Kinder kommunizieren bereits nonverbal bevor sie sprechen können: Sie teilen sich „mit Händen und Füßen“ und mit ihrer Mimik mit. Dieses natürliche Verhalten können Sie als Fachperson durch Gebärden verstärken und damit Kindern den Weg zur Lautsprache erleichtern. Lautsprachunterstützende Gebärden (LUG) und Piktogramme können in Kita und Frühförderung effektiv genutzt werden. Inklusion ist dabei ein wichtiger Aspekt: Durch den Einsatz von Gebärden und Piktogrammen werden alle Kinder, unabhängig von ihrer sprachlichen oder entwicklungsbezogenen Ausgangslage, in ihrer Kommunikation unterstützt. Besonders hilfreich sind Gebärden und Piktogramme für: mehrsprachige Kinder Kinder mit einer Sprachentwicklungsverzögerung oder -störung Kinder mit einer globalen Entwicklungsstörung, z. B. genetisches Syndrom So können sich die Kinder frühzeitig und erfolgreich ausdrücken und besser an ihrem Alltag teilhaben. In diesem Seminar lernen Sie lautsprachunterstützende Gebärden und Piktogramme kennen, um die alltägliche Kommunikation mit Babys, Kleinkindern und Kindergartenkindern inklusiv zu gestalten. Sie lernen die Grundlagen und verschiedene Systeme kennen, sowie Methoden zur Einführung der LUG. Was lernen Sie in dieser Fortbildung? Basiswissen zur gebärdenunterstützten Kommunikation Überblick über Gebärden-Systeme (z.B. Deutsche Gebärdensprache und Gebärdenunterstützte Kommunikation -GuK von Etta Wilken) Erster Grundwortschatz an Gebärden Methoden der Einführung von Gebärden Einsatz von Metacom-Symbolen, Fotos und Bildern zur Visualisierung Kombination von Bildsymbolen und Gebärden Literatur: Buschmann, A. & Dittmann, F. (2021). Lautsprachunterstützende Gebärden (LUG): Elterninformation. Sprache-Stimme-Gehör 2021 (45), 103-104 Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der KitaFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Brigitte Degitz; Dr. Falko DittmannZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Kindergarten und Frühförderung, Fachpersonen aus der Heilpädagogik, Ergotherapie und Sprachtherapie
Kursort (Heidelberg): ZEL Heidelberg, Kaiserstr. 36, 69115 HeidelbergKursort (Leipzig): IKOME Dr. Barth GmbH & Co. KG, Hohe Str. 11, 04107 LeipzigAnreise:
die Fortbildung findet zentral in Leipzig (Nähe Bayrischer Bf) statt und
ist gut mit der S-Bahn (Haltestelle Bayrischer Bf) oder dem Auto (B+B
Parkplatz Beethovenstraße 11 oder Sternwartenstraße 35) zu erreichen.
Selbstregulation durch emotionale Entwicklung fördern:
Präsenz: Mi. 22.07.2026, 09.30 – 16.00 Uhr (7 UE)
Emotionale Entwicklung begleiten – Kinder stärken im Umgang mit Gefühlen!
Von Geburt an unterstützen Eltern und andere Bezugspersonen Kinder in ihrer emotionalen Entwicklung, indem sie kindliche Gefühle wahrnehmen, aufgreifen und benennen. Pädagogische Fachkräfte begleiten im Alltag die emotionale Entwicklung der Kinder als verlässliche Bezugspersonen. Wie Sie Kinder darin unterstützen können, über ihre Gefühle zu sprechen und die eigenen Emotionen zu verstehen, ist Thema der Fortbildung.
In der Interaktion mit dem Kind wird die Fachkraft als Emotions- und Sprachcoach zum Lernmodell. Strategien, die emotionale Selbstregulation des Kindes zu begleiten, werden vermittelt. Hierbei ist das Zusammenspiel von Emotionswortschatz, Emotionswissen und mimisch-gestischen Emotionsausdruck von Bedeutung.
Die Fortbildung bietet zudem einen Überblick über die emotionale Entwicklung des Kindes und beleuchtet die Bedeutung der Emotionen als Motor für das Lernen in allen Entwicklungsbereichen. Materialien wie Bildkarten, Bilderbücher und Spiele werden vorgestellt.
Folgende Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung
Grundlagenwissen zur emotionalen Entwicklung
Überblick zum Ablauf der emotionalen Entwicklung
Methoden und Materialien zum Aufbau eines Emotionswortschatzes
Strategien zur Unterstützung der emotionalen Selbstregulation
Einsatz von Spielen und Materialien zum Aufbau von Emotionswissen
Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse:
Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Brigitte Degitz Carmen Huck
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Sprachexpert*innen aus Krippe, Kindergarten und Tagespflege sowie Fachkräfte aus den Bereichen Heil- und Sozialpädagogik, Frühförderung
In diesem Seminar erwerben Sie zentrale theoretische Grundlagen und erste praktische Kompetenzen zur systematischen Beobachtung, Dokumentation und Beurteilung der sprachlichen Entwicklungsprozesse bei Kindern im Alter von null bis sechs Jahren. Die Teilnehmer*innen erhalten einen Überblick über methodische Herangehensweisen sowie über verschiedene Beobachtungsverfahren (u. a. sismik, seldak, liseb, BaSik) mit dem Ziel, die kindliche Sprachentwicklung kompetent zu begleiten.
Im Seminar erarbeiten die Teilnehmer*innen Basiswissen zur Beobachtung und zu typischen Beobachtungsfehlern, die die Wahrnehmung und Einschätzung sprachlicher Fähigkeiten beeinflussen. Kriterien für die Qualität einer Beobachtung werden erarbeitet und unterschiedliche Herangehensweisen vorgestellt: Dokumentation der Spontansprache, Einsatz strukturierter Beobachtungsverfahren und Screenings, Abgrenzung gegenüber Testverfahren mit dem Ziel einer Diagnostik. Es werden praktische Übungen zur Beobachtung der Spontansprache durchgeführt.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar?
Grundlagen zur Beobachtung und Dokumentation von (Spontan-)Sprache
Überblickswissen über Methoden und Verfahren der Sprachbeobachtung
entscheiden können, welches Verfahren für die eigene Praxis geeignet ist
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Brigitte DegitzZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Kindergarten und Tagespflege, Fachberatungen und Sprachexpert*innen
Der Kita-Alltag ist für die Jüngsten ein spannendes Abenteuer mit vielen herausfordernden Situationen. Um diesen zu meisten, brauchen Unter-Dreijährige Fachkräfte, die sie dabei feinfühlig und entwicklungsförderlich begleiten. Welche Methoden können Fachkräfte ganz praktisch in der Beziehungsgestaltung einsetzen? Wie können Sie den Tagesablauf in Krippe und Kindertagespflege entwicklungsförderlich gestalten? Am ersten Seminartag erhalten Sie Grundlagenwissen zu den kindlichen Bedürfnissen. Daran anknüpfend erarbeiten wir resultierenden Anforderungen an die Fachkraft-Kind-Interaktion. Sie lernen Interaktionsstrategien kennen, wie der Einsatz musikalischer und sprachlicher Elemente oder Rituale. Der zweite Seminartag startet mit einem Überblick über die häufigsten von Übergängen im Tagesablauf (Mikrotransitionen) im Kita-Alltag und die Auswirkungen einer fehlenden feinfühligen Begleitung der Kinder. An Praxisbeispielen (z. B. vom Anziehen zum Draußenspielen) lernen Sie Methoden zur responsiven Gestaltung von Mikrotransitionen. Auf dieser Grundlage analysieren und reflektieren Sie systematisch die eigene Praxis der Übergangsgestaltung Was lernen Sie in dieser Fortbildung? Grundlagenwissen zur Funktion und Entwicklung von Bindung / bindungsähnlichen Beziehungen Überblick zu den Bedürfnissen von Kindern unter drei Jahren Strategien einer responsiven Interaktionsgestaltung Basiswissen zu den verschiedenen Arten von Mikrotransitionen Methoden zur Gestaltung von Übergängen im Tagesablauf Methoden zur Analyse und Reflexion der Übergangsgestaltung in der eigenen Praxis Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Referentinnen: Carmen Huck , Brigitte DegitzZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe und Tagespflege sowie Interessierte
Kinder lernen, indem sie aktiv werden in der Interaktion mit Kindern und Erwachsenen. Diese Lernprozesse in der Kita feinfühlig und entwicklungsförderlich zu begleiten, erfordert Fach- und Methodenwissen. Dabei ist die Bereitschaft zur Reflexion des eigenen Handelns zentrale Voraussetzung für eine bedürfnisorientierte Pädagogik. In diesem Grundlagen- und Methodenseminar steht die Interaktion zwischen Fachkraft und Kind im Mittelpunkt. Ziel ist die entwicklungsgerechte Begleitung von Spiel- und Alltagssituationen im Sinne der Zone der nächsten Entwicklung (Wygotski).In diesem pädagogischen Basisseminar erhalten Sie einen Überblick zur Entwicklung des Denkens, der Sprache und zur sozial-emotionalen Entwicklung. Im Zusammenspiel dieser Kompetenzen bauen Kinder die Fähigkeit zur Perspektivübernahme auf. Wie Sie diesen komplexen Lernprozess begleiten können, erfahren Sie in praxisnahen Übungen. Damit Kinder gut lernen können, brauchen sie eine „haltende Umgebung“ (Gutknecht 2015). Im Seminar erfahren Sie, wie sie einen sicheren und anregenden Orientierungsrahmen gestalten. Sie erlernen zudem, wie Sie die Aufmerksamkeit und Impulskontrolle der Kinder fördern können. So können Kinder Lernchancen in Projekten, Spiel- und Alltagssituationen besser nutzen.Was lernen Sie in dieser Fortbildung?Methoden einer responsiven InteraktionsgestaltungÜberblick zu den Meilensteinen der Entwicklung (Bereiche Denken, sozio-emotionale Entwicklung, Sprache)Methoden einer entwicklungsgerechten Begleitung von Bildungssituationen (Spiel, Alltag, Projekte)Förderung von Aufmerksamkeit & Impulskontrolle in LernsituationenReferentinnen: Brigitte Degitz, Carmen Huck Zielgruppe: Interessierte aus pädagogischen Bereichen, für BW: nichtpädagogische Fachkräfte zur Vorqualifikation für ISF+
WichtigDieses Seminar wurde gem. den Vorgaben der Verwaltungsvorschrift Kolibri konzipiert und dient der Vorqualifizierung von nicht pädagogisch vorgebildeten Personen, die Sprachfachkraft im Programm ISF+ werden möchten. Sie erhalten im Vorfeld Unterlagen zur Vorbereitung. Bitte lesen Sie sich diese vor dem Seminartag gründlich durch, damit die Inhalte im Seminar aufgegriffen und bearbeitet werden können.
Häufige Konflikte in der Kita oder Krisen führen zu ungünstigen Entwicklungsbedingungen für das Kind. Zugleich besteht die Gefahr tiefer Erschöpfung, wenn Sie sich als Fachkraft dauerhaft durch das Verhalten eines Kindes herausgefordert fühlen. Methoden zur Förderung des Kindes und zur Entlastung der Fachkraft durch einen Perspektivwechsel bietet das Schulungskonzept „Herausforderndes Verhalten von Kindern professionell bewältigen“- HeVeK (Fröhlich-Gildhoff et. al. 2017). Sie erlernen Bewältigungsstrategien für den Alltag in der Kita.Auf Basis gezielter Beobachtung und Reflexion erlernen Sie Analysemethoden für herausfordernde Situationen. Die Erklärungsmodelle zielen auf einen Perspektivwechsel: weg vom Fokus auf das Kind als Verursacher hin zur Situation mit allen Beteiligten - das Kind, seine Eltern, die Fachkraft und die Kindergruppe. Sie erproben Methoden, aus Ihren Beobachtungsergebnissen Handlungsschritte zu planen, die dem Kind die notwendigen Lerngelegenheiten schaffen.Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Grundlagen zu herausforderndem VerhaltenBeobachtung als Grundlage zum Verständnis von als herausfordernd erlebten VerhaltensweisenEntwicklungswissen zu den Bereichen Kognition und sozial-emotionale EntwicklungReflexion der eigenen Rolle und Haltung in der Interaktion mit dem Kind Ausgehend von einem biopsychosozialen Modell Lösungsstrategien planenBedürfnisse als Motivation für Verhalten wahrnehmen und verstehenDie Kooperation mit Eltern als unterstützenden Faktor zu nutzenDie Referentin ist ausgebildete Mulitplikatorin für das wissenschaftlich evaluierte Schulungskonzept.Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich.Referent*in: Brigitte DegitzZielgruppe: Fachkräfte aus Krippe, Kita, Tagespflege, Sozialarbeit, Sozial- und Heilpädagogik
Effektive Gesprächsführung in der Kooperation mit Eltern:
Präsenz: Mo. 19.04.2027, 09.00 - 16.00 Uhr • Di. 20.04.2027, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Die vertrauensvolle und effektive Kommunikation bildet die Basis der Bildungspartnerschaft von pädagogischen Fachkräften und Eltern. Für einen professionellen Austausch mit Eltern brauchen Fachkräfte Wissen über kommunikative Prozesse und kommunikative Handlungskompetenz.
In der Fortbildung werden Grundlagen und Methoden vermittelt, die zum Gelingen der Kommunikation mit Eltern beitragen. Praktische Übungen vertiefen die eigene Kompetenz in der Gesprächsführung. Die Teilnehmer*innen bringen ihre Erfahrungen aktiv ein, z. B. aus Aufnahme-, Entwicklungs- und Konfliktgesprächen.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Reflexion der eigenen Wahrnehmung und Interpretation
effektiv Fragen stellen, um die Beweggründe der Eltern zu erkennen
Strategien, elterliche Bedürfnisse und Interessen aufzugreifen
eigene Beweggründe im Gespräch angemessen ausdrücken
Sachinhalte vermitteln, die auf das gemeinsame Engagement für das Kind abzielen
Umgang mit Konfliktgesprächen und Strategien der Konfliktlösung
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderungFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Elke SchlösserZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Krippe und Kita sowie Interessierte aus anderen Bereichen
Veranstaltungsort: ZEL Heidelberg
Haben Sie schon darüber nachgedacht, Kindertherapien vermehrt in Kleingruppen durchzuführen? Sind Sie unsicher, wie Sie die Organisation im Praxisalltag gestalten können? Welche Kinder passen zusammen, und bringt das auch den gewünschten Erfolg? In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie Gruppentherapien erfolgreich in Ihrer Praxis umsetzen können und welche Vorteile sie für Kinder, Eltern und Therapeut*innen bieten. Angesichts wachsender Wartezeiten auf logopädische Therapien für Kinder ist es wichtiger denn je, innovative und effektive Behandlungsmethoden zu nutzen. Studien, darunter die THESES-Studie, zeigen, dass die Therapie in Kleingruppen eine vielversprechende Möglichkeit ist, um Kindern schnell und nachhaltig zu helfen. Freuen Sie sich auf praktische Tipps, aktuelle Erkenntnisse und den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Gemeinsam entdecken wir neue Wege, um die Versorgungssituation für Kinder in Ihrer Region zu verbessern und die Therapieeffizienz zu steigern. Was lernen Sie in der Fortbildung? Wie die Gruppentherapie in den Praxisalltag integriert werden kann Welche Hürden auftreten können und wie diese überwunden werden Vor- und Nachteile der Gruppentherapie Für welche Kinder und Störungsbilder die Gruppentherapie geeignet ist Wie Eltern in den Therapieprozess eingebunden werden können Praktische Ideen und Methoden für die Gruppentherapie Referentin: Dr. rer. nat. Denise Siemons-Lühring Zielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und Sprachtherapie
„Weißt du was?“ – Erzählen als Alltags- und Bildungskompetenz Kinder in der Entwicklung Ihrer Erzählfähigkeiten in der Kita begleiten:
Präsenz: Di., 27.04.2027 09:30-16:00 Uhr (7 UE)
Frühkindliche Literacy-Förderung spielerisch gestalten – für einen guten Start in die Schriftsprachwelt!
Kinder erzählen von Erlebnissen, erfinden Geschichten und bringen Gedanken und Gefühle sprachlich zum Ausdruck. Erzählkompetenzen sind eine wichtige Grundlage für Sprachbildung, Literacy und spätere Bildungsprozesse. Damit Kinder ihre Erzählfähigkeiten entwickeln können, brauchen sie Erwachsene, die aufmerksam zuhören, sprachlich begleiten und anregende Erzählsituationen schaffen.
In diesem Seminar erhalten Sie Grundlagenwissen zur Entwicklung und praxisnahe Impulse für die Förderung von Erzählkompetenzen im Kita-Alltag. Dabei richten wir den Blick sowohl auf das Erzählen im Alltag als auch auf literarisches Erzählen. Sie erfahren, wie alltägliche Gespräche, gemeinsame Erinnerungen, Bilderbücher und frei erfundene Geschichten Kinder dazu anregen, selbst Erzählstrukturen aufzubauen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem methodischen Einsatz der Erzählschiene als motivierendes Medium zum Erleben von Geschichten. Mit dieser Methode können Sie Kinder aktiv werden lassen beim Nacherzählen und beim gemeinsamen Entwickeln von Geschichten. Praktische Erprobungsphasen unterstützen den Transfer in die pädagogische Praxis.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar?
Grundlagen zur Entwicklung kindlicher Erzählfähigkeiten
Bedeutung von Erzählfähigkeiten für Sprachbildung und Literacy
Erzählformate im Alltag und beim literarischen Erzählen
Sprachförderliche Begleitung von Erzählprozessen
Methodische Kompetenz beim Einsatz der Erzählschiene
Praxisideen für den Kita-Alltag und verschiedene Altersgruppen
Das Seminar ist Teil des Zertifikatskurses:
Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Referentin:
Carmen Huck
Zielgruppe:
Pädagogische Fach- und Leitungskräfte aus Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege
Erfassen Sie kognitive Fähigkeiten sicher und differenziert!
Intelligenz ist mehr als nur ein Zahlenwert – sie zeigt sich in vielen Facetten: im Lernen, im Problemlösen, in der Wahrnehmung und im Denken. Der KABC-II ist ein aktuelles Instrument, mit dem Sie diese vielfältigen kognitiven Fähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 18 Jahren differenziert und zuverlässig erfassen können. Besonders wertvoll: Auch bei Sprachbarrieren, Hörstörungen oder begrenzten Deutschkenntnissen liefert der KABC-II valide Ergebnisse.
In diesem praxisorientierten Tagesseminar erhalten Sie eine fundierte Einführung in die Arbeit mit dem KABC-II. Sie lernen das theoretische Konzept sowie die vielfältigen Anwendungsbereiche kennen – und gewinnen Sicherheit im Umgang mit dem Testmaterial. Schritt für Schritt erarbeiten wir gemeinsam die Durchführung, Protokollierung, Auswertung und Interpretation. Dank der Arbeit in einer Kleingruppe bleibt viel Raum für praktische Übungen, Rückfragen und individuelle Vertiefung.
Ob in Frühförderung, Sozialpädiatrie, Psychologie oder pädagogischen Kontexten: dieses Seminar vermittelt Ihnen wertvolles Handwerkszeug für Ihre diagnostische Praxis. Steigern Sie Ihre diagnostische Kompetenz und gewinnen Sie Sicherheit im professionellen Umgang mit einem international etablierten Intelligenzmessverfahren.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
fundierte Kenntnisse über die theoretischen Grundlagen des KABC-II
Sicherheit im praktischen Umgang mit dem Testmaterial
Durchführung und Protokollierung in der praktischen Anwendung
praxisnahes Wissen zur Auswertung der Testergebnisse
sicheres Verständnis für die Interpretation der Ergebnisse im Kontext von FallbeispielenDas Seminar ist Teil des Zertifikatskurses
Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen
Referent*in: Lisa Marie Regitz (M. Sc.)Zielgruppe: Fachpersonen aus dem Kontext von Frühförderung, Sonderpädagogik, Psychologie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Schulsozialarbeit, Beratung usw.