Entdecken Sie die faszinierende Entwicklung in der Erforschung des Autismus!
Gemeinsam mit Prof. Dr. Sven Bölte, Professor für
kinder- und jugendpsychiatrische Wissenschaft am renommierten
Karolinska Institutet in Stockholm, reisen wir durch die Geschichte der
Autismus-Spektrum-Störungen und werfen einen Blick auf die aktuellen
Entwicklungen in Forschung und Praxis. Erfahren Sie, wie sich die
Sichtweisen auf Autismus im Laufe der Zeit verändert haben, welche
Trends die Diagnostik beeinflussen und welche Perspektiven die Zukunft
bereithält.
In diesem eintägigen Seminar diskutieren wir die Bedeutung des
Konzepts der Neurodiversität für gesellschaftliche Teilhabe und
individuelle Entwicklung. Anhand anschaulicher Beispiele aus
Kognitionsforschung, Resilienzförderung und sozialen Kompetenzen
erhalten Sie praktische Impulse für Schule, Beruf und Alltag. Zudem
stellen wir neue Konzepte wie EPA/PDA und Masking vor und laden Sie ein,
gemeinsam über deren Relevanz zu reflektieren.
Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihr Wissen zu erweitern, aktuelle
Erkenntnisse zu gewinnen und sich mit Fachkollegen auszutauschen. Wir
freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
tiefgehendes Verständnis für die historische Entwicklung und die aktuellen Trends im Bereich Autismus
Wissen über epidemiologische Entwicklungen und Fähigkeit, diese richtig zu interpretieren
Verständnis für das Konzept der Neurodiversität und dessen
praktische Bedeutung für eine inklusive Haltung und den Blick für
individuelle Stärken Betroffener
Überblick über neueste diagnostische und therapeutische Ansätze
kreative Ideen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in Kita,
Schule, Therapie und Alltag praktisch einfließen können, um die Teilhabe
und das Wohlbefinden von Menschen im Autismus-Spektrum zu verbessern.
Diese Kompetenzen stärken Ihre Fachkenntnisse und befähigen Sie,
aktiv zu einer inklusiven und verständnisvollen Gesellschaft
beizutragen!
Referent: Prof. Dr. Sven Bölte
Zielgruppe: Diese Fortbildung richtet sich an alle, die sich für
das Thema Autismus interessieren und Neues lernen sowie ihr Wissen
vertiefen möchten.
Hinweis zum Format:
Aufgrund der besonderen Nachfrage findet dieses Seminar mit größerer Teilnehmendenzahl statt. Der Schwerpunkt liegt daher auf dem fachlichen Input von Prof. Dr. Sven Bölte mit ausgewählten Möglichkeiten zur Diskussion.
Ein Workshop für Eltern
Möchten Sie Ihr Kind dabei unterstützen, mehrere Sprachen sicher und mit Freude zu lernen? Haben Sie Fragen zum Umgang mit den verschiedenen Sprachen in Ihrer Familie? Vielleicht fühlen Sie sich im Alltag auch manchmal unsicher in der mehrsprachigen Erziehung.
Dann sind Sie nicht allein – viele Eltern machen sich Sorgen:
„Ich frage mich manchmal, ob mein Kind durch die zwei Sprachen verwirrt wird.“
„Ich möchte, dass mein Kind unsere Sprache nicht vergisst – aber gleichzeitig soll es gut Deutsch sprechen können.“
„Ich habe Angst, dass mein Kind in der Schule Nachteile hat.“
In unserem Workshop finden Sie viele Antworten und alltagsnahe Ideen! Gemeinsam sprechen wir über:
Ihre Erfahrungen im Alltag mit mehrsprachiger Erziehung,
Fragen und Herausforderungen, die Sie beschäftigen,
praktische Tipps zum Umgang mit mehreren Sprachen in der Familie,
Strategien zur Unterstützung der Sprachentwicklung, sodass Ihr Kind mehrere Sprachen mit Freude und ohne Druck lernen kann.
Wir laden Sie herzlich ein, sich mit anderen Eltern auszutauschen und neue Impulse mitzunehmen.
Gemeinsam entdecken wir die vielfältigen Chancen der Mehrsprachigkeit und eröffnen Ihren Kindern eine spannende Sprachwelt!Wir freuen uns auf Sie!
Selbstregulation ist eine Schlüsselkompetenz, die in Krippe und Kita täglich mit wächst – beim gemeinsamen Spiel, in Übergängen, Konflikten, Wartezeiten usw.. Der Vortrag zeigt, wie sich Selbstregulation entwickelt und warum Ko-Regulation durch pädagogische Fachkräfte dabei zentral ist. Im Fokus stehen konkrete Umsetzungsmöglichkeiten im Krippen- und Kita-Alltag: Sprache, Struktur, Beziehungen und passende Anforderungen.Referentin: Prof.in Dr. Jeanette RoosZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit und Frühförderung
Wenn Vielfalt Alltag ist, wird die interkulturelle Kompetenz zur Schlüsselqualifikation im frühkindlichen Bildungsbereich. Interkulturelle Kompetenz wird damit zur Voraussetzung für eine gelingende Begleitung der kindlichen Entwicklung. Doch oft stellt sich der kultursensible Umgang mit diversen Lebenswelten der Familien für Fachkräfte als überaus herausfordernd dar.
Im Seminar setzen wir uns mit der Reflexion kultureller Werte auseinander, die unser Denken, Fühlen und pädagogisches Handeln prägen. Die Erkenntnisse aus eigenen Erfahrungen und dem Austausch mit Kolleg*innen nutzen wir für die Erarbeitung der praxisorientierten Strategien. Diese ermöglichen es, sichere und respektvolle Bildungsräume für Kinder zu schaffen sowie eine vertrauensvolle Kooperation mit Familien und Bezugspersonen professionell und konstruktiv zu gestalten. Durch praxisnahe Aufgaben zur interkulturellen Sensibilisierung üben Sie, kulturelle Missverständnisse zu erkennen und zu vermeiden sowie passende Lösungen zu entwickeln.Welche Kompetenzen erwerben Sie in der Fortbildung?Erweiterung der interkulturellen HandlungskompetenzPraktische Ansätze für einen wertschätzenden Umgang mit Kindern und Familien aus unterschiedlichen KulturenVerständnis für kulturelle Hintergründe, die das Verhalten und die Kommunikation von Kindern beeinflussen.Methoden der kulturell sensitiven Kommunikation
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichReferent*in: Dr. Tatiana KlasikZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita und Kindertagespflege
Möchten Sie die Besonderheiten in der Sprachentwicklung bei Kindern mit genetischen Störungen kennenlernen? In diesem praxisnahen Seminar lernen Sie die häufigsten genetischen Störungen kennen, die mit Beeinträchtigungen oder Besonderheiten im Spracherwerb verbunden sind, darunter Trisomie 21, Deletionssyndrom 22q11, Williams-Beuren-Syndrom, Prader-Willi-Syndrom, Fragiles-X-Syndrom, Angelman-Syndrom und Rett-Syndrom.Sie erhalten Einblicke in die Ursachen, Häufigkeit und die störungsspezifischen Besonderheiten in der kognitiven, motorischen und sozial-emotionalen Entwicklung.Schwerpunktmäßig beschäftigen wir uns mit den zumeist vielfältigen Ursachen des verzögerten oder eingeschränkten Spracherwerbs, um die Kinder mit ihren Schwierigkeiten besser verstehen und im Alltag von Frühförderung und KiTa effektiver unterstützen zu können, sowie die Familien besser begleiten zu können.Durch Fallbeispiele und Videoclips wird das Seminar lebendig und praxisnah gestaltet.Was Sie in der Fortbildung lernen: Basiswissen über verschiedene genetische Störungen und deren Erscheinungsbild Verständnis für die besonderen Herausforderungen in der kognitiven, motorischen und sozial-emotionalen Entwicklung Kennen des Ursachengefüges für die eingeschränkten kommunikativen und sprachlichen Fähigkeiten Überblick über praktische Ansätze zur Förderung der Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten Wir empfehlen zudem den Besuch der Fortbildung "Gebärden und Piktogramme in Kita und Frühförderung erfolgreich einsetzen", weitere Informationen finden Sie hier. Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Referentin: Prof. Dr. Anke Buschmann Zielgruppe: Fachpersonen aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen
Heidelberger Elterntraining für 3- bis 6-jährige Kinder mit Sprachentwicklungsstörung HET 3-6:
Online: Di. 10.03.2026, 09.30 - 14.30 Uhr (6 UE)
In diesem eintägigen Aufbaumodul werden Sie ausführlich in das Konzept des Heidelberger Elterntraining zur Sprachförderung drei- bis sechsjähriger Kinder HET 3-6 (Buschmann) eingearbeitet. Das HET 3-6 kann sehr gut in Logopädischen oder medizinischen Praxen, aber auch in Kindergärten angeboten werden.
Den Abschluss der Ausbildung zum HET 3-6 bildet eine individuell vereinbarte Supervision des ersten eigenen Trainings (Prüfung). Diese schließt mit einem Zertifikat ab, welches zur selbstständigen Durchführung des HET 3-6 berechtigt. Die Kosten dafür betragen 250,- Euro.
Dieses Aufbaumodul kann nur von Personen besucht werden, die bereits die Ausbildung HET Late Talker absolviert haben. Bitte kontaktieren Sie uns vor Ihrer Anmeldung,
Dieses Modul wird ab drei Personen durchgeführt. Bei Teilnahme von weniger als acht Personen findet es aufgrund der erhöhten Intensität von 9.30 bis 13.00 Uhr statt.
Referentin: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachdiagnostik und Sprachtherapie, Psychologie, Kita, Medizin, Sonderpädagogik, Heilpädagogik sowie Interessierte
Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg
So begleiten Sie Kinder und Familien kompetent durch den mehrsprachigen Spracherwerb
Kinder, die mit mehreren Sprachen aufwachsen, bereichern den pädagogischen Alltag – und stellen gleichzeitig besondere Anforderungen an die sprachliche Bildung und Elternberatung. Damit Sie diesen Herausforderungen sicher begegnen können, vermittelt Ihnen dieses Seminar fundiertes Wissen über den mehrsprachigen Spracherwerb und seine Bedeutung für Ihre tägliche Arbeit.
Sie erhalten Einblick in verschiedene Formen des mehrsprachigen Aufwachsens und lernen, worauf es ankommt, damit Kinder sowohl ihre Erstsprache als auch Deutsch gut entwickeln können. Gemeinsam besprechen wir verbreitete Mythen rund um Mehrsprachigkeit auf den Grund und betrachten, was wissenschaftlich fundiert wirklich gilt. Wir erarbeiten zusammen, wie eine dynamische und lebensweltorientierte sprachliche Bildung in der Kindertageseinrichtung gestaltet werden kann.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der erfolgreichen Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien. Viele Eltern fühlen sich unsicher im Umgang mit den verschiedenen Sprachen im Alltag. In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie kompetent beraten, Orientierung geben und Vertrauen stärken können. Ein praxiserprobter Leitfaden unterstützt Sie dabei, Gespräche mit Eltern strukturiert und sicher zu führen.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
vertieftes Wissen über den Verlauf und die Besonderheiten des mehrsprachigen Spracherwerbs
Strategien für eine konstruktive Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien
Sicherheit in der professionellen Beratung von Eltern
Impulse zur Gestaltung einer dynamischen und lebensweltorientierten sprachlichen Bildung
Dieses Seminar ist Teil der Zertifikatskurse:
Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Carmen Huck
Zielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege, sowie angrenzenden Bereichen
Grundlagen für Kita, frühe Förderung und TherapieKinder hören, was gesagt wird – und verstehen es dennoch nicht immer richtig. Eine auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) kann den Alltag von Kindern in Kita, Frühförderung, Therapie und Familie deutlich beeinflussen und wird häufig mit Sprachstörungen, Aufmerksamkeitsproblemen oder anderen Entwicklungsauffälligkeiten verwechselt.In diesem Seminar erhalten Sie einen verständlichen und praxisnahen Überblick über AVWS. Sie erfahren, was unter auditiver Wahrnehmung und AVWS verstanden wird und wie sich diese im Alltag von Kindern zeigen kann. Anhand anschaulicher Beispiele wird erläutert, wie sich AVWS auf Sprache, Verhalten, Aufmerksamkeit und Lernen auswirkt und worin die Unterschiede zu Sprachstörungen, ADHS und Autismus liegen.Darüber hinaus erhalten Sie einen Überblick über Beobachtungsmöglichkeiten sowie über diagnostische Verfahren und deren Grenzen. Sie lernen Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten für den pädagogischen und therapeutischen Alltag kennen – in der Kita, in der Frühförderung, in der Therapie und im familiären Umfeld. Das Seminar richtet sich an pädagogische und therapeutische Fachpersonen sowie an interessierte Eltern, die Kinder mit AVWS besser verstehen und gezielter begleiten möchten.Was lernen Sie in dieser Fortbildung?was eine auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) ist und wie sie entstehtwie sich AVWS im Alltag von Kita, Frühförderung, Therapie und Familie zeigen kannworin sich AVWS von Sprachstörungen, ADHS und Autismus unterscheidetwelche Anzeichen und Beobachtungskriterien auf eine AVWS hinweisen könnenwelche Möglichkeiten und Grenzen der Diagnostik es gibtwie Kinder mit AVWS im pädagogischen und therapeutischen Alltag unterstützt und gefördert werden könnenwie Fachpersonen und Eltern sicherer im Umgang und in der Beratung werdenReferentin: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Pädagogische und therapeutische Fachpersonen aus Kita, Frühförderung, Therapie und angrenzenden Arbeitsfeldern sowie interessierte Eltern und weitere Bezugspersonen von Kindern mit AVWS
Selektiver Mutismus: die Balance finden zwischen Entlasten und ErmutigenKinder mit selektivem Mutismus in der Kita zu begleiten erfordert Verständnis für die Ursachen, Feingefühl in der Interaktion und eine optimistische Grundhaltung. Im Vortrag erhalten Sie Einblick in das Störungsbild und lernen Unterstützungsmethoden für den Alltag kennen. Anhand praxisnaher Beispiele lernen Sie wichtige Leitlinien kennen für einen professionellen Umgang, der den Kindern Sicherheit gibt und behutsam Wege in die sprachliche Teilhabe eröffnet.Referentin: Brigitte DegitzZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung
Das Heidelberger Interaktionstraining – HIT Krippe ist eine spezifische Version des erfolgreichen Heidelberger Interaktionstrainings – HIT Kiga für Fachkräfte aus dem U3-Bereich. Für einen gelingenden Spracherwerb benötigen Säuglinge und Kleinkinder eine passende Antwort auf ihre angeborenen Sprachlernfähigkeiten. Kindliche Signale richtig zu erkennen und feinfühlig zu beantworten, ist deswegen eine Schlüsselkompetenz pädagogischer Fachkräfte.
Im HIT Krippe wird diese Feinfühligkeit gestärkt, indem zunächst ein Grundlagenwissen über frühe Sprachverarbeitungsfähigkeiten, den Ablauf der Sprachentwicklung und frühe Auffälligkeiten im Spracherwerb vermittelt wird. Daran anknüpfend lernen die Teilnehmer*innen die Bedeutung und die Merkmale eines responsiven Interaktionsstils kennen und üben diesen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sensibilisierung für den Einsatz von begleitenden Gesten und Gebärden. Parallel zur gesprochenen Sprache eingesetzt, ermöglichen diese den Kindern, ihre Wünsche und Bedürfnisse früher auszudrücken. Die dialogische Bilderbetrachtung als bewährtes Konzept zur direkten Sprachförderung junger Kinder wird vermittelt und ausführlich geübt.
Das HIT Krippe enthält sechs Module im Abstand von vier Wochen. Es wird außerordentlich praxisnah durchgeführt. Mittels Videoclips werden zentrale Inhalte vermittelt. Zwischen den Sitzungen besteht Zeit, das Gelernte im Alltag direkt umzusetzen.
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse
:
Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Referent*innen: Carmen HuckZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe und Tagespflege sowie Interessierte
Möchten Sie Ihre Expertise in der Diagnostik von Aussprachestörungen vertiefen und Sicherheit in der phonologische Therapieableitung entwickeln, um in der Behandlung noch strukturierter vorzugehen? Wie können komplexe Aussprachebefunde noch gezielter ausgewertet und hierarchisch bearbeitet werden? In diesem praxisorientierten Onlineseminar erfahren Sie, wie Sie phonologische Prozessanalysen sicher durchführen und daraus fundierte Therapieentscheidungen ableiten. Angesichts der Komplexität kindlicher Aussprachestörungen ist eine präzise Diagnostik entscheidend für den Therapieerfolg. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Ausspracheentwicklung unterstützen Sie dabei, physiologische von pathologischen Prozessen zu unterscheiden und gezielt zu behandeln.Freuen Sie sich auf intensive praktische Übungen, zahlreiche Fallbeispiele und den fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Gemeinsam schärfen wir Ihren diagnostischen Blick und ermöglichen einen Einblick in die Psycholinguistisch orientierte Phonologie-Therapie (P.O.P.T., Fox-Boyer 2022).Was lernen Sie in der Fortbildung? Wann eine phonologische Prozessanalyse sinnvoll ist und welche Störungsformen davon profitieren Wie Sie physiologische und pathologische Prozesse sicher unterscheiden Systematische Auswertung phonologischer Befunde von einfach bis komplex Hierarchische Therapieplanung basierend auf Analyseergebnissen Auswahl geeigneter Ziel- und Ersatzlaute für verschiedene Prozesse Einblicke in die P.O.P.T.-Methodik nach Fox-Boyer Referentin: Wiebke Freese (M. Sc.)Zielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und Sprachtherapie Sprachheilpädagogik, Sozialpädiatrie und verwandten Gebieten
Prävention und Förderung in der Familie, Kita und FrühförderungWenn die Worte fehlen, kommen oft die Fäuste oder der Rückzug. Der Vortrag erläutert, wie eine verzögerte Sprachentwicklung zu herausforderndem Verhalten beitragen kann und welche Zusammenhänge zwischen sprachlicher und emotionaler Entwicklung existieren. Er bietet praxisnahe Strategien für den Alltag. Ziel ist es, Frühzeichen zu erkennen und passende Unterstützungsmaßnahmen zu planen: in der Familie, Kita und Frühförderung.Referent: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen ausKrippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & FrühförderungAlle weitere Vorträge der Reihe finden Sie hier: Praxiswissen auf den Punkt
Entdecken Sie die Welt der Kinder im Autismus-Spektrum und gestalten Sie Ihre pädagogische Arbeit einfühlsamer und wirksamer.Autistische Kinder fallen im pädagogischen Alltag oft dadurch auf, dass ihr Verhalten „anders“ erscheint – manchmal schwer einzuordnen oder sogar irritierend. Doch genau hier liegt eine wertvolle Chance: Mit fundiertem Wissen und einem offenen Blick können Sie die Kinder besser verstehen, ihre besonderen Stärken erkennen und sie gezielt und wertschätzend begleiten.In diesem Seminar erhalten Sie einen fundierten Einstieg in das Thema Autismus Spektrum mit Schwerpunkt Kindesalter. Sie lernen die Besonderheiten im Denken und Erleben kennen und setzen sich einerseits mit typischen Merkmalen und andererseits mit der Vielfalt an Erscheinungsformen auseinander. Darüber hinaus erlangen Sie fundiertes Wissen zu Ursachen und Häufigkeit von Autismus sowie zu den zugrundeliegenden Besonderheiten in der Reizwahrnehmung und -verarbeitung.Sie profitieren von zahlreichen Praxisimpulsen, konkreten Fallbeispielen und Raum für Austausch und Reflexion. So wird das theoretische Wissen lebendig und direkt anwendbar für Ihre Arbeit mit Kindern und Familien.Dieses Seminar ist der ideale Einstieg in den Zertifikatskurs „Autismus-Spektrum: Grundlagen“. Die Module können Sie auch unabhängig voneinander besuchen – ganz nach Ihren Interessen und Zielen. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre Fachkompetenz zu erweitern, mehr Sicherheit im Umgang mit autistischen Kindern zu gewinnen und einen wertvollen Beitrag zu einer inklusiven, verständnisvollen Praxis zu leisten!Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?fundiertes Grundlagenwissen zu Kindern im Autismus-Spektrumsicheres Verständnis für typische Merkmale und VerhaltensmusterSensibilität und Handlungssicherheit im professionellen und einfühlsamen Umgang im inklusiven pädagogischen und therapeutischen AlltagEinblicke in verschiedene Ausprägungen und mögliche Entwicklungsverläufe
Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse:Autismus-Spektrum: GrundlagenFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenSprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen
Besuchen Sie auch:Autismus verstehen: Von den Anfängen bis zur Zukunft – Forschung, Praxis und Gesellschaft im WandelVortrag: Mädchen und Frauen im Autismus-SpektrumVortrag: Praktische Autismuskunde – wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule?Referent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen (Kindertagespflege, Krippe, Kita, Schule, Frühförderung, Frühe Hilfen, Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Logopädie, Ergotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Sozialpädiatrie) sowie weitere Interessierte
Das Heidelberger Interaktionstraining – HIT Kiga ist ein evaluiertes und praxisorientiertes Fortbildungskonzept. Die Wirksamkeit wurde in verschiedenen Studien wiederholt nachgewiesen (u. a. Simon & Sachse 2011, 2013). Dies zeichnet das HIT Kiga gegenüber anderen Konzepten aus. Seit seiner Einführung wurden bereits über 3000 Fachkräfte von unseren Mitarbeiter*innen geschult.
Im HIT Kiga werden Sie zu einem sprachförderlichen Interaktionsverhalten in natürlichen Kommunikationssituationen befähigt. Sie erwerben zunächst ein Grundlagenwissen zu den Themen Ablauf der Sprachentwicklung, Verzögerungen/Störungen im Spracherwerb und Früherkennung von Sprachauffälligkeiten. Darauf aufbauend lernen Sie, situationsübergreifend eine sprachförderliche Grundhaltung gegenüber den Kindern einzunehmen und ihr Sprachangebot so an das jeweilige Kind anzupassen, dass es den nächsten sprachlichen Entwicklungsschritt erreicht. Sie erfahren, wie Sie bestimmte Situationen, z. B. die gemeinsame Bilderbuchbetrachtung oder das gemeinsame Spiel, gezielt sprachförderlicher gestalten und welche Verhaltensweisen sich eher hemmend auf die kindliche Sprechfreude auswirken können.
Das HIT Kiga enthält vier bis sechs Module im Abstand von vier Wochen. Es wird außerordentlich praxisnah durchgeführt. Im Vordergrund steht das gemeinsame Erarbeiten theoretischer und praktischer Inhalte unter Einbezug Ihres Wissens und Ihrer Erfahrungen. Mittels Videoclips werden Lerninhalte erarbeitet und anschließend aktiv in Kleingruppen ausprobiert. Zwischen den Sitzungen besteht Zeit, das Gelernte im Kita-Alltag direkt umzusetzen.
Teil des
Zertifizierungskurses
Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Das Seminar entspricht den in der „Verwaltungsvorschrift Kolibri" skizzierten Anforderungen und ist zur Qualifizierung von Sprachförderkräften im Rahmen des Programms „Intensive Sprachförderung Plus" (ISF+) geeignet.
Referent*in: Brigitte Degitz, Carmen Huck, Falko Dittmann, Tatiana KlasikZielgruppe: Pädagogische Fachpersonen aus der Kita, Angehende qualifizierte Sprachförderkraft für das Programm „Intensive Sprachförderung Plus" (ISF+)
Effektive Gesprächsführung in der Kooperation mit Eltern:
Präsenz: Mo. 20.04.2026, 09.00 - 16.00 Uhr • Di. 21.04.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Die vertrauensvolle und effektive Kommunikation bildet die Basis der Bildungspartnerschaft von pädagogischen Fachkräften und Eltern. Für einen professionellen Austausch mit Eltern brauchen Fachkräfte Wissen über kommunikative Prozesse und kommunikative Handlungskompetenz.
In der Fortbildung werden Grundlagen und Methoden vermittelt, die zum Gelingen der Kommunikation mit Eltern beitragen. Praktische Übungen vertiefen die eigene Kompetenz in der Gesprächsführung. Die Teilnehmer*innen bringen ihre Erfahrungen aktiv ein, z. B. aus Aufnahme-, Entwicklungs- und Konfliktgesprächen.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Reflexion der eigenen Wahrnehmung und Interpretation
effektiv Fragen stellen, um die Beweggründe der Eltern zu erkennen
Strategien, elterliche Bedürfnisse und Interessen aufzugreifen
eigene Beweggründe im Gespräch angemessen ausdrücken
Sachinhalte vermitteln, die auf das gemeinsame Engagement für das Kind abzielen
Umgang mit Konfliktgesprächen und Strategien der Konfliktlösung
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderungFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Elke SchlösserZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Krippe und Kita sowie Interessierte aus anderen Bereichen
Veranstaltungsort: ZEL Heidelberg
Die entwicklungsgerechte Mahlzeitenbegleitung in der Kita stellt gerade vor dem Hintergrund der Diversität von Kindern eine große Herausforderung dar. Das Kind lernt bei den Mahlzeiten zu spüren: wann bin ich hungrig und wann bin ich satt? Es begegnet neuen Konsistenzen, Gerüchen, Geschmacksrichtungen. Der Umgang mit Besteck stellt den ersten Werkzeuggebrauch dar. Hinter Konflikten im Ess-Entwicklungs-Prozess stehen oft die Kontrollbedürfnisse des Erwachsenen gegenüber den wachsenden Autonomiebedürfnissen des Kindes. „Probieren“ stellt nicht selten auch im Team ein Thema mit hohem Konfliktpotenzial dar. In der inklusiven Kita begegnen Kinder, die zu viel oder zu wenig essen, die das Essen verweigern oder extrem wählerisch sind, Kinder, die die Nahrung stopfen, bis der Mund ganz voll ist, Kinder mit Fütter- und Gedeihstörungen, mit (mund-)motorischen Auffälligkeiten. Fachkräfte stehen vor Langsam- und Schnell-Essern, vor müden oder hellwachen Kindern bei der Mahlzeit. Auch die Gestaltung von Mikrotransitionen zum Esstisch hin und vom Esstisch weg muss sorgfältig geplant werden. Kinder bei den Mahlzeiten in der Kita in einer die Selbstregulation stärkenden Weise zu begleiten, vollzieht sich immer im Rahmen von Fütter- oder Ess-Beziehungen. All diese Aspekte zeigen, wie komplex sich der Bildungsort Mahlzeit in der Kita darstellt und wie viele Stressoren damit verbunden sind. In einer Einrichtung greifen Organisationsaspekte und die Beziehungsaspekte bei den Mahlzeiten ineinander. Gerade hier ist zudem eine enge und wertschätzende Zusammenarbeit mit den Familien erforderlich. Ernährungsfragen sind dabei für Eltern viel mehr als reine Aspekte der Alltagsorganisation – sie sind eng verknüpft mit der konkreten Sorge um das Wohlergehen ihres Kindes.Daraus ergeben sich zwei zentrale Herausforderungen für pädagogische Fachkräfte, denn sie müssen Elternempathisch begleiten und ernst nehmen, ohne sich von deren Sorgen vereinnahmen zu lassen. eine Haltung der professionellen Sicherheit vermitteln, um den Stress rund um das Essen zu reduzieren – sowohl für das Kind als auch für die Eltern. Die Fortbildung bietet Fachkräften praxisnahe Strategien und fundierte Kenntnisse, um den Ess-Lern-Prozess in Krippe oder Kindertagespflege professionell, achtsam und responsiv zu begleiten.Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Fundiertes Wissen über die Bedeutung des Essens als Beziehungshandlung und responsive Begleitungsmethoden
Verständnis für entwicklungsbedingte Zusammenhänge zwischen Groß-, Fein- und Mundmotorik im Esslernprozess
Sicheres Erkennen und kompetenter Umgang mit typischen Herausforderungen wie Neophobie, selektivem Essverhalten und motorischen Schwierigkeiten
Gestaltung von Mahlzeiten-Skripts unter Berücksichtigung familiärer Ess- und Ernährungspraktiken im Sinne einer kulturellen Responsivität
Praxiswirksame Strategien zur Prävention von Verschluckrisiken und zur sicheren Essbegleitung im Alltag
Implementierung einer positiven Probierdidaktik, die alle Bildungsbereiche der Einrichtung einbezieht
Kompetenz zur Schaffung einer genussvollen Essatmosphäre, die Wohlbefinden und positive Esserfahrungen fördert
Vermittlung demokratischer Grundwerte am Esstisch durch Einübung von Vertrauen, Zuhören, Teilen und gegenseitigem Respekt
Anwendung evidenzbasierter Konzepte wie "Food Chaining" und geteilte Verantwortung nach Ellyn Satter bei problematischem Essverhalten
Professionelle Gestaltung der Elternzusammenarbeit im Spannungsfeld zwischen elterlicher Fürsorge und pädagogischer Fachkompetenz
Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurses
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Referentin: Prof. Dr. Dorothee GutknechtZielgruppe: Alle Berufsgruppen, die mit Säuglingen und Kleinkindern arbeiten, insbesondere in Krippe, Kita und Tagespflege
Frau Gutknecht bietet am ZEL weitere Seminare zu den Lebensaktivitäten Schlafen und Essen sowie zu Beißverhalten an:
Schlafen und Ruhen in der Kita achtsam und responsiv begleiten Beißverhalten von Kindern in der Kita - Achtsame und responsive HandlungsmöglichkeitenVom Wickeln zum Toilettengang: Die Lebensaktivität Ausscheiden in der Kita achtsam und responsiv begleiten
Die Entdeckung der Langsamkeit – Slow Pedagogy in der frühkindlichen Bildung: Mit diesem Konzept hat sich Alison Clark aus Norwegen intensiv beschäftigt.Pädagogische Fachkräfte wünschen sich mehr Zeit für ihre Herzensaufgabe: die Stärkung und Begleitung von Kindern in der frühen Kindheit. Aber wie kann das gelingen bei immer mehr Aufgaben, Anforderungen und Fachkräftemangel? Führt mehr Langsamkeit zu weniger oder mehr Qualität? Führt eine langsamere Pädagogik zu mehr Wohlbefinden und zu mehr Miteinander?Diese Fragen greift Dr. Ann-Katrin Bockmann in ihrem interaktiven Impulsvortrag auf und nimmt sie mit auf die Reise durch einen Kita-Alltag, in dem sie trotz aller äußeren Herausforderungen und Widrigkeiten zu mehr Langsamkeit und Selbstfürsorge gelangen. Referentin: Ann-Katrin BockmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung
Der Sprachentwicklungstest für drei- bis fünfjährige Kinder (SETK 3-5; Grimm 2015) ist ein standardisiertes Verfahren zur Beurteilung der Fähigkeiten von Vorschulkindern im Sprachverstehen, in der Sprachproduktion und im Sprachgedächtnis. Er dient der zuverlässigen Einschätzung des Sprachentwicklungsstandes eines Kindes, um bei Bedarf über passende Fördermaßnahmen in der Kita oder Therapiemaßnahmen zu entscheiden.In dieser Fortbildung erhalten Sie einen kompakten Überblick über den theoretischen Hintergrund des SETK 3-5. Sie erfahren, wie die Ergebnisse interpretiert werden und wie daraus geeignete Maßnahmen zur Unterstützung der Kinder in der Kita oder Zuhause abgeleitet werden können. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Erwerb von Kenntnissen über die theoretischen Grundlagen des SETK3-5Sicherheit in der Interpretation der Ergebnisse Kenntnisse in der Ableitung von Unterstützungsmaßnahmen basierend auf den TestergebnissenReferent: Dr. Falko Dittmann
In Deutschland wachsen über 200 000 Kindern in Pflegefamilien oder Wohngruppen der Jugendhilfe auf. Pflegekinder fallen in ihrer Umgebung häufig durch „unerklärliches Verhalten“ auf. Welche sinnvollen Erklärungen können wir dafür finden, wenn wir die oft sehr belastenden Erfahrungen dieser Kinder mit in den Blick nehmen? Was für Unterstützungsansätze ergeben sich daraus?Und was wissen wir über die langfristigen Entwicklungsaussichten dieser Kinder?Betroffene äußern sich selbst: In diesem Vortrag wird auch auf die Veröffentlichungen der Careleaver (ehemalige Pflegekinder) verwiesen.Referentin: Sabine JurganZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & Frühförderung
Von Bildern, Buchstaben und Bühnen:
Präsenz: Di. 05.05.2026, 11.00 - 17.00 Uhr & Mi. 06.05.2026, 09.00 - 15.00 Uhr
Frühkindliche Literacy-Förderung spielerisch gestalten – für einen guten Start in die Schriftsprachwelt!
Kinder interessieren sich schon früh für Zeichen und Schrift in ihrer Umgebung und für Geschichten. In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie dieses Interesse in der Kita spielerisch beantworten können. Das Kennenlernen der Buch-, Schrift-, Reim- und Erzählkultur, kurz „Literacy", erleichtert den Kindern in der Schule den Start ins Lesen- und Schreibenlernen. Besonders für Kinder aus bildungsfernen Familien ist es wichtig, dass sie in der Kita damit in früh Berührung kommen.
Sie lernen praxisnahe Methoden kennen, Kinder auf den Lese- und Schreiberwerb vorzubereiten und ihre Erzählfähigkeiten anzuregen. Ziel ist es, den Symbolcharakter von Zeichen zu vermitteln und den Aufbau eines differenzierten Wortschatzes zu ermöglichen. Spielerisch vermittelte Impulse helfen den Kindern dabei, ihre Vorläuferfähigkeiten für den späteren Schriftspracherwerb auszubauen, z. B. die phonologische Bewusstheit und die Aufmerksamkeit für sprachliche Strukturen. Der Einsatz der Erzählschiene verbindet diese Ziele mit der Methode der dialogischen Buchbetrachtung. Im Seminar erfahren Sie zudem, welche Lernschritte des späteren Lese- und Schreiberwerbs bereits im Krippen- und Kindergartenalter erfolgen.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar?
Grundlagen zum Literacy-Begriff und zu Vorläuferfähigkeiten
Grundlagenwissen zur Entwicklung des Lesens und Schreibens
Grundlagen zur Entwicklung der Erzählfähigkeiten
Fördermöglichkeiten für die Praxis: Literacy- und Erzählfähigkeiten
Methodische Kompetenz beim Einsatz der Erzählschiene
Fördermöglichkeiten für die phonologische Bewusstheit
Das Seminar ist Teil des
Zertifikatskurses
:
Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Referentin: Brigitte Degitz , Carmen Huck
Zielgruppe: Pädagogische Fach- und Leitungskräfte aus Krippe, Kindergarten und Tagespflege
Haben Sie schon darüber nachgedacht, Kindertherapien vermehrt in Kleingruppen durchzuführen? Sind Sie unsicher, wie Sie die Organisation im Praxisalltag gestalten können? Welche Kinder passen zusammen, und bringt das auch den gewünschten Erfolg? In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie Gruppentherapien erfolgreich in Ihrer Praxis umsetzen können und welche Vorteile sie für Kinder, Eltern und Therapeut*innen bieten. Angesichts wachsender Wartezeiten auf logopädische Therapien für Kinder ist es wichtiger denn je, innovative und effektive Behandlungsmethoden zu nutzen. Studien, darunter die THESES-Studie, zeigen, dass die Therapie in Kleingruppen eine vielversprechende Möglichkeit ist, um Kindern schnell und nachhaltig zu helfen. Freuen Sie sich auf praktische Tipps, aktuelle Erkenntnisse und den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Gemeinsam entdecken wir neue Wege, um die Versorgungssituation für Kinder in Ihrer Region zu verbessern und die Therapieeffizienz zu steigern. Was lernen Sie in der Fortbildung? Wie die Gruppentherapie in den Praxisalltag integriert werden kann Welche Hürden auftreten können und wie diese überwunden werden Vor- und Nachteile der Gruppentherapie Für welche Kinder und Störungsbilder die Gruppentherapie geeignet ist Wie Eltern in den Therapieprozess eingebunden werden können Praktische Ideen und Methoden für die Gruppentherapie Referentin: Dr. rer. nat. Denise Siemons-Lühring Zielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und Sprachtherapie
Sprachentwicklung und ihre Auffälligkeiten:
Online: Mo. 18.05.2026, 09.30 - 16.00 Uhr • Di. 19.05.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (16 UE)
In diesem zweitägigen Seminar wird die spannende Zeit des frühen Spracherwerbs von der ersten Sprachwahrnehmung im Mutterleib bis hin zu den komplexen Sätzen eines Vorschulkindes beleuchtet und mittels Ergebnissen aus wissenschaftlichen (Experimental-) Studien belegt. Sie lernen wesentliche Meilensteine der Sprachentwicklung kennen und erfahren die Abgrenzung zwischen einer altersentsprechenden und einer verzögerten/gestörten Sprachentwicklung.
Das Phänomen einer verspäteten Sprachentwicklung (sog. Late Talker), die weitere Entwicklungsprognose und die Notwendigkeit einer Früherkennung verbunden mit einer frühen und gezielten Unterstützung werden anhand aktueller Studien und unter Einbezug von Fallbeispielen aus der langjährigen Praxis des ZEL besprochen. Zudem werden die Kriterien einer Sprachentwicklungsstörung (SES) und deren differenzialdiagnostische Abklärung gemeinsam erarbeitet.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Kenntnisse über die frühe Sprachwahrnehmung und die typische Sprachentwicklung
Wissen über Abweichungen von der normalen Sprachentwicklung (Sprachentwicklungsverzögerungen und -störungen)
Kenntnisse über Möglichkeiten der FrüherkennungKenntnisse über effektive Ansätze zur Förderung und Unterstützung
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse:
Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita
Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen
Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
WichtigDieses Seminar wurde gem. den Vorgaben der Verwaltungsvorschrift Kolibri konzipiert und dient der Vorqualifizierung von nicht pädagogisch vorgebildeten Personen, die Sprachfachkraft im Programm ISF+
werden möchten. Sie erhalten im Vorfeld Unterlagen zur Vorbereitung.
Bitte lesen Sie sich diese vor dem Seminartag gründlich durch, damit die
Inhalte im Seminar aufgegriffen und bearbeitet werden können.
Referent*innen: Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen, die mit Kindern vom Säuglings- bis ins Schulalter arbeiten (u. a. Kita, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Frühförderung, Psychologie, Sonderpädagogik, Sozialpädiatrie)
Kinder kommunizieren bereits nonverbal bevor sie sprechen können: Sie teilen sich „mit Händen und Füßen“ und mit ihrer Mimik mit. Dieses natürliche Verhalten können Sie als Fachperson durch Gebärden verstärken und damit Kindern den Weg zur Lautsprache erleichtern. Lautsprachunterstützende Gebärden (LUG) und Piktogramme können in Kita und Frühförderung effektiv genutzt werden. Inklusion ist dabei ein wichtiger Aspekt: Durch den Einsatz von Gebärden und Piktogrammen werden alle Kinder, unabhängig von ihrer sprachlichen oder entwicklungsbezogenen Ausgangslage, in ihrer Kommunikation unterstützt. Besonders hilfreich sind Gebärden und Piktogramme für: mehrsprachige Kinder Kinder mit einer Sprachentwicklungsverzögerung oder -störung Kinder mit einer globalen Entwicklungsstörung, z. B. genetisches Syndrom So können sich die Kinder frühzeitig und erfolgreich ausdrücken und besser an ihrem Alltag teilhaben. In diesem Seminar lernen Sie lautsprachunterstützende Gebärden und Piktogramme kennen, um die alltägliche Kommunikation mit Babys, Kleinkindern und Kindergartenkindern inklusiv zu gestalten. Sie lernen die Grundlagen und verschiedene Systeme kennen, sowie Methoden zur Einführung der LUG. Was lernen Sie in dieser Fortbildung? Basiswissen zur gebärdenunterstützten Kommunikation Überblick über Gebärden-Systeme (z.B. Deutsche Gebärdensprache und Gebärdenunterstützte Kommunikation -GuK von Edda Wilken) Erster Grundwortschatz an Gebärden Methoden der Einführung von Gebärden Einsatz von Metacom-Symbolen, Fotos und Bildern zur Visualisierung Kombination von Bildsymbolen und Gebärden Literatur: Buschmann, A. & Dittmann, F. (2021). Lautsprachunterstützende Gebärden (LUG): Elterninformation. Sprache-Stimme-Gehör 2021 (45), 103-104 Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Falko Dittmann, Brigitte DegitzZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Kindergarten und Frühförderung, Fachpersonen aus der Heilpädagogik, Ergotherapie und Sprachtherapie Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg
Diagnostik bei Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung:
Online: Mi. 20.05.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Sprachliche Verzögerungen können mit zwei Jahren zuverlässig erfasst werden. Sie können ein Hinweis auf eine isolierte sprachliche Auffälligkeit (sog. Late Talker) oder auf Primärbeeinträchtigungen (Hörstörung, Autismus-Spektrum-Störung, Intelligenzminderung) sein. Zur Frühdiagnostik stehen Elternfragebögen für ein erstes Screening sowie Sprachentwicklungstests, allgemeine Entwicklungstests bzw. nonverbale Intelligenztests und Verhaltensfragebögen zur Verfügung. Im Seminar erlernen Sie das pragmatische diagnostische Vorgehen nach Buschmann et al. (2008).
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Erwerb von Grundlagenwissen über frühe Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung
Kennenlernen des diagnostischen Vorgehens im Alter von 2-3 Jahren
Wissen über die einzelnen Schritte von der Anmeldung zur Diagnostik bis zum schriftlichen Befund
praxisnahe Kenntnisse über die relevanten Elternfragebögen (SBE-2-KT, ELFRA-2 etc.)
praxisnahe Kenntnisse über die wichtigsten diagnostischen Verfahren (SETK-2, Bayley-III etc.)
Kenntnisse über Möglichkeiten der Frühintervention
Literatur:
Buschmann, A. & Sachse, S. (2017). Frühdiagnostik von Sprachentwicklungsstörungen - differenzialdiagnostisches Vorgehen und Methoden. Frühförderung Interdisziplinär, 36, S. 82-92.
Buschmann et al. (2008). Children with developmental language delay at 24 months of age: results of a diagnostic work-up. Developmental Medicine & Child Neurology, 50(3), 223-229.Dittmann, F. & Buschmann, A. (2020). Verzögerte Sprachentwicklung bei Zweisprachigkeit? Diagnostische Abklärung früher Sprachauffälligkeiten. Monatsschrift Kinderheilkunde. DOI 10.1007/s00112-020-00966-0
Buschmann, A., Sachse, S. & Bockmann A.-K.(2020): Lehrbuch Sprachentwicklung - Entwicklung – Diagnostik – Förderung im Kleinkind- und Vorschulalter
Teil des
Zertifizierungskurses
Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen.Hinweis: Teilnehmer*innen, die die HET Ausbildung besuchen, oder bereits abgeschlossen haben, erhalten einen Sonderpreis von 150,-€
Referent*innen: Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Frühförderung, Sozialpädiatrie, Kinder- und Jugendlichenpsychologie und -psychotherapie und Sonderpädagogik sowie Ärzt*innen
Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg