Autismus verstehen: Von den Anfängen bis zur Zukunft – Forschung, Praxis und Gesellschaft im Wandel
185,00 €
Autismus gestern, heute und morgen:
Online: Mo. 02.02.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7UE)
Entdecken Sie die faszinierende Entwicklung in der Erforschung des Autismus!
Gemeinsam mit Prof. Dr. Sven Bölte, Professor für
kinder- und jugendpsychiatrische Wissenschaft am renommierten
Karolinska Institutet in Stockholm, reisen wir durch die Geschichte der
Autismus-Spektrum-Störungen und werfen einen Blick auf die aktuellen
Entwicklungen in Forschung und Praxis. Erfahren Sie, wie sich die
Sichtweisen auf Autismus im Laufe der Zeit verändert haben, welche
Trends die Diagnostik beeinflussen und welche Perspektiven die Zukunft
bereithält.
In diesem eintägigen Seminar diskutieren wir die Bedeutung des
Konzepts der Neurodiversität für gesellschaftliche Teilhabe und
individuelle Entwicklung. Anhand anschaulicher Beispiele aus
Kognitionsforschung, Resilienzförderung und sozialen Kompetenzen
erhalten Sie praktische Impulse für Schule, Beruf und Alltag. Zudem
stellen wir neue Konzepte wie EPA/PDA und Masking vor und laden Sie ein,
gemeinsam über deren Relevanz zu reflektieren.
Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihr Wissen zu erweitern, aktuelle
Erkenntnisse zu gewinnen und sich mit Fachkollegen auszutauschen. Wir
freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
tiefgehendes Verständnis für die historische Entwicklung und die aktuellen Trends im Bereich Autismus
Wissen über epidemiologische Entwicklungen und Fähigkeit, diese richtig zu interpretieren
Verständnis für das Konzept der Neurodiversität und dessen
praktische Bedeutung für eine inklusive Haltung und den Blick für
individuelle Stärken Betroffener
Überblick über neueste diagnostische und therapeutische Ansätze
kreative Ideen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in Kita,
Schule, Therapie und Alltag praktisch einfließen können, um die Teilhabe
und das Wohlbefinden von Menschen im Autismus-Spektrum zu verbessern.
Diese Kompetenzen stärken Ihre Fachkenntnisse und befähigen Sie,
aktiv zu einer inklusiven und verständnisvollen Gesellschaft
beizutragen!
Referent: Prof. Dr. Sven Bölte
Zielgruppe: Diese Fortbildung richtet sich an alle, die sich für
das Thema Autismus interessieren und Neues lernen sowie ihr Wissen
vertiefen möchten.
Hinweis zum Format:
Aufgrund der besonderen Nachfrage findet dieses Seminar mit größerer Teilnehmendenzahl statt. Der Schwerpunkt liegt daher auf dem fachlichen Input von Prof. Dr. Sven Bölte mit ausgewählten Möglichkeiten zur Diskussion.
Elterliches Interaktionsverhalten: Motor für die Sprachentwicklung
160,00 €
Besser geht es mit den Eltern:
Online: Mo. 09.02.2026, 09.30 - 14.30 Uhr (7 UE)
In diesem Seminar liegt der Fokus auf dem Einfluss des elterlichen Interaktionsverhaltens für eine erfolgreiche Sprachentwicklung. Es wird der Zusammenhang zwischen der Sprachumwelt eines Kindes und der Entwicklung sprachlicher Fähigkeiten anhand von Fakten aus wissenschaftlichen Studien präsentiert. Es wird auf die Bereiche elterliche Responsivität, Qualität und Quantität des Sprachangebots sowie anregende Umgebungsbedingungen eingegangen. Ausführlich werden die Merkmale eines responsiven (feinfühligen) Interaktionsverhaltens besprochen, da dieses in engem Zusammenhang zu einem erfolgreichen Sprachlernen steht.
Berücksichtigt werden Daten zu Kindern mit altersentsprechender Sprachentwicklung, verzögerter Sprachentwicklung und zu Kindern mit einer globalen Entwicklungsstörung.
Des Weiteren erhalten Sie Informationen darüber, welche inhaltlichen Komponenten und methodischen Mittel eine Elternanleitung/-schulung erfolgreich werden lassen. Auf Wirksamkeit überprüfte Elternschulungskonzepte, die sich für den Einsatz in der Frühförderung und Sprachtherapie eignen, werden Ihnen im Überblick vorgestellt.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Kenntnis über den Zusammenhang zwischen Sprachanregung und sprachlichen Fähigkeiten des Kindes
Wissen über die Bedeutsamkeit eines feinfühligen Interaktionsverhaltens
Wissen über erforderliche Komponenten erfolgreicher Elternschulungskonzepte
Ideen für die eigene Zusammenarbeit mit den Eltern
Das Seminar ist Teil der
Zertifizierungskurse: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der KitaFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenSprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/JugendlichenReferent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachkräfte aus den Bereichen Frühförderung, Heilpädagogik, Psychologie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sowie pädagogische Fachkräfte
Supervision des „Heidelberger Elternworkshops - Mehrsprachigkeit als Chance"
150,00 €
Supervisionsseminar Mehrsprachigkeit:
Online: Fr. 27.02.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Das Seminar ist ein spezifisches Angebot für Fachkräfte, die den „Heidelberger Elternworkshop – Mehrsprachigkeit als Chance“ erlernt haben. Das Supervisionsseminar dient der Reflexion des ersten durchgeführten Workshops. Die Teilnehmer*innen bringen hierfür eine Videoaufnahme dieses Elternworkshops mit, die gemeinsam besprochen wird. Im Fokus des Seminars stehen der Erfahrungsaustausch, die Beantwortung entstandener Fragen und der Umgang mit typischen Schwierigkeiten.
Die Teilnehmer*innen sind nach erfolgreichem Abschluss des Supervisionsseminars dazu berechtigt, den Elternworkshop im Rahmen des Heidelberger Elterntrainings sowie als eigenständiges Angebot in Krippen, Kindergärten, Stadtteiltreffs usw. anzubieten.Referent*in: Dr. Tatiana Klasik
Basismodul „Inklusion in Krippe und Kita: Grundlagen, Anforderungen und Praxistransfer“
290,00 €
Inklusion: Grundlagen, Anforderungen und Praxistransfer in die Kita:
Online: Mi. 25.02.2026, 09.00 - 16.00 Uhr • Mi. 04.03.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Dieses zweitägige Seminar bildet den Auftakt der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich. Gemeinsam beschreiten die Teilnehmer*innen mit den erfahrenen Referent*innen den Weg von der Integration zur Inklusion anhand der UN-Behindertenrechtskonvention und der Gesetzgebung zur Inklusion in der Kita in Deutschland. Es wird das Inklusionsverständnis gemäß der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WIFF) diskutiert.
Die Teilnehmer*innen werden in den Index für Inklusion eingeführt. Dieser ermöglicht einen nachhaltigen Praxistransfer in das Kita-Team.
Sie erhalten Evaluationsmaterial, anhand dessen Sie sich ein Bild über den aktuellen Stand der Inklusion in Ihrer Kita verschaffen und Ideen zur Weiterentwicklung mit Ihrem Team erarbeiten können. Gemeinsam wird diskutiert, wie Inklusion in den Einrichtungen konkret gelingen kann, welche Faktoren die Umsetzung begünstigen und welche sie erschweren.
Schließlich werden die inklusionspädagogischen Ansätze „Heterogenität“, „Anti-Bias-Ansatz“ und „vorurteilsbewusste Pädagogik“ vorgestellt. Die Teilnehmer*innen reflektieren ihr eigenes Rollenverständnis, ihre Normen und Werte im Abgleich mit diesen Konzepten.
Dieses Seminar ist zudem auch für Leitungskräfte geeignet, die sich darauf vorbereiten möchten, mit ihrem Team den Weg zur inklusiven Kita zu gehen.
Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Grundlagenwissen zu Inklusion: Definition, Abgrenzung und rechtliche Grundlage
Basiswissen über verschiedene Behinderungen sowie über soziale und psycho-emotionale Störungen
Fähigkeit, die Situation in der eigenen Kita zu analysieren: pädagogische Haltung, Erfahrungen, vorhandene Teamprozesse, Umgang mit den Wünschen der Eltern
Abwägen und Einordnen von „Pro“ und „Contra“: Gibt es Kinder oder Situationen im Team, die Inklusion in Frage stellen oder unmöglich machen?
Transparente und strukturierte Steuerung des Aufnahmeprozesses eines Kindes anhand gezielter Fragen und Materialien
Kenntnis über rechtliche, finanzielle und organisatorische Bedingungen für Inklusionshilfe und Unterstützungen
Ansätze zur Kooperation mit anderen Berufsgruppen und Institutionen
Literatur:
Groschwald, A. & Rosenkötter, H.: Inklusion in Krippe und Kita. Ein Leitfaden für die Praxis. Herder-Verlag, 2021
Teil der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich
Referent*in: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Fachpersonen und Leitungskräfte aus Krippe, Kindergarten, Kindertagespflege und Heilpädagogik
Umgang, Förderung und Unterstützung von sozial benachteiligten Kindern
160,00 €
Jedes fünfte Kind wächst in Deutschland unter Armutsbedingungen auf. Häufig ist damit die subjektive Wahrnehmung sozialer Benachteiligung verbunden, die langfristige Folgen für das gesamte Leben mit sich bringt. Armut unter Kindern wird immer mehr zu einer zentralen Herausforderung für pädagogische Fachkräfte. Der Krippe/Kindertagesstätte kommt eine entscheidende Bedeutung in der Wahrnehmung und Bearbeitung von Armutslagen zu. Diese kann aber nur gelingen, wenn pädagogische Fachkräfte um den eigenen Auftrag, Chancen, Zugänge und Grenzen wissen und in professionelles Handeln überführen können. In diesem Seminar werden Fachkräfte angeleitet, Armut bei Kindern bzw. Familien zu erkennen und dieser professionell zu begegnen. Durch einen ressourcenorientierten Blick auf Armut erfahren sie, wie sie betroffene Familien präventiv ansprechen und wirksam unterstützen können. Neben dem fachlichen Wissen steht die eigene Haltung im Mittelpunkt. Gemeinsam reflektieren die Teilnehmer*innen ihren eigenen Blick auf Armut und ihre Erwartungshaltung. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?
Wissen über die Grundlagen armutssensibler Pädagogik
Überblick über theoretische Aspekte des Armutsbegriffs und seiner Abgrenzungen
Reflexion der eigenen Haltung und Erwartung
Identifizieren von Armut betroffener Kinder und Familien
Professioneller Umgang mit Armutssituationen im pädagogischen Alltag
Strategien zu präventiver und akuter Unterstützung
Teil des
Zertifizierungskurses
Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich.Referent*in: Prof. Dr. Jörg FischerZielgruppe: Leitungskräfte und Fachpersonen aus Krippe, Kita, Heil-, Sozialpädagogik, Psychologie, Sozialarbeit