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Sprachdiagnostik bei Kindern: kompetente Anwendung und effektive Therapieplanung


In der Vortragsreihe „Diagnostik bei Kindern: kompetente Anwendung und effektive Therapieplanung" erhalten Sie von erfahrenen Referent*innen kompakte und praxisnahe Einblicke in Themen, die für die fundierte Diagnostik und Therapieplanung bei Kindern.

Vortragsdauer: 90 Minuten inkl. Fragen und Austausch

  • fundiert – wissenschaftlich abgesichert und fachlich aktuell
  • verständlich – klar strukturiert und praxisnah erklärt
  • anwendungsorientiert – mit konkreten Beispielen, Tipps und Materialien für die tägliche Arbeit

Zielgruppe: Logopädie und angrenzende Berufsgruppen

Sprachentwicklungsstörungen und -verzögerungen: Therapiesettings und diagnostisches Vorgehen auf dem Prüfstand — Leitlinienempfehlungen und Ergebnisse aus aktuellen Studien
Sprachentwicklungsstörungen und -verzögerungen: Therapiesettings und diagnostisches Vorgehen auf dem Prüfstand — Leitlinienempfehlungen und Ergebnisse aus aktuellen Studien
Vortrag: Sprachentwicklungsstörungen und -verzögerungen: Therapiesettings und diagnostisches Vorgehen auf dem Prüfstand: Online: Mi, 21.10.2026 - 17:00 - 18:30 Uhr (2 UE)
Sprachentwicklungsstörungen kommen bei knapp zehn Prozent aller Kinder vor, davon 7,6% als umschriebene und 2,3% mit weiteren sprachrelevanten Beeinträchtigungen. Sie gehören zu den meist behandelten Störungen im Kindesalter. Sprachentwicklungsverzögerungen zwischen dem 2. und 3. Geburtstag werden bei ca. 15% der Kinder beobachtet und gehen umschriebenen Sprachentwicklungsstörungen meist voraus. Alle gemeinsam beeinträchtigen oft die soziale, emotionale, kognitive, schulische und berufliche Entwicklung ihrer Träger und bilden sich untherapiert meist nicht ausreichend zurück. Sie bedürfen einer sicheren Diagnostik, die Über- oder Unterdiagnosen vermeidet, und einer effektiven, qualitätsgesicherten Intervention. Diagnostik und Therapie sind in zwei Leitlinien geregelt, die derzeit überarbeitet und in eine S3-Leitlinie zusammengeführt werden. In diese werden auch die Erkenntnisse aus neuen Studien beitragen. Diese belegen die Notwendigkeit des systematischen Elterneinbezugs in sprachförderliche oder -therapeutische Interventionen, die hohe Effektivität von Online- und Gruppentherapien, die Wichtigkeit von Intensivphasen in Therapie und Förderung und die Wirksamkeit stationärer Sprachtherapie. Die Implementierung der Leitlinie und der Erkenntnisse aus Therapiestudien erfordern eine Abbildung in der Heilmittelrichtlinie und ein Umdenken in Verordnungs- und Therapiepraxis. Folgenden Fragen gehen wir nach: Wie werden Sprachentwicklungsverzögerungen und -störungen am sichersten erkannt und diagnostiziert? Welche Interventions- und -Therapieprinzipien sind wirksam? Welche Hürden und Bedenken gegenüber innovativen Interventionsformen sind zu überwinden? Wie können die aus Leitlinien und Studien gewonnenen Erkenntnisse in Therapie- und Verordnungspraxis sowie gesundheitspolitische Entscheidungen umgesetzt werden? Hinweis: Dieser Vortrag wurde von der Landesärztekammer Baden-Württemberg mit Fortbildungspunkten akkreditiert. Für diesen Vortrag stellen wir keine Teilnahmebescheinigung aus. Referentin: Univ.-Prof.in Dr. med. Katrin Neumann Zielgruppe: Ärzt*innen aus Phoniatrie & Pädaudiologie, Pädiatrie und HNO-Heilkunde Fachpersonen aus Sprachtherapie Logopädie Schulämter Sprachheilpädagogik Frühförderung

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Wenn Zweijährige kaum sprechen: Diagnostische Entscheidungswege bei verzögerter Sprachentwicklung
Wenn Zweijährige kaum sprechen: Diagnostische Entscheidungswege bei verzögerter Sprachentwicklung
Vortrag: Wenn Zweijährige kaum sprechen: Diagnostische Entscheidungswege bei verzögerter Sprachentwicklung: Online: Do, 14.01.2027 - 17:00 - 18:30 Uhr (2 UE)
Für zweijährige Kinder mit einem deutlich unterdurchschnittlichen Wortschatz empfiehlt die aktuelle S3-Leitlinie „Therapie von Sprachentwicklungsstörungen“ (Kapitel 2: Late Talker) eine differenzialdiagnostische Abklärung. Dabei sind das Ausmaß der Verzögerung in der expressiven Sprachentwicklung, die kommunikativen Kompetenzen und insbesondere das Sprachverständnis zu beurteilen. Zudem gilt es, Hinweise auf eine komplexe Entwicklungsstörung zu erkennen und entsprechend abzuklären. Für die Planung von Förder- und Therapiemaßnahmen reicht es daher nicht aus, lediglich den Umfang des gesprochenen Wortschatzes zu erfassen. Anhand eines Fallbeispiels aus der Praxis des ZEL wird der diagnostische Prozess Schritt für Schritt nachvollzogen: Welche Informationen sind relevant, wie lassen sich unterschiedliche Befunde zusammenführen und differentialdiagnostisch einordnen? Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der zeitökonomischen Durchführung standardisierter Testverfahren bei zweijährigen Kindern: Wie kann eine valide Diagnostik auch bei begrenzter Aufmerksamkeit und Mitarbeit gelingen? Der Vortrag verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit den Erfahrungen aus der langjährigen diagnostischen Praxis der Referentin und zeigt, wie aus unterschiedlichen Befunden ein differenziertes Entwicklungsprofil entsteht und daraus begründete Entscheidungen für Therapie, Förderung und weitere Diagnostik abgeleitet werden können. Referent: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Logopädie, Sozialpädiatrie, Frühförderung und Interessierte

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PLAKSS-III: eine digitale Aussprachediagnostik
PLAKSS-III: eine digitale Aussprachediagnostik
PLAKSS-III: eine digitale Aussprachediagnostik: Online: Do. 11.02.2027, 16.00 - 17.30 Uhr (2 UE)
Die Psycholinguistische Analyse kindlicher Aussprachestörungen-III (PLAKSS-III) ist ein ausschließlich digitales Tool mit teilautomatisierter Auswertung, das zur Diagnostik der verschiedenen Unterformen einer Aussprachestörung angewendet werden kann. Im Vortrag stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Wie diagnostiziere ich kindliche Aussprachestörungen?Welche Aussprachestörungen können aktuell mit der PLAKSS-III diagnostiziert werden und was wird zukünftig ergänzt?Was kann die PLAKSS-III, was die PLAKSS-II nicht konnte?Wie funktionieren die Durchführung und die teilautomatisierte Auswertung?Referentin:  Wiebke Freese (M. Sc.) Zielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und angrenzenden Gebieten

55,00 €
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Wozu Pseudowort-Nachsprechen? Mottier-Test & TEBIK in der Sprachentwicklungsdiagnostik
Wozu Pseudowort-Nachsprechen? Mottier-Test & TEBIK in der Sprachentwicklungsdiagnostik
Vortrag: Was steckt hinter dem Nachsprechen? Phonologisches Arbeitsgedächtnis diagnostisch verstehen: Online: Do, 04.03.2027 - 17:00 - 18:30 Uhr (2 UE)
Das Nachsprechen von Pseudowörtern ist ein etabliertes Verfahren zur Erfassung des phonologischen Arbeitsgedächtnisses (phonAG) und ein wichtiger Bestandteil der Sprachentwicklungsdiagnostik bei ein- und mehrsprachigen Kindern.Im Seminar erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Instrumente zur Erfassung, Durchführnug und Interpretation der Leistung des phonologischen Arbeitsgedächtnisses.Beantwortet werden die folgenden Fragen:Welche Verfahren zur Erfassung des phonologischen Arbeitsgedächtnisses können in der Praxis eingesetzt werden (bspw. Mottier-Test, TEBIK 4-8, SETK 3-5)Worauf sollte bei der Durchführung mit mehrsprachigen Kindern geachtet werden?Wie sollten die Testitems (Pseudowörter und -sätze) präsentiert werden?Welche Normdaten verwende ich?Welche Bedeutung hat das Testergebnis für die logopädische Therapie?Referentin: Nathalie FreyZielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und angrenzenden Gebieten

55,00 €
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Pragmatik und Kommunikation in der Sprachentwicklungsdiagnostik bei Kindern
Pragmatik und Kommunikation in der Sprachentwicklungsdiagnostik bei Kindern
Vortrag: Pragmatik und Kommunikation in der Sprachentwicklungsdiagnostik bei Kindern: Online: Do, 15.04.2027 - 17:00 - 18:30 Uhr (2 UE)
Dieser Vortrag bietet eine Einführung in den Bereich Pragmatik und Kommunikation und deren Stellenwert in der Sprachentwicklungsdiagnostik. Pragmatisch-kommunikative Kompetenzen umfassen sowohl rezeptive als auch produktive Kompetenzen, um Sprache im sozialen Kontext zu verwenden und daran anzupassen. Sie erfahren, welche Kompetenzen die logopädische Diagnostik in den Blick nehmen kann und wie sich diese - insbesondere in Abhängigkeit von der kognitiven Entwicklung und sozialen Erfahrungen - im Kindesalter entfalten. Im Fokus stehen dabei Kinder im Vor- und Grundschulalter. Anschließend lernen Sie kennen, welche Schwierigkeiten in Pragmatik und Kommunikation bei Kindern unterschiedlicher sprachlicher Kompetenzprofile auftreten können sowie mit welchen diagnostischen Verfahren und Instrumenten sie diese erfassen lassen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Sie diagnostischen Herausforderungen in diesem vielschichtigen Feld im klinischen Alltag konkret begegnen können. Den Abschluss bilden therapeutische Ansätze zur Förderung der Pragmatik in der logopädischen Therapie, die sowohl beim sozialen Umfeld als auch bei den individuellen Kindern ansetzen. Referentin: Maria BuschZielgruppe: Logopädie und angrenzende Berufsgruppen

55,00 €
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Prosodie – ein wichtiger Bereich in der Sprachentwicklung
Prosodie – ein wichtiger Bereich in der Sprachentwicklung
Vortrag: Prosodie – ein wichtiger Bereich in der Sprachentwicklung: Online: Do, 13.05.2027 - 17:00 - 18:30 Uhr (2 UE)
Die Prosodie ist in der deutschen Sprache ein wesentlicher Bestandteil der Kommunikation. Durch sie wird die Sprachverarbeitung erleichtert, werden Bedeutungen auf lexikalischer und syntaktischer Ebene geklärt und auch im Bereich der Pragmatik erfüllt sie vielfältige Funktionen. Im Spracherwerb kommt der Prosodie als Vorläuferfähigkeit eine zentrale Rolle zu. In diesem Seminar wird der Bereich Prosodie in seinen Grundlagen betrachtet. Dazu erhalten die Kursteilnehmer:innen zunächst eine theoretische Auffrischung und Vertiefung zu den Betrachtungsebenen der Prosodie. Auf der Basis der normalen prosodischen Entwicklung bei Kindern werden Störungen der Prosodie und deren Folgen für die Sprachverarbeitung und Kommunikation abgeleitet. Im zweiten Teil werden verschiedene Methoden der Diagnostik von prosodischen Störungen bei Kindern dargestellt und modellorientiert eingeordnet. Das Seminar schließt mit einem kurzen Einblick in therapeutische Möglichkeiten zur Behandlung prosodischer Defizite ab. Referentin: Dr. Wenke WaltherZielgruppe: Logopäd:innen / Sprachtherapeut:innen

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Diagnostik an der Schnittstelle SES und LRS: Wie können gefährdete Kinder im Vorschulalter erkannt und der LRS vorgebeugt werden?
Diagnostik an der Schnittstelle SES und LRS: Wie können gefährdete Kinder im Vorschulalter erkannt und der LRS vorgebeugt werden?
Vortrag: Diagnostik an der Schnittstelle SES und LRS: Wie können gefährdete Kinder im Vorschulalter erkannt und der LRS vorgebeugt werden?: Online: Do, 17.06.2027 - 17:00 - 18:30 Uhr (2 UE)
Kinder mit einer Sprachentwicklungsstörung (SES) haben ein deutlich höheres Risiko für Schulleistungsschwierigkeiten als Kinder mit altersgerechter Sprachentwicklung, insbesondere im Lese-Schriftspracherwerb. Im Vortrag wird anhand des Fallbeispiels eines Vorschulkindes mit einer SES die standardisierte Abklärung der Vorausläuferfähigkeiten für das Lesen- und Schreibenlernen dargestellt, um das individuelle Lese-Rechtschreib-Risiko zu bestimmen. Hierbei werden auch Zusammenhänge zu sprachlichen Befunden verdeutlicht. Referent: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und angrenzenden Gebieten

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Stottern bei Kindern sicher einschätzen – Diagnostik und klinische Entscheidungsfindung
Stottern bei Kindern sicher einschätzen – Diagnostik und klinische Entscheidungsfindung
Vortrag: Stottern bei Kindern sicher einschätzen – Diagnostik und klinische Entscheidungsfindung: Online: Do. 15.07.2027, 17:00 - 18:30 Uhr (2 UE)
Der Vortrag vermittelt ein praxisnahes diagnostisches Vorgehen bei stotternden Kindern vom frühen Kindesalter bis in die Adoleszenz. Aus einer ICF-orientierten Perspektive werden neben der Abgrenzung normaler Sprechunflüssigkeiten von Stottern die Stottersymptomatik, psychosoziale Auswirkungen und relevante Kontextfaktoren berücksichtigt. Relevante und in der Praxis ökonomisch einsatzbare, diagnostische Verfahren für verschiedene Altersbereiche werden beispielhaft vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der klinischen Entscheidungsfindung. Dabei werden Faktoren betrachtet, die Hinweise auf das Risiko einer Chronifizierung bzw. die Wahrscheinlichkeit einer Spontanremission geben und bei jungen Kindern für die Entscheidung über einen zeitnahen Therapiebeginn oder ein beobachtendes Abwarten relevant sind. Auch die Beratung der Eltern und Kriterien für eine erneute diagnostische Abklärung werden thematisiert. Für ältere Kinder wird dargestellt, welche therapeutischen Konsequenzen sich aus den diagnostischen Ergebnissen ableiten lassen.Referentin: Anke KohmäscherZielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und angrenzenden Gebieten

55,00 €
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Vom Turn-Taking zum Dialog - Frühe pragmatisch-kommunikative Kompetenzen beobachten
Vom Turn-Taking zum Dialog - Frühe pragmatisch-kommunikative Kompetenzen beobachten
Vortrag: Vom Turn-Taking zum Dialog - Frühe pragmatisch-kommunikative Kompetenzen beobachten: Online: Do, 21.10.2027 - 17:00 - 18:30 Uhr (2 UE)
Ab der Geburt interpretieren Eltern Verhaltensweisen von Säuglingen als Mitteilungen. «Das findest du lustig. Du möchtest nochmal gekitzelt werden.» So entdecken Babys im Rahmen ihrer frühen Bindungserfahrungen die kommunikative Funktion von Sprache. Damit Kinder erfolgreiche Interaktionen erfahren und Sprache kompetent erwerben, brauchen sie gute pragmatisch-kommunikative Kompetenzen. Diese entwickeln sich in den ersten vier Lebensjahren im engen Zusammenhang mit Sprachverstehens- und Spielkompetenzen. In der frühen Sprachdiagnostik ist es deshalb wichtig, diesen Fähigkeiten besondere Beachtung zu schenken. Im Vortrag werden relevante Entwicklungsschritte beschrieben. Anhand eines Fallbeispiels wird die sorgfältige Beobachtung pragmatisch-kommunikativer Fähigkeiten mithilfe eines Beobachtungsrasters exemplarisch vorgestellt. Referent: Barbara VischerZielgruppe: Logopädie und angrenzende Berufsgruppen

55,00 €
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„Die Eltern setzen meine Tipps nicht um!“ – Zusammenarbeit mit Eltern in der Sprachtherapie wirksam gestalten
„Die Eltern setzen meine Tipps nicht um!“ – Zusammenarbeit mit Eltern in der Sprachtherapie wirksam gestalten
Vortrag: „Die Eltern setzen meine Tipps nicht um!“ – Zusammenarbeit mit Eltern in der Sprachtherapie wirksam gestalten: Online: Do, 18.11.2027 - 17:00 - 18:30 Uhr (2 UE)
„Ich habe es den Eltern doch genau erklärt – aber sie machen es einfach nicht.“ Diese Erfahrung kennen viele Therapeut*innen. Doch woran liegt es eigentlich, wenn Empfehlungen im Familienalltag nicht ankommen oder die Übungsaufgaben nicht umgesetzt werden? Und was können wir in der Zusammenarbeit mit Eltern verändern?Eine wirksame Zusammenarbeit beginnt nicht mit der nächsten Übung für zu Hause, sondern mit einem gemeinsamen Verständnis und mit der Stärkung der Eltern in ihrer Rolle für einen erfolgreichen Spracherwerbsprozess: Was bedeutet die sprachliche Auffälligkeit für das Kind und seine Entwicklung? Was macht sie mit den Eltern und der Beziehung zu ihrem Kind? Im Vortrag erfahren Sie, warum Elternbildung eine wichtige Grundlage für eine gute Zusammenarbeit und für die Kooperationsbereitschaft der Eltern bilden. Sie lernen zentrale Prinzipien kennen, die Eltern darin unterstützen, ihre eigene Wirksamkeit zu erleben und sprachförderliches Handeln in den Familienalltag zu integrieren. Referent: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Logopädie und angrenzende Berufsgruppen

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Das diagnostische Spannungsfeld zwischen SES und AVWS – Schritte der differenzialdiagnostischen Abklärung
Das diagnostische Spannungsfeld zwischen SES und AVWS – Schritte der differenzialdiagnostischen Abklärung
Vortrag: Das diagnostische Spannungsfeld zwischen SES und AVWS – Schritte der differenzialdiagnostischen Abklärung: Online: Do. 09.12.2027, 17:00 - 18:30 Uhr (2 UE)
In der Praxis werden häufig Kinder mit einer Sprachentwicklungsstörung (SES) vorgestellt, bei denen mitunter der Verdacht auf das Vorliegen einer auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) besteht, beispielsweise weil die Kinder unaufmerksam oder leicht ablenkbar sind oder Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren. Die Abgrenzung von anderen Störungsbildern wie eine allgemeine Lernschwäche oder eine SES und die differenzialdiagnostische Untersuchung sind nicht einfach, jedoch unbedingt notwendig, um die Kinder adäquat unterstützen zu können. Im Vortrag wird ausgehend von den Grundlagen der beiden Störungsbilder SES und AVWS die leitliniengetreue Abklärung besprochen und anhand eines Fallbeispiels aus der Praxis illustriert. Referent: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und angrenzenden Gebieten

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