Aufbaumodul: HIT Emotionen
Aufbaumodul: HIT Emotionen: Online: Di. 20.01.2026, 09.00 - 13.30 Uhr • Di. 03.03.2026, 09.00 - 13.30 Uhr • Di. 31.03.2026, 09.00 - 13.30 Uhr (15 UE)
„Ich geh weg! Du bist doof!“ – ruft Selma mit Tränen in den Augen, während sie ihre Bauecke verlässt. Neben ihr steht Ely – stumm, mit gesenktem Blick und rotem Kopf. Zwei Kinder, zwei Gefühlsausbrüche – aber keine Worte, die wirklich erklären, was los ist. Im Kita-Alltag zeigt sich oft: Es gibt Kinder, denen es schwerfällt, ihre Gefühle in Worte zu fassen. Sie reagieren stattdessen mit Rückzug oder impulsivem Verhalten bis hin zur Wut. Besonders Kinder mit sprachlichen Schwierigkeiten und Sprachentwicklungsstörungen weisen Defizite in ihrer emotionalen Entwicklung bis hin zu Verhaltensauffälligkeiten auf. Diese Kinder benötigen insbesondere eine feinfühlige Begleitung und gezielte Unterstützung in ihrer emotionalen Entwicklung. An drei aufeinander aufbauenden Fortbildungstagen erfahren Sie, wie die emotionale und die sprachliche Entwicklung miteinander verwoben sind und weshalb Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen oft Auffälligkeiten in ihrer emotionalen und Verhaltensentwicklung zeigen. Sie lernen praxisnahe Methoden und Strategien kennen, um die emotionalen Kompetenzen der Kinder im Kita-Alltag zu stärken. Wir nehmen dabei besonders Kinder mit sprachlichen Schwierigkeiten in den Blick und Sie erfahren, wie Sie gerade diese Kinder fördern können. Das Aufbaumodul HIT Emotionen basiert auf den erfolgreichen und bewährten Methoden des Heidelberger Interaktionstrainings: Reflexion des eigenen Interaktionsverhaltens, Videosupervision und kollegialer Austausch. Im Fokus steht nun die feinfühlige Begleitung von Alltagssituationen, die Kinder emotional herausfordern und somit auch große Lernchancen bieten. Was Sie in dieser Fortbildung lernen: Wissen über den Ablauf der emotionalen Entwicklung inkl. der Fähigkeiten zur Selbstregulation Kenntnisse zur Bedeutung von sprachlichen Fähigkeiten für den Umgang mit Emotionen Kenntnisse über den Zusammenhang von Sprachentwicklungsstörungen und Auffälligkeiten im Verhalten und der Emotionen und aktuelle Daten Kennenlernen von Strategien zur Unterstützung der Kinder in ihrer emotionalen Selbstregulation Kennenlernen von Methoden und Materialien zum Aufbau eines Emotionswortschatzes Inhaltliche Überschneidungen gibt es zu dem Seminar „Gefühle und Emotionen – Kinder lernen sich auszudrücken“. Voraussetzung für die Teilnahme ist der vorherige Besuch des Heidelberger Interaktionstrainings (Kiga oder Krippe).Referent*in: Carmen HuckZielgruppe: Absolvent*innen des Heidelberger Interaktionstrainings Das Aufbaumodul kann auch als Inhouse-Seminar für Teams gebucht werden, die das Heidelberger Interaktionstraining durchlaufen haben.

225,00 €
Autismus-Spektrum I: Merkmale, Ursachen und Entwicklungsverlauf
Autismus-Spektrum-Störung I: Online: Di. 14.04.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Entdecken Sie die Welt der Kinder im Autismus-Spektrum und gestalten Sie Ihre pädagogische Arbeit einfühlsamer und wirksamer.Autistische Kinder fallen im pädagogischen Alltag oft dadurch auf, dass ihr Verhalten „anders“ erscheint – manchmal schwer einzuordnen oder sogar irritierend. Doch genau hier liegt eine wertvolle Chance: Mit fundiertem Wissen und einem offenen Blick können Sie die Kinder besser verstehen, ihre besonderen Stärken erkennen und sie gezielt und wertschätzend begleiten.In diesem Seminar erhalten Sie einen fundierten Einstieg in das Thema Autismus Spektrum mit Schwerpunkt Kindesalter. Sie lernen die Besonderheiten im Denken und Erleben kennen und setzen sich einerseits mit typischen Merkmalen und andererseits mit der Vielfalt an Erscheinungsformen auseinander.  Darüber hinaus erlangen Sie fundiertes Wissen zu Ursachen und Häufigkeit von Autismus sowie zu den zugrundeliegenden Besonderheiten in der Reizwahrnehmung und -verarbeitung.Sie profitieren von zahlreichen Praxisimpulsen, konkreten Fallbeispielen und Raum für Austausch und Reflexion. So wird das theoretische Wissen lebendig und direkt anwendbar für Ihre Arbeit mit Kindern und Familien.Dieses Seminar ist der ideale Einstieg in den Zertifikatskurs „Autismus-Spektrum: Grundlagen“. Die Module können Sie auch unabhängig voneinander besuchen – ganz nach Ihren Interessen und Zielen. Nutzen Sie diese Fortbildung, um Ihre Fachkompetenz zu erweitern, mehr Sicherheit im Umgang mit autistischen Kindern zu gewinnen und einen wertvollen Beitrag zu einer inklusiven, verständnisvollen Praxis zu leisten!Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?fundiertes Grundlagenwissen zu Kindern im Autismus-Spektrumsicheres Verständnis für typische Merkmale und VerhaltensmusterSensibilität und Handlungssicherheit im professionellen und einfühlsamen Umgang im inklusiven pädagogischen und therapeutischen AlltagEinblicke in verschiedene Ausprägungen und mögliche Entwicklungsverläufe Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse:Autismus-Spektrum: GrundlagenFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und ElementarbereichFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei JahrenSprach-, Sprech-, Kommunikationsstörungen bei Kindern/Jugendlichen Besuchen Sie auch:Autismus verstehen: Von den Anfängen bis zur Zukunft – Forschung, Praxis und Gesellschaft im WandelVortrag: Mädchen und Frauen im Autismus-SpektrumVortrag: Praktische Autismuskunde – wie gestaltet man eine autistenfreundliche Schule?Referent*in: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen (Kindertagespflege, Krippe, Kita, Schule, Frühförderung, Frühe Hilfen, Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Logopädie, Ergotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Sozialpädiatrie) sowie weitere Interessierte

175,00 €
Bildungsort Mahlzeit: Dramen und Herausforderungen beim Essen lernen!
Mahlzeiten achtsam und responsiv begleiten: Online: Do. 23.04.2026, 9:30-16:00 Uhr (7 UE)
Die entwicklungsgerechte Mahlzeitenbegleitung in der Kita stellt gerade vor dem Hintergrund der Diversität von Kindern eine große Herausforderung dar. Das Kind lernt bei den Mahlzeiten zu spüren: wann bin ich hungrig und wann bin ich satt? Es begegnet neuen Konsistenzen, Gerüchen, Geschmacksrichtungen. Der Umgang mit Besteck stellt den ersten Werkzeuggebrauch dar. Hinter Konflikten im Ess-Entwicklungs-Prozess stehen oft die Kontrollbedürfnisse des Erwachsenen gegenüber den wachsenden Autonomiebedürfnissen des Kindes. „Probieren“ stellt nicht selten auch im Team ein Thema mit hohem Konfliktpotenzial dar. In der inklusiven Kita begegnen Kinder, die zu viel oder zu wenig essen, die das Essen verweigern oder extrem wählerisch sind, Kinder, die die Nahrung stopfen, bis der Mund ganz voll ist, Kinder mit Fütter- und Gedeihstörungen, mit (mund-)motorischen Auffälligkeiten. Fachkräfte stehen vor Langsam- und Schnell-Essern, vor müden oder hellwachen Kindern bei der Mahlzeit. Auch die Gestaltung von Mikrotransitionen zum Esstisch hin und vom Esstisch weg muss sorgfältig geplant werden. Kinder bei den Mahlzeiten in der Kita in einer die Selbstregulation stärkenden Weise zu begleiten, vollzieht sich immer im Rahmen von Fütter- oder Ess-Beziehungen. All diese Aspekte zeigen, wie komplex sich der Bildungsort Mahlzeit in der Kita darstellt und wie viele Stressoren damit verbunden sind. In einer Einrichtung greifen Organisationsaspekte und die Beziehungsaspekte bei den Mahlzeiten ineinander. Gerade hier ist zudem eine enge und wertschätzende Zusammenarbeit mit den Familien erforderlich. Ernährungsfragen sind dabei für Eltern viel mehr als reine Aspekte der Alltagsorganisation – sie sind eng verknüpft mit der konkreten Sorge um das Wohlergehen ihres Kindes.Daraus ergeben sich zwei zentrale Herausforderungen für pädagogische Fachkräfte, denn sie müssen Elternempathisch begleiten und ernst nehmen, ohne sich von deren Sorgen vereinnahmen zu lassen. eine Haltung der professionellen Sicherheit vermitteln, um den Stress rund um das Essen zu reduzieren – sowohl für das Kind als auch für die Eltern. Die Fortbildung bietet Fachkräften praxisnahe Strategien und fundierte Kenntnisse, um den Ess-Lern-Prozess in Krippe oder Kindertagespflege professionell, achtsam und responsiv zu begleiten.Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Fundiertes Wissen über die Bedeutung des Essens als Beziehungshandlung und responsive Begleitungsmethoden  Verständnis für entwicklungsbedingte Zusammenhänge zwischen Groß-, Fein- und Mundmotorik im Esslernprozess  Sicheres Erkennen und kompetenter Umgang mit typischen Herausforderungen wie Neophobie, selektivem Essverhalten und motorischen Schwierigkeiten Gestaltung von Mahlzeiten-Skripts unter Berücksichtigung familiärer Ess- und Ernährungspraktiken im Sinne einer kulturellen Responsivität  Praxiswirksame Strategien zur Prävention von Verschluckrisiken und zur sicheren Essbegleitung im Alltag Implementierung einer positiven Probierdidaktik, die alle Bildungsbereiche der Einrichtung einbezieht Kompetenz zur Schaffung einer genussvollen Essatmosphäre, die Wohlbefinden und positive Esserfahrungen fördert  Vermittlung demokratischer Grundwerte am Esstisch durch Einübung von Vertrauen, Zuhören, Teilen und gegenseitigem Respekt  Anwendung evidenzbasierter Konzepte wie "Food Chaining" und geteilte Verantwortung nach Ellyn Satter bei problematischem Essverhalten  Professionelle Gestaltung der Elternzusammenarbeit im Spannungsfeld zwischen elterlicher Fürsorge und pädagogischer Fachkompetenz Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurses Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Referentin: Prof. Dr. Dorothee GutknechtZielgruppe: Alle Berufsgruppen, die mit Säuglingen und Kleinkindern arbeiten, insbesondere in Krippe, Kita und Tagespflege Frau Gutknecht bietet am ZEL weitere Seminare zu den Lebensaktivitäten Schlafen und Essen sowie zu Beißverhalten an: Schlafen und Ruhen in der Kita achtsam und responsiv begleiten Beißverhalten von Kindern in der Kita - Achtsame und responsive HandlungsmöglichkeitenVom Wickeln zum Toilettengang: Die Lebensaktivität Ausscheiden in der Kita achtsam und responsiv begleiten

175,00 €
Die Eltern mit ins Boot holen – Zusammenarbeit mit Familien kreativ gestalten
Zusammenarbeit mit den Eltern: Präsenz: Do. 16.04.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7 UE)
Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Familien ist Ihnen als Fachkraft in Krippe, Kindergarten oder Kindertagespflege sehr wichtig. Sie möchten die Eltern aktiv in den Kita-Alltag einbinden und sich gemeinsam über die Entwicklung der Kinder austauschen. Doch oft stellen sich Fragen: Wie gelingt eine offene Kommunikation? Wie können wir mehr Interesse bei den Eltern wecken? Warum werden unsere Angebote nicht so gut angenommen? In unserem Seminar stehen genau diese Fragen im Mittelpunkt. Gemeinsam erkunden wir verschiedene Formen der Zusammenarbeit und analysieren, welche Erwartungen Eltern, aber auch Fachkräfte haben. Sie lernen unterschiedliche Vermittlungsstrategien kennen, die Ihnen helfen, Ihre Angebote kreativ und passend zur Zielsetzung zu gestalten – sei es bei Entwicklungsgesprächen, Elternabenden, Hospitationen, Kita-Festen und vielen anderen Situationen. Dabei werden auch typische Herausforderungen betrachtet und Lösungsansätze vorgestellt. Darauf aufbauend liegt der Schwerpunkt darin, die Zusammenarbeit mit Eltern flexibel und individuell zu gestalten. Sie erhalten praktische Anregungen, um gemeinsam mit den Eltern neue Wege zu gehen und eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle aktiv einbringen können. Sie profitieren von fundiertem Wissen, praktischen Tipps und einem Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in der Fortbildung? Vermittlungsstrategien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Eltern Verständnis für die Faktoren der Elternbeteiligung Methoden zur kreativen Gestaltung bewehrter Angebote Das Seminar ist Teil der Zertifikatskurse: Fachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der KitaFachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich Referent*innen: Dr. Tatiana Klasik, Carmen HuckZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kindergarten und Kindertagespflege und allen angrenzenden Bereichen

160,00 €
Die Ergebnisse des SETK 3-5 verstehen und interpretieren
SETK 3-5: Online: Di. 28.04.2026, 09.30 - 16.00 Uhr (7UE)
Der Sprachentwicklungstest für drei- bis fünfjährige Kinder (SETK 3-5; Grimm 2015) ist ein standardisiertes Verfahren zur Beurteilung der Fähigkeiten von Vorschulkindern im Sprachverstehen, in der Sprachproduktion und im Sprachgedächtnis. Er dient der zuverlässigen Einschätzung des Sprachentwicklungsstandes eines Kindes, um bei Bedarf über passende Fördermaßnahmen in der Kita oder Therapiemaßnahmen zu entscheiden.In dieser Fortbildung erhalten Sie einen kompakten Überblick über den theoretischen Hintergrund des SETK 3-5. Sie erfahren, wie die Ergebnisse interpretiert werden und wie daraus geeignete Maßnahmen zur Unterstützung der Kinder in der Kita oder Zuhause abgeleitet werden können.  Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung?Erwerb von Kenntnissen über die theoretischen Grundlagen des SETK3-5Sicherheit in der Interpretation der Ergebnisse Kenntnisse in der Ableitung von Unterstützungsmaßnahmen basierend auf den TestergebnissenReferent: Dr. Falko Dittmann

160,00 €
Effektive Gesprächsführung in der Kooperation mit Eltern
Effektive Gesprächsführung in der Kooperation mit Eltern: Präsenz: Mo. 20.04.2026, 09.00 - 16.00 Uhr • Di. 21.04.2026, 09.00 - 16.00 Uhr (16 UE)
Die vertrauensvolle und effektive Kommunikation bildet die Basis der Bildungspartnerschaft von pädagogischen Fachkräften und Eltern. Für einen professionellen Austausch mit Eltern brauchen Fachkräfte Wissen über kommunikative Prozesse und kommunikative Handlungskompetenz. In der Fortbildung werden Grundlagen und Methoden vermittelt, die zum Gelingen der Kommunikation mit Eltern beitragen. Praktische Übungen vertiefen die eigene Kompetenz in der Gesprächsführung. Die Teilnehmer*innen bringen ihre Erfahrungen aktiv ein, z. B. aus Aufnahme-, Entwicklungs- und Konfliktgesprächen. Welche Kompetenzen erwerben Sie in dieser Fortbildung? Reflexion der eigenen Wahrnehmung und Interpretation effektiv Fragen stellen, um die Beweggründe der Eltern zu erkennen Strategien, elterliche Bedürfnisse und Interessen aufzugreifen eigene Beweggründe im Gespräch angemessen ausdrücken Sachinhalte vermitteln, die auf das gemeinsame Engagement für das Kind abzielen Umgang mit Konfliktgesprächen und Strategien der Konfliktlösung Das Seminar ist Teil der Zertifizierungskurse: Fachkraft für alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderungFachkraft für frühkindliche Bildung und Förderung für Kinder unter drei Jahren Fachkraft für Inklusionspädagogik im Früh- und Elementarbereich   Referent*in: Elke SchlösserZielgruppe: Fachpersonen aus den Bereichen Krippe und Kita sowie Interessierte aus anderen Bereichen Veranstaltungsort: ZEL Heidelberg

290,00 €
Heidelberger Interaktionstraining – HIT Kiga
Heidelberger Interaktionstraining – HIT Kiga: Online: Mo. 20.04.2026, 09.00 - 13.30 Uhr • Mi. 10.06.2026, 09.00 - 13.30 Uhr • Mi. 15.07.2026, 09.00 - 13.30 Uhr • Di 15.09.2026, 09.00 - 13.30 Uhr • Mo. 19.10.2026, 09.00 - 13.30 Uhr • Di. 17.11.2026, 09.00 - 13.30 Uhr (30 UE)
Das Heidelberger Interaktionstraining – HIT Kiga ist ein evaluiertes und praxisorientiertes Fortbildungskonzept. Die Wirksamkeit wurde in verschiedenen Studien wiederholt nachgewiesen (u. a. Simon & Sachse 2011, 2013). Dies zeichnet das HIT Kiga gegenüber anderen Konzepten aus. Seit seiner Einführung wurden bereits über 3000 Fachkräfte von unseren Mitarbeiter*innen geschult. Im HIT Kiga werden Sie zu einem sprachförderlichen Interaktionsverhalten in natürlichen Kommunikationssituationen befähigt. Sie erwerben zunächst ein Grundlagenwissen zu den Themen Ablauf der Sprachentwicklung, Verzögerungen/Störungen im Spracherwerb und Früherkennung von Sprachauffälligkeiten. Darauf aufbauend lernen Sie, situationsübergreifend eine sprachförderliche Grundhaltung gegenüber den Kindern einzunehmen und ihr Sprachangebot so an das jeweilige Kind anzupassen, dass es den nächsten sprachlichen Entwicklungsschritt erreicht. Sie erfahren, wie Sie bestimmte Situationen, z. B. die gemeinsame Bilderbuchbetrachtung oder das gemeinsame Spiel, gezielt sprachförderlicher gestalten und welche Verhaltensweisen sich eher hemmend auf die kindliche Sprechfreude auswirken können. Das HIT Kiga enthält vier bis sechs Module im Abstand von vier Wochen. Es wird außerordentlich praxisnah durchgeführt. Im Vordergrund steht das gemeinsame Erarbeiten theoretischer und praktischer Inhalte unter Einbezug Ihres Wissens und Ihrer Erfahrungen. Mittels Videoclips werden Lerninhalte erarbeitet und anschließend aktiv in Kleingruppen ausprobiert. Zwischen den Sitzungen besteht Zeit, das Gelernte im Kita-Alltag direkt umzusetzen. Teil des Zertifizierungskurses  Fachkraft/Multiplikator*in für alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita Das Seminar entspricht den in der „Verwaltungsvorschrift Kolibri" skizzierten Anforderungen und ist zur Qualifizierung von Sprachförderkräften im Rahmen des Programms „Intensive Sprachförderung Plus" (ISF+) geeignet.   Referent*in: Brigitte Degitz, Carmen Huck, Falko Dittmann, Tatiana KlasikZielgruppe: Pädagogische Fachpersonen aus der Kita, Angehende qualifizierte Sprachförderkraft für das Programm „Intensive Sprachförderung Plus" (ISF+)

450,00 €
Prozessanalyse und Therapieableitung bei phonologischen Aussprachestörungen
Phonologische Aussprachestörungen: Online: Mo. 13.04.2026, 08.30 - 13.00 Uhr (5 UE)
Möchten Sie Ihre Expertise in der Diagnostik von Aussprachestörungen vertiefen und Sicherheit in der phonologische Therapieableitung entwickeln, um in der Behandlung noch strukturierter vorzugehen? Wie können komplexe Aussprachebefunde noch gezielter ausgewertet und hierarchisch bearbeitet werden? In diesem praxisorientierten Onlineseminar erfahren Sie, wie Sie phonologische Prozessanalysen sicher durchführen und daraus fundierte Therapieentscheidungen ableiten. Angesichts der Komplexität kindlicher Aussprachestörungen ist eine präzise Diagnostik entscheidend für den Therapieerfolg. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Ausspracheentwicklung unterstützen Sie dabei, physiologische von pathologischen Prozessen zu unterscheiden und gezielt zu behandeln.Freuen Sie sich auf intensive praktische Übungen, zahlreiche Fallbeispiele und den fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Gemeinsam schärfen wir Ihren diagnostischen Blick und ermöglichen einen Einblick in die Psycholinguistisch orientierte Phonologie-Therapie (P.O.P.T., Fox-Boyer 2022).Was lernen Sie in der Fortbildung? Wann eine phonologische Prozessanalyse sinnvoll ist und welche Störungsformen davon profitieren Wie Sie physiologische und pathologische Prozesse sicher unterscheiden Systematische Auswertung phonologischer Befunde von einfach bis komplex Hierarchische Therapieplanung basierend auf Analyseergebnissen Auswahl geeigneter Ziel- und Ersatzlaute für verschiedene Prozesse Einblicke in die P.O.P.T.-Methodik nach Fox-Boyer Referentin: Wiebke Freese (M. Sc.)Zielgruppe: Fachpersonen aus der Logopädie und Sprachtherapie Sprachheilpädagogik, Sozialpädiatrie und verwandten Gebieten

95,00 €
Verzögerte Sprachentwicklung: Welche Hilfe benötigen die Kinder?
Vortrag: Verzögerte Sprachentwicklung: Online: Mo., 13.04.2026 - 16:00 - 17:30 Uhr
Late Talker: Sprache fördern und Folgeproblemen verhindern Was tun bei Kindern, die mit zwei bis drei Jahren nur wenige Wörter sprechen? Abwarten oder früh unterstützen? Wenn ja, wie?Diese Fragen beschäftigen alle Fachkräfte, die mit Kindern arbeiten; schließlich ist etwa jedes sechste Kleinkind davon betroffen. Im Vortrag werden deshalb folgende Fragen beantwortet:Ab wann spricht man von einer Sprachentwicklungsverzögerung?Welche diagnostischen Schritte sind einzuleiten?Welche Fördermaßnahmen sind sinnvoll und wirksam? Für welche Familien ist das Heidelberger Elterntraining zur frühen Sprachförderung geeignet?Welche Rolle spielen Eltern, Erzieher*innen und Fachstellen (Logopädie, Frühförderung, Kinderärzt*innen) im interdisziplinären Netzwerk? Referent: Prof. Dr. Anke BuschmannZielgruppe: Fachpersonen aus Krippe, Kita, Kindertagespflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit & FrühförderungAlle weitere Vorträge der Reihe finden Sie hier: Praxiswissen auf den Punkt

55,00 €