Vortrag: „Wer weiß schon was aus Late Talkern wird?“ Ergebnisse aus Nachuntersuchungen ehemaliger Late Talker bis ins Schulalter
55,00 €
Nicht mehr verfügbar
Late Talker – also Kinder mit einem verzögerten Sprechbeginn – zeigen eine große Bandbreite in ihrer weiteren sprachlichen Entwicklung. Während manche von ihnen ohne Unterstützung aufholen, benötigen andere gezielte Förderung, um sprachliche Rückstände zu bewältigen. Doch wie verlaufen diese Entwicklungswege langfristig?
In diesem Vortrag werden Ergebnisse der Längsschnittstudie des ZEL Heidelberg vorgestellt, in der die Sprachentwicklung ehemaliger Late Talker bis ins Schulalter wissenschaftlich begleitet wurde. Dabei werden die Ergebnisse im Kontext internationaler Studien betrachtet und sorgfältig diskutiert.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Vergleich zwischen Kindern mit und ohne Frühintervention sowie auf Kindern mit altersgerechtem Sprechbeginn.
Die vorgestellten Daten werden durch anschauliche Fallbeispiele ergänzt und geben praxisnahe Einblicke in individuelle Entwicklungsverläufe und mögliche Einflussfaktoren auf den Sprachstand im Schulalter.
Referentin: Prof. Dr. Anke Buschmann
Zielgruppe: Alle Interessierten, insbesondere Fachkräfte aus Logopädie, Frühförderung, Kita, Schule und Elternberatung
Folgende weitere Vorträge bieten wir im Rahmen von "Aus der Theorie für Ihre Praxis: Wissenschaft kurz - knapp - praxisnah" an:
- Die Eltern im Boot und alles im Lot?“ Über die Wirksamkeit systematischer Elternschulungen zur Sprachförderung: 20 Jahre Heidelberger Elterntraining
- „Was macht eine gute Sprachentwicklungsdiagnostik aus?“ Vom richtigen Zeitpunkt und geeigneten Methoden zur Feststellung von Sprachentwickungsstörungen
- „So gelingt mehrsprachiges Aufwachsen.“ Welche familiären und außerfamiliären Bedingungen spielen eine entscheidende Rolle?
- „Das wächst sich aus.“ - Die Bedeutung von Sprachverständnisstörungen bei Kindern für ihre langfristige Entwicklung
-
Herausforderndes
Verhalten verstehen und in Lernchancen verwandeln - Erfolgsfaktoren für
ein abgestimmtes Handeln im Team am Beispiel des Konzeptes HeVeKi