Auf die Sprache - fertig - los! Oder doch nicht? Kinder mit spätem Sprechbeginn und Sprachentwicklungsstörungen
Auf die Sprache – fertig -los! Oder doch nicht? Kinder mit spätem Sprechbeginn und Sprachentwicklungsstörungen : Präsenz in Leipzig: Mo. 18.11.2024, 09.30 - 16.00 (7UE)
Warum beginnen manche Kinder deutlich später zu sprechen als andere? Was ist eine Sprachentwicklungsstörung und welche Unterstützung brauchen die betroffenen Kinder? Anhand von Fallbeispielen aus der täglichen Praxis des Referenten lernen Sie das Phänomen einer verzögerten Sprachentwicklung mit spätem Sprechbeginn (sog. Late Talkers) kennen. Sie erhalten wichtige Informationen über die weitere Entwicklung dieser Kinder und über ihr Risiko für langfristige Sprach- und evtl. sogar Schulprobleme. Des Weiteren werden Ihnen die Charakteristika und Kriterien einer Sprachentwicklungsstörung erläutert und durch Fallbeispiele aus der langjährigen Praxis des ZEL illustriert. Sie lernen Methoden der Früherkennung sprachauffälliger Kinder in der KiTa praktisch kennen. Abschließend werden Möglichkeiten zur frühen Förderung durch eine Anleitung der Bezugspersonen wie Eltern und pädagogische Fachkräfte aufgezeigt. Ihre Fallbeispiele aus der beruflichen Praxis sind willkommen.Referent: Dr. Falko DittmannZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, KiTa und Kindertagespflege sowie Frühförderung Kursort: IKOME Dr. Barth GmbH & Co. KG, Hohe Str. 11, 04107 LeipzigAnreise: die Fortbildung findet zentral in Leipzig (Nähe Bayrischer Bf) statt und ist gut mit der S-Bahn (Haltestelle Bayrischer Bf) oder dem Auto (B+B Parkplatz Beethovenstraße 11 oder Sternwartenstraße 35) zu erreichen.

165,00 €
Digitale Medien und Spracherwerb – Risiko oder Sprachförderpotenzial?
Digitale Medien und Spracherwerb : Online: Di. 12.11.2024, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Für Kinder steht ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Medienangebot zur Freizeitgestaltung zur Verfügung. Auch unter jungen Kindern ist die digitale Mediennutzung daher heute deutlich stärker verbreitet als noch vor zehn Jahren. Neben dem Fernseher haben Smartphone, Tablet und Co. einen festen Platz im Alltag zahlreicher Familien. Diese Entwicklung verunsichert viele Eltern und Fachkräfte und führt zu Fragen wie:          Welcher Konsum ist (noch) unbedenklich?         Welchen Einfluss hat die Nutzung digitaler Medien auf die Sprachentwicklung der Kinder?         Was gilt es bei der Auswahl digitaler Medien zu beachten? Im Seminar werden Ihnen aktuelle Studienergebnisse zum Nutzungsverhalten digitaler Medien im Kindesalter präsentiert, und Sie lernen die Auswirkungen digitaler Medien auf den Spracherwerb von Kindern kennen. Weiterhin wird besprochen, wie innerhalb einer Familie ein gemeinsamer Plan zur Mediennutzung erarbeiten werden kann, der den unterschiedlichen Wünschen und Ansprüchen der Familienmitglieder gerecht wird. Darüber hinaus wird gemeinsam erarbeitet, welche Kriterien bei der Auswahl von Medien zu beachten sind. Folgende Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung:          Reflexion des Nutzungsverhaltens digitaler Medien im Kindesalter          Wissen zum Zusammenhang von Mediennutzung und Spracherwerb          Ideen zur Gestaltung einer angemessenen Medienzeit und -nutzung         Einschätzung des Sprachförderpotentials unterschiedlicher Medien         Auswahl geeigneter Medien entsprechen der individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse des Kindes Referent*in: Carmen Huck und Falko DittmannZielgruppe:  Pädagogische Fachkräfte aus den Bereichen: Krippe, Kita, Kindertagespflege, Schule, Sonderpädagogik und Heilpädagogik

160,00 €
Dortmunder Mutismus-Therapie (DortMuT): Kinder & Jugendliche
Dortmunder Mutismus-Therapie (DortMuT): Kinder & Jugendliche: Online: Fr. 08.11.2024, 09.00 - 16.30 Uhr • Sa. 09.11.2024, 09.00 - 16.30 Uhr (16 UE)
Die Arbeit mit selektiv mutistischen Kindern ist seit vielen Jahren der zentrale Therapie- und Forschungsschwerpunkt im Sprachtherapeutischen Ambulatorium der Technischen Universität Dortmund. Beratungs- und Therapieanfragen von Familien mutistischer Kinder erfolgen deutschlandweit. In dieser Fortbildung wird der therapeutische Ansatz „DortMuT“ (Dortmunder Mutismus-Therapie) vorgestellt, der auf dem Konzept von Katz-Bernstein für schweigende Kinder und Jugendliche basiert. Wesentliche Aspekte der Fortbildung: Fachliche Grundlagen zum selektiven Mutismus Gestaltung von Erstkontakten mit selektiv mutistischen Kindern und Jugendlichen Beratung von Eltern, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung Zugänge im sprachtherapeutischen Kontext, unter anderem: Konzept des Safe Place und Transferaufgaben Arbeit mit Handpuppen, Symbol- und Rollenspiel als therapeutische Intervention verhaltenstherapeutische Elemente: Verhandlungen und Verträge Die Arbeit mit Betroffenen wird anhand vielfältiger Videobeispiele veranschaulicht. Gerne können Fallbeispiele von Teilnehmer*innen eingebracht werden. Aufbauend auf das Basisseminar bieten wir am ZEL zudem jährlich wechselnde Vertiefungsseminare an. Teil der zertifizierten Weiterbildung Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen.   Referent*in: Kerstin BahrfeckZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Logopädie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Heilpädagogik und Ergotherapie sowie Ärzt*innen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

290,00 €
Heidelberger Elterntraining frühe Sprachförderung HET Ausbildung
Heidelberger Elterntraining frühe Sprachförderung HET Ausbildung: Online: Mo. 25.11.2024, 09.30 - 16.00 Uhr • Di. 26.11.2024, 09.30 - 15.00 Uhr • Präsenz: Di. 21.01.2025, 09.30 - 16.00 Uhr • Mi. 22.01.2025, 09.00 - 15.30 Uhr • Online: Di. 04.02.2025, 09.30 - 16.00 Uhr (35 UE)
Das Heidelberger Elterntraining (HET) wurde von Dr. Buschmann entwickelt. Es richtet sich an Eltern von Kindern mit einer Sprachentwicklungsverzögerung (Late Talker). Diese werden im HET befähigt, sprachförderliche Alltagsinteraktionen mit ihren Kindern zu gestalten. Die Eltern lernen zudem, ihr Sprachangebot entsprechend dem Entwicklungsstand ihres Kindes anzupassen und erleichtern ihm somit den Spracherwerb. In der aktuellen S3-Leitlinie zur Therapie von Sprachentwicklungsstörungen wird das HET ausdrücklich als wirksame Intervention empfohlen (AWMF Leitlinienregister, 2022). Ablauf der AusbildungIm Basismodul (Tag 1+2) werden Ihnen die Hintergründe des HET sowie die Inhalte und Rahmenbedingungen präsentiert. Sie lernen die Methodik der kooperativen und systematischen Zusammenarbeit mit einer Elternkleingruppe kennen. Viele Elemente des HET können ebenfalls in die kindzentrierte Arbeit einfließen. Im Praxismodul (Tag 3+4) üben Sie die konkrete Durchführung des HET. Als Vorbereitung arbeiten Sie sich in ein Element des HET ein.  Dies ermöglicht Ihnen ein intensives Lernen und die Antizipation typischer Schwierigkeiten in Elterntrainings. Darüber hinaus wird die im HET eingesetzte Video-Interaktionsanalyse ausführlich besprochen. Im Aufbaumodul (Tag 5) zum Thema „Mehrsprachigkeit“ erlernen Sie die Durchführung des Workshops „Mehrsprachigkeit als Chance“.  An diesem Workshop sollten mehrsprachig erziehende Eltern vor dem HET teilnehmen. In diesem erlernen sie den Umgang mit den verschiedenen Sprachen in der Familie. Des Weiteren werden elterliche Fragen rund um das Thema Mehrsprachigkeit unter Einbeziehung verbreiteter Mythen umfassend beantwortet. Dieser zweistündige Workshop kann auch mit Eltern durchgeführt werden, die nicht am HET teilnehmen. Im Seminarpreis  ist ein umfangreiches Materialpaket für die Durchführung des HET (u. a. Videoclips, Fotokarten, Arbeitsblätter) sowie eine Materialbox für die Umsetzung des Elternworkshops zur Mehrsprachigkeit enthalten. Zertifizierung per SupervisionMit einer Supervision schließt die Ausbildung ab. Diese besteht aus einer individuellen Supervision des ersten eigenen HET Late Talkers (250 €) und der Teilnahme am Supervisionsseminar zum Workshop „Mehrsprachigkeit als Chance“. Im Anschluss erhalten Sie die Zertifikate als Elterntrainer*in für das HET sowie als Workshopleiter*in. Gerne nehmen wir Sie auch als zertifizierte Trainer*in auf unsere Website auf.AufbaumoduleFür eine Weiterqualifizierung im HET GES, HET 3-6, TASK oder Kugel ist der anschließende Besuch des jeweiligen Aufbaumoduls nötig. Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Referent*in: Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen, die mit sprachauffälligen Kindern arbeiten (u. a. aus den Bereichen Logopädie, Frühförderung, Psychologie, Sozialpädiatrie, Sozialpädagogik und Heilpädagogik) Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

995,00 €
Heidelberger Elterntraining Globale Entwicklungsstörung HET GES
Heidelberger Elterntraining Globale Entwicklungsstörung HET GES: Online: Do. 05.12.2024, 09.30 - 14.30 Uhr (6 UE)
In diesem eintägigen Aufbaumodul lernen Sie die praktische Umsetzung des HET GES (Buschmann & Jooss, 2012) für Kinder mit einer globalen Entwicklungsstörung (z. B. im Rahmen eines Down-Syndroms, eines Fragilen-X-Syndroms oder unklarer Genese) kennen. Wesentliche Bausteine des HET GES werden Ihnen präsentiert. Zudem werden Ihnen Varianten der Durchführung als Wochenendworkshop vorgestellt. Neu ab 2019: Überarbeitete und ergänzende Materialien Teilnehmer*innen des Kurses erhalten komplett überarbeitete Arbeitsblätter für Eltern sowie weitere von Dr. Anke Buschmann neu konzipierte Materialien im modernen Design. Die Einarbeitung in folgende Literatur ist notwendig: Buschmann, A. & Jooss, B. (2012). Heidelberger Elterntraining zur Kommunikations- und Sprachanbahnung bei Kindern mit globaler Entwicklungsstörung. Trainermanual. München: Elsevier bei Urban & Fischer. Den Abschluss der Ausbildung zum HET GES bildet eine individuell vereinbarte Supervision des ersten eigenen Trainings (Prüfung). Diese schließt mit einem Zertifikat ab, welches zur selbstständigen Durchführung des HET GES berechtigt. Die Kosten dafür betragen 250,- Euro. Dieses Aufbaumodul kann nur von Personen besucht werden, die bereits die Ausbildung HET Late Talker absolviert haben. Bitte kontaktieren Sie uns vor Ihrer Anmeldung. Dieses Modul wird ab drei Personen durchgeführt. Bei Teilnahme von weniger als acht Personen findet es aufgrund der erhöhten Intensität von 9.30 bis 13.00 Uhr statt. Referent*in: Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachdiagnostik und Sprachtherapie, Psychologie, Medizin, Sonderpädagogik, Heilpädagogik sowie Interessierte Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

250,00 €
Kinder & Jugendliche mit selektivem Mutismus in der Schule
Selektiver Mutismus in der Schule: Online: Fr. 22.11.2024, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Schüler*innen, die in der Schule nicht sprechen oder nur mit wenigen ausgewählten Personen, obwohl sie eigentlich in der Lage sind, sich verbal mitzuteilen, stellen für Lehrkräfte und auch für die Eltern eine große Herausforderung dar. Automatisch ist man verunsichert im Kontakt mit diesen Kindern und fragt sich, wie man dieses Schweigen aufbrechen kann. Doch so einfach ist das leider nicht. In diesem Seminar werden Ihnen grundlegende Kenntnisse zum Störungsbild des selektiven Mutismus vermittelt. Darauf aufbauend liegt der Fokus auf dem konkreten Umgang mit diesen Kindern und Jugendlichen im Schulkontext. Zudem erhalten Sie einen Einblick in das therapeutische Arbeiten nach DortMuT (Dortmunder Mutismus-Therapie nach Katz-Bernstein et al.) gehen. Hierbei erhalten u. a. folgende Themen Raum: Unterstützung eines Kindes bei der Überwindung des Schweigens fordern versus gewähren lassen Umgang mit Fragen der Mitschüler*innen/ Mutismus in der Klasse thematisieren Leistungsbeurteilung Kooperation zwischen Schule und Therapie Teil der zertifizierten Weiterbildung Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen.   Referent*in: Karolin ClaußenZielgruppe: Fachpersonen, die mit Kindern im Schulalter arbeiten (u. a. Lehrkräfte aus Grund- und weiterführenden Schulen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Psychologie, Logopädie, Sonderpädagogik, Heilpädagogik, Schulbegleitung)

160,00 €
Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen verstehen und im KiTa-Alltag unterstützen
Grundlagen zum Störungsbild und Umgang in der KiTa: Präsenz in Leipzig: Do 14.11.2024, 09.30 - 16.00 (7UE)
Grundlagen zum Störungsbild und Umgang in der KiTa Kinder mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) stellen pädagogische Fachkräfte im KiTa-Alltag immer wieder vor Herausforderungen. Denn die Kinder sind – unabhängig von der Ausprägung des Störungsbildes – irgendwie „anders“. Kinder mit ASS zeigen Besonderheiten in ihrer Kommunikation und Interaktion, in ihrem Verhalten, in ihrer Wahrnehmung und in ihrem Denken. Manche sind schwer steuerbar, benötigen viel Struktur, beharren zum Teil auf, für Außenstehende, unsinnig wirkende Routinen und Rituale, reagieren nicht auf Ansprache und können scheinbar ohne Grund von einer Minute zur anderen „austicken“. Der alltägliche Umgang mit Kindern mit ASS wird deutlich leichter, wenn man die Hintergründe dieses Störungsbildes besser kennt. Im Seminar werden deshalb die Besonderheiten in der Wahrnehmung, im Denken und im Lernen bei Kindern mit Autismus besprochen. Zudem erfahren Sie, worauf es im eigenen Verhalten im Umgang mit Kindern mit ASS ankommt und welche Maßnahmen helfen, um den Kindern den KiTa-Alltag zu erleichtern und damit deren Selbständigkeitsentwicklung zu unterstützen. Fallbeispiele aus der Praxis der Referentin werden zur Illustration genutzt.   Referentin: Dr. Dipl.-Psych. Anke BuschmannZielgruppe: Pädagogische Fachkräft aus Krippe, KiTa und Kindergarten sowie Frühförderung Kursort: IKOME Dr. Barth GmbH & Co.KG, Hohe Str. 11, 04107 LeipzigAnreise: die Fortbildung findet zentral in Leipzig statt und ist gut mit der S-Bahn (Haltestelle Bayrischer BF) oder mit dem Auto (B+B Parkplatz, Beethovenstrasse 11 oder Sternwartenstraße 35) zu erreichen.

165,00 €
KUGEL - Kommunikation mit unterstützenden Gebärden
KUGEL: Online: Do. 21.11.2024, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Kinder mit einer globalen Entwicklungsstörung weisen neben einer langsameren allgemeinen Entwicklung oft auch einen deutlich verspäteten Sprechbeginn auf. Lange Zeit sprechen diese Kinder sehr wenige Wörter oder kommunizieren mit Lauten. Folglich ist es für diese Kinder schwerer, sich ihren Eltern und Bezugspersonen mitzuteilen, da diese die Kinder oft nicht verstehen. Um den Kindern das Ausdrücken ihrer Bedürfnisse und den Eltern die Kommunikation zu erleichtern, hat sich die Verwendung von Gebärden als sehr erfolgreich erwiesen. Das Programm KUGEL (Kommunikation mit unterstützenden Gebärden - ein Eltern-Kind-Gruppenprogramm) wurde von Dorothee von Maydell, Heike Burmeister und Dr. Anke Buschmann auf Basis des Heidelberger Elterntrainings entwickelt. Es richtet sich an Eltern und andere Bezugs­personen (noch) nicht sprechender Kinder mit einer globalen Entwicklungsstörung (beispielsweise im Rahmen genetischer oder anderer Erkrankungen). Die Bezugspersonen werden zum Einsatz lautsprachunterstützender Gebärden in natürlichen Interaktionssituationen mit dem Kind befähigt. In diesem Seminar werden Sie zur*zum Kursleiter*in für KUGEL ausgebildet. Aufbauend auf den Grundprinzipien zum Heidelberger Elterntraining werden Sie intensiv in die Methodik von KUGEL eingearbeitet. Sie lernen die Materialien in ihrer praktischen Anwendung kennen. Wesentliche Programmelemente werden Ihnen demonstriert. Den Abschluss bildet die Videosupervision des ersten eigenen Trainings (250,- Euro). Danach sind Sie berechtigt, das Programm KUGEL eigenständig anzubieten. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Ausbildung zum Heidelberger Elterntraining. Der Kurs wird ebenfalls am Werner-Otto-Institut in Hamburg von den Mitautorinnen Dorothee von Maydell und Heike Burmeister durchgeführt. Die Anmeldung erfolgt hier über die Website des Werner-Otto-Instituts.   Referent*in: Dr. Anke Buschmann, Brigitte DegitzZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie, Sprachtherapie, Frühförderung, Psychologie

250,00 €
Literacyförderung in der Kita
Literacyförderung: Online: Do. 21.11.2024, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Kinder interessieren sich schon früh für Zeichen und Schrift in ihrer Umgebung. Es ist wichtig, dieses Interesse schon früh in der Kita spielerisch aufzugreifen und zu unterstützen. Denn das Kennenlernen der Buch-, Schrift-, Reim- und Erzählkultur „Literacy" erleichtert den Kindern später den Start ins Lesen- und Schreibenlernen. Gerade für Kinder aus bildungsfernen Familien ist es wichtig, dass sie in der Kita damit in Berührung kommen. Wie Kinder auf den Lese- und Schreiberwerb vorbereitet werden können, wird praxisnah im Seminar vermittelt. Hierfür brauchen Kinder einen Einblick in den Symbolcharakter von Zeichen, Erzählfähigkeiten und einen differenzierten Wortschatz. Spielerisch vermittelte Impulse helfen den Kindern dabei, ihre Vorläuferfähigkeiten für den späteren Schriftspracherwerb auszubauen, z. B. die phonologische Bewusstheit und die Aufmerksamkeit für sprachliche Strukturen. Im Seminar wird der Weg der Kinder zum Lesen und Schreiben in den jeweiligen Entwicklungsschritten nachgezeichnet. Verschiedene Fördermöglichkeiten und Projekte für die Praxis werden vorgestellt und die Methode des dialogischen Vorlesens beleuchtet. Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar? Grundlagen zum Literacy-Begriff und zu Vorläuferfähigkeiten Grundlagenwissen zur Entwicklung des Lesens und Schreibens Fördermöglichkeiten für die Praxis in der Kita Dialogisches Vorlesen als Methode des Wortschatzaufbaus und der Förderung grammatischer Fähigkeiten Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen:  Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Brigitte DegitzZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus der Kita sowie Interessierte angrenzender Berufsgruppen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

160,00 €
Selektiver Mutismus bei Kindern in Krippe und Kindergarten
Selektiver Mutismus bei Kindern in Krippe und Kiga: Online: Di. 26.11.2024, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Ein schweigendes Kind in der Kita stellt für jede pädagogische Fachkraft eine Herausforderung dar. Nahezu jede Person wünscht sich, dass es ihr gelänge, das Kind zum Sprechen zu bringen. Dabei stellt sich stets die Frage, ob es besser ist, das Kind gewähren zu lassen oder Druck auszuüben. Besonders wichtig ist, früh zu handeln, denn je länger ein Kind in der Kita schweigt, desto schwieriger wird es für das Kind, sein unfreiwilliges Schweigen „aufzugeben“. Im Seminar wird zunächst das Störungsbild des selektiven Mutismus ausführlich vorgestellt. Hierbei werden unter anderem folgende Fragen beantwortet: Wie häufig tritt selektiver Mutismus auf? Wodurch wird das Schweigen verursacht? Welche Kinder sind besonders häufig betroffen? Des Weiteren werden Möglichkeiten der Früherkennung aufgezeigt (Welche Anzeichen deuten darauf hin?) und der Umgang mit diesen Kindern in der Kita wird konkret besprochen. Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen:  Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen   Referent*in: Brigitte DegitzZielgruppe: Fachpersonen, die mit Kindern vom Kleinkind- bis ins Vorschulalter arbeiten (u. a. Krippe, Kindergarten, Tagespflege, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Heilpädagogik, Frühförderung, Psychologie, Sonderpädagogik)

160,00 €
Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter
Verhaltensauffälligkeiten: Online: Fr. 15.11.2024, 09.00 - 17.00 Uhr (9 UE)
Das eintägige Seminar bietet einen Überblick über häufige Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter wie ADHS, Störungen des Sozialverhaltens, Angst und Depression. Die Fachkräfte lernen, wie sie in der therapeutischen und pädagogischen Arbeit adäquat mit den Kindern und deren spezifischen Störungen umgehen können. Ein weiterer Fokus des Seminars liegt auf der Zusammenarbeit mit den Eltern. Denn manchmal fällt es diesen schwer, die Störung ihres Kindes anzuerkennen. Dies ist aber eine notwendige Voraussetzung, um weitere Hilfen für das Kind oder die Familie anzunehmen. Die Fortbildung dient dazu, die Kompetenzen der Fachkräfte zu erweitern, aber auch ihr Bewusstsein für die Grenzen des pädagogischen und therapeutischen Handelns zu schärfen. Es werden Optionen aus dem Netzwerk des Gesundheitssystems und der Kinder- und Jugendhilfe vorgestellt, die zu weiterer Unterstützung herangezogen werden können. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Überblick über Verhaltensstörungen sowie die Kennzeichen der häufigsten Störungsbilder Überblick über Interventionsmöglichkeiten Sensibilisierung für den Umgang mit diesen Kindern im schulischen und therapeutischen Kontext Teil der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Dr. Thomas DreisörnerZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie, Sprachtherapie, Ergotherapie, Physiotherapie, Frühförderung, Sonderpädagogik, Heilpädagogik, Lernpädagogik, Früh- und Elementarpädagogik, Psychologie, Medizin, sowie Kindergarten und Schule Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

160,00 €