Selektiver Mutismus bei Kindern in Krippe und Kindergarten

160,00 €

Selektiver Mutismus bei Kindern in Krippe und Kiga
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Produktnummer: SE-730M.1
Produktinformationen "Selektiver Mutismus bei Kindern in Krippe und Kindergarten"

Wenn Kinder schweigen, nach unten schauen und erstarren, geraten pädagogische Fachkräfte an ihre Grenzen. Die Unsicherheit ist groß: Braucht das Kind in der Kita Entlastung und wie kann das Kind ermutigt werden zu kommunizieren? Bei selektivem Mutismus ist ein sensibler Umgang mit betroffenen Kindern sehr wichtig und ebenso die frühe Hilfestellung in der Kita, durch Therapie und Elternberatung. Denn je länger das Schweigen anhält, desto schwerer fällt es dem Kind, die festgefahrenen Muster zu überwinden.

Im Seminar erfahren Sie, welche Symptome zum Störungsbild des selektiven Mutismus gehören. Was sind mögliche Ursachen? Welche Kinder sind besonders gefährdet? Darüber hinaus lernen Sie, welche Signale und Verhaltensweisen auf einen beginnenden selektiven Mutismus hinweisen können.

Schwerpunkt des Seminars ist es, wie Sie Kinder in der Kita achtsam unterstützen und ermutigen können, Schritt für Schritt ungehemmter zu kommunizieren. Anhand praxisnaher Beispiele lernen Sie Strategien kennen für einen professionellen Umgang, der den Kindern Sicherheit gibt und behutsam Wege in die sprachliche Teilhabe eröffnet.

Was lernen Sie in dieser Fortbildung?

  • Grundwissen zum Störungsbild des selektiven Mutismus:
    typische Verhaltensweisen, Häufigkeit und Ursachen
  • Konkrete Unterstützungsstrategien für den Kita-Alltag: Dem Kind Kommunikationsmöglichkeiten anbieten- handelnd, nonverbal und verbal.
  • In der Interaktion den Fokus weg vom Sprechen und auf die gesamte Kommunikation zu verlegen
  • Möglichkeiten der Früherkennung durch ein Screening für die Kita
  • Kooperation mit Eltern und Therapeut*innen.
  • Überblick zu den therapeutischen Möglichkeiten


Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse:


Referent*in:
 Brigitte Degitz
Zielgruppe: Fachpersonen, die mit Kindern vom Kleinkind- bis ins Vorschulalter arbeiten (u. a. Krippe, Kindergarten, Tagespflege, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Heilpädagogik, Frühförderung, Psychologie, Sonderpädagogik)

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