Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum
Vortrag: Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum: Online: Di. 13.07.2027, 18.30 - 21.00 Uhr (3 UE)
Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum weisen andere Verhaltensmuster auf, als Jungen und Männer mit der gleichen Differentialdiagnose. Ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen sind häufig stärker ausgeprägt, weswegen die Symptomatik weniger auffällig ausfällt. In der öffentlichen Wahrnehmung kommen sie vergleichsweise selten vor, hier dominiert das Bild des männlichen Autisten. Auch viele diagnostische Instrumente und Therapien basieren vorwiegend auf der männlichen Ausprägung des Phänomens und werden den Besonderheiten des weiblichen Autismus selten gerecht. Für autistische Frauen und Mädchen ist es deshalb schwierig, eine korrekte Diagnose und die notwendige Unterstützung zu erhalten. Dr. Christine Preißmann hat sich als Ärztin und Autistin intensiv mit dem „weiblichen Autismus" befasst. Sie beschreibt typische Auffälligkeiten von Mädchen und Frauen mit im Autismus-Spektrum sowohl aus fachlicher Sicht, als auch aus ihrer eigenen Erfahrung heraus. Sie legt dar, warum eine spezifische Diagnostik und gezielt zugeschnittene therapeutische Angebote notwendig sind und welche Elemente sich besonders dazu eignen, austistische Mädchen und Frauen zu unterstützen. Neben dem Vortragsteil wird es genug Zeit für Diskussion und Austausch geben.   Referent*in: Dr. Christine PreißmannZielgruppe: Alle Interessenten   Besuchen Sie auch unsere Fortbildungen zu Autismus: Autismus-Spektrum I: Symptome, Ursachen und Entwicklungsverlauf Autismus-Spektrum II: Diagnostik, Therapie und pädagogische Förderung im Überblick Autismus-Spektrum III: Asperger-Syndrom

55,00 €
Stottern bei Kindern sicher einschätzen – Diagnostik und klinische Entscheidungsfindung
Vortrag: Stottern bei Kindern sicher einschätzen – Diagnostik und klinische Entscheidungsfindung: Online: Do. 15.07.2027, 17:00 - 18:30 Uhr (2 UE)
Der Vortrag vermittelt ein praxisnahes diagnostisches Vorgehen bei stotternden Kindern vom frühen Kindesalter bis in die Adoleszenz. Aus einer ICF-orientierten Perspektive werden neben der Abgrenzung normaler Sprechunflüssigkeiten von Stottern die Stottersymptomatik, psychosoziale Auswirkungen und relevante Kontextfaktoren berücksichtigt. Relevante und in der Praxis ökonomisch einsatzbare, diagnostische Verfahren für verschiedene Altersbereiche werden beispielhaft vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der klinischen Entscheidungsfindung. Dabei werden Faktoren betrachtet, die Hinweise auf das Risiko einer Chronifizierung bzw. die Wahrscheinlichkeit einer Spontanremission geben und bei jungen Kindern für die Entscheidung über einen zeitnahen Therapiebeginn oder ein beobachtendes Abwarten relevant sind. Auch die Beratung der Eltern und Kriterien für eine erneute diagnostische Abklärung werden thematisiert. Für ältere Kinder wird dargestellt, welche therapeutischen Konsequenzen sich aus den diagnostischen Ergebnissen ableiten lassen.Referentin: Anke KohmäscherZielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und angrenzenden Gebieten

55,00 €
Selbstregulation durch emotionale Entwicklung fördern - Impulse für die pädagogische Praxis in der Kita
Selbstregulation durch emotionale Entwicklung fördern: Präsenz: Di. 20.07.2027, 09.30 – 16.00 Uhr (7 UE)
Emotionale Entwicklung begleiten – Kinder stärken im Umgang mit Gefühlen! Von Geburt an unterstützen Eltern und andere Bezugspersonen Kinder in ihrer emotionalen Entwicklung, indem sie kindliche Gefühle wahrnehmen, aufgreifen und benennen. Pädagogische Fachkräfte begleiten im Alltag die emotionale Entwicklung der Kinder als verlässliche Bezugspersonen. Wie Sie Kinder darin unterstützen können, über ihre Gefühle zu sprechen und die eigenen Emotionen zu verstehen, ist Thema der Fortbildung. In der Interaktion mit dem Kind wird die Fachkraft als Emotions- und Sprachcoach zum Lernmodell. Strategien, die emotionale Selbstregulation des Kindes zu begleiten, werden vermittelt. Hierbei ist das Zusammenspiel von Emotionswortschatz, Emotionswissen und mimisch-gestischen Emotionsausdruck von Bedeutung. Die Fortbildung bietet zudem einen Überblick über die emotionale Entwicklung des Kindes und beleuchtet die Bedeutung der Emotionen als Motor für das Lernen in allen Entwicklungsbereichen. Materialien wie Bildkarten, Bilderbücher und Spiele werden vorgestellt. Folgende Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung Grundlagenwissen zur emotionalen Entwicklung Überblick zum Ablauf der emotionalen Entwicklung Methoden und Materialien zum Aufbau eines Emotionswortschatzes Strategien zur Unterstützung der emotionalen Selbstregulation Einsatz von Spielen und Materialien zum Aufbau von Emotionswissen Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Brigitte Degitz; Carmen Huck Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Sprachexpert*innen aus Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege sowie Fachkräfte aus den Bereichen Heil- und Sozialpädagogik, Frühförderung

175,00 €