Beißverhalten von Kindern in der Kita - Achtsame und responsive Handlungsmöglichkeiten
Beißen in der Krippe: Online: Fr. 23.09.2027, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Entwicklungspsychologisch betrachtet ist es nicht ungewöhnlich, wenn kleine Kinder andere Kinder in der Gruppe beißen. Wenn es zu Verletzungen gekommen ist, oder das Verhalten häufiger auftritt, wird es allerdings schnell zu einem schwerwiegenden Problem für alle Beteiligten in Krippe oder Kita. Eltern verlangen den Ausschluss des „Beißers“ oder der „Beißerin“ oder nehmen ihr Kind, wenn es gebissen wurde, gleich ganz aus der Einrichtung. Pädagogische Fachkräfte fragen sich in solchen Situationen, wie sie mit dem Verhalten angemessen umgehen sollen, denn: Selbst wenn das beißende Kind regelrecht „beschattet“ wird, kann es zu „Attacken aus heiterem Himmel“ kommen. Das Verhalten kann sich sogar auf die Gruppe ausweiten, und es gibt plötzlich mehrere Kinder, die beißen. Im Seminar werden auf Basis aktueller Forschungsergebnisse abgestimmte – responsive – Strategien im Umgang mit Beißen vorgestellt, die alle Beteiligten in den Blick nehmen: Kinder, Eltern, Fachkräfte, Leitung und Träger. Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse :Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichReferent*in: Prof. Dr. Dorothee GutknechtZielgruppe: Alle Berufsgruppen, die mit Säuglingen und Kleinkindern arbeiten, insbesondere in Krippe, Kita und Tagespflege

175,00 €
Bedeutung und Einsatz anamnestischer Aufnahmebögen für das pädagogische Erstgespräch in Krippe und Kita
Vortrag: Anamnesegespräche: Online: Mo., 28.09.2026 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Die Kooperation mit Eltern erfordert äußerst viel Sensibilität, geben doch die Eltern ihr Kind mit dem Eintritt in Krippe und Kita vertrauensvoll in externe betreuende, erziehende und bildende Hände. Gerade für die Erstkontakte gilt es, gute methodische Vorgehensweisen einzusetzen.Hierzu ist es günstig, wenn Teams ihre bisherige Vorgehensweise reflektieren, gegebenenfalls auffrischen oder eventuell neue Strategien kennenlernen.Der Vortrag beleuchtet die geschichtliche Herkunft und Bedeutung von Anamnese,Bedeutung des pädagogischen Erstgespräches in Krippe und Kita,sichere Benennung pädagogischer Zielen, die im Dialog mit den Eltern im Rahmen der Anamnese erforderlich sind,erstrebenswerten Kontaktformen und ihre positiven Wirkungen,bedeutsamen Fragen zur persönlichen und teaminternen Reflexion.Referentin: Elke SchlösserZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung

55,00 €
Late Talker
Late Talker: Online: Di. 06.10.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Als „Late Talker“ bezeichnet man Kinder, die deutlich später anfangen zu sprechen als andere, obwohl sie ansonsten altersgerecht erscheinen. Genau diese Kinder wecken seit einigen Jahren unser besonderes Interesse. Es stellt sich bei jedem Kind erneut die Frage: Sollen wir abwarten oder nicht? Ziel des Seminars ist es, Ihnen einen wissenschaftlich fundierten und praxisnahen Überblick über das Erscheinungsbild der „Late Talker“ zu geben. Möglichkeiten zur Früherkennung und -förderung dieser Kinder werden dargestellt. Fallbeispiele aus der täglichen Praxis des ZEL werden zur Illustration eingesetzt. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Kenntnisse über die Ursachen von Verzögerungen in der Sprachentwicklung Wissen über die weitere Entwicklung und Prognose von Late Talker Kenntnisse über Möglichkeiten der Früherkennung und Anlaufstellen für Diagnostik Kenntnis über wirksame Förderansätze Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Tagespflege, Kita und Frühförderung sowie Ärzt*innen

175,00 €
„Entwicklung rund um den Mund“ - Bedeutung und Förderung der Mundmotorik
Mundmotorik: Online: Mi. 07.10.2026, 14.30 - 18.30 Uhr (5 UE)
Das gesunde Zusammenwirken von Mundmotorik, Nasenatmung und Gehör spielt vom ersten Lebenstag an eine wichtige Rolle für die sprachliche und körperliche Entwicklung. Saug- und Lutschgewohnheiten sowie ständig wiederkehrende Erkältungen wirken hier ungünstig ein, wenn nicht achtsam gegengesteuert wird. In diesem Seminar lernen Fachkräfte die  Bedeutung von Mund, Nase und Ohr für die (früh-) kindliche Entwicklung kennen,  vertiefen ihr Wissen, um Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen zu können und erarbeiten gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für die Förderung und Elternarbeit. Es wird thematisiert, wie Fachkräfte in der Kita sowohl die Eltern als auch die Kinder verständnisvoll unterstützen können, um ungünstiges Verhalten abzubauen (z. B. Schnullerentwöhnung) und eine gesunde Entwicklung rund um den Mund zu fördern. Die Entstehung einer schwachen Mundmuskulatur (fachsprachlich „Myofunktionelle Störungen“) beginnt im Säuglings- und Kleinkindalter. In dieser Zeit kann durch einfache Maßnahmen entgegengewirkt werden, wenn die Bezugspersonen über die Zusammenhänge der Mundfunktionen Bescheid wissen und eine Fehlentwicklung früh erkennen.  Neben einer genetischen Veranlagung ist die Mundmuskulatur nämlich von äußeren Einflussfaktoren wie z. B. Ernährungsweise oder Schnullergebrauch abhängig.  Unbehandelt verursacht eine schwach ausgeprägte Mundmuskulatur Zahn- und Kieferfehlstellungen sowie Sprechstörungen. Ein stets offener Mund führt zu häufigen Infekten, welche die Sprachentwicklung ungünstig beeinflussen können. Denn häufig ist die Belüftung des Mittelohres beeinträchtigt, was zu Schallleitungsstörungen führt, so dass die Kinder phasenweise schlechter hören. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Grundlagenwissen zu Aufbau, Funktion und Zusammenarbeit von Mund, Nase und OhrErkennen der Schlüsselfunktion von Mundschluss und NasenatmungEinordnen der kurz- mittel- und langfristigen Auswirkungen von mangelndem Mundschluss und Mundatmung Wertschätzende Beratung zu Nutzen und Schaden des Schnullergebrauchs und Begleitung bei der EntwöhnungEinschätzen, welche alltäglichen Tätigkeiten und Kita-Spiele förderlich oder ungünstig für die Entwicklung von Mundschluss und Nasenatmung sind Referent*in: Stefanie ZilligZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Tagespflege und Kita sowie Ärzt*innen

95,00 €
Hochbegabung im Kindesalter
Hochbegabung im Kindesalter: Online: Fr. 09.10.2026, 09.30 - 14.30 Uhr (7 UE)
Das Seminar gibt einen Überblick über das Thema Hochbegabung im Kindergarten- und Grundschulalter. Aktuelle Erkenntnisse zu Definition, Diagnose und Intervention werden praxisnah vorgestellt. Hierbei wird besonders auf die frühzeitige Identifikation hochbegabter Kinder und entsprechende Fördermöglichkeiten eingegangen. Anhand verschiedener Fallbeispiele werden Beratungsoptionen vorgestellt. Im Seminar erhalten Sie auf folgende Fragen Antwort: Was ist Hochbegabung und wie kann Hochbegabung erkannt und getestet werden? Entwickeln sich hochbegabte Kinder anders? Wie können Kinder mit Hochbegabung in Kindergarten und Schule gefördert werden? Wie kann Verhaltens- und Schulproblemen vorgebeugt werden? Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Grundwissen zu Hochbegabung und theoretischen Modellen Überblick über wichtige Aspekte, die bei der Diagnostik zu beachten sind Kenntnis über Intelligenztests Möglichkeiten der Förderung von hochbegabten Kindern (v. a. Enrichment und Akzeleration) Umgang mit Underachievern   Referent*in: Dr. Thomas DreisörnerZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Lern-, Ergo- und Sprachtherapie, Psychologie, Kinder- und Jugendlichenpychotherapie, Psychiatrie, Früh-, Heil- und Sonderpädagogik sowie Interessierte aus Kindergarten und Grundschule

175,00 €
Kinder stärken, Krisen bewältigen – Resilienzförderung in der Kita
Vortrag: Kinder stärken, Krisen bewältigen – Resilienzförderung in der Kita: Online: Mo., 12.10.2026 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Resilienz beschreibt die Fähigkeit, mit belastenden Lebenssituationen konstruktiv umzugehen, Krisen zu bewältigen und gestärkt aus schwierigen Erfahrungen hervorzugehen. Besonders Kinder sind in herausfordernden Zeiten häufig starken Belastungen ausgesetzt. Während manche Kinder unter schwierigen Lebensbedingungen leiden, gelingt es anderen erstaunlich gut, diese zu bewältigen und daran zu wachsen. Der Vortrag vermittelt grundlegendes Wissen darüber, welche Faktoren die psychische Widerstandskraft von Kindern beeinflussen und wie resilienzfördernde Prozesse von pädagogischen Fachkräften unterstützt werden können. Gleichzeitig richtet sich der Blick auch auf die eigenen Ressourcen der Fachkräfte und die Bedeutung von Selbstfürsorge im pädagogischen Alltag. Referentin:  Laura RösslerZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung

55,00 €
Die besonderen Herausforderungen der Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
Vortrag: Die besonderen Herausforderungen der Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS): Online: Di, 13.10.2026 - 18:00 - 19:30 Uhr (2 UE)
Neurodivergente Kinder teilen sich uns jeden Tag mit, häufig eher über ihr Verhalten als über Worte. Wie lassen sich diese Botschaften richtig lesen? Der Vortrag vermittelt praxisnahes Wissen zu Autismus-Spektrum-Störung (ASS), ADHS und ihrem gemeinsamen Auftreten bei Kindern von 0 bis 6 Jahren sowie im Übergang zur Grundschule. Beide zeigen sich früh, trotzdem erhalten viele Kinder ihre Diagnose erst spät. Bei Mädchen bleiben die Besonderheiten besonders oft lange unerkannt. Zahlreiche Praxisbeispiele übersetzen diagnostische Merkmale in den pädagogischen Alltag und helfen, individuelle Bedürfnisse frühzeitig zu erkennen. Im Mittelpunkt stehen konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Kommunikation, etwa mit Gebärden, visuellen Hilfen und Unterstützter Kommunikation (UK), und für die Beziehungsgestaltung. Außerdem geht es um den Umgang mit sensorischen Besonderheiten, sozialen Herausforderungen, Ängsten, Überforderung und herausforderndem Verhalten. Viele Ansätze lassen sich auch zu Hause umsetzen, deshalb spielt die Zusammenarbeit mit Eltern eine zentrale Rolle. Zum Abschluss zeigt ein Ausblick, wie stark eine frühe, verständnisvolle Begleitung die psychische Gesundheit, die soziale Entwicklung und die spätere Teilhabe prägen kann. Zur Referentin Bianca Schmidl ist Psychologische Beraterin und Erziehungs- und Entwicklungsberaterin (i. A.). Ihr fachlicher Schwerpunkt liegt auf Autismus-Spektrum-Störung und ADHS – insbesondere bei Mädchen – sowie auf der frühen Begleitung neurodivergenter Kinder und ihrer Familien. Als Autistin mit ADHS und Mutter zweier neurodivergenter Kinder, darunter eines mit ASS, ADHS, hochgradiger Hörbeeinträchtigung und Sprachentwicklungsstörung, verbindet sie persönliche Erfahrung mit fundiertem Fachwissen. In ihren Vorträgen macht sie die Perspektive neurodivergenter Kinder verständlich und zeigt, wie sich der Alltag an deren Bedürfnisse anpassen lässt. „Neurodivergente Kinder sprechen jeden Tag mit uns – oft nicht mit Worten, sondern durch ihr Verhalten. Ich helfe dabei, ihre Perspektive zu verstehen." Foto: © juleclear – FOTO & DESIGN Referentin: Bianca Schmidl, Psychologische Beraterin sowie Erziehungs- und Entwicklungsberaterin (i. A.) Zielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Frühförderung, Heil- und Hörgeschädigten Pädagogik, Frühförderung, Schule, Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie, Sozialer Arbeit sowie Eltern und weitere Bezugspersonen.

55,00 €
Entwicklungsdiagnostik mit den Bayley-4-Skalen
Entwicklungsdiagnostik mit den Bayley-4 Skalen: Online: Fr. 16.10.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE)
Arbeiten Sie mit Kindern in der Frühförderung, in sozialpädiatrischen Zentren oder in der Entwicklungsdiagnostik? Möchten Sie Ihre Kenntnisse der Bayley Skalen auffrischen oder sich gezielt auf die neue Version Bayley 4 (2025) vorbereiten? In diesem eintägigen Seminar erleichtern wir Ihnen die praktische Arbeit mit den Bayley Skalen. Nach einem kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte der Bayley Scales of Infant Development liegt der Schwerpunkt auf dem Erlernen und Üben der konkreten Durchführung, Protokollierung und Bewertung. Die Regeln und Besonderheiten der neuen Version Bayley 4 werden gemeinsam erarbeitet. Ein umfangreiches Folienskript wird gestellt.Was lernen Sie in der Fortbildung?Struktur, Durchführungs- und Auswertungsregeln der Bayley 4 SkalenPraktische Übungen zur Durchführung und ProtokollierungAuswertung und Interpretation der ErgebnisseBesonderheiten und Neuerungen der Version Bayley 4 (2025)Raum für Diskussion und Fragen aus dem Praxisalltag LiteraturN. Bayley & G. Aylward. (2025). Bayley 4. Deutsche Fassung in Zusammenarbeit mit G. Reuner, J. Rosenkranz, L. Visser. Frankfurt: Pearson. VoraussetzungenFundierte Kenntnisse der normalen frühkindlichen Entwicklung sowie Erfahrung in psychometrischer Diagnostik sind wünschenswert.Referentin: Prof. Dr. Gitta ReunerZielgruppe: Sozialpädiatrische Zentren, Frühförderung, Psychologie, Ärzt*innen aus Kinder- und Jugendmedizin, Beratungsstellen, Sonderpädagogik und Interessierte angrenzender Fachgebiete

185,00 €
Gebärden und Piktogramme in Kita und Frühförderung erfolgreich nutzen
Gebärden: Leipzig (Präsenz): Do. 15.10.2026, 09:30 - 16:00 Uhr - Fr. 16.10.2026, 09:30 - 16:00 Uhr (14UE)
Kinder kommunizieren bereits nonverbal bevor sie sprechen können: Sie teilen sich „mit Händen und Füßen“ und mit ihrer Mimik mit. Dieses natürliche Verhalten können Sie als Fachperson durch Gebärden verstärken und damit Kindern den Weg zur Lautsprache erleichtern. Lautsprachunterstützende Gebärden (LUG) und Piktogramme können in Kita und Frühförderung effektiv genutzt werden. Inklusion ist dabei ein wichtiger Aspekt: Durch den Einsatz von Gebärden und Piktogrammen werden alle Kinder, unabhängig von ihrer sprachlichen oder entwicklungsbezogenen Ausgangslage, in ihrer Kommunikation unterstützt. Besonders hilfreich sind Gebärden und Piktogramme für: mehrsprachige Kinder Kinder mit einer Sprachentwicklungsverzögerung oder -störung Kinder mit einer globalen Entwicklungsstörung, z. B. genetisches Syndrom So können sich die Kinder frühzeitig und erfolgreich ausdrücken und besser an ihrem Alltag teilhaben. In diesem Seminar lernen Sie lautsprachunterstützende Gebärden und Piktogramme kennen, um die alltägliche Kommunikation mit Babys, Kleinkindern und Kindergartenkindern inklusiv zu gestalten. Sie lernen die Grundlagen und verschiedene Systeme kennen, sowie Methoden zur Einführung der LUG. Was lernen Sie in dieser Fortbildung? Basiswissen zur gebärdenunterstützten Kommunikation Überblick über Gebärden-Systeme (z.B. Deutsche Gebärdensprache und Gebärdenunterstützte Kommunikation -GuK von Etta Wilken) Erster Grundwortschatz an Gebärden Methoden der Einführung von Gebärden Einsatz von Metacom-Symbolen, Fotos und Bildern zur Visualisierung Kombination von Bildsymbolen und Gebärden Literatur: Buschmann, A. & Dittmann, F. (2021). Lautsprachunterstützende Gebärden (LUG): Elterninformation. Sprache-Stimme-Gehör 2021 (45), 103-104 Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der KitaFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Brigitte Degitz; Dr. Falko DittmannZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Kindergarten und Frühförderung, Fachpersonen aus der Heilpädagogik, Ergotherapie und Sprachtherapie Kursort (Heidelberg): ZEL Heidelberg, Kaiserstr. 36, 69115 HeidelbergKursort (Leipzig): IKOME Dr. Barth GmbH & Co. KG, Hohe Str. 11, 04107 LeipzigAnreise: die Fortbildung findet zentral in Leipzig (Nähe Bayrischer Bf) statt und ist gut mit der S-Bahn (Haltestelle Bayrischer Bf) oder dem Auto (B+B Parkplatz Beethovenstraße 11 oder Sternwartenstraße 35) zu erreichen.

280,00 €
Sprachbeobachtung in Krippe und Kindergarten: Grundlagenseminar
Sprachbeobachtung Grundlagen: Präsenz: Mo. 19.10.2026, 09.00 - 16.00 Uhr • Di. 20.10.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
In diesem Seminar erwerben Sie zentrale theoretische Grundlagen und erste praktische Kompetenzen zur systematischen Beobachtung, Dokumentation und Beurteilung der sprachlichen Entwicklungsprozesse bei Kindern im Alter von null bis sechs Jahren. Die Teilnehmer*innen erhalten einen Überblick über methodische Herangehensweisen sowie über verschiedene Beobachtungsverfahren (u. a. sismik, seldak, liseb, BaSik) mit dem Ziel, die kindliche Sprachentwicklung kompetent zu begleiten. Im Seminar erarbeiten die Teilnehmer*innen Basiswissen zur Beobachtung und zu typischen Beobachtungsfehlern, die die Wahrnehmung und Einschätzung sprachlicher Fähigkeiten beeinflussen. Kriterien für die Qualität einer Beobachtung werden erarbeitet und unterschiedliche Herangehensweisen vorgestellt: Dokumentation der Spontansprache, Einsatz strukturierter Beobachtungsverfahren und Screenings, Abgrenzung gegenüber Testverfahren mit dem Ziel einer Diagnostik. Es werden praktische Übungen zur Beobachtung der Spontansprache durchgeführt. Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar? Grundlagen zur Beobachtung und Dokumentation von (Spontan-)Sprache Überblickswissen über Methoden und Verfahren der Sprachbeobachtung entscheiden können, welches Verfahren für die eigene Praxis geeignet ist Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Brigitte DegitzZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Kindergarten und Tagespflege, Fachberatungen und Sprachexpert*innen

290,00 €
Frühgeborene - Besonderheiten und Risiken der Entwicklung und Einfluss auf die Eltern-Kind-Beziehung
Frühgeborene Kinder: Online: Mi. 21.10.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Fast jedes zehnte Kind kommt als Frühgeborenes zur Welt, jedes hundertste sogar als Extrem-Frühgeborenes mit einem Geburtsgewicht unter 1000 Gramm. Dank der modernen Medizin haben Frühgeborene heute immer bessere Überlebens- und Entwicklungschancen. Das Risiko für spätere Besonderheiten oder sogar Störungen in der Entwicklung ist bei diesen Kindern aber deutlich erhöht. Insbesondere die Aufmerksamkeit und die Selbstregulation sind kritische Entwicklungsbereiche, die bei Frühgeborenen von Anfang an gut beobachtet werden sollten. Das Seminar gibt einen umfassenden Überblick aus medizinischer und psychologischer Sicht: Hintergrundwissen zu Ursachen, Akutbehandlung und Komplikationen Belastung für Eltern und Geschwisterkinder Besonderheiten in der Entwicklung (Motorik, Kognition, Verhalten) Entwicklungsrisiken erkennen häufig übersehene Risiken von „spät“ frühgeborenen Kindern (32.-36. Woche) Möglichkeiten der Entwicklungsförderung (Schwerpunkt Selbstregulation und Aufmerksamkeit) Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich  Hinweis für Ärzt*innen: Dieses Seminar wurde von der Landesärztekammer Baden-Württemberg mit Fortbildungspunkten akkreditiert. Referent*innen: Dr. Cornelia BußmannZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Tagespflege, Kindergarten und Schule, Hebammen sowie Fachkräfte aus der Frühförderung, Heilpädagogik, Ergotherapie, Sozialpädagogik und Psychologie

175,00 €
Sprachentwicklungsstörungen und -verzögerungen: Therapiesettings und diagnostisches Vorgehen auf dem Prüfstand — Leitlinienempfehlungen und Ergebnisse aus aktuellen Studien
Vortrag: Sprachentwicklungsstörungen und -verzögerungen: Therapiesettings und diagnostisches Vorgehen auf dem Prüfstand: Online: Mi, 21.10.2026 - 17:00 - 18:30 Uhr (2 UE)
Sprachentwicklungsstörungen kommen bei knapp zehn Prozent aller Kinder vor, davon 7,6% als umschriebene und 2,3% mit weiteren sprachrelevanten Beeinträchtigungen. Sie gehören zu den meist behandelten Störungen im Kindesalter. Sprachentwicklungsverzögerungen zwischen dem 2. und 3. Geburtstag werden bei ca. 15% der Kinder beobachtet und gehen umschriebenen Sprachentwicklungsstörungen meist voraus. Alle gemeinsam beeinträchtigen oft die soziale, emotionale, kognitive, schulische und berufliche Entwicklung ihrer Träger und bilden sich untherapiert meist nicht ausreichend zurück. Sie bedürfen einer sicheren Diagnostik, die Über- oder Unterdiagnosen vermeidet, und einer effektiven, qualitätsgesicherten Intervention. Diagnostik und Therapie sind in zwei Leitlinien geregelt, die derzeit überarbeitet und in eine S3-Leitlinie zusammengeführt werden. In diese werden auch die Erkenntnisse aus neuen Studien beitragen. Diese belegen die Notwendigkeit des systematischen Elterneinbezugs in sprachförderliche oder -therapeutische Interventionen, die hohe Effektivität von Online- und Gruppentherapien, die Wichtigkeit von Intensivphasen in Therapie und Förderung und die Wirksamkeit stationärer Sprachtherapie. Die Implementierung der Leitlinie und der Erkenntnisse aus Therapiestudien erfordern eine Abbildung in der Heilmittelrichtlinie und ein Umdenken in Verordnungs- und Therapiepraxis. Folgenden Fragen gehen wir nach: Wie werden Sprachentwicklungsverzögerungen und -störungen am sichersten erkannt und diagnostiziert? Welche Interventions- und -Therapieprinzipien sind wirksam? Welche Hürden und Bedenken gegenüber innovativen Interventionsformen sind zu überwinden? Wie können die aus Leitlinien und Studien gewonnenen Erkenntnisse in Therapie- und Verordnungspraxis sowie gesundheitspolitische Entscheidungen umgesetzt werden? Hinweis: Dieser Vortrag wurde von der Landesärztekammer Baden-Württemberg mit Fortbildungspunkten akkreditiert. Für diesen Vortrag stellen wir keine Teilnahmebescheinigung aus. Referentin: Univ.-Prof.in Dr. med. Katrin Neumann Zielgruppe: Ärzt*innen aus Phoniatrie & Pädaudiologie, Pädiatrie und HNO-Heilkunde Fachpersonen aus Sprachtherapie Logopädie Schulämter Sprachheilpädagogik Frühförderung

0,00 €
ADHS-Fortbildung: Diagnostik und Intervention bei Kindern und Jugendlichen
ADHS: Online: Fr. 23.10.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
ADHS ist eine der häufigsten psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter. In Ihrer täglichen Arbeit begegnen Sie immer wieder Kindern und Jugendlichen, die durch Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität oder Impulsivität auffallen. Diese Verhaltensweisen führen oft zu Fragen wie: Wann handelt es sich um normale Entwicklungsphasen und wann um ADHS? Was muss bei einer fundierten Diagnostik beachtet werden? Welche Interventionen sind in welchem Alter am wirksamsten? Wann ist der Einsatz von Medikation sinnvoll? In diesem Seminar lernen Sie die aktuellen diagnostischen Kriterien kennen und erfahren, wie sich die Symptomatik vom Kindergarten bis ins Jugendalter verändert. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden Ihnen wirksame Interventionsmöglichkeiten für verschiedene Altersgruppen vorgestellt. Eine eigene Einheit widmet sich der altersangepassten Medikation bei ADHS. Videos, Kleingruppenarbeiten und Diskussionen ermöglichen Ihnen einen lebendigen Austausch mit anderen Fachkräften. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Fundiertes Grundwissen zu Störungsbild und Verlauf von der frühen Kindheit bis ins Jugendalter Sicherheit in der altersgerechten Diagnostik und differenzialdiagnostischen Abgrenzung Überblick über wirksame, entwicklungsangepasste Behandlungsansätze (v. a. verhaltenstherapeutisch) Verständnis für altersspezifische Herausforderungen in Kindergarten, Schule und Adoleszenz Kenntnisse über die Veränderung der ADHS-Symptomatik im Entwicklungsverlauf Handlungssicherheit bei Entscheidungen zum Medikamenteneinsatz in verschiedenen Altersgruppen Strategien für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Familien, Schulen und anderen Institutionen Wissen über die Bedeutung von ADHS im Erwachsenenalter und langfristige Perspektiven Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Dr. Thomas Dreisörner Zielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Lern-, Ergo- und Sprachtherapie, Psychologie, Psychiatrie, (Früh-, Heil-, Sonder-) Pädagogik, Ärzt*innen sowie Interessierte aus den Bereichen Kindergarten und Grundschule

175,00 €
Kinder mit Sprachverständnisstörungen erkennen und unterstützen
Kinder mit Sprachverständnisstörungen erkennen und unterstützen: Online: Mo. 26.10.2026 - 09:30 - 16:00 Uhr (7UE)
Wenn ein Kind nicht richtig spricht, wird dies meistens rasch bemerkt. Aber wenn ein Kind Sprache nicht richtig versteht, bleibt dies oft unbemerkt. Nicht selten wird ein „falsches“ Verhalten als böswillig oder provozierend interpretiert. Oder es wird vermutet, dass das Kind nicht richtig zuhört, beispielsweise im Morgenkreis oder beim Buchanschauen. Es gibt jedoch Kinder, die können genauso gut denken und hören wie andere Kinder, aber sie verstehen Sprache nicht altersentsprechend. Dies ist häufig im Rahmen einer Sprachentwicklungsstörung der Fall und wird als Sprachverständnisstörung bezeichnet.In diesem Seminar wird folgenden Fragen nachgegangen: Woran erkenne ich, dass ein Kind Schwierigkeiten hat, Sprache zu verstehen? Welche Folgen hat eine Sprachverständnisstörung für die weitere Entwicklung des Kindes? Wie können betroffene Kinder effektiv unterstützt werden?Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Ursachen und Erscheinungsbild von SprachverständnisstörungenErkennen betroffener Kinder im pädagogischen AlltagAuswirkungen einer Sprachverständnisstörung auf andere EntwicklungsbereichePraktische Maßnahmen und Ansätze zur gezielten Förderung des Sprachverständnisses im Einzelkontakt und in der GruppeReflexion und Analyse des eigenen pädagogischen HandelnsReferent: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Heilpädagogik, Frühförderung, Tagespflege und Kindergarten

175,00 €
Die Jüngsten im Kita-Alltag begleiten: Interaktion mit Kindern unter drei Jahren
Die Jüngsten im Kita-Alltag begleiten: Online: Di. 27.10.2026, 09.00 - 15.30 Uhr • Mi. 28.10.2026, 09.00 - 15.30 Uhr (14 UE)
Der Kita-Alltag ist für die Jüngsten ein spannendes Abenteuer mit vielen herausfordernden Situationen. Um diesen zu meisten, brauchen Unter-Dreijährige Fachkräfte, die sie dabei feinfühlig und entwicklungsförderlich begleiten. Welche Methoden können Fachkräfte ganz praktisch in der Beziehungsgestaltung einsetzen? Wie können Sie den Tagesablauf in Krippe und Kindertagespflege entwicklungsförderlich gestalten? Am ersten Seminartag erhalten Sie Grundlagenwissen zu den kindlichen Bedürfnissen. Daran anknüpfend erarbeiten wir resultierenden Anforderungen an die Fachkraft-Kind-Interaktion. Sie lernen Interaktionsstrategien kennen, wie der Einsatz musikalischer und sprachlicher Elemente oder Rituale. Der zweite Seminartag startet mit einem Überblick über die häufigsten von Übergängen im Tagesablauf (Mikrotransitionen) im Kita-Alltag und die Auswirkungen einer fehlenden feinfühligen Begleitung der Kinder. An Praxisbeispielen (z. B. vom Anziehen zum Draußenspielen) lernen Sie Methoden zur responsiven Gestaltung von Mikrotransitionen. Auf dieser Grundlage analysieren und reflektieren Sie systematisch die eigene Praxis der Übergangsgestaltung Was lernen Sie in dieser Fortbildung? Grundlagenwissen zur Funktion und Entwicklung von Bindung / bindungsähnlichen Beziehungen Überblick zu den Bedürfnissen von Kindern unter drei Jahren Strategien einer responsiven Interaktionsgestaltung Basiswissen zu den verschiedenen Arten von Mikrotransitionen Methoden zur Gestaltung von Übergängen im Tagesablauf Methoden zur Analyse und Reflexion der Übergangsgestaltung in der eigenen Praxis Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Referentinnen: Carmen Huck , Brigitte DegitzZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe und Tagespflege sowie Interessierte

290,00 €
Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen im Vorschul- und Schulalter erkennen und unterstützen
Kinder mit Sprachentwicklungsstörung im Vorschul- und Schulalter: Online: Di. 27.10.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Fünf bis acht Prozent der Kinder weisen Auffälligkeiten in ihrer Sprachentwicklung bei ansonsten altersentsprechender Allgemeinentwicklung auf. Diese sog. Sprachentwicklungsstörungen (SES) bestehen mitunter bis ins Vorschul- bzw. Grundschulalter. In dieser Fortbildung wird das Erscheinungsbild einer SES ausführlich vorgestellt und deren verschiedenen Facetten (Auffälligkeiten im Wortschatz, in der Grammatik, in der Aussprache, im Sprachverstehen) anhand von Fallbeispielen ein- und mehrsprachig aufwachsender Kinder näher beleuchtet. Das Zusammenspiel verschiedener ursächlicher Faktoren wird betrachtet und die Auswirkungen auf schulisches Lernen erläutert. Sie lernen effektive Unterstützungsmöglichkeiten kennen, die in der Kita und in der Schule genutzt und auch Eltern empfohlen werden können. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Überblick über die Erscheinungsform einer Sprachentwicklungsstörung Verständnis für die sprachlichen und emotionalen Probleme betroffener Kinder Sicherheit in der Unterstützung der Kinder im Kita- und Schulalltag Fach- und Handlungswissen zur Beratung von Eltern, um ihnen Handlungsempfehlungen geben zu können Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse:  Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierten Spracherwerb und Sprachbildung in der Kita Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent: Falko DittmannFachpersonen, die mit Kindern im Schulalter arbeiten (u. a. Lehrkräfte aus Grund- und weiterführenden Schulen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Psychologie, Kindergarten, Sonderpädagogik, Heilpädagogik) Veranstaltungsort: Online via Zoom

175,00 €
Autismus-Spektrum-Störungen in den ersten Lebensjahren
Vortrag: Autismus-Spektrum-Störung in den ersten Lebensjahren: Online: Di., 27.10.2026 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Kinder mit ASS haben mehr oder weniger große Schwierigkeiten, sozial bedeutsame Zusammenhänge zu verstehen und das eigene Verhalten darauf abzustimmen. Der Beginn von ASS bzw. das Auftreten der ersten Symptome geschieht oft sukzessive innerhalb eines relativ langen Zeitraums zwischen dem 12. und 36. Lebensmonat und ist durch eine Störung vor allem der Entwicklung sozio-kommunikativer Kompetenzen gekennzeichnet). Prospektive Studien legen nahe, dass im Alter von 6 Monaten noch keine Beeinträchtigungen in den meisten kommunikativen Verhaltensweisen beobachtbar sind, im Alter von 12 Monaten unterscheiden sich jedoch bereits viele (aber nicht alle) Säuglinge, bei denen später eine ASS diagnostiziert wird, von typisch entwickelten Babys durch eine Reihe von sozial-kommunikativen Fähigkeiten, einschließlich Beeinträchtigungen im nonverbalen sozialen Verhalten, in den sozialen Beziehungen und der sozio-emotionalen Wechselseitigkeit.  Trotz der Definition als neurobiologische Entwicklungsstörung sind es derzeit vor allem pädagogische und psychologische Interventionskonzepte (ggf. mit medikamentöser Begleitung), die die Grundlage der Therapie bei ASS bilden, sowohl in Bezug auf die Kernsymptomatik als auch die Komorbiditäten betreffend.  Eine komplette „Heilung“ der autistischen Kernsymptomatik ist nicht zu erwarten. Jedoch können über die Zeit deutliche Steigerungen der Lebensqualität und des allgemeinen Funktionsniveaus erreicht und die gesellschaftliche Integration und Selbstständigkeit signifikant verbessert werden, insbesondere bei frühzeitiger Diagnose und Intervention.  In diesem Vortrag wird daher neben Besonderheiten der Symptomatik im frühen Kindesalter auch auf Möglichkeit der Früherkennung und Frühintervention gezielt eingegangen.  Referentin: Prof. Dr. Luise PoustkaZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung

55,00 €
Kindeswohl und Kinderschutz - Verantwortung, Prävention und Gesprächsführung
Kinderwohl & Kinderschutz: Online: Do. 05.11.2026, 09.00 - 16.00 Uhr • Do. 19.11.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Kinderschutz, Gefährdungen des Kindeswohls und deren frühzeitige Erkennung sind ethische wie auch rechtliche Verpflichtung mit höchster Bedeutung. Dieses zweitägige Seminar widmet sich dem Thema im pädagogischen wie auch therapeutischen Kontext. Teilnehmer*innen lernen, Gefährdungen des Kindeswohls frühzeitig zu erkennen und im Team und mit Eltern angemessen zu sprechen und zu handeln. Sie werden in der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen gestärkt und für die Aufgaben sensibilisiert, die wir alle, auch die Träger, im Rahmen des Kinderschutzes wahrnehmen müssen. Am ersten Tag werden die notwendigen Grundkenntnisse erarbeitet. Ausgehend von der Definition von Grenzüberschreitung, Gefährdung und Verletzung des Kindeswohls leiten wir mögliche Risikofaktoren ab. Wir diskutieren, wie diese identifiziert und präventiv vermieden werden können. Anhand von praktischen Aufgaben wird erprobt, wie mit Hinweisen und Verdachtsfällen sensibel, aber rechtlich korrekt und zielführend umgegangen werden kann. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den spezifischen Aufgaben des Trägers, der Leitungen und der Teammitglieder. Dazu gehört auch die Erstellung eines Kinderschutz-Konzepts. Bei Bedarf können die Grundsätze und eine Gliederung einer Kinderschutz-Konzeption dargestellt werden. Am zweiten Seminartag steht eine einfühlsame Kommunikation im Team und mit den Eltern im Mittelpunkt. Dazu gehört die teaminterne Kommunikation bei Verdachtsfällen und ein abgestuftes und strukturiertes Vorgehen im Team und mit externen Partnern. Ein anderer Schwerpunkt liegt auf einer wertschätzenden Gesprächsführung. Besonders wichtig ist die Bearbeitung der emotionalen Reaktionen und Unsicherheiten bei Ihnen selbst, bei Kolleginnen und Kollegen und bei Eltern. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung: Wichtige gesetzliche Grundlagen und die Rechte der KinderDefinition und Beispiele von Grenzüberschreitung, Gefährdung und Verletzung des Kindeswohls Identifizieren von Gefährdungshinweisen und Einordnen von auffälligem Verhalten Handlungsrichtlinien bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung Wissen über präventive Maßnahmen Angemessene Gesprächsführung mit betroffenen und nicht-betroffenen Eltern Richtlinien für den sensiblen Umgang im Team Ggf. Grundlagen einer Kinderschutz-Konzeption Referent: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Fachpersonen aus Kindergarten, Krippe, Tagespflege und Frühförderstellen sowie logopädischen und ergotherapeutischen (Groß-) PraxenDas Seminar ist Teil des Zertifikatskurses: Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich

290,00 €
Heidelberger Elterntraining für 3- bis 6-jährige Kinder mit Sprachentwicklungsstörung HET 3-6
Heidelberger Elterntraining für 3- bis 6-jährige Kinder mit Sprachentwicklungsstörung HET 3-6: Online: Do. 05.11.2026, 09.30 - 14.30 Uhr (6 UE)
In diesem eintägigen Aufbaumodul werden Sie ausführlich in das Konzept des Heidelberger Elterntraining zur Sprachförderung drei- bis sechsjähriger Kinder HET 3-6 (Buschmann) eingearbeitet. Das HET 3-6 kann sehr gut in Logopädischen oder medizinischen Praxen, aber auch in Kindergärten angeboten werden. Den Abschluss der Ausbildung bildet eine individuell vereinbarte Supervision des ersten eigenen Trainings (Prüfung). Diese schließt mit einem Zertifikat ab, welches zur selbstständigen Durchführung berechtigt. Die Kosten dafür betragen 250,- Euro (ab 01.01.2027: 325,- Euro). Dieses Aufbaumodul kann nur von Personen besucht werden, die bereits die Ausbildung HET Late Talker absolviert haben. Bitte kontaktieren Sie uns vor Ihrer Anmeldung, Dieses Modul wird ab drei Personen durchgeführt. Bei Teilnahme von weniger als acht Personen findet es aufgrund der erhöhten Intensität von 9.30 bis 13.00 Uhr statt.Referentin: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachdiagnostik und Sprachtherapie, Psychologie, Kita, Medizin, Sonderpädagogik, Heilpädagogik sowie Interessierte Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

250,00 €
Stottern & Poltern – Grundlagen, Diagnostik & Förderung
Stottern & Poltern – Grundlagen, Diagnostik & Förderung: Online: Fr. 06.11.2026, 09.30 Uhr – 16.00 Uhr (7 UE)
Wenn das Sprechen hüpft oder sich anhört als wenn es vorgespult wird, spricht man von Stottern oder Poltern. Wobei handelt es sich bei diesen Veränderungen des Sprechens und ab wann spricht man von Stottern oder Poltern? Wie können betroffene Personen unterstützt werden und worauf ist in der Kommunikation als Gesprächspartner*in zu achten? Mit diesen Fragen und dem diagnostischen Vorgehen setzen wir uns im Seminar näher auseinander. Weiteren Bestandteil stellt die Vorstellung von Fördermöglichkeiten und -material dar. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Einführung in die Themen Stottern und Poltern Wissen zur Diagnostik bei Stottern und Poltern Wissen zur Kommunikation als Gesprächspartner*in bei Stottern und Poltern pädagogische und therapeutische Fördermöglichkeiten   Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita   Referent*in: Maximilian ChristmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen  Kita/Tagespflege, Logopädie/Sprachtherapie, Psychologie/Psychotherapie, , Schule, Ergotherapie, Medizin und Physiotherapie

175,00 €
Psychische Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter
Verhaltensauffälligkeiten: Online: Fr. 06.11.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Das eintägige Seminar bietet einen Überblick über häufig auftretende Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter wie ADHS, Störungen des Sozialverhaltens, Angst und Depression. Nach einem Überblick werden die Kennzeichen der genannten psychischen Erkrankungen erarbeitet und wie im pädagogischen Kontext damit umgegangen werden kann. Ein weiterer Fokus des Seminars liegt auf der Zusammenarbeit mit den Eltern. Denn manchmal fällt es diesen schwer, die Störung ihres Kindes anzuerkennen. Dies ist aber eine notwendige Voraussetzung, um weitere Hilfen für das Kind oder die Familie anzunehmen. Die Fortbildung dient dazu, die Kompetenzen der Fachkräfte zu erweitern, aber auch ihr Bewusstsein für die Grenzen des pädagogischen und therapeutischen Handelns zu schärfen. Es werden Optionen aus dem Netzwerk des Gesundheitssystems und der Kinder- und Jugendhilfe vorgestellt, die zu weiterer Unterstützung herangezogen werden können. Insbesondere Lehrkräfte können in der Schule Kinder und Jugendliche sinnvoll unterstützen. Schule und Unterricht können Schutz und Hilfe bieten. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Überblick über psychische Erkrankungen sowie die Kennzeichen der häufigsten Störungsbilder Überblick über Interventionsmöglichkeiten Sensibilisierung für den Umgang mit diesen Kindern im schulischen und pädagogischen bzw. therapeutischen Kontext Teil des Zertifizierungskurses Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Dr. Thomas DreisörnerZielgruppe: Personen aus den Bereichen Sprachtherapie, Ergotherapie, Frühförderung, Pädagogik, Psychologie, Medizin, sowie insbesondere Lehrkräfte

175,00 €
Entwicklungsprobleme ansprechen – Gespräche mit Eltern sicher führen
Vortrag: Entwicklungsprobleme ansprechen : Online: Mo., 09.11.2026 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Einfühlsam, respektvoll und lösungsorientiert kommunizierenWie gelingt es, Eltern auf die Entwicklungsfähigkeiten ihres Kindes anzusprechen, ohne diese zu verunsichern?In diesem Vortrag erfahren Sie, welche Faktoren ein schwieriges Elterngespräch gelingen lassen und wie sie wertschätzend, auf Augenhöhung und lösungsorientiert kommunizieren können.Gemeinsam gehen wir folgenden Fragen nach:Wie bereite ich mich gut auf ein herausforderndes Gespräch vor?Welcher Zeitpunkt ist der richtige, um Auffälligkeiten anzusprechen?Wie formuliere ich Beobachtungen klar, verständlich und ohne Bewertung?Wie kann ich Eltern motivieren, Unterstützung anzunehmen und gemeinsam nächste Schritte zu gehen? Referent: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & FrühförderungAlle weitere Vorträge der Reihe finden Sie hier: Praxiswissen auf den Punkt

55,00 €
Praktische Autismuskunde - wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule?
Vortrag: Praktische Autismuskunde - wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule?: Online: Do. 12.11.2026, 17.30 - 20.30 Uhr (4 UE)
Dr. Peter Schmidt ist Diplom-Geophysiker, SAP-Experte, Autor und Referent. Nach einer kurzen Karriere als Wissenschaftler wechselte er vor 20 Jahren in die IT-Abteilung eines großen Pharma-Konzerns. Seither ist er dort in verschiedenen Funktionen tätig, zunächst als Programmierer, dann als Projektleiter und Systemmanager und zurzeit als internationaler Koordinator für IT-Projekte. Herr Schmidt ist 55 Jahre alt und Vater von zwei Kindern. Im Alter von 41 Jahren fand er heraus, dass er Autist ist. Auf die Frage an Fachärzte, ob das denn stimme, hieß es, bei ihm sei Autismus in Form des Asperger- Syndroms geradezu klassisch ausgeprägt. Völlig untypisch dagegen sei das, was er aus seinem Leben gemacht habe. Seitdem veröffentlichte er mehrere Bücher über sein Leben als Autist im Beruf, in der Kindheit und im Privatleben. Sein Buch "Ein Kaktus zum Valentinstag. Ein Autist und die Liebe" stand auf der Spiegel- Bestsellerliste und wurde in verschiedene Sprachen übersetzt. 2020 veröffentlichte er sein neustes Buch „Aus dem Rahmen gefallen: Praktische Autismuskunde von einem, der es wissen muss“. Peter Schmidt spricht über über seine Erfahrung als Autist in der Schule. Er erklärt Autismus aus der Innen- und Außenperspektive, erläutert die autistische Wahrnehmung und wie diese den Alltag beeinflusst. Vor allem die fehlende Wahrnehmung der Beziehungsebene in einer Kommunikation führt schnell zu Missverständnissen. Wird dies verstanden, können autistische Handlungsmuster leichter nachvollzogen und Hindernisse abgebaut werden. Am Beispiel eigener Erfahrungen illustriert er, welche Strategien zur Gestaltung einer autistenfreundlichen Schule hilfreich sein können, und welche Verhaltensweisen besser vermieden werden sollten. Im Anschluss an den Vortrag gibt es Zeit für Fragen.   Referent(in): Dr. Peter SchmidtZielgruppe: Alle Interessenten

70,00 €
Vom Wahrnehmen zum Lernen
Vom Wahrnehmen zum Lernen: Online: Fr. 13.11.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE)
Kein Mensch kann lernen, ohne wahrzunehmen. Jedoch nehmen viele Menschen etwas wahr, ohne daraus zu lernen. Wir sollten daher viel über Wahrnehmung lernen. Wahrnehmung, Gedächtnis und Aufmerksamkeit sind wichtige Voraussetzungen für Lernen. Um Therapie- und Bildungsprozesse gezielter zu gestalten, lernen Sie verschiedene Wahrnehmungsformen kennen und erfahren, wie diese in Alltagshandlungen eingebettet sind. Es werden Möglichkeiten besprochen, wie eine Krippe, Kita oder Praxis unter dem Aspekt Wahrnehmung gestaltet werden kann. Fallbeispiele sind willkommen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Definition von Wahrnehmung und Unterschiede in den Wahrnehmungsfunktionen Diskussion der Begriffe „gezielte Förderung“, „spielerisch“ und Ganzheitlichkeit Erkennen von Wahrnehmungsstörungen Beispiele und Anregungen für Wahrnehmungsspiele und -therapie prüfender Blick auf die Raumgestaltung und das Therapiematerial Literaturangabe:Groschwald & Rosenkötter (2016). Vom Wahrnehmen zum Lernen, Frühe Bildung in Krippe und Kita. Herder Verlag. Teil des Zertifizierungskurses Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Krippe, Kindergarten, Tagespflege, Kinderpflege, Heilpädagogik, Frühförderung, Ergotherapie, Sonderpädagogik, Lernpädagogik und Psychologie

175,00 €