„Entwicklung rund um den Mund“ - Bedeutung und Förderung der Mundmotorik
Mundmotorik: Online: Fr. 28.10.2022, 13.00 - 17.00 Uhr (5 UE)
Das gesunde Zusammenwirken von Mundmotorik, Nasenatmung und Gehör spielt vom ersten Lebenstag an eine wichtige Rolle für die sprachliche und körperliche Entwicklung. Saug- und Lutschgewohnheiten sowie ständig wiederkehrende Erkältungen wirken hier ungünstig ein, wenn nicht achtsam gegengesteuert wird. In diesem Seminar lernen Fachkräfte die  Bedeutung von Mund, Nase und Ohr für die (früh-) kindliche Entwicklung kennen,  vertiefen ihr Wissen, um Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen zu können und erarbeiten gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für die Förderung und Elternarbeit. Es wird thematisiert, wie Fachkräfte in der Kita sowohl die Eltern als auch die Kinder verständnisvoll unterstützen können, um ungünstiges Verhalten abzubauen (z. B. Schnullerentwöhnung) und eine gesunde Entwicklung rund um den Mund zu fördern. Die Entstehung einer schwachen Mundmuskulatur (fachsprachlich „Myofunktionelle Störungen“) beginnt im Säuglings- und Kleinkindalter. In dieser Zeit kann durch einfache Maßnahmen entgegengewirkt werden, wenn die Bezugspersonen über die Zusammenhänge der Mundfunktionen Bescheid wissen und eine Fehlentwicklung früh erkennen.  Neben einer genetischen Veranlagung ist die Mundmuskulatur nämlich von äußeren Einflussfaktoren wie z. B. Ernährungsweise oder Schnullergebrauch abhängig.  Unbehandelt verursacht eine schwach ausgeprägte Mundmuskulatur Zahn- und Kieferfehlstellungen sowie Sprechstörungen. Ein stets offener Mund führt zu häufigen Infekten, welche die Sprachentwicklung ungünstig beeinflussen können. Denn häufig ist die Belüftung des Mittelohres beeinträchtigt, was zu Schallleitungsstörungen führt, so dass die Kinder phasenweise schlechter hören. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Grundlagenwissen zu Aufbau, Funktion und Zusammenarbeit von Mund, Nase und OhrErkennen der Schlüsselfunktion von Mundschluss und NasenatmungEinordnen der kurz- mittel- und langfristigen Auswirkungen von mangelndem Mundschluss und Mundatmung Wertschätzende Beratung zu Nutzen und Schaden des Schnullergebrauchs und Begleitung bei der EntwöhnungEinschätzen, welche alltäglichen Tätigkeiten und Kita-Spiele förderlich oder ungünstig für die Entwicklung von Mundschluss und Nasenatmung sind Referent*in: Stefanie ZilligZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Tagespflege und Kita sowie Ärzt*innen

90,00 €
Aller Anfang ist schwer - den Übergang in die Kita verstehen und begleiten
Aller Anfang ist schwer: Online: Do. 01.12.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Der Eintritt in die Kita stellt für Kinder, ihre Eltern und die Fachkräfte eine herausfordernde Situation dar und bietet gleichzeitig wertvolle Entwicklungschancen. Die Kinder erweitern ihre Lebenswelt und für die Familie beginnt ein neuer Abschnitt. Eine achtsame Begleitung dieses Übergangsprozesses ist deshalb von großer Bedeutung. Fachkräfte nehmen dabei eine vermittelnde und anspruchsvolle Rolle ein. Sie reagieren auf die Bedürfnisse des Kindes und müssen die Wünsche der Eltern respektieren. Gleichzeitig gilt es, verlässliche Bezugsperson für die anderen Kinder in der Gruppe zu sein und die Veränderung durch neue Kinder auch für sie zu moderieren. Wie Sie Kinder und Eltern darin unterstützen können, den Übergang von der Familie in die Kita erfolgreich zu bewältigten, ist Thema dieser Fortbildung. Sie lernen Ansätze zur Erklärung von Übergangsprozessen kennen und erhalten einen Überblick zu den Erkenntnissen der Forschung. Dabei werden die Anforderungen mit Blick auf alle beteiligten Personen (Kind, Eltern, Kindergruppe und Fachkräfte) beleuchtet und praxisnahe Möglichkeiten zur Unterstützung dieser Übergangsprozesse aufgezeigt. Sie erhalten Hilfestellungen im Umgang mit Herausforderungen in der Begleitung des Übergangs. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Kenntnisse von theoretischen Ansätzen zur Erklärung von Übergangsprozessen Überblick über Forschungsergebnisse zur Begleitung von Übergangsprozessen Praxiswissen zu Anforderungen und Herausforderungen des Übergangs praxisnahe Methoden und Strategien zum Umgang mit Herausforderungen bei der Begleitung des Übergangs Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren   Referent*in: Carmen Huck Zielgruppe: Pädagogische Fach- und Leitungskräfte aus dem U3-Bereich, Interessierte anderer Berufsgruppen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Alltagsrassismus! Bei uns in der Kita? Umgang mit unbemerkter Ausgrenzung und Alltagsrassismus
Alltagsrassismus: Online: Fr. 21.10.2022, 09.30 - 14.00 Uhr (5 UE)
In fast jedem Kindergarten in Deutschland werden heute Kinder mit Wurzeln aus den verschiedensten Ländern und Kulturkreisen betreut. Manche sind in Deutschland geboren, manche kommen mit ihren Eltern im Kindesalter nach Deutschland. Alle sollten sich in der KiTa wohlfühlen und sich in der KiTa repräsentiert sehen und mit allem, was sie ausmacht, dazu zu gehören, und nicht durch ihr „Anderssein“ bewusst oder unbewusst ausgegrenzt werden. In diesem Seminar entwickeln die Teilnehmer*innen ein Bewusstsein dafür, welche kulturbedingte Vorurteile und Diskriminierung im Kita-Alltag vorkommen können und welche Formen des Alltagsrassismus am häufigsten vorkommen. Sie erkennen, wo sie in der eigenen KiTa stattfinden und vermittelt werden. Gleichzeitig setzen sich die pädagogischen Fachkräfte mit den eigenen Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsmustern im Zusammenhang mit fremden Kulturen und Ländern auseinander und welchen Einfluss diese auf eine vorurteilsbewusste KiTa haben. Die pädagogischen Fachkräfte erhalten Ideen zur Sensibilisierung von Kindern für die Themen Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung. Es werden Bereiche aufgezeigt und diskutiert, in denen sich im Kindergartenalltag häufig Formen kultureller Ausgrenzung finden lassen und Lösungsvorschläge erarbeitet für die Gestaltung einer Alltagrassismus freien KiTa. Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Seminar? Entwicklung eines Bewusstseins für Vorurteile und Diskriminierung im KiTa-Alltag Sensibilisierung hinsichtlich der Repräsentation kultureller Vielfalt Wahrnehmung und Erkennen von Bereichen, die auf kulturbedingten Vorurteilen, Klischees und Pauschalisierung  basieren Verständnis für die Bedeutung der eigenen kulturellen Prägung im pädagogischen Alltag sensibler Umgang mit Konflikten, die aus kulturellen Unterschieden resultieren Erkennen von Alltagsrassismus und Kennenlernen alternativer Verhaltensweisen   Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita   Referent*in: Dorothea SlevogtZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Kita und Schule sowie Interessierte aus anderen Bereichen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

90,00 €
Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) - Vorschule
AVWS - Vorschule: Online: Mo. 14.11.2022, 09.00 - 16.00 Uhr (8UE)
Die Teilnehmer*innen lernen die Definition von auditiver Wahrnehmung und die Erscheinungsbilder einer Auditiven Wahrnehmungsstörung sowie deren Auswirkung auf die Sprachentwicklung und das Verhalten kennen. Es werden Möglichkeiten der Beobachtung und Diagnostik dargestellt. Sie erhalten Informationen über Beratung, pädagogische Förderung und Therapieansätze. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Einführung in das Thema Wahrnehmung und Wahrnehmungsstörung Auswirkungen einer Auditiven Wahrnehmungsstörung auf die Sprachentwicklung, das Verhalten und die Aufmerksamkeit Möglichkeiten und Grenzen der Diagnostik von AVWS Abgrenzung von Entwicklungsverzögerung, Teilleistungsstörung und Aufmerksamkeitsstörung Möglichkeiten der Förderung und der Therapie Prävention von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Dr. Henning Rosenkötter Zielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie, Ergotherapie, Kindheitspädagogik,  Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Sozialpädiatrie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Psychologie, Ärzt*innen und weitere Interessierte

150,00 €
Auditive Wahrnehmungsstörungen im Schulalter
Auditive Wahrnehmungsstörung Schule: Online: Mi. 08.02.2023, 09.00 - 16.00 Uhr (8UE)
Die Teilnehmer*innen lernen die Definition von auditiver Wahrnehmung und die Erscheinungsbilder einer Auditiven Wahrnehmungsstörung sowie deren Auswirkung auf die Sprachentwicklung, das Verhalten und das Lernen im allgemeinen sowie auf den Schriftspracherwerb kennen. Es werden Möglichkeiten der Beobachtung und Diagnostik dargestellt. Sie erhalten Informationen über Beratung, pädagogische Förderung und Therapieansätze. Es gibt Hinweise für die Therapie von Kindern mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten in der 1. und 2. Klasse. Das Seminar will Fachpersonen aus den Bereichen Grundschulpädagogik, Sonderpädagogik, Inklusion, Logopädie, Ergotherapie und Schulpsychologie dabei unterstützen, Wahrnehmungsstörungen frühzeitig zu erkennen und Übungen zu beschreiben, die den Schwierigkeiten der Kinder angepasst sind. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Einführung in das Thema Wahrnehmung und Wahrnehmungsstörung Auswirkungen einer Auditiven Wahrnehmungsstörung auf die Sprachentwicklung, das Verhalten, die Aufmerksamkeit und den Schreib-Leseerwerb Möglichkeiten und Grenzen der Diagnostik von AVWS Abgrenzung von Entwicklungsverzögerung, Teilleistungsstörung, Lese-Rechtschreibstörung und Aufmerksamkeitsstörung Möglichkeiten der Prävention, der Förderung und der Therapie Elternberatung Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Dr. Henning Rosenkötter Zielgruppe: Fachpersonen, die mit Kindern im Schulalter arbeiten: u. a. Grundschule, Sonderpädagogik, Logopädie, Ergotherapie, Heilpädagogik, Sozialpädiatrie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Schulpsychologie, Ärzt*innen

150,00 €
Aufbaumodul 1 - Mit Leitungskompetenz und Fachwissen erfolgreich führen
Leitungen Wahlmodul 1: Präsenz: Mo. 20.03.2023, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE) , Präsenz: Di. 21.03.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Aufbaumodul zur Wahl 1: Kindeswohl, Verantwortung und KrisenbewältigungTermin: 20.03. und 21.03.2023 Präsenz 09:30 - 16:00Konzepte für Kindeswohl und Schutzauftrag sind zentrale Aufgabe einer jeden Kita. Wir erarbeiten Regeln bei interner und externer Kindeswohlgefährdung. Wir besprechen präventive Schutzmaßnahmen, damit sich Kinder in der Kita sicher und wohl fühlen in Zusammenarbeit mit Eltern und externen Partnern. Der Aufbau eines Netzwerks und eine gute Kommunikation mit den Netzwerkpartner*innen bereichern eine gute Kita. Wir diskutieren, wie Sie Team- und Fallbesprechungen einführen und leiten können. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? •              Konzepte für Kindeswohl und Schutzauftrag •              Vorgehen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung •              Prävention von Kindeswohlgefährdung •              Strategien der Krisenbewältigung •              Zusammenarbeit mit Eltern •              Zusammenarbeit im Netzwerk •              Team- und Fallbesprechung Referent*in: Anne Groschwald, Dr. Henning Rosenkötter Zielgruppe: Leitungskräfte aus Krippe und Kindergarten

280,00 €
Aufbaumodul 2 - Mit Leitungskompetenz und Fachwissen erfolgreich führen
Leitungen Wahlmodul 2: Online: Mo. 17.04.2023, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE) , Online: Di. 18.04.2022, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE)
Aufbaumodul zur Wahl 2: Körperliche und motorische Entwicklung, Team-MotivationTermin: 17.04. und 18.04.2023 Online 09:00 - 16:00In diesem Modul lernen Sie, die altersgemäße motorische Entwicklung von einer abnormen Entwicklung abzugrenzen. Der Fokus gilt dabei der Körper-, Hand- und Visuomotorik. Zusammenhänge zwischen der motorischen und der geistigen Entwicklung werden thematisiert. Zudem erfahren Sie, wie Sie Kinder mit und ohne Auffälligkeiten optimal fördern und Schwierigkeiten in der motorischen Entwicklung positiv entgegen wirken können. Wie können Sie als (stellvertretende) Leitung die Beobachtung der Körper- und Handmotorik im Team verankern? Führung ist Beziehungsarbeit. Wie können Sie Ihr Team zu neuen Aufgaben oder zu einer kontinuierlichen Arbeit mit dem Kind motivieren? Das „Innere Führungsteam“ ist eine wichtige Methode, bei sich selbst oder im Team Bewusstsein für verschiedene Rollen zu entwickeln.Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? •              Die normale und eine auffällige Entwicklung der Körper-, Hand- und Visuomotorik •              Beobachtung, Meilen- und Grenzsteine •              Möglichkeiten der motorischen Förderung •              Zusammenhänge in der motorischen und geistigen Entwicklung •              Führung als Beziehungsarbeit •              Führung im Team reflektieren •              Mein Team motivieren  Referent*in: Anne Groschwald, Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Leitungskräfte aus Krippe und Kindergarten

280,00 €
Aufbaumodul 3 - Mit Leitungskompetenz und Fachwissen erfolgreich führen
Leitungen Wahlmodul 3: Online: Fr. 12.05.2023, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE) , Online: Mo. 15.05.2023, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE)
Aufbaumodul zur Wahl 3: Gedächtnis und Aufmerksamkeit, lösungsorientierte FührungskommunikationTermin: 12.05.und 15.05.2023 Online 09:00 - 16:00Das Gedächtnis hat eine entscheidende Schlüsselfunktion in der kognitiven und sprachlichen Entwicklung. Wir zeigen Ihnen Methoden, mit denen Sie Gedächtnisleistungen bei Kindern einschätzen können. Lässt sich  Gedächtnis verbessern? Wir erweitern Ihre Fähigkeiten, Kindern mit Unruhe und verkürzter Aufmerksamkeit zu helfen. Dabei ist die Selbststeuerung ein wichtiges Thema. Kinder zeigen uns ihre Gefühle. Emotionen sind in der Kita erwünscht. Wir unterstützen sie dabei, indem wir Gefühle benennen und beschreiben. In diesem Modul bearbeiten wir das Thema „lösungsorientierte Führungskommunikation“. Über Probleme reden – wie kann das gehen? Wir zeigen Ihnen Spielregeln für eine lösungsorientierte Alltagskommunikation. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? •              Die wichtige Rolle des Arbeitsgedächtnis für Sprache und Wissen •              Einschätzung und Unterstützung von Gedächtnisleistungen •              Aufmerksamkeit, Unruhe und Impulsivität •              Gefühle und Emotionen •              Lösungsorientierte Führungskommunikation  Referent*in: Anne Groschwald, Dr. Henning Rosenkötter Zielgruppe: Leitungskräfte aus Krippe und Kindergarten  

280,00 €
Aufbaumodul 4 - Mit Leitungskompetenz und Fachwissen erfolgreich führen
Leitungen Wahlmodul 4: Präsenz: Mo. 26.06.2023, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE) , Präsenz: Di. 27.06.2023, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Aufbaumodul zur Wahl 4: Inklusion und andere Herausforderungen in der pädagogischen PraxisTermin: 26.06. und 27.06.2023 Präsenz 09:30 - 16:00Inklusion und Vielfalt in der Kita leben: Wie kann das gelingen? Was sind Regulationsstörungen? Schlaf- und Ess-Probleme oder das „Schrei-Baby“ oder das schreiende Kleinkind gehören dazu. Wir sprechen über neue Definitionen der Sauberkeitsentwicklung und aktuelle Behandlungsmöglichkeiten. Autismus, Mutismus und Stottern sind Entwicklungsstörungen, die jeweils eigene Formen der Sprach- und Verhaltensmuster zeigen. Wie können Sie sich professionell verhalten? Herausforderungen und Vorurteile fordern auch das Team heraus: Konflikte lösen, Methoden der Teamführung, Gesprächsführung. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? •              Umgang mit Inklusion und Vielfalt •              Bei der Bewältigung von frühkindlichen Regulationsstörungen mitwirken •              Pädagogische Reaktionen auf besondere Herausforderungen: Sauberkeitsentwicklung, Mutismus, Autismus, Stottern •              Konfliktlösungen im Team •              Methoden der Gesprächsführung  Referent*in: Anne Groschwald, Dr. Henning Rosenkötter Zielgruppe: Leitungskräfte aus Krippe und Kindergarten

280,00 €
Aufbaumodul HIT Vorschule
Aufbaumodul HIT Vorschule: Online: Di 07.02.2023 - 9:30-14:00 Uhr, Di 07.03.2023 - 9:30-14:00 Uhr, Di 04.04.2023 - 9:30-14:00 Uhr (15UE)
Im Aufbaumodul HIT Vorschule werden Möglichkeiten zur Förderung der bildungssprachlichen Kompetenzen und der Literacy-Fähigkeiten in der Kita vermittelt. Das Seminar richtet sich an Absolvent*innen des HIT Kiga und HIT Krippe. Im Aufbaumodul HIT Vorschule sind die erfolgreichen Interaktionstrainings  HIT Kiga und  HIT Krippe um zentrale Elemente für die vorschulische Förderung erweitert. Für einen erfolgreichen Schulstart sind bildungssprachliches Wissen und gute Literacy-Fähigkeiten (Vorläuferfähigkeiten für den Schriftspracherwerb) bedeutsam. Kinder mit nichtdeutscher Erstsprache und Kinder, die in einer bildungsfernen Umgebung aufwachsen sowie Kinder mit einer Sprachentwicklungsstörung, benötigen für den Aufbau dieser Kompetenzen ein umfangreiches Angebot in Krippe und Kindergarten – möglichst von Anfang an und besonders im letzten Jahr vor der Einschulung. Welche Kompetenzen erwerben Sie in diesem Aufbaumodul? Grundlagen zum Literacy-Begriff und zu Vorläuferfähigkeiten Grundlagenwissen zur Entwicklung des Lesens und Schreibens Fördermöglichkeiten für die Praxis in der KitaWissen über den Begriff der "Bildungssprache"Bedeutung von Bildungssprache für den SchulerfolgMethoden zur Unterstützung von Kindern beim Erlernen von BildungsspracheReflexion zum Einsatz der Methoden in der eigenen Praxis durch Videosupervision Nicht geeignet ist das Aufbaumodul für Teilnehmer*innen, die bereits die ZEL-Seminare „Bildungssprachliche Fähigkeiten fördern“ und „Literacy-Förderung in der Kita“ besucht haben (wegen inhaltlicher Überschneidungen). Das Aufbaumodul kann auch als Inhouse-Seminar für Teams gebucht werden, die das Heidelberger Interaktionstraining durchlaufen haben.   Referent*in: Brigitte Degitz Zielgruppe: Pädagogische Fachpersonen aus Krippe und Kindergarten

240,00 €
Autismus-Spektrum-Störung III: Asperger-Syndrom
Autismus-Spektrum-Störungen III: Online: Mo. 23.01.2023, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
In diesem Seminar liegt der Fokus auf der detaillierten Betrachtung des häufig als „leichte" Form der Autismus-Spektrum-Störung bezeichneten Asperger-Syndroms. Anhand von Fallbeispielen schauen wir gemeinsam die besonderen Schwierigkeiten der Betroffenen in der sozialen Interaktion und Kommunikation an und versuchen uns in die Erlebenswelt der Asperger-Autist*innen hineinzuversetzen. Denn die beste Therapie für die meisten Asperger-Autist*innen ist ein wissendes und verständnisvolles Umfeld. Des Weiteren werden Aspekte der pädagogischen und therapeutischen Arbeit sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern betrachtet. Es empfiehlt sich, die Fortbildungen „Autismus-Spektrum-Störung I" und „Autismus-Spektrum-Störung II" vorher besucht zu haben. Dies ist aber nicht Voraussetzung. Teil der zertifizierten Weiterbildung Autismus-Spektrum-Störung: Grundlagen   Referent*in: Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Ärzt*innen, Fachleute und Interessierte aus pädagogischen Bereichen von der Krippe bis zur Grundschule sowie aus therapeutischen Bereichen (Frühförderung, Ergotherapie, Physiotherapie, Heilpädagogik, Logopädie) Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

160,00 €
Autismus-Spektrum-Störungen I: Symptome, Ursachen und Entwicklungsverlauf
Autismus-Spektrum-Störung I: Online: Di. 20.09.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung sind für uns oft „anders“, wirken „befremdlich“, sind in ihrem Verhalten scheinbar „unverständlich“. Für den Umgang mit diesen Kindern im Alltag ist ein Grundlagenwissen über diese Störung für jede pädagogisch oder therapeutisch tätige Fachperson unerlässlich. In diesem Seminar erlangen Sie ein solides Basiswissen über Autismus-Spektrum-Störung im Kindesalter.    Diagnosekriterien und Kernsymptome autistischer Störungen Begriffsklärung Autismus-Spektrum-Störung Ursachen autistischer Störungen Auftretenshäufigkeit verschiedene Erscheinungsformen typische „autistische“ Verhaltensweisen vom Säuglings- bis zum Erwachsenenalter Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Autismus-Spektrum-Störung: Grundlagen Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen   Referent*in: Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Ärztinnen, Fachleute und Interessierte aus pädagogischen Bereichen von der Krippe bis zur Grundschule sowie aus therapeutischen Bereichen (Frühförderung, Ergotherapie, Physiotherapie, Heilpädagogik, Logopädie) Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

160,00 €
Autismus-Spektrum-Störungen II: Diagnostik, Therapie und pädagogische Förderung im Überblick
Autismus-Spektrum-Störung II: Online: Mo. 12.12.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
In diesem Seminar wird ein Überblick über die erforderliche Diagnostik und Differenzialdiagnostik (Abgrenzung zu anderen Störungsbildern) bei Verdacht auf eine Autismus-Spektrum-Störung vermittelt. Es werden gängige Diagnostikinstrumente und der „Goldstandard“ in der Autismusdiagnostik vorgestellt. Zudem erhalten die Teilnehmer*innen einen Einblick in verschiedene Therapiekonzepte. Verbreitete kind- und elternzentrierte Interventionen werden präsentiert und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit betrachtet. Die Inhalte werden interaktiv und unter Einbezug von Fallbeispielen vermittelt. Nach dem Seminar sind die Teilnehmer*innen in der Lage, den Eltern die notwendigen Schritte einer diagnostischen Abklärung zu vermitteln und Therapieempfehlungen zu geben. Das Seminar befähigt nicht zur Durchführung einer bestimmten Therapieform. Wir empfehlen als Vorbereitung das Seminar „Autismus-Spektrum-Störung I" zu besuchen. Teil der zertifizierten Weiterbildung Autismus-Spektrum-Störung: Grundlagen   Referent*in: Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Ärzt*innen, Fachleute und Interessierte aus pädagogischen Bereichen von der Krippe bis zur Grundschule sowie aus therapeutischen Bereichen (Frühförderung, Ergotherapie, Physiotherapie, Heilpädagogik, Logopädie) Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

160,00 €
Diagnostik bei Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung
Diagnostik bei Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung: Online: Mi. 09.11.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Sprachliche Verzögerungen können mit zwei Jahren zuverlässig erfasst werden. Sie können ein Hinweis auf eine isolierte sprachliche Auffälligkeit (sog. Late Talker) oder auf Primärbeeinträchtigungen (Hörstörung, Autismus-Spektrum-Störung, Intelligenzminderung) sein. Zur Frühdiagnostik stehen Elternfragebögen für ein erstes Screening sowie Sprachentwicklungstests, allgemeine Entwicklungstests bzw. nonverbale Intelligenztests und Verhaltensfragebögen zur Verfügung. Im Seminar erlernen Sie das pragmatische diagnostische Vorgehen nach Buschmann et al. (2008). Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Erwerb von Grundlagenwissen über frühe Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung Kennenlernen des diagnostischen Vorgehens im Alter von 2-3 Jahren Wissen über die einzelnen Schritte von der Anmeldung zur Diagnostik bis zum schriftlichen Befund praxisnahe Kenntnisse über die relevanten Elternfragebögen (SBE-2-KT, ELFRA-2 etc.) praxisnahe Kenntnisse über die wichtigsten diagnostischen Verfahren (SETK-2, Bayley-III etc.) Kenntnisse über Möglichkeiten der Frühintervention Literatur: Buschmann, A. & Sachse, S. (2017). Frühdiagnostik von Sprachentwicklungsstörungen - differenzialdiagnostisches Vorgehen und Methoden. Frühförderung Interdisziplinär, 36, S. 82-92. Buschmann et al. (2008). Children with developmental language delay at 24 months of age: results of a diagnostic work-up. Developmental Medicine & Child Neurology, 50(3), 223-229.Dittmann, F. & Buschmann, A. (2020). Verzögerte Sprachentwicklung bei Zweisprachigkeit? Diagnostische Abklärung früher Sprachauffälligkeiten. Monatsschrift Kinderheilkunde. DOI 10.1007/s00112-020-00966-0 Buschmann, A., Sachse, S. & Bockmann A.-K.(2020): Lehrbuch Sprachentwicklung - Entwicklung – Diagnostik – Förderung im Kleinkind- und Vorschulalter Teil der zertifizierten Weiterbildung Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen.   Referent*innen: Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Frühförderung, Sozialpädiatrie, Kinder- und Jugendlichenpsychologie und -psychotherapie und Sonderpädagogik sowie Ärzt*innen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Digitale Medien und Spracherwerb – Risiko oder Sprachförderpotenzial?
Digitale Medien und Spracherwerb : Online: Di. 24.01.2023, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Für Kinder steht ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Medienangebot zur Freizeitgestaltung zur Verfügung. Auch unter jungen Kindern ist die digitale Mediennutzung daher heute deutlich stärker verbreitet als noch vor zehn Jahren. Neben dem Fernseher haben Smartphone, Tablet und Co. einen festen Platz im Alltag zahlreicher Familien. Diese Entwicklung verunsichert viele Eltern und Fachkräfte und führt zu Fragen wie:          Welcher Konsum ist (noch) unbedenklich?         Welchen Einfluss hat die Nutzung digitaler Medien auf die Sprachentwicklung der Kinder?         Was gilt es bei der Auswahl digitaler Medien zu beachten? Im Seminar werden Ihnen aktuelle Studienergebnisse zum Nutzungsverhalten digitaler Medien im Kindesalter präsentiert, und Sie lernen die Auswirkungen digitaler Medien auf den Spracherwerb von Kindern kennen. Weiterhin wird besprochen, wie innerhalb einer Familie ein gemeinsamer Plan zur Mediennutzung erarbeiten werden kann, der den unterschiedlichen Wünschen und Ansprüchen der Familienmitglieder gerecht wird. Darüber hinaus wird gemeinsam erarbeitet, welche Kriterien bei der Auswahl von Medien zu beachten sind. Folgende Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung:          Reflexion des Nutzungsverhaltens digitaler Medien im Kindesalter          Wissen zum Zusammenhang von Mediennutzung und Spracherwerb          Ideen zur Gestaltung einer angemessenen Medienzeit und -nutzung         Einschätzung des Sprachförderpotentials unterschiedlicher Medien         Auswahl geeigneter Medien entsprechen der individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse des Kindes Referent*in: Carmen Huck und Falko DittmannZielgruppe:  Pädagogische Fachkräfte aus den Bereichen: Krippe, Kita, Kindertagespflege, Schule, Sonderpädagogik und Heilpädagogik

150,00 €
Dortmunder Mutismus-Therapie (DortMuT): Kinder & Jugendliche
Dortmunder Mutismus-Therapie (DortMuT): Kinder & Jugendliche: Online: Do. 21.09.2023, 09.00 - 16.30 Uhr • Fr. 22.09.2023, 09.00 - 16.30 Uhr (16 UE)
Die Arbeit mit selektiv mutistischen Kindern ist seit vielen Jahren der zentrale Therapie- und Forschungsschwerpunkt im Sprachtherapeutischen Ambulatorium der Technischen Universität Dortmund. Beratungs- und Therapieanfragen von Familien mutistischer Kinder erfolgen deutschlandweit. In dieser Fortbildung wird der therapeutische Ansatz „DortMuT“ (Dortmunder Mutismus-Therapie) vorgestellt, der auf dem Konzept von Katz-Bernstein für schweigende Kinder und Jugendliche basiert. Wesentliche Aspekte der Fortbildung: Fachliche Grundlagen zum selektiven Mutismus Gestaltung von Erstkontakten mit selektiv mutistischen Kindern und Jugendlichen Beratung von Eltern, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung Zugänge im sprachtherapeutischen Kontext, unter anderem: Konzept des Safe Place und Transferaufgaben Arbeit mit Handpuppen, Symbol- und Rollenspiel als therapeutische Intervention verhaltenstherapeutische Elemente: Verhandlungen und Verträge Die Arbeit mit Betroffenen wird anhand vielfältiger Videobeispiele veranschaulicht. Gerne können Fallbeispiele von Teilnehmer*innen eingebracht werden. Aufbauend auf das Basisseminar bieten wir am ZEL zudem jährlich wechselnde Vertiefungsseminare an. Teil der zertifizierten Weiterbildung Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen.   Referent*in: Kerstin BahrfeckZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Logopädie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Heilpädagogik und Ergotherapie sowie Ärzt*innen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

280,00 €
Effektive Gesprächsführung in der Kooperation mit Eltern
Effektive Gesprächsführung in der Kooperation mit Eltern: Online: Mi. 16.11.2022, 14.00 - 18.00 Uhr • Mi. 23.11.2022, 14.00 - 18.00 Uhr • Mi. 30.11.2022, 14.00 - 18.00 Uhr (16 UE inkl. 3 UE Selbststudium)
Die vertrauensvolle und effektive Kommunikation bildet die Basis der Bildungspartnerschaft von pädagogischen Fachkräften und Eltern. Für einen professionellen Austausch mit Eltern brauchen Fachkräfte Wissen über kommunikative Prozesse und kommunikative Handlungskompetenz. In der Fortbildung werden Grundlagen und Methoden vermittelt, die zum Gelingen der Kommunikation mit Eltern beitragen. Praktische Übungen vertiefen die eigene Kompetenz in der Gesprächsführung. Die Teilnehmer*innen bringen ihre Erfahrungen aktiv ein, z. B. aus Aufnahme-, Entwicklungs- und Konfliktgesprächen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Reflexion der eigenen Wahrnehmung und Interpretation effektiv Fragen stellen, um die Beweggründe der Eltern zu erkennen Strategien, elterliche Bedürfnisse und Interessen aufzugreifen eigene Beweggründe im Gespräch angemessen ausdrücken Sachinhalte vermitteln, die auf das gemeinsame Engagement für das Kind abzielen Umgang mit Konfliktgesprächen und Strategien der Konfliktlösung Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Elke SchlösserZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Krippe und Kita sowie Interessierte aus anderen Bereichen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

260,00 €
Elterliches Interaktionsverhalten: Motor für die Sprachentwicklung
Besser geht es mit den Eltern: Online: Do. 02.02.2023, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
In diesem Seminar liegt der Fokus auf dem Einfluss des elterlichen Interaktionsverhaltens für eine erfolgreiche Sprachentwicklung. Es wird der Zusammenhang zwischen der Sprachumwelt eines Kindes und der Entwicklung sprachlicher Fähigkeiten anhand von Fakten aus wissenschaftlichen Studien präsentiert. Es wird auf die Bereiche elterliche Responsivität, Qualität und Quantität des Sprachangebots sowie anregende Umgebungsbedingungen eingegangen. Ausführlich werden die Merkmale eines responsiven (feinfühligen) Interaktionsverhaltens besprochen, da dieses in engem Zusammenhang zu einem erfolgreichen Sprachlernen steht. Berücksichtigt werden Daten zu Kindern mit altersentsprechender Sprachentwicklung, verzögerter Sprachentwicklung und zu Kindern mit einer globalen Entwicklungsstörung. Des Weiteren erhalten Sie Informationen darüber, welche inhaltlichen Komponenten und methodischen Mittel eine Elternanleitung/-schulung erfolgreich werden lassen. Auf Wirksamkeit überprüfte Elternschulungskonzepte, die sich für den Einsatz in der Frühförderung und Sprachtherapie eignen, werden Ihnen im Überblick vorgestellt. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Kenntnis über den Zusammenhang zwischen Sprachanregung und sprachlichen Fähigkeiten des Kindes Wissen über die Bedeutsamkeit eines feinfühligen Interaktionsverhaltens Wissen über erforderliche Komponenten erfolgreicher Elternschulungskonzepte Ideen für die eigene Zusammenarbeit mit den Eltern Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der KitaFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenSprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/JugendlichenReferent*in: Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachkräfte aus den Bereichen Frühförderung, Logopädie, Heilpädagogik, Psychologie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sowie pädagogische Fachkräfte

150,00 €
Elternworkshop: Mehrsprachigkeit als Chance
Workshop Mehrsprachigkeit: Online (Deutsch): Do. 14.09.2022, 18.00 - 19.00 Uhr
In diesem Workshop beantworten wir Ihre Fragen zum mehrsprachigen Aufwachsen und Erziehen. Viele Eltern fragen sich zum Beispiel folgendes: Sprechen mehrsprachige Kinder später? Soll ich meine Sprache oder Deutsch mit meinen Kindern sprechen? Sind vier Sprachen zu viel für mein Kind? Mein Kind antwortet mir nicht in meiner Sprache, wie soll ich damit umgehen? Sie erfahren, wie Sie Ihr Kind beim Lernen von zwei und mehr Sprachen unterstützen können und Sie erhalten wertvolle Tipps zum Umgang mit den verschiedenen Sprachen in der Familie.    Bitte beachten Es handelt sich hierbei um einen Workshop für Eltern und Bezugspersonen, die erfahren möchten, wie sie Ihr Kind in der mehrsprachigen Sprachentwicklung unterstützen können.  Für Fachkräfte aus den Bereichen (Heil-) Pädagogik, Logopädie, Psychologie oder Medizin bieten wir die Weiterbildungsreihe Expert*in Mehrsprachigkeit in Kita und Schule an.   Referent*in: Carmen Huck, Maximilian Christmann, Dr. Tatiana KlasikZielgruppe: Eltern von Klein-, Vorschul- oder Schulkindern sowie zukünftige Eltern, die eine mehrsprachige Erziehung planen Veranstaltungsort: Online

35,00 €
Elternworkshop: Sprachauffälligkeiten vom Kleinkind- bis ins Vorschulalter
Workshop Sprachauffälligkeiten: Online: Mi.: 07.12.2022, 16.00 - 18.00 Uhr
Während viele Kinder mühelos sprechen lernen, gibt es Kinder, denen dies schwerer fällt. Manche beginnen deutlich später als andere Kinder zu sprechen und verfügen mit zwei Jahren nur über wenige Einzelwörter. Andere Kinder haben Schwierigkeiten in der Grammatik oder Aussprache. Warum ist dies so bei manchen Kindern? Was sind typische Merkmale von Sprachauffälligkeiten im Kleinkind- und Vorschulalter? Wie entwickeln sich diese Kinder? Wie können Sie als Bezugspersonen Ihr Kind im Alltag in seiner Sprachentwicklung unterstützen und welche Unterstützungsangebote gibt es noch? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie in diesem Workshop.   Bitte beachten Es handelt sich hierbei um einen Workshop für Eltern und Bezugspersonen. Für Fachkräfte aus den Bereichen (Heil-) Pädagogik, Logopädie, Psychologie oder Medizin bieten wir eigenständige Seminare zur Sprachentwicklung und Sprachförderung an, u. a. Sprachentwicklung ihre Auffälligkeiten: Grundlagen Late Talkers Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen im Vorschul- und Schulalter erkennen und unterstützen Heidelberger Interaktionstraining (HIT Kiga) Heidelberger Interaktionstraining (HIT Krippe)   Referent*in: Falko DittmannZielgruppe: Geeignet für Eltern/Bezugspersonen von Kindern im Alter von 18 Monaten bis 5 Jahren. Veranstaltungsort: Online

35,00 €
Entwicklungsdiagnostik mit den Bayley-III Skalen
Entwicklungsdiagnostik mit den Bayley-III Skalen: Online: Fr. 20.01.2023, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE)
Ziel des eintägigen Seminars ist es, den Teilnehmer*innen die praktische Arbeit mit dem Entwicklungstest Bayley-III zu erleichtern. Nach einem kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte und die verschiedenen Versionen der „Bayley Scales of Infant Development“ liegt der Schwerpunkt des Kurses auf dem Erlernen und dem Üben der konkreten Durchführung, Protokollierung und Bewertung. Zur Vertiefung werden Beispielfälle ausgewertet und es wird in Kleingruppen mit dem Testmaterial geübt. Fundierte Kenntnisse der normalen frühkindlichen Entwicklung sind wünschenswert. Dr. Gitta Reuner ist die Autorin der deutschen Version der Bayley-III Skalen.   Referent*in: PD Dr. Gitta ReunerZielgruppe: Sozialpädiatrische Zentren, Frühförderung, Psychologie, Ärzt*innen aus Kinder- und Jugendmedizin,  Beratungsstellen, Sonderpädagogik und Interessierte angrenzender Fachgebiete Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

165,00 €
Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD)
FASD: Online: Mi. 09.11.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Alkoholkonsum während der Schwangerschaft hat erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit des ungeborenen Kindes. Er kann zu lebenslangen körperlichen und geistigen Schädigungen sowie zu Verhaltensauffälligkeiten des Kindes führen. In Deutschland kommen jährlich schätzungsweise 3000 bis 4000 Neugeborene mit dem Vollbild eines Fetales Alkoholsyndrom (FAS) zur Welt. Viele Fällen werden nicht oder erst spät erkannt. Zudem gibt es eine erheblich höhere Zahl weiterer Kinder, die mit unterschiedlicher Ausprägung einer Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) geboren werden. In diesem Seminar erlangen Sie einen einen umfassenden Überblick über die Formen der Fetalen Alkohol-Spektrums-Störung (FASD) und Möglichkeiten der (Differenzial-) Diagnostik. Sie erfahren, wie sich FASD auf den pädagogischen Alltag auswirkt und wie Sie die betroffenen Kinder unterstützen können. Welche Kompetenzen erwerben Sie in diese Fortbildung? Erscheinungsbild eines FAS und einer FASD Häufigkeit des Auftretens und Dunkelziffer typische Symptome in der frühen und späteren Kindheit Entwicklung bis in das Erwachsenenalter Diagnostik und Differenzialdiagnostik Möglichkeiten der Früherkennung Umgang mit Lern- und Verhaltensproblemen Therapieansätze   Referent*innen: Dr. med. Cornelia BußmannZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Tagespflege, Kindergarten und Schule, Hebammen sowie Fachkräfte aus der Frühförderung, Heilpädagogik, Ergotherapie, Logopädie, Sozialpädagogik und Psychologie

150,00 €
Frühgeborene Kinder
Fast jedes zehnte Kind kommt als Frühgeborenes zur Welt, jedes hundertste sogar als Extrem-Frühgeborenes mit einem Geburtsgewicht unter 1000 Gramm. Dank der modernen Medizin haben Frühgeborene heute immer bessere Überlebens- und Entwicklungschancen. Das Risiko für spätere Besonderheiten oder sogar Störungen in der Entwicklung ist bei diesen Kindern aber deutlich erhöht. Insbesondere die Aufmerksamkeit und die Selbstregulation sind kritische Entwicklungsbereiche, die bei Frühgeborenen von Anfang an gut beobachtet werden sollten. Das Seminar gibt einen umfassenden Überblick aus medizinischer und psychologischer Sicht: Hintergrundwissen zu Ursachen, Akutbehandlung und Komplikationen Belastung für Eltern und Geschwisterkinder Besonderheiten in der Entwicklung (Motorik, Kognition, Verhalten) Entwicklungsrisiken erkennen häufig übersehene Risiken von „spät“ frühgeborenen Kindern (32.-36. Woche) Möglichkeiten der Entwicklungsförderung (Schwerpunkt Selbstregulation und Aufmerksamkeit) Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*innen: Dr. Cornelia BußmannZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Tagespflege, Kindergarten und Schule, Hebammen sowie Fachkräfte aus der Frühförderung, Heilpädagogik, Ergotherapie, Sozialpädagogik und Psychologie Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Gebärden als Brücke zur Sprache
Gebärden als Brücke zur Sprache : Online: Mo. 05.12.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Die Mehrheit der zu uns geflüchteten Kinder spricht kein oder nur wenig Deutsch. Gleichzeitig sprechen nur wenige pädagogische Fachkräfte Ukrainisch. Um trotzdem kommunizieren zu können, bietet sich der Einsatz von Gebärden an. Mit Hilfe von Zeichen und lautsprachunterstützenden Gebärden u. a. aus den Bereichen Essen, Spiel oder Kleidung können sich Kinder vom ersten Tag an ausdrücken. Sie können ihre eigenen Bedürfnisse besser mitteilen und erfahren so Selbstwirksamkeit in dieser für sie schwierigen Situation. Sie verstehen besser, was die Bezugsperson sagt und können sich mitteilen, bevor sie selbst Wörter und Sätze auf Deutsch formen können. Wie der Einsatz von Gebärden Kindern das Erlernen der deutschen Sprache erleichtern kann, wird in dieser zweitägigen Fortbildung vermittelt. Folgende Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung Grundlagen zur gebärdenunterstützten Kommunikation Erster Grundwortschatz an Gebärden Methoden der Einführung von Gebärden in der Kita LiteraturBuschmann, A. & Dittmann, F. (2021). Lautsprachunterstützende Gebärden (LUG): Elterninformation. Sprache-Stimme-Gehör 2021 (45), 103-104  hier herunterladen Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Falko Dittmann, Brigitte DegitzZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Kindergarten und Tagespflege, Fachpersonen aus der Heilpädagogik, Ergotherapie und Sprachtherapie Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €