Ein Workshop für Eltern
Möchten Sie Ihr Kind dabei unterstützen, mehrere Sprachen sicher und mit Freude zu lernen? Haben Sie Fragen zum Umgang mit den verschiedenen Sprachen in Ihrer Familie? Vielleicht fühlen Sie sich im Alltag auch manchmal unsicher in der mehrsprachigen Erziehung.
Dann sind Sie nicht allein – viele Eltern machen sich Sorgen:
„Ich frage mich manchmal, ob mein Kind durch die zwei Sprachen verwirrt wird.“
„Ich möchte, dass mein Kind unsere Sprache nicht vergisst – aber gleichzeitig soll es gut Deutsch sprechen können.“
„Ich habe Angst, dass mein Kind in der Schule Nachteile hat.“
In unserem Workshop finden Sie viele Antworten und alltagsnahe Ideen! Gemeinsam sprechen wir über:
Ihre Erfahrungen im Alltag mit mehrsprachiger Erziehung,
Fragen und Herausforderungen, die Sie beschäftigen,
praktische Tipps zum Umgang mit mehreren Sprachen in der Familie,
Strategien zur Unterstützung der Sprachentwicklung, sodass Ihr Kind mehrere Sprachen mit Freude und ohne Druck lernen kann.
Wir laden Sie herzlich ein, sich mit anderen Eltern auszutauschen und neue Impulse mitzunehmen.
Gemeinsam entdecken wir die vielfältigen Chancen der Mehrsprachigkeit und eröffnen Ihren Kindern eine spannende Sprachwelt!Wir freuen uns auf Sie!
Referentin: Carmen Huck
Eltern und Kinder feinfühlig und professionell in der Kita begleiten Kinderarmut hat immer auch eine Familienkomponente, welche in das Erleben von und das Umgehen mit Armut hineinspielt. Im Gegensatz zu öffentlichen Stereotypen leisten die Eltern in armutsbelasteten Familien in aller Regel sehr gute Arbeit und kommen ihrer Verantwortung nach.Im Vortrag soll aufgezeigt werden, wie man Eltern dabei wahrnehmen und sie unterstützen kann und vor allem, wie sich mit der Ressource Familie in der Bewältigung von Armut fachlich geeignet umgehen lässt.Referent: Prof. Dr. Jörg Fischer Zielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung
Die kindliche Entwicklung ist faszinierend, und unser Wissen darüber ist inzwischen sehr fundiert. Interessante Fragen sind u. a.: Welchen Einfluss haben Anlage und Umwelt auf die Entwicklung eines Kindes? Welche Rolle spielt das Kind selbst? Wirkt der soziokulturelle Kontext auf die Entwicklung eines Kindes? Warum sind Kinder so verschieden? Welche Risiken gibt es? In dieser Fortbildung erwerben Sie ein fundiertes Wissen über zentrale Meilensteine der kindlichen Entwicklung – von den frühen Wahrnehmungs- und Bindungserfahrungen bis hin zu symbolischem Spiel, Sprache, Empathie und logischem Denken.
Auf der Grundlage aktueller entwicklungspsychologischer Erkenntnisse reflektieren wir, was Kinder in diesem Alter brauchen und wie sie lernen. Entwicklungsabweichungen im Kindesalter werden praxisnah besprochen.Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Besseres Verständnis der normalen Entwicklungsschritte und -phasen von KindernWissen über zentrale EntwicklungsaufgabenFrühes Erkennen von EntwicklungsverzögerungenKenntnisse über den Einfluss der Entwicklungspsychologie auf den Umgang mit Kindern und ihre ErziehungBerücksichtigung entwicklungspsychologischer Kenntnisse für die Förderplanung
Das Seminar ist Teil der Zertifikatskurse:
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Interessierte aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen, u. a. Frühförderung, Krippe und Kindergarten,
Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Logopädie und Sprachtherapie, PsychologieFür BW: nichtpädagogische Fachkräfte zur Vorqualifikation für ISF+
Das Seminar ist ein spezifisches Angebot für Fachkräfte, die den „Heidelberger Elternworkshop – Mehrsprachigkeit als Chance“ erlernt haben. Das Supervisionsseminar dient der Reflexion des ersten durchgeführten Workshops. Die Teilnehmer*innen bringen hierfür eine Videoaufnahme dieses Elternworkshops mit, die gemeinsam besprochen wird. Im Fokus des Seminars stehen der Erfahrungsaustausch, die Beantwortung entstandener Fragen und der Umgang mit typischen Schwierigkeiten.
Die Teilnehmer*innen sind nach erfolgreichem Abschluss des Supervisionsseminars dazu berechtigt, den Elternworkshop im Rahmen des Heidelberger Elterntrainings sowie als eigenständiges Angebot in Krippen, Kindergärten, Stadtteiltreffs usw. anzubieten.Referent*in: Carmen Huck
In fast jedem Kindergarten in Deutschland werden heute Kinder mit Wurzeln aus den verschiedensten Ländern und Kulturkreisen betreut. Manche sind in Deutschland geboren, manche kommen mit ihren Eltern im Kindesalter nach Deutschland. Alle sollten sich in der KiTa wohlfühlen und sich in der KiTa repräsentiert sehen und mit allem, was sie ausmacht, dazu zu gehören, und nicht durch ihr „Anderssein“ bewusst oder unbewusst ausgegrenzt werden.
In diesem Seminar entwickeln die Teilnehmer*innen ein Bewusstsein dafür, welche kulturbedingte Vorurteile und Diskriminierung im Kita-Alltag vorkommen können und welche Formen des Alltagsrassismus am häufigsten vorkommen. Sie erkennen, wo sie in der eigenen KiTa stattfinden und vermittelt werden. Gleichzeitig setzen sich die pädagogischen Fachkräfte mit den eigenen Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsmustern im Zusammenhang mit fremden Kulturen und Ländern auseinander und welchen Einfluss diese auf eine vorurteilsbewusste KiTa haben. Die pädagogischen Fachkräfte erhalten Ideen zur Sensibilisierung von Kindern für die Themen Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung. Es werden Bereiche aufgezeigt und diskutiert, in denen sich im Kindergartenalltag häufig Formen kultureller Ausgrenzung finden lassen und Lösungsvorschläge erarbeitet für die Gestaltung einer Alltagrassismus freien KiTa.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar?
Entwicklung eines Bewusstseins für Vorurteile und Diskriminierung im KiTa-Alltag
Sensibilisierung hinsichtlich der Repräsentation kultureller Vielfalt
Wahrnehmung und Erkennen von Bereichen, die auf kulturbedingten Vorurteilen, Klischees und Pauschalisierung basieren
Verständnis für die Bedeutung der eigenen kulturellen Prägung im pädagogischen Alltag
sensibler Umgang mit Konflikten, die aus kulturellen Unterschieden resultieren
Erkennen von Alltagsrassismus und Kennenlernen alternativer Verhaltensweisen
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Referent*in: Dorothea SlevogtZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Kita und Schule sowie Interessierte aus anderen Bereichen
„Ich geh weg! Du bist doof!“ – ruft Selma mit Tränen in den Augen, während sie ihre Bauecke verlässt. Neben ihr steht Ely – stumm, mit gesenktem Blick und rotem Kopf. Zwei Kinder, zwei Gefühlsausbrüche – aber keine Worte, die wirklich erklären, was los ist. Im Kita-Alltag zeigt sich oft: Es gibt Kinder, denen es schwerfällt, ihre Gefühle in Worte zu fassen. Sie reagieren stattdessen mit Rückzug oder impulsivem Verhalten bis hin zur Wut. Besonders Kinder mit sprachlichen Schwierigkeiten und Sprachentwicklungsstörungen weisen Defizite in ihrer emotionalen Entwicklung bis hin zu Verhaltensauffälligkeiten auf. Diese Kinder benötigen insbesondere eine feinfühlige Begleitung und gezielte Unterstützung in ihrer emotionalen Entwicklung. An drei aufeinander aufbauenden Fortbildungstagen erfahren Sie, wie die emotionale und die sprachliche Entwicklung miteinander verwoben sind und weshalb Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen oft Auffälligkeiten in ihrer emotionalen und Verhaltensentwicklung zeigen. Sie lernen praxisnahe Methoden und Strategien kennen, um die emotionalen Kompetenzen der Kinder im Kita-Alltag zu stärken. Wir nehmen dabei besonders Kinder mit sprachlichen Schwierigkeiten in den Blick und Sie erfahren, wie Sie gerade diese Kinder fördern können. Das Aufbaumodul HIT Emotionen basiert auf den erfolgreichen und bewährten Methoden des Heidelberger Interaktionstrainings: Reflexion des eigenen Interaktionsverhaltens, Videosupervision und kollegialer Austausch. Im Fokus steht nun die feinfühlige Begleitung von Alltagssituationen, die Kinder emotional herausfordern und somit auch große Lernchancen bieten. Was Sie in dieser Fortbildung lernen: Wissen über den Ablauf der emotionalen Entwicklung inkl. der Fähigkeiten zur Selbstregulation Kenntnisse zur Bedeutung von sprachlichen Fähigkeiten für den Umgang mit Emotionen Kenntnisse über den Zusammenhang von Sprachentwicklungsstörungen und Auffälligkeiten im Verhalten und der Emotionen und aktuelle Daten Kennenlernen von Strategien zur Unterstützung der Kinder in ihrer emotionalen Selbstregulation Kennenlernen von Methoden und Materialien zum Aufbau eines Emotionswortschatzes Inhaltliche Überschneidungen gibt es zu dem Seminar „Gefühle und Emotionen – Kinder lernen sich auszudrücken“. Voraussetzung für die Teilnahme ist der vorherige Besuch des Heidelberger Interaktionstrainings (Kiga oder Krippe).Referent*in: Carmen HuckZielgruppe: Absolvent*innen des Heidelberger Interaktionstrainings
Das Aufbaumodul kann auch als Inhouse-Seminar für Teams gebucht werden,
die das Heidelberger Interaktionstraining durchlaufen haben.
Vortrag: Zwischen Bedürfnissen, Emotionen und Gerechtigkeit:
Online: Mo., 14.12.2026 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Konflikte gehören zum Alltag von Kindern und sind ein wichtiger Bestandteil sozialer Entwicklung. Im Vortrag werden typische Kinderkonflikte in der Kita aus entwicklungspsychologischer Perspektive betrachtet. Es wird aufgezeigt, welche Bedeutung Konflikte für das Lernen haben und wie pädagogische Fachkräfte Kinder dabei unterstützen können, eigene Bedürfnisse zu vertreten, andere Perspektiven zu verstehen und gemeinsame Lösungen zu finden. Praxisnahe Anregungen für die Konfliktbegleitung im Kita-Alltag runden den Vortrag ab.Referentin: Prof.in Dr. Jeanette RoosZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit und Frühförderung