Gebärden und Piktogramme in Kita und Frühförderung erfolgreich nutzen
Gebärden: Heidelberg (Präsenz): Do. 17.06.2027, 09:30 - 16:00 Uhr - Fr. 19.06.2027, 09:30 - 16:00 Uhr (14UE)
Kinder kommunizieren bereits nonverbal bevor sie sprechen können: Sie teilen sich „mit Händen und Füßen“ und mit ihrer Mimik mit. Dieses natürliche Verhalten können Sie als Fachperson durch Gebärden verstärken und damit Kindern den Weg zur Lautsprache erleichtern. Lautsprachunterstützende Gebärden (LUG) und Piktogramme können in Kita und Frühförderung effektiv genutzt werden. Inklusion ist dabei ein wichtiger Aspekt: Durch den Einsatz von Gebärden und Piktogrammen werden alle Kinder, unabhängig von ihrer sprachlichen oder entwicklungsbezogenen Ausgangslage, in ihrer Kommunikation unterstützt. Besonders hilfreich sind Gebärden und Piktogramme für: mehrsprachige Kinder Kinder mit einer Sprachentwicklungsverzögerung oder -störung Kinder mit einer globalen Entwicklungsstörung, z. B. genetisches Syndrom So können sich die Kinder frühzeitig und erfolgreich ausdrücken und besser an ihrem Alltag teilhaben. In diesem Seminar lernen Sie lautsprachunterstützende Gebärden und Piktogramme kennen, um die alltägliche Kommunikation mit Babys, Kleinkindern und Kindergartenkindern inklusiv zu gestalten. Sie lernen die Grundlagen und verschiedene Systeme kennen, sowie Methoden zur Einführung der LUG. Was lernen Sie in dieser Fortbildung? Basiswissen zur gebärdenunterstützten Kommunikation Überblick über Gebärden-Systeme (z.B. Deutsche Gebärdensprache und Gebärdenunterstützte Kommunikation -GuK von Etta Wilken) Erster Grundwortschatz an Gebärden Methoden der Einführung von Gebärden Einsatz von Metacom-Symbolen, Fotos und Bildern zur Visualisierung Kombination von Bildsymbolen und Gebärden Literatur: Buschmann, A. & Dittmann, F. (2021). Lautsprachunterstützende Gebärden (LUG): Elterninformation. Sprache-Stimme-Gehör 2021 (45), 103-104 Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der KitaFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Brigitte Degitz; Dr. Falko DittmannZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Kindergarten und Frühförderung, Fachpersonen aus der Heilpädagogik, Ergotherapie und Sprachtherapie Kursort (Heidelberg): ZEL Heidelberg, Kaiserstr. 36, 69115 HeidelbergKursort (Leipzig): IKOME Dr. Barth GmbH & Co. KG, Hohe Str. 11, 04107 LeipzigAnreise: die Fortbildung findet zentral in Leipzig (Nähe Bayrischer Bf) statt und ist gut mit der S-Bahn (Haltestelle Bayrischer Bf) oder dem Auto (B+B Parkplatz Beethovenstraße 11 oder Sternwartenstraße 35) zu erreichen.

280,00 €
Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum
Vortrag: Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum: Online: Di. 02.06.2026, 18.30 - 21.00 Uhr (3 UE)
Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum weisen andere Verhaltensmuster auf, als Jungen und Männer mit der gleichen Differentialdiagnose. Ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen sind häufig stärker ausgeprägt, weswegen die Symptomatik weniger auffällig ausfällt. In der öffentlichen Wahrnehmung kommen sie vergleichsweise selten vor, hier dominiert das Bild des männlichen Autisten. Auch viele diagnostische Instrumente und Therapien basieren vorwiegend auf der männlichen Ausprägung des Phänomens und werden den Besonderheiten des weiblichen Autismus selten gerecht. Für autistische Frauen und Mädchen ist es deshalb schwierig, eine korrekte Diagnose und die notwendige Unterstützung zu erhalten. Dr. Christine Preißmann hat sich als Ärztin und Autistin intensiv mit dem „weiblichen Autismus" befasst. Sie beschreibt typische Auffälligkeiten von Mädchen und Frauen mit im Autismus-Spektrum sowohl aus fachlicher Sicht, als auch aus ihrer eigenen Erfahrung heraus. Sie legt dar, warum eine spezifische Diagnostik und gezielt zugeschnittene therapeutische Angebote notwendig sind und welche Elemente sich besonders dazu eignen, austistische Mädchen und Frauen zu unterstützen. Neben dem Vortragsteil wird es genug Zeit für Diskussion und Austausch geben.   Referent*in: Dr. Christine PreißmannZielgruppe: Alle Interessenten   Besuchen Sie auch unsere Fortbildungen zu Autismus: Autismus-Spektrum I: Symptome, Ursachen und Entwicklungsverlauf Autismus-Spektrum II: Diagnostik, Therapie und pädagogische Förderung im Überblick Autismus-Spektrum III: Asperger-Syndrom

55,00 €
Individuelle Sprachförderung in der Kleingruppe: Methoden und Förderplanung für die Kita
Sprachförderkonzepte: Online: Mi. 03.06.2026, 09.00 - 15.30 Uhr (7 UE)
Möchten Sie Kinder mit Sprachförderbedarf im Kleingruppen-Setting (bis zu 4 Kindern) gezielt, individuell begleiten und so deren sprachlichen Kompetenzen ausbauen? In unserem Seminar erfahren Sie, wie Sie anhand des individuellen Entwicklungsstands der Kinder wirkungsvolle Impulse für den Spracherwerb setzen und die Kommunikation der Kinder untereinander anregen können Die Methoden können Sie sowohl zur gezielten Sprachförderung in der Kleingruppe einsetzen, als auch im Gruppenalltag für Bildungsangebote mit Kindern im Alter zwischen 2,5 und 7 Jahren. Dabei liegt der Fokus darauf, den Wortschatz zu erweitern, grammatische Strukturen wahrzunehmen und beim Sprechen anzuwenden sowie kommunikative Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Wir erarbeiten gemeinsam praxisnahe methodische Schritte: Von der Interpretation einer Sprachstandserhebung über die Planung passender Fördereinheiten bis hin zur Durchführung und Dokumentation der Maßnahmen. Zudem lernen Sie Qualitätskriterien kennen, die ein effektives Sprachförderkonzept ausmachen. Vom regelmäßigen Austausch im Team bis hin zur Verankerung der Förderangebote in einer wissenschaftlich anerkannten Theorie des Spracherwerbs wichtig. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Kenntnis von Qualitätskriterien für die Sprachförderung in der Kleingruppe Ergebnisse einer Sprachstandserhebung verstehen und richtig interpretieren Individuelle Förderziele aus dem Entwicklungsstand eines Kindes ableiten Fördermaßnahmen planen für unterschiedliche Bereiche von Sprache und Kommunikation Fördermaßnahmen durchführen und dokumentieren Strukturen im Team aufbauen für den Austausch zwischen Sprachförderkraft und Team Das Seminar ist Teil der Zertifikatskurse: Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Referent*in: Carmen Huck Zielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege, sowie angrenzenden Bereichen

175,00 €
Interkulturelle Sensibilisierung für die Zusammenarbeit mit Familien aus dem „asiatischen“ Kulturkreis
Interkulturelle Sensibilisierung: Online: Fr. 12.06.2026, 09.30 - 14.00 Uhr (5 UE)
Begegnungen mit unterschiedlichen Kulturen, Traditionen, Religionen, Sprachen und Lebenskonzepten erfordern Professionalität und interkulturelle Handlungskompetenz. Gerade im Umgang mit Familien aus dem asiatischen Raum kommt es leicht zu Missverständnissen, die aus einer unterschiedlichen kulturellen Prägung resultieren. In diesem halbtägigen Webinar wird ein Bewusstsein für den Einfluss von Kultur auf Verhalten, Kommunikation und Wahrnehmung vermittelt. Sie lernen kulturbedingtes Verhalten und Kommunikation von und mit Familien aus dem asiatischen Raum besser kennen, interpretieren und verstehen. Erste Lösungsansätze für mögliche kulturbedingte Konfliktsituationen werden aufgezeigt. Sie lernen die Lebensweise von Familien aus dem asiatischen Raum, insbesondere aus China kennen. Gemeinsam mit der Referentin, die seit mehr als 20 Jahren mehrfach im Jahr in China weilt, decken die Teilnehmer*innen Bereiche auf, in denen Alltagsrassismus stattfindet. Um diesem entgegen zu wirken, werden sie sensibilisiert für Handlungen und Äußerungen in Kita, Schule, Frühförderung, Therapie und im persönlichen Leben, die dazu beitragen, dass die Kinder mit asiatischen Wurzeln gar nicht erst das Gefühl entwickeln, anders zu sein. Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar? Kenntnisse über kulturtheoretische Konzepte und Definitionen Verständnis dafür, wie unterschiedliche Bildungssysteme Erwartungshaltungen prägen Verständnis für die Bedeutung der kulturellen Prägung im pädagogischen Alltag sensibler Umgang mit Konflikten, die aus kulturellen Unterschieden resultieren Erkennen von Alltagsrassismus und Kennenlernen alternativer Verhaltensweisen Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse : Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita   Referent*in: Dorothea SlevogtZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Kita und Schule sowie Interessierte aus anderen Bereichen

95,00 €
Autismus-Spektrum II: Diagnostik, Therapie und pädagogische Förderung im Überblick
Autismus-Spektrum-Störung II: Online: Mo. 15.06.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Verstehen, erkennen, weiterhelfen: stärken Sie Ihre Kompetenz in der Diagnostik bei Menschen im Autismus-Spektrum Eine frühzeitige und fundierte Diagnostik bei Verdacht auf Autismus ist der Schlüssel, um betroffene Kinder gezielt zu unterstützen und es in seinen Entwicklungsmöglichkeiten optimal zu fördern. Als pädagogische oder therapeutische Fachkraft sind Sie oft die erste Person, die die Vielfalt an Besonderheiten eines Kindes erkennt und die Eltern in ihrer Sorge versteht. Damit Sie die Eltern im diagnostischen Prozess gut begleiten können, ist es wichtig, dass Sie die verschiedenen Schritte einer Differenzialdiagnostik kennen und verstehen. Genau hier setzt dieses Seminar an. Sie erhalten einen praxisnahen Überblick über die Diagnostik und Differenzialdiagnostik bei ASS – verständlich, kompakt und auf Ihre Berufspraxis zugeschnitten. Im Mittelpunkt stehen die wichtigsten Diagnoseinstrumente und Verfahren, darunter auch der sogenannte „Goldstandard“ in der Autismusdiagnostik. Außerdem erfahren Sie, wie ASS von anderen Störungsbildern abgegrenzt werden kann und welche bewährten kind- und elternzentrierten Therapieansätze aktuell zur Verfügung stehen. Durch konkrete Fallbeispiele, interaktive Elemente und kollegialen Austausch wird das Wissen lebendig vermittelt. Nach dem Seminar können Sie Eltern kompetent über diagnostische Schritte informieren und geeignete therapeutische Maßnahmen empfehlen. Das ist ein Gewinn für Ihre Arbeit und für die Familien, die Sie begleiten. Das Seminar befähigt nicht zur Durchführung einer bestimmten Therapieform. Wir empfehlen zur Vorbereitung die Teilnahme am Seminar „Autismus-Spektrum I“, um eine solide inhaltliche Grundlage mitzubringen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? praxisnahes, übergeordnetes Wissen über das diagnostische Vorgehen bei Verdacht auf Autismus  Kennen der gängigen Verfahren zur Diagnostik und Differenzialdiagnostik Orientierung zu wirksamen Therapiekonzepten und evidenzbasierten Interventionen Inklusives Handeln in Kita, Schule, Therapie und Familie Kennen der Bedeutsamkeit des eigenen Verhaltens und Sprachangebots auf das Verhalten von autistischen Menschen Beispiele für wirksame Strukturierungsmaßnahmen Kompetenz zur fundierten Beratung von Eltern zu diagnostischen Schritten und geeigneten Therapiemöglichkeiten Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses: Autismus-Spektrum: Grundlagen Besuchen Sie auch: Autismus verstehen: Von den Anfängen bis zur Zukunft – Forschung, Praxis und Gesellschaft im Wandel Vortrag: Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum Vortrag: Praktische Autismuskunde – wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule? Referent*in: Prof. Dr. Anke Buschmann Zielgruppe: Fachpersonen aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen (Kindertagespflege, Krippe, Kita, Schule, Frühförderung, Frühe Hilfen, Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Logopädie, Ergotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Sozialpädiatrie) sowie weitere Interessierte

175,00 €
Trans*-Identität und kindliche Entwicklung
Trans*-Identität und kindliche Entwicklung: Online: Fr. 26.06.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Eine Person ist trans*-ident sofern sich das biologische Geschlecht in einem Ungleichgewicht zur Geschlechtsidentität befindet. Dabei ist es möglich, dass sich die Person entweder als binär (weiblich, männlich) oder non-binär (weder weiblich noch männlich, queer, agender) identifiziert. Den Gegenstand dieses Seminars bilden die Klärung der Definition von Trans*-Identität und die Erläuterung des diagnostischen Prozesses. Weiterhin werden der Entwicklungsprozess trans*-identer Kinder und Jugendlicher sowie Möglichkeiten der pädagogischen und therapeutischen Unterstützung exemplarisch vorgestellt. Geeignete Bilderbücher und Materialien zur Entwicklung der eigenen Identität werden präsentiert. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Einführung in das Thema Trans*-Identität Wissen zur Diagnostik bei Trans*-Identität Vorstellung des Entwicklungsprozesses trans*-identer Personen Pädagogische und therapeutische Fördermöglichkeiten Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses: Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Maximilian ChristmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie/Sprachtherapie, Psychologie/Psychotherapie, Kita/Tagespflege, Schule, Ergotherapie, Medizin und Physiotherapie

160,00 €
Auffälligkeiten in der motorischen Entwicklung
Motorische Entwicklung: Online: Mo. 29.06.2026, 09.00 - 16.00 Uhr • Di. 30.06.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Wann liegt eine motorische Auffälligkeit vor – und wann besteht Handlungsbedarf? Als pädagogische oder therapeutische Fachkraft sind Sie oft die erste Person, die Besonderheiten in der motorischen Entwicklung eines Kindes wahrnimmt.In diesem Seminar lernen Sie die altersgemäße motorische Entwicklung von Säuglingen und Kindern in den ersten sechs Lebensjahren kennen und sicher von Auffälligkeiten zu unterscheiden. In zwei Tagen vermitteln wir Ihnen konkrete Kenntnisse zur Körpermotorik, zur Hand- und Grafomotorik. Sie erfahren, wie Sie Abweichungen von der normalen Entwicklung zuverlässig und frühzeitig erkennen: von vorübergehenden leichten Teilleistungsstörungen bis hin zur motorischen Behinderung. Einfache, praxisnahe Beobachtungsmöglichkeiten werden vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Ausführlich erfahren Sie, wie Sie Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen fachkundig fördern und Schwierigkeiten in der motorischen Entwicklung präventiv entgegenwirken können. Zentrale Bereiche wie Händigkeit, Stifthaltung sowie die engen Zusammenhänge zwischen motorischer und geistiger Entwicklung werden thematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der ganzheitlichen Beobachtung der Entwicklung, um kognitive Auffälligkeiten und Besonderheiten des Verhaltens im pädagogischen oder therapeutischen Alltag frühzeitig erkennen und einordnen können. Was lernen Sie in dieser Fortbildung?  Altersgemäße und auffällige motorische Entwicklung von 0–6 Jahren sicher erkennen und einordnen Einfache, praxisnahe Beobachtungsmöglichkeiten zur frühzeitigen Erkennung von Entwicklungsauffälligkeiten Fachkundige Förderung von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen sowie präventive MaßnahmenZentrale Bereiche: Händigkeit, Stifthaltung und der Zusammenhang zwischen motorischer und geistiger Entwicklung Ganzheitliche Entwicklungsbeobachtung: kognitive Auffälligkeiten und Verhaltensbesonderheiten frühzeitig erkennen und einordnenDas Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich  Referent*in: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus der Krippe, Kiga und Tagespflege sowie Frühförderung, Ergotherapie und Heilpädagogik

290,00 €
ADHS im Kindergarten Verstehen und pädagogisch begleiten
ADHS im Kindergarten: Online: Mi. 08.07.2026, 09.30 - 13.30 Uhr (5 UE)
Unruhe, Impulsivität und Schwierigkeiten in der Aufmerksamkeit gehören zum pädagogischen Alltag im Kindergarten. Für Sie als Fachkraft stellt sich dabei immer wieder die Frage, wie Kinder mit ausgeprägten Selbstregulationsschwierigkeiten im Gruppenkontext angemessen unterstützt werden können, fachlich fundiert, alltagsnah und ohne vorschnelle Zuschreibungen.Diese Fortbildung nimmt das Thema ADHS gezielt aus pädagogischer Perspektive in den Blick. Im Mittelpunkt stehen das Verständnis typischer Verhaltensweisen im Kindergartenalter sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Alltag. Die frühe Kindheit bietet besondere Chancen, Kinder durch Struktur, Beziehung und gezielte pädagogische Maßnahmen wirksam zu unterstützen.Freuen Sie sich auf praxisnahes Fachwissen, konkrete Beispiele aus dem Kindergartenalltag und den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Gemeinsam erarbeiten wir, wie ein förderlicher Rahmen geschaffen werden kann, der sowohl die Bedürfnisse einzelner Kinder als auch die Anforderungen der Gruppe berücksichtigt.Was lernen Sie in der Fortbildung?Entwicklungspsychologische Grundlagen zu Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Selbstregulation im KindergartenalterTypische Erscheinungsformen von ADHS im pädagogischen AlltagStrukturierungs- und Unterstützungsmaßnahmen für Alltag, Übergänge und GruppensituationenFörderung von Selbstregulation und Aufmerksamkeit im Spiel und in RoutinenBeziehungsgestaltung und professionelle Haltung im Umgang mit herausforderndem VerhaltenReferentin: Lisa Marie Braun Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Kindergarten und Vorschule, Erzieherinnen und Erzieher, Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sowie weitere Fachpersonen der Frühpädagogik

95,00 €
Selbstregulation durch emotionale Entwicklung fördern - Impulse für die pädagogische Praxis in der Kita
Selbstregulation durch emotionale Entwicklung fördern: Präsenz: Mi. 22.07.2026, 09.30 – 16.00 Uhr (7 UE)
Emotionale Entwicklung begleiten – Kinder stärken im Umgang mit Gefühlen! Von Geburt an unterstützen Eltern und andere Bezugspersonen Kinder in ihrer emotionalen Entwicklung, indem sie kindliche Gefühle wahrnehmen, aufgreifen und benennen. Pädagogische Fachkräfte begleiten im Alltag die emotionale Entwicklung der Kinder als verlässliche Bezugspersonen. Wie Sie Kinder darin unterstützen können, über ihre Gefühle zu sprechen und die eigenen Emotionen zu verstehen, ist Thema der Fortbildung. In der Interaktion mit dem Kind wird die Fachkraft als Emotions- und Sprachcoach zum Lernmodell. Strategien, die emotionale Selbstregulation des Kindes zu begleiten, werden vermittelt. Hierbei ist das Zusammenspiel von Emotionswortschatz, Emotionswissen und mimisch-gestischen Emotionsausdruck von Bedeutung. Die Fortbildung bietet zudem einen Überblick über die emotionale Entwicklung des Kindes und beleuchtet die Bedeutung der Emotionen als Motor für das Lernen in allen Entwicklungsbereichen. Materialien wie Bildkarten, Bilderbücher und Spiele werden vorgestellt. Folgende Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung Grundlagenwissen zur emotionalen Entwicklung Überblick zum Ablauf der emotionalen Entwicklung Methoden und Materialien zum Aufbau eines Emotionswortschatzes Strategien zur Unterstützung der emotionalen Selbstregulation Einsatz von Spielen und Materialien zum Aufbau von Emotionswissen Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Carmen Huck Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Sprachexpert*innen aus Krippe, Kindergarten und Tagespflege sowie Fachkräfte aus den Bereichen Heil- und Sozialpädagogik, Frühförderung

160,00 €
Basismodul „Inklusion in Krippe und Kita: Grundlagen, Anforderungen und Praxistransfer“
Inklusion: Grundlagen, Anforderungen und Praxistransfer in die Kita: Online: Mo. 07.09.2026, 09.00 - 16.00 Uhr • Di. 08.09.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Dieses zweitägige Seminar bildet den Auftakt der zertifizierten Weiterbildung zur Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich. Im Mittelpunkt steht der Weg von der Integration hin zur Inklusion – orientiert an der UN-Behindertenrechtskonvention sowie an den gesetzlichen Grundlagen zur Inklusion in deutschen Kindertageseinrichtungen. Gemeinsam mit erfahrenen Referentinnen setzen sich die Teilnehmerinnen mit dem Inklusionsverständnis der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) auseinander und reflektieren dessen Bedeutung für die pädagogische Praxis. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Einführung in den Index für Inklusion, der den nachhaltigen Transfer in die Arbeit des gesamten Kita-Teams unterstützt. Die Teilnehmer*innen erhalten praxisnahe Evaluationsmaterialien, mit denen sie den aktuellen Stand der Inklusion in ihrer Einrichtung analysieren und gemeinsam mit ihrem Team Entwicklungsziele erarbeiten können. Darüber hinaus wird diskutiert, wie Inklusion im Kita-Alltag konkret gelingen kann, welche Rahmenbedingungen die Umsetzung fördern, und welche Herausforderungen in der Praxis auftreten können. Abschließend lernen die Teilnehmer*innen zentrale inklusionspädagogische Ansätze kennen, darunter: Heterogenität Anti-Bias-Ansatz Vorurteilsbewusste Pädagogik Dabei reflektieren sie ihr eigenes Rollenverständnis sowie persönliche Normen und Werte im Kontext inklusiver Bildungsarbeit. Das Seminar richtet sich sowohl an pädagogische Fachkräfte als auch an Leitungskräfte, die ihre Einrichtung aktiv auf dem Weg zur inklusiven Kita begleiten möchten. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Die Teilnehmer*innen erwerben: Grundlagenwissen zu Inklusion: Definitionen, Abgrenzungen und rechtliche Rahmenbedingungen Basiswissen zu unterschiedlichen Behinderungsformen sowie sozialen und psycho-emotionalen Störungen die Fähigkeit, die Situation der eigenen Kita zu analysieren – z. B. pädagogische Haltung, Teamprozesse, Erfahrungen und Elternarbeit Sicherheit im reflektierten Umgang mit Chancen und Herausforderungen inklusiver Praxis Kompetenzen zur strukturierten Gestaltung von Aufnahmeprozessen anhand gezielter Fragen und Materialien Kenntnisse über rechtliche, finanzielle und organisatorische Voraussetzungen von Inklusionshilfen Ansätze zur Zusammenarbeit mit weiteren Berufsgruppen und Institutionen Literatur Groschwald, A. & Rosenkötter, H. (2021): Inklusion in Krippe und Kita. Ein Leitfaden für die Praxis. Herder Verlag. Zertifikatskurs Mehr Informationen zum Zertifikatskurs:  Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich ReferentDr. Henning RosenkötterAnne Groschwald

290,00 €
Mehrsprachigkeit verstehen und Vielfalt stärken
Mehrsprachigkeit verstehen - Vielfalt stärken: Online: Mi. 09.09.2026 09:00 - 15:30 • Mi. 21.10.2026 09:00 - 15:30 (14UE)
So begleiten Sie Kinder und Familien kompetent durch den mehrsprachigen Spracherwerb Kinder, die mit mehreren Sprachen aufwachsen, bereichern den pädagogischen Alltag – und stellen gleichzeitig besondere Anforderungen an die sprachliche Bildung und Elternberatung. Damit Sie diesen Herausforderungen sicher begegnen können, vermittelt Ihnen dieses Seminar fundiertes Wissen über den mehrsprachigen Spracherwerb und seine Bedeutung für Ihre tägliche Arbeit. Sie erhalten Einblick in verschiedene Formen des mehrsprachigen Aufwachsens und lernen, worauf es ankommt, damit Kinder sowohl ihre Erstsprache als auch Deutsch gut entwickeln können. Gemeinsam besprechen wir verbreitete Mythen rund um Mehrsprachigkeit auf den Grund und betrachten, was wissenschaftlich fundiert wirklich gilt. Wir erarbeiten zusammen, wie eine dynamische und lebensweltorientierte sprachliche Bildung in der Kindertageseinrichtung gestaltet werden kann. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der erfolgreichen Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien. Viele Eltern fühlen sich unsicher im Umgang mit den verschiedenen Sprachen im Alltag. In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie kompetent beraten, Orientierung geben und Vertrauen stärken können. Ein praxiserprobter Leitfaden unterstützt Sie dabei, Gespräche mit Eltern strukturiert und sicher zu führen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? vertieftes Wissen über den Verlauf und die Besonderheiten des mehrsprachigen Spracherwerbs Strategien für eine konstruktive Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien Sicherheit in der professionellen Beratung von Eltern Impulse zur Gestaltung einer dynamischen und lebensweltorientierten sprachlichen Bildung Dieses Seminar ist Teil der Zertifikatskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Carmen Huck Zielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege, sowie angrenzenden Bereichen

290,00 €
Autismus-Spektrum III: Asperger-Syndrom
Autismus-Spektrum-Störungen III: Online: Mo. 14.09.2026, 09.30 - 15.00 Uhr (6 UE)
Stärken erkennen, Verständnis fördern, Perspektiven erweitern: Begleiten Sie Kinder mit Asperger-Syndrom einfühlsam und inklusiv. Obwohl das Asperger-Syndrom im aktuellen Klassifikationssystem (ICD-11) nicht mehr als eigenständige Diagnose geführt wird, bleibt es im fachlichen Diskurs und im Alltag vieler Menschen präsent. Denn die damit verbundenen Besonderheiten – etwa in der sozialen Interaktion, im Kommunikationsverhalten oder im Umgang mit Reizen bei guter bis sehr guter intellektueller Leistungsfähigkeit – prägen die Erlebniswelt dieser Menschen und ihrer Mitmenschen auf besondere Weise. In diesem Seminar tauchen Sie tief in das Erleben von Menschen mit Asperger-Syndrom ein. Sie lernen typische Verhaltensweisen kennen, reflektieren Denk- und Wahrnehmungsmuster und entdecken die Stärken der Menschen mit ASS. Durch authentische Fallbeispiele und praxisnahe Impulse zu Maßnahmen im Alltag wie Strukturierung und Ruheinseln erhalten Sie wertvolles Wissen, das Sie direkt in Ihrem pädagogischen, therapeutischen und familiären Alltag anwenden können. Gemeinsam entwickeln wir Wege, wie Sie betroffene Kinder und Erwachsene besser verstehen, individuell begleiten und ihre Entwicklung aktiv unterstützen können. Denn ein achtsames, informiertes Umfeld kann sehr viel bewirken, damit sich eine Person mit ASS in der Gemeinschaft wohl fühlt und sein Entwicklungspotenzial entfalten. Nutzen Sie dieses Seminar, um Ihre Fachkompetenz zu stärken, neue Perspektiven zu gewinnen und mit mehr Sicherheit und Empathie Menschen mit Asperger-Syndrom zu begegnen. Als inhaltliche Vorbereitung empfehlen wir die Seminare Autismus-Spektrum I und . Die Teilnahme ist jedoch keine Voraussetzung. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? vertieftes Wissen über das Asperger-Syndrom im Kontext des Autismus-Spektrums Einsicht in die Denk- und Wahrnehmungswelt von Menschen mit Asperger-Syndrom Handlungskompetenz für die individuelle Begleitung in pädagogischen und therapeutischen Settings sowie im familiären Rahmen Kennen von leicht umsetzbaren Schritten, um den Alltag für einen Menschen mit ASS zu erleichtern und ihm Teilhabe in der Kita, Schule, Familie zu ermöglichen Strategien für eine gelingende und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses: Autismus-Spektrum: Grundlagen Besuchen Sie auch: Autismus verstehen: Von den Anfängen bis zur Zukunft – Forschung, Praxis und Gesellschaft im Wandel Vortrag: Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum Vortrag: Praktische Autismuskunde – wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule? Referent*in: Prof. Dr. Anke Buschmann Zielgruppe: Fachpersonen aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen (Kindertagespflege, Krippe, Kita, Schule, Frühförderung, Frühe Hilfen, Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Logopädie, Ergotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Sozialpädiatrie) sowie weitere Interessierte

175,00 €
Vom Wickeln zum Toilettengang: Die Lebensaktivität Ausscheiden in der Kita achtsam und responsiv begleiten
Vom Wickeln zum Toilettengang: Online: Do. 24.09.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Die Begleitung von jungen Kindern im Übergang vom Wickeln zum eigenständigen Toilettengang stellt eine anspruchsvolle Aufgabe dar. Der Blick auf die hier anstehenden Entwicklungsschritte des Kindes hat sich dabei in den letzten Jahren deutlich verändert: So vermitteln die gebräuchlichen Begriffe ‚Sauberkeitserziehung' oder ‚trocken und sauber werden' oft eine Einteilung von Kindern in ‚sauber' und ‚nicht sauber' – eine Perspektive, die der individuellen Entwicklung nicht gerecht wird. Forschungserkenntnisse zeigen, dass Kinder in diesem Entwicklungsprozess durch ein beziehungsorientiertes, responsives Antwortverhalten optimal unterstützt werden können.Die Fortbildung vermittelt ein fundiertes Wissen und praxisnahe Strategien zur achtsamen und responsiven Begleitung von jungen Kindern in ihrer Entwicklung zur Ausscheidungsautonomie. Die Teilnehmer*innen erwerben dabei ein tieferes Verständnis für die körperlichen, emotionalen und sozialen Aspekte dieses Entwicklungsprozesses. Wir nehmen auch die verbale und nonverbale Begleitung der Kinder in den Blick. Eine achtsame Begleitung stärkt die Selbstregulation und das Selbstbewusstsein der Kinder.In der Zusammenarbeit mit Eltern zeigen sich häufig unterschiedliche Vorstellungen bei der Begleitung des Kindes. Es gilt, elterliche Wünsche zu respektieren und gleichzeitig ein Vorgehen zu wählen, das das Wohl des Kindes berücksichtigt. Nicht jeder Ansatz (zum Beispiel die Windelfrei-Methode) ist in einer Einrichtung umsetzbar. Im geteilten Betreuungsfeld von Familie und Kita ist eine gut aufeinander abgestimmte achtsame Zusammenarbeit wichtig. Fachkräfte stehen hier vor der Aufgabe, elterliche Wünsche wertschätzend einzubeziehen, zugleich aber auch die strukturellen und pädagogischen Rahmenbedingungen der Einrichtung zu berücksichtigen. Entwicklungspsychologische Grundlagen, neue Erkenntnisse aus der kulturvergleichenden Forschung sowie praktische Methoden für den pädagogischen Alltag stehen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer*innen erfahren, wie sie Kinder im Übergang zur Ausscheidungsautonomie einfühlsam begleiten, indem sie die Entwicklung der Blasen- und Darmkontrolle berücksichtigen sowie zentrale kindliche Signale nutzen. Zudem lernen sie, Mikrotransitionen rund um den Toilettengang zu gestalten und Herausforderungen wie Konfliktnässen oder Zuwendungsverlustängsten von Kindern einfühlsam zu begegnen. Gleichzeitig stärken sie ihre Kompetenz in der Zusammenarbeit mit Eltern und im souveränen Umgang mit oft tabuisierten Ekelemotionen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Grundwissen über die Entwicklung der Blasen- und DarmkontrolleSicheres Erkennen zentraler kindlicher Signale, die auf ihre Bereitschaft zur Ausscheidungsautonomie hinweisenSchaffen einer unterstützenden Umgebung die Sicherheit vermittelt und Zuwendungsverlustängste reduziertBegleitung der Mikrotransitionen (z. B. vom Spielen zum Toilettengang) durch den Einsatz von Übergangsobjekten und -liedernEntwicklung eines kindgerechten „Drehbuch-Skripts" für den Toilettengang, das Orientierung und Sicherheit auch bei der Bewältigung der Reinigungsfunktionen gibtGeschlechtsspezifische Unterschiede bei der Begleitung von Kindern zur AusscheidungsautonomieKompetenter Umgang mit typischen Herausforderungen, wie Ängsten vor der Toilette oder KonfliktnässenZusammenarbeit mit Eltern und interdisziplinären FachkräftenReflexion eigener Haltungen zu Sauberkeit, Körperlichkeit und Ekel, um ein professionelles Antwortverhalten sicherzustellenSouveräner Umgang mit tabubehafteten Themen wie Ekel - Entwicklung von Strategien zum Ekelmanagement Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurses Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Referentin: Prof. Dr. Dorothee GutknechtZielgruppe: Alle Berufsgruppen, die mit Säuglingen und Kleinkindern arbeiten, insbesondere in Krippe, Kita und Tagespflege Frau Gutknecht bietet am ZEL weitere Seminare zu den Lebensaktivitäten Schlafen und Essen sowie zu Beißverhalten an: Schlafen und Ruhen in der Kita achtsam und responsiv begleitenBeißverhalten von Kindern in der Kita - Achtsame und responsive HandlungsmöglichkeitenBildungsort Mahlzeit: Dramen und Herausforderungen beim Essen lernen!

175,00 €
Umgang, Förderung und Unterstützung von sozial benachteiligten Kindern
Umgang, Förderung und Unterstützung: Online: Fr. 25.09.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE)
Jedes fünfte Kind wächst in Deutschland unter Armutsbedingungen auf. Häufig ist damit die subjektive Wahrnehmung sozialer Benachteiligung verbunden, die langfristige Folgen für das gesamte Leben mit sich bringt. Armut unter Kindern wird immer mehr zu einer zentralen Herausforderung für pädagogische Fachkräfte. Der Krippe/Kindertagesstätte kommt eine entscheidende Bedeutung in der Wahrnehmung und Bearbeitung von Armutslagen zu. Diese kann aber nur gelingen, wenn pädagogische Fachkräfte um den eigenen Auftrag, Chancen, Zugänge und Grenzen wissen und in professionelles Handeln überführen können. In diesem Seminar werden Fachkräfte angeleitet, Armut bei Kindern bzw. Familien zu erkennen und dieser professionell zu begegnen. Durch einen ressourcenorientierten Blick auf Armut erfahren sie, wie sie betroffene Familien präventiv ansprechen und wirksam unterstützen können. Neben dem fachlichen Wissen steht die eigene Haltung im Mittelpunkt. Gemeinsam reflektieren die Teilnehmer*innen ihren eigenen Blick auf Armut und ihre Erwartungshaltung. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?     Wissen über die Grundlagen armutssensibler Pädagogik     Überblick über theoretische Aspekte des Armutsbegriffs und seiner Abgrenzungen     Reflexion der eigenen Haltung und Erwartung     Identifizieren von Armut betroffener Kinder und Familien     Professioneller Umgang mit Armutssituationen im pädagogischen Alltag     Strategien zu präventiver und akuter Unterstützung Teil des Zertifizierungskurses Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich.Referent*in: Prof. Dr. Jörg FischerZielgruppe: Leitungskräfte und Fachpersonen aus Krippe, Kita, Heil-, Sozialpädagogik, Psychologie, Sozialarbeit

175,00 €
Beißverhalten von Kindern in der Kita - Achtsame und responsive Handlungsmöglichkeiten
Beißen in der Krippe: Online: Fr. 25.09.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Entwicklungspsychologisch betrachtet ist es nicht ungewöhnlich, wenn kleine Kinder andere Kinder in der Gruppe beißen. Wenn es zu Verletzungen gekommen ist, oder das Verhalten häufiger auftritt, wird es allerdings schnell zu einem schwerwiegenden Problem für alle Beteiligten in Krippe oder Kita. Eltern verlangen den Ausschluss des „Beißers“ oder der „Beißerin“ oder nehmen ihr Kind, wenn es gebissen wurde, gleich ganz aus der Einrichtung. Pädagogische Fachkräfte fragen sich in solchen Situationen, wie sie mit dem Verhalten angemessen umgehen sollen, denn: Selbst wenn das beißende Kind regelrecht „beschattet“ wird, kann es zu „Attacken aus heiterem Himmel“ kommen. Das Verhalten kann sich sogar auf die Gruppe ausweiten, und es gibt plötzlich mehrere Kinder, die beißen. Im Seminar werden auf Basis aktueller Forschungsergebnisse abgestimmte – responsive – Strategien im Umgang mit Beißen vorgestellt, die alle Beteiligten in den Blick nehmen: Kinder, Eltern, Fachkräfte, Leitung und Träger. Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse :Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichReferent*in: Prof. Dr. Dorothee GutknechtZielgruppe: Alle Berufsgruppen, die mit Säuglingen und Kleinkindern arbeiten, insbesondere in Krippe, Kita und Tagespflege

175,00 €
Late Talker
Late Talker: Online: Di. 06.10.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Als „Late Talker“ bezeichnet man Kinder, die deutlich später anfangen zu sprechen als andere, obwohl sie ansonsten altersgerecht erscheinen. Genau diese Kinder wecken seit einigen Jahren unser besonderes Interesse. Es stellt sich bei jedem Kind erneut die Frage: Sollen wir abwarten oder nicht? Ziel des Seminars ist es, Ihnen einen wissenschaftlich fundierten und praxisnahen Überblick über das Erscheinungsbild der „Late Talker“ zu geben. Möglichkeiten zur Früherkennung und -förderung dieser Kinder werden dargestellt. Fallbeispiele aus der täglichen Praxis des ZEL werden zur Illustration eingesetzt. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Kenntnisse über die Ursachen von Verzögerungen in der Sprachentwicklung Wissen über die weitere Entwicklung und Prognose von Late Talker Kenntnisse über Möglichkeiten der Früherkennung und Anlaufstellen für Diagnostik Kenntnis über wirksame Förderansätze Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Tagespflege, Kita und Frühförderung sowie Ärzt*innen

175,00 €
„Entwicklung rund um den Mund“ - Bedeutung und Förderung der Mundmotorik
Mundmotorik: Online: Mi. 07.10.2026, 14.30 - 18.30 Uhr (5 UE)
Das gesunde Zusammenwirken von Mundmotorik, Nasenatmung und Gehör spielt vom ersten Lebenstag an eine wichtige Rolle für die sprachliche und körperliche Entwicklung. Saug- und Lutschgewohnheiten sowie ständig wiederkehrende Erkältungen wirken hier ungünstig ein, wenn nicht achtsam gegengesteuert wird. In diesem Seminar lernen Fachkräfte die  Bedeutung von Mund, Nase und Ohr für die (früh-) kindliche Entwicklung kennen,  vertiefen ihr Wissen, um Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen zu können und erarbeiten gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für die Förderung und Elternarbeit. Es wird thematisiert, wie Fachkräfte in der Kita sowohl die Eltern als auch die Kinder verständnisvoll unterstützen können, um ungünstiges Verhalten abzubauen (z. B. Schnullerentwöhnung) und eine gesunde Entwicklung rund um den Mund zu fördern. Die Entstehung einer schwachen Mundmuskulatur (fachsprachlich „Myofunktionelle Störungen“) beginnt im Säuglings- und Kleinkindalter. In dieser Zeit kann durch einfache Maßnahmen entgegengewirkt werden, wenn die Bezugspersonen über die Zusammenhänge der Mundfunktionen Bescheid wissen und eine Fehlentwicklung früh erkennen.  Neben einer genetischen Veranlagung ist die Mundmuskulatur nämlich von äußeren Einflussfaktoren wie z. B. Ernährungsweise oder Schnullergebrauch abhängig.  Unbehandelt verursacht eine schwach ausgeprägte Mundmuskulatur Zahn- und Kieferfehlstellungen sowie Sprechstörungen. Ein stets offener Mund führt zu häufigen Infekten, welche die Sprachentwicklung ungünstig beeinflussen können. Denn häufig ist die Belüftung des Mittelohres beeinträchtigt, was zu Schallleitungsstörungen führt, so dass die Kinder phasenweise schlechter hören. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Grundlagenwissen zu Aufbau, Funktion und Zusammenarbeit von Mund, Nase und OhrErkennen der Schlüsselfunktion von Mundschluss und NasenatmungEinordnen der kurz- mittel- und langfristigen Auswirkungen von mangelndem Mundschluss und Mundatmung Wertschätzende Beratung zu Nutzen und Schaden des Schnullergebrauchs und Begleitung bei der EntwöhnungEinschätzen, welche alltäglichen Tätigkeiten und Kita-Spiele förderlich oder ungünstig für die Entwicklung von Mundschluss und Nasenatmung sind Referent*in: Stefanie ZilligZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Tagespflege und Kita sowie Ärzt*innen

95,00 €
Hochbegabung im Kindesalter
Hochbegabung im Kindesalter: Online: Fr. 09.10.2026, 09.00 - 17.00 Uhr (9 UE)
Das Seminar gibt einen Überblick über das Thema Hochbegabung im Kindergarten- und Grundschulalter. Aktuelle Erkenntnisse zu Definition, Diagnose und Intervention werden praxisnah vorgestellt. Hierbei wird besonders auf die frühzeitige Identifikation hochbegabter Kinder und entsprechende Fördermöglichkeiten eingegangen. Anhand verschiedener Fallbeispiele werden Beratungsoptionen vorgestellt. Im Seminar erhalten Sie auf folgende Fragen Antwort: Was ist Hochbegabung und wie kann Hochbegabung erkannt und getestet werden? Entwickeln sich hochbegabte Kinder anders? Wie können Kinder mit Hochbegabung in Kindergarten und Schule gefördert werden? Wie kann Verhaltens- und Schulproblemen vorgebeugt werden? Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Grundwissen zu Hochbegabung und theoretischen Modellen Überblick über wichtige Aspekte, die bei der Diagnostik zu beachten sind Kenntnis über Intelligenztests Möglichkeiten der Förderung von hochbegabten Kindern (v. a. Enrichment und Akzeleration) Umgang mit Underachievern   Referent*in: Dr. Thomas DreisörnerZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Lern-, Ergo- und Sprachtherapie, Psychologie, Kinder- und Jugendlichenpychotherapie, Psychiatrie, Früh-, Heil- und Sonderpädagogik sowie Interessierte aus Kindergarten und Grundschule

175,00 €
Kinder stärken, Krisen bewältigen – Resilienzförderung in der Kita
Vortrag: Kinder stärken, Krisen bewältigen – Resilienzförderung in der Kita: Online: Mo., 12.10.2026 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Resilienz beschreibt die Fähigkeit, mit belastenden Lebenssituationen konstruktiv umzugehen, Krisen zu bewältigen und gestärkt aus schwierigen Erfahrungen hervorzugehen. Besonders Kinder sind in herausfordernden Zeiten häufig starken Belastungen ausgesetzt. Während manche Kinder unter schwierigen Lebensbedingungen leiden, gelingt es anderen erstaunlich gut, diese zu bewältigen und daran zu wachsen. Der Vortrag vermittelt grundlegendes Wissen darüber, welche Faktoren die psychische Widerstandskraft von Kindern beeinflussen und wie resilienzfördernde Prozesse von pädagogischen Fachkräften unterstützt werden können. Gleichzeitig richtet sich der Blick auch auf die eigenen Ressourcen der Fachkräfte und die Bedeutung von Selbstfürsorge im pädagogischen Alltag. Referentin:  Laura RösslerZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung

55,00 €
Sprachbeobachtung in Krippe und Kindergarten: Grundlagenseminar
Sprachbeobachtung Grundlagen: Präsenz: Mo. 19.10.2026, 09.00 - 16.00 Uhr • Di. 20.10.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
In diesem Seminar erwerben Sie zentrale theoretische Grundlagen und erste praktische Kompetenzen zur systematischen Beobachtung, Dokumentation und Beurteilung der sprachlichen Entwicklungsprozesse bei Kindern im Alter von null bis sechs Jahren. Die Teilnehmer*innen erhalten einen Überblick über methodische Herangehensweisen sowie über verschiedene Beobachtungsverfahren (u. a. sismik, seldak, liseb, BaSik) mit dem Ziel, die kindliche Sprachentwicklung kompetent zu begleiten. Im Seminar erarbeiten die Teilnehmer*innen Basiswissen zur Beobachtung und zu typischen Beobachtungsfehlern, die die Wahrnehmung und Einschätzung sprachlicher Fähigkeiten beeinflussen. Kriterien für die Qualität einer Beobachtung werden erarbeitet und unterschiedliche Herangehensweisen vorgestellt: Dokumentation der Spontansprache, Einsatz strukturierter Beobachtungsverfahren und Screenings, Abgrenzung gegenüber Testverfahren mit dem Ziel einer Diagnostik. Es werden praktische Übungen zur Beobachtung der Spontansprache durchgeführt. Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar? Grundlagen zur Beobachtung und Dokumentation von (Spontan-)Sprache Überblickswissen über Methoden und Verfahren der Sprachbeobachtung entscheiden können, welches Verfahren für die eigene Praxis geeignet ist Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Brigitte DegitzZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Kindergarten und Tagespflege, Fachberatungen und Sprachexpert*innen

290,00 €
Frühgeborene Kinder
Frühgeborene Kinder: Online: Mi. 21.10.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Fast jedes zehnte Kind kommt als Frühgeborenes zur Welt, jedes hundertste sogar als Extrem-Frühgeborenes mit einem Geburtsgewicht unter 1000 Gramm. Dank der modernen Medizin haben Frühgeborene heute immer bessere Überlebens- und Entwicklungschancen. Das Risiko für spätere Besonderheiten oder sogar Störungen in der Entwicklung ist bei diesen Kindern aber deutlich erhöht. Insbesondere die Aufmerksamkeit und die Selbstregulation sind kritische Entwicklungsbereiche, die bei Frühgeborenen von Anfang an gut beobachtet werden sollten. Das Seminar gibt einen umfassenden Überblick aus medizinischer und psychologischer Sicht: Hintergrundwissen zu Ursachen, Akutbehandlung und Komplikationen Belastung für Eltern und Geschwisterkinder Besonderheiten in der Entwicklung (Motorik, Kognition, Verhalten) Entwicklungsrisiken erkennen häufig übersehene Risiken von „spät“ frühgeborenen Kindern (32.-36. Woche) Möglichkeiten der Entwicklungsförderung (Schwerpunkt Selbstregulation und Aufmerksamkeit) Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*innen: Dr. Cornelia BußmannZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Tagespflege, Kindergarten und Schule, Hebammen sowie Fachkräfte aus der Frühförderung, Heilpädagogik, Ergotherapie, Sozialpädagogik und Psychologie

175,00 €
ADHS-Fortbildung: Diagnostik und Intervention bei Kindern und Jugendlichen
ADHS: Online: Fr. 23.10.2026, 09.00 - 17.00 Uhr (9 UE)
ADHS ist eine der häufigsten psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter. In Ihrer täglichen Arbeit begegnen Sie immer wieder Kindern und Jugendlichen, die durch Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität oder Impulsivität auffallen. Diese Verhaltensweisen führen oft zu Fragen wie: Wann handelt es sich um normale Entwicklungsphasen und wann um ADHS? Was muss bei einer fundierten Diagnostik beachtet werden? Welche Interventionen sind in welchem Alter am wirksamsten? Wann ist der Einsatz von Medikation sinnvoll? In diesem Seminar lernen Sie die aktuellen diagnostischen Kriterien kennen und erfahren, wie sich die Symptomatik vom Kindergarten bis ins Jugendalter verändert. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden Ihnen wirksame Interventionsmöglichkeiten für verschiedene Altersgruppen vorgestellt. Eine eigene Einheit widmet sich der altersangepassten Medikation bei ADHS. Videos, Kleingruppenarbeiten und Diskussionen ermöglichen Ihnen einen lebendigen Austausch mit anderen Fachkräften. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Fundiertes Grundwissen zu Störungsbild und Verlauf von der frühen Kindheit bis ins Jugendalter Sicherheit in der altersgerechten Diagnostik und differenzialdiagnostischen Abgrenzung Überblick über wirksame, entwicklungsangepasste Behandlungsansätze (v. a. verhaltenstherapeutisch) Verständnis für altersspezifische Herausforderungen in Kindergarten, Schule und Adoleszenz Kenntnisse über die Veränderung der ADHS-Symptomatik im Entwicklungsverlauf Handlungssicherheit bei Entscheidungen zum Medikamenteneinsatz in verschiedenen Altersgruppen Strategien für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Familien, Schulen und anderen Institutionen Wissen über die Bedeutung von ADHS im Erwachsenenalter und langfristige Perspektiven Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Dr. Thomas Dreisörner Zielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Lern-, Ergo- und Sprachtherapie, Psychologie, Psychiatrie, (Früh-, Heil-, Sonder-) Pädagogik, Ärzt*innen sowie Interessierte aus den Bereichen Kindergarten und Grundschule

175,00 €
Kinder mit Sprachverständnisstörungen erkennen und unterstützen
Kinder mit Sprachverständnisstörungen erkennen und unterstützen: Online: Mo. 26.10.2026 - 09:30 - 16:00 Uhr (7UE)
Wenn ein Kind nicht richtig spricht, wird dies meistens rasch bemerkt. Aber wenn ein Kind Sprache nicht richtig versteht, bleibt dies oft unbemerkt. Nicht selten wird ein „falsches“ Verhalten als böswillig oder provozierend interpretiert. Oder es wird vermutet, dass das Kind nicht richtig zuhört, beispielsweise im Morgenkreis oder beim Buchanschauen. Es gibt jedoch Kinder, die können genauso gut denken und hören wie andere Kinder, aber sie verstehen Sprache nicht altersentsprechend. Dies ist häufig im Rahmen einer Sprachentwicklungsstörung der Fall und wird als Sprachverständnisstörung bezeichnet.In diesem Seminar wird folgenden Fragen nachgegangen: Woran erkenne ich, dass ein Kind Schwierigkeiten hat, Sprache zu verstehen? Welche Folgen hat eine Sprachverständnisstörung für die weitere Entwicklung des Kindes? Wie können betroffene Kinder effektiv unterstützt werden?Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Ursachen und Erscheinungsbild von SprachverständnisstörungenErkennen betroffener Kinder im pädagogischen AlltagAuswirkungen einer Sprachverständnisstörung auf andere EntwicklungsbereichePraktische Maßnahmen und Ansätze zur gezielten Förderung des Sprachverständnisses im Einzelkontakt und in der GruppeReflexion und Analyse des eigenen pädagogischen HandelnsReferent: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Heilpädagogik, Frühförderung, Tagespflege und Kindergarten

175,00 €
Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen im Vorschul- und Schulalter erkennen und unterstützen
Kinder mit Sprachentwicklungsstörung im Vorschul- und Schulalter: Online: Di. 27.10.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Fünf bis acht Prozent der Kinder weisen Auffälligkeiten in ihrer Sprachentwicklung bei ansonsten altersentsprechender Allgemeinentwicklung auf. Diese sog. Sprachentwicklungsstörungen (SES) bestehen mitunter bis ins Vorschul- bzw. Grundschulalter. In dieser Fortbildung wird das Erscheinungsbild einer SES ausführlich vorgestellt und deren verschiedenen Facetten (Auffälligkeiten im Wortschatz, in der Grammatik, in der Aussprache, im Sprachverstehen) anhand von Fallbeispielen ein- und mehrsprachig aufwachsender Kinder näher beleuchtet. Das Zusammenspiel verschiedener ursächlicher Faktoren wird betrachtet und die Auswirkungen auf schulisches Lernen erläutert. Sie lernen effektive Unterstützungsmöglichkeiten kennen, die in der Kita und in der Schule genutzt und auch Eltern empfohlen werden können. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Überblick über die Erscheinungsform einer Sprachentwicklungsstörung Verständnis für die sprachlichen und emotionalen Probleme betroffener Kinder Sicherheit in der Unterstützung der Kinder im Kita- und Schulalltag Fach- und Handlungswissen zur Beratung von Eltern, um ihnen Handlungsempfehlungen geben zu können Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse:  Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierten Spracherwerb und Sprachbildung in der Kita Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent: Falko DittmannFachpersonen, die mit Kindern im Schulalter arbeiten (u. a. Lehrkräfte aus Grund- und weiterführenden Schulen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Psychologie, Kindergarten, Sonderpädagogik, Heilpädagogik) Veranstaltungsort: Online via Zoom

175,00 €