Armut von Familien als pädagogische Herausforderung
55,00 €
Vortrag: Armut als pädagogische Herausforderung:
Online: Do., 03.12.2026 - 16:30 - 18:00 Uhr (2 UE)
Eltern und Kinder feinfühlig und professionell in der Kita begleiten Kinderarmut hat immer auch eine Familienkomponente, welche in das Erleben von und das Umgehen mit Armut hineinspielt. Im Gegensatz zu öffentlichen Stereotypen leisten die Eltern in armutsbelasteten Familien in aller Regel sehr gute Arbeit und kommen ihrer Verantwortung nach.Im Vortrag soll aufgezeigt werden, wie man Eltern dabei wahrnehmen und sie unterstützen kann und vor allem, wie sich mit der Ressource Familie in der Bewältigung von Armut fachlich geeignet umgehen lässt. Referent: Prof. Dr. Jörg Fischer Zielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & FrühförderungHerr Fischer bietet am ZEL auch ein vertiefendes Seminar zum Thema armutsbetroffene Familien an:Umgang, Förderung und Unterstützung von sozial benachteiligten Kindern
Entwicklungspsychologische Grundlagen 0-6 Jahre: Einblicke in die Entwicklung von Spiel, Denken und Verstehen
265,00 €
Entwicklungspsychologische Grundlagen:
Online: Do. 03.12.2026, 09.30 - 15.00 Uhr • Fr. 04.12.2026, 09.30 - 13.00 Uhr (10 UE)
Die kindliche Entwicklung ist faszinierend, und unser Wissen darüber ist inzwischen sehr fundiert. Interessante Fragen sind u. a.: Welchen Einfluss haben Anlage und Umwelt auf die Entwicklung eines Kindes? Welche Rolle spielt das Kind selbst? Wirkt der soziokulturelle Kontext auf die Entwicklung eines Kindes? Warum sind Kinder so verschieden? Welche Risiken gibt es? Im Seminar erhalten Sie einen Überblick über einschlägige Entwicklungstheorien, moderne Forschungsmethoden und neueste Erkenntnisse zur Entwicklung von 0 bis 6 Jahren.
Zentrale Funktionsbereiche wie Kognition, Emotion, Selbstkonzept und Moral sowie Fragen der Eltern-Kind-Interaktion und Bindung, der Anlage-Umwelt-Problematik sowie Entwicklungsabweichungen im Kindesalter werden praxisnah miteinander besprochen.Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Besseres Verständnis der normalen Entwicklungsschritte und -phasen von KindernWissen über zentrale EntwicklungsaufgabenFrühes Erkennen von EntwicklungsverzögerungenKenntnisse über den Einfluss der Entwicklungspsychologie auf den Umgang mit Kindern und ihre ErziehungBerücksichtigung entwicklungspsychologischer Kenntnisse für die Förderplanung
Das Seminar ist Teil der Zertifikatskurse:
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Interessierte aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen, u. a. Frühförderung, Krippe und Kindergarten,
Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Logopädie und Sprachtherapie, PsychologieFür BW: nichtpädagogische Fachkräfte zur Vorqualifikation für ISF+
Supervision des „Heidelberger Elternworkshops - Mehrsprachigkeit als Chance"
150,00 €
Supervisionsseminar Mehrsprachigkeit:
Online: Di. 08.12.2026, 09.00 - 15.30 Uhr (7 UE)
Das Seminar ist ein spezifisches Angebot für Fachkräfte, die den „Heidelberger Elternworkshop – Mehrsprachigkeit als Chance“ erlernt haben. Das Supervisionsseminar dient der Reflexion des ersten durchgeführten Workshops. Die Teilnehmer*innen bringen hierfür eine Videoaufnahme dieses Elternworkshops mit, die gemeinsam besprochen wird. Im Fokus des Seminars stehen der Erfahrungsaustausch, die Beantwortung entstandener Fragen und der Umgang mit typischen Schwierigkeiten.
Die Teilnehmer*innen sind nach erfolgreichem Abschluss des Supervisionsseminars dazu berechtigt, den Elternworkshop im Rahmen des Heidelberger Elterntrainings sowie als eigenständiges Angebot in Krippen, Kindergärten, Stadtteiltreffs usw. anzubieten.Referent*in: Dr. Tatiana Klasik
Sprachförderung & Sprachtherapie bei Autismus: Evidenzbasierte verhaltenstherapeutische Ansätze II
260,00 €
Evidenzbasierte Therapie bei ASS - Aufbaukurs:
Online: Do. 10.12.2026, 09:00 - 16:45 • Fr. 11.12.2026, 9:00-12:45 (13UE)
AufbaumodulDieses Seminar richtet sich an Fachkräfte, die bereits den Grundkurs besucht sowie erste Erfahrungen mit der Methode gesammelt haben und die nun ihre Kenntnisse vertiefen wollen. Der Schwerpunkt des Aufbaukurses liegt auf den sprachlichen Vorläuferfähigkeiten und wie man diese mithilfe der im Grundkurs erlernten Prinzipien und Techniken fördern kann. Außerdem wird genauer auf die Therapieplanung eingegangen: Welche Therapiebausteine bei der Therapie von Kindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung gibt es, welche Ziele setze ich am besten und wie baue ich diese aufeinander auf? Zuletzt werden mögliche Schwierigkeiten, die auftreten können, sowie Lösungsvorschläge besprochen. Was lernen Sie in dieser Fortbildung? Vertiefung verhaltenstherapeutischer Prinzipien und Techniken aus dem Grundkurs Förderung sprachlicher Vorläuferfähigkeiten bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung Systematische Therapieplanung mit hierarchisch aufbauenden Zielen Referentin: Stephanie Goyer Zielgruppe: Fachkräfte aus Logopädie und Sprachtherapie, Heilpädagogik, Frühförderung
Vorraussetzung für diesen Kurs ist die Teilnahme am Grundkurs.Haben Sie diesen bei einem anderen Anbieter belegt, kontaktieren Sie uns bitte im Vorfeld unter fortbildung@zel-heidelberg.de
Heidelberger Elterntraining Globale Entwicklungsstörung HET GES
250,00 €
Heidelberger Elterntraining Globale Entwicklungsstörung HET GES:
Online: Do. 11.12.2026, 09.30 - 14.30 Uhr (6 UE)
In diesem eintägigen Aufbaumodul lernen Sie die praktische Umsetzung des HET GES (Buschmann & Jooss, 2012) für Kinder mit einer globalen Entwicklungsstörung (z. B. im Rahmen eines Down-Syndroms, eines Fragilen-X-Syndroms oder unklarer Genese) kennen. Wesentliche Bausteine des HET GES werden Ihnen präsentiert. Zudem werden Ihnen Varianten der Durchführung als Wochenendworkshop vorgestellt.
Neu ab 2019: Überarbeitete und ergänzende Materialien
Teilnehmer*innen des Kurses erhalten komplett überarbeitete Arbeitsblätter für Eltern sowie weitere von Dr. Anke Buschmann neu konzipierte Materialien im modernen Design.
Die Einarbeitung in folgende Literatur ist notwendig:
Buschmann, A. & Jooss, B. (2012). Heidelberger Elterntraining zur Kommunikations- und Sprachanbahnung bei Kindern mit globaler Entwicklungsstörung. Trainermanual. München: Elsevier bei Urban & Fischer.
Den Abschluss der Ausbildung zum HET GES bildet eine individuell vereinbarte Supervision des ersten eigenen Trainings (Prüfung). Diese schließt mit einem Zertifikat ab, welches zur selbstständigen Durchführung des HET GES berechtigt. Die Kosten dafür betragen 250,- Euro.
Dieses Aufbaumodul kann nur von Personen besucht werden, die bereits die Ausbildung HET Late Talker absolviert haben. Bitte kontaktieren Sie uns vor Ihrer Anmeldung.
Dieses Modul wird ab drei Personen durchgeführt. Bei Teilnahme von weniger als acht Personen findet es aufgrund der erhöhten Intensität von 9.30 bis 13.00 Uhr statt.
Referent*in: Prof. Dr. Anke Buschmann
Zielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachdiagnostik und Sprachtherapie, Psychologie, Medizin, Sonderpädagogik, Heilpädagogik sowie Interessierte
Sprachverständnis und -störungen bei Kindern I: Grundlagen und Diagnostik
175,00 €
Sprachverständnis und -störungen bei Kindern I:
Online: Mo. 14.12.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (7 UE)
Wenn ein Kind nicht richtig spricht, fällt das nahezu jedem auf. Aber wenn ein Kind Sprache nicht richtig versteht, bleibt dies oft unbemerkt. Nicht selten wird ein „falsches“ Verhalten als böswillig oder als provozierend interpretiert. Oder es wird vermutet, dass das Kind nicht richtig zuhört. Es gibt jedoch Kinder, die können genauso gut denken und hören wie andere Kinder, aber sie verstehen Sprache nicht altersentsprechend.
In diesem Seminar wird aufbauend auf der Darstellung des normalen Entwicklungsverlaufs des kindlichen Sprachverstehens das Störungsbild ausführlich vorgestellt. Fallbeispiele illustrieren die langfristige Entwicklung betroffener Kinder und machen die Ernsthaftigkeit eines frühen Handelns deutlich.
Für Kinder mit Schwierigkeiten in der Sprachproduktion gibt es Kriterien, die erkennen lassen, ob die Entwicklung physiologisch verläuft. Für das Sprachverständnis gibt es diese nicht. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Störungen häufig erst spät erkannt werden. Zum Teil entwickeln die Kinder bereits für sie ungünstige Kompensationsstrategien. Die weitere Entwicklung dieser Kinder ist in vieler Hinsicht gefährdet, da das Verstehen und Verarbeiten sprachlicher Informationen eine Schlüsselfunktion darstellt. Daher ist es wichtig, Sprachverständnisstörungen frühzeitig zu erkennen und differenzialdiagnostisch von anderen Verarbeitungsstörungen abzugrenzen. Gleichzeitig dient die Diagnostik als Grundlage für die Planung weiterer Interventionen.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Kenntnisse über die physiologische Entwicklung des Sprachverständnisses
Wissen zu den Ursachen und dem Erscheinungsbild von Sprachverständnisstörungen (vom Kleinkind bis ins Schulalter)
Kenntnisse über die Prognose betroffener Kinder sowie zur Folge- und Begleitsymptomatik
Fachwissen zu den relevanten Aspekten des Diagnostikprozesses bei Sprachverständnisstörungen
Handlungssicherheit in der Auswahl, Durchführung und Auswertung standardisierter Diagnostikverfahren (allgemeine Sprachtests sowie spezifische Sprachverständnistests)
Kenntnisse zum differenzialdiagnostischen Vorgehen
Literatur
Dittmann, F. & Buschmann, A. (2021). Fallbeispiel: Sprachverständnisstörungen und Schulleistungsprobleme. Sprachförderung und Sprachtherapie in Schule und Praxis, 4, 242-246.Dittmann, F. & Buschmann, A. (2021). Zusammenarbeit mit Bezugspersonen als elementarer Bestandteil der Behandlung von Sprachverständnisstörungen. Sprachförderung und Sprachtherapie in Schule und Praxis, 4, 262-270.Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Sprachverständnis und Sprachverständnisstörungen bei Kindern
Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen
Besuchen Sie auch Sprachverständnis und -störungen bei Kinder II: InterventionReferent*in: Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Logopädie, Sprachtherapie, Frühförderung, Psychologie, Sprachheilpädagogik und Sozialpädiatrie