgruppen vorgestellt. Eine eigene Einheit widmet sich der altersangepassten Medikation bei ADHS. Videos, Kleingruppenarbeiten und Diskussionen ermöglichen Ihnen einen lebendigen Austausch mit anderen Fachkräften. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Fundiertes Grundwissen zu Störungsbild und Verlauf von der frühen Kindheit bis ins Jugendalter Sicherheit in der altersgerechten Diagnostik und differenzialdiagnostischen Abgrenzung Überblick über wirksame, entwicklungsangepasste Behandlungsansätze (v. a. verhaltenstherapeutisch) Verständnis für altersspezifische Herausforderungen in Kindergarten, Schule und Adoleszenz Kenntnisse über die Veränderung der ADHS-Symptomatik im Entwicklungsverlauf Handlungssicherheit bei Entscheidungen zum Medikamenteneinsatz in verschiedenen Altersgruppen Strategien für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Familien, Schulen und anderen Institutionen Wissen über die Bedeutung von ADHS im Erwachsenenalter und langfristige Perspektiven Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Dr. Thomas Dreisörner Zielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Lern-, Ergo- und Sprachtherapie, Psychologie, Psychiatrie, (Früh-, Heil-, Sonder-) Pädagogik, Ärzt*innen sowie Interessierte aus den Bereichen Kindergarten und Grundschule
Kinder mit Sprachverständnisstörungen erkennen und unterstützen:
Online: Mo. 26.10.2026 - 09:30 - 16:00 Uhr (7UE)
Wenn ein Kind nicht richtig spricht, wird dies meistens rasch bemerkt. Aber wenn ein Kind Sprache nicht richtig versteht, bleibt dies oft unbemerkt. Nicht selten wird ein „falsches“ Verhalten als böswillig oder provozierend interpretiert. Oder es wird vermutet, dass das Kind nicht richtig zuhört, beispielsweise im Morgenkreis oder beim Buchanschauen. Es gibt jedoch Kinder, die können genauso gut denken und hören wie andere Kinder, aber sie verstehen Sprache nicht altersentsprechend. Dies ist häufig im Rahmen einer Sprachentwicklungsstörung der Fall und wird als Sprachverständnisstörung bezeichnet.In diesem Seminar wird folgenden Fragen nachgegangen: Woran erkenne ich, dass ein Kind Schwierigkeiten hat, Sprache zu verstehen? Welche Folgen hat eine Sprachverständnisstörung für die weitere Entwicklung des Kindes? Wie können betroffene Kinder effektiv unterstützt werden?Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Ursachen und Erscheinungsbild von SprachverständnisstörungenErkennen betroffener Kinder im pädagogischen AlltagAuswirkungen einer Sprachverständnisstörung auf andere EntwicklungsbereichePraktische Maßnahmen und Ansätze zur gezielten Förderung des Sprachverständnisses im Einzelkontakt und in der GruppeReflexion und Analyse des eigenen pädagogischen HandelnsReferent: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Heilpädagogik, Frühförderung, Tagespflege und Kindergarten
Kinder mit Sprachentwicklungsstörung im Vorschul- und Schulalter:
Online: Di. 27.10.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Fünf bis acht Prozent der Kinder weisen Auffälligkeiten in ihrer Sprachentwicklung bei ansonsten altersentsprechender Allgemeinentwicklung auf. Diese sog. Sprachentwicklungsstörungen (SES) bestehen mitunter bis ins Vorschul- bzw. Grundschulalter. In dieser Fortbildung wird das Erscheinungsbild einer SES ausführlich vorgestellt und deren verschiedenen Facetten (Auffälligkeiten im Wortschatz, in der Grammatik, in der Aussprache, im Sprachverstehen) anhand von Fallbeispielen ein- und mehrsprachig aufwachsender Kinder näher beleuchtet. Das Zusammenspiel verschiedener ursächlicher Faktoren wird betrachtet und die Auswirkungen auf schulisches Lernen erläutert. Sie lernen effektive Unterstützungsmöglichkeiten kennen, die in der Kita und in der Schule genutzt und auch Eltern empfohlen werden können.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Überblick über die Erscheinungsform einer Sprachentwicklungsstörung
Verständnis für die sprachlichen und emotionalen Probleme betroffener Kinder
Sicherheit in der Unterstützung der Kinder im Kita- und Schulalltag
Fach- und Handlungswissen zur Beratung von Eltern, um ihnen Handlungsempfehlungen geben zu können
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen
Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierten Spracherwerb und Sprachbildung in der Kita
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent: Falko DittmannFachpersonen, die mit Kindern im Schulalter arbeiten (u. a. Lehrkräfte aus Grund- und weiterführenden Schulen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Psychologie, Kindergarten, Sonderpädagogik, Heilpädagogik)
Veranstaltungsort: Online via Zoom
Der Kita-Alltag ist für die Jüngsten ein spannendes Abenteuer mit vielen herausfordernden Situationen. Um diesen zu meisten, brauchen Unter-Dreijährige Fachkräfte, die sie dabei feinfühlig und entwicklungsförderlich begleiten. Welche Methoden können Fachkräfte ganz praktisch in der Beziehungsgestaltung einsetzen? Wie können Sie den Tagesablauf in Krippe und Kindertagespflege entwicklungsförderlich gestalten? Am ersten Seminartag erhalten Sie Grundlagenwissen zu den kindlichen Bedürfnissen. Daran anknüpfend erarbeiten wir resultierenden Anforderungen an die Fachkraft-Kind-Interaktion. Sie lernen Interaktionsstrategien kennen, wie der Einsatz musikalischer und sprachlicher Elemente oder Rituale. Der zweite Seminartag startet mit einem Überblick über die häufigsten von Übergängen im Tagesablauf (Mikrotransitionen) im Kita-Alltag und die Auswirkungen einer fehlenden feinfühligen Begleitung der Kinder. An Praxisbeispielen (z. B. vom Anziehen zum Draußenspielen) lernen Sie Methoden zur responsiven Gestaltung von Mikrotransitionen. Auf dieser Grundlage analysieren und reflektieren Sie systematisch die eigene Praxis der Übergangsgestaltung Was lernen Sie in dieser Fortbildung? Grundlagenwissen zur Funktion und Entwicklung von Bindung / bindungsähnlichen Beziehungen Überblick zu den Bedürfnissen von Kindern unter drei Jahren Strategien einer responsiven Interaktionsgestaltung Basiswissen zu den verschiedenen Arten von Mikrotransitionen Methoden zur Gestaltung von Übergängen im Tagesablauf Methoden zur Analyse und Reflexion der Übergangsgestaltung in der eigenen Praxis Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Referentinnen: Carmen Huck , Brigitte DegitzZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe und Tagespflege sowie Interessierte
Für Kinder steht ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Medienangebot zur Freizeitgestaltung zur Verfügung. Auch unter jungen Kindern ist die digitale Mediennutzung daher heute deutlich stärker verbreitet als noch vor zehn Jahren. Neben dem Fernseher haben Smartphone, Tablet und Co. einen festen Platz im Alltag zahlreicher Familien. Diese Entwicklung verunsichert viele Eltern und Fachkräfte und führt zu Fragen wie:Welcher Konsum ist (noch) unbedenklich?Welchen Einfluss hat die Nutzung digitaler Medien auf die Sprachentwicklung der Kinder?Was gilt es bei der Auswahl digitaler Medien zu beachten?Im Seminar werden Ihnen aktuelle Studienergebnisse zum Nutzungsverhalten digitaler Medien im Kindesalter präsentiert und Sie lernen die Auswirkungen digitaler Medien auf den Spracherwerb von Kindern kennen. Weiterhin wird besprochen, wie innerhalb einer Familie ein gemeinsamer Plan zur Mediennutzung erarbeiten werden kann, der den unterschiedlichen Wünschen und Ansprüchen der Familienmitglieder gerecht wird. Darüber hinaus wird gemeinsam erarbeitet, welche Kriterien bei der Auswahl von Medien zu beachten sind. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Reflexion des Nutzungsverhaltens digitaler Medien im KindesalterWissen zum Zusammenhang von Mediennutzung und SpracherwerbIdeen zur Gestaltung einer angemessenen Medienzeit und -nutzungEinschätzung des Sprachförderpotentials unterschiedlicher MedienAuswahl geeigneter Medien entsprechend der individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse des KindesReferent*in: Carmen Huck und Falko Dittmann Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus den Bereichen: Krippe, Kita, Kindertagespflege und Heilpädagogik
Kinderschutz, Gefährdungen des Kindeswohls und deren frühzeitige
Erkennung sind ethische wie auch rechtliche Verpflichtung mit höchster
Bedeutung. Dieses zweitägige Seminar widmet sich dem Thema im pädagogischen wie
auch therapeutischen Kontext. Teilnehmer*innen lernen, Gefährdungen des
Kindeswohls frühzeitig zu erkennen und im Team und mit Eltern angemessen zu
sprechen und zu handeln. Sie werden in der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen
gestärkt und für die Aufgaben sensibilisiert, die wir alle, auch die Träger, im
Rahmen des Kinderschutzes wahrnehmen müssen.
Am ersten Tag werden die notwendigen Grundkenntnisse
erarbeitet. Ausgehend von der Definition von Grenzüberschreitung, Gefährdung
und Verletzung des Kindeswohls leiten wir mögliche Risikofaktoren ab. Wir
diskutieren, wie diese identifiziert und präventiv vermieden werden können.
Anhand von praktischen Aufgaben wird erprobt, wie mit Hinweisen und
Verdachtsfällen sensibel, aber rechtlich korrekt und zielführend umgegangen
werden kann. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den spezifischen Aufgaben des
Trägers, der Leitungen und der Teammitglieder. Dazu gehört auch die Erstellung
eines Kinderschutz-Konzepts. Bei Bedarf können die Grundsätze und eine Gliederung
einer Kinderschutz-Konzeption dargestellt werden.
Am zweiten Seminartag steht eine einfühlsame Kommunikation
im Team und mit den Eltern im Mittelpunkt. Dazu gehört die teaminterne
Kommunikation bei Verdachtsfällen und ein abgestuftes und strukturiertes
Vorgehen im Team und mit externen Partnern. Ein anderer Schwerpunkt liegt auf
einer wertschätzenden Gesprächsführung. Besonders wichtig ist die Bearbeitung
der emotionalen Reaktionen und Unsicherheiten bei Ihnen selbst, bei Kolleginnen
und Kollegen und bei Eltern.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung:
Wichtige gesetzliche Grundlagen und die Rechte der KinderDefinition und Beispiele von Grenzüberschreitung, Gefährdung und
Verletzung des Kindeswohls
Identifizieren von Gefährdungshinweisen und Einordnen von auffälligem
Verhalten
Handlungsrichtlinien bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
Wissen über präventive Maßnahmen
Angemessene Gesprächsführung mit betroffenen und nicht-betroffenen
Eltern
Richtlinien für den sensiblen Umgang im Team
Ggf. Grundlagen einer Kinderschutz-Konzeption
Referent: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Fachpersonen aus Kindergarten, Krippe, Tagespflege und Frühförderstellen sowie logopädischen und ergotherapeutischen (Groß-) PraxenDas Seminar ist Teil des Zertifikatskurses: Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Wenn das Sprechen hüpft oder sich anhört als wenn es vorgespult wird, spricht man von Stottern oder Poltern. Wobei handelt es sich bei diesen Veränderungen des Sprechens und ab wann spricht man von Stottern oder Poltern? Wie können betroffene Personen unterstützt werden und worauf ist in der Kommunikation als Gesprächspartner*in zu achten? Mit diesen Fragen und dem diagnostischen Vorgehen setzen wir uns im Seminar näher auseinander. Weiteren Bestandteil stellt die Vorstellung von Fördermöglichkeiten und -material dar.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Einführung in die Themen Stottern und Poltern
Wissen zur Diagnostik bei Stottern und Poltern
Wissen zur Kommunikation als Gesprächspartner*in bei Stottern und Poltern
pädagogische und therapeutische Fördermöglichkeiten
Das Seminar ist Teil des
Zertifizierungskurses:
Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Referent*in: Maximilian ChristmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen
Kita/Tagespflege,
Logopädie/Sprachtherapie, Psychologie/Psychotherapie, , Schule, Ergotherapie, Medizin und Physiotherapie
Vom Wahrnehmen zum Lernen:
Online: Fr. 13.11.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE)
Kein Mensch kann lernen, ohne wahrzunehmen. Jedoch nehmen viele Menschen etwas wahr, ohne daraus zu lernen. Wir sollten daher viel über Wahrnehmung lernen. Wahrnehmung, Gedächtnis und Aufmerksamkeit sind wichtige Voraussetzungen für Lernen. Um Therapie- und Bildungsprozesse gezielter zu gestalten, lernen Sie verschiedene Wahrnehmungsformen kennen und erfahren, wie diese in Alltagshandlungen eingebettet sind. Es werden Möglichkeiten besprochen, wie eine Krippe, Kita oder Praxis unter dem Aspekt Wahrnehmung gestaltet werden kann. Fallbeispiele sind willkommen.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Definition von Wahrnehmung und Unterschiede in den Wahrnehmungsfunktionen
Diskussion der Begriffe „gezielte Förderung“, „spielerisch“ und Ganzheitlichkeit
Erkennen von Wahrnehmungsstörungen
Beispiele und Anregungen für Wahrnehmungsspiele und -therapie
prüfender Blick auf die Raumgestaltung und das Therapiematerial
Literaturangabe:Groschwald & Rosenkötter (2016). Vom Wahrnehmen zum Lernen, Frühe Bildung in Krippe und Kita. Herder Verlag.
Teil des
Zertifizierungskurses Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Krippe, Kindergarten, Tagespflege, Kinderpflege, Heilpädagogik, Frühförderung, Ergotherapie, Sonderpädagogik, Lernpädagogik und Psychologie
Kinder lernen, indem sie aktiv werden in der Interaktion mit Kindern und Erwachsenen. Diese Lernprozesse in der Kita feinfühlig und entwicklungsförderlich zu begleiten, erfordert Fach- und Methodenwissen. Dabei ist die Bereitschaft zur Reflexion des eigenen Handelns zentrale Voraussetzung für eine bedürfnisorientierte Pädagogik. In diesem Grundlagen- und Methodenseminar steht die Interaktion zwischen Fachkraft und Kind im Mittelpunkt. Ziel ist die entwicklungsgerechte Begleitung von Spiel- und Alltagssituationen im Sinne der Zone der nächsten Entwicklung (Wygotski).In diesem pädagogischen Basisseminar erhalten Sie einen Überblick zur Entwicklung des Denkens, der Sprache und zur sozial-emotionalen Entwicklung. Im Zusammenspiel dieser Kompetenzen bauen Kinder die Fähigkeit zur Perspektivübernahme auf. Wie Sie diesen komplexen Lernprozess begleiten können, erfahren Sie in praxisnahen Übungen. Damit Kinder gut lernen können, brauchen sie eine „haltende Umgebung“ (Gutknecht 2015). Im Seminar erfahren Sie, wie sie einen sicheren und anregenden Orientierungsrahmen gestalten. Sie erlernen zudem, wie Sie die Aufmerksamkeit und Impulskontrolle der Kinder fördern können. So können Kinder Lernchancen in Projekten, Spiel- und Alltagssituationen besser nutzen.Was lernen Sie in dieser Fortbildung?Methoden einer responsiven InteraktionsgestaltungÜberblick zu den Meilensteinen der Entwicklung (Bereiche Denken, sozio-emotionale Entwicklung, Sprache)Methoden einer entwicklungsgerechten Begleitung von Bildungssituationen (Spiel, Alltag, Projekte)Förderung von Aufmerksamkeit & Impulskontrolle in LernsituationenReferentinnen: Brigitte Degitz, Carmen Huck Zielgruppe: Interessierte aus pädagogischen Bereichen, für BW: nichtpädagogische Fachkräfte zur Vorqualifikation für ISF+
WichtigDieses Seminar wurde gem. den Vorgaben der Verwaltungsvorschrift Kolibri konzipiert und dient der Vorqualifizierung von nicht pädagogisch vorgebildeten Personen, die Sprachfachkraft im Programm ISF+ werden möchten. Sie erhalten im Vorfeld Unterlagen zur Vorbereitung. Bitte lesen Sie sich diese vor dem Seminartag gründlich durch, damit die Inhalte im Seminar aufgegriffen und bearbeitet werden können.
Entdecken Sie die Welt der Kinder im Autismus-Spektrum und gestalten Sie Ihre pädagogische Arbeit einfühlsamer und wirksamer.Autistische Kinder fallen im pädagogischen Alltag oft dadurch auf, dass ihr Verhalten „anders“ erscheint – manchmal schwer einzuordnen oder sogar irritierend. Doch genau hier liegt eine wertvolle Chance: Mit fundiertem Wissen und einem offenen Blick können Sie die Kinder besser verstehen, ihre besonderen Stärken erkennen und sie gezielt und wertschätzend begleiten.In diesem Seminar erhalten Sie einen fundierten Einstieg in das Thema Autismus Spektrum mit Schwerpunkt Kindesalter. Sie lernen die Besonderheiten im Denken und Erleben kennen und setzen sich einerseits mit typischen Merkmalen und andererseits mit der Vielfalt an Erscheinungsformen auseinander. Darüber hinaus erlangen Sie fundiertes Wissen zu Ursachen und Häufigkeit von Autismus sowie zu den zugrundeliegenden Besonderheiten in der Reizwahrnehmung und -verarbeitung.Sie profitieren von zahlreichen Praxisimpulsen, konkreten Fallbeispielen und Raum für Austausch und Reflexion. So wird das theoretische Wissen lebendig und direkt anwendbar für Ihre Arbeit mit Kindern und Familien.Dieses Seminar ist der ideale Einstieg in den Zertifikatskurs „Autismus-Spektrum: Grundlagen“. Die Module können Sie auch unabhängig voneinander besuchen – ganz nach Ihren Interessen und Zielen. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre Fachkompetenz zu erweitern, mehr Sicherheit im Umgang mit autistischen Kindern zu gewinnen und einen wertvollen Beitrag zu einer inklusiven, verständnisvollen Praxis zu leisten!Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?fundiertes Grundlagenwissen zu Kindern im Autismus-Spektrumsicheres Verständnis für typische Merkmale und VerhaltensmusterSensibilität und Handlungssicherheit im professionellen und einfühlsamen Umgang im inklusiven pädagogischen und therapeutischen AlltagEinblicke in verschiedene Ausprägungen und mögliche Entwicklungsverläufe
Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse:Autismus-Spektrum: GrundlagenFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenSprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen
Besuchen Sie auch:Autismus verstehen: Von den Anfängen bis zur Zukunft – Forschung, Praxis und Gesellschaft im WandelVortrag: Mädchen und Frauen im Autismus-SpektrumVortrag: Praktische Autismuskunde – wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule?Referent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen (Kindertagespflege, Krippe, Kita, Schule, Frühförderung, Frühe Hilfen, Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Logopädie, Ergotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Sozialpädiatrie) sowie weitere Interessierte
Bühne frei für den Einsatz von Handpuppen in Kita und Grundschule!In
diesem Workshop lernen Sie aktuelle Theorien und Konzepte für den
Einsatz von Handpuppen in der Sprachvermittlung mit Kindern kennen.
Handpuppen tragen dazu bei, Barrieren abzubauen und Ängste zu mindern.
Wir beleuchten den Einsatz, insbesondere zur Unterstützung von Kindern
beim Erwerb von Deutsch als Zweitsprache. Gemeinsam erarbeiten wir
Konzepte für den effektiven Einsatz von Handpuppen. Der Schwerpunkt
liegt auf dem Einsatz der Handpuppe als Assistent*in für pädagogische
Fachkräfte. Die Referentin zeigt die vielfältigen Funktionen, die die
Puppe je nach Zielsetzung im Spracherwerb übernehmen kann. Wir
diskutieren geeignete Einsatzszenarien und die erforderlichen
Voraussetzungen für den Einsatz im pädagogischen Alltag. Potentielle
Herausforderungen und Hürden werden gemeinsam identifiziert und
Lösungsansätze erarbeitet. Dieser Workshop gewährt Einblicke in
die Puppenspielkunst zur Förderung des Spracherwerbs und ermutigt zu
ersten Schritten in diesem Bereich.Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Konzepte und Theorien zum Einsatz von Handpuppen im Fremdsprachenunterricht kennenErfolgsfaktoren für den Einsatz von Handpuppen in Kindergärten und Grundschulen kennen und Hürden überwindengeeignete Ziele setzen und Voraussetzungen für die Realisierung von Projekten mit Handpuppen identifizierenTeil des Zertifizierungskurses Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita.Referent*in: Dorothea Slevogt
Zielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Kita und
Grundschule, insbesondere Fach- und Lehrkräfte, die eine Fremdsprache
bzw. DaZ unterrichten, Interessierte aus Sprach-AGs und Deutschkursen
für Kinder mit Migrationshintergrund
Die kindliche Entwicklung ist faszinierend, und unser Wissen darüber ist inzwischen sehr fundiert. Interessante Fragen sind u. a.: Welchen Einfluss haben Anlage und Umwelt auf die Entwicklung eines Kindes? Welche Rolle spielt das Kind selbst? Wirkt der soziokulturelle Kontext auf die Entwicklung eines Kindes? Warum sind Kinder so verschieden? Welche Risiken gibt es? In dieser Fortbildung erwerben Sie ein fundiertes Wissen über zentrale Meilensteine der kindlichen Entwicklung – von den frühen Wahrnehmungs- und Bindungserfahrungen bis hin zu symbolischem Spiel, Sprache, Empathie und logischem Denken.
Auf der Grundlage aktueller entwicklungspsychologischer Erkenntnisse reflektieren wir, was Kinder in diesem Alter brauchen und wie sie lernen. Entwicklungsabweichungen im Kindesalter werden praxisnah besprochen.Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Besseres Verständnis der normalen Entwicklungsschritte und -phasen von KindernWissen über zentrale EntwicklungsaufgabenFrühes Erkennen von EntwicklungsverzögerungenKenntnisse über den Einfluss der Entwicklungspsychologie auf den Umgang mit Kindern und ihre ErziehungBerücksichtigung entwicklungspsychologischer Kenntnisse für die Förderplanung
Das Seminar ist Teil der Zertifikatskurse:
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Interessierte aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen, u. a. Frühförderung, Krippe und Kindergarten,
Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Logopädie und Sprachtherapie, PsychologieFür BW: nichtpädagogische Fachkräfte zur Vorqualifikation für ISF+