Basismodul „Inklusion in Krippe und Kita: Grundlagen, Anforderungen und Praxistransfer“
Inklusion: Grundlagen, Anforderungen und Praxistransfer in die Kita: Online: Mo. 07.09.2026, 09.00 - 16.00 Uhr • Di. 08.09.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Dieses zweitägige Seminar bildet den Auftakt der zertifizierten Weiterbildung zur Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich. Inklusion spiegelt die gesellschaftliche und die individuelle Vielfalt von Kindern und Familien. Inklusion ist ein rechtlich gesicherter Anspruch. Schwerpunkte dieser Fortbildung sind die Unterscheidung zwischen Integration und Inklusion, die Orientierung an der UN-Behindertenrechtskonvention und den gesetzlichen Grundlagen in Deutschland sowie das Weggehen von Inklusion als einer zusätzlichen Hilfe nur für behinderte Kinder. Der Referent setzt sich gemeinsam mit den Teilnehmer*innen mit dem aktuellen Inklusionsverständnis auseinander und reflektiert dessen Bedeutung für die pädagogische Praxis. Dazu gehören die Ansätze der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF), die Anwendung des „Index für Inklusion“, den Ansatz der „Vorurteilsbewussten Erziehung und Bildung“ und konkrete Vorschläge für einen nachhaltigen Transfer in die Arbeit eines Teams, sei es in einer Kita, einer Frühförderstelle oder in anderen Einrichtungen. Besondere Herausforderungen sind der Umgang mit sozial schwierigen Situationen, mit der Beantragung von Assistenzleistungen und der Frage, ob Inklusion auch abgelehnt werden darf. Die Teilnehmer*innen erhalten praxiserprobte Materialien, mit denen sie den aktuellen Stand der Inklusion in ihrer Einrichtung analysieren und gemeinsam mit ihrem Team Entwicklungsziele erarbeiten können. Dabei reflektieren sie ihr eigenes Rollenverständnis sowie persönliche Normen und Werte im Kontext inklusiver Bildungsarbeit. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Grundlagenwissen zu Inklusion: Definitionen, Abgrenzungen und rechtliche Rahmenbedingungen Basiswissen zu unterschiedlichen Behinderungsformen sowie sozialen und psycho-emotionalen Störungen Fähigkeit zur Analyse der Inklusionssituation der eigenen Kita – z. B. pädagogische Haltung, Teamprozesse und Elternarbeit Sicherheit im Umgang mit Chancen und Herausforderungen inklusiver Praxis Kompetenzen zur strukturierten Gestaltung von Aufnahmeprozessen Kenntnisse über rechtliche, finanzielle und organisatorische Voraussetzungen von Inklusionshilfen Ansätze zur Zusammenarbeit mit weiteren Berufsgruppen und Institutionen Das Seminar ist Teil des Zertifikatskurses: Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Literatur: Rosenkötter, A. & Rosenkötter, H. (2026): Inklusion in Krippe und Kita. Ein Leitfaden für die Praxis. Herder Verlag. Rosenkötter, A., Rosenkötter, H. & Wright, K. (2026): Inklusion in Krippe und Kita. 40 Reflexionskarten für die Teamarbeit. Referent: Dr. Henning Rosenkötter Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte in Krippe, Kita und Hort sowie Fachberatungen und weitere Fachpersonen, die Einrichtungen auf dem Weg zur inklusiven Kita begleiten möchten. Weiterführende Links: Für Fachpersonen: Hinweis zu Fortbildungspunkten und Akkreditierung

290,00 €
Kindeswohl und Kinderschutz - Verantwortung, Prävention und Gesprächsführung
Kinderwohl & Kinderschutz: Online: Do. 05.11.2026, 09.00 - 16.00 Uhr • Do. 19.11.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Kinderschutz, Gefährdungen des Kindeswohls und deren frühzeitige Erkennung sind ethische wie auch rechtliche Verpflichtung mit höchster Bedeutung. Dieses zweitägige Seminar widmet sich dem Thema im pädagogischen wie auch therapeutischen Kontext. Teilnehmer*innen lernen, Gefährdungen des Kindeswohls frühzeitig zu erkennen und im Team und mit Eltern angemessen zu sprechen und zu handeln. Sie werden in der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen gestärkt und für die Aufgaben sensibilisiert, die wir alle, auch die Träger, im Rahmen des Kinderschutzes wahrnehmen müssen. Am ersten Tag werden die notwendigen Grundkenntnisse erarbeitet. Ausgehend von der Definition von Grenzüberschreitung, Gefährdung und Verletzung des Kindeswohls leiten wir mögliche Risikofaktoren ab. Wir diskutieren, wie diese identifiziert und präventiv vermieden werden können. Anhand von praktischen Aufgaben wird erprobt, wie mit Hinweisen und Verdachtsfällen sensibel, aber rechtlich korrekt und zielführend umgegangen werden kann. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den spezifischen Aufgaben des Trägers, der Leitungen und der Teammitglieder. Dazu gehört auch die Erstellung eines Kinderschutz-Konzepts. Bei Bedarf können die Grundsätze und eine Gliederung einer Kinderschutz-Konzeption dargestellt werden. Am zweiten Seminartag steht eine einfühlsame Kommunikation im Team und mit den Eltern im Mittelpunkt. Dazu gehört die teaminterne Kommunikation bei Verdachtsfällen und ein abgestuftes und strukturiertes Vorgehen im Team und mit externen Partnern. Ein anderer Schwerpunkt liegt auf einer wertschätzenden Gesprächsführung. Besonders wichtig ist die Bearbeitung der emotionalen Reaktionen und Unsicherheiten bei Ihnen selbst, bei Kolleginnen und Kollegen und bei Eltern. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung: Wichtige gesetzliche Grundlagen und die Rechte der KinderDefinition und Beispiele von Grenzüberschreitung, Gefährdung und Verletzung des Kindeswohls Identifizieren von Gefährdungshinweisen und Einordnen von auffälligem Verhalten Handlungsrichtlinien bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung Wissen über präventive Maßnahmen Angemessene Gesprächsführung mit betroffenen und nicht-betroffenen Eltern Richtlinien für den sensiblen Umgang im Team Ggf. Grundlagen einer Kinderschutz-Konzeption Referent: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Fachpersonen aus Kindergarten, Krippe, Tagespflege und Frühförderstellen sowie logopädischen und ergotherapeutischen (Groß-) PraxenDas Seminar ist Teil des Zertifikatskurses: Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich

290,00 €
Vom Wahrnehmen zum Lernen
Vom Wahrnehmen zum Lernen: Online: Fr. 13.11.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE)
Kein Mensch kann lernen, ohne wahrzunehmen. Jedoch nehmen viele Menschen etwas wahr, ohne daraus zu lernen. Wir sollten daher viel über Wahrnehmung lernen. Wahrnehmung, Gedächtnis und Aufmerksamkeit sind wichtige Voraussetzungen für Lernen. Um Therapie- und Bildungsprozesse gezielter zu gestalten, lernen Sie verschiedene Wahrnehmungsformen kennen und erfahren, wie diese in Alltagshandlungen eingebettet sind. Es werden Möglichkeiten besprochen, wie eine Krippe, Kita oder Praxis unter dem Aspekt Wahrnehmung gestaltet werden kann. Fallbeispiele sind willkommen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Definition von Wahrnehmung und Unterschiede in den Wahrnehmungsfunktionen Diskussion der Begriffe „gezielte Förderung“, „spielerisch“ und Ganzheitlichkeit Erkennen von Wahrnehmungsstörungen Beispiele und Anregungen für Wahrnehmungsspiele und -therapie prüfender Blick auf die Raumgestaltung und das Therapiematerial Literaturangabe:Groschwald & Rosenkötter (2016). Vom Wahrnehmen zum Lernen, Frühe Bildung in Krippe und Kita. Herder Verlag. Teil des Zertifizierungskurses Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Krippe, Kindergarten, Tagespflege, Kinderpflege, Heilpädagogik, Frühförderung, Ergotherapie, Sonderpädagogik, Lernpädagogik und Psychologie

175,00 €
Hochsensibilität und Wahrnehmung
Hochsensibilität und Wahrnehmung: Online: Mi. 03.03.2027, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE)
Was sollten Sie über Hochsensibilität und Wahrnehmung wissen, und wie können Sie die betroffenen Kinder unterstützen? Hochsensible Kinder nehmen externe und interne Reize – Geräusche, Licht, Gerüche, Gefühle, soziale Situationen – intensiver auf als andere Kinder. Das ist keine Folge falscher Erziehung und es ist keine Krankheit, sondern eine meist angeborene Eigenschaft. In dem Seminar lernen wir, zwischen Hochsensibilität und Hochsensitivität zu unterscheiden. Hochsensibilität beschreibt die verstärkte sensorische Verarbeitung und Wahrnehmung von Umweltreizen (Geräusche, Licht, Berührung, Gerüche). Hochsensitivität bezieht sich hingegen auf eine gesteigerte emotionale Wahrnehmung, die sich oft in starker Empathie, in Aufmerksamkeitsverlust oder auch in Rückzug äußert.Beide Bereiche und die damit verbundenen unterschiedlichen Reaktionen der Kinder werden wir beschreiben. Daraus ergeben sich differenzierte Ansätze für professionelle Reaktionen.Außerdem wollen wir verschiedene Entwicklungsschwierigkeiten benennen, bei denen Hochsensibilität als ein Teilsymptom auftreten kann, vor allem Entwicklungsauffälligkeiten im Rahmen von Neurodivergenz (Autismus-Spektrum-Störung, ADHS, Schwierigkeiten in der emotionalen und sozialen Regulation).Referent*in: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Pädagogische und therapeutische Fachpersonen aus Kita, Frühförderung, Therapie und angrenzenden Arbeitsfeldern sowie interessierte Eltern und weitere Bezugspersonen von Kindern mit AVWS

175,00 €
Pädagogische Entwicklungsbeobachtung: Verfahren, Nutzen und Anwendung
Pädagogische Entwicklungsbeobachtung: Online: Mi. 10.03.2027, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE)
Wann ist eine kindliche Entwicklung noch im Normbereich? Sind Normen überhaupt sinnvoll, erlaubt und nützlich? Wie erkennen Sie frühzeitig Entwicklungsrisiken und welche gezielten Maßnahmen können Sie daraus ableiten? In diesem Seminar lernen Sie, kindliche Entwicklung mit einfachen Methoden zu beobachten und einzuordnen. Entwicklungsbeobachtung ist ein diagnostischer Prozess: Sie stellen zwar keine Diagnosen, aber Sie betrachten die Entwicklung eines Kindes im Zeitverlauf und im Vergleich zu anderen Kindern. Vergleichsmöglichkeiten eröffnen auch Wege zur Qualitätssicherung Ihrer Einrichtung oder Praxis. Sie erfahren, wie sich Entwicklungsrisiken frühzeitig identifizieren lassen und wie dadurch Ressourcen und individuelle Stärken eines Kindes erkennbar werden. Damit bildet die Entwicklungsbeobachtung eine zentrale Grundlage für differenzierte pädagogische und therapeutische Entscheidungen. Einige etablierte Verfahren erfordern standardisierte Einzelsituationen oder spezifische psychologische oder statistische Vorkenntnisse. Im Seminar werden daher ausgewählte, praxiserprobte Beobachtungsverfahren vorgestellt, die eine valide Einschätzung auch im pädagogischen oder therapeutischen Alltag ermöglichen. Diese werden hinsichtlich ihrer Aussagekraft, Anwendbarkeit und Grenzen differenziert betrachtet. Sie lernen, Beobachtungsdaten auszuwerten und daraus konkrete Förderziele abzuleiten. Darüber hinaus werden wir diskutieren, wie die Ergebnisse fachlich fundiert und verständlich kommuniziert werden können – im Team, im Elterngespräch und im Austausch mit anderen Fachkräften. Was lernen Sie in dieser Fortbildung? • Entwicklungsbeobachtung als diagnostisches Instrument verstehen und fachlich einordnen • Normbereiche, Grenzsteine und Entwicklungsmeilensteine sicher unterscheiden und bewerten • Freie und strukturierte Beobachtungsverfahren gezielt einsetzen • Aussagekraft, Grenzen sowie Vor- und Nachteile verschiedener Verfahren beurteilen und auf die eigene Arbeit übertragen • Beobachtungsergebnisse systematisch auswerten und daraus Förderziele ableiten • Ergebnisse fachlich adressatengerecht kommunizieren (Team, Eltern, interdisziplinärer Kontext)• strukturierte Entwicklungsbeobachtung mit dem Beobachtungsbogen Kita (BB 1-6)Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Referent*in: Dr. Henning Rosenkötter Zielgruppe: Fachpersonen und Leitungskräfte aus Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege  

175,00 €
Auffälligkeiten und Förderung in der motorischen Entwicklung
Wann liegt eine motorische Auffälligkeit vor – und wann besteht Handlungsbedarf? Als pädagogische oder therapeutische Fachkraft sind Sie oft die erste Person, die Besonderheiten in der motorischen Entwicklung eines Kindes wahrnimmt.In diesem Seminar lernen Sie die altersgemäße motorische Entwicklung von Kindern in den ersten sechs Lebensjahren kennen und sicher von Auffälligkeiten zu unterscheiden. In zwei Tagen vermitteln wir Ihnen konkrete Kenntnisse zur Körpermotorik, zur Hand- und Grafomotorik. Sie erfahren, wie Sie Abweichungen von der normalen Entwicklung zuverlässig und frühzeitig erkennen: von vorübergehenden leichten Teilleistungsstörungen bis hin zur motorischen Behinderung. Einfache, praxisnahe Beobachtungsmöglichkeiten werden vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Ausführlich erfahren Sie, wie Sie Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen fachkundig fördern und Schwierigkeiten in der motorischen Entwicklung präventiv entgegenwirken können. Dazu gehören auch die Bereiche Händigkeit und Stifthaltung. Ein Schwerpunkt liegt auf der ganzheitlichen Beobachtung der Entwicklung. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der motorischen und der geistigen Entwicklung werden wir diskutieren. Auffälligkeiten und Besonderheiten des Verhaltens im pädagogischen oder therapeutischen Alltag sollten wir frühzeitig erkennen und einordnen können. Was lernen Sie in dieser Fortbildung? Altersgemäße und auffällige motorische Entwicklung bis zum Alter von 6 Jahren sicher erkennen und einordnen Einfache, praxisnahe Beobachtungsmöglichkeiten zur frühzeitigen Erkennung von Entwicklungsauffälligkeiten Fachkundige Förderung von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen sowie präventive MaßnahmenZentrale Bereiche: Händigkeit, Stifthaltung und der Zusammenhang zwischen motorischer und geistiger Entwicklung Ganzheitliche Entwicklungsbeobachtung: kognitive Auffälligkeiten und Verhaltensbesonderheiten frühzeitig erkennen und einordnenDas Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus der Krippe, Kiga und Tagespflege sowie Frühförderung, Ergotherapie und Heilpädagogik

290,00 €