Elternworkshop: Mehrsprachigkeit als Chance
Workshop Mehrsprachigkeit: Online (Deutsch): Mi. 01.07.2026, 17.00 - 19.00 Uhr
Ein Workshop für Eltern Möchten Sie Ihr Kind dabei unterstützen, mehrere Sprachen sicher und mit Freude zu lernen? Haben Sie Fragen zum Umgang mit den verschiedenen Sprachen in Ihrer Familie? Vielleicht fühlen Sie sich im Alltag auch manchmal unsicher in der mehrsprachigen Erziehung. Dann sind Sie nicht allein – viele Eltern machen sich Sorgen: „Ich frage mich manchmal, ob mein Kind durch die zwei Sprachen verwirrt wird.“ „Ich möchte, dass mein Kind unsere Sprache nicht vergisst – aber gleichzeitig soll es gut Deutsch sprechen können.“ „Ich habe Angst, dass mein Kind in der Schule Nachteile hat.“ In unserem Workshop finden Sie viele Antworten und alltagsnahe Ideen! Gemeinsam sprechen wir über: Ihre Erfahrungen im Alltag mit mehrsprachiger Erziehung, Fragen und Herausforderungen, die Sie beschäftigen, praktische Tipps zum Umgang mit mehreren Sprachen in der Familie, Strategien zur Unterstützung der Sprachentwicklung, sodass Ihr Kind mehrere Sprachen mit Freude und ohne Druck lernen kann. Wir laden Sie herzlich ein, sich mit anderen Eltern auszutauschen und neue Impulse mitzunehmen. Gemeinsam entdecken wir die vielfältigen Chancen der Mehrsprachigkeit und eröffnen Ihren Kindern eine spannende Sprachwelt!Wir freuen uns auf Sie! Referentin: Carmen Huck

35,00 €
Sprachentwicklung und ihre Auffälligkeiten: Grundlagen
Sprachentwicklung und ihre Auffälligkeiten: Online: Mo. 18.05.2026, 09.30 - 16.00 Uhr • Di. 19.05.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (16 UE)
In diesem zweitägigen Seminar wird die spannende Zeit des frühen Spracherwerbs von der ersten Sprachwahrnehmung im Mutterleib bis hin zu den komplexen Sätzen eines Vorschulkindes beleuchtet und mittels Ergebnissen aus wissenschaftlichen (Experimental-) Studien belegt. Sie lernen wesentliche Meilensteine der Sprachentwicklung kennen und erfahren die Abgrenzung zwischen einer altersentsprechenden und einer verzögerten/gestörten Sprachentwicklung.  Das Phänomen einer verspäteten Sprachentwicklung (sog. Late Talker), die weitere Entwicklungsprognose und die Notwendigkeit einer Früherkennung verbunden mit einer frühen und gezielten Unterstützung werden anhand aktueller Studien und unter Einbezug von Fallbeispielen aus der langjährigen Praxis des ZEL besprochen. Zudem werden die Kriterien einer Sprachentwicklungsstörung (SES) und deren differenzialdiagnostische Abklärung gemeinsam erarbeitet. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Kenntnisse über die frühe Sprachwahrnehmung und die typische Sprachentwicklung  Wissen über Abweichungen von der normalen Sprachentwicklung (Sprachentwicklungsverzögerungen und -störungen) Kenntnisse über Möglichkeiten der FrüherkennungKenntnisse über effektive Ansätze zur Förderung und Unterstützung  Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse:  Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich WichtigDieses Seminar wurde gem. den Vorgaben der Verwaltungsvorschrift Kolibri konzipiert und dient der Vorqualifizierung von nicht pädagogisch vorgebildeten Personen, die Sprachfachkraft im Programm ISF+ werden möchten. Sie erhalten im Vorfeld Unterlagen zur Vorbereitung. Bitte lesen Sie sich diese vor dem Seminartag gründlich durch, damit die Inhalte im Seminar aufgegriffen und bearbeitet werden können.   Referent*innen: Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen, die mit Kindern vom Säuglings- bis ins Schulalter arbeiten (u. a. Kita, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Frühförderung, Psychologie, Sonderpädagogik, Sozialpädiatrie)

290,00 €
Gebärden und Piktogramme in Kita und Frühförderung erfolgreich nutzen
Gebärden: Heidelberg (Präsenz): Di. 19.05.2026, 09:30 - 16:00 Uhr - Di. 23.06.2026, 09:30 - 16:00 Uhr (14UE)
Kinder kommunizieren bereits nonverbal bevor sie sprechen können: Sie teilen sich „mit Händen und Füßen“ und mit ihrer Mimik mit. Dieses natürliche Verhalten können Sie als Fachperson durch Gebärden verstärken und damit Kindern den Weg zur Lautsprache erleichtern. Lautsprachunterstützende Gebärden (LUG) und Piktogramme können in Kita und Frühförderung effektiv genutzt werden. Inklusion ist dabei ein wichtiger Aspekt: Durch den Einsatz von Gebärden und Piktogrammen werden alle Kinder, unabhängig von ihrer sprachlichen oder entwicklungsbezogenen Ausgangslage, in ihrer Kommunikation unterstützt. Besonders hilfreich sind Gebärden und Piktogramme für: mehrsprachige Kinder Kinder mit einer Sprachentwicklungsverzögerung oder -störung Kinder mit einer globalen Entwicklungsstörung, z. B. genetisches Syndrom So können sich die Kinder frühzeitig und erfolgreich ausdrücken und besser an ihrem Alltag teilhaben. In diesem Seminar lernen Sie lautsprachunterstützende Gebärden und Piktogramme kennen, um die alltägliche Kommunikation mit Babys, Kleinkindern und Kindergartenkindern inklusiv zu gestalten. Sie lernen die Grundlagen und verschiedene Systeme kennen, sowie Methoden zur Einführung der LUG. Was lernen Sie in dieser Fortbildung? Basiswissen zur gebärdenunterstützten Kommunikation Überblick über Gebärden-Systeme (z.B. Deutsche Gebärdensprache und Gebärdenunterstützte Kommunikation -GuK von Etta Wilken) Erster Grundwortschatz an Gebärden Methoden der Einführung von Gebärden Einsatz von Metacom-Symbolen, Fotos und Bildern zur Visualisierung Kombination von Bildsymbolen und Gebärden Literatur: Buschmann, A. & Dittmann, F. (2021). Lautsprachunterstützende Gebärden (LUG): Elterninformation. Sprache-Stimme-Gehör 2021 (45), 103-104 Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der KitaFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Brigitte Degitz; Dr. Falko DittmannZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Kindergarten und Frühförderung, Fachpersonen aus der Heilpädagogik, Ergotherapie und Sprachtherapie Kursort (Heidelberg): ZEL Heidelberg, Kaiserstr. 36, 69115 HeidelbergKursort (Leipzig): IKOME Dr. Barth GmbH & Co. KG, Hohe Str. 11, 04107 LeipzigAnreise: die Fortbildung findet zentral in Leipzig (Nähe Bayrischer Bf) statt und ist gut mit der S-Bahn (Haltestelle Bayrischer Bf) oder dem Auto (B+B Parkplatz Beethovenstraße 11 oder Sternwartenstraße 35) zu erreichen.

280,00 €
Diagnostik bei Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung
Diagnostik bei Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung: Online: Mi. 20.05.2026, 09.30 - 14.00 Uhr (7 UE)
Sprachliche Verzögerungen können mit zwei Jahren zuverlässig erfasst werden. Sie können ein Hinweis auf eine isolierte sprachliche Auffälligkeit (sog. Late Talker) oder auf Primärbeeinträchtigungen (Hörstörung, Autismus-Spektrum-Störung, Intelligenzminderung) sein. Zur Frühdiagnostik stehen Elternfragebögen für ein erstes Screening sowie Sprachentwicklungstests, allgemeine Entwicklungstests bzw. nonverbale Intelligenztests und Verhaltensfragebögen zur Verfügung. Im Seminar erlernen Sie das pragmatische diagnostische Vorgehen nach Buschmann et al. (2008). Was lernen Sie in dieser Fortbildung?Sie erwerben Grundlagenwissen zu frühen Auffälligkeiten in der SprachentwicklungSie lernen das diagnostische Vorgehen im Alter von 2 bis 3 Jahren kennen und erfahren, wie es praktisch umgesetzt wird.Sie gewinnen praxisnahe Einblicke in relevante Elternfragebögen wie SBE-2-KT oder ELFRA-2.Sie entwickeln Sicherheit im Einsatz diagnostischer Verfahren, zum Beispiel dem SETK-2.Sie erhalten einen Überblick über Möglichkeiten der Frühintervention.Literatur: Buschmann, A. & Sachse, S. (2017). Frühdiagnostik von Sprachentwicklungsstörungen - differenzialdiagnostisches Vorgehen und Methoden. Frühförderung Interdisziplinär, 36, S. 82-92. Buschmann et al. (2008). Children with developmental language delay at 24 months of age: results of a diagnostic work-up. Developmental Medicine & Child Neurology, 50(3), 223-229.Dittmann, F. & Buschmann, A. (2020). Verzögerte Sprachentwicklung bei Zweisprachigkeit? Diagnostische Abklärung früher Sprachauffälligkeiten. Monatsschrift Kinderheilkunde. DOI 10.1007/s00112-020-00966-0 Buschmann, A., Sachse, S. & Bockmann A.-K.(2020): Lehrbuch Sprachentwicklung - Entwicklung – Diagnostik – Förderung im Kleinkind- und Vorschulalter Teil des Zertifizierungskurses Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen.Hinweis: Teilnehmer*innen, die die HET Ausbildung besuchen, oder bereits abgeschlossen haben, erhalten einen Sonderpreis von 150,-€ Referent*innen: Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Frühförderung, Sozialpädiatrie, Kinder- und Jugendlichenpsychologie und -psychotherapie und Sonderpädagogik sowie Ärzt*innen

175,00 €
Extrem unreife Frühgeborene – Entwicklungsprognosen, Eltern sensibel begleiten
Vortrag: Extrem frühreife Kinder: Online: Mi., 20.05.2026 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Extrem unreife Frühgeborene haben einen besonders schwierigen Start ins Leben mit Folgen für ihre weitere Entwicklung und die Belastung ihrer Eltern. Der Vortrag vermittelt Wissen zu extrem unreif Frühgeborenen:Prognosen zu Langzeitentwicklungen und möglichen Risikenbesondere Bedürfnisse und Erwartungen der ElternBeispiele zu Förderung und UnterstützungsangebotenReferentin: Dr. Cornelia BußmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung

55,00 €
Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum
Vortrag: Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum: Online: Di. 02.06.2026, 18.30 - 21.00 Uhr (3 UE)
Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum weisen andere Verhaltensmuster auf, als Jungen und Männer mit der gleichen Differentialdiagnose. Ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen sind häufig stärker ausgeprägt, weswegen die Symptomatik weniger auffällig ausfällt. In der öffentlichen Wahrnehmung kommen sie vergleichsweise selten vor, hier dominiert das Bild des männlichen Autisten. Auch viele diagnostische Instrumente und Therapien basieren vorwiegend auf der männlichen Ausprägung des Phänomens und werden den Besonderheiten des weiblichen Autismus selten gerecht. Für autistische Frauen und Mädchen ist es deshalb schwierig, eine korrekte Diagnose und die notwendige Unterstützung zu erhalten. Dr. Christine Preißmann hat sich als Ärztin und Autistin intensiv mit dem „weiblichen Autismus" befasst. Sie beschreibt typische Auffälligkeiten von Mädchen und Frauen mit im Autismus-Spektrum sowohl aus fachlicher Sicht, als auch aus ihrer eigenen Erfahrung heraus. Sie legt dar, warum eine spezifische Diagnostik und gezielt zugeschnittene therapeutische Angebote notwendig sind und welche Elemente sich besonders dazu eignen, austistische Mädchen und Frauen zu unterstützen. Neben dem Vortragsteil wird es genug Zeit für Diskussion und Austausch geben.   Referent*in: Dr. Christine PreißmannZielgruppe: Alle Interessenten   Besuchen Sie auch unsere Fortbildungen zu Autismus: Autismus-Spektrum I: Symptome, Ursachen und Entwicklungsverlauf Autismus-Spektrum II: Diagnostik, Therapie und pädagogische Förderung im Überblick Autismus-Spektrum III: Asperger-Syndrom

55,00 €
Individuelle Sprachförderung in der Kleingruppe: Methoden und Förderplanung für die Kita
Sprachförderkonzepte: Online: Mi. 03.06.2026, 09.00 - 15.30 Uhr (7 UE)
Möchten Sie Kinder mit Sprachförderbedarf im Kleingruppen-Setting (bis zu 4 Kindern) gezielt, individuell begleiten und so deren sprachlichen Kompetenzen ausbauen? In unserem Seminar erfahren Sie, wie Sie anhand des individuellen Entwicklungsstands der Kinder wirkungsvolle Impulse für den Spracherwerb setzen und die Kommunikation der Kinder untereinander anregen können Die Methoden können Sie sowohl zur gezielten Sprachförderung in der Kleingruppe einsetzen, als auch im Gruppenalltag für Bildungsangebote mit Kindern im Alter zwischen 2,5 und 7 Jahren. Dabei liegt der Fokus darauf, den Wortschatz zu erweitern, grammatische Strukturen wahrzunehmen und beim Sprechen anzuwenden sowie kommunikative Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Wir erarbeiten gemeinsam praxisnahe methodische Schritte: Von der Interpretation einer Sprachstandserhebung über die Planung passender Fördereinheiten bis hin zur Durchführung und Dokumentation der Maßnahmen. Zudem lernen Sie Qualitätskriterien kennen, die ein effektives Sprachförderkonzept ausmachen. Vom regelmäßigen Austausch im Team bis hin zur Verankerung der Förderangebote in einer wissenschaftlich anerkannten Theorie des Spracherwerbs wichtig. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Kenntnis von Qualitätskriterien für die Sprachförderung in der Kleingruppe Ergebnisse einer Sprachstandserhebung verstehen und richtig interpretieren Individuelle Förderziele aus dem Entwicklungsstand eines Kindes ableiten Fördermaßnahmen planen für unterschiedliche Bereiche von Sprache und Kommunikation Fördermaßnahmen durchführen und dokumentieren Strukturen im Team aufbauen für den Austausch zwischen Sprachförderkraft und Team Das Seminar ist Teil der Zertifikatskurse: Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Referent*in: Carmen Huck Zielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege, sowie angrenzenden Bereichen

175,00 €
KI-Tools in der Sprachtherapie und -förderung: Praxisideen zum Mitmachen
KI-Tools in Sprachtherapie: Online: Do. 11.06.2026, 17.00 - 20.15 Uhr (4 UE)
Künstliche Intelligenz (KI) ist längst Teil unseres Alltags. Sprachassistenten, automatische Übersetzungen oder intelligente Empfehlungssysteme sind Beispiele dafür, wie KI unseren Umgang mit Sprache und Information verändert. Doch wie können diese Technologien sinnvoll in der Sprachförderung und Sprachtherapie genutzt werden? Welche Chancen ergeben sich daraus für den Therapiealltag, und wo liegen die Grenzen?In diesem praxisorientierten Seminar entdecken Sie, wie KI-gestützte Tools Ihre Arbeit erleichtern und bereichern können. Sie lernen Anwendungen kennen, die Texte vereinfachen, Bilder oder Tonmaterial erstellen, adaptive Lernunterstützung bieten oder Kinder mit Mehrsprachigkeit und Lese-Rechtschreibschwierigkeiten unterstützen. Gemeinsam probieren wir verschiedene Systeme aus, zum Beispiel ChatGPT, den Microsoft Immersive Reader und DeepL Translate, und entwickeln kreative Ideen für den Einsatz in Therapie und Förderung.Freuen Sie sich auf viele Praxisimpulse, gemeinsames Ausprobieren und einen offenen Austausch über Chancen, Risiken und den verantwortungsvollen Umgang mit KI im therapeutischen Kontext.Was lernen Sie in der Fortbildung?Grundlagen der künstlichen Intelligenz in Bildung und TherapieWie KI-Tools bei der Vorbereitung von Materialien unterstützen (Texte, Bilder, Audio)Praktische Anwendung von Systemen wie ChatGPT, Immersive Reader und DeepL TranslateChancen und Grenzen des KI-Einsatzes in der Sprachförderung und SprachtherapieIdeen zur individuellen Förderung bei Mehrsprachigkeit und Lese-RechtschreibstörungenReflexion zu Datenschutz, Ethik und professioneller VerantwortungHinweise zur Teilnahme:Ein zweites Gerät oder ein zweiter Monitor zur Bedienung von künstlischer Intelligenz kann praktisch sein – ist aber nicht erforderlich, da sich alle Inhalte auch bequem in mehreren Fenstern auf einem Gerät bzw. einem Monitor nutzen lassen.Ein Zugang zu ChatGPT oder Microsoft Copilot ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Wir empfehlen, den Zugang vorab einzurichten. Es besteht auch die Möglichkeit, sich während der Veranstaltung einen Zugang zu erstellen oder zunächst zuzuschauen.Die Veranstaltung ist ausdrücklich für Einsteiger:innen geeignet – Vorkenntnisse zu KI sind nicht notwendig.Referentin: Dr. Karin ReberZielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie, Sprachtherapie und SprachförderungHinweis: Bitte bringen Sie ein eigenes Gerät (Laptop oder Tablet) mit. Ein Zugang zu ChatGPT oder Microsoft Co-Pilot ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

95,00 €
Interkulturelle Sensibilisierung für die Zusammenarbeit mit Familien aus dem „asiatischen“ Kulturkreis
Interkulturelle Sensibilisierung: Online: Fr. 12.06.2026, 09.30 - 14.00 Uhr (5 UE)
Begegnungen mit unterschiedlichen Kulturen, Traditionen, Religionen, Sprachen und Lebenskonzepten erfordern Professionalität und interkulturelle Handlungskompetenz. Gerade im Umgang mit Familien aus dem asiatischen Raum kommt es leicht zu Missverständnissen, die aus einer unterschiedlichen kulturellen Prägung resultieren. In diesem halbtägigen Webinar wird ein Bewusstsein für den Einfluss von Kultur auf Verhalten, Kommunikation und Wahrnehmung vermittelt. Sie lernen kulturbedingtes Verhalten und Kommunikation von und mit Familien aus dem asiatischen Raum besser kennen, interpretieren und verstehen. Erste Lösungsansätze für mögliche kulturbedingte Konfliktsituationen werden aufgezeigt. Sie lernen die Lebensweise von Familien aus dem asiatischen Raum, insbesondere aus China kennen. Gemeinsam mit der Referentin, die seit mehr als 20 Jahren mehrfach im Jahr in China weilt, decken die Teilnehmer*innen Bereiche auf, in denen Alltagsrassismus stattfindet. Um diesem entgegen zu wirken, werden sie sensibilisiert für Handlungen und Äußerungen in Kita, Schule, Frühförderung, Therapie und im persönlichen Leben, die dazu beitragen, dass die Kinder mit asiatischen Wurzeln gar nicht erst das Gefühl entwickeln, anders zu sein. Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar? Kenntnisse über kulturtheoretische Konzepte und Definitionen Verständnis dafür, wie unterschiedliche Bildungssysteme Erwartungshaltungen prägen Verständnis für die Bedeutung der kulturellen Prägung im pädagogischen Alltag sensibler Umgang mit Konflikten, die aus kulturellen Unterschieden resultieren Erkennen von Alltagsrassismus und Kennenlernen alternativer Verhaltensweisen Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse : Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita   Referent*in: Dorothea SlevogtZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Kita und Schule sowie Interessierte aus anderen Bereichen

95,00 €
Autismus-Spektrum II: Diagnostik, Therapie und pädagogische Förderung im Überblick
Autismus-Spektrum-Störung II: Online: Mo. 15.06.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Verstehen, erkennen, weiterhelfen: stärken Sie Ihre Kompetenz in der Diagnostik bei Menschen im Autismus-Spektrum Eine frühzeitige und fundierte Diagnostik bei Verdacht auf Autismus ist der Schlüssel, um betroffene Kinder gezielt zu unterstützen und es in seinen Entwicklungsmöglichkeiten optimal zu fördern. Als pädagogische oder therapeutische Fachkraft sind Sie oft die erste Person, die die Vielfalt an Besonderheiten eines Kindes erkennt und die Eltern in ihrer Sorge versteht. Damit Sie die Eltern im diagnostischen Prozess gut begleiten können, ist es wichtig, dass Sie die verschiedenen Schritte einer Differenzialdiagnostik kennen und verstehen. Genau hier setzt dieses Seminar an. Sie erhalten einen praxisnahen Überblick über die Diagnostik und Differenzialdiagnostik bei ASS – verständlich, kompakt und auf Ihre Berufspraxis zugeschnitten. Im Mittelpunkt stehen die wichtigsten Diagnoseinstrumente und Verfahren, darunter auch der sogenannte „Goldstandard“ in der Autismusdiagnostik. Außerdem erfahren Sie, wie ASS von anderen Störungsbildern abgegrenzt werden kann und welche bewährten kind- und elternzentrierten Therapieansätze aktuell zur Verfügung stehen. Durch konkrete Fallbeispiele, interaktive Elemente und kollegialen Austausch wird das Wissen lebendig vermittelt. Nach dem Seminar können Sie Eltern kompetent über diagnostische Schritte informieren und geeignete therapeutische Maßnahmen empfehlen. Das ist ein Gewinn für Ihre Arbeit und für die Familien, die Sie begleiten. Das Seminar befähigt nicht zur Durchführung einer bestimmten Therapieform. Wir empfehlen zur Vorbereitung die Teilnahme am Seminar „Autismus-Spektrum I“, um eine solide inhaltliche Grundlage mitzubringen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? praxisnahes, übergeordnetes Wissen über das diagnostische Vorgehen bei Verdacht auf Autismus  Kennen der gängigen Verfahren zur Diagnostik und Differenzialdiagnostik Orientierung zu wirksamen Therapiekonzepten und evidenzbasierten Interventionen Inklusives Handeln in Kita, Schule, Therapie und Familie Kennen der Bedeutsamkeit des eigenen Verhaltens und Sprachangebots auf das Verhalten von autistischen Menschen Beispiele für wirksame Strukturierungsmaßnahmen Kompetenz zur fundierten Beratung von Eltern zu diagnostischen Schritten und geeigneten Therapiemöglichkeiten Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses: Autismus-Spektrum: Grundlagen Besuchen Sie auch: Autismus verstehen: Von den Anfängen bis zur Zukunft – Forschung, Praxis und Gesellschaft im Wandel Vortrag: Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum Vortrag: Praktische Autismuskunde – wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule? Referent*in: Prof. Dr. Anke Buschmann Zielgruppe: Fachpersonen aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen (Kindertagespflege, Krippe, Kita, Schule, Frühförderung, Frühe Hilfen, Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Logopädie, Ergotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Sozialpädiatrie) sowie weitere Interessierte

175,00 €
Lernförderung wirksam gestalten – Material, Spiel und Interaktion im Blick
Vortrag: Lernförderung wirksam gestalten: Online: Mi., 24.06.2026 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Die frühzeitige Förderung von Kindern soll mögliche Benachteiligungen ausgleichen und Kindern zu einer erfolgreichen Bildungslaufbahn verhelfen. Fachkräfte stehen dabei vor der Herausforderung auf sehr individuelle Bildungsbedarfe einzugehen und das Angebot möglichst passgenau zu gestalten.Im Vortrag erhalten Sie professionelles Wissen, wie ausgehend von Lernzielen durch Materialanpassung, gezielte Spielaktiviät und adaptive Interaktionen (Scaffolding) kindliche Entwicklungsprozesse wirksam gefördert werden können. Praxisnahe Beispiele helfen Ihnen die Vortraginhalte in Ihren Alltag von KiTa, Kindertagespflege sowie Frühförderung und Elternberatung zu übertragen. Referentin: Prof. Dr. Franziska Egert Zielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung

55,00 €
Trans*-Identität und kindliche Entwicklung
Trans*-Identität und kindliche Entwicklung: Online: Fr. 26.06.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Eine Person ist trans*-ident sofern sich das biologische Geschlecht in einem Ungleichgewicht zur Geschlechtsidentität befindet. Dabei ist es möglich, dass sich die Person entweder als binär (weiblich, männlich) oder non-binär (weder weiblich noch männlich, queer, agender) identifiziert. Den Gegenstand dieses Seminars bilden die Klärung der Definition von Trans*-Identität und die Erläuterung des diagnostischen Prozesses. Weiterhin werden der Entwicklungsprozess trans*-identer Kinder und Jugendlicher sowie Möglichkeiten der pädagogischen und therapeutischen Unterstützung exemplarisch vorgestellt. Geeignete Bilderbücher und Materialien zur Entwicklung der eigenen Identität werden präsentiert. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Einführung in das Thema Trans*-Identität Wissen zur Diagnostik bei Trans*-Identität Vorstellung des Entwicklungsprozesses trans*-identer Personen Pädagogische und therapeutische Fördermöglichkeiten Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses: Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Maximilian ChristmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie/Sprachtherapie, Psychologie/Psychotherapie, Kita/Tagespflege, Schule, Ergotherapie, Medizin und Physiotherapie

160,00 €
Auffälligkeiten in der motorischen Entwicklung
Motorische Entwicklung: Online: Mo. 29.06.2026, 09.00 - 16.00 Uhr • Di. 30.06.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Wann liegt eine motorische Auffälligkeit vor – und wann besteht Handlungsbedarf? Als pädagogische oder therapeutische Fachkraft sind Sie oft die erste Person, die Besonderheiten in der motorischen Entwicklung eines Kindes wahrnimmt.In diesem Seminar lernen Sie die altersgemäße motorische Entwicklung von Säuglingen und Kindern in den ersten sechs Lebensjahren kennen und sicher von Auffälligkeiten zu unterscheiden. In zwei Tagen vermitteln wir Ihnen konkrete Kenntnisse zur Körpermotorik, zur Hand- und Grafomotorik. Sie erfahren, wie Sie Abweichungen von der normalen Entwicklung zuverlässig und frühzeitig erkennen: von vorübergehenden leichten Teilleistungsstörungen bis hin zur motorischen Behinderung. Einfache, praxisnahe Beobachtungsmöglichkeiten werden vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Ausführlich erfahren Sie, wie Sie Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen fachkundig fördern und Schwierigkeiten in der motorischen Entwicklung präventiv entgegenwirken können. Zentrale Bereiche wie Händigkeit, Stifthaltung sowie die engen Zusammenhänge zwischen motorischer und geistiger Entwicklung werden thematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der ganzheitlichen Beobachtung der Entwicklung, um kognitive Auffälligkeiten und Besonderheiten des Verhaltens im pädagogischen oder therapeutischen Alltag frühzeitig erkennen und einordnen können. Was lernen Sie in dieser Fortbildung?  Altersgemäße und auffällige motorische Entwicklung von 0–6 Jahren sicher erkennen und einordnen Einfache, praxisnahe Beobachtungsmöglichkeiten zur frühzeitigen Erkennung von Entwicklungsauffälligkeiten Fachkundige Förderung von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen sowie präventive MaßnahmenZentrale Bereiche: Händigkeit, Stifthaltung und der Zusammenhang zwischen motorischer und geistiger Entwicklung Ganzheitliche Entwicklungsbeobachtung: kognitive Auffälligkeiten und Verhaltensbesonderheiten frühzeitig erkennen und einordnenDas Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich  Referent*in: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus der Krippe, Kiga und Tagespflege sowie Frühförderung, Ergotherapie und Heilpädagogik

290,00 €
Auditive Wahrnehmungsstörungen im Schulalter
Auditive Wahrnehmungsstörung Schule: Online: Di. 07.07.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE)
Die Teilnehmer*innen lernen die Definition auditiver Wahrnehmung, die Erscheinungsbilder auditiver Wahrnehmungsstörungen sowie deren Auswirkungen auf die Sprachentwicklung, das Verhalten und das allgemeine schulische Lernen kennen. Dabei werden insbesondere mögliche Auswirkungen auf Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit, Arbeitsverhalten und den Schriftspracherwerb thematisiert. Darüber hinaus wird die Abgrenzung zwischen auditiven Wahrnehmungsstörungen und peripheren Hörstörungen erläutert. Es werden Möglichkeiten der Beobachtung und Diagnostik dargestellt. Die Teilnehmer*innen erhalten Informationen zu Beratung, pädagogischer Förderung und Therapieansätzen. Zudem gibt es Hinweise zur Unterstützung und Therapie von Kindern mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten in der 1. und 2. Klasse. Das Seminar will Fachpersonen aus den Bereichen Grundschulpädagogik, Sonderpädagogik, Inklusion, Logopädie, Ergotherapie und Schulpsychologie dabei unterstützen, Wahrnehmungsstörungen frühzeitig zu erkennen, differenziert einzuordnen und Fördermöglichkeiten zu beschreiben, die den Schwierigkeiten der Kinder angepasst sind. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Einführung in das Thema Wahrnehmung und Wahrnehmungsstörung Auswirkungen einer Auditiven Wahrnehmungsstörung auf die Sprachentwicklung, das Verhalten, die Aufmerksamkeit und den Schreib-Leseerwerb Möglichkeiten und Grenzen der Diagnostik von AVWS Abgrenzung von Entwicklungsverzögerung, Teilleistungsstörung, Lese-Rechtschreibstörung und Aufmerksamkeitsstörung Möglichkeiten der Prävention, der Förderung und der Therapie Elternberatung Das Seminar ist Teil der Zertifikatskurse:Sprach-, Sprech-, KommunikationsstörungenFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Dr. Henning Rosenkötter Zielgruppe: Fachpersonen, die mit Kindern im Schulalter arbeiten: u. a. Grundschule, Sonderpädagogik, Logopädie, Ergotherapie, Heilpädagogik, Sozialpädiatrie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Schulpsychologie, Ärzt*innen

175,00 €
ADHS im Kindergarten Verstehen und pädagogisch begleiten
ADHS im Kindergarten: Online: Mi. 08.07.2026, 09.30 - 13.30 Uhr (5 UE)
Unruhe, Impulsivität und Schwierigkeiten in der Aufmerksamkeit gehören zum pädagogischen Alltag im Kindergarten. Für Sie als Fachkraft stellt sich dabei immer wieder die Frage, wie Kinder mit ausgeprägten Selbstregulationsschwierigkeiten im Gruppenkontext angemessen unterstützt werden können, fachlich fundiert, alltagsnah und ohne vorschnelle Zuschreibungen.Diese Fortbildung nimmt das Thema ADHS gezielt aus pädagogischer Perspektive in den Blick. Im Mittelpunkt stehen das Verständnis typischer Verhaltensweisen im Kindergartenalter sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Alltag. Die frühe Kindheit bietet besondere Chancen, Kinder durch Struktur, Beziehung und gezielte pädagogische Maßnahmen wirksam zu unterstützen.Freuen Sie sich auf praxisnahes Fachwissen, konkrete Beispiele aus dem Kindergartenalltag und den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Gemeinsam erarbeiten wir, wie ein förderlicher Rahmen geschaffen werden kann, der sowohl die Bedürfnisse einzelner Kinder als auch die Anforderungen der Gruppe berücksichtigt.Was lernen Sie in der Fortbildung?Entwicklungspsychologische Grundlagen zu Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Selbstregulation im KindergartenalterTypische Erscheinungsformen von ADHS im pädagogischen AlltagStrukturierungs- und Unterstützungsmaßnahmen für Alltag, Übergänge und GruppensituationenFörderung von Selbstregulation und Aufmerksamkeit im Spiel und in RoutinenBeziehungsgestaltung und professionelle Haltung im Umgang mit herausforderndem VerhaltenReferentin: Lisa Marie Braun Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Kindergarten und Vorschule, Erzieherinnen und Erzieher, Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sowie weitere Fachpersonen der Frühpädagogik

95,00 €
Gefühle entwickeln sich in Beziehungen – Entwicklungspsychologische Beratung (EPB®) in der Arbeit mit Familien
Vortrag: Entwicklungspsychologische Beratung (EPB®) : Online: Mi., 08.07.2026 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Die emotionale und körperliche Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern vollzieht sich in enger Wechselwirkung mit ihren Bezugspersonen. Feinfühligkeit, elterliche Regulation und die Qualität der frühen Interaktion sind zentrale Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung und sichere Bindung.Der Vortrag vermittelt entwicklungspsychologische Grundlagen zur frühen Emotions- und Regulationsentwicklung und stellt die Entwicklungspsychologische Beratung (EPB®) als empirisch abgesichertes, ressourcenorientiertes Beratungsformat vor. Anhand von Video-Feedback werden kindliche Feinzeichen, elterliche Reaktionen und Interaktionsmuster sichtbar gemacht und gezielt reflektiert.Thematisiert werden Einsatzmöglichkeiten der EPB® in der Arbeit mit belasteten Familien, bei Regulationsstörungen (z. B. exzessives Schreien, Schlaf- und Fütterprobleme), in besonderen Lebenslagen sowie im Kontext der Frühen Hilfen und des Kinderschutzes. Zudem wird die Weiterentwicklung EBT4-10® für Familien mit Kindern im Vor- und Grundschulalter vorgestellt und richtet sich an Fachkräfte aus Beratung, Therapie, Frühförderung, Gesundheitswesen, Jugendhilfe und Kinderschutz.Referentin: Dr. Anne Künster Zielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung

55,00 €
Selbstregulation durch emotionale Entwicklung fördern Impulse für die pädagogische Praxis in der Kita
Gefühle und Emotionen: Kinder lernen sich auszudrücken: Präsenz: Mi. 22.07.2026, 09.30 – 16.00 Uhr (7 UE)
Emotionale Entwicklung begleiten – Kinder stärken im Umgang mit Gefühlen! Von Geburt an unterstützen Eltern und andere Bezugspersonen Kinder in ihrer emotionalen Entwicklung, indem sie kindliche Gefühle wahrnehmen, aufgreifen und benennen. Pädagogische Fachkräfte begleiten im Alltag die emotionale Entwicklung der Kinder als verlässliche Bezugspersonen. Wie Sie Kinder darin unterstützen können, über ihre Gefühle zu sprechen und die eigenen Emotionen zu verstehen, ist Thema der Fortbildung. In der Interaktion mit dem Kind wird die Fachkraft als Emotions- und Sprachcoach zum Lernmodell. Strategien, die emotionale Selbstregulation des Kindes zu begleiten, werden vermittelt. Hierbei ist das Zusammenspiel von Emotionswortschatz, Emotionswissen und mimisch-gestischen Emotionsausdruck von Bedeutung. Die Fortbildung bietet zudem einen Überblick über die emotionale Entwicklung des Kindes und beleuchtet die Bedeutung der Emotionen als Motor für das Lernen in allen Entwicklungsbereichen. Materialien wie Bildkarten, Bilderbücher und Spiele werden vorgestellt. Folgende Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung Grundlagenwissen zur emotionalen Entwicklung Überblick zum Ablauf der emotionalen Entwicklung Methoden und Materialien zum Aufbau eines Emotionswortschatzes Strategien zur Unterstützung der emotionalen Selbstregulation Einsatz von Spielen und Materialien zum Aufbau von Emotionswissen Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Carmen Huck Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Sprachexpert*innen aus Krippe, Kindergarten und Tagespflege sowie Fachkräfte aus den Bereichen Heil- und Sozialpädagogik, Frühförderung

160,00 €
Sprachförderung & Sprachtherapie bei Autismus: Evidenzbasierte verhaltenstherapeutische Ansätze I
Evidenzbasierte Therapie bei ASS - Grundkurs: Online: Do. 03.09.2026, 08:45 - 17:30 & Fr. 04.09.2026, 08:45-17:15 (19UE)
GrundmodulDie Arbeit mit Kindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung stellt in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung dar. Denn viele dieser Kinder haben Probleme damit, in die verbale Sprache zu kommen, aber auch in eine Interaktion mit ihnen zu treten und Kommunikation zu fördern erscheint oftmals schwer. Hinzu kommen außerdem bei vielen Kindern herausfordernde Verhaltensweisen, die den Umgang mit ihnen erschweren. Im Seminar bekommen die Teilnehmer*innen einen „roten Faden“ für die Förder- und Therapieplanung. Sie werden mithilfe der vermittelten verhaltenstherapeutischen Prinzipien, welche aus der angewandten Verhaltensanalyse stammen, in der Lage sein, die auftretenden rezeptiven und produktiven sprachlichen Probleme von Kindern im Autismus-Spektrum besser zu verstehen und somit gezielter behandeln zu können. Es werden außerdem konkrete Techniken vermittelt, mit denen wir als Therapeut*innen die Kinder beim Erwerb neuer (rezeptiver wie produktiver) Fähigkeiten unterstützen können. Zudem lernen die Teilnehmer*innen, das herausfordernde Verhalten der Kinder genauer im Kontext zu analysieren, in dem es auftritt. Es werden daraufhin Lösungsmöglichkeiten besprochen, mit denen schwierige Situationen so gestaltet werden können, dass sie für die Kinder zu bewältigen sind und sie als Folge nicht mehr auf herausforderndes Verhalten zurückgreifen müssen. Was lernen Sie in dieser Fortbildung? Strukturierte Planung sprachtherapeutischer Angebote für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung Anwendung verhaltenstherapeutischer Techniken zur Förderung kommunikativer Fähigkeiten Analyse herausfordernden Verhaltens im therapeutischen Alltag Entwicklung praktikabler und kindgerechter Handlungsstrategien für schwierige Situationen Referentin: Stephanie Goyer Zielgruppe: Fachkräfte aus Logopädie und Sprachtherapie, Heilpädagogik, FrühförderungWir bieten zu dieser Veranstaltung auch einen Aufbaukurs  an, der Therapiegestaltung mit Kindern mit ASS vertieft.

320,00 €
Basismodul „Inklusion in Krippe und Kita: Grundlagen, Anforderungen und Praxistransfer“
Inklusion: Grundlagen, Anforderungen und Praxistransfer in die Kita: Online: Mo. 07.09.2026, 09.00 - 16.00 Uhr • Di. 08.09.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Dieses zweitägige Seminar bildet den Auftakt der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich. Gemeinsam beschreiten die Teilnehmer*innen mit den erfahrenen Referent*innen den Weg von der Integration zur Inklusion anhand der UN-Behindertenrechtskonvention und der Gesetzgebung zur Inklusion in der Kita in Deutschland. Es wird das Inklusionsverständnis gemäß der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WIFF) diskutiert. Die Teilnehmer*innen werden in den Index für Inklusion eingeführt. Dieser ermöglicht einen nachhaltigen Praxistransfer in das Kita-Team. Sie erhalten Evaluationsmaterial, anhand dessen Sie sich ein Bild über den aktuellen Stand der Inklusion in Ihrer Kita verschaffen und Ideen zur Weiterentwicklung mit Ihrem Team erarbeiten können. Gemeinsam wird diskutiert, wie Inklusion in den Einrichtungen konkret gelingen kann, welche Faktoren die Umsetzung begünstigen und welche sie erschweren. Schließlich werden die inklusionspädagogischen Ansätze „Heterogenität“, „Anti-Bias-Ansatz“ und „vorurteilsbewusste Pädagogik“ vorgestellt. Die Teilnehmer*innen reflektieren ihr eigenes Rollenverständnis, ihre Normen und Werte im Abgleich mit diesen Konzepten. Dieses Seminar ist zudem auch für Leitungskräfte geeignet, die sich darauf vorbereiten möchten, mit ihrem Team den Weg zur inklusiven Kita zu gehen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Grundlagenwissen zu Inklusion: Definition, Abgrenzung und rechtliche Grundlage Basiswissen über verschiedene Behinderungen sowie über soziale und psycho-emotionale Störungen Fähigkeit, die Situation in der eigenen Kita zu analysieren: pädagogische Haltung, Erfahrungen, vorhandene Teamprozesse, Umgang mit den Wünschen der Eltern Abwägen und Einordnen von „Pro“ und „Contra“: Gibt es Kinder oder Situationen im Team, die Inklusion in Frage stellen oder unmöglich machen? Transparente und strukturierte Steuerung des Aufnahmeprozesses eines Kindes anhand gezielter Fragen und Materialien Kenntnis über rechtliche, finanzielle und organisatorische Bedingungen für Inklusionshilfe und Unterstützungen Ansätze zur Kooperation mit anderen Berufsgruppen und Institutionen Literatur: Groschwald, A. & Rosenkötter, H.: Inklusion in Krippe und Kita. Ein Leitfaden für die Praxis. Herder-Verlag, 2021 Teil der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in:  Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Fachpersonen und Leitungskräfte aus Krippe, Kindergarten, Kindertagespflege und Heilpädagogik

290,00 €
Mehrsprachigkeit verstehen und Vielfalt stärken
Mehrsprachigkeit verstehen - Vielfalt stärken: Online: Mi. 09.09.2026 09:00 - 15:30 • Mi. 21.10.2026 09:00 - 15:30 (14UE)
So begleiten Sie Kinder und Familien kompetent durch den mehrsprachigen Spracherwerb Kinder, die mit mehreren Sprachen aufwachsen, bereichern den pädagogischen Alltag – und stellen gleichzeitig besondere Anforderungen an die sprachliche Bildung und Elternberatung. Damit Sie diesen Herausforderungen sicher begegnen können, vermittelt Ihnen dieses Seminar fundiertes Wissen über den mehrsprachigen Spracherwerb und seine Bedeutung für Ihre tägliche Arbeit. Sie erhalten Einblick in verschiedene Formen des mehrsprachigen Aufwachsens und lernen, worauf es ankommt, damit Kinder sowohl ihre Erstsprache als auch Deutsch gut entwickeln können. Gemeinsam besprechen wir verbreitete Mythen rund um Mehrsprachigkeit auf den Grund und betrachten, was wissenschaftlich fundiert wirklich gilt. Wir erarbeiten zusammen, wie eine dynamische und lebensweltorientierte sprachliche Bildung in der Kindertageseinrichtung gestaltet werden kann. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der erfolgreichen Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien. Viele Eltern fühlen sich unsicher im Umgang mit den verschiedenen Sprachen im Alltag. In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie kompetent beraten, Orientierung geben und Vertrauen stärken können. Ein praxiserprobter Leitfaden unterstützt Sie dabei, Gespräche mit Eltern strukturiert und sicher zu führen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? vertieftes Wissen über den Verlauf und die Besonderheiten des mehrsprachigen Spracherwerbs Strategien für eine konstruktive Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien Sicherheit in der professionellen Beratung von Eltern Impulse zur Gestaltung einer dynamischen und lebensweltorientierten sprachlichen Bildung Dieses Seminar ist Teil der Zertifikatskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Carmen Huck Zielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege, sowie angrenzenden Bereichen

290,00 €
Autismus-Spektrum III: Asperger-Syndrom
Autismus-Spektrum-Störungen III: Online: Mo. 14.09.2026, 09.30 - 15.00 Uhr (6 UE)
Stärken erkennen, Verständnis fördern, Perspektiven erweitern: Begleiten Sie Kinder mit Asperger-Syndrom einfühlsam und inklusiv. Obwohl das Asperger-Syndrom im aktuellen Klassifikationssystem (ICD-11) nicht mehr als eigenständige Diagnose geführt wird, bleibt es im fachlichen Diskurs und im Alltag vieler Menschen präsent. Denn die damit verbundenen Besonderheiten – etwa in der sozialen Interaktion, im Kommunikationsverhalten oder im Umgang mit Reizen bei guter bis sehr guter intellektueller Leistungsfähigkeit – prägen die Erlebniswelt dieser Menschen und ihrer Mitmenschen auf besondere Weise. In diesem Seminar tauchen Sie tief in das Erleben von Menschen mit Asperger-Syndrom ein. Sie lernen typische Verhaltensweisen kennen, reflektieren Denk- und Wahrnehmungsmuster und entdecken die Stärken der Menschen mit ASS. Durch authentische Fallbeispiele und praxisnahe Impulse zu Maßnahmen im Alltag wie Strukturierung und Ruheinseln erhalten Sie wertvolles Wissen, das Sie direkt in Ihrem pädagogischen, therapeutischen und familiären Alltag anwenden können. Gemeinsam entwickeln wir Wege, wie Sie betroffene Kinder und Erwachsene besser verstehen, individuell begleiten und ihre Entwicklung aktiv unterstützen können. Denn ein achtsames, informiertes Umfeld kann sehr viel bewirken, damit sich eine Person mit ASS in der Gemeinschaft wohl fühlt und sein Entwicklungspotenzial entfalten. Nutzen Sie dieses Seminar, um Ihre Fachkompetenz zu stärken, neue Perspektiven zu gewinnen und mit mehr Sicherheit und Empathie Menschen mit Asperger-Syndrom zu begegnen. Als inhaltliche Vorbereitung empfehlen wir die Seminare Autismus-Spektrum I und . Die Teilnahme ist jedoch keine Voraussetzung. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? vertieftes Wissen über das Asperger-Syndrom im Kontext des Autismus-Spektrums Einsicht in die Denk- und Wahrnehmungswelt von Menschen mit Asperger-Syndrom Handlungskompetenz für die individuelle Begleitung in pädagogischen und therapeutischen Settings sowie im familiären Rahmen Kennen von leicht umsetzbaren Schritten, um den Alltag für einen Menschen mit ASS zu erleichtern und ihm Teilhabe in der Kita, Schule, Familie zu ermöglichen Strategien für eine gelingende und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses: Autismus-Spektrum: Grundlagen Besuchen Sie auch: Autismus verstehen: Von den Anfängen bis zur Zukunft – Forschung, Praxis und Gesellschaft im Wandel Vortrag: Mädchen und Frauen im Autismus-Spektrum Vortrag: Praktische Autismuskunde – wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule? Referent*in: Prof. Dr. Anke Buschmann Zielgruppe: Fachpersonen aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen (Kindertagespflege, Krippe, Kita, Schule, Frühförderung, Frühe Hilfen, Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Logopädie, Ergotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Sozialpädiatrie) sowie weitere Interessierte

175,00 €
Wann braucht ein Kind Logopädie und wie bekommt es diese?
Vortrag: Logopädie: Online: Mo., 14.09.2026 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
Ein Einblick in die Versorgungsstrukturen bei Kindern mit SESLogopädie ist ein ärztlich verordnetes Heilmittel, das durch staatlich anerkannte Logopäd*innen bzw. verwandte Berufe erbracht wird. Die Kosten hierfür tragen die gesetzlichen und privaten Krankenkassen. In diesem Vortrag werden der Weg von der ärztlichen Verordnung bis zum Beginn der Therapie beschrieben und Besonderheiten in der logopädischen Versorgung von Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen erläutert. Hierbei werden auch Sprachtherapie und Sprachförderung voneinander abgegrenzt und Sie erfahren, worin genau die Unterschiede bestehen. Durch den Vortrag erweitern Sie Ihr Fachwissen, das Sie sowohl in der Kooperation mit Eltern nutzen können als in der professionellen Zusammenarbeit mit Logopäd*innen und Kinderärzt*innen. Sie erhalten zudem Ideen zum Aufbau von Netzwerken und Kooperationen zwischen allen an der Versorgung Beteiligten Referent: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & FrühförderungAlle weitere Vorträge der Reihe finden Sie hier: Praxiswissen auf den Punkt

55,00 €
Vom Wickeln zum Toilettengang: Die Lebensaktivität Ausscheiden in der Kita achtsam und responsiv begleiten
Vom Wickeln zum Toilettengang: Online: Do. 24.09.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Die Begleitung von jungen Kindern im Übergang vom Wickeln zum eigenständigen Toilettengang stellt eine anspruchsvolle Aufgabe dar. Der Blick auf die hier anstehenden Entwicklungsschritte des Kindes hat sich dabei in den letzten Jahren deutlich verändert: So vermitteln die gebräuchlichen Begriffe ‚Sauberkeitserziehung‘ oder ‚trocken und sauber werden‘ oft eine Einteilung von Kindern in ‚sauber‘ und ‚nicht sauber‘ – eine Perspektive, die der individuellen Entwicklung nicht gerecht wird. Forschungserkenntnisse zeigen, dass Kinder in diesem Entwicklungsprozess durch ein beziehungsorientiertes, responsives Antwortverhalten optimal unterstützt werden können.Die Fortbildung vermittelt ein fundiertes Wissen und praxisnahe Strategien zur achtsamen und responsiven Begleitung von jungen Kindern in ihrer Entwicklung zur Ausscheidungsautonomie. Die Teilnehmer*innen erwerben dabei ein tieferes Verständnis für die körperlichen, emotionalen und sozialen Aspekte dieses Entwicklungsprozesses. Wir nehmen auch die verbale und nonverbale Begleitung der Kinder in den Blick. Eine achtsame Begleitung stärkt die Selbstregulation und das Selbstbewusstsein der Kinder.In der Zusammenarbeit mit Eltern zeigen sich häufig unterschiedliche Vorstellungen bei der Begleitung des Kindes. Es gilt, elterliche Wünsche zu respektieren und gleichzeitig ein Vorgehen zu wählen, das das Wohl des Kindes berücksichtigt.  Nicht jeder Ansatz (zum Beispiel die Windelfrei-Methode) ist in einer Einrichtung umsetzbar. Im geteilten Betreuungsfeld von Familie und Kita ist eine gut aufeinander abgestimmte achtsame Zusammenarbeit wichtig. Fachkräfte stehen hier vor der Aufgabe, elterliche Wünsche wertschätzend einzubeziehen, zugleich aber auch die strukturellen und pädagogischen Rahmenbedingungen der Einrichtung zu berücksichtigen. Entwicklungspsychologische Grundlagen, neue Erkenntnisse aus der kulturvergleichenden Forschung sowie praktische Methoden für den pädagogischen Alltag stehen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer*innen erfahren, wie sie Kinder im Übergang zur Ausscheidungsautonomie einfühlsam begleiten, indem sie die Entwicklung der Blasen- und Darmkontrolle berücksichtigen sowie zentrale kindliche Signale nutzen. Zudem lernen sie, Mikrotransitionen rund um den Toilettengang zu gestalten und Herausforderungen wie Konfliktnässen oder Zuwendungsverlustängsten von Kindern einfühlsam zu begegnen. Gleichzeitig stärken sie ihre Kompetenz in der Zusammenarbeit mit Eltern und im souveränen Umgang mit oft tabuisierten Ekelemotionen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Grundwissen über die Entwicklung der Blasen- und DarmkontrolleSicheres Erkennen zentraler kindlicher Signale, die auf ihre Bereitschaft zur Ausscheidungsautonomie hinweisenSchaffen einer unterstützenden Umgebung die Sicherheit vermittelt und Zuwendungsverlustängste reduziertBegleitung der Mikrotransitionen (z. B. vom Spielen zum Toilettengang) durch den Einsatz von Übergangsobjekten und -liedernEntwicklung eines kindgerechten „Drehbuch-Skripts“ für den Toilettengang, das Orientierung und Sicherheit auch bei der Bewältigung der Reinigungsfunktionen gibtGeschlechtsspezifische Unterschiede bei der Begleitung von Kindern zur AusscheidungsautonomieKompetenter Umgang mit typischen Herausforderungen, wie Ängsten vor der Toilette oder KonfliktnässenZusammenarbeit mit Eltern und interdisziplinären FachkräftenReflexion eigener Haltungen zu Sauberkeit, Körperlichkeit und Ekel, um ein professionelles Antwortverhalten sicherzustellenSouveräner Umgang mit tabubehafteten Themen wie Ekel - Entwicklung von Strategien zum Ekelmanagement Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurses Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Referentin: Prof. Dr. Dorothee GutknechtZielgruppe: Alle Berufsgruppen, die mit Säuglingen und Kleinkindern arbeiten, insbesondere in Krippe, Kita und Tagespflege Frau Gutknecht bietet am ZEL weitere Seminare zu den Lebensaktivitäten Schlafen und Essen sowie zu Beißverhalten an: Schlafen und Ruhen in der Kita achtsam und responsiv begleitenBeißverhalten von Kindern in der Kita - Achtsame und responsive HandlungsmöglichkeitenBildungsort Mahlzeit: Dramen und Herausforderungen beim Essen lernen!

175,00 €
Umgang, Förderung und Unterstützung von sozial benachteiligten Kindern
Umgang, Förderung und Unterstützung: Online: Fr. 25.09.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE)
Jedes fünfte Kind wächst in Deutschland unter Armutsbedingungen auf. Häufig ist damit die subjektive Wahrnehmung sozialer Benachteiligung verbunden, die langfristige Folgen für das gesamte Leben mit sich bringt. Armut unter Kindern wird immer mehr zu einer zentralen Herausforderung für pädagogische Fachkräfte. Der Krippe/Kindertagesstätte kommt eine entscheidende Bedeutung in der Wahrnehmung und Bearbeitung von Armutslagen zu. Diese kann aber nur gelingen, wenn pädagogische Fachkräfte um den eigenen Auftrag, Chancen, Zugänge und Grenzen wissen und in professionelles Handeln überführen können. In diesem Seminar werden Fachkräfte angeleitet, Armut bei Kindern bzw. Familien zu erkennen und dieser professionell zu begegnen. Durch einen ressourcenorientierten Blick auf Armut erfahren sie, wie sie betroffene Familien präventiv ansprechen und wirksam unterstützen können. Neben dem fachlichen Wissen steht die eigene Haltung im Mittelpunkt. Gemeinsam reflektieren die Teilnehmer*innen ihren eigenen Blick auf Armut und ihre Erwartungshaltung. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?     Wissen über die Grundlagen armutssensibler Pädagogik     Überblick über theoretische Aspekte des Armutsbegriffs und seiner Abgrenzungen     Reflexion der eigenen Haltung und Erwartung     Identifizieren von Armut betroffener Kinder und Familien     Professioneller Umgang mit Armutssituationen im pädagogischen Alltag     Strategien zu präventiver und akuter Unterstützung Teil des Zertifizierungskurses Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich.Referent*in: Prof. Dr. Jörg FischerZielgruppe: Leitungskräfte und Fachpersonen aus Krippe, Kita, Heil-, Sozialpädagogik, Psychologie, Sozialarbeit

175,00 €