Förderung der exekutiven Funktionen bei Kindern mit schwachem Arbeitsgedächtnis
175,00 €
Exekutive Funktion:
Online: Mo. 30.11.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Möchten Sie Kinder mit schwachem Arbeitsgedächtnis noch gezielter unterstützen und ihre Lernchancen nachhaltig verbessern? Wie können Sie präventiv gegen die Entwicklung von LRS, Rechenschwäche oder Aufmerksamkeitsproblemen vorgehen? In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie durch die Förderung der Exekutiven Funktionen die Arbeitsgedächtniseffizienz von Kindern nachhaltig verbessern können. Während eine direkte Steigerung der Arbeitsgedächtniskapazität wissenschaftlich nicht belegbar ist, zeigen aktuelle Forschungsergebnisse deutlich: Die gezielte Förderung der "kognitiven Kontroll- und Regulationsprozesse" ermöglicht eine effizientere Nutzung vorhandener Ressourcen und stabilisiert Verarbeitungs- und Speicherprozesse. Freuen Sie sich auf eine praxisbezogene Veranstaltung mit erprobten Förderkonzepten, gemeinsamen Übungen und dem fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Gemeinsam entwickeln wir konkrete Strategien, um Kinder mit schwachem Arbeitsgedächtnis gezielt zu unterstützen und ihre Lernchancen zu verbessern.Was lernen Sie in der Fortbildung? Wie sich schwache Arbeitsgedächtnisleistungen auf verschiedene Entwicklungsbereiche auswirken Zusammenhänge zwischen Arbeitsgedächtnis und Sprachentwicklung, Lesen, Schreiben und Rechnen Wissenschaftliche Grundlagen der Exekutiven Funktionen als "Management des Arbeitsgedächtnisses" Bewährte Förderkonzepte zur Steigerung der Exekutiven Funktionen Praktische Übungen und Methoden für den therapeutischen Alltag Präventive Ansätze zur Vermeidung von LRS, Rechenschwäche und Aufmerksamkeitsproblemen Referentin: Dr. Petra Küspert Zielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und Sprachtherapie Sprachheilpädagogik, Sozialpädiatrie und verwandte Gebiete
Leseförderung bei Kindern mit Sprachentwicklungsstörung (SES)
185,00 €
Leseförderung bei Kindern mit SES:
Online: Do. 25.11.2027, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE)
Lesen bedeutet weit mehr als das Übersetzen von Buchstaben in Laute. Sinnentnehmendes Lesen ist eine komplexe Fertigkeit, die reibungslos zusammenspielende Teilkompetenzen voraussetzt – und für den schulischen wie beruflichen Werdegang eines Menschen entscheidend ist. Kinder mit einer Sprachentwicklungsstörung tragen hier ein besonderes Risiko, oft bedingt durch ein schwächeres Arbeitsgedächtnis. Der gut gemeinte Rat, einfach mehr zu lesen, hilft diesen Kindern selten weiter: Wer noch auf Wortebene kämpft, braucht vor allem gezielte Förderung genau dort, wo die Schwierigkeiten liegen.
In diesem Seminar wird folgenden Fragen nachgegangen: Wie entwickelt sich Lesekompetenz, und woran lässt sich der Stand eines Kindes zuverlässig ablesen? Welche Testverfahren helfen bei der Einschätzung, und wie werden ihre Ergebnisse richtig ausgewertet? Und wie entsteht daraus ein Förderplan, der tatsächlich an den Defiziten des einzelnen Kindes ansetzt?
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Aktuelle Modelle der Leseentwicklung aus der Schriftsprachforschung einordnen und auf die eigene Praxis übertragen
Zusammenhänge zwischen Sprachentwicklungsstörung und Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten erkennen: Meilensteine und typische Hürden
Einsatz und Auswertung standardisierter Lesetestverfahren – aus erster Hand, von einer Autorin dieser Verfahren
Individuelle Förderschwerpunkte aus den Testergebnissen ableiten
Einen Förderplan entwickeln, gestützt auf erprobte Förderprogramme aus der eigenen therapeutischen Praxis
Referentin: Dr. Petra KüspertZielgruppe: LogopädInnen, ErgotherapeutInnen, HeilpädagogInnen, LerntherapeutInnen, Lehrkräfte an Regel- und Förderschulen