Prozessanalyse und Therapieableitung bei phonologischen Aussprachestörungen
Prozessanalyse und Therapieableitung bei phonologischen Aussprachestörungen: Online: Di. 11.05.2027, 08.30 - 12.30 Uhr (5 UE)
Möchten Sie Ihre Expertise in der Diagnostik von Aussprachestörungen vertiefen und Sicherheit in der phonologische Therapieableitung entwickeln, um in der Behandlung noch strukturierter vorzugehen? Wie können komplexe Aussprachebefunde noch gezielter ausgewertet und hierarchisch bearbeitet werden? In diesem praxisorientierten Onlineseminar erfahren Sie, wie Sie phonologische Prozessanalysen sicher durchführen und daraus fundierte Therapieentscheidungen ableiten. Angesichts der Komplexität kindlicher Aussprachestörungen ist eine präzise Diagnostik entscheidend für den Therapieerfolg. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Ausspracheentwicklung unterstützen Sie dabei, physiologische von pathologischen Prozessen zu unterscheiden und gezielt zu behandeln.Freuen Sie sich auf intensive praktische Übungen, zahlreiche Fallbeispiele und den fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Gemeinsam schärfen wir Ihren diagnostischen Blick und ermöglichen einen Einblick in die Psycholinguistisch orientierte Phonologie-Therapie (P.O.P.T., Fox-Boyer 2022).Was lernen Sie in der Fortbildung? Wann eine phonologische Prozessanalyse sinnvoll ist und welche Störungsformen davon profitieren Wie Sie physiologische und pathologische Prozesse sicher unterscheiden Systematische Auswertung phonologischer Befunde von einfach bis komplex Hierarchische Therapieplanung basierend auf Analyseergebnissen Auswahl geeigneter Ziel- und Ersatzlaute für verschiedene Prozesse Einblicke in die P.O.P.T.-Methodik nach Fox-Boyer Referentin: Wiebke Freese (M. Sc.)Zielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und Sprachtherapie Sprachheilpädagogik, Sozialpädiatrie und verwandten Gebieten

95,00 €
Sprachauffälligkeiten bei Mehrsprachigkeit: Störung oder sprachliche Vielfalt?
Sprachdiagnostik bei Mehrsprachigkeit: Online: Di. 11.05.2027, 09.30 - 16.00 Uhr & Mi. 12.05.2027, 09.30 - 16.00 Uhr (14 UE)
Mehrsprachig aufwachsende Kinder stellen deutschsprachige Fachpersonen ohne Kenntnisse der Erstsprache des Kindes vor Herausforderungen. Eine der häufigsten Fragen lautet: Handelt es sich bei den Sprachproblemen um eine therapiebedürftige Sprachentwicklungsstörung oder um mangelnden Deutschkontakt? Um diese und weitere Fragen zu beantworten und geeignete Unterstützungsmaßnahmen zu finden, sind genaue Kenntnisse über den individuellen Sprachentwicklungsstand des Kindes und den Mehrsprachenkontext notwendig. In dieser Fortbildung werden Möglichkeiten für ein differenzialdiagnostisches Vorgehen bei linguistisch und kulturell divers aufwachsenden Kindern besprochen. Wichtige Aspekte der Anamnese, standardisierten Untersuchung sowie Beobachtung werden erarbeitet und durch Fallbeispiele illustriert. Daraus abgeleitet werden relevante Punkte zum therapeutischen Vorgehen sowie zur Beratung der Bezugspersonen vorgestellt.Das Besondere: In der Zeit zwischen den beiden Fortbildungstagen haben Sie die Möglichkeit, das Vorgehen und das vorgestellte Material zu erproben. Was lernen Sie in dieser Fortbildung?Fachwissen zum Zwei- und Mehrsprachenerwerb praxisnahe Kenntnisse zur Erhebung des Mehrsprachkontextes als elementarer Bestandteil der Sprachdiagnostik Handlungssicherheit bei der Auswahl, Durchführung, Auswertung und Interpretation standardisierter Diagnostikverfahren bei kulturell und linguistisch diversen Kindern Grundlagenwissen zur sprachtherapeutischen Behandlung von Sprachentwicklungsstörungen bei MehrsprachigkeitDas Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen. Referent: Falko Dittmann Zielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie, Frühförderung, Sozialpädriatrische Zentren, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und -psychiatrie, Sonderpädagogik

290,00 €