Stottern & Poltern – Grundlagen, Diagnostik & Förderung
Stottern & Poltern – Grundlagen, Diagnostik & Förderung: Online: Fr. 06.11.2026, 09.30 Uhr – 16.00 Uhr (7 UE)
Wenn das Sprechen hüpft oder sich anhört als wenn es vorgespult wird, spricht man von Stottern oder Poltern. Wobei handelt es sich bei diesen Veränderungen des Sprechens und ab wann spricht man von Stottern oder Poltern? Wie können betroffene Personen unterstützt werden und worauf ist in der Kommunikation als Gesprächspartner*in zu achten? Mit diesen Fragen und dem diagnostischen Vorgehen setzen wir uns im Seminar näher auseinander. Weiteren Bestandteil stellt die Vorstellung von Fördermöglichkeiten und -material dar. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Einführung in die Themen Stottern und Poltern Wissen zur Diagnostik bei Stottern und Poltern Wissen zur Kommunikation als Gesprächspartner*in bei Stottern und Poltern pädagogische und therapeutische Fördermöglichkeiten   Das Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita   Referent*in: Maximilian ChristmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen  Kita/Tagespflege, Logopädie/Sprachtherapie, Psychologie/Psychotherapie, , Schule, Ergotherapie, Medizin und Physiotherapie

175,00 €
Förderung der exekutiven Funktionen bei Kindern mit schwachem Arbeitsgedächtnis
Exekutive Funktion: Online: Mo. 30.11.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Möchten Sie Kinder mit schwachem Arbeitsgedächtnis noch gezielter unterstützen und ihre Lernchancen nachhaltig verbessern? Wie können Sie präventiv gegen die Entwicklung von LRS, Rechenschwäche oder Aufmerksamkeitsproblemen vorgehen? In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie durch die Förderung der Exekutiven Funktionen die Arbeitsgedächtniseffizienz von Kindern nachhaltig verbessern können. Während eine direkte Steigerung der Arbeitsgedächtniskapazität wissenschaftlich nicht belegbar ist, zeigen aktuelle Forschungsergebnisse deutlich: Die gezielte Förderung der "kognitiven Kontroll- und Regulationsprozesse" ermöglicht eine effizientere Nutzung vorhandener Ressourcen und stabilisiert Verarbeitungs- und Speicherprozesse. Freuen Sie sich auf eine praxisbezogene Veranstaltung mit erprobten Förderkonzepten, gemeinsamen Übungen und dem fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Gemeinsam entwickeln wir konkrete Strategien, um Kinder mit schwachem Arbeitsgedächtnis gezielt zu unterstützen und ihre Lernchancen zu verbessern.Was lernen Sie in der Fortbildung? Wie sich schwache Arbeitsgedächtnisleistungen auf verschiedene Entwicklungsbereiche auswirken Zusammenhänge zwischen Arbeitsgedächtnis und Sprachentwicklung, Lesen, Schreiben und Rechnen Wissenschaftliche Grundlagen der Exekutiven Funktionen als "Management des Arbeitsgedächtnisses" Bewährte Förderkonzepte zur Steigerung der Exekutiven Funktionen Praktische Übungen und Methoden für den therapeutischen Alltag Präventive Ansätze zur Vermeidung von LRS, Rechenschwäche und Aufmerksamkeitsproblemen Referentin: Dr. Petra Küspert Zielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und Sprachtherapie Sprachheilpädagogik, Sozialpädiatrie und verwandte Gebiete

175,00 €
PLAKSS-III: eine digitale Aussprachediagnostik
PLAKSS-III: eine digitale Aussprachediagnostik: Online: Do. 11.02.2027, 16.00 - 17.30 Uhr (2 UE)
Die Psycholinguistische Analyse kindlicher Aussprachestörungen-III (PLAKSS-III) ist ein ausschließlich digitales Tool mit teilautomatisierter Auswertung, das zur Diagnostik der verschiedenen Unterformen einer Aussprachestörung angewendet werden kann. Im Vortrag stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Wie diagnostiziere ich kindliche Aussprachestörungen?Welche Aussprachestörungen können aktuell mit der PLAKSS-III diagnostiziert werden und was wird zukünftig ergänzt?Was kann die PLAKSS-III, was die PLAKSS-II nicht konnte?Wie funktionieren die Durchführung und die teilautomatisierte Auswertung?Referentin:  Wiebke Freese (M. Sc.) Zielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und angrenzenden Gebieten

55,00 €
Was ist eine Sprachentwicklungsstörung und wie entsteht sie? Sprachentwicklung verstehen, Einflussfaktoren erkennen, Zusammenhänge begreifen
Vortrag: Was ist eine Sprachentwicklungsstörung und wie entsteht sie?: Online: Mo., 08.03.2027 - 16:00 - 17:30 Uhr (2 UE)
In diesem Vortrag wird zunächst das Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren für einen erfolgreichen Spracherwerb betrachtet. Die Bedeutung von Umwelt-, Entwicklungs- und individuelle Faktoren wird diskutiert. Sie erfahren, warum das Sprechenlernen manchen Kindern schwerer fällt als den Gleichaltrigen und warum Kinder mit einer Sprachentwicklungsstörung beispielsweise Probleme im Wortschatzaufbau oder beim Erlernen der korrekten Grammatik haben. Ein fundiertes Verständnis für die Schwierigkeiten von Kindern mit einer Sprachentwicklungsstörung ist der zentrale Ausgangspunkt, um Kinder im Alltag sicher und wirksam zu begleiten. Der Vortrag erweitert ihr Fachwissen und stärkt Ihre Handlungssicherheit im Umgang mit sprachauffälligen Kindern.Referentin: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung, Logopädie, Sozialpädiatrie, Psychologie

55,00 €
Sprachauffälligkeiten bei Mehrsprachigkeit: Störung oder sprachliche Vielfalt?
Sprachdiagnostik bei Mehrsprachigkeit: Online: Di. 16.03.2027, 09.30 - 16.00 Uhr • Mi. 13.04.2027, 09.30 - 16.00 Uhr (16 UE)
Mehrsprachig aufwachsende Kinder stellen deutschsprachige Fachpersonen ohne Kenntnisse der Erstsprache des Kindes vor Herausforderungen. Eine der häufigsten Fragen lautet: Handelt es sich bei den Sprachproblemen um eine therapiebedürftige Sprachentwicklungsstörung oder um mangelnden Deutschkontakt? Um diese und weitere Fragen zu beantworten und geeignete Unterstützungsmaßnahmen zu finden, sind genaue Kenntnisse über den individuellen Sprachentwicklungsstand des Kindes und den Mehrsprachenkontext notwendig. In dieser Fortbildung werden Möglichkeiten für ein differenzialdiagnostisches Vorgehen bei linguistisch und kulturell divers aufwachsenden Kindern besprochen. Wichtige Aspekte der Anamnese, standardisierten Untersuchung sowie Beobachtung werden erarbeitet und durch Fallbeispiele illustriert. Daraus abgeleitet werden relevante Punkte zum therapeutischen Vorgehen sowie zur Beratung der Bezugspersonen vorgestellt.Das Besondere: In der Zeit zwischen den beiden Fortbildungstagen haben Sie die Möglichkeit, das Vorgehen und das vorgestellte Material zu erproben. Was lernen Sie in dieser Fortbildung?Fachwissen zum Zwei- und Mehrsprachenerwerb praxisnahe Kenntnisse zur Erhebung des Mehrsprachkontextes als elementarer Bestandteil der Sprachdiagnostik Handlungssicherheit bei der Auswahl, Durchführung, Auswertung und Interpretation standardisierter Diagnostikverfahren bei kulturell und linguistisch diversen Kindern Grundlagenwissen zur sprachtherapeutischen Behandlung von Sprachentwicklungsstörungen bei MehrsprachigkeitDas Seminar ist Teil des Zertifizierungskurses Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen. Referent: Falko Dittmann Zielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie, Frühförderung, Sozialpädriatrische Zentren, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und -psychiatrie, Sonderpädagogik

290,00 €
Prozessanalyse und Therapieableitung bei phonologischen Aussprachestörungen
Prozessanalyse und Therapieableitung bei phonologischen Aussprachestörungen: Online: Di. 11.05.2027, 08.30 - 12.30 Uhr (5 UE)
Möchten Sie Ihre Expertise in der Diagnostik von Aussprachestörungen vertiefen und Sicherheit in der phonologische Therapieableitung entwickeln, um in der Behandlung noch strukturierter vorzugehen? Wie können komplexe Aussprachebefunde noch gezielter ausgewertet und hierarchisch bearbeitet werden? In diesem praxisorientierten Onlineseminar erfahren Sie, wie Sie phonologische Prozessanalysen sicher durchführen und daraus fundierte Therapieentscheidungen ableiten. Angesichts der Komplexität kindlicher Aussprachestörungen ist eine präzise Diagnostik entscheidend für den Therapieerfolg. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Ausspracheentwicklung unterstützen Sie dabei, physiologische von pathologischen Prozessen zu unterscheiden und gezielt zu behandeln.Freuen Sie sich auf intensive praktische Übungen, zahlreiche Fallbeispiele und den fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Gemeinsam schärfen wir Ihren diagnostischen Blick und ermöglichen einen Einblick in die Psycholinguistisch orientierte Phonologie-Therapie (P.O.P.T., Fox-Boyer 2022).Was lernen Sie in der Fortbildung? Wann eine phonologische Prozessanalyse sinnvoll ist und welche Störungsformen davon profitieren Wie Sie physiologische und pathologische Prozesse sicher unterscheiden Systematische Auswertung phonologischer Befunde von einfach bis komplex Hierarchische Therapieplanung basierend auf Analyseergebnissen Auswahl geeigneter Ziel- und Ersatzlaute für verschiedene Prozesse Einblicke in die P.O.P.T.-Methodik nach Fox-Boyer Referentin: Wiebke Freese (M. Sc.)Zielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und Sprachtherapie Sprachheilpädagogik, Sozialpädiatrie und verwandten Gebieten

95,00 €
Diagnostik bei Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung
Diagnostik bei Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung: Online: Do. 13.05.2027, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Sprachliche Verzögerungen können mit zwei Jahren zuverlässig erfasst werden. Sie können ein Hinweis auf eine isolierte sprachliche Auffälligkeit (sog. Late Talker) oder auf Primärbeeinträchtigungen (Hörstörung, Autismus-Spektrum-Störung, Intelligenzminderung) sein. Zur Frühdiagnostik stehen Elternfragebögen für ein erstes Screening sowie Sprachentwicklungstests, allgemeine Entwicklungstests bzw. nonverbale Intelligenztests und Verhaltensfragebögen zur Verfügung. Im Seminar erlernen Sie das pragmatische diagnostische Vorgehen nach Buschmann et al. (2008). Was lernen Sie in dieser Fortbildung?Sie erwerben Grundlagenwissen zu frühen Auffälligkeiten in der SprachentwicklungSie lernen das diagnostische Vorgehen im Alter von 2 bis 3 Jahren kennen und erfahren, wie es praktisch umgesetzt wird.Sie gewinnen praxisnahe Einblicke in relevante Elternfragebögen wie SBE-2-KT oder ELFRA-2.Sie entwickeln Sicherheit im Einsatz diagnostischer Verfahren, zum Beispiel dem SETK-2.Sie erhalten einen Überblick über Möglichkeiten der Frühintervention.Literatur: Buschmann, A. & Sachse, S. (2017). Frühdiagnostik von Sprachentwicklungsstörungen - differenzialdiagnostisches Vorgehen und Methoden. Frühförderung Interdisziplinär, 36, S. 82-92. Buschmann et al. (2008). Children with developmental language delay at 24 months of age: results of a diagnostic work-up. Developmental Medicine & Child Neurology, 50(3), 223-229.Dittmann, F. & Buschmann, A. (2020). Verzögerte Sprachentwicklung bei Zweisprachigkeit? Diagnostische Abklärung früher Sprachauffälligkeiten. Monatsschrift Kinderheilkunde. DOI 10.1007/s00112-020-00966-0 Buschmann, A., Sachse, S. & Bockmann A.-K.(2020): Lehrbuch Sprachentwicklung - Entwicklung – Diagnostik – Förderung im Kleinkind- und Vorschulalter Teil des Zertifizierungskurses Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen.Hinweis: Teilnehmer*innen, die die HET Ausbildung besuchen, oder bereits abgeschlossen haben, erhalten einen Sonderpreis von 150,-€ Referent*innen: Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Frühförderung, Sozialpädiatrie, Kinder- und Jugendlichenpsychologie und -psychotherapie und Sonderpädagogik sowie Ärzt*innen

175,00 €
Dortmunder Mutismus-Therapie (DortMuT): Kinder & Jugendliche
Dortmunder Mutismus-Therapie (DortMuT): Kinder & Jugendliche: Online: Fr. 24.09.2027, 09.00 - 16.30 Uhr • Sa. 25.09.2027, 09.00 - 16.30 Uhr (16 UE)
Die Arbeit mit selektiv mutistischen Kindern ist seit vielen Jahren der zentrale Therapie- und Forschungsschwerpunkt im Sprachtherapeutischen Ambulatorium der Technischen Universität Dortmund. Beratungs- und Therapieanfragen von Familien mutistischer Kinder erfolgen deutschlandweit. In dieser Fortbildung wird der therapeutische Ansatz „DortMuT“ (Dortmunder Mutismus-Therapie) vorgestellt, der auf dem Konzept von Katz-Bernstein für schweigende Kinder und Jugendliche basiert. Wesentliche Aspekte der Fortbildung: Fachliche Grundlagen zum selektiven Mutismus Gestaltung von Erstkontakten mit selektiv mutistischen Kindern und Jugendlichen Beratung von Eltern, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung Zugänge im sprachtherapeutischen Kontext, unter anderem: Konzept des Safe Place und Transferaufgaben Arbeit mit Handpuppen, Symbol- und Rollenspiel als therapeutische Intervention verhaltenstherapeutische Elemente: Verhandlungen und Verträge Die Arbeit mit Betroffenen wird anhand vielfältiger Videobeispiele veranschaulicht. Gerne können Fallbeispiele von Teilnehmer*innen eingebracht werden. Aufbauend auf das Basisseminar bieten wir am ZEL zudem jährlich wechselnde Vertiefungsseminare an. Teil des Zertifizierungskurses Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen.   Referent*in: Kerstin BahrfeckZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Logopädie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Heilpädagogik und Ergotherapie sowie Ärzt*innen

290,00 €
Sprachverständnis und -störungen bei Kindern I: Grundlagen und Diagnostik
Sprachverständnis und -störungen bei Kindern I: Online: Mo. 13.12.2027, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Wenn ein Kind nicht richtig spricht, fällt das nahezu jedem auf. Aber wenn ein Kind Sprache nicht richtig versteht, bleibt dies oft unbemerkt. Nicht selten wird ein „falsches“ Verhalten als böswillig oder als provozierend interpretiert. Oder es wird vermutet, dass das Kind nicht richtig zuhört. Es gibt jedoch Kinder, die können genauso gut denken und hören wie andere Kinder, aber sie verstehen Sprache nicht altersentsprechend.  In diesem Seminar wird aufbauend auf der Darstellung des normalen Entwicklungsverlaufs des kindlichen Sprachverstehens das Störungsbild ausführlich vorgestellt. Fallbeispiele illustrieren die langfristige Entwicklung betroffener Kinder und machen die Ernsthaftigkeit eines frühen Handelns deutlich. Für Kinder mit Schwierigkeiten in der Sprachproduktion gibt es Kriterien, die erkennen lassen, ob die Entwicklung physiologisch verläuft. Für das Sprachverständnis gibt es diese nicht. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Störungen häufig erst spät erkannt werden. Zum Teil entwickeln die Kinder bereits für sie ungünstige Kompensationsstrategien. Die weitere Entwicklung dieser Kinder ist in vieler Hinsicht gefährdet, da das Verstehen und Verarbeiten sprachlicher Informationen eine Schlüsselfunktion darstellt. Daher ist es wichtig, Sprachverständnisstörungen frühzeitig zu erkennen und differenzialdiagnostisch von anderen Verarbeitungsstörungen abzugrenzen. Gleichzeitig dient die Diagnostik als Grundlage für die Planung weiterer Interventionen.  Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Kenntnisse über die physiologische Entwicklung des Sprachverständnisses Wissen zu den Ursachen und dem Erscheinungsbild von Sprachverständnisstörungen (vom Kleinkind bis ins Schulalter) Kenntnisse über die Prognose betroffener Kinder sowie zur Folge- und Begleitsymptomatik  Fachwissen zu den relevanten Aspekten des Diagnostikprozesses bei Sprachverständnisstörungen Handlungssicherheit in der Auswahl, Durchführung und Auswertung standardisierter Diagnostikverfahren (allgemeine Sprachtests sowie spezifische Sprachverständnistests) Kenntnisse zum differenzialdiagnostischen Vorgehen  Literatur Dittmann, F. & Buschmann, A. (2021). Fallbeispiel: Sprachverständnisstörungen und Schulleistungsprobleme. Sprachförderung und Sprachtherapie in Schule und Praxis, 4, 242-246.Dittmann, F. & Buschmann, A. (2021). Zusammenarbeit mit Bezugspersonen als elementarer Bestandteil der Behandlung von Sprachverständnisstörungen. Sprachförderung und Sprachtherapie in Schule und Praxis, 4, 262-270.Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Sprachverständnis und Sprachverständnisstörungen bei Kindern Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Besuchen Sie auch Sprachverständnis und -störungen bei Kinder II: InterventionReferent*in: Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Logopädie, Sprachtherapie, Frühförderung, Psychologie, Sprachheilpädagogik und Sozialpädiatrie

175,00 €
Sprachverständnis und -störungen bei Kindern II: Intervention
Sprachverständnis und -störungen bei Kindern II: Intervention: Online: Mo 31.01.2028, 09.30 - 16.00 Uhr • Di. 01.02.2028, 09.30 - 15.00 Uhr (12 UE)
Maßnahmen zur Förderung sprachproduktiver Fähigkeiten gibt es zahlreiche. Doch wie fördert man das Verstehen von Sprache und wie können Sie Kind und Eltern zur Seite stehen? In diesem Seminar liegt der Fokus auf der Intervention bei Sprachverständnisstörungen. Aufgrund der Symptomatik einer Sprachverständnisstörung und deren weitreichenden Konsequenzen sind effektive Unterstützungsmaßnahmen erforderlich. In diesem Seminar werden Maßnahmen und Ansätze thematisiert und diskutiert, mit denen das Sprachverständnis gefördert werden kann. Es besteht die Möglichkeit, ein Fallbeispiel aus der Berufspraxis vorzustellen, zu diskutieren und als Grundlage für die Planung einer Intervention zu nutzen. Einen Schwerpunkt dieses Seminars bildet die Zusammenarbeit mit Eltern in der sprachtherapeutischen Praxis. Sie erhalten Hinweise für die Anleitung und Kooperation mit den Eltern sowie Tipps zur Vermittlung von effektiven Unterstützungsmaßnahmen im Alltag. Sie erlernen den im ZEL entwickelten „Heidelberger Elternworkshop – Sprachverständnis" und erhalten die Materialbox zur selbstständigen Durchführung in der Praxis.Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar?Wissen über effektive Möglichkeiten zur Unterstützung von Kindern mit einer SprachverständnisstörungHandlungskompetenz zur Beratung von Bezugspersonen (Eltern, pädagogische Fachkräfte) Kenntnisse über kindzentrierte sprachtherapeutische Ansätze zur Behandlung von SprachverständnisstörungenLiteratur Dittmann, F. & Buschmann, A. (2021). Fallbeispiel: Sprachverständnisstörungen und Schulleistungsprobleme. Sprachförderung und Sprachtherapie in Schule und Praxis, 4, 242-246.  Es wird empfohlen Sprachverständnis und-störungen bei Kindern I: Grundlagen und Diagnostik besucht zu haben.Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Sprachverständnis und Sprachverständnisstörungen bei Kindern Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Referent*in: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Logopädie, Sprachtherapie, Frühförderung, Psychologie, Sprachheilpädagogik und Sozialpädiatrie

300,00 €
Sprachtherapie in Kleingruppen: Chancen, Methoden und Praxis
Haben Sie schon darüber nachgedacht, Kindertherapien vermehrt in Kleingruppen durchzuführen? Sind Sie unsicher, wie Sie die Organisation im Praxisalltag gestalten können? Welche Kinder passen zusammen, und bringt das auch den gewünschten Erfolg? In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie Gruppentherapien erfolgreich in Ihrer Praxis umsetzen können und welche Vorteile sie für Kinder, Eltern und Therapeut*innen bieten. Angesichts wachsender Wartezeiten auf logopädische Therapien für Kinder ist es wichtiger denn je, innovative und effektive Behandlungsmethoden zu nutzen. Studien, darunter die THESES-Studie, zeigen, dass die Therapie in Kleingruppen eine vielversprechende Möglichkeit ist, um Kindern schnell und nachhaltig zu helfen. Freuen Sie sich auf praktische Tipps, aktuelle Erkenntnisse und den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Gemeinsam entdecken wir neue Wege, um die Versorgungssituation für Kinder in Ihrer Region zu verbessern und die Therapieeffizienz zu steigern. Was lernen Sie in der Fortbildung? Wie die Gruppentherapie in den Praxisalltag integriert werden kann Welche Hürden auftreten können und wie diese überwunden werden Vor- und Nachteile der Gruppentherapie Für welche Kinder und Störungsbilder die Gruppentherapie geeignet ist Wie Eltern in den Therapieprozess eingebunden werden können Praktische Ideen und Methoden für die Gruppentherapie Referentin: Dr. rer. nat. Denise Siemons-Lühring Zielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und Sprachtherapie

185,00 €
KI-Tools in der Sprachtherapie und -förderung: Praxisideen zum Mitmachen
Künstliche Intelligenz (KI) ist längst Teil unseres Alltags. Sprachassistenten, automatische Übersetzungen oder intelligente Empfehlungssysteme sind Beispiele dafür, wie KI unseren Umgang mit Sprache und Information verändert. Doch wie können diese Technologien sinnvoll in der Sprachförderung und Sprachtherapie genutzt werden? Welche Chancen ergeben sich daraus für den Therapiealltag, und wo liegen die Grenzen?In diesem praxisorientierten Seminar entdecken Sie, wie KI-gestützte Tools Ihre Arbeit erleichtern und bereichern können. Sie lernen Anwendungen kennen, die Texte vereinfachen, Bilder oder Tonmaterial erstellen, adaptive Lernunterstützung bieten oder Kinder mit Mehrsprachigkeit und Lese-Rechtschreibschwierigkeiten unterstützen. Gemeinsam probieren wir verschiedene Systeme aus, zum Beispiel ChatGPT, den Microsoft Immersive Reader und DeepL Translate, und entwickeln kreative Ideen für den Einsatz in Therapie und Förderung.Freuen Sie sich auf viele Praxisimpulse, gemeinsames Ausprobieren und einen offenen Austausch über Chancen, Risiken und den verantwortungsvollen Umgang mit KI im therapeutischen Kontext.Was lernen Sie in der Fortbildung?Grundlagen der künstlichen Intelligenz in Bildung und TherapieWie KI-Tools bei der Vorbereitung von Materialien unterstützen (Texte, Bilder, Audio)Praktische Anwendung von Systemen wie ChatGPT, Immersive Reader und DeepL TranslateChancen und Grenzen des KI-Einsatzes in der Sprachförderung und SprachtherapieIdeen zur individuellen Förderung bei Mehrsprachigkeit und Lese-RechtschreibstörungenReflexion zu Datenschutz, Ethik und professioneller VerantwortungHinweise zur Teilnahme:Ein zweites Gerät oder ein zweiter Monitor zur Bedienung von künstlischer Intelligenz kann praktisch sein – ist aber nicht erforderlich, da sich alle Inhalte auch bequem in mehreren Fenstern auf einem Gerät bzw. einem Monitor nutzen lassen.Ein Zugang zu ChatGPT oder Microsoft Copilot ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Wir empfehlen, den Zugang vorab einzurichten. Es besteht auch die Möglichkeit, sich während der Veranstaltung einen Zugang zu erstellen oder zunächst zuzuschauen.Die Veranstaltung ist ausdrücklich für Einsteiger:innen geeignet – Vorkenntnisse zu KI sind nicht notwendig.Referentin: Dr. Karin ReberZielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie, Sprachtherapie und SprachförderungHinweis: Bitte bringen Sie ein eigenes Gerät (Laptop oder Tablet) mit. Ein Zugang zu ChatGPT oder Microsoft Co-Pilot ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

95,00 €
"Aus der Praxis für die Praxis": Sprachdiagnostische Herausforderungen in der sprachtherapeutischen Praxis
Sprachauffälligkeiten wie ein verzögerter Sprechbeginn, ein eingeschränkter Wortschatz, grammatische Fehler und eine unverständliche Aussprache können Ausdruck einer isolierten Sprachentwicklungsstörung sein oder aber ein Indiz für das Vorliegen einer tiefergehenden Problematik, wie eine allgemeine Entwicklungsstörung, eine Autismus-Spektrum-Störung oder ein genetisches Syndrom sein. Zudem können Sprachauffälligkeiten u. a. im Zusammenhang mit einer kommunikationsarmen Umgebung und einem hohem Medienkonsum auftreten und mit Verhaltensbesonderheiten einhergehen. Je nach Komplexität und diagnostischer Fragestellung werden hohe Anforderungen an die Untersucher*innen gestellt. Dies betrifft die Auswahl der geeigneten Tests aus der Vielfalt der standardisierten Verfahren (u. a. SETK-2, AWST-R, TROG-D, PLAKKS) und die Entscheidung darüber, ob zusätzlich eine Abklärung allgemeinen Entwicklung bzw. der kognitiven oder nonverbalen kognitiven Fähigkeiten erfolgen soll. Die Durchführung der Untersuchungen sowie die Interpretation der Ergebnisse ist nicht immer einfach und bedarf oftmals einer langjährigen Erfahrung. Die Ergebnisse sollen zur Ursachenklärung und dem Empfehlen geeigneter Förder- und Therapiemaßnahmen aussagekräftig und zuverlässig sein. In diesem Seminar lernen Sie anhand von Fallbeispielen aus der Praxis der Referent*innen das Vorgehen einer differenzialdiagnostischen Abklärung bei komplexen diagnostischen Fragestellungen kennen. Wir besprechen, welchen besonderen Problemstellungen Untersucher*innen begegnen können, wie mit herausfordernden Situationen umgegangen werden kann und wie auf Grundlage der Ergebnisse eine fundierte klinische Entscheidungsfindung erfolgen kann. Ihre Beispiele und Fragen aus der täglichen Praxis sind willkommen. Voraussetzung für die Teilnahme: eigene Erfahrungen in der Sprachentwicklungs- und Intelligenzdiagnostik mit Kindern Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Wissen über notwenige Schritte bei der differenzialdiagnostischen, hypothesengeleiteten Abklärung von Sprachauffälligkeiten vom Kleinkind- bis ins Schulalter praxisnahe Kenntnisse zum Umgang mit komplexen Fragestellungen Sicherheit bei der klinischen Entscheidungsfindung Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildung: Sprach-, Sprech- und Kommunikationsstörungen (Aufbaumodul: Diagnostik) Referent*in: Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie, Frühförderung, Sozialpädiatrische Zentren, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und -psychiatrie, Sonderpädagogik

95,00 €
"Aus der Praxis für die Praxis": Late Talker
Ca. 15 % der zweijährigen Kinder weisen eine verzögerte Sprachentwicklung bei ansonsten altersgerechter Allgemeinentwicklung auf. Eine genaue diagnostische Abklärung hilft die Ursachen für die Sprachentwicklungsverzögerung zu identifizieren und passende Unterstützungsmaßnahmen zu finden. Die Durchführung einer standardisierten Diagnostik mit so jungen Kindern ist jedoch nicht immer einfach und kann auch erfahrene Fachpersonen vor Herausforderungen stellen.In diesem Seminar lernen Sie anhand von zwei Fallbeispielen aus der Praxis des ZEL das Vorgehen einer differenzialdiagnostischen Abklärung bei Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung kennen. Wir besprechen, welchen besonderen Problemstellungen Untersucher*innen begegnen können, wie mit herausfordernden Situationen umgegangen werden kann und wie auf Grundlage der Ergebnisse der Weg in die kooperative Zusammenarbeit mit den Eltern gebahnt werden kann.Ihre Beispiele und Fragen aus der täglichen Praxis sind willkommen.Voraussetzung für die Teilnahme: eigene Erfahrungen in der Sprachentwicklungsdiagnostik mit Kindern im Alter von zwei Jahren. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Wissen über notwenige Schritte bei der differenzialdiagnostischen Abklärung einer verzögerten Sprachentwicklung praxisnahe Kenntnisse zur Umsetzung einer standardisierten diagnostischen Abklärung bei zweijährigen Kindern Sicherheit bei der klinischen EntscheidungsfindungDas Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildung:Sprach-, Sprech- und Kommunikationsstörungen (Aufbaumodul: Diagnostik)Referent: Dr. Falko DittmannZielgruppe:  Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie, Frühförderung, Sozialpädiatrische Zentren, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und -psychiatrie, Sonderpädagogik

95,00 €