Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS)
Die Teilnehmer*innen lernen die Definition von auditiver Wahrnehmung und die Erscheinungsbilder einer Auditiven Wahrnehmungsstörung sowie deren Auswirkung auf Lernen und Verhalten. Es werden Möglichkeiten der Beobachtung und Diagnostik dargestellt Sie erhalten Informationen über Beratung, pädagogische Förderung und Therapieansätze Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?   Einführung in das Thema Wahrnehmung und Wahrnehmungsstörung Auswirkungen einer Auditiven Wahrnehmungsstörung auf die Sprachentwicklung, das Verhalten, die Aufmerksamkeit und  den Schreib-Leseerwerb Möglichkeiten und Grenzen der Diagnostik von AVWS Abgrenzung von Entwicklungsverzögerung, Teilleistungsstörung, Lernstörung und Aufmerksamkeitsstörung Auswirkung auf Sprachentwicklung und Erwerb der Schriftsprache Möglichkeiten der Förderung und Therapie   Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*in: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Logopädie, Ergotherapie, Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Sozialpädiatrie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Psychologie, Ärzt*innen und weitere Interessierte

150,00 €
Basismodul „Inklusion in Krippe und Kita: Grundlagen, Anforderungen und Praxistransfer“
Inklusion: Grundlagen, Anforderungen und Praxistransfer in die Kita: Online: Mo. 17.01.2022, 09.00 - 16.00 Uhr • Mo. 14.02.2022, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Dieses zweitägige Seminar bildet den Auftakt der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich. Gemeinsam beschreiten die Teilnehmer*innen mit den erfahrenen Referent*innen den Weg von der Integration zur Inklusion anhand der UN-Behindertenrechtskonvention und der Gesetzgebung zur Inklusion in der Kita in Deutschland. Es wird das Inklusionsverständnis gemäß der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WIFF) diskutiert. Die Teilnehmer*innen werden in den Index für Inklusion eingeführt. Dieser ermöglicht einen nachhaltigen Praxistransfer in das Kita-Team. Sie erhalten Evaluationsmaterial, anhand dessen Sie sich ein Bild über den aktuellen Stand der Inklusion in Ihrer Kita verschaffen und Ideen zur Weiterentwicklung mit Ihrem Team erarbeiten können. Gemeinsam wird diskutiert, wie Inklusion in den Einrichtungen konkret gelingen kann, welche Faktoren die Umsetzung begünstigen und welche sie erschweren. Schließlich werden die inklusionspädagogischen Ansätze „Heterogenität“, „Anti-Bias-Ansatz“ und „vorurteilsbewusste Pädagogik“ vorgestellt. Die Teilnehmer*innen reflektieren ihr eigenes Rollenverständnis, ihre Normen und Werte im Abgleich mit diesen Konzepten. Dieses Seminar ist zudem auch für Leitungskräfte geeignet, die sich darauf vorbereiten möchten, mit ihrem Team den Weg zur inklusiven Kita zu gehen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Grundlagenwissen zu Inklusion: Definition, Abgrenzung und rechtliche Grundlage Basiswissen über verschiedene Behinderungen sowie über soziale und psycho-emotionale Störungen Fähigkeit, die Situation in der eigenen Kita zu analysieren: pädagogische Haltung, Erfahrungen, vorhandene Teamprozesse, Umgang mit den Wünschen der Eltern Abwägen und Einordnen von „Pro“ und „Contra“: Gibt es Kinder oder Situationen im Team, die Inklusion in Frage stellen oder unmöglich machen? Transparente und strukturierte Steuerung des Aufnahmeprozesses eines Kindes anhand gezielter Fragen und Materialien Kenntnis über rechtliche, finanzielle und organisatorische Bedingungen für Inklusionshilfe und Unterstützungen Ansätze zur Kooperation mit anderen Berufsgruppen und Institutionen Literatur: Groschwald, A. & Rosenkötter, H.: Inklusion in Krippe und Kita. Ein Leitfaden für die Praxis. Herder-Verlag, 2021 Teil der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Anne Groschwald, Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Fachpersonen und Leitungskräfte aus Krippe, Kindergarten, Kindertagespflege und Heilpädagogik

290,00 €
Gebärden lernen in Krippe, Kita und Tagespflege: Mit den Händen sprechen
Gebärden lernen in Krippe, Kita und Tagespflege: Mit den Händen sprechen: Heidelberg (Präsenz): Di. 27.09.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Babys kommunizieren ab dem ersten Moment nach der Geburt. Bevor sie sich jedoch der Sprache bedienen, nutzen sie Möglichkeiten der nonverbalen Kommunikation. Sie teilen sich „mit Händen und Füßen“ sowie mit ihrer Mimik mit. Dieses ganz selbstverständliche Verhalten wird mit einfachen Gebärden verstärkt und produktiv in die Alltagskommunikation in Krippe, Kita oder Tagespflege integriert. Die Gebärden begleiten die gesprochene Sprache und dienen als Brücke zur Lautsprache, Gerade bei Kindern mit Migrationshintergrund oder Sprachentwicklungsverzögerung lassen sich Gebärden sehr gut einsetzen und ermöglichen Ihnen und den Kindern eine frühzeitige und erfolgreiche Kommunikation miteinander und führen zu einem rascheren Erlernen der Lautsprache. In diesem Seminar lernen Sie einfache Babyzeichen und lautsprachunterstützende Gebärden, u. a. für die Bereiche Essen und Fahrzeuge, die Sie in der alltäglichen Kommunikation mit Säuglingen, Kleinkindern und Kindergartenkindern einsetzen können.  Das Seminar ist ausgesprochen praktisch gestaltet. Sie erlernen den Einsatz der Gebärden mittels Liedern, Bewegungsspielen usw.LiteraturBuschmann, A. & Dittmann, F. (2021). Lautsprachunterstützende Gebärden (LUG): Elterninformation. Sprache-Stimme-Gehör 2021 (45), 103-104  hier herunterladen Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Falko DittmannZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Kindergarten und Tagespflege, Fachpersonen aus der Heilpädagogik, Ergotherapie und Sprachtherapie Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Herausforderndes Verhalten von Kindern professionell bewältigen (HeVeKi)
HeVeKi: Online: Do. 20.01.2022, 09.30 - 14.00 Uhr • Do. 17.02.2022, 09.30 - 14.00 Uhr • Do. 17.03.2022, 09.30 - 14.00 Uhr (15 UE)
Häufige Konflikte mit einem Kind und als herausfordernd empfundenes Verhalten, können zu tiefer Erschöpfung bei der Fachkraft und ungünstigen Entwicklungsbedingungen für das Kind führen. Im Rahmen des von Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff, Prof. Dr. Maike Rönnau-Böse und Claudia Tinnius entwickelten Schulungskonzepts „Herausforderndes Verhalten von Kindern professionell bewältigen“ (HeVeK - 2017) lernen die Teilnehmer*innen Bewältigungsstrategien für die Anwendung in der täglichen Arbeit mit den Kindern. Vorbereitet durch gezielte Beobachtung und Reflexion wird der Fokus auf die konkrete Situation gelegt, die Fachkraft und Kind herausfordern. In dem dreitägigen Seminar besteht die Möglichkeit, anhand von eigenen Praxisbeispielen der Teilnehmer*innen individuelle Lösungsstrategien zu entwickeln und zu erproben. Am ersten Seminartag wird ein Beobachtungskonzept vorgestellt, das die konkrete Situation und die Interaktion zwischen Fachkraft und Kind berücksichtigt. Dadurch steht nicht mehr ausschließlich das Kind als Verursacher für die Schwierigkeiten im Fokus. Ein biopsychosoziales Ursachenmodell wird vorgestellt, das die Ressourcen, Bedürfnisse und Entwicklungsaufgaben des Kindes als Ursache für das Verhalten erkennbar macht. Welche Antwort auf das Verhalten eines Kindes hilfreich ist, wird am zweiten Seminartag am Fallbeispiel vorgestellt. Hierbei sind einerseits Maßnahmen für akute Situationen zu entwickeln, andererseits langfristige Strategien zum Aufbau des erwünschten Verhaltens zu planen. Die Reflexion des Verhaltens der Fachkraft in der Interaktion mit dem Kind fließt als zentraler Faktor in die Planung mit ein und ist zugleich eine wichtige Voraussetzung für die Kommunikation mit den Eltern des Kindes, die am dritten Seminartag im Mittelpunkt stehen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Beobachtung als Grundlage zum Verständnis von als herausfordernd erlebten Verhaltensweisen Reflexion der eigenen Rolle und Haltung in der Interaktion mit dem Kind Ausgehend von einem biopsychosozialen Modell Lösungsstrategien planen Entwicklung von kurzfristigen und mittelfristigen Lösungsstragegien Eltern in die Bewältigung der als schwierig erlebten Situation miteinbeziehen   Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich.   Referent*in: Brigitte DegitzZielgruppe:  Fachkräfte aus Krippe, Kita, Tagespflege, Sozialarbeit, Sozial- und Heilpädagogik

270,00 €
Kinder in Armutslagen als pädagogische Herausforderung
Kinder in Armutslagen: Online: Do. 31.03.2022, 09.00 - 16.00 Uhr (8 UE)
Jedes fünfte Kind wächst in Deutschland unter Armutsbedingungen auf. Häufig ist damit die subjektive Wahrnehmung sozialer Benachteiligung verbunden, die langfristige Folgen für das gesamte Leben mit sich bringt. Armut unter Kindern wird immer mehr zu einer zentralen Herausforderung für pädagogische Fachkräfte. Der Krippe/Kindertagesstätte kommt eine entscheidende Bedeutung in der Wahrnehmung und Bearbeitung von Armutslagen zu. Diese kann aber nur gelingen, wenn pädagogische Fachkräfte um den eigenen Auftrag, Chancen, Zugänge und Grenzen wissen und in professionelles Handeln überführen können. In diesem Seminar werden Fachkräfte angeleitet, Armut bei Kindern bzw. Familien zu erkennen und dieser professionell zu begegnen. Durch einen ressourcenorientierten Blick auf Armut erfahren sie, wie sie betroffene Familien präventiv ansprechen und wirksam unterstützen können. Neben dem fachlichen Wissen steht die eigene Haltung im Mittelpunkt. Gemeinsam reflektieren die Teilnehmer*innen ihren eigenen Blick auf Armut und ihre Erwartungshaltung. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?     Wissen über die Grundlagen armutssensibler Pädagogik     Überblick über theoretische Aspekte des Armutsbegriffs und seiner Abgrenzungen     Reflexion der eigenen Haltung und Erwartung     Identifizieren von Armut betroffener Kinder und Familien     Professioneller Umgang mit Armutssituationen im pädagogischen Alltag     Strategien zu präventiver und akuter Unterstützung Teil der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich.Referent*in: Prof. Dr. Jörg FischerZielgruppe: Leitungskräfte und Fachpersonen aus Krippe, Kita, Heil-, Sozialpädagogik, Psychologie, Sozialarbeit

150,00 €
Mehrsprachigkeit IV: Supervision des „Heidelberger Elternworkshops - Mehrsprachigkeit als Chance"
Supervisionsseminar Mehrsprachigkeit: Online: Do. 30.06.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Das Seminar ist ein spezifisches Angebot für Fachkräfte, die an der zertifizierten Weiterbildungsreihe „Expert*in für Mehrsprachigkeit in Kita und Schule“ teilgenommen haben. Das Supervisionsseminar dient der Reflexion des ersten durchgeführten Elternworkshops. Die Teilnehmer*innen bringen hierfür eine Videoaufnahme dieses Elternworkshops mit, die gemeinsam besprochen wird. Im Fokus des Seminars stehen der Erfahrungsaustausch, die Beantwortung entstandener Fragen und der Umgang mit typischen Schwierigkeiten. Die Teilnehmer*innen sind nach erfolgreichem Abschluss des Supervisionsseminars dazu berechtigt, den „Heidelberger Elternworkshop – Mehrsprachigkeit als Chance“ eigenständig in Krippen, Kindergärten, Stadtteiltreffs usw. anzubieten. Es ist erforderlich, zuvor die Seminare „Mehrsprachigkeit I“, „Mehrsprachigkeit II“ und „Mehrsprachigkeit III“ besucht zu haben. Referent*in: Dr. Anke Buschmann, Carmen HuckZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Tagespflege, Kindergarten und Schule sowie Interessierte, die die Weiterbildungsreihe „Mehrsprachigkeit I bis III“ besucht haben Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Parent workshop: Multilingualism as a chance
Multilingualism as a Chance: Online (Englisch): Mi. 06.07.2022, 16.00 - 18.00 Uhr
Growing up multilingually is very spread on a worldwide basis and offers the children incomparable chances for the whole life path. For working multilingualism with good competencies in all learned languages fitting handling with the different languages in the family is essential. Unfortunately, parents are often not sufficiently informed about that, receive different hints from their environment and feel unsettled, which finally causes less favorable behaviors towards the child what hampers working multilingualism.   In the context of this workshop, multilingual education will be made the parents aware as a challenge and a special chance. The parents receive precious tips regarding handling different languages in the family and the kindergarten to support your child in the acquisition of those languages the best way. Besides you can address your worries regarding the speech development of your children.   Please note   That is a workshop for parents and caregivers, who want to learn how they can support their child in multilingual speech development.   For professionals from (curative) education, speech-language pathology, psychology or medicine we’re offering the further education series „Expert*in in Mehrsprachigkeit in Kita und Schule“.​   Instructor: Maximilian ChristmannTarget audience: Parents and prospective parents who want to raise their child in multiple languages. Location: Online

35,00 €
Мастер-класс для родителей: многоязычие как шанс
Мастер-класс для родителей: многоязычие как шанс: Online: Mo. 20.06.2022, 18.00 - 20.00 Uhr
Мастер-класс для родителей: многоязычие как шанс Многоязычие – распространённое явление. И это не удивительно, ведь большая часть населения нашей планеты многоязычна. Владение несколькими языками открывает для детей новые возможности и предоставляет им уникальные шансы в повседневной жизни, образовании и профессии.  Однако успех многоязычного воспитания зависит в первую очередь от представлений семьи об этом явлении, от отношения родителей к языкам в своей семье. К сожалению, недостаточная информированность родителей в области многоязычия, а также расхожие советы окружения зачастую негативно сказываются на желании ребенка говорить на том или ином языке. В рамках нашего мастер-класса мы поговорим о трудностях многоязычного воспитания, а также откроем для себя необыкновеннее преимущества детей, владеющими несколькими языками. Вместе с Вами мы обсудим возможности поддержать ребенка дома и в детском саду на пути к многоязычную. Кроме того, мы ответим на Ваши вопросы относительно речевого развития ребенка. Мастер-класс предназначен для будущих родителей, интересующихся многоязычным воспитанием, для родителей многоязычных детей дошкольного и школьного возраста.   Referent*in: Tatiana KlasikZielgruppe: Eltern von Klein-, Vorschul- oder Schulkindern sowie zukünftige Eltern, die eine mehrsprachige Erziehung planen Veranstaltungsort: Online

35,00 €