Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) - Vorschule
AVWS - Vorschule: Online: Mo. 14.11.2022, 09.00 - 16.00 Uhr (8UE)
Die Teilnehmer*innen lernen die Definition von auditiver Wahrnehmung und die Erscheinungsbilder einer Auditiven Wahrnehmungsstörung sowie deren Auswirkung auf die Sprachentwicklung und das Verhalten kennen. Es werden Möglichkeiten der Beobachtung und Diagnostik dargestellt. Sie erhalten Informationen über Beratung, pädagogische Förderung und Therapieansätze. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Einführung in das Thema Wahrnehmung und Wahrnehmungsstörung Auswirkungen einer Auditiven Wahrnehmungsstörung auf die Sprachentwicklung, das Verhalten und die Aufmerksamkeit Möglichkeiten und Grenzen der Diagnostik von AVWS Abgrenzung von Entwicklungsverzögerung, Teilleistungsstörung und Aufmerksamkeitsstörung Möglichkeiten der Förderung und der Therapie Prävention von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Dr. Henning Rosenkötter Zielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie, Ergotherapie, Kindheitspädagogik,  Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Sozialpädiatrie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Psychologie, Ärzt*innen und weitere Interessierte

150,00 €
Diagnostik bei Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung
Diagnostik bei Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung: Online: Mi. 09.11.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Sprachliche Verzögerungen können mit zwei Jahren zuverlässig erfasst werden. Sie können ein Hinweis auf eine isolierte sprachliche Auffälligkeit (sog. Late Talker) oder auf Primärbeeinträchtigungen (Hörstörung, Autismus-Spektrum-Störung, Intelligenzminderung) sein. Zur Frühdiagnostik stehen Elternfragebögen für ein erstes Screening sowie Sprachentwicklungstests, allgemeine Entwicklungstests bzw. nonverbale Intelligenztests und Verhaltensfragebögen zur Verfügung. Im Seminar erlernen Sie das pragmatische diagnostische Vorgehen nach Buschmann et al. (2008). Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Erwerb von Grundlagenwissen über frühe Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung Kennenlernen des diagnostischen Vorgehens im Alter von 2-3 Jahren Wissen über die einzelnen Schritte von der Anmeldung zur Diagnostik bis zum schriftlichen Befund praxisnahe Kenntnisse über die relevanten Elternfragebögen (SBE-2-KT, ELFRA-2 etc.) praxisnahe Kenntnisse über die wichtigsten diagnostischen Verfahren (SETK-2, Bayley-III etc.) Kenntnisse über Möglichkeiten der Frühintervention Literatur: Buschmann, A. & Sachse, S. (2017). Frühdiagnostik von Sprachentwicklungsstörungen - differenzialdiagnostisches Vorgehen und Methoden. Frühförderung Interdisziplinär, 36, S. 82-92. Buschmann et al. (2008). Children with developmental language delay at 24 months of age: results of a diagnostic work-up. Developmental Medicine & Child Neurology, 50(3), 223-229.Dittmann, F. & Buschmann, A. (2020). Verzögerte Sprachentwicklung bei Zweisprachigkeit? Diagnostische Abklärung früher Sprachauffälligkeiten. Monatsschrift Kinderheilkunde. DOI 10.1007/s00112-020-00966-0 Buschmann, A., Sachse, S. & Bockmann A.-K.(2020): Lehrbuch Sprachentwicklung - Entwicklung – Diagnostik – Förderung im Kleinkind- und Vorschulalter Teil der zertifizierten Weiterbildung Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen.   Referent*innen: Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Frühförderung, Sozialpädiatrie, Kinder- und Jugendlichenpsychologie und -psychotherapie und Sonderpädagogik sowie Ärzt*innen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Dortmunder Mutismus-Therapie (DortMuT): Kinder & Jugendliche
Dortmunder Mutismus-Therapie (DortMuT): Kinder & Jugendliche: Online: Do. 21.09.2023, 09.00 - 16.30 Uhr • Fr. 22.09.2023, 09.00 - 16.30 Uhr (16 UE)
Die Arbeit mit selektiv mutistischen Kindern ist seit vielen Jahren der zentrale Therapie- und Forschungsschwerpunkt im Sprachtherapeutischen Ambulatorium der Technischen Universität Dortmund. Beratungs- und Therapieanfragen von Familien mutistischer Kinder erfolgen deutschlandweit. In dieser Fortbildung wird der therapeutische Ansatz „DortMuT“ (Dortmunder Mutismus-Therapie) vorgestellt, der auf dem Konzept von Katz-Bernstein für schweigende Kinder und Jugendliche basiert. Wesentliche Aspekte der Fortbildung: Fachliche Grundlagen zum selektiven Mutismus Gestaltung von Erstkontakten mit selektiv mutistischen Kindern und Jugendlichen Beratung von Eltern, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung Zugänge im sprachtherapeutischen Kontext, unter anderem: Konzept des Safe Place und Transferaufgaben Arbeit mit Handpuppen, Symbol- und Rollenspiel als therapeutische Intervention verhaltenstherapeutische Elemente: Verhandlungen und Verträge Die Arbeit mit Betroffenen wird anhand vielfältiger Videobeispiele veranschaulicht. Gerne können Fallbeispiele von Teilnehmer*innen eingebracht werden. Aufbauend auf das Basisseminar bieten wir am ZEL zudem jährlich wechselnde Vertiefungsseminare an. Teil der zertifizierten Weiterbildung Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen.   Referent*in: Kerstin BahrfeckZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Logopädie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Heilpädagogik und Ergotherapie sowie Ärzt*innen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

280,00 €
Effektive Gesprächsführung in der Kooperation mit Eltern
Effektive Gesprächsführung in der Kooperation mit Eltern: Online: Mi. 16.11.2022, 14.00 - 18.00 Uhr • Mi. 23.11.2022, 14.00 - 18.00 Uhr • Mi. 30.11.2022, 14.00 - 18.00 Uhr (16 UE inkl. 3 UE Selbststudium)
Die vertrauensvolle und effektive Kommunikation bildet die Basis der Bildungspartnerschaft von pädagogischen Fachkräften und Eltern. Für einen professionellen Austausch mit Eltern brauchen Fachkräfte Wissen über kommunikative Prozesse und kommunikative Handlungskompetenz. In der Fortbildung werden Grundlagen und Methoden vermittelt, die zum Gelingen der Kommunikation mit Eltern beitragen. Praktische Übungen vertiefen die eigene Kompetenz in der Gesprächsführung. Die Teilnehmer*innen bringen ihre Erfahrungen aktiv ein, z. B. aus Aufnahme-, Entwicklungs- und Konfliktgesprächen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Reflexion der eigenen Wahrnehmung und Interpretation effektiv Fragen stellen, um die Beweggründe der Eltern zu erkennen Strategien, elterliche Bedürfnisse und Interessen aufzugreifen eigene Beweggründe im Gespräch angemessen ausdrücken Sachinhalte vermitteln, die auf das gemeinsame Engagement für das Kind abzielen Umgang mit Konfliktgesprächen und Strategien der Konfliktlösung Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Elke SchlösserZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Krippe und Kita sowie Interessierte aus anderen Bereichen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

260,00 €
Handpuppen als Sprachvermittler in Kindergärten und Grundschulen
Handpuppen als Sprachvermittler in Kindergärten und Grundschulen: Heidelberg (Präsenz): Fr. 11.11.2022, 09:30 - 16:00 (7 UE)
Bühne frei für den Einsatz von Handpuppen im Kindergarten und in der Grundschule. Handpuppen helfen, Barrieren und Ängste beim Erlernen einer neuen Sprache abzubauen. In diesem Workshop werden aktuelle Theorien und Konzepte zum Einsatz von Handpuppen im Fremdsprachen- und DaZ-Unterricht bei Kindern im Kindergarten- und Schulalter vorgestellt. Anhand von Check-Listen wird  den Teilnehmer*innen eine Entscheidungshilfe gegeben, ob und in welcher Form sich ein Einsatz von Handpuppen anbietet. Es werden zwei Möglichkeiten des Einsatzes von Handpuppen gezielt betrachtet: Handpuppe als Assistent der Lehrkraft: Die Referentin demonstriert und erarbeitet mit Ihnen, welche Funktionen die Puppe je nach Zielsetzung im Unterricht übernehmen kann. Die Teilnehmer*innen erstellen im Kurs ihre eigene Klappmaulfigur. Für diese erschaffen sie exemplarisch einen Charakter und probieren im Kurs erste Anwendungsmöglichkeiten aus. Kinder erschaffen ein Theaterstück und dessen Akteure: Es geht um den Einsatz von Handpuppen, die Kinder selbst herstellen und mit selbst erarbeiteten Dialogen und Theaterszenen zum Leben erwecken. Es wird besprochen, welche Einsatzmöglichkeiten sich hiermit im Kindergarten und in der Grundschule eröffnen und welche Voraussetzungen die Fachkraft für diesen Einsatz der Puppen mitbringen sollte. Für einen bestmöglichen Erfolg werden die Herausforderungen und die Hürden, die bei der Realisation des Vorhabens auftreten können, vorgestellt. Lösungsansätze werden gemeinsam überlegt. Sie erwerben Wissen in den Bereichen: Konzepte und Theorien zum Einsatz von Handpuppen im Fremdsprachenunterricht Hürden und Erfolgsfaktoren für den Einsatz von Handpuppen in Kindergärten und Grundschulen geeignete Zielsetzung und Voraussetzungen für die Realisierung von Projekten mit Handpuppen Sie erwerben Handlungskompetenzen in den Bereichen: Anfertigung einer Klappmaulpuppe und Entwicklung eines vorläufigen Charakters für diese Figur erstes Einsetzen von Klappmaulfiguren als Lehrinstrument bei der Sprachvermittlung Der Workshop bietet einen Einstieg in die Welt der Puppenspielkunst und deren Einsatzmöglichkeiten für die Förderung des Spracherwerbs. Im Anschluss können Sie direkt erste Schritte wagen. Wir empfehlen, einen Aufbaukurs für das Spielen von Handpuppen zu besuchen. Bei ausreichendem Interesse bietet Frau Slevogt einen Aufbaukurs im ZEL an. Teil der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita   Referent*in: Dorothea SlevogtZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Kita und Grundschule, insbesondere Fach- und Lehrkräfte, die eine Fremdsprache bzw. DaZ unterrichten, Interessierte aus Sprach-AGs und Deutschkursen für Kinder mit Migrationshintergrund Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Heidelberger Interaktionstraining – HIT Kiga
Heidelberger Interaktionstraining – HIT Kiga: Online: Fr. 27.01.2023, 09.30 - 14.00 Uhr • Do. 02.03.2023, 09.30 - 14.00 Uhr • Fr. 28.04.2023, 09.30 - 14.00 Uhr • Do. 25.05.2023, 09.30 - 14.00 Uhr • Fr. 23.06.2023, 09.30 - 14.00 Uhr • Do. 20.07.2023, 09.30 - 14.00 Uhr • (30 UE)
Das Heidelberger Interaktionstraining – HIT Kiga ist ein evaluiertes und praxisorientiertes Fortbildungskonzept. Die Wirksamkeit wurde in verschiedenen Studien wiederholt nachgewiesen (u. a. Simon & Sachse 2011, 2013). Dies zeichnet das HIT Kiga gegenüber anderen Konzepten aus. Seit seiner Einführung wurden bereits über 3000 Fachkräfte von unseren Mitarbeiter*innen geschult. Im HIT Kiga werden Sie zu einem sprachförderlichen Interaktionsverhalten in natürlichen Kommunikationssituationen befähigt. Sie erwerben zunächst ein Grundlagenwissen zu den Themen Ablauf der Sprachentwicklung, Verzögerungen/Störungen im Spracherwerb und Früherkennung von Sprachauffälligkeiten. Darauf aufbauend lernen Sie, situationsübergreifend eine sprachförderliche Grundhaltung gegenüber den Kindern einzunehmen und ihr Sprachangebot so an das jeweilige Kind anzupassen, dass es den nächsten sprachlichen Entwicklungsschritt erreicht. Sie erfahren, wie Sie bestimmte Situationen, z. B. die gemeinsame Bilderbuchbetrachtung oder das gemeinsame Spiel, gezielt sprachförderlicher gestalten und welche Verhaltensweisen sich eher hemmend auf die kindliche Sprechfreude auswirken können. Das HIT Kiga enthält vier bis sechs Module im Abstand von vier Wochen. Es wird außerordentlich praxisnah durchgeführt. Im Vordergrund steht das gemeinsame Erarbeiten theoretischer und praktischer Inhalte unter Einbezug Ihres Wissens und Ihrer Erfahrungen. Mittels Videoclips werden Lerninhalte erarbeitet und anschließend aktiv in Kleingruppen ausprobiert. Zwischen den Sitzungen besteht Zeit, das Gelernte im Kita-Alltag direkt umzusetzen. Teil der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Das Seminar entspricht den in der „Verwaltungsvorschrift Kolibri" skizzierten Anforderungen und ist zur Qualifizierung von Sprachförderkräften im Rahmen des Programms „Intensive Sprachförderung Plus" (ISF+) geeignet.   Referent*in: Brigitte Degitz, Carmen Huck, Falko Dittmann, Tatiana Klasik, Maximilian ChristmannZielgruppe: Pädagogische Fachpersonen aus der Kita, Angehende qualifizierte Sprachförderkraft für das Programm „Intensive Sprachförderung Plus" (ISF+)

440,00 €
Interkulturelle Sensibilisierung für die Arbeit mit Familien aus dem asiatischen Raum
Interkulturelle Sensibilisierung: Online: Fr. 25.11.2022, 09.00 - 14.00 Uhr (5 UE)
Begegnungen mit unterschiedlichen Kulturen, Traditionen, Religionen, Sprachen und Lebenskonzepten erfordern Professionalität und interkulturelle Handlungskompetenz. Gerade im Umgang mit Familien aus dem asiatischen Raum kommt es leicht zu Missverständnissen, die aus einer unterschiedlichen kulturellen Prägung resultieren. In diesem halbtägigen Webinar wird ein Bewusstsein für den Einfluss von Kultur auf Verhalten, Kommunikation und Wahrnehmung vermittelt. Sie lernen kulturbedingtes Verhalten und Kommunikation von und mit Familien aus dem asiatischen Raum besser kennen, interpretieren und verstehen. Erste Lösungsansätze für mögliche kulturbedingte Konfliktsituationen werden aufgezeigt. Sie lernen die Lebensweise von Familien aus dem asiatischen Raum, insbesondere aus China kennen. Gemeinsam mit der Referentin, die seit mehr als 20 Jahren mehrfach im Jahr in China weilt, decken die Teilnehmer*innen Bereiche auf, in denen Alltagsrassismus stattfindet. Um diesem entgegen zu wirken, werden sie sensibilisiert für Handlungen und Äußerungen in Kita, Schule, Frühförderung, Therapie und im persönlichen Leben, die dazu beitragen, dass die Kinder mit asiatischen Wurzeln gar nicht erst das Gefühl entwickeln, anders zu sein. Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar? Kenntnisse über kulturtheoretische Konzepte und Definitionen Verständnis dafür, wie unterschiedliche Bildungssysteme Erwartungshaltungen prägen Verständnis für die Bedeutung der kulturellen Prägung im pädagogischen Alltag sensibler Umgang mit Konflikten, die aus kulturellen Unterschieden resultieren Erkennen von Alltagsrassismus und Kennenlernen alternativer Verhaltensweisen Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita   Referent*in: Dorothea SlevogtZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Kita und Schule sowie Interessierte aus anderen Bereichen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

90,00 €
ISF+: Weiterbildung für nicht-pädagogische Fachkräfte
ISF+ - nicht-pädagogische Fachkräfte: Start 22.11.2022 (110 UE)
Am ZEL können sich nicht-pädagogische Fachkräfte zur qualifizierten Sprachförderkraft für das Programm "Intensive Sprachförderung Puls (ISF+) in Baden Württemberg fortbilden lassen. Die Weiterbildung entspricht den in der „Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums zur Umsetzung der Gesamtkonzeption Kompetenzen verlässlich voranbringen" (VwV Kolibri) gelisteten Anforderungen. TermineDie Weiterbildung umfasst die folgenden Seminare:Grundlagen des Spracherwerbs und der Sprachentwicklung: Sprachauffälligkeiten im ÜberblickTermine: 22.11.2022 - 23.11.2022 - 09:30 - 16:00 Uhr - online (16UE)Sprachbeobachtung in Krippe und Kindergarten: GrundlagenseminarTermine: 06.12.2022 - 07.12.2022 - 09:30 - 16:00 Uhr - online(16UE)HIT- Heidelberger Interaktionstraining zur alltagsintegrierten sprachlichen Bildung und FörderungTermine: 27.01.2023; 02.03.2023; 28.04.2023; 25.05.2023; 23.06.2023 - jeweils 09:30 - 14:00 - online (32UE)Besonderheiten des Zweit- und MehrspracherwerbsTermin: 31.01. 2023 - 09:00 - 16:00 - online (8UE)Zusammenarbeit mit Eltern ein- und mehrsprachiger KinderTermin: 28.03.2023 - 09:00 - 16:00 - online (8UE)Sprachdiagnostik bei Kindern: Einsatz und Interpretation des SETK 3-5, Ableitung von Maßnahmen in Kita und zuhauseTermin: 18.04.2023 - 09:00 - 16:00 Uhr - online (8UE)SprachförderkonzepteTermin: 19.04.2023 - 09:00 - 16:00 - online (8UE)Bildungssprachliche Kompetenzen in der Kita fördernTermin: 09.05.2023 - 09:30 - 16:00 Uhr - online (7UE)Gefühle und Emotionen: Kinder lernen sich auszudrückenTermin: 13.06.2023 - 09:30 - 16:00 - online (7UE)Anforderungen an eine qualifizierte Sprachförderkraft gem. VwV KolibriEine qualifizierte Sprachförderkraft kennt die Grundlagen des Spracherwerbs und der Sprachentwicklung; verfügt über Kenntnisse zum Erst- und Zweitspracherwerb; ist mit den aktuellen Verfahren der Sprachstandserhebung vertraut; verfügt über vertiefte fachdidaktische Kompetenzen in der Sprachbildung und Sprachförderung im Elementarbereich; kann auf der Grundlage ihrer Expertise Sprachförderkonzepte und -maßnahmen im Elementarbereich beurteilen, diese gezielt einsetzen und eine individuelle Förderplanung erstellen; verfügt über pädagogische und kommunikative Kompetenzen im Umgang mit Kindern und deren Eltern.Das Zertifikat berechtigt nicht pädagogische Fachkräfte das Programm "Intensive Sprachförderung" ISF+ in Kitas durchzuführen.

1.425,00 €
Kritische Phasen im Alltag feinfühlig begleiten Mikrotransitionen: Übergänge im Tagesablauf gestalten
Kritische Phasen im Alltag responsiv begleiten Mikrotransitionen: Übergänge im Tagesablauf gestalten - Stressreduzierende Maßnahmen als Lernchance: Online: Mo. 28.11.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Mit Kindern unter drei Jahren responsiv und entwicklungsförderlich umzugehen, erfordert von der Fachkraft Fach- und Methodenwissen sowie eine Bereitschaft zur Reflexion des eigenen Handelns. In diesem eintägigen Grundlagen- und Methodenseminar stehen die Bedürfnisse der Kinder und deren Beantwortung in der Fachkraft-Kind-Interaktion im Mittelpunkt. Es werden die Grundlagen zu den kindlichen Bedürfnissen vermittelt und die daraus resultierenden Anforderungen an die Fachkraft-Kind-Interaktion erarbeitet: Die Fachkraft baut eine bindungsähnliche Beziehung zum Kind auf, die eine wichtige Voraussetzung für die kindlichen Bildungsprozesse darstellt. Die Qualität dieser Beziehung wird maßgeblich von der responsiven Haltung der Fachkraft gegenüber dem Kind bestimmt. So brauchen Unter-Dreijährige eine feinfühlige Unterstützung, um sich emotional und physisch regulieren zu können. Hierfür lernen die Teilnehmer*innen Interaktionsstrategien kennen, wie der Einsatz musikalischer und sprachlicher Elemente oder Ritualen. Ebenso im Mittelpunkt steht das Konzept der responsiven Begleitung von Mikrotransitionen (Übergänge im Tagesablauf, zum Beispiel vom Spielen zum Händewaschen). Hierbei werden Situationen berücksichtigt, die einen Wechsel des Ortes, der Aktivität und der Bezugsperson beinhalten. Übungen zur bewussten Gestaltung dieser Übergänge ermöglichen eine systematische Analyse und Reflexion der eigenen Praxis und stellen erprobte Methoden vor. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Methoden einer responsiven InteraktionsgestaltungBasiswissen zur Bedeutung von Mikrotransitionen (Übergänge im Tagesablauf)Methodenwissen zur Gestaltung von Übergängen im Tagesablauf Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren   Referent*in: Brigitte Degitz, Carmen Huck Zielgruppe: Pädagogische Fach- und Leitungskräfte aus dem U3-Bereich, Interessierte anderer Berufsgruppen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Mehrsprachiges Aufwachsen - Besonderheiten des Spracherwerbs und Elternberatung
Mehrsprachiges Aufwachsen - Besonderheiten des Spracherwerbs und Elternberatung: Online: Mi. 01.02.2023 09:30 - 16:00 • Mi. 29.03.2023 09:30 - 16:00 (14UE)
In Deutschland nimmt der Anteil an Familien, in denen mehrere Sprachen gesprochen werden, zu. Dies stellt für pädagogische Fachkräfte in Krippe und Kindergarten eine große Herausforderung dar.Die Besonderheiten des mehrsprachigen Spracherwerbs und Ihre Fragen dazu stehen im Mittelpunkt dieses Seminars. Verschiedenen Formen eines mehrsprachigen Aufwachsens werden vorgestellt. Gemeinsam erarbeiten wir, was zu beachten ist, damit Kinder sowohl die nichtdeutsche Erstsprache als auch Deutsch gut erwerben. Verbreitete „Mythen“ zum mehrsprachigen Aufwachsen werden gemeinsam unter die Lupe genommen und durch wissenschaftliche Erkenntnisse auf ihre fachliche Richtigkeit geprüft.Darauf aufbauend steht die Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Familien im Fokus. Für einen erfolgreichen Mehrsprachenerwerb spielt die Art des Umgangs mit den Sprachen im familiären Kontext eine große Rolle. Mehrsprachige Eltern sind oft unsicher in der Verwendung der verschiedenen Sprachen mit dem Kind. Dabei fühlen sie sich nicht angemessen unterstützt in der mehrsprachigen Erziehung. Leider kommt es oft vor, dass sie nicht ausreichend oder sogar falsch beraten werden.Um Bezugspersonen zielgerichtet beraten zu können, lernen Sie, welche Faktoren für den mehrsprachigen Spracherwerb entscheidend sind: Welche Sprache(n) sollen Eltern mit ihrem Kind sprechen? Wie viel Konsequenz ist in der mehrsprachigen Erziehung nötig? Wie können Eltern ihr Kind optimal unterstützen? Die Teilnehmer*innen lernen einen Leitfaden kennen, der Fachkräfte im Gespräch mit den Eltern unterstützt. Welche Kompetenzen erwerben Sie in der Fortbildung? Wissen über den Verlauf des Spracherwerbs bei Mehrsprachigkeit Besonderheiten des mehrsprachigen Spracherwerbs Fundierte Konzepte für eine förderliche mehrsprachige Erziehung Strategien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Eltern Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Refert*in: Carmen Huck Zielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kindergarten und Tagespflege

250,00 €
Mit Leitungskompetenz und Fachwissen erfolgreich führen - Pflichtmodule
Leitungskräfte: Start: 16.02.2023 und 17.02.2023 - Präsenz
1. Teamführung und KrisenbewältigungTermin: 16.02. und 17.02.2023 Präsenz 09:30 - 16:00Wie kann ich mein Team motivieren und durch unsichere Zeiten führen? Konflikte im Team, Beanspruchungen von außen, schwierige Arbeitsbedingungen und hohe Ansprüche führen oft zu Unmut, Verweigerung, Flucht und Krankheit. In diesem Modul lernen die Teilnehmer*innen, offene oder verdeckte Konflikte zu erkennen, sie abzubauen und konstruktiv zu überwinden. Diese Fortbildung gibt Ihnen dazu Anleitung, Beratung, Möglichkeiten zum Austausch und Methoden zur Teamführung und Konfliktbewältigung an die Hand. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Stärkung ihrer Führungskompetenz Methoden der Teamführung Teamfähigkeit und Kooperation mit Mitarbeiter*innen Organisationstalent und konzeptionelles Denken Schritte zu einer sicheren Umsetzung in der Praxis 2. Lernen, Wissen und FührungsverständnisTermin: 23.03. und 24.03.2023 Online 09:00 - 16:00Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Wahrnehmung, Lernen, kognitiver Entwicklung und Intelligenz?  Wann spricht man von verzögerter Entwicklung, wann von Entwicklungsstörung und was ist eine Behinderung? Wir sprechen mit Ihnen über gezielte Entwicklungsbeobachtung. Sie lernen, Ziele für Wahrnehmungs- und Lernförderung zu definieren.  Wir helfen Ihnen, Rollen- und Führungsverständnis als (stellvertretende) Kita-Leitung zu finden, besonders auch dann, wenn ein Kind Schwierigkeiten in der Entwicklung hat. Manche Menschen tun sich schwer, Entscheidungen zu fällen. Was können Sie tun, um als (stellvertretende) Leitung Entscheidungen zu treffen, die Sie und Ihre Mitarbeitenden gut finden.    Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Stärkung ihrer Führungskompetenz Stärkung ihrer EntscheidungskompetenzDefinitionen und Methoden der Beurteilung der geistigen Entwicklung Zieldefinitionen für gezielte Entwicklungsförderung  3. Sprache als Motor der kognitiven und sozialen Entwicklung, Führungsaufgabe KommunikationTermin: 17.04. und 18.04.2023 Präsenz 09:30 - 16:00Welche Konzepte der Sprachförderung sind effektiv? Mehrsprachigkeit sehen wir als Chance. Wie gelingt eine qualifizierte Beobachtung der Sprachentwicklung bei mehrsprachigen Kindern?  Alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachprojekte umzusetzen ist leicht gesagt. Kennen Sie die notwendigen Voraussetzungen für eine gute Sprachförderung? Welches Kind soll in der Kita Sprachförderung bekommen und wann braucht es Sprachtherapie?  Kommunikation ist nicht nur für Kinder schwierig. Als (stellvertretende) Leitung einer Kita müssen Sie besondere Kommunikationsregeln beachten. Wie vermeiden Sie Stolperfallen? Aufträge zu delegieren ist vielleicht heikel oder missverständlich, aber Sie können unmöglich alles alleine tun. Wie kann Delegation gelingen?    Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Stärkung ihrer Kommunikationswege und -formen Stärkung ihrer Delegationskompetenz Methoden der SprachförderungKriterien für eine gute Sprachförderung Handlungssicherheit im Umgang mit mehrsprachigen Kindern 4. Sozio-emotionale Entwicklung, Emotionen und FührungTermin: 11.05.und 12.05.2023 Online 09:00 - 16:00Bindung und Eingewöhnung sind Grundlage für eine erste erfolgreiche Beziehungsarbeit. Eine gelungene Beziehungsarbeit ist unabdingbare Voraussetzung für Neugier und Spiel des Kindes. Das Spiel wiederum vermittelt Kommunikation und fördert die geistige Entwicklung. Wann sprechen wir von Verhaltensauffälligkeiten oder -störungen? Wie kann ein Team solche Anforderungen bewältigen? Dazu gehört eine Analyse der Teamsituation, um Stärken und Schwächen des Teams zu erkennen. Sie erweitern Ihre Methodenkenntnisse der Teamführung, der Fallbesprechung und des konstruktiven Feedbacks.    Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Bindung und Eingewöhnung als Grundlage für eine Beziehungsarbeit Kenntnisse zum Spiel und dessen Entwicklung sowie zum Zusammenhang Spiel und Denkentwicklung Verhaltensauffälligkeiten oder -störungen und deren Bewältigung im TeamMethoden der Teamführung Referent*in:   Anne Groschwald, Dr. Hening Rosenkötter   Zielgruppe: Leitungskräfte aus Krippe und Kindergarten

1.120,00 €
Selektiver Mutismus bei Kindern in Krippe und Kindergarten
Selektiver Mutismus bei Kindern in Krippe und Kiga: Online: Di. 08.11.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Ein schweigendes Kind in der Kita stellt für jede pädagogische Fachkraft eine Herausforderung dar. Nahezu jede Person wünscht sich, dass es ihr gelänge, das Kind zum Sprechen zu bringen. Dabei stellt sich stets die Frage, ob es besser ist, das Kind gewähren zu lassen oder Druck auszuüben. Besonders wichtig ist, früh zu handeln, denn je länger ein Kind in der Kita schweigt, desto schwieriger wird es für das Kind, sein unfreiwilliges Schweigen „aufzugeben“. Im Seminar wird zunächst das Störungsbild des selektiven Mutismus ausführlich vorgestellt. Hierbei werden unter anderem folgende Fragen beantwortet: Wie häufig tritt selektiver Mutismus auf? Wodurch wird das Schweigen verursacht? Welche Kinder sind besonders häufig betroffen? Des Weiteren werden Möglichkeiten der Früherkennung aufgezeigt (Welche Anzeichen deuten darauf hin?) und der Umgang mit diesen Kindern in der Kita wird konkret besprochen. Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen:  Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen   Referent*in: Brigitte DegitzZielgruppe: Fachpersonen, die mit Kindern vom Kleinkind- bis ins Vorschulalter arbeiten (u. a. Krippe, Kindergarten, Tagespflege, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Heilpädagogik, Frühförderung, Psychologie, Sonderpädagogik)Veranstaltungsort der Präsenzveranstaltung: IKOME Dr. Barth GmbH & Co. KG, Hohe Str. 11, 04107 Leipzig

150,00 €
Sprachbeobachtung im Kindergarten: Anwendungsseminar
Sprachbeobachtung im Kindergarten: Online: Do. 10.11.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Die Fortbildung stellt die beiden Sprachbeobachtungsverfahren sismik (für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache) und seldak (für Kinder mit Deutsch als Muttersprache) vor. Mit Hilfe dieser Verfahren können Fachkräfte das sprachliche und kommunikative Verhalten von Kindern in Alltagssituationen gezielt beobachten. Außerdem geben die Verfahren eine Orientierungshilfe bei der Einschätzung des sprachlichen Entwicklungsstandes eines Kindes. Der Einsatz der Beobachtungsverfahren unterstützt darüber hinaus die pädagogische Begleitung der kindlichen Sprachentwicklung durch die Fachkräfte, indem passende alltagsnahe Angebote für die Kinder abgeleitet werden können. Die Fortbildung stellt den Aufbau, den Einsatz und die Auswertungsmöglichkeiten der Beobachtungsbögen vor. Literatur: Ulrich&Mayr (2006): Sismik. Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen, Freiburg: Herder Verlag. Ulrich&Mayr (2007): Seldak. Sprachentwicklung und Literacy bei deutschsprachig aufwachsenden Kindern, Freiburg: Herder Verlag. Fachkräfte, in deren Einrichtung die Verfahren sismik und seldak bereits eingesetzt werden, werden gebeten, die Beobachtungsbögen und das Begleitheft zur Fortbildung mitzubringen. Teil der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita   Referent*innen: Brigitte DegitzZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren arbeiten Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Sprachdiagnostik bei geistiger Behinderung
Sprachdiagnostik bei geistiger Behinderung: Online: Mi. 30.11.2022, 9.00-16.00 Uhr • Mi. 07.12.2022, 18.00 - 20.15 Uhr (16 UE inkl. 6 UE Selbststudium)
Kinder mit geistiger Behinderung stellen Diagnostiker*innen vor eine Herausforderung: Wie können die (vor-)sprachlichen Fähigkeiten zuverlässig eingeschätzt werden? Kann man bei diesen Kindern Testverfahren einsetzen? Wenn ja, welche Erkenntnisse können daraus gewonnen werden? In diesem zweitägigen Seminar wird ein diagnostischer Ansatz vorgestellt, in dem standardisierte Verfahren (ELFRA, SETK-2; SETK 3-5) flexibel so miteinander kombiniert werden, dass das Entwicklungsniveau des Kindes „maßgeschneidert“ erfasst wird. Die zweistufige Auswertung ermöglicht neben der Angabe eines sprachlichen Referenzalters eine differenzierte Analyse der individuellen Kompetenzen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? systematische Herangehensweise an die Sprachdiagnostik bei Kindern mit geistiger Behinderung Vertiefung der Handhabung und Auswertung der genannten Untersuchungsinstrumente Ideen, wie standardisierte Sprachtests Erkenntnisgewinn für die Therapieplanung bringen Tipps und Umgang mit Fallstricken bei der Testung von Kindern mit geistiger Behinderung vertiefendes Wissen zum Spracherwerb bei Kindern mit geistiger Behinderung Teil der zertifizierten Weiterbildung Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen.   Referent*in: Dr. Maren AktasZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Psychologie, Sonderpädagogik und Medizin (Beratungsstellen, Sozialpädiatrische Zentren, Frühförderstellen, Ärzt*innen usw.) Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

310,00 €
Sprachdiagnostik mit dem CELF-5
Sprachdiagnostik mit dem CELF-5 : Online: Di. 15.11.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Sprachentwicklungsstörungen (SES) sind die häufigsten Entwicklungsauffälligkeiten bei Kindern und persistieren zum Teil bis ins Schul- und Jugendalter. Im Vergleich zu Kindern ohne SES zeigen die Betroffenen deutlich häufiger Verhaltensauffälligkeiten und emotionale Störungen, die einer psychotherapeutischen Behandlung bedürfen. Zudem besteht ein deutlich erhöhtes Risiko für Schwierigkeiten im Lese-Schriftspracherwerb sowie für allgemeine Schulleistungsprobleme. Demzufolge erhalten viele Kinder mit einer SES im Schulalter eine pädagogische Förderung und/oder psychotherapeutische Behandlung. Für die fundierte pädagogische oder therapeutische Arbeit mit dem Kind ist es von hoher Wichtigkeit, dass die zugrundeliegenden sprachlichen Defizite Berücksichtigung finden. Dies Bedarf im Vorfeld und auch im Verlauf einer umfassenden standardisierten diagnostischen Abklärung der sprachlichen Kompetenzen. Hierfür eignet sich das neue Verfahren CELF-5 (Clinical Evaluation of Language Fundamentals – Fifth Edition) zur Erfassung der Sprachfähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6;0 bis 16;11 Jahren. In diesem Seminar wird nach einer kurzen Einführung in das Thema SES (Erscheinungsbild, Ursachen, Folge- und Begleitsymptomatik) der standardisierte Sprachentwicklungstest CELF-5 vorgestellt. Die theoretischen Hintergründe des Verfahrens, die inhaltlichen Schwerpunkte und die Anwendung werden dargestellt. Die konkrete Durchführung des CELF-5 wird anhand spezifischer Informationen zu den einzelnen Untertests erläutert. Videoclips illustrieren die Anwendung. Die Auswertung des Testverfahrens wird im Detail behandelt. Abschließend wird die Interpretation der Testergebnisse anhand von Fallbeispielen eingeübt. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Kenntnissen über die theoretischen Grundlagen des CELF-5 Sicherheit im Umgang mit den Testmaterialien Kenntnisse zur Durchführung und Protokollierung praxisnahes Wissen über die Auswertung Kenntnisse zur Interpretation der Ergebnisse Referent*in: Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Sozialpädiatrie, Psychologie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Sonderpädagogik und Interessierte angrenzender Fachgebiete. 

170,00 €
Sprache und Emotion – Verhalten bei Kindern mit Sprachstörung
Sprache und Emotion: Online: Di. 08.11.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Viele Kinder mit Sprach-, Sprech- und Kommunikationsstörungen zeigen klinisch relevante Verhaltensauffälligkeiten und Probleme in der Emotionsregulation. Für Fachkräfte, die mit sprachauffälligen Kindern zusammenarbeiten, ist die Kenntnis der Zusammenhänge hilfreich, um die Kinder besser verstehen und behandeln zu können. Im Seminar werden Fakten zur Entwicklung der Bereiche Sprache und Emotionsregulation vermittelt und anhand von Fallbeispielen aus der Lehr- und Forschungsambulanz und der logopädischen Abteilung einer Kinder- und Jugendpsychiatrie veranschaulicht. Anhand von therapeutischem und diagnostischem Material wird vorgestellt, welche Beeinflussungsmöglichkeiten im Sinne der Prävention und Intervention uns bei Kindern mit komorbiden Sprach-, Sprech- und Kommunikationsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten zur Verfügung stehen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?  Grund- und Praxiswissen zu Sprach- und Emotionsentwicklung (Zusammenhänge) Sensibilisierung für sekundäre emotionale Schwierigkeiten Handlungskompetenzen für die emotionale Unterstützung sprachauffälliger Kinder Materialkenntnis für die emotionale Unterstützung sprachauffälliger Kinder Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita   Referent*in: Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Psychologie, Kinder- und Jugendlichenpsychatrie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Sonderpädagogik, Sozialpädiatrie, Logopädie, Kita

165,00 €
Sprachentwicklung und ihre Auffälligkeiten: Grundlagen
Sprachentwicklung und ihre Auffälligkeiten: Online: Di. 22.11.2022, 09.30 - 16.00 Uhr • Mi. 23.11.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (14 UE)
In diesem zweitägigen Seminar wird die spannende Zeit des frühen Spracherwerbs von der ersten Sprachwahrnehmung im Mutterleib bis hin zu den komplexen Sätzen eines Vorschulkindes beleuchtet und mittels Ergebnissen aus wissenschaftlichen (Experimental-) Studien belegt. Sie lernen wesentliche Meilensteine der Sprachentwicklung kennen und erfahren die Abgrenzung zwischen einer altersentsprechenden und einer verzögerten/gestörten Sprachentwicklung.  Das Phänomen einer verspäteten Sprachentwicklung (sog. Late Talker), die weitere Entwicklungsprognose und die Notwendigkeit einer Früherkennung verbunden mit einer frühen und gezielten Unterstützung werden anhand aktueller Studien und unter Einbezug von Fallbeispielen aus der langjährigen Praxis des ZEL besprochen. Zudem werden die Kriterien einer Sprachentwicklungsstörung (SES) und deren differenzialdiagnostische Abklärung gemeinsam erarbeitet. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Kenntnisse über die frühe Sprachwahrnehmung und die typische Sprachentwicklung  Wissen über Abweichungen von der normalen Sprachentwicklung (Sprachentwicklungsverzögerungen und -störungen) Kenntnisse über Möglichkeiten der FrüherkennungKenntnisse über effektive Ansätze zur Förderung und Unterstützung  Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen:  Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*innen: Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen, die mit Kindern vom Säuglings- bis ins Schulalter arbeiten (u. a. Kita, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Frühförderung, Psychologie, Sonderpädagogik, Sozialpädiatrie)

250,00 €
Stottern & Poltern – Grundlagen, Diagnostik & Förderung
Stottern & Poltern – Grundlagen, Diagnostik & Förderung: Online: Mi. 30.11.2022, 09.30 Uhr – 17.00 Uhr (8 UE)
Wenn das Sprechen hüpft oder sich anhört als wenn es vorgespult wird, spricht man von Stottern oder Poltern. Wobei handelt es sich bei diesen Veränderungen des Sprechens und ab wann spricht man von Stottern oder Poltern? Wie können betroffene Personen unterstützt werden und worauf ist in der Kommunikation als Gesprächspartner*in zu achten? Mit diesen Fragen und dem diagnostischen Vorgehen setzen wir uns im Seminar näher auseinander. Weiteren Bestandteil stellt die Vorstellung von Fördermöglichkeiten und -material dar. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Einführung in die Themen Stottern und Poltern Wissen zur Diagnostik bei Stottern und Poltern Wissen zur Kommunikation als Gesprächspartner*in bei Stottern und Poltern pädagogische und therapeutische Fördermöglichkeiten   Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita   Referent*in: Maximilian ChristmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie/Sprachtherapie, Psychologie/Psychotherapie, Kita/Tagespflege, Schule, Ergotherapie, Medizin und Physiotherapie

150,00 €
Vortrag: Praktische Autismuskunde - wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule?
Vortrag: Praktische Autismuskunde - wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule?: Online: Mi. 09.11.2022, 17.30 - 20.30 Uhr
Dr. Peter Schmidt ist Diplom-Geophysiker, SAP-Experte, Autor und Referent. Nach einer kurzen Karriere als Wissenschaftler wechselte er vor 20 Jahren in die IT-Abteilung eines großen Pharma-Konzerns. Seither ist er dort in verschiedenen Funktionen tätig, zunächst als Programmierer, dann als Projektleiter und Systemmanager und zurzeit als internationaler Koordinator für IT-Projekte. Herr Schmidt ist 55 Jahre alt und Vater von zwei Kindern. Im Alter von 41 Jahren fand er heraus, dass er Autist ist. Auf die Frage an Fachärzte, ob das denn stimme, hieß es, bei ihm sei Autismus in Form des Asperger- Syndroms geradezu klassisch ausgeprägt. Völlig untypisch dagegen sei das, was er aus seinem Leben gemacht habe. Seitdem veröffentlichte er mehrere Bücher über sein Leben als Autist im Beruf, in der Kindheit und im Privatleben. Sein Buch "Ein Kaktus zum Valentinstag. Ein Autist und die Liebe" stand auf der Spiegel- Bestsellerliste und wurde in verschiedene Sprachen übersetzt. 2020 veröffentlichte er sein neustes Buch „Aus dem Rahmen gefallen: Praktische Autismuskunde von einem, der es wissen muss“. Peter Schmidt spricht über über seine Erfahrung als Autist in der Schule. Er erklärt Autismus aus der Innen- und Außenperspektive, erläutert die autistische Wahrnehmung und wie diese den Alltag beeinflusst. Vor allem die fehlende Wahrnehmung der Beziehungsebene in einer Kommunikation führt schnell zu Missverständnissen. Wird dies verstanden, können autistische Handlungsmuster leichter nachvollzogen und Hindernisse abgebaut werden. Am Beispiel eigener Erfahrungen illustriert er, welche Strategien zur Gestaltung einer autistenfreundlichen Schule hilfreich sein können, und welche Verhaltensweisen besser vermieden werden sollten. Im Anschluss an den Vortrag gibt es Zeit für Fragen.   Referent(in): Dr. Peter SchmidtZielgruppe: Alle Interessenten  

35,00 €