Gebärden als Brücke zur Sprache
Gebärden als Brücke zur Sprache : Online: Mo. 05.12.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Die Mehrheit der zu uns geflüchteten Kinder spricht kein oder nur wenig Deutsch. Gleichzeitig sprechen nur wenige pädagogische Fachkräfte Ukrainisch. Um trotzdem kommunizieren zu können, bietet sich der Einsatz von Gebärden an. Mit Hilfe von Zeichen und lautsprachunterstützenden Gebärden u. a. aus den Bereichen Essen, Spiel oder Kleidung können sich Kinder vom ersten Tag an ausdrücken. Sie können ihre eigenen Bedürfnisse besser mitteilen und erfahren so Selbstwirksamkeit in dieser für sie schwierigen Situation. Sie verstehen besser, was die Bezugsperson sagt und können sich mitteilen, bevor sie selbst Wörter und Sätze auf Deutsch formen können. Wie der Einsatz von Gebärden Kindern das Erlernen der deutschen Sprache erleichtern kann, wird in dieser zweitägigen Fortbildung vermittelt. Folgende Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung Grundlagen zur gebärdenunterstützten Kommunikation Erster Grundwortschatz an Gebärden Methoden der Einführung von Gebärden in der Kita LiteraturBuschmann, A. & Dittmann, F. (2021). Lautsprachunterstützende Gebärden (LUG): Elterninformation. Sprache-Stimme-Gehör 2021 (45), 103-104  hier herunterladen Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Falko Dittmann, Brigitte DegitzZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Kindergarten und Tagespflege, Fachpersonen aus der Heilpädagogik, Ergotherapie und Sprachtherapie Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Heidelberger Interaktionstraining – HIT Krippe
Heidelberger Interaktionstraining – HIT Krippe: Online: Fr. 23.09.2022, 09.30 - 14.00 Uhr • Do. 13.10.2022, 09.30 - 14.00 Uhr • Do. 17.11.2022, 09.30 - 14.00 Uhr • Do. 15.12.2022, 09.30 - 14.00 Uhr • Do. 19.01.2023, 09.30 - 14.00 Uhr • Do. 16.02.2023, 09.30 - 14.00 Uhr (30 UE)
Das Heidelberger Interaktionstraining – HIT Krippe ist eine spezifische Version des erfolgreichen Heidelberger Interaktionstrainings – HIT Kiga für Fachkräfte aus dem U3-Bereich. Für einen gelingenden Spracherwerb benötigen Säuglinge und Kleinkinder eine passende Antwort auf ihre angeborenen Sprachlernfähigkeiten. Kindliche Signale richtig zu erkennen und feinfühlig zu beantworten, ist deswegen eine Schlüsselkompetenz pädagogischer Fachkräfte. Im HIT Krippe wird diese Feinfühligkeit gestärkt, indem zunächst ein Grundlagenwissen über frühe Sprachverarbeitungsfähigkeiten, den Ablauf der Sprachentwicklung und frühe Auffälligkeiten im Spracherwerb vermittelt wird. Daran anknüpfend lernen die Teilnehmer*innen die Bedeutung und die Merkmale eines responsiven Interaktionsstils kennen und üben diesen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sensibilisierung für den Einsatz von begleitenden Gesten und Gebärden. Parallel zur gesprochenen Sprache eingesetzt, ermöglichen diese den Kindern, ihre Wünsche und Bedürfnisse früher auszudrücken. Die dialogische Bilderbetrachtung als bewährtes Konzept zur direkten Sprachförderung junger Kinder wird vermittelt und ausführlich geübt. Das HIT Krippe enthält sechs Module im Abstand von vier Wochen. Es wird außerordentlich praxisnah durchgeführt. Mittels Videoclips werden zentrale Inhalte vermittelt. Zwischen den Sitzungen besteht Zeit, das Gelernte im Alltag direkt umzusetzen. Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren   Referent*innen: Brigitte DegitzZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe und Tagespflege sowie Interessierte Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

440,00 €
Kinder mit Sprachverständnisstörungen in der Kita erkennen und unterstützen
Sprachverständnis in der Kita: Online: Mi. 19.10.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Wenn ein Kind nicht richtig spricht, wird dies in den meisten Fällen rasch bemerkt. Aber wenn ein Kind Sprache nicht richtig versteht, bleibt dies oft unbemerkt. Nicht selten wird ein „falsches“ Verhalten als böswillig oder provozierend interpretiert. Oder es wird vermutet, dass das Kind nicht richtig zuhört, beispielsweise im Morgenkreis oder beim Buchanschauen. Es gibt jedoch Kinder, die können genauso gut denken und hören wie andere Kinder, aber sie verstehen Sprache nicht altersentsprechend. Dies ist häufig im Rahmen einer Sprachentwicklungsstörung der Fall und wird als Sprachverständnisstörung bezeichnet. In diesem Seminar wird folgenden Fragen nachgegangen: Woran erkenne ich im Kita-Alltag, dass ein Kind Schwierigkeiten hat, Sprache zu verstehen? Welche Folgen hat eine Sprachverständnisstörung für die weitere Entwicklung des Kindes? Wie kann ich betroffene Kinder im Alltag unterstützen? Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Ursachen und Erscheinungsbild von Sprachverständnisstörungen Kinder mit Sprachverständnisstörungen im Kita-Alltag erkennen (Differential-) diagnostische Abklärung bei Sprachverständnisstörungen Maßnahmen und Ansätze zur Förderung des Sprachverständnisses Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen:  Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren   Referent*in: Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Heilpädagogik, Tagespflege und Kindergarten Veranstaltungsort (Heidelberg): ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €