„Der Wortschatzsammler" - Strategietherapie lexikalischer Störungen bei Kindern
Wortschatzsammler: Heidelberg (Präsenz): Fr. 01.07.2022, 11.00 - 18.30 Uhr • Sa. 02.07.2022, 09.00 - 16.30 Uhr (16 UE)
Der Wortschatzsammler ist eine evidenzbasierte Therapiemethode für Kinder im Vorschul- sowie im Schulalter, die lexikalische Störungen aufweisen. Im Mittelpunkt stehen dabei - im Gegensatz zu traditionellen Formen der Wortschatztherapie - nicht einzelne Wörter, sondern Strategien: Die Kinder lernen, wie sie lexikalische Lücken erkennen und füllen können. Sie verbessern ihre Fähigkeit, neue Wörter in das eigene mentale Lexikon einzuspeichern, wieder abzurufen und mit anderen Wörtern zu verknüpfen. In der Veranstaltung wird zunächst ein theoretischen Überblick über Grundlagen und Diagnostik lexikalischer Störungen gegeben. Darauf aufbauend wird die Umsetzung der Therapie und Elternberatung eingeübt. Gearbeitet wird mit Rollenspielen in Kleingruppen und Videosequenzen. Zur Vorbereitung und Umsetzung der Therapiemethode dient das Buch: Motsch, H.-J., Marks, D.-K. & Ulrich, T. (2018): Wortschatzsammler - Evidenzbasierte Strategietherapie lexikalischer Störungen im Kindesalter. 3. Aufl. München, E. Reinhardt Verlag Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita   Referent*in: Monika MertenZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie, Sprachtherapie, Sprachheilpädagogik sowie pädagogische Fachkräfte aus der Kita Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

275,00 €
Basisseminar II: Interaktion mit Kindern unter drei Jahren - Grundlagen und Methoden
Interaktion mit Kindern unter drei Jahren: Heidelberg (Präsenz): Do. 07.07.2022, 09.30 - 16.00 Uhr • Fr. 08.07.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (14 UE)
Mit Kindern unter drei Jahren responsiv und entwicklungsförderlich umzugehen, erfordert von der Fachkraft Fach- und Methodenwissen sowie eine Bereitschaft zur Reflexion des eigenen Handelns. In diesem zweitägigen Grundlagen- und Methodenseminar stehen die Bedürfnisse der Kinder und deren Beantwortung in der Fachkraft-Kind-Interaktion im Mittelpunkt. Am ersten Seminartag werden Grundlagen zu den kindlichen Bedürfnissen vermittelt und die daraus resultierenden Anforderungen an die Fachkraft-Kind-Interaktion erarbeitet: Die Fachkraft baut eine bindungsähnliche Beziehung zum Kind auf, die eine wichtige Voraussetzung für die kindlichen Bildungsprozesse darstellt. Die Qualität dieser Beziehung wird maßgeblich von der responsiven Haltung der Fachkraft gegenüber dem Kind bestimmt. So brauchen Unter-Dreijährige eine feinfühlige Unterstützung, um sich emotional und physisch regulieren zu können. Hierfür lernen die Teilnehmer*innen Interaktionsstrategien kennen, wie der Einsatz musikalischer und sprachlicher Elemente oder Ritualen. Im Mittelpunkt des zweiten Seminartages steht das Konzept der responsiven Begleitung von Mikrotransitionen (Übergänge im Tagesablauf, zum Beispiel vom Spielen zum Händewaschen). Hierbei werden Situationen berücksichtigt, die einen Wechsel des Ortes, der Aktivität und der Bezugsperson beinhalten. Übungen zur bewussten Gestaltung dieser Übergänge ermöglichen eine systematische Analyse und Reflexion der eigenen Praxis und stellen erprobte Methoden vor. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Grundlagenwissen zur Funktion und Entwicklung von Bindung / bindungsähnlichen Beziehungen Überblick zu den Bedürfnissen Null- bis Dreijähriger Methoden einer responsiven Interaktionsgestaltung Basiswissen zur Bedeutung von Mikrotransitionen (Übergänge im Tagesablauf) Methodenwissen zur Gestaltung von Übergängen im Tagesablauf Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren   Referent*in: Brigitte Degitz, Carmen Huck Zielgruppe: Pädagogische Fach- und Leitungskräfte aus dem U3-Bereich, Interessierte anderer Berufsgruppen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

250,00 €
Handpuppen als Sprachvermittler in Kindergärten und Grundschulen
Handpuppen als Sprachvermittler in Kindergärten und Grundschulen: Heidelberg (Präsenz): Fr. 29.07.2022, 09:30 - 16:00 (7 UE)
Bühne frei für den Einsatz von Handpuppen im Kindergarten und in der Grundschule. Handpuppen helfen, Barrieren und Ängste beim Erlernen einer neuen Sprache abzubauen. In diesem Workshop werden aktuelle Theorien und Konzepte zum Einsatz von Handpuppen im Fremdsprachen- und DaZ-Unterricht bei Kindern im Kindergarten- und Schulalter vorgestellt. Anhand von Check-Listen wird  den Teilnehmer*innen eine Entscheidungshilfe gegeben, ob und in welcher Form sich ein Einsatz von Handpuppen anbietet. Es werden zwei Möglichkeiten des Einsatzes von Handpuppen gezielt betrachtet: Handpuppe als Assistent der Lehrkraft: Die Referentin demonstriert und erarbeitet mit Ihnen, welche Funktionen die Puppe je nach Zielsetzung im Unterricht übernehmen kann. Die Teilnehmer*innen erstellen im Kurs ihre eigene Klappmaulfigur. Für diese erschaffen sie exemplarisch einen Charakter und probieren im Kurs erste Anwendungsmöglichkeiten aus. Kinder erschaffen ein Theaterstück und dessen Akteure: Es geht um den Einsatz von Handpuppen, die Kinder selbst herstellen und mit selbst erarbeiteten Dialogen und Theaterszenen zum Leben erwecken. Es wird besprochen, welche Einsatzmöglichkeiten sich hiermit im Kindergarten und in der Grundschule eröffnen und welche Voraussetzungen die Fachkraft für diesen Einsatz der Puppen mitbringen sollte. Für einen bestmöglichen Erfolg werden die Herausforderungen und die Hürden, die bei der Realisation des Vorhabens auftreten können, vorgestellt. Lösungsansätze werden gemeinsam überlegt. Sie erwerben Wissen in den Bereichen: Konzepte und Theorien zum Einsatz von Handpuppen im Fremdsprachenunterricht Hürden und Erfolgsfaktoren für den Einsatz von Handpuppen in Kindergärten und Grundschulen geeignete Zielsetzung und Voraussetzungen für die Realisierung von Projekten mit Handpuppen Sie erwerben Handlungskompetenzen in den Bereichen: Anfertigung einer Klappmaulpuppe und Entwicklung eines vorläufigen Charakters für diese Figur erstes Einsetzen von Klappmaulfiguren als Lehrinstrument bei der Sprachvermittlung Der Workshop bietet einen Einstieg in die Welt der Puppenspielkunst und deren Einsatzmöglichkeiten für die Förderung des Spracherwerbs. Im Anschluss können Sie direkt erste Schritte wagen. Wir empfehlen, einen Aufbaukurs für das Spielen von Handpuppen zu besuchen. Bei ausreichendem Interesse bietet Frau Slevogt einen Aufbaukurs im ZEL an. Teil der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita   Referent*in: Dorothea SlevogtZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Kita und Grundschule, die eine Fremdsprache bzw. DaZ unterrichten, Interessierte aus Sprach-AGs und Deutschkursen für Kinder mit Migrationshintergrund Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Parent workshop: Multilingualism as a chance
Multilingualism as a Chance: Online (Englisch): Mi. 06.07.2022, 16.00 - 18.00 Uhr
Growing up multilingually is very spread on a worldwide basis and offers the children incomparable chances for the whole life path. For working multilingualism with good competencies in all learned languages fitting handling with the different languages in the family is essential. Unfortunately, parents are often not sufficiently informed about that, receive different hints from their environment and feel unsettled, which finally causes less favorable behaviors towards the child what hampers working multilingualism.   In the context of this workshop, multilingual education will be made the parents aware as a challenge and a special chance. The parents receive precious tips regarding handling different languages in the family and the kindergarten to support your child in the acquisition of those languages the best way. Besides you can address your worries regarding the speech development of your children.   Please note   That is a workshop for parents and caregivers, who want to learn how they can support their child in multilingual speech development.   For professionals from (curative) education, speech-language pathology, psychology or medicine we’re offering the further education series „Expert*in in Mehrsprachigkeit in Kita und Schule“.​   Instructor: Maximilian ChristmannTarget audience: Parents and prospective parents who want to raise their child in multiple languages. Location: Online

35,00 €
Seminar für Leitungskräfte: Die Konzeption der Kindertageseinrichtung weiterentwickeln
Seminar für Leitungen: Konzeption: Heidelberg (Präsenz): Mi. 13.07.2022, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE)
Die Konzeption beschreibt, wie ein Team seine Arbeit in der Kita versteht und wie die Fachkräfte ihre Ziele im pädagogischen Alltag konkret methodisch umsetzen. Um diese Arbeitsweise für alle Teammitglieder, Eltern und Kooperationspartner transparent zu machen, müssen Neuerungen regelmäßig dokumentiert werden. Die Referentin vermittelt praxisnah Methoden, eine solche dynamische Konzeptionsentwicklung effizient durchzuführen und gemeinsam mit dem Team als Lernprozess zu gestalten. Kreative Strategien zur Umsetzung inhaltlicher Schwerpunkte werden am Beispiel der interkulturellen Arbeit vorgestellt. Die Teilnehmer*innen können andere inhaltliche Schwerpunkte für die Konzeptionsentwicklung einbringen. Bitte beachten:Das Seminar ist als Kombination aus Onlineveranstaltung und Praxisaufgabe konzipiert. Im Anschluss an das Seminar haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, eine Ausarbeitung zum Thema Konzeptionsgestaltung zu verfassen. Sie erhalten eine individualisierte fachliche Rückmeldung sowie praktische Anregungen seitens der Referentin.   Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Anforderungen an die Konzeption für das Team transparent machen Konzeptionsentwicklung als Lernprozess in 12 Schritten mit dem Team gestalten konkrete Arbeitsschritte zur Umsetzung festlegen   Referent*in: Elke SchlösserZielgruppe: Leitungskräfte aus Krippe und Kindergarten Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Sprachdiagnostische Herausforderungen meistern: Aus Fallbeispielen lernen
Sprachdiagnostische Herausforderungen: Online: Di. 05.07.2022, 15.00 - 19.00 Uhr (5 UE)
Sprachauffälligkeiten wie ein verzögerter Sprechbeginn, ein eingeschränkter Wortschatz, grammatische Fehler und eine unverständliche Aussprache können Ausdruck einer isolierten Sprachentwicklungsstörung sein oder aber ein Indiz für das Vorliegen einer tiefergehenden Problematik, wie eine allgemeine Entwicklungsstörung, eine Autismus-Spektrum-Störung oder ein genetisches Syndrom sein. Zudem können Sprachauffälligkeiten u. a. im Zusammenhang mit einer kommunikationsarmen Umgebung und einem hohem Medienkonsum auftreten und mit Verhaltensbesonderheiten einhergehen. Je nach Komplexität und diagnostischer Fragestellung werden hohe Anforderungen an die Untersucher*innen gestellt. Dies betrifft die Auswahl der geeigneten Tests aus der Vielfalt der standardisierten Verfahren (u. a. SETK-2, AWST-R, TROG-D, PLAKKS) und die Entscheidung darüber, ob zusätzlich eine Abklärung allgemeinen Entwicklung bzw. der kognitiven oder nonverbalen kognitiven Fähigkeiten erfolgen soll. Die Durchführung der Untersuchungen sowie die Interpretation der Ergebnisse ist nicht immer einfach und bedarf oftmals einer langjährigen Erfahrung. Die Ergebnisse sollen zur Ursachenklärung und dem Empfehlen geeigneter Förder- und Therapiemaßnahmen aussagekräftig und zuverlässig sein. In diesem Seminar lernen Sie anhand von Fallbeispielen aus der Praxis der Referent*innen das Vorgehen einer differenzialdiagnostischen Abklärung bei komplexen diagnostischen Fragestellungen kennen. Wir besprechen, welchen besonderen Problemstellungen Untersucher*innen begegnen können, wie mit herausfordernden Situationen umgegangen werden kann und wie auf Grundlage der Ergebnisse eine fundierte klinische Entscheidungsfindung erfolgen kann. Ihre Beispiele und Fragen aus der täglichen Praxis sind willkommen. Voraussetzung für die Teilnahme: eigene Erfahrungen in der Sprachentwicklungs- und Intelligenzdiagnostik mit Kindern Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Wissen über notwenige Schritte bei der differenzialdiagnostischen, hypothesengeleiteten Abklärung von Sprachauffälligkeiten vom Kleinkind- bis ins Schulalter praxisnahe Kenntnisse zum Umgang mit komplexen Fragestellungen Sicherheit bei der klinischen Entscheidungsfindung Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildung: Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen   Referent*in: Dr. Anke Buschmann, Falko Dittmann Zielgruppe:  Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie, Frühförderung, Sozialpädiatrische Zentren, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und -psychiatrie, Sonderpädagogik

110,00 €