Bildungssprache in der Kita
Bildungssprache in der Kita: Online: Do. 03.02.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Bildungssprache - was ist das eigentlich? In den letzten Jahren taucht dieser Begriff häufig in Zusammenhang mit Schulerfolg auf. In Studien zeigte sich, dass viele mehrsprachige Kinder zwar über ausreichende alltagssprachliche Kompetenzen verfügen, aber dies für die erfolgreiche Bewältigung der schulischen Anforderungen nicht ausreicht. In der Schule muss „durchgestrichen, unterstrichen, angekreuzt, geordnet, beschrieben und erklärt" werden. Eine Milch wird „erhitzt“, nicht „heiß gemacht“. Kinder, die mit einer anderen Sprache als Deutsch aufwachsen und Kinder aus bildungsfernen Familien sollten im Kita-Alltag, bei bestimmten Spielen, in der Vorschule die Gelegenheit erhalten, bildungssprachliche Fähigkeiten zu erwerben. Für Sie als Fachkraft bedeutet dies, Ihre eigene Sprache auf den Prüfstand zu stellen, um einerseits den Ein- bis Vierjährigen den Weg zur Sprache zu ebnen und den Vorschulkindern die Bildungssprache mit auf den Weg zu geben. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Wissen darüber, was der Begriff „Bildungssprache“ beinhaltet Bedeutung von Bildungssprache für den Schulerfolg Erkennen von Kindern mit geringen bildungssprachlichen Kompetenzen Unterstützung von Kindern beim Erlernen von Bildungssprache Spielideen zur spielerischen Vermittlung von Bildungssprache Teil der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita   Referent*innen: Brigitte Degitz, Carmen HuckZielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus der Kita, Vorschule, Grundschule und Hort sowie Interessierte Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Diagnostik bei Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung
Diagnostik bei Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung: Online: Mi. 09.11.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Sprachliche Verzögerungen können mit zwei Jahren zuverlässig erfasst werden. Sie können ein Hinweis auf eine isolierte sprachliche Auffälligkeit (sog. Late Talker) oder auf Primärbeeinträchtigungen (Hörstörung, Autismus-Spektrum-Störung, Intelligenzminderung) sein. Zur Frühdiagnostik stehen Elternfragebögen für ein erstes Screening sowie Sprachentwicklungstests, allgemeine Entwicklungstests bzw. nonverbale Intelligenztests und Verhaltensfragebögen zur Verfügung. Im Seminar erlernen Sie das pragmatische diagnostische Vorgehen nach Buschmann et al. (2008). Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Erwerb von Grundlagenwissen über frühe Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung Kennenlernen des diagnostischen Vorgehens im Alter von 2-3 Jahren Wissen über die einzelnen Schritte von der Anmeldung zur Diagnostik bis zum schriftlichen Befund praxisnahe Kenntnisse über die relevanten Elternfragebögen (SBE-2-KT, ELFRA-2 etc.) praxisnahe Kenntnisse über die wichtigsten diagnostischen Verfahren (SETK-2, Bayley-III etc.) Kenntnisse über Möglichkeiten der Frühintervention Literatur: Buschmann, A. & Sachse, S. (2017). Frühdiagnostik von Sprachentwicklungsstörungen - differenzialdiagnostisches Vorgehen und Methoden. Frühförderung Interdisziplinär, 36, S. 82-92. Buschmann et al. (2008). Children with developmental language delay at 24 months of age: results of a diagnostic work-up. Developmental Medicine & Child Neurology, 50(3), 223-229.Dittmann, F. & Buschmann, A. (2020). Verzögerte Sprachentwicklung bei Zweisprachigkeit? Diagnostische Abklärung früher Sprachauffälligkeiten. Monatsschrift Kinderheilkunde. DOI 10.1007/s00112-020-00966-0 Buschmann, A., Sachse, S. & Bockmann A.-K.(2020): Lehrbuch Sprachentwicklung - Entwicklung – Diagnostik – Förderung im Kleinkind- und Vorschulalter Teil der zertifizierten Weiterbildung Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen.   Referent*innen: Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachtherapie, Frühförderung, Sozialpädiatrie, Kinder- und Jugendlichenpsychologie und -psychotherapie und Sonderpädagogik sowie Ärzt*innen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Elterliches Interaktionsverhalten: Motor für die Sprachentwicklung
Besser geht es mit den Eltern: Online: Do. 03.02.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
In diesem Seminar liegt der Fokus auf dem Einfluss des elterlichen Interaktionsverhaltens für eine erfolgreiche Sprachentwicklung. Es wird der Zusammenhang zwischen der Sprachumwelt eines Kindes und der Entwicklung sprachlicher Fähigkeiten anhand von Fakten aus wissenschaftlichen Studien präsentiert. Es wird auf die Bereiche elterliche Responsivität, Qualität und Quantität des Sprachangebots sowie anregende Umgebungsbedingungen eingegangen. Ausführlich werden die Merkmale eines responsiven (feinfühligen) Interaktionsverhaltens besprochen, da dieses in engem Zusammenhang zu einem erfolgreichen Sprachlernen steht. Berücksichtigt werden Daten zu Kindern mit altersentsprechender Sprachentwicklung, verzögerter Sprachentwicklung und zu Kindern mit einer globalen Entwicklungsstörung. Des Weiteren erhalten Sie Informationen darüber, welche inhaltlichen Komponenten und methodischen Mittel eine Elternanleitung/-schulung erfolgreich werden lassen. Auf Wirksamkeit überprüfte Elternschulungskonzepte, die sich für den Einsatz in der Frühförderung und Sprachtherapie eignen, werden Ihnen im Überblick vorgestellt. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Kenntnis über den Zusammenhang zwischen Sprachanregung und sprachlichen Fähigkeiten des Kindes Wissen über die Bedeutsamkeit eines feinfühligen Interaktionsverhaltens Wissen über erforderliche Komponenten erfolgreicher Elternschulungskonzepte Ideen für die eigene Zusammenarbeit mit den Eltern Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen:   Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich     Referent*in: Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachkräfte aus den Bereichen Frühförderung, Logopädie, Heilpädagogik, Psychologie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sowie pädagogische Fachkräfte

150,00 €
Heidelberger Elterntraining Globale Entwicklungsstörung HET GES
Heidelberger Elterntraining Globale Entwicklungsstörung HET GES: Online: Di. 22.02.2022, 09.30 - 14.00 Uhr (7 UE)
In diesem eintägigen Aufbaumodul lernen Sie die praktische Umsetzung des HET GES (Buschmann & Jooss, 2012) für Kinder mit einer globalen Entwicklungsstörung (z. B. im Rahmen eines Down-Syndroms, eines Fragilen-X-Syndroms oder unklarer Genese) kennen. Wesentliche Bausteine des HET GES werden Ihnen präsentiert. Zudem werden Ihnen Varianten der Durchführung als Wochenendworkshop vorgestellt. Neu ab 2019: Überarbeitete und ergänzende Materialien Teilnehmer*innen des Kurses erhalten komplett überarbeitete Arbeitsblätter für Eltern sowie weitere von Dr. Anke Buschmann neu konzipierte Materialien im modernen Design. Die Einarbeitung in folgende Literatur ist notwendig: Buschmann, A. & Jooss, B. (2012). Heidelberger Elterntraining zur Kommunikations- und Sprachanbahnung bei Kindern mit globaler Entwicklungsstörung. Trainermanual. München: Elsevier bei Urban & Fischer. Den Abschluss der Ausbildung zum HET GES bildet eine individuell vereinbarte Supervision des ersten eigenen Trainings (Prüfung). Diese schließt mit einem Zertifikat ab, welches zur selbstständigen Durchführung des HET GES berechtigt. Die Kosten dafür betragen 250,- Euro. Dieses Aufbaumodul kann nur von Personen besucht werden, die bereits die Ausbildung HET Late Talker absolviert haben. Bitte kontaktieren Sie uns vor Ihrer Anmeldung. Dieses Modul wird ab drei Personen durchgeführt. Bei Teilnahme von weniger als acht Personen findet es aufgrund der erhöhten Intensität von 9.30 bis 13.00 Uhr statt. Referent*in: Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Sprachdiagnostik und Sprachtherapie, Psychologie, Medizin, Sonderpädagogik, Heilpädagogik sowie Interessierte Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

250,00 €
ISF+: Qualifizierungsmaßnahme für Sprachförderkräfte
ISF+: Qualifizierung von Sprachförderkräften: Online: Start 22.02.2022 (60 UE)
Am ZEL können Sie sich zur qualifizierten Sprachförderkraft für das Programm „Intensive Sprachförderung Plus" (ISF+) in Baden-Württemberg fortbilden lassen. Die Weiterbildung entspricht den in der „Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums zur Umsetzung der Gesamtkonzeption Kompetenzen verlässlich voranbringen" (VwV Kolibri) gelisteten Anforderungen. Referent*innenFalko Dittmann, Brigitte Degitz, Carmen Huck, Dr. Tatiana Klasik Termine Die Weiterbildung umfasst die folgenden Seminare: ISF+: Grundlagen des Spracherwerbs und der Sprachentwicklung (7 UE)Termin: Di. 22.02.2022 (09.30 - 16.00) ISF+: Heidelberger Interaktionstraining für pädagogisches Fachpersonal zur alltagsintegrierten Sprachbildung und Sprachförderung ein- und mehrsprachiger Kinder (25 UE)Termine: Fr. 18.03.2022 • Do. 07.04.2022 • Di. 03.05.2022 • Di. 31.05.2022 • Do. 23.06.2022(jeweils 09.30 - 14.00 Uhr) ISF+: Sprachstandserhebung und ihre Dokumentation in Krippe und Kindergarten (7 UE)Termin: Di. 15.03.2022 (09.30 - 16.00) ISF+: Besonderheiten des Zweit- und Mehrsprachenerwerbs (7 UE)Termin: Di. 08.03.2022 (09.30 - 16.00) ISF+: Sprachförderkonzepte und individuelle Förderplanung in der Kita (7 UE)Termin: Di. 19.05.2022 (09.30 - 16.00) ISF+: Zusammenarbeit mit Eltern ein- und mehrsprachiger Kinder (7 UE)Termin: Mi. 20.07.2022 (09.30 - 16.00) Anforderungen an eine qualifizierte Sprachförderkraft gem. VwV Kolibri Eine qualifizierte Sprachförderkraft kennt die Grundlagen des Spracherwerbs und der Sprachentwicklung; verfügt über Kenntnisse zum Erst- und Zweitspracherwerb; ist mit den aktuellen Verfahren der Sprachstandserhebung vertraut; verfügt über vertiefte fachdidaktische Kompetenzen in der Sprachbildung und Sprachförderung im Elementarbereich; kann auf der Grundlage ihrer Expertise Sprachförderkonzepte und -maßnahmen im Elementarbereich beurteilen, diese gezielt einsetzen und eine individuelle Förderplanung erstellen; verfügt über pädagogische und kommunikative Kompetenzen im Umgang mit Kindern und deren Eltern.   Welches Seminar erfüllt welche Anforderung? Eine qualifizierte Fachkraft... Wird vermittelt in den Seminaren kennt die Grundlagen des Spracherwerbs und der Sprachentwicklung Grundlagen des Spracherwerbs und der Sprachentwicklung  verfügt über Kenntnisse zum Erst- und Zweitspracherwerb Grundlagen des Spracherwerbs und der Sprachentwicklung Besonderheiten des Zweit- und Mehrsprachenerwerbs ist mit den aktuellen Verfahren der Sprachstandserhebung vertraut. Sprachstandserhebung und ihre Dokumentation in Krippe und Kindergarten verfügt über vertiefte fachdidaktische Kompetenzen in der Sprachbildung und Sprachförderung im Elementarbereich. Heidelberger Interaktionstraining für pädagogisches Fachpersonal zur alltagsintegrierten Sprachbildung und Sprachförderung ein- und mehrsprachiger Kinder kann auf der Grundlage ihrer Expertise Sprachförderkonzepte und -maßnahmen im Elementarbereich beurteilen, diese gezielt einsetzen und eine individuelle Förderplanung erstellen. Sprachförderkonzepte und individuelle Förderplanung in der Kita verfügt über pädagogische und kommunikative Kompetenzen im Umgang mit Kindern und deren Eltern. Zusammenarbeit mit Eltern ein- und mehrsprachiger Kinder Heidelberger Interaktionstraining für pädagogisches Fachpersonal zur alltagsintegrierten Sprachbildung und Sprachförderung ein- und mehrsprachiger Kinder

990,00 €
Late Talker
Late Talkers: Online: Mo. 10.10.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Als „Late Talker“ bezeichnet man Kinder, die deutlich später anfangen zu sprechen als andere, obwohl sie ansonsten altersgerecht erscheinen. Genau diese Kinder wecken seit einigen Jahren unser besonderes Interesse. Es stellt sich bei jedem Kind erneut die Frage: Sollen wir abwarten oder nicht? Ziel des Seminars ist es, Ihnen einen wissenschaftlich fundierten und praxisnahen Überblick über das Erscheinungsbild der „Late Talker“ zu geben. Möglichkeiten zur Früherkennung und -förderung dieser Kinder werden dargestellt. Fallbeispiele aus der täglichen Praxis des ZEL werden zur Illustration eingesetzt. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Kenntnisse über die Ursachen von Verzögerungen in der Sprachentwicklung Wissen über die weitere Entwicklung und Prognose von Late Talker Kenntnisse über Möglichkeiten der Früherkennung und Anlaufstellen für Diagnostik Kenntnis über wirksame Förderansätze Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Falko DittmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Tagespflege und Kita sowie Ärzt*innen Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Mehrsprachigkeit I: Besonderheiten des mehrsprachigen Spracherwerbs
Mehrsprachigkeit I: Online: Mo, 12.12.2022, 09.30 - 16.00 (7 UE)
In Deutschland nimmt der Anteil an Familien, in denen mehrere Sprachen gesprochen werden, zu. Dies stellt für Fachkräfte in Krippe, Kindergarten und Schule eine große Herausforderung dar. In diesem Seminar werden Besonderheiten des mehrsprachigen Spracherwerbs vermittelt. Gemeinsam wird erarbeitet, wie sich die unterschiedlichen Sprachen gegenseitig beeinflussen und was zu beachten ist, damit Kinder neben der nichtdeutschen Erstsprache auch die deutsche Sprache gut erwerben. Zudem wird besprochen, welche sprachlichen Fehler im Rahmen der Mehrsprachigkeit (noch) normal sind. Welche Kompetenzen erwerben Sie in der Fortbildung?  Wissen über den Verlauf des Spracherwerbs bei Mehrsprachigkeit Besonderheiten des mehrsprachigen Spracherwerbs Kenntnis über hirnstrukturelle Besonderheiten bei Mehrsprachigkeit Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Expert*in für Mehrsprachigkeit in Kita und Schule Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen   Referent*in: Carmen Huck, Maximilian ChristmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Tagespflege, Kindergarten und Schule, Ärzt*innen sowie Interessierte Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Mehrsprachigkeit II: Mehrsprachige Erziehung & Zusammenarbeit mit Eltern
Mehrsprachigkeit II: Online: Mi. 09.02.2022, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Für einen erfolgreichen Mehrsprachenerwerb spielt die Art des Umgangs mit den Sprachen im familiären Kontext eine große Rolle. Mehrsprachige Eltern sind oft unsicher in der Verwendung der verschiedenen Sprachen mit dem Kind und fühlen sich nicht ausreichend unterstützt in der mehrsprachigen Erziehung. Leider kommt es oft vor, dass sie nicht ausreichend oder sogar falsch beraten werden. Um Bezugspersonen zielgerichtet beraten zu können, lernen Fachkräfte in diesem Seminar, welche Faktoren für den mehrsprachigen Spracherwerb entscheidend sind: Welche Sprache(n) sollen Eltern mit ihrem Kind sprechen? Wie viel Konsequenz ist in der mehrsprachigen Erziehung nötig? Wie können Eltern ihr Kind optimal unterstützen? Es werden Strategien vorgestellt, um diese Aspekte im Elterngespräch zu vermitteln. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Grundlagen der ressourcenorientierten Gesprächsführung Strategien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Eltern Konzepte für eine förderliche mehrsprachige Erziehung Das Seminar ist Teil der zertifizierten Weiterbildungen: Expert*in für Mehrsprachigkeit in Kita und Schule Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Sprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen   Referent*in: Carmen Huck, Maximilian ChristmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Tagespflege, Kindergarten und Schule, Ärzt*innen sowie Interessierte Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Vom Wahrnehmen zum Lernen
Vom Wahrnehmen zum Lernen: Online: Mi. 16.02.2022, 09.00 - 16.00 Uhr (7 UE)
Kein Mensch kann lernen, ohne wahrzunehmen. Jedoch nehmen viele Menschen etwas wahr, ohne daraus zu lernen. Wir sollten daher viel über Wahrnehmung lernen. Wahrnehmung, Gedächtnis und Aufmerksamkeit sind wichtige Voraussetzungen für Lernen. Um Therapie- und Bildungsprozesse gezielter zu gestalten, lernen Sie verschiedene Wahrnehmungsformen kennen und erfahren, wie diese in Alltagshandlungen eingebettet sind. Es werden Möglichkeiten besprochen, wie eine Krippe, Kita oder Praxis unter dem Aspekt Wahrnehmung gestaltet werden kann. Fallbeispiele sind willkommen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Definition von Wahrnehmung und Unterschiede in den Wahrnehmungsfunktionen Diskussion der Begriffe „gezielte Förderung“, „spielerisch“ und Ganzheitlichkeit Erkennen von Wahrnehmungsstörungen Beispiele und Anregungen für Wahrnehmungsspiele und -therapie prüfender Blick auf die Raumgestaltung und das Therapiematerial Literaturangabe:Groschwald & Rosenkötter (2016). Vom Wahrnehmen zum Lernen, Frühe Bildung in Krippe und Kita. Herder Verlag. Teil der zertifizierten Weiterbildung Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Dr. Henning RosenkötterZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Krippe, Kindergarten, Tagespflege, Kinderpflege, Heilpädagogik, Frühförderung, Ergotherapie, Sonderpädagogik, Lernpädagogik und Psychologie Veranstaltungsort: ZEL-Zentrum für Entwicklung und Lernen, Heidelberg, Kaiserstraße 36, 69115 Heidelberg

150,00 €
Vortrag: Perspektiven auf die Sexualität von Menschen mit geistiger Behinderung
Vortrag: Positive Sexualerziehung: Online: Mo. 28.02.2022, 17.00 - 20.00 Uhr (4 UE)
Eine selbstbestimmte Sexualität von Menschen mit geistiger Behinderung ist als Menschenrecht garantiert und glücklicherweise auch zunehmend gesellschaftlich enttabuisiert. Den großen Fortschritten zum Trotz ist Sexualität weiterhin kein selbstverständlicher Bestandteil des alltäglichen Lebens vieler Menschen mit geistiger Behinderung. Einer der Gründe ist eine inadäquate Sexualerziehung. Angehörige und pädagogische Fachkräfte fühlen sich oft unsicher und wissen nicht, wie Sie mit der sich entwickelnden Sexualität von Kindern und Jugendlichen umgehen sollen. Manche fühlen sich vielleicht auch "unwohl" und würden das Thema am liebsten "verdrängen" oder zumindest "aufschieben". Den Kindern und Jugendlichen fehlen deshalb oft die Ansprechpartner*innen und Aufklärung zu den Fragen, die Sie beschäftigen und den Veränderungen, die sie spüren. Prof. Dr. Svenja Heck forscht und lehrt an der Hochschule Darmstadt zu den Chancen und Möglichkeiten einer positiven Sexualerziehung. Diese schafft die Vorraussetzungen, damit Menschen mit geistiger Behinderung Partnerschaft und Sexualität erfahren und selbstbestimmt über sie entscheiden können. In ihrem Vortrag geht Dr. Heck auf die Bedeutung der Sexualität und mögliche Herausforderungen in der Entwicklung von Sexualität bei Menschen mit geistiger Behinderung ein. Sie schildert Chancen und Möglichkeiten einer positiven Sexualerziehung und zeigt Wege auf, wie diese gelingen kann. Hierzu werden geeignete Materialien und Methoden vorgestellt. Zudem stellt sie die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung der Beratungsstelle Liebelle in Mainz vor, mit besonderem Blick auf die Perspektiven der Eltern, Angehörigen und Fachkräfte. Im Anschluss an den Vortrag wird es Zeit für Rückfragen und Diskussionen mit der Referentin geben. Der Vortrag wird Onlineseminar über die Plattform Zoom durchgeführt.

35,00 €