- Datum
- Heidelberger Elterntraining
- Heidelberger Interaktionstraining
- Themen
- Referent*in
-
Zertifikatskurse
- Curriculum für Sprachtherapeut*innen: Sprachverständnis
- Kinder im Autismus-Spektrum: Grundlagen
- Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung/-förderung in der Kita
- Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
- Sprach-, Sprech- und Kommunikationsstörungen
- Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
- Reflexion als Ressource in der pädagogischen Arbeit
- Vorträge
- Präsenzfortbildungen
- Elternworkshops
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Zertifikatskurs
Konzept
In dieser Weiterbildung begleiten wir Sie auf dem Weg zur Inklusion. Sie erweitern und reflektieren Ihr inklusives pädagogisches Verständnis. Darüber hinaus stärken Sie Ihre Handlungskompetenz im Umgang mit Vielfalt und individuellen Förderbedarfen. Sie lernen inklusive Prozesse im Alltag gezielt und professionell zu gestalten. So können Sie aktiv dazu beitragen, dass jedes Kind – unabhängig von seinen individuellen Voraussetzungen – Teilhabe erfährt, gefördert wird und Wertschätzung erlebt.
Die Weiterbildung besteht aus verpflichtenden Basismodulen sowie aus Aufbaumodulen zur Wahl. So können Sie sich fachlich umfassend weiterbilden und zugleich persönliche Schwerpunkte setzen.
Zielgruppe
Fachpersonen aus Krippe/Kindertagespflege, Kindergarten, Grundschule, Heil- und Sozialpädagogik, Soziale Arbeit, Kinder- und Jugendhilfe sowie für Interessierte aus anderen Berufsgruppen
Inhalte
Im Basismodul I beschreiten Sie den Weg von der Integration zur Inklusion ausgehend von der UN-Behindertenrechtskonvention und der Gesetzgebung zur Inklusion in der Kita in Deutschland. Sie lernen verschiedene Organisationsformen inklusiver Pädagogik kennen. Darauf aufbauend reflektieren Sie Ihr eigenes Rollenverständnis, Ihre Normen und Werte. Darüber hinaus erfahren Sie, wie Sie mit dem Index für Inklusion einen nachhaltigen Praxistransfer in das Kita-Team vollziehen können.
Feinfühlige Interaktionen stärken nicht nur die Bindung, sondern sind zentral für den Erwerb kommunikativer und sprachlicher Fähigkeiten. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Teilhabe in der Kita. Mit dem HIT als Basismodul II erhalten Sie Grundlagenwissen zur Sprachentwicklung und frühen Auffälligkeiten im Spracherwerb. In der Videosupervision reflektieren Sie Ihr eigenes Interaktionsverhalten und gewinnen praxisnahe Impulse, um Kinder gezielt entsprechend ihres Entwicklungsstandes sprachlich und kommunikativ zu fördern. Dies ist der Schlüssel für die sozial-emotionale und kognitive Entwicklung.
In Basismodul III lernen Sie lautsprachunterstützende Gebärden und Piktogramme kennen, um die alltägliche Kommunikation inklusiv zu gestalten. So erhalten alle Kinder und insbesondere Kinder mit eingeschränkten lautsprachlichen Kompetenzen oder einem geringem Deutschwortschatz von Beginn an die Möglichkeit, sich mitzuteilen. Sie lernen die Grundlagen verschiedener Systeme kennen und erhalten praxisnahe Methoden, um die LUG und Piktogramme schrittweise einzuführen und langfristig erfolgreich einzusetzen.
In den Aufbaumodulen zur Wahl können Sie aus den folgenden Bereichen wählen:
- Entwicklung kennen und unterstützen
- Kinder mit besonderen Bedürfnissen
- Zusammenarbeit mit den Eltern
-
Heterogenität und Vielfalt
Organisation
Die Weiterbildung umfasst mindestens 150 Unterrichtseinheiten (UE).
Diese beinhalten:
Basismodule I, II & III
- Basismodul „Inklusion in Krippe und Kita: Grundlagen, Anforderungen und Praxistransfer“
- Heidelberger Interaktionstraining - HIT Kiga
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Gebärden und Piktogramme in Kita und Frühförderung erfolgreich einführen
- Entwicklung kennen und unterstützen (mind. drei Seminare)
- Kinder mit besonderen Bedürfnissen (mind. drei Seminare)
- Zusammenarbeit mit den Eltern (mind. ein Seminar)
- Vielfalt und Heterogenität (mind. ein Seminar)
Die Module des Zertifikatskurses können Sie über mehrere Jahre verteilt besuchen. Wir empfehlen das Basismodul I als Einstieg in das Thema zuerst zu besuchen. Die weiteren Module sind inhaltlich in sich abgeschlossen, sodass die vorgesehene Reihenfolge nicht zwingend eingehalten werden muss. Alle Module werden in der Regel einmal jährlich durchgeführt.