Der Sprachentwicklungstest für drei- bis fünfjährige Kinder (SETK 3-5; Grimm 2015) ist ein standardisiertes Verfahren zur Beurteilung der Fähigkeiten von Vorschulkindern im Sprachverstehen, in der Sprachproduktion und im Sprachgedächtnis. Er dient der zuverlässigen Einschätzung des Sprachentwicklungsstandes eines Kindes, um bei Bedarf über passende Fördermaßnahmen in der Kita oder Therapiemaßnahmen zu entscheiden.In dieser Fortbildung erhalten Sie einen kompakten Überblick über den theoretischen Hintergrund des SETK 3-5. Sie erfahren, wie die Ergebnisse interpretiert werden und wie daraus geeignete Maßnahmen zur Unterstützung der Kinder in der Kita oder Zuhause abgeleitet werden können. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Erwerb von Kenntnissen über die theoretischen Grundlagen des SETK3-5Sicherheit in der Interpretation der Ergebnisse Kenntnisse in der Ableitung von Unterstützungsmaßnahmen basierend auf den TestergebnissenReferent: Dr. Falko Dittmann
Im Aufbaumodul HIT Vorschule werden die erfolgreichen Interaktionstrainings HIT Kiga und HIT Krippe um zentrale Bausteine Förderung der Bildungssprache und Literacy erweitert. An drei aufeinander aufbauenden Fortbildungstagen erhalten Sie Grundlagenwissen zur Entwicklung des Lesens und Schreibens sowie zu wichtigen Vorläuferfähigkeiten des Schriftspracherwerbs, beispielsweise zur phonologischen Bewusstheit. Darüber hinaus erwerben Sie Kenntnisse und Fördermethoden zur Bildungssprache. So können Sie Kinder sprachlich so begleiten, dass diese sich zunehmend differenziert ausdrücken und komplexere sprachliche Strukturen verstehen lernen. Diese Fähigkeiten sind entscheidend, um später dem Unterricht folgen, Aufgaben verstehen und eigene Gedanken formulieren zu können.
Doch nicht alle Kinder erwerben diese Kompetenzen ohne Schwierigkeiten. Gezielte sprachliche Unterstützung sind deshalb besonders wichtig für Kinder mit nichtdeutscher Erstsprache aus bildungsbenachteiligten Familien oder mit Sprachentwicklungsstörungen. Diese Kinder benötigen möglichst früh und besonders im letzten Jahr vor der Einschulung zahlreiche und qualitätvolle sprachintensive Lerngelegenheiten.
Was Sie in dieser Fortbildung lernen?
Grundlagen zum Literacy-Begriff und zu Vorläuferfähigkeiten des Schriftspracherwerbs
Bedeutung von Bildungssprache für den Lernerfolg
Grundlagenwissen zur Entwicklung des Lesens und Schreibens
Methoden zur Unterstützung von Kindern beim Erwerb bildungssprachlicher Kompetenzen
Nicht geeignet ist das Aufbaumodul für Teilnehmer*innen, die bereits die ZEL-Seminare „Bildungssprachliche Fähigkeiten fördern" und „Literacy-Förderung in der Kita" besucht haben (wegen inhaltlicher Überschneidungen). Voraussetzung für die Teilnahme ist der vorherige Besuch des Heidelberger Interaktionstrainings (Kiga oder Krippe).
Das Aufbaumodul kann auch als Inhouse-Seminar für Teams gebucht werden, die das Heidelberger Interaktionstraining durchlaufen haben.
Referent*in: Brigitte Degitz, Carmen HuckZielgruppe: Absolvent*innen des Heidelberger Interaktionstrainings
Praxisseminar: Logopädie goes digital - Videotherapie mit Kindern:
Online: Fr, 09.04.2027, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Videotherapie mit Kindern ist für viele Logopäd:innen noch Neuland – dabei eröffnet sie vielfältige Möglichkeiten, die Therapie praxisnah, wirkungsvoll und für alle Beteiligten mit Freude zu gestalten. Videotherapie kann außerdem in vielen Situationen helfen, Therapieausfälle zu vermeiden und die Kontinuität der logopädischen Behandlung zu sichern. Studien zeigen, dass sie genauso wirksam sein kann wie Therapie in Präsenz.
In dieser Fortbildung teilen wir unsere Erfahrungen aus fünf Jahren logopädischer Videotherapie mit Kindern und erleichtern euch den Einstieg in die digitale Therapieform. Im Mittelpunkt stehen konkrete Fragen und Herausforderungen aus dem logopädischen Praxisalltag:
Welche technische Ausstattung lohnt sich?
Wie gestalte ich Videotherapie abwechslungsreich und motivierend?
Wo liegen die Grenzen der Behandlung?
Welche Plattformen und Tools haben sich in der Logopädie bewährt?
Darüber hinaus bietet die Fortbildung Raum für den kollegialen Austausch von Erfahrungen, Tipps und Best Practices. Ziel ist es, Logopäd:innen praxisorientierte Lösungen und Inspiration für ihren Berufsalltag mitzugeben.
Bitte beachtet, dass Fragen zur Abrechnung nicht Bestandteil dieses Kurses sind.
Referent*in: Hanna Dalitz
Zielgruppe: Logopäd:innen
Vortrag: Pragmatik und Kommunikation in der Sprachentwicklungsdiagnostik bei Kindern:
Online: Do, 15.04.2027 - 17:00 - 18:30 Uhr (2 UE)
Dieser Vortrag bietet eine Einführung in den Bereich Pragmatik und Kommunikation und deren Stellenwert in der Sprachentwicklungsdiagnostik. Pragmatisch-kommunikative Kompetenzen umfassen sowohl rezeptive als auch produktive Kompetenzen, um Sprache im sozialen Kontext zu verwenden und daran anzupassen. Sie erfahren, welche Kompetenzen die logopädische Diagnostik in den Blick nehmen kann und wie sich diese - insbesondere in Abhängigkeit von der kognitiven Entwicklung und sozialen Erfahrungen - im Kindesalter entfalten. Im Fokus stehen dabei Kinder im Vor- und Grundschulalter.
Anschließend lernen Sie kennen, welche Schwierigkeiten in Pragmatik und Kommunikation bei Kindern unterschiedlicher sprachlicher Kompetenzprofile auftreten können sowie mit welchen diagnostischen Verfahren und Instrumenten sie diese erfassen lassen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Sie diagnostischen Herausforderungen in diesem vielschichtigen Feld im klinischen Alltag konkret begegnen können.
Den Abschluss bilden therapeutische Ansätze zur Förderung der Pragmatik in der logopädischen Therapie, die sowohl beim sozialen Umfeld als auch bei den individuellen Kindern ansetzen.
Referentin: Maria BuschZielgruppe: Logopädie und angrenzende Berufsgruppen
Effektive Gesprächsführung in der Kooperation mit Eltern:
Präsenz: Mo. 19.04.2027, 09.00 - 16.00 Uhr • Di. 20.04.2027, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Die vertrauensvolle und effektive Kommunikation bildet die Basis der Bildungspartnerschaft von pädagogischen Fachkräften und Eltern. Für einen professionellen Austausch mit Eltern brauchen Fachkräfte Wissen über kommunikative Prozesse und kommunikative Handlungskompetenz.
In der Fortbildung werden Grundlagen und Methoden vermittelt, die zum Gelingen der Kommunikation mit Eltern beitragen. Praktische Übungen vertiefen die eigene Kompetenz in der Gesprächsführung. Die Teilnehmer*innen bringen ihre Erfahrungen aktiv ein, z. B. aus Aufnahme-, Entwicklungs- und Konfliktgesprächen.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Reflexion der eigenen Wahrnehmung und Interpretation
effektiv Fragen stellen, um die Beweggründe der Eltern zu erkennen
Strategien, elterliche Bedürfnisse und Interessen aufzugreifen
eigene Beweggründe im Gespräch angemessen ausdrücken
Sachinhalte vermitteln, die auf das gemeinsame Engagement für das Kind abzielen
Umgang mit Konfliktgesprächen und Strategien der Konfliktlösung
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderungFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Elke SchlösserZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Krippe und Kita sowie Interessierte aus anderen Bereichen
Veranstaltungsort: ZEL Heidelberg
Stärken erkennen, Verständnis fördern, Perspektiven erweitern: Begleiten Sie Kinder mit Asperger-Syndrom einfühlsam und inklusiv.
Obwohl das Asperger-Syndrom im aktuellen Klassifikationssystem (ICD-11) nicht mehr als eigenständige Diagnose geführt wird, bleibt es im fachlichen Diskurs und im Alltag vieler Menschen präsent. Denn die damit verbundenen Besonderheiten – etwa in der sozialen Interaktion, im Kommunikationsverhalten oder im Umgang mit Reizen bei guter bis sehr guter intellektueller Leistungsfähigkeit – prägen die Erlebniswelt dieser Menschen und ihrer Mitmenschen auf besondere Weise.
In diesem Seminar tauchen Sie tief in das Erleben von Menschen mit Asperger-Syndrom ein. Sie lernen typische Verhaltensweisen kennen, reflektieren Denk- und Wahrnehmungsmuster und entdecken die Stärken der Menschen mit ASS. Durch authentische Fallbeispiele und praxisnahe Impulse zu Maßnahmen im Alltag wie Strukturierung und Ruheinseln erhalten Sie wertvolles Wissen, das Sie direkt in Ihrem pädagogischen, therapeutischen und familiären Alltag anwenden können.
Gemeinsam entwickeln wir Wege, wie Sie betroffene Kinder und Erwachsene besser verstehen, individuell begleiten und ihre Entwicklung aktiv unterstützen können. Denn ein achtsames, informiertes Umfeld kann sehr viel bewirken, damit sich eine Person mit ASS in der Gemeinschaft wohl fühlt und sein Entwicklungspotenzial entfalten.
Nutzen Sie dieses Seminar, um Ihre Fachkompetenz zu stärken, neue Perspektiven zu gewinnen und mit mehr Sicherheit und Empathie Menschen mit Asperger-Syndrom zu begegnen.
Als inhaltliche Vorbereitung empfehlen wir die Seminare Autismus-Spektrum I und Autismus-Spektrum II. Die Teilnahme ist jedoch keine Voraussetzung.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
vertieftes Wissen über das Asperger-Syndrom im Kontext des Autismus-Spektrums
Einsicht in die Denk- und Wahrnehmungswelt von Menschen mit Asperger-Syndrom
Handlungskompetenz für die individuelle Begleitung in pädagogischen und therapeutischen Settings sowie im familiären Rahmen
Kennen von leicht umsetzbaren Schritten, um den Alltag für einen Menschen mit ASS zu erleichtern und ihm Teilhabe in der Kita, Schule, Familie zu ermöglichen
Strategien für eine gelingende und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern
Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses:
Kinder im Autismus-Spektrum: Grundlagen
Passend dazu die weiteren Seminare der Autismus-Spektrum-Reihe:
Autismus-Spektrum I: Merkmale, Ursachen und Entwicklungsverlauf
Autismus-Spektrum II: Diagnostik, Therapie und pädagogische Förderung im Überblick
Besuchen Sie auch:
In der Vortragsreihe „Neurodivergenz, Sprache und Kommunikation über die Lebensspanne" erhalten Sie von erfahrenen Referent*innen kompakte und praxisnahe Einblicke in Diagnostik, Förderung und Begleitung sowie in den Alltag von Betroffenen – von der frühen Kindheit bis ins Erwachsenenalter. Auch zu Autismus finden Sie hier Vorträge.
Zur Vortragsreihe: Fachvorträge Neurodivergenz
Referent*in: Prof. Dr. Anke Buschmann
Zielgruppe: Fachpersonen aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen (Kindertagespflege, Krippe, Kita, Schule, Frühförderung, Frühe Hilfen, Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Logopädie, Ergotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Sozialpädiatrie) sowie weitere Interessierte
FASD verstehen – Medizinische Grundlagen und ihre Bedeutung für Entwicklung, Lernen und Verhalten
Alkoholkonsum während der Schwangerschaft kann zu einer Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) führen – einer der häufigsten nicht genetisch bedingten Ursachen angeborener Entwicklungsstörungen. Die Auswirkungen betreffen vor allem die Entwicklung des Gehirns und können lebenslange Folgen für Lernen, Aufmerksamkeit, Selbstregulation, Kommunikation und Verhalten haben. Viele betroffene Kinder und Jugendliche bleiben jedoch lange unerkannt oder werden missverstanden.
Für Fachpersonen, die Kinder und Jugendliche begleiten, ist ein grundlegendes Verständnis der medizinischen Hintergründe von FASD entscheidend. Wer die neurobiologischen Ursachen kennt, kann Verhaltensweisen besser einordnen, realistische Erwartungen entwickeln und Kinder gezielter und ressourcenorientiert unterstützen.
Kompakt und praxisnah lernen Sie die medizinischen Grundlagen der Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) kennen und beschäftigen sich mit den Auswirkungen auf Entwicklung, Lernen und Verhalten.
Inhalte
Medizinische Grundlagen und Entstehung von FASD
Formen und Erscheinungsbild der Fetalen Alkoholspektrumstörungen
Auswirkungen auf Gehirnentwicklung, Lernen, Verhalten und Selbstregulation
Typische Entwicklungs- und Verhaltensbesonderheiten
Verhaltensweisen neurobiologisch verstehen und angemessen einordnen
Konsequenzen für den pädagogischen und therapeutischen Alltag
Förderliche Strategien für den ressourcenorientierten Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen
Nach dem Seminar können die Teilnehmenden die Auswirkungen von FASD auf Entwicklung, Lernen und Verhalten besser verstehen und dieses Wissen gezielt für die Begleitung und Förderung betroffener Kinder und Jugendlicher nutzen.
Referent*innen: Dr. med. Cornelia BußmannZielgruppe: pädagogische und therapeutische Fachkräfte, Frühförderung, Frühe Hilfen, sowie weitere Fachpersonen aus Bildung, Betreuung und Kinder- und Jugendhilfe
Vortrag: Was ist eine Sprachentwicklungsstörung und wie entsteht sie?:
Online: Mo, 26.04.2027 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
In
diesem Vortrag wird zunächst das Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren für
einen erfolgreichen Spracherwerb betrachtet. Die Bedeutung von Umwelt-,
Entwicklungs- und individuelle Faktoren wird diskutiert. Sie erfahren, warum
das Sprechenlernen manchen Kindern schwerer fällt als den Gleichaltrigen und
warum Kinder mit einer Sprachentwicklungsstörung beispielsweise Probleme im
Wortschatzaufbau oder beim Erlernen der korrekten Grammatik haben. Ein
fundiertes Verständnis für die Schwierigkeiten von Kindern mit einer
Sprachentwicklungsstörung ist der zentrale Ausgangspunkt, um Kinder im Alltag
sicher und wirksam zu begleiten. Der Vortrag erweitert ihr Fachwissen und
stärkt Ihre Handlungssicherheit im Umgang mit sprachauffälligen Kindern.Referentin: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung, Logopädie, Sozialpädiatrie, Psychologie
„Weißt du was?“ – Erzählen als Alltags- und Bildungskompetenz Kinder in der Entwicklung Ihrer Erzählfähigkeiten in der Kita begleiten:
Präsenz: Di., 27.04.2027 09:30-16:00 Uhr (7 UE)
Frühkindliche Literacy-Förderung spielerisch gestalten – für einen guten Start in die Schriftsprachwelt!
Kinder erzählen von Erlebnissen, erfinden Geschichten und bringen Gedanken und Gefühle sprachlich zum Ausdruck. Erzählkompetenzen sind eine wichtige Grundlage für Sprachbildung, Literacy und spätere Bildungsprozesse. Damit Kinder ihre Erzählfähigkeiten entwickeln können, brauchen sie Erwachsene, die aufmerksam zuhören, sprachlich begleiten und anregende Erzählsituationen schaffen.
In diesem Seminar erhalten Sie Grundlagenwissen zur Entwicklung und praxisnahe Impulse für die Förderung von Erzählkompetenzen im Kita-Alltag. Dabei richten wir den Blick sowohl auf das Erzählen im Alltag als auch auf literarisches Erzählen. Sie erfahren, wie alltägliche Gespräche, gemeinsame Erinnerungen, Bilderbücher und frei erfundene Geschichten Kinder dazu anregen, selbst Erzählstrukturen aufzubauen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem methodischen Einsatz der Erzählschiene als motivierendes Medium zum Erleben von Geschichten. Mit dieser Methode können Sie Kinder aktiv werden lassen beim Nacherzählen und beim gemeinsamen Entwickeln von Geschichten. Praktische Erprobungsphasen unterstützen den Transfer in die pädagogische Praxis.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar?
Grundlagen zur Entwicklung kindlicher Erzählfähigkeiten
Bedeutung von Erzählfähigkeiten für Sprachbildung und Literacy
Erzählformate im Alltag und beim literarischen Erzählen
Sprachförderliche Begleitung von Erzählprozessen
Methodische Kompetenz beim Einsatz der Erzählschiene
Praxisideen für den Kita-Alltag und verschiedene Altersgruppen
Das Seminar ist Teil des Zertifikatskurses:
Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Referentin:
Carmen Huck
Zielgruppe:
Pädagogische Fach- und Leitungskräfte aus Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege
Haben Sie schon darüber nachgedacht, Kindertherapien vermehrt in Kleingruppen durchzuführen? Sind Sie unsicher, wie Sie die Organisation im Praxisalltag gestalten können? Welche Kinder passen zusammen, und bringt das auch den gewünschten Erfolg? In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie Gruppentherapien erfolgreich in Ihrer Praxis umsetzen können und welche Vorteile sie für Kinder, Eltern und Therapeut*innen bieten. Angesichts wachsender Wartezeiten auf logopädische Therapien für Kinder ist es wichtiger denn je, innovative und effektive Behandlungsmethoden zu nutzen. Studien, darunter die THESES-Studie, zeigen, dass die Therapie in Kleingruppen eine vielversprechende Möglichkeit ist, um Kindern schnell und nachhaltig zu helfen. Freuen Sie sich auf praktische Tipps, aktuelle Erkenntnisse und den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Gemeinsam entdecken wir neue Wege, um die Versorgungssituation für Kinder in Ihrer Region zu verbessern und die Therapieeffizienz zu steigern. Was lernen Sie in der Fortbildung? Wie die Gruppentherapie in den Praxisalltag integriert werden kann Welche Hürden auftreten können und wie diese überwunden werden Vor- und Nachteile der Gruppentherapie Für welche Kinder und Störungsbilder die Gruppentherapie geeignet ist Wie Eltern in den Therapieprozess eingebunden werden können Praktische Ideen und Methoden für die Gruppentherapie Referentin: Dr. rer. nat. Denise Siemons-Lühring Zielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und Sprachtherapie